DE4136035C2 - Schwingspiegelvorrichtung - Google Patents
SchwingspiegelvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schwingspiegelvorrich
tung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Wie beispielsweise in der JP-Patent-OS Nr. 58-184 080 offen
bart ist, wurde herkömmlicherweise eine Schwingspiegelvor
richtung zur Verwendung in einem Laserstrahlbetrieb im allge
meinen so aufgebaut, daß sie einen Spiegel, eine mit dem
Spiegel derart verbundene Drehachse, daß diese eine Schwing
achse des Spiegels bestimmt, eine Basis- oder Tragkonstruk
tion, die die Drehachse zum Oszillieren um die Schwingachse
trägt, und eine Erregereinrichtung, welche an einem von der
Schwingachse entfernten Teil des Spiegels angreift, umfaßt.
Bei der oben geschilderten herkömmlichen Konstruktion des
Schwingspiegels werden auf die Drehwelle auf Grund der auf
den Spiegel von der Erregereinrichtung aufgebrachten Erre
gungskräfte seitliche Kräfte rechtwinklig zur Längsachse der
Drehwelle zur Einwirkung gebracht, so daß die Drehwelle ex
zentrische Kräfte auf ihre sie an der Tragkonstruktion halten
den Lagerungen ausübt. Dadurch wird ein frühzeitiger Abrieb
und Ausfall der Lagerungen hervorgerufen, was im verschiede
nen Problemen und Schwierigkeiten resultiert, als da sind:
unkorrekte Axialität oder Ausrichtung der Laserstrahlen, Probleme im Aufrechterhalten einer hohen Schwingungsfrequenz, unerwünschte, ungünstige Vibrationen des Spiegels, hohe Ge räuschentwicklung und dergleichen mehr.
unkorrekte Axialität oder Ausrichtung der Laserstrahlen, Probleme im Aufrechterhalten einer hohen Schwingungsfrequenz, unerwünschte, ungünstige Vibrationen des Spiegels, hohe Ge räuschentwicklung und dergleichen mehr.
Die Druckschrift US 35 32 408 beschreibt eine
Schwingspiegelvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1, bei der der Spiegel auf einer Blattfeder
abgestützt und durch eine Torsionsbeanspruchung der
letzteren in eine oszillierende Drehbewegung versetzbar ist.
Da die Anker dieser Vorrichtung an ihrem einen Ende mit dem
Spiegel bzw. mit entsprechenden Trägerelementen fest
verbunden sind, drehen sich die Anker nicht nur um die Achse
der Blattfeder, sondern erfahren auch eine gewisse
Längsbewegung entlang ihrer eigenen Achsen.
Aus der US 46 32 501 ist eine Schwingspiegelvorrichtung der
obengenannten Art bekannt, die sich dadurch auszeichnet, daß
der Spiegelträger an zwei einseitig im Gehäuse eingespannten
Blattfedern befestigt ist. Bei dieser Vorrichtung wird die
Auslenkung der Anker teilweise dadurch kompensiert, daß der
Spiegelträger um eine von ihm entfernte Achse verschwenkbar
ist.
Die US 49 43 147 beschreibt eine Schwingspiegelvorrichtung,
bei der der Spiegelträger an zwei an einem Gehäuse
angebrachten Trägerarmen drehbar gelagert ist. Die
Trägerarme sind mit dem Gehäuse über Blattfedern verbunden,
durch welche am Spiegel auftretende unerwünschte Vibrationen
auf ein Minimum gebracht werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schwingspiegelvorrichtung
zu schaffen, die eine kompakte Bauweise und eine hohe
Lebensdauer aufweist.
Diese Aufgabe wird durch die Kombination der im
Patentanspruch 1 definierten Merkmale gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
definiert.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen er
läutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 eine Front- bzw. Seitenansicht einer Ausführungs
form einer Schwingspiegelvorrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 3 und 4 eine Rückansicht bzw. eine Schnittdarstellung
eines Erregerelements, das in die Schwingspiegelvor
richtung von Fig. 1 und 2 eingegliedert ist, wobei
eine Welle aus Gründen der Deutlichkeit halber weg
gelassen wurde;
Fig. 5 eine vergrößerte Ansicht einer bogenförmigen Blatt
feder des Erregerelements;
Fig. 6 eine vergrößerte Schnittdarstellung eines Endabschnitts
eines in Fig. 2 gezeigten Erregerelements;
Fig. 7 ein Schaltbild des elektrischen Kreises der Schwing
spiegelvorrichtung nach den Fig. 1-6;
Fig. 8 ein Diagramm zur Beziehung zwischen der Erregungsfre
quenz und der Schwingungsamplitude bei einer aktuel
len Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schwing
spiegelvorrichtung.
