DE4136834C2 - Magnetfeld-Korrekturvorrichtung - Google Patents
Magnetfeld-KorrekturvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Magnetfeld-Korrekturvorrichtungen,
die beispielsweise bei Elektromagneten verwendet werden,
um ein gleichförmiges Feld für eine magnetische
Kernresonanz zu erzeugen.
Fig. 8 ist eine schematische, perspektivische Darstellung
einer bekannten Magnetfeld-Korrekturvorrichtung, die
beispielsweise in der JP-OS 52-193230 angegeben wird.
Innerhalb einer Spule (3) ist ein Innenzylinder (10) aus
einem nichtmagnetischen Werkstoff angeordnet, an dem
stabförmige Magnetelemente (2) anhaften. Das durch die
Spule (3) erzeugte Magnetfeld ist nicht ausreichend
gleichförmig, wie es innerhalb des gleichförmigen
Feldbereiches (4) erforderlich ist. Somit sind die
Magnetelemente (2) am Innenzylinder (10) befestigt, um die
räumliche Verteilung des Magnetfeldes zu modifizieren und
die Gleichmäßigkeit des Magnetfeldes innerhalb des
gleichförmigen Feldbereiches (4) zu verbessern.
Bei der bekannten Vorrichtung sind die Magnetelemente (2)
am Innenzylinder (10) an willkürlich ausgewählten
Positionen befestigt und die Änderung der
Magnetfeldverteilung innerhalb des gleichförmigen
Feldbereiches (4) wird experimentell bestimmt. Eine
Anordnung der Magnetelemente (2) wird vom Fachmann auf der
Grundlage seiner Erfahrung ausgewählt, um die
erforderliche Gleichförmigkeit innerhalb des
gleichförmigen Feldbereiches (4) zu erreichen.
Die vorstehend aufgeführte Magnetfeld-Korrekturvorrichtung
hat folgende Nachteile. Die Abmessungen, die Anzahl und
die Positionen der Magnetelemente (2) werden hauptsächlich
durch die Erfahrung des Montageingenieurs bestimmt. Es
gibt keine raschen und festgelegten Regeln zur Bestimmung
der Abmessungen, der Anzahl und der Positionen der
Magnetelemente (2). Somit werden die Anordnungen der
Magnetelemente (2) nicht notwendigerweise optimiert und
die Qualität des Magnetfeldes schwankt von einer
Vorrichtung zur anderen. Ferner sind die Magnetelemente
(2) manchmal an Positionen außerhalb des Bereiches
befestigt, in dem der Konstrukteur der
Magnetfeld-Korrekturvorrichtung die Magnetelemente (2)
anzuordnen wünscht, um Beeinträchtigungen mit anderen
Teilchen der Vorrichtung zu vermeiden.
Aus der Druckschrift WO 88/08126 ist eine Formel zur
Entwicklung des Magnetfelds Hz in einer ein Magnetfeld
erzeugenden Vorrichtung bekannt. Ferner wird ein System
beschrieben, welches aus einer Anzahl von ferromagnetischen
Teilen besteht, um bestimmte Terme in der Gleichung, welche
verschieden von der nullten Ordnung sind, zu beseitigen. Die
Entwicklungsformel enthält Terme, welche gemessene
Feldverzerrungen darstellen.
Der Artikel "Shimming Solenoidal Magnets" von John H.
Coupland in Nuclear Instruments and Methods in Physics
Research A256 (1987), S. 174-179, beschreibt theoretische
Grundlagen zum Trimmen von Solenoid-Magneten. Es wird ein
mathematischer Ausdruck für das Magnetfeld eines langen
Trimmelements angegeben. Diese Druckschrift enthält jedoch
keine Hinweise auf die Anordnung und Dimensionierung von
Trimmelementen, um damit gezielt bestimmte Fehlerordnungen zu
beseitigen.
Aus den US-Patenten 4,698,611 und 4,803,433 sind Anordnungen
zum Trimmen von Magneten bekannt, welche jedoch beide keine
Hinweise auf die Dimensionierung bzw. Anordnung der
verwendeten Trimmelemente geben, um damit bestimmte
Fehlerordnungen eines Magnetfeldes zu korrigieren.
Die Offenlegungsschrift DE-40 21 345 A1, welche erst nach
dem Prioritätstag der vorliegenden Anmeldung veröffentlicht
wurde, selbst jedoch einen älteren Zeitrang hat, beschreibt
eine passive Kompensationsanordnung zur Homogenisierung
eines Magnetfelds. In einer solchen Kompensationsanordnung
werden passive Kompensationselemente, welche aus zwei
Elementen bestehen, die unterschiedlich lang sind und
unterschiedliche Stirnflächen aufweisen, in nicht-magnetische
Halter an der Innenwand eines Stützzylinders einer
Zylinderspule 3 angeordnet. Um in einem bestimmten Bereich
des Magnetfelds Terme erster und höherer Ordnung in einer
Komponente des Magnetfeldes zum Verschwinden zu bringen, wird
einerseits ein bestimmter Einbauwinkel gewählt, und
andererseits werden die Kompensationselemente bezüglich der
zur magnetischen Achse senkrechten Ebene symmetrisch
angeordnet. Durch die Nullsetzung zweier Entwicklungsterme in
dem mathematischen Ausdruck für die Magnetfeldkomponente
werden bestimmte Stirnflächenwinkel der Kompensationselemente
bestimmt und daraus ein Stirnflächenverhältnis der Elemente
abgeleitet.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine
Korrekturvorrichtung zu schaffen, mittels welcher sich die
Anordnung und die Abmessungen von Magnetelementen, die zur
Korrektur von Inhomogenitäten eines Magnetfeldes verwendet
werden, auf einfache Weise ergeben.
