Diese Erfindung betrifft ein als Handgerät ausgebildetes
Druckluftwerkzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein konventionelles Druckluftwerkzeug mit einem Druckluft
motor oder einem von Druckluft angetriebenen Arbeitskolben
als Antriebseinheit für Werkzeugteile enthält einen Griff und
ein in dem Griff befindliches Steuerventil zur Steuerung des
Einschaltens und Ausschaltens der Antriebseinheit durch selek
tive Öffnung und Schließung von in dem Griff vorgesehenen Luft
versorgungs- und -ausströmungsröhren und einen Arbeitshebel,
der zur Betätigung des Steuerventils am Griff schwenkbar be
festigt ist. Ein Druckluftwerkzeug dieser Art ist bekannt
durch die geprüften japanischen Gebrauchsmuster Nr. 54-42 307
(veröffentlicht am 8. Dezember 1979) und Nr. 61-23 739 (ver
öffentlicht am 16. Juli 1986).
Da jedoch der Maschinenkörper eines konventionellen Druckluft
werkzeugs einschließlich dem Griff aus Gußeisen hergestellt
wird, können die Ventilkammer für das Steuerventil, die quer
verlaufende Bohrung zur verschiebbaren Aufnahme des Ventil
stabs des Steuerventils, die Luftversorgungsröhren und die
Luftausströmungsdurchgänge nicht einfach durch Gießen in den
Hauptteil geformt werden, sondern müssen akkurat bearbeitet
werden, was zu höheren Herstellungskosten führt.
Das US-Patent 40 16 684 offenbart ein Druckluftwerkzeug mit
einem Hebelverschluß, der eine Kontaktzunge, die sich in der
Nähe des freien Endes eines das Steuerventil betätigenden
Arbeitshebels befindet und einen Daumenkontakt aufweist, der
so beschaffen ist, daß er der Kontaktzunge ermöglicht, den
Arbeitshebel unter der Spannkraft einer Torsionsfeder zu
berühren. Der Verschlußhebel wird durch den Daumen des
Bedieners gegen die Spannkraft der Torsionsfeder angehoben,
so daß das freie Ende der Kontaktzunge gegen den Arbeitshebel
stößt. Dadurch wird der Arbeitshebel daran gehindert, sich
dem Griff zu nähern, so daß das Druckluftwerkzeug nicht un
vorhergesehen starten kann.
Der Daumenkontakt jedoch reibt in der verriegelten wie auch
in der entriegelten Stellung an der Oberfläche des Werkzeug
körpers und neigt dazu, diese zu beschädigen. Weiterhin steht
die Kontaktzunge bei verriegeltem Verschlußhebel sehr weit
vom Werkzeugkörper ab und könnte an benachbarte Gegenstände
stoßen und diese zerbrechen.
Ein übliches Schleifband-Druckluftwerkzeug enthält ein auf
ein Rollenpaar gewundenes Schleifband, das unter Zugspannung
steht, die durch eine Kompressionsfeder erzeugt wird. Während
der Befestigung, des Herausnehmens oder des Auswechselns ist
das Schleifband gelockert. Das japanische geprüfte Gebrauchs
muster Nr. 48-34 080 (veröffentlicht am 15. Oktober 1973)
offenbart einen Schleifer, bei welchem an dem einen Ende
eines an einer Zugstange drehbar gelagerten Einrückhebels ein
Haken vorgesehen ist, der in eine Einkerbung eingreift, die
in die äußere Oberfläche des Gehäuses geformt ist, so daß das
Schleifband in einem gelockerten Zustand gehalten wird, wäh
rend das Schleifband herausgenommen, befestigt oder ausge
wechselt werden soll.
Bei einem Schleifer mit diesem Bandlockerungsmechanismus
steht jedoch der Einrückhebel von der äußeren Oberfläche des
Gehäuses ab und behindert die Arbeit des Schleifers in räum
lich engen Bereichen. Wenn ferner Stöße auf den Schleifer
einwirken, wird der Einrückhebel möglicherweise verformt
und/oder beschädigt.
Ein Ziel dieser Erfindung ist es, ein als Handgerät ausge
bildetes Druckluftwerkzeug anzugeben, welches zu niedrigen
Kosten präzise gefertigt werden kann.
Ein weiteres Ziel dieser Erfindung ist es, ein als Handgerät
ausgebildetes Druckluftwerkzeug anzugeben, welches einen
Mechanismus aufweist, der von einem Bediener betätigt werden
kann, wobei dieser mit einer Hand einen Arbeitshebel hält und
damit ein Steuerventil zur Steuerung der Druckluftmenge im
geöffneten Zustand sicher kontrolliert, und wobei das Druck
luftwerkzeug sehr wenig Platzbedarf erfordert und mit einer
Hand ohne Beschädigung des Werkzeugs bedient werden kann.
Ein weiteres Ziel dieser Erfindung ist es, ein als Handgerät
ausgebildetes Druckluftwerkzeug mit einem Bandlockerungs
mechanismus anzugeben, welcher das Schleifband in einem ge
lockerten Zustand hält, ohne daß dieses durch die Umgebung
des Werkzeugs oder plötzliche Stöße beschädigt wird.