Die Schwingspiegelvorrichtung gemäß der Erfindung umfaßt einen
kreisförmigen Spiegel (Kreisspiegel) 10, um Lichtstrahlen,
d. h. die Laserstrahlen, zu reflektieren, und dieser Spiegel
10 wird von einem Spiegelträger 12 in einem zentralen Teil
der Frontseite (siehe Fig. 1) der Vorrichtung abgestützt. Der
Spiegelträger 12 ist in der Frontansicht von Fig. 1 ein kreuz
förmiges Bauteil , das ein Paar von vertikalen, den Spiegel
10 im Zusammenwirken mit Klemmstücken 14 sowie 16 haltenden
Stützen und ein Paar von horizontal sich erstreckenden Armen,
die von Lagereinrichtungen, auf die noch eingegangen werden
wird, drehbar gelagert werden, aufweist.
Die einander entgegengesetzten Enden der horizontalen Arme
tragen an ihren innenliegenden Hälften Kreuzfedern 18 und
20, die aus zwei im Querschnitt die Gestalt eines Kreuzes
bildenden Blattfedern bestehen, und diese Federn sind um
ihre mittigen Achsen elastisch verdrehbar. Die außenliegen
den Hälften der Kreuzfedern 18 und 20 werden von einem Ge
stell 22 gelagert, das in der Frontansicht von Fig. 1 im all
gemeinen wie der Buchstabe "E" ausgestaltet ist. Dieses Ge
stell 22 hat ein mittiges Armstück 22a, an welchem Platten
24 und 26 angebracht sind, die ihrerseits im Zusammenwirken
mit Schellen 28 bzw. 30 die äußeren Hälften der Kreuzfedern
18 bzw. 20 lagern, welche so angeordnet sind, daß sie in
axialer Richtung miteinander fluchten und eine Schwingachse
32 längs ihrer zentralen Achse bestimmen, um die der Spiegel
10, der im allgemeinen quer über sein Zentrum gelagert ist,
schwingt. Auf diese Weise kann der Spiegel 10 um die Schwing
achse 32 unter der elastischen, verdrehenden Verformung der
Kreuzfedern 18 und 20 oszillieren. Der Spiegelträger 12, die
Kreuzfedern 18 sowie 20, das Gestell 22, die Platten 24 sowie
26 und die Schellen 28 sowie 30 bilden eine Lager
einrichtung, um den Spiegel 10 zu seinem Schwingen um die
Schwingachse 32 zu lagern. Die Kombination von Kreuzfedern
18 sowie 20, Kopfteilen der Platten 24 sowie 26 und Schellen
28 sowie 30 kann durch irgendeine geeignete herkömmliche Ra
diallagerkonstruktion ersetzt werden.
Im Spiegelträger 12 ist ein Kühlmittelkanal 34 ausgebildet,
durch den ein von einem Zuleitungsschlauch 36 kommendes und
von einem Ableitungsschlauch 38 abgeführtes Kühlmittel gelei
tet wird, so daß der Spiegel somit in geeigneter Weise ge
kühlt wird. Die beiden Schläuche 36 und 38 sind an die ent
gegengesetzten Enden des Kühlmittelkanals 34 angeschlossen.
Hinter dem Spiegel 10 und dem Spiegelträger 12, die im Gestell
22 montiert sind, ist ein Paar von Erregerelementen 40 und
42 im Gestell angeordnet. Diese Erregerelemente 40 und 42
haben längs der Achsen 41U bzw. 41L Wellen 44U und 44L, welche
mit einem freien Endstück der vertikalen Stütze des Spiegel
trägers 12 verbunden sind, indem sie in einen rückwärtigen
Teil, der zu dem das Klemmstück 14 oder 16 tragenden Teil
der Stütze entgegengesetzt ist, eingeschraubt sind. Die Ach
sen 41U und 41L verlaufen zueinander parallel und in gleichem
Abstand zur Schwingachse 32, wie der Fig. 2 deutlich zu ent
nehmen ist.
Die Konstruktion der Erregerelemente wird unter Bezugnahme
auf vor allem die Fig. 3 und 4 anhand des oberen Erregerele
ments 40 erläutert. Dieses Element 40 umfaßt ein becherför
miges Gehäuse 48U aus einem magnetischen Material, in
dem ein am Boden des Gehäuses 48U befestigter Magnet 50U
aufgenommen ist. Die offene Stirnseite des Gehäuses 48U
wird von einer Stirnplatte 52U aus magnetischem Material ab
geschlossen. Diese Stirnplatte 52U wird am Gehäuse 48U
durch Schraubenbolzen 51U gehalten und hat eine mittige Öff
nung, durch welche sich unter Belassen eines ringförmigen
Zwischenraumes ein freier Endabschnitt des Magneten 50U er
streckt.
An der Stirnplatte 52U wird über Maschinenschrauben 53U ein
Tragring 54U gehalten. Drei bogenförmige Blattfedern 56U,
die in einem Kreis angeordnet sind, ein ringförmiger Abstands
halter 58U und drei bogenförmige Blattfedern 60U, die eben
falls in einem Kreis angeordnet sind, liegen in axialer Dich
tung übereinander und sind am Tragring 54U durch drei Schrau
ben 59U gehalten, von denen jede durch ein zentrales Teil
einer jeden bogenförmigen Blattfeder 56U sowie 60U und den
ringförmigen Abstandshalter 58U verläuft, um diese Bauteile
untereinander fest zu verbinden und diesen ringförmigen Bau
satz in Ausrichtung auf die Achse 41U zu montieren.
Jede der bogenförmigen Blattfedern 56U und 60U weist die in
Fig. 5 für die Blattfeder 60U gezeigte Konstruktion auf,
d. h., sie hat in einem mittigen Bereich des die konkave Ge
stalt bestimmenden inneren Abschnitts einen Vorsprung 60Ua und
zwischen dem inneren konkaven Abschnitt sowie dem äußeren konvex
gestalteten Abschnitt eine diese Teile trennende bogenförmige
Schlitzöffnung 60Ub, die sich über eine erhebliche Länge der
Blattfeder erstreckt und um eine mittige Öffnung 60Uc, die
der Aufnahme der Schraube 59U dient, herumgeht.
Von den bogenförmigen Blattfedern 56U und 60U wird im Zusam
menwirken mit Ringgliedern 64U und 66U ein Pendelglied 62U
getragen, das mit den inneren Vorsprüngen, wie den Vorsprün
gen 60Ua in den Blattfedern 60U, in Anlage ist. Im einzelnen
hat das Pendelglied 62U eine zylindrische, äußere Schulter
fläche, die den bogenförmigen Innenkanten der inneren Vor
sprünge entspricht. Ein Ringschulterabschnitt liegt an den
inneren Vorsprüngen der bogenförmigen Blattfedern 56U an,
die zwischen diesem Ringschulterabschnitt und der einen axia
len Stirnfläche des um die zylindrische Außenfläche des Pen
delgliedes herum angebrachten Ringgliedes 64U eingeklemmt
sind. Die inneren Vorsprünge 60Ua der bogenförmigen Blattfe
dern 60U werden zwischen der anderen Stirnfläche des Ringglie
des 64U und dem um die zylindrische Außenfläche des Pendel
gliedes herum angebrachten Ringglied 66U eingeklemmt. Das
Ringglied 64U hat dieselbe axiale Länge wie der ringförmige
Abstandshalter 58U. Somit ist das Pendelglied 62U in oszillie
render Weise mit Bezug zu der stationären Traganordnung, die
das Gehäuse 48U, den Tragring 54U und den ringförmigen
Abstandshalter 58U umfaßt, längs der Achse 41U unter elasti
scher Lagerung durch die bogenförmigen Blattfedern 56U und
60U hin- und herbewegbar.