Ein als Handgerät ausgebildetes Druckluftwerkzeug gemäß die
ser Erfindung enthält einen Maschinenkörper mit einem Gehäuse
zur Unterbringung einer Antriebseinheit (nachfolgend als
"Antriebsgehäuse" bezeichnet) und einen Griff, der sich vom
Antriebsgehäuse wegragt und einen Steuerventilmechanismus
enthält. Der Mechanismus weist einen Ventilkörper auf zum Öff
nen/Schließen der Luftversorgungsdurchgänge für die Luftzu
fuhr der Luftversorgungseinheit sowie einen Ventilstab, der
sich durch den Ventilkörper erstreckt, mechanisch belastet
wird und vom Griff nach außen wegragt. Am Griff ist ein
Arbeitshebel schwenkbar befestigt, welcher in den Griff ge
drückt wird, um den Ventilkörper zu öffnen. Der Griff weist
ein Werkzeughalteteil aus Kunststoffmaterial auf, welches als
ein Körper an das Antriebsgehäuse angegossen wird sowie ein
Ventilgehäuse, welches in das Werkzeughalteteil hermetisch
abgeschlossen eingepaßt wird zur Aufnahme des Ventilkörpers,
so daß dieser zusammen mit dem Ventilstab beweglich ist. Die
Luftversorgungsdurchgänge und die Luftausströmungsdurchgänge
erstrecken sich durch das Werkzeughalteteil und das Ventil
gehäuse.
Da der Griff durch Gießen von Kunststoffmaterial geformt
wird, können die Ventilöffnung, die Luftversorgungsröhren
und die Luftausströmungsdurchgänge sehr akkurat ohne eine
Nachbearbeitung geformt werden. Des weiteren erhält der Griff
eine vereinfachte Struktur dadurch, daß er nur aus zwei Tei
len - dem Werkzeughalteteil und dem darin eingesetzten
Ventilgehäuse - besteht, wodurch die Herstellungskosten des
Druckluftwerkzeugs reduziert werden.
Vorzugsweise soll ein Druckluftwerkzeug gemäß dieser Er
findung einen Verschlußmechanismus für den Arbeitshebel ent
halten, welcher ein hakenförmiges, durch Abbiegen des freien
Endes des Arbeitshebels ausgebildetes Teil und ein Eingriffs
element enthält, in welches das hakenförmige Teil eingreifen
kann. Solange wie der Verschlußmechanismus nicht freigegeben
ist, bleibt der Arbeitshebel verriegelt und das Steuerventil
geschlossen. Damit werden Funktionsstörungen des Druckluft
werkzeugs vermieden und seine Sicherheit gewährleistet.
Wenn das Druckluftwerkzeug als Schleifer mit einem Schleif
band verwendet wird, soll das Druckluftwerkzeug vorzugsweise
einen Einschnappmechanismus aufweisen, welcher das Schleif
band in einem gelösten Zustand hält. Der Einschnappmechanis
mus weist einen durch Abbiegen des freien Endes eines Führungs-
oder Gleitschuhs geformten Haken auf, der durch die Spannkraft
einer Feder in Richtung einer Zugstange gehalten wird, und ein
in die Zugstange eingeformtes Eingriffsteil. Wenn das Schleif
band gelockert wird, indem die Zugstange in ein Schleifband
halteelement gedrückt wird, greift der Haken in das Eingriffs
teil ein, um das Schleifband im gelösten Zustand zu halten.
Da sich der Haken vom vorderen Ende des Gleitschuhs in Rich
tung auf die Zugstange erstreckt, ragt er demzufolge nicht
von dem Gleitschuh nach außen weg, und behindert die Hand
habung des Druckluftwerkzeugs auch in räumlich engen Berei
chen nicht und kann auch durch Stöße nicht verbogen oder be
schädigt werden.
Die Erfindung sei nun im einzelnen anhand der nachfolgenden
Beschreibung mit Bezug auf die beiliegenden Figuren erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Obenansicht einer Ausführungsform eines als Hand-
Gerät ausgebildeten Druckluftwerkzeugs gemäß dieser
Erfindung;
Fig. 2 eine laterale Seitenansicht des Druckluftwerkzeugs
nach Fig. 1, mit dem Hauptteil des Schleifbandhalte
rungsteils und dem im Querschnitt dargestellten Ver
schlußmechanismus;
Fig. 3 eine Querschnittsansicht entlang der Linie 3-3 in
Fig. 1;
Fig. 4 eine Hintenansicht des als Handgerät ausgebildeten
Druckluftwerkzeugs nach Fig. 1;
Fig. 5 eine longitudinale Querschnittsansicht des Verschluß
mechanismus des als Handgerät ausgebildeten Druckluft
werkzeugs nach Fig. 1 im verriegelten Zustand;
Fig. 6 eine transversale Querschnittsansicht des Verschluß
mechanismus des als Handgerät ausgebildeten Druckluft
werkzeugs nach Fig. 1 im verriegelten Zustand;
Fig. 7 eine longitudinale Querschnittsansicht des Verschluß
mechanismus des als Handgerät ausgebildeten Druckluft
werkzeugs nach Fig. 1 im entriegelten Zustand;
Fig. 8 eine transversale Querschnittsansicht des Verschluß
mechanismus des als Handgerät ausgebildeten Druckluft
werkzeugs nach Fig. 1 im entriegelten Zustand; und
Fig. 9 eine laterale Seitenansicht des Einschnappmechanismus
des als Handgerät ausgebildeten Druckluftwerkzeugs
nach Fig. 1.