An einem inneren Endabschnitt des Pendelgliedes 62U ist eine
zylindrische Magnetspule 68U angebracht, die in dem zwischen
der mittigen Öffnung der Stirnplatte 52U und dem freien End
abschnitt des Magneten 50U belassenen Ringraum so angeordnet
ist, daß sie mit den gegenüberliegenden Teilen geringfügig
außer Berührung ist. Wenn ein Wechselstrom durch die Magnet
spule 68U geschickt wird, wird auf die Magnetspule eine ent
sprechende axiale Kraft ausgeübt, so daß dadurch das Pendel
glied 62U dementsprechend zum Oszillieren gebracht wird.
Im Bodenstück des becherförmigen Gehäuses 48U, im Magnet
50U sowie im Pendelglied 62U sind jeweils Durchgangsbohrungen 49U bzw.
51Ua bzw. 63U ausgebildet, die miteinander längs der Achse
41U fluchten, um eine in ihnen hin- und herbewegbare Welle
44U aufzunehmen. Die Bohrung 63U im Pendelglied 62U wird von
einem Muffenteil 70U mit einem Flansch bestimmt, wobei das
Muffenteil in einer zugeordneten, im Pendelglied 62U ausgear
beiteten Bohrung mit Hilfe von Schrauben 71U (s. Fig. 3) gehal
ten ist. Das eine Ende der Welle 44U ist in der Bohrung 63U aufge
nommen und hier durch eine Mutter 72U (siehe Fig. 2) befestigt.
In der Bohrung 51Ua des Magneten 50U ist an dessen freiem
Endabschnitt eine Flanschhülse 74U angeordnet, die ein Gegen
lager zum Abstützen einer Schraubendruckfeder 76U, welche
das Pendelglied 62U vom Magneten 50U weg belastet, bildet.
Wie in Fig. 6 im einzelnen gezeigt ist, ist eine Buchse 78U
mit ihrem Außengewinde in die mit einem Innengewinde verse
hene Bohrung 49U im Boden des Gehäuseteils 48U eingebaut und
hier durch eine Kontermutter 80U gesichert. Das andere Ende
der Welle 44U ist mit einem Gewindeabschnitt in eine an einem
Endstück des Spiegelträgers 12 ausgebildete Gewindebohrung
12a eingeschraubt und hier durch eine Mutter 82U festgelegt,
die auch dazu dient, ein Federgegenlager 84U festzuhalten,
an dem eine Schraubendruckfeder 86U angreift, die das End
stück des Spiegelträgers 12 vom Boden des Gehäuses 48U
weg drückt.
Das untere Erregerelement 42 hat denselben Aufbau wie das
Erregerelement 40, und in Fig. 2 sind die den Teilen des
Erregerelements 40 entsprechenden Teile mit "L" neben der
Bezugszahl bezeichnet.
Die Magnetspulen 68U und 68L in den Erregerelementen 40 und
42 werden durch die Schaltungsanordnung von Fig. 7 elek
trisch betrieben. Die Magnetspulen 68U, 68L sind in Reihe
und mit Bezug zu ihrer Ausrichtung zueinander entgegengesetzt
geschaltet. Sie können jedoch auch parallelgeschaltet sein
unter der Voraussetzung, daß sie mit wechselweise entgegen
gesetzten Polaritäten erregt werden. Den Magnetspulen 68U
und 68L wird ein Wechselstrom von einer Energiequelle 90 mit
einer durch einen Oszillator 92 geregelten Frequenz zugeführt.
Gemäß Fig. 2 ist an der Stirnplatte 52U ein Amplitudenfühler
94 angebracht, um die Amplitude der oszillierenden Teile
zu erfassen und an einem (nicht gezeigten) Sichtgerät dar
zustellen.
Wenn im Betrieb ein (nicht gezeigter) Netzschalter geschlos
sen wird, so wird ein Wechselstrom mit einer im Oszillator
92 festgesetzten Frequenz von der Energiequelle 90 den Ma
gnetspulen 68U und 68L zugeführt, die dadurch in alternie
render Weise mit wechselseitig entgegengesetzten Polaritäten
magnetisiert werden.