Die Arbeitsweise eines Schleifband-Druckluftwerkzeugs wird
im folgenden dargelegt. Das Druckluftwerkzeug ist jedoch
nicht auf diese Verwendung beschränkt sondern kann auch ein
Druckluftwerkzeug mit einer anderen Art von Werkzeugmaschinen
element sein, wie eine Abrichtschleifmaschine.
Wie ersichtlich in den Fig. 1 und 2 enthält ein als Handgerät
ausgebildetes Schleifband-Druckluftwerkzeug 1 einen Werkzeug
maschinenkörper 2 und einen Arbeitsbereich 3, auf welchem
ein Schleifband 4 als Werkzeugelement montiert ist. Der Werk
zeugmaschinenkörper 2 hat ein Antriebsgehäuse 5 (Fig. 2), in
welchem ein konventioneller Druckluftmotor 6 (Fig. 2) als
pneumatischer Antrieb untergebracht ist, und einen Griff 7
mit einem kreisförmigen oder elliptischen Querschnitt, der
von einer lateralen Seite des Gehäuses 5 wegragt.
Wie gezeigt in Fig. 1, enthält der Griff 7 ein Werkzeughalte
teil 10 mit einem Säulenteil 8, welches sich vom Antriebsge
häuse 5 wegragt und mit diesem einstückig geformt ist, und
ein Röhrenteil 9, welches einstückig mit dem Säulenteil 8
geformt ist und von dem Teil des Säulenteils 8 wegragt, wel
ches dem Antriebsgehäuse 5 gegenüberliegt; und ein säulen
förmiges Ventilgehäuse 11, welches hermetisch abgeschlossen
in das Röhrenteil 9 eingepaßt ist.
Wie in den Fig. 1 und 3 gezeigt, ist eine erste Luftausströ
mungsröhre 12 mit einem flachen U-förmigen Querschnitt in den
oberen Teil des Säulenteils 8 derart geformt, daß sie nach
dem Röhrenteil 9 geöffnet ist. Die erste Luftausströmungs
röhre 12 ist mit einer Luftausströmungsöffnung des Druckluft
motors 6 (welcher die Antriebseinheit des Schleifbandes 4
ist) über eine Luftausströmungsdurchführung 13 verbunden,
welche auf der Seite des Druckluftmotors 6 in das Säulenteil 8
geformt ist. Ein Paar von halbmondförmigen ersten Luftver
sorgungsröhren 14 sind durch eine Trennwand 15 von der ersten
Luftausströmungsröhre 12 (Fig. 3) getrennt und sind Seite an
Seite in der Hälfte des Säulenteils 8 angeordnet, welche sich
auf der Seite des Druckluftmotors 6, d. h. dem nächstgelegenen
Teil des Säulenteils 8 befindet. Eine zweite Luftversorgungs
röhre 16 mit einem im wesentlichen U-förmigen Querschnitt ist
von den ersten Luftausströmungsröhren 12 durch die Trennwand
15 getrennt und in der verbleibenden Hälfte des Säulenteils 8
auf der Seite des Röhrenteils 9, d. h. im ferngelegenen Teil
geformt, so daß die zweite Luftversorgungsröhre 16 mit den
ersten Luftversorgungsröhren 14 verbunden ist und sich am
Ende auf der Seite des Röhrenteils 9 öffnet (Fig. 3). Die
ersten Luftversorgungsröhren 14 sind mit der Luftversorgungs
öffnung des Druckluftmotors 6 über eine Luftversorgungsdurch
führung 17 verbunden, welche am Ende von einer der Röhren 14
auf der Seite des Druckluftmotors 6 geformt ist. Der Teil des
entlegenen Bereichs des Säulenteils 8 zwischen der ersten
Luftausströmungsröhre 12 und der zweiten Luftversorgungsröhre
16 bildet einen Halteteil 18 mit einem im wesentlichen ellip
tischen Querschnitt (Fig. 3). Ein Ende des das Ventil betäti
genden Hebels (nachfolgend als "Arbeitshebel" bezeichnet) 19
ist mit einem Stift 20 am freien Ende des Säulenteils 9
schwenkbar befestigt.
Wie gezeigt in Fig. 1, erstreckt sich eine zylindrische drit
te Luftversorgungsröhre 21 durch das Ventilgehäuse 11 von sei
nem einen Ende bis zu dem seinem anderen Ende nahegelegenen
Bereich des Gehäuses 11. Das Ende der dritten Luftversorgungs
röhre 21 auf der Seite des Ventilgehäuses 11 ist mit Hilfe
einer Übergangsverbindung mit einem Luftversorgungsschlauch
22A verbunden, welcher mit einer Druckluftquelle 23 verbunden
ist. Das andere Ende der dritten Luftversorgungsröhre 21 ist
mit dem Halteteil 18 des Säulenteils 8 mit Hilfe einer Be
festigungsschraube oder eines Befestigungsbolzens 24 verbun
den, welcher in die dritte Luftversorgungsröhre 21 eingesetzt
ist. Eine zweite Luftausströmungsröhre 25 ist in das Röhren
teil 9 geformt und hat überall den gleichen Querschnitt bis
auf den äußeren Bereich, wo eine Verbindungswand 26 geformt
ist. Die Röhre 25 kommuniziert an einem Ende mit der ersten
Luftausströmungsröhre 12 und endet am anderen Ende in einem
Blindverschluß. Im Röhrenteil 9 ist eine dritte Luftausströ
mungsröhre 27 geformt, welche sich parallel zu der zweiten
Luftausausströmungsröhre 25 erstreckt. Die dritte Luftaus
stromungsrohre 27 kommuniziert mit der Außenatmosphäre über
Luftausströmungsöffnungen 28, welche in das andere Ende des
Ventilgehäuses 11 geformt sind und ebenso mit der zweiten
Luftausströmungsröhre 25 über eine Durchgangsverbindung 29,
welche in das Ventilgehäuse 11 geformt ist. Ein Flansch 9a
für den Luftausströmungsschlauch ist am freien Ende des Säu
lenteils 9 vorgesehen, so daß dieser den Luftversorgungs
schlauch 22A umgibt und sich nach innen hin öffnet. Ein Luft
ausströmungsschlauch 22B umgibt den vorderen Teil des Luft
versorgungsschlauchs 22A und ist mit einem Ende an den
Flansch 9a verbunden, während des andere Ende mit der Außen
atmosphäre kommuniziert.
Im folgenden wird die Funktionsweise des Steuerventilmecha
nismus 100 zur Betätigung und Unterbrechung der Versorgung
des Druckluftmotors 6 mit Druckluft von der Druckluftquelle
23 erläutert. Ein Steuerventilflansch 30 ist in die Ober
fläche des anderen Endes des Ventilgehäuses 11 geformt. Im
Ventilgehäuse 11 durchquert ein Ventilloch 31 die dritte Luft
versorgungsröhre 21 und erstreckt sich von der Öffnung des
Flansches 30 im wesentlichen bis zu der Achse des Ventilge
häuses 11. Eine Ventilröhre 32 ist in das Ventilloch 31 ein
gesetzt und eine Dichtung ist zwischen den Ventilkörper 32
und das Ventilgehäuse 11 in Form eines O-Rings 33 angebracht.
Die Ventilröhre 32 hat an ihrem äußeren Ende einen Blindver
schluß und ein offenes inneres Ende und ist mit einer Ventil
kammer 35 eingeformt, welche eine innere Öffnung 34 geöffnet
am inneren Ende der Ventilröhre 32 und eine seitliche recht
eck- oder kreisförmig eingekerbte Öffnung 36 aufweist, wo
durch die Ventilkammer 35 mit der dritten Luftversorgungs
röhre 21 kommunizieren kann.
Ein Ventilkörper 37 ist in der Ventilkammer 35 vorgesehen,
der sich entlang seiner Achsenrichtung hin- und herbewegen
kann. Ein Ventilstab 38 erstreckt sich in Achsenrichtung von
dem Ventilkörper 37 nach der Außenseite des Röhrenteils 9.
Die innere Endfläche des Ventilkörpers 37 wird von einer in
der Ventilkammer 35 angebrachten Kompressionsfeder 39 derart
belastet, daß die Spitze des Ventilstabs 38 permanent gegen
die rückseitige Fläche des Arbeitshebels 19 gedrückt wird.
Eine vierte Luftversorgungsröhre 42 ist in dem Teil des
Ventilgehäuses 11 geformt, welcher der Ventilkammer 35 eng
benachbart ist, und hat an seinem einen Ende einen Blindver
schluß und ist an seinem anderen Ende mit der zweiten Luft
versorgungsröhre 16 verbunden. Die Röhre 42 kommuniziert mit
der Ventilkammer 35 durch einen Verbindungsdurchgang 41,
durch den sich der Ventilstab 38 erstreckt. Ein O-Ring 40 ist
um den äußeren Umfang des Ventilkörpers 37 angepaßt, um den
Verbindungsdurchgang 41 von der Ventilkammer 35 abzudichten,
wenn der Arbeitshebel 19 nicht betätigt ist.
Ein Knopfflansch 43 ist in den Steuerventilflansch 30 einge
setzt und mit dem Röhrenteil 9 mit Hilfe eines O-Rings 44
verbunden. Ein Knopf 45 ist in den Knopfflansch 43 lose ein
gesetzt, wobei sein inneres Ende mit dem äußeren Ende der
Ventilröhre 32 derart befestigt ist, daß die Fläche der in
die Ventilröhre 32 eingekerbten Öffnung, die in Richtung auf
die dritte Luftversorgungsröhre 21 geöffnet ist, durch Drehung
an dem Knopf 45 eingestellt wird.