In Übereinstimmung mit diesen abwechselnden und wechselweise
entgegengesetzten Magnetisierungsvorgängen der Magnetspulen
68U und 68L werden die Wellen 44U und 44L der Erregerelemente
40 und 42 entgegengesetzt in - bei Betrachtung von Fig. 2 -
linken sowie rechten Richtungen bewegt, so daß der Spiegel
10 um die Schwingachse 32 unter Lagerung durch den Spiegelträ
ger 12, der an den Kreuzfedern 18 und 20 schwenkt, zum Oszil
lieren gebracht wird.
Es ist erwünscht, daß die Resonanzfrequenz der gesamten
Schwingmasse so geregelt wird, daß sie mit der Antriebsfre
quenz der Erregerelemente übereinstimmt, indem die Trägheits
massen des Spiegels 10, des Spiegelträgers 12, der Pendelglie
der 62U sowie 62L, der Magnetspulen 68U sowie 68L, der Wel
len 44U sowie 44L usw. justiert werden und/oder die Federkräf
te der Schraubenfedern 76U, 76L, 86U sowie 86L durch Verstel
len der Buchsen 78U sowie 78L eingestellt werden.
Die Fig. 8 zeigt ein Diagramm zur Beziehung zwischen der
Amplitude und Frequenz im Betrieb einer Schwingspiegelvor
richtung nach den Fig. 1-7, wobei die Resonanzfrequenz
der gesamten Schwingmasse auf 200 Hz eingeregelt war. Die
Schwingungsamplitude wurde durch den Amplitudenfühler 94
erfaßt. Es ist zu erkennen, daß die Schwingspiegelvorrich
tung eine relativ scharfe Resonanzcharakteristik bei 200 Hz
der Antriebsfrequenz zeigt.
Da auf den den Spiegel 10 haltenden Spiegelträger 12 ständig
erregende Kräfte von einem Paar von Erregerelementen 40 und
42 als ein Kräftepaar einwirken, um den Spiegelträger um die
mittige Achse der Kreuzfedern 18 und 20, welche mit der
Schwingachse 32 zusammenfällt, zu drehen, wird keine nennens
werte Seitenkraft auf die Kreuzfedern 18 und 20 mit Ausnahme
der auf dem Gewicht des Spiegelträgers sowie des Spiegels
beruhenden konstanten Vertikalkraft ausgeübt. Deshalb wird
die Haltbarkeit und Standzeit der Kreuzfedern 18 sowie 20
wesentlich gesteigert. Dieselbe Verbesserung in der Stand
zeit der Schwenklagerung wird bei anderen herkömmlichen Arten
von Schwenklagerungen, wie verschiedenen üblichen Radialla
gern mit inneren und äußeren Laufringen, zu erzielen sein,
wenn sie anstelle der Kreuzfedern 18 und 20 zur Anwendung
kommen. Da ferner die Erregungsenergie nicht in einem nutz
losen Seitwärtsbelasten des Spiegels sowie Spiegelträgers
bei einem Oszillieren des Spiegels um seine Schwingachse ver
braucht wird, wird der Wirkungsgrad im Energieverbrauch ver
bessert, was mit einer entsprechenden Reduzierung von Vibra
tionen und Geräuschen verbunden ist.
Claims (9)
1. Schwingspiegelvorrichtung mit einem Spiegel (10), einem
den Spiegel zum Drehen um eine Schwingachse (32) lagernden
Spiegelträger (12), einem Paar von Erregerelementen (40, 42),
die in bezug auf die Schwingachse an von dieser entfernt
einander gegenüberliegenden Bereichen des Spiegelträgers
angeordnet sind, und die jeweils einen Magneten und eine
Magnetspule umfassen, wobei durch Antreiben der Magnetspule mit
einem Wechselstrom eine Relativbewegung zwischen der
Magnetspule und dem Magneten hervorgerufen wird, gekennzeichnet
durch
ein im wesentlichen becherförmiges magnetisches Gehäuse (48U), wobei
der im Gehäuse angeordnete Magnet (50U), der an seinem ersten, dem Spiegelträger benachbarten axialen Ende an einem Bodenabschnitt des Gehäuses angebracht ist und dessen zweites axiales Ende von einem offenen Endabschnitt des Gehäuses umgeben ist, so daß dazwischen ein ringförmiger, von magnetischen Kraftlinien radial durchsetzter Zwischenraum verbleibt, in dem die Magnetspule (68U) angeordnet ist, und
das jeweilige Gehäuse (48U) mit dem Magneten (50U) eine mittige Durchgangsbohrung (51Ua) aufweist und der entsprechende Bereich des Spiegelträgers (12) mittels einer durch die Durchgangsbohrung verlaufenden Welle (44U) mit der Magnetspule (68) wirkverbunden ist, wobei die Magnetspule über eine Traganordnung (54U, 58U, 60U, 62U) federnd für eine axiale Hin- und Herbewegung im ringförmigen Zwischenraum gelagert ist.