Die Luftversorgungsröhren 14, 16, 21 und 42, der Verbindungs
durchgang 41 und die Luftversorgungsdurchführung 17 bilden
ein Luftversorgungsröhrensystem, und die Luftausströmungsöff
nung 13, die Luftausströmungsröhren 12, 25 und 27, die Ver
bindungsröhre 29 und die Luftausströmungsöffnungen 28 bilden
ein Luftausströmungsröhrensystem. Das Säulenteil 8, das Röh
renteil 9 und das Ventilgehäuse 11 werden durch Gießen ein
und desselben Kunststoffmaterials (vorzugsweise Polycarbonat)
derart präzise hergestellt, daß eine Nachbearbeitung oder ein
Finishing nicht notwendig ist, wie bereits erwähnt. Da weiter
hin Dichtungselemente wie O-Ringe zwischen dem Säulenteil 8
und dem Ventilgehäuse 11 und zwischen dem Röhrenteil 9 und
dem Ventilgehäuse 11 verwendet werden, kann eine vollständige
Dichtung zwischen dem Werkzeughalteteil 10 und dem Ventil
gehäuse 11 auch bei relativ großen Fehlern in den Abmessungen
zwischen diesen erreicht werden.
Eine Ausführungsform des Verschlußmechanismus 101 wird im
folgenden unter Bezugnahme auf die Fig. 1, 2 und 5 bis 8 er
läutert.
Wie gezeigt in Fig. 1, wird ein Hakenteil 46 einstückig mit
dem Arbeitshebel 19 an seinem freien Ende (auf dem anderen
Ende) in der Weise geformt, daß es sich im wesentlichen in
dazu senkrechter Richtung von dem anderen Ende (auf dem freien
Ende) des Arbeitshebels 19 in Richtung auf das Säulenteil 8
erstreckt. Das Hakenteil 46 hat in longitudinaler Richtung
die Form eines hohen Trapez und ist im Querschnitt rechteck
förmig und kann infolge der Bewegung des Arbeitshebels 19
zwischen der mit der durchgezogenen Linie bezeichneten Posi
tion und der mit der unterbrochenen Linie bezeichneten Posi
tion in ein Querloch 47 schwingen, welches in das Säulenteil
8 geformt ist und einen rechteckförmigen Querschnitt besitzt.
Wie gezeigt in den Fig. 5 und 7, ist eine Eingriffskerbe 48
mit einem trapezförmigen Querschnitt in die laterale Seite
des freien Endteils des Hakenteils 46 geformt. Der Eingriffs
teil 48 enthält eine untere Wandfläche 48a und eine innere
Seitenfläche 48b.
Wie gezeigt in den Fig. 1 und 5 bis 8 ist ein Querloch 49
mit einem kreisförmigen Querschnitt in das Säulenteil 8 ge
formt. Ein Haltestift 50 ist in verschiebbarer Weise in das
Querloch 49 eingesetzt in einen Zustand, in welchem der Halte
stift 50 von dem Säulenteil 8 mit Hilfe einer Kompressions
feder 51 weggedrückt wird, welche zwischen dem inneren Ende
des Haltestifts 50 und der unteren Endwand des Querloches 49
angebracht ist. In dem inneren Endteil des Haltestifts 50 ist
ein querverlaufendes Durchgangsloch 52 geformt, dessen innere
Wand mit der seitlichen Wandfläche des Hakenteils 46 inein
andergreifen kann.
Die Fig. 5 und 6 stellen den Zustand dar, in dem der Arbeits
hebel 19 gelöst ist, und der Ventilkörper 37 den Verbindungs
durchgang 41 schließt und die Versorgung des Druckluftmotors
mit Druckluft unterbricht. In diesem Zustand greift der Halte
stift 50 in die Eingriffskerbe 48 des Hakenteils 46 an der
inneren Wandfläche 53 des Durchgangsloch 52 ein. Solange wie
der Haltestift 50 nicht in das Säulenteil 8 gedrückt wird,
ist das Hakenteil 46 nicht von dem Haltestift 50 gelöst. Da
der Arbeitshebel 19 auch durch versehentliches Drücken nicht
bewegt werden kann, kann das Schleifband 4 nicht in unbeab
sichtigter Weise in Bewegung gesetzt werden.
Wenn der Haltestift 50 in das Säulenteil 8 gedrückt wird, um
die Eingriffskerbe 48 mit dem Durchgangsloch 52 auszurichten
wie gezeigt in den Fig. 7 und 8, wird der Haltestift 50 von
dem Hakenteil 46 gelöst, so daß das Hakenteil 46 sich in das
Querloch 47 durch das Durchgangsloch 52 des Haltestifts 50
bewegt. Da im nächsten Schritt der Arbeitshebel 19 in Rich
tung des Griffs 7 bewegt wird, bewegt sich mit dem Ventilstab
38 der Ventilkörper 37 gegen die Spannkraft der Feder 39,
wodurch der Druckluftmotor 6 zum Antrieb des Schleifbandes 4
in Bewegung gesetzt wird.
Der Verschlußmechanismus 101 befindet sich größtenteils in
dem Säulenteil 8 und das Hakenteil 46, welches als einziges
Teil von dem Säulenteil 8 nach außen wegragt, erstreckt sich
von der rückseitigen Fläche des Arbeitshebels 19 in das inne
re des Säulenteils 8. Der Mechanismus 101 enthält also dies
bezüglich kein von dem durch die äußere Oberfläche des Säulen
teils 8 und des Arbeitshebels 19 definierten Raumbereich nach
außen wegragendes Element oder Teil, so daß der Schleifvor
gang auch in räumlich engen Bereichen ohne Behinderung durch
geführt werden kann. Ferner erlaubt die einhändige Bedienbar
keit des Arbeitshebels 19 und des Haltestifts 50 dem Bediener
die andere Hand für andere Arbeit zu gebrauchen.
Wie gezeigt in den Fig. 1 und 2, enthält der Arbeitsbereich 3
ein säulenförmiges Halteglied 54, welches mit dem rückseiti
gen Teil eines seiner Seitenflächen an dem inneren Ende des
Antriebsgehäuses 5 befestigt ist und sich in der dem Griff 7
entgegengesetzten Richtung erstreckt, ein Schutzblech 55 mit
einem U-förmigen Querschnitt, welches das Halteglied 54 um
gibt aber an der schleifenden Seite des Schleifbandes 4 ge
öffnet ist, eine Zugstange 56 mit einem rückseitigen Teil,
welcher in verschiebbarer Weise in den vorderen Teil des
Haltegliedes 54 eingesetzt ist, eine Antriebsrolle 58, welche
in eine im rückwärtigen Teil des Haltegliedes 54 geformte
Ausnehmung montiert wird und an die Antriebswelle des Druck
luftmotors 6 befestigt wird, und eine Abtriebsrolle 59, wel
che mit Hilfe eines Schaftes 61 an einen Rollenhalter 60 dreh
bar befestigt wird, der sich am vorderen Ende der Zugstange
56 befindet. Das Schleifband 4 ist um die Antriebsrolle 58
und die Abtriebsrolle 59 gewunden.
Der Arbeitsbereich 3 hat einen Führungs- oder Gleitschuh 62,
welcher mit der rückseitigen Fläche des Schleifbandes 4 in
Kontakt steht, und als Halterung desselbigen dient. Der Gleit
schuh 62, der aus stark dehnbarem Material mit einer hohen
Elastizität besteht, wie Stahl, erstreckt sich im wesent
lichen entlang der Zugstange 56 und wird elastisch gegen
diese gedrückt. Das rückseitige Ende des Gleitschuhs 62 wird
an das Halteglied 54 mit einer Schraube 63 befestigt. Wie ge
zeigt in den Fig. 1 und 2, erstrecken sich zwei Paare von
schienenähnlichen Führungselementen 64 von dem vorderen Ende
des Haltegliedes 54 nach vorne in der Weise, daß ein Führungs
stift 66 die Zugstange 56 durchquert und beide Enden des Füh
rungsstifts 66 etwas über die Zugstange 56 hinausragen und in
Führungsrillen 65 eingesetzt werden, welche von den jeweili
gen Paaren von Führungselementen 64 gebildet werden, so daß
die Zugstange 56 in Längsrichtung des Haltegliedes 54 beweg
lich ist. Wie gezeigt in Fig. 2, wird das Halteglied 54 durch
eine Kompressionsfeder 67 in elastischer Weise gedrückt, wel
che in die innere Wandung eines länglichen Loches eingebracht
wird, welches in den rückseitigen Teil der Zugstange 56 ein
geformt ist.
Der Rollenhalter 60 ist durch einen Stift 69 im vorderen Be
reich 68 der Zugstange 56 drehbar gelagert. Der vordere Be
reich 68 wird um den Stift 69 als Drehachse gedreht, indem
Schrauben 70 und 71 in der Weise eingestellt werden, daß die
Mittelachse der Abtriebsrolle 59 der Mittelachse der Antriebs
rolle 58 parallel liegt, damit sich das Schleifband 4 nicht
von der Abtriebsrolle 59 löst.
Im folgenden wird der Aufbau einer Ausführungsform eines
Einschnappmechanismus 72 der vorliegenden Erfindung unter
Bezugnahme auf die Fig. 1 und 9 beschrieben.
In der Unterseite des vorderen Bereichs 68 der Zugstange 56
ist ein eingekerbter Aufnahmeteil 73 geformt, welcher eine
zur unteren Oberfläche der Zugstange 56 im wesentlichen
parallel verlaufende Grundfläche enthält, sowie eine von der
oberen Kante in Richtung auf die untere Kante schräg gestell
te vordere Wandfläche 74 und eine rückseitige Fläche 75,
welche im wesentlichen senkrecht zur unteren Fläche der Zug
stange 56 verläuft.