ein im wesentlichen becherförmiges magnetisches Gehäuse (48U), wobei
der im Gehäuse angeordnete Magnet (50U), der an seinem ersten, dem Spiegelträger benachbarten axialen Ende an einem Bodenabschnitt des Gehäuses angebracht ist und dessen zweites axiales Ende von einem offenen Endabschnitt des Gehäuses umgeben ist, so daß dazwischen ein ringförmiger, von magnetischen Kraftlinien radial durchsetzter Zwischenraum verbleibt, in dem die Magnetspule (68U) angeordnet ist, und
das jeweilige Gehäuse (48U) mit dem Magneten (50U) eine mittige Durchgangsbohrung (51Ua) aufweist und der entsprechende Bereich des Spiegelträgers (12) mittels einer durch die Durchgangsbohrung verlaufenden Welle (44U) mit der Magnetspule (68) wirkverbunden ist, wobei die Magnetspule über eine Traganordnung (54U, 58U, 60U, 62U) federnd für eine axiale Hin- und Herbewegung im ringförmigen Zwischenraum gelagert ist.
2. Schwingspiegelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Traganordnung (54U, 58U, 60U, 62U) zum
Tragen der Solenoidspule ein Pendelglied (62U) und das
Pendelglied auf das Gehäuse (48U) elastisch abstützende
Blattfedern (56U, 60U) aufweist, wobei die Welle (44U)
unmittelbar mit dem Pendelglied verbunden ist.
3. Schwingspiegelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das eine Ende der Welle (44U) einen
Gewindeabschnitt aufweist, der in eine im entsprechenden
Bereich des Spiegelträgers (12) ausgebildete Gewindebohrung
(12a) eingeschraubt ist.
4. Schwingspiegelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das mit dem Pendelglied (62U) verbundene
Ende der Welle (44U) in einer entsprechenden Öffnung (63U) des
Pendelgliedes aufgenommen und daran durch eine
Befestigungseinrichtung (72U) axial befestigt ist.
5. Schwingspiegelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Blattfedern (56U, 60U) bogenförmig und
in einem Kreis angeordnet sind, und von denen jede einen
innenliegenden, konkaven Abschnitt sowie einen außenliegenden,
konvexen Abschnitt hat, die durch einen bogenförmigen Schlitz
(60b) voneinander getrennt sind, wobei der innenliegende,
konkave Abschnitt an dem Pendelglied (62U) und der
außenliegende konvexe Abschnitt an dem Gehäuse (48U) befestigt
sind.
6. Schwingspiegelvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Traganordnung zwei Lagen von
bogenförmigen Blattfedern (56U, 60U), die jeweils in einem
Kreis angeordnet und durch einen zwischengefügten
Abstandshalter (58U) voneinander getrennt sind, umfaßt.
7. Schwingspiegelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Erregerelemente (40, 42) jeweils eine
erste, zwischen dem zweiten Ende des Magneten (50U) sowie dem
Pendelglied (62U) angeordnete Schraubendruckfeder (76U) und
eine zweite, zwischen dem Boden des becherförmigen Gehäuses
(48U) sowie dem Spiegel (10) angeordnete Schraubendruckfeder
(86U) aufweisen.
8. Schwingspiegelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegelträger ein
kreuzförmiger Träger (12) mit zwei ersten, den Spiegel (10)
tragenden Schenkeln und zwei zweiten, zu den ersten Schenkeln
rechtwinkligen Armen, die die ersten Schenkel drehbar in einem
Gestell (22) lagern, ist.
9. Schwingspiegelvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der kreuzförmige Träger (12) über ein Paar
von Kreuzfedern (18, 20), die längs ihren Achsen die
Schwingachse (32) für den Spiegel (10) bestimmen, drehbar
gelagert ist.
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