Am vorderen Ende des Gleitschuhs 62 ist ein Haken 76 geformt,
welcher im wesentlichen im rechten Winkel von dem Gleitschuh
62 in Richtung auf die Zugstange 56 verläuft. Normalerweise
liegt der Haken 76 an der rückseitigen Fläche 75 des Aufnahme
teils 68 an, so daß nicht nur, wenn das Schleifband 4 geris
sen ist, die Zugstange 56 daran gehindert wird, von dem Halte
glied 54 abzufallen, sondern daß auch, wenn das Schleifband 4
gestreckt wird, die Distanz zwischen der Antriebsrolle 58 und
der Abtriebsrolle 59 auf einem erforderlichen Wert gehalten
wird. Ein Paar von parallelen plattenähnlichen Hakenaushänge
glieder 77 (von denen einer in Fig. 1 gezeigt ist) sind auf
beiden Seiten des Gleitschuhs 62 in den Bereichen vorgesehen,
die dem Haken 76 am nächsten benachbart sind. Die vordere
Endfläche 78 der Zugstange 56 bildet eine Angriffsfläche
parallel mit der inneren Fläche des Hakens 76.
Die Arbeitsweise des Druckluftwerkzeugs gemäß dieser Erfin
dung wird im folgenden beschrieben.
Wie gezeigt in Fig. 1, wird das Druckluftwerkzeug 1 mit der
Druckluftquelle 23 verbunden. In diesem Zustand, wie gezeigt
in den Fig. 5 und 6, greift die innere Wandfläche 53 des
Haltestifts 50 in den Eingriffsbereich 48 des Hakenteils 46
ein. Auch wenn der Arbeitshebel 19 in Richtung auf den Griff
7 gedrückt wird, wird der Haltestift 50 nicht von dem Haken
teil 46 gelöst, und der Ventilkörper 38 des Steuerventil
mechanismus 100 öffnet somit nicht den Verbindungsdurchgang
41. Demzufolge kann das Schleifband 4 durch Versehen oder
Unachtsamkeit nicht in Betrieb genommen werden.
Als nächstes wird der Griff 7 von dem Bediener mit einer Hand
gehalten und der Haltestift 50 wird tief in das Querloch 52
mit dem Zeigefinger gedrückt, z. B. gegen die Spannkraft der
Feder 51, so daß das Durchgangsloch 52 des Haltestifts 50
mit dem Querloch 47 ausgerichtet wird, wie gezeigt in den
Fig. 7 und 8. Anschließend wird der Arbeitshebel 19 in Rich
tung des Griffs 7 gedrückt. Dann wird das Hakenteil 46 in das
Querloch 47 gedrückt, ohne daß es durch den Haltestift 50
unterbrochen wird. Der Arbeitshebel 19 wird in Richtung auf
den Griff 7 gedreht und der Ventilstab 38 wird in das Ventil
gehäuse 11 gedrückt, so daß der Ventilkörper 37 den Verbin
dungsdurchgang 41 freigibt. Im Ergebnis wird der Druckluft
motor 6 durch den Druckluftversorgungsschlauch 22A, die drit
te Luftversorgungsröhre 21, die Ventilkammer 35, den Verbin
dungsdurchgang 41, die vierte Luftversorgungsröhre 42, die
zweite Luftversorgungsröhre 16, die erste Luftversorgungs
röhre 14 und die Luftversorgungsdurchführung 17 mit Druck
luft versorgt. Der Druckluftmotor 6 wird zum Antrieb des
Schleifbandes 4 in Drehbewegung versetzt. Die Luft im Druck
luftmotor 6 strömt durch die Luftausströmungsöffnung 13, die
erste Ausströmungsröhre 12, die zweite Ausströmungsröhre 25,
den Verbindungsdurchgang 29, die dritte Luftausströmungsröhre
27, die Luftausströmungsöffnungen 28 und den Luftausströ
mungsschlauch 22B besitzt eine ausreichende Länge, um zu gewähr
leisten, daß die ausströmende Luft die Arbeit nicht behindert
und/oder nicht in Richtung des Bedieners geblasen wird.
Nachdem das Hakenteil 46 eingedrückt wurde, wird der Halte
stift 50 losgelassen. In diesem Zustand ist der Haltestift 50
bereits von der Eingriffskerbe 48 des Hakenteils 46 gelöst
und berührt nur die seitliche Oberfläche des Hakenteils 46
durch die Spannkraft der Feder 51, so daß das Hakenteil 46
leicht in axialer Richtung bewegt werden kann. Demzufolge
kann der Arbeitshebel 19 frei schwingen, um die Öffnung des
Ventilkörpers 37 zu bewirken. Ferner wird die an den Druck
luftmotor 6 gelieferte Druckluftmenge pro Zeiteinheit durch
die Einstellung der Bewegung des Arbeitshebels 19 kontrol
liert, wobei ferner deren Maximalwert durch Veränderung der
Öffnungsfläche der eingekerbten Öffnung 36 der Ventilröhre 32
in Richtung auf die dritte Luftversorgungsröhre 21 durch Dre
hung an dem Knopf 45 reguliert wird.
Nachdem die Schleifarbeit mit dem Druckluftwerkzeug beendet
ist, wird der Arbeitshebel 19 losgelassen. Der Ventilstab 38
wird zusammen mit dem Ventilkörper 37 in Richtung auf den
Arbeitshebel 19 bewegt, bis der Arbeitshebel 19 in die vom
Griff 7 entfernteste Position gedreht ist, wie gezeigt in
Fig. 1. Der Ventilkörper 37 verschließt dann vollständig den
Verbindungsdurchgang 41 und unterbricht die Versorgung des
Druckluftmotors 6 mit Druckluft, womit der Betrieb des
Schleifbandes 4 gestoppt ist.
Wenn der Arbeitshebel 19 zurückschwingt, bewegt sich das
Hakenteil 46 in die nach außen weisende Richtung. Im einzel
nen beginnt das Hakenteil 46 entlang der inneren Wandfläche
des Durchgangslochs 52 des Haltestifts 50 zu gleiten, worauf
die schräggestellte innere Wandfläche 48b der Eingriffskerbe
48 die entsprechende Kante der inneren Wandfläche 53 des
Haltestifts 50 berührt, und schließlich wird die innere Wand
fläche 53 des Haltestifts 50 in die Eingriffskerbe 48 durch
die Spannkraft der Feder 51 eingedrückt, so daß die innere
Wandfläche 53 gegen die untere Wandfläche 48a gedrückt wird,
wie gezeigt in den Fig. 5 und 6. Auf diese Weise kehrt das
Werkzeug 1 in den ausgeschalteten Zustand zurück. In diesem
Zustand kann das Druckluftwerkzeug 1 nicht betrieben werden,
solange wie der Haltestift 50 in das Ventilgehäuse 11 ge
drückt ist. Da die innere Wandfläche 48b der Eingriffskerbe
48 schräg gestellt ist, wird das Hakenteil 46 langsam aus
einer Position, in der es von der Eingriffskerbe 48 gelöst
ist, in die Position, in der es in die Eingriffskerbe 48 ein
greift, bewegt.
Es folgt nun noch eine Beschreibung des Anbringens und Ab
nehmens des Schleifbandes 4 von dem Druckluftwerkzeug 1 und
des Ersetzens des Schleifbandes 4.
Im ausgeschalteten Zustand des Druckluftwerkzeugs 1 wird der
Rollenhalter 60 mit den Fingern des Bedieners gehalten und
die Zugstange 56 wird in das Halteteil 54 gegen die Spann
kraft der Feder 67 gedrückt. Gleichzeitig gleitet das vordere
Ende des Hakens 76 des Gleitschuhs 62 auf der unteren Wand
des Eingriffsteils 73 nach vorne und schiebt sich über die
schräggestellte vordere Wandfläche 74 des Eingriffsteils 73.
Das vordere Ende des Hakens 76 gleitet weiter vorwärts auf
dem Teil mit der niedrigeren Oberfläche der Zugstange 56 zwi
schen der vorderen Endfläche 78 der Zugstange 68 und der
schräggestellten vorderen Wandfläche 74 des eingekerbten Ein
griffsbereichs 73 und schiebt sich schließlich über die vor
dere Endfläche 78. Wenn der Rollenhalter 60 in diesem Zustand
losgelassen wird, bewegt sich der Gleitschuh 62 in Richtung
auf die Zugstange 56 durch seine Federkraft und der Haken 76
greift an der vorderen Wandfläche 78 an. In diesem Fall wird
das Schleifband 4 von den Rollen 58 und 59 gelockert gehal
ten, da die Zugstange 56 in dem in das Halteteil 54 gedrück
ten Zustand gehalten wird, wie gezeigt in Fig. 9. In dem
Zustand, in dem das Schleifband 4 gelockert ist, kann es von
den Rollen 58 und 59 entfernt werden oder durch ein anderes
ersetzt werden, oder ein neues Schleifband 4 wird auf die
Rollen 58 und 59 montiert. Nach dem Anbringen und dem Ersatz
des Schleifbandes 4 werden die Hakenaushängeglieder 77 von
den Fingern des Bedieners gehalten und in die Richtung ge
zogen, in der sie von dem vorderen Teil 68 der Zugstange 56
getrennt sind. Der Haken 76 wird von dem vorderen Teil 78 ge
löst und die Zugstange 56 wird nach vorne bewegt, um das
Schleifband 4 zu straffen. Als nächstes werden die Hakenaus
hängeglieder 77 losgelassen und der Haken 76 stößt gegen die
rückseitige Wandfläche 75 des Eingriffsbereichs 73 durch die
elastische rückstoßende Kraft des Gleitschuhs 62, so daß die
Zugstange 56 auf die in Fig. 1 gezeigte Position beschränkt
ist. Zur Vervollständigung der Anbringung des Schleifbandes 4
wird dieses bis zur erforderlichen Spannung gestrafft. Die
schräggestellte vordere Wandfläche 74 des Eingriffsbereichs
73 erlaubt dem Haken 76 langsam über den Eingriffsbereich 73
in Richtung auf die vordere Endfläche 78 der Zugstange 56 zu
gleiten.