Diese Aufgabe wird durch die in den Patentansprüchen
bezeichneten Magnetfeld-Korrekturvorrichtungen gelöst.
Fig. 1 eine Querschnittsansicht einer
Elektromagnetvorrichtung, die mit einer
erfindungsgemäßen
Magnetfeld-Korrekturvorrichtung
ausgestattet ist;
Fig. 2 eine Längsschnittansicht der Vorrichtung
nach Fig. 1;
Fig. 3 eine schematische Querschnittsdarstellung,
die die umfangsseitige Position eines
Trimmagnetelementes (magnetic shim)
(nachfolgend auch als Magnetelement
bezeichnet) darstellt;
Fig. 4 eine schematische Längsschnittansicht eines
Trimmagnetelementes;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines
Trimmagnetelementes, das aus zwei
Stabkomponenten besteht;
Fig. 6 eine Kurvendarstellung, die die Werte einer
Funktion g(alpha) gegenüber einem Endwinkel
(alpha) angibt;
Fig. 7 eine Darstellung eines Beispiels der
Umfangswinkelpositionen der
nichtmagnetischen Rohre zur Aufnahme der
Trimmagnetelemente; und
Fig. 8 eine schematische, perspektivische
Darstellung einer bekannten
Magnetfeld-Korrekturvorrichtung.
In den Zeichnungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen
gleiche oder entsprechende Teile oder Abschnitte.
Unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen werden
nunmehr bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Querschnittsansicht einer
Elektromagnetvorrichtung, die mit einer erfindungsgemäßen
Magnetfeld-Korrekturvorrichtung ausgestattet ist, und Fig.
2 zeigt eine Längsschnittdarstellung der Vorrichtung nach
Fig. 1.
Ein Innenzylinder (10) ist koaxial innerhalb einer
zylinderförmigen Spule (3) angeordnet, die in ihr das
Hauptmagnetfeld erzeugt. Eine Anzahl nichtmagnetischer
Rohre (1) aus nichtmagnetischem Werkstoff sind an der
Innenfläche des Innenzylinders (10) derart befestigt, daß
die Magnetelemente (2) selektiv in die jeweiligen
nichtmagnetischen Rohre (1) eingeführt und aus ihnen
entfernt werden können. Zur Vereinfachung zeigen die Fig.
1 und 2 nur die nichtmagnetischen Rohre (1) und die
Magnetelemente (2) zur Korrektur des positiven linearen
X-Komponente-Fehlerfeldes. Wie nachstehend beschrieben
wird, wird das Feld innerhalb eines gleichförmigen
Feldbereiches (4) mittels der Felder homogen gemacht, die
durch die Magnetelemente (2) erzeugt werden.
Erfindungsgemäß werden die Parameter (die Anzahl, die
umfangsseitigen und axialen Positionen, die
Querschnittsflächen etc.) der Magnetelemente in Einklang
mit der Erfindung bestimmt, um bestimmten vorgegebenen
Beziehungen zu genügen. Fig. 3 ist eine schematische
Querschnittsdarstellung, die die umfangsseitige Position
eines Trimmagnetelementes angibt, und Fig. 4 ist eine
schematische Längsschnittansicht eines
Trimmagnetelementes. In den Fig. 3 und 4 hat ein
stabförmiges Trimmagnetelement (2) eine Querschnittsfläche
(A) und ist in einem Radius (a) relativ zur Z-Achse
angeordnet und in einem Winkel (psi) gegenüber der
X-Achse. Die beiden Enden des Trimmagnetelementes (2)
bildet einen größeren Winkel (alpha I) (der als "äußerer
Endwinkel" bezeichnet wird) und einen kleineren Winkel
(alpha II) (der als "innerer Endwinkel" bezeichnet wird)
mit der Z-Achse, die mit der Mittelachse der Spule (3)
zusammenfällt. Die X-Y-Ebene schneidet die Spule (3) in
ihrem Mittelpunkt, so daß der Ursprung (0, 0, 0) mit dem
Mittelpunkt des gleichförmigen Feldbereiches (4)
zusammenfällt. Die Position eines willkürlichen Punktes
(P) innerhalb des gleichförmigen Feldbereiches (4) wird
durch die Polarkoordinaten (r, Theta, Phi) dargestellt.
Somit wird die Z-Komponente (Bz) des durch ein
Trimmagnetelement (2) am Punkt (p) erzeugten Magnetfeldes
wie folgt dargestellt:
wobei
K eine Konstante ist, die durch die magnetischen Eigenschaften des Trimmagnetelementes bestimmt wird,
Epsilon m der Neumann-Koeffizient ist, der für m = 0 gleich 1 ist, und der im übrigen gleich 2 ist; und
Pmn stellt das zugeordnete Legendresche Polynom n-ten Grades und m-ter Ordnung dar.
K eine Konstante ist, die durch die magnetischen Eigenschaften des Trimmagnetelementes bestimmt wird,
Epsilon m der Neumann-Koeffizient ist, der für m = 0 gleich 1 ist, und der im übrigen gleich 2 ist; und
Pmn stellt das zugeordnete Legendresche Polynom n-ten Grades und m-ter Ordnung dar.
Der Zusammenhang zwischen den Ausdrücken in dem
Polarkoordinatenausdruck (1) und jenen in kartesischen
Koordinaten wird bis zu n = 2 in der unten stehenden
Tabelle 1 angegeben:
In obiger Tabelle 1 entsprechen die ganzen Zahlen n und m
jenen der vorstehenden Gleichung (1).
Andererseits wird die Z-Komponente (Bcz) des Magnetfeldes,
das durch die Spule (3) in dem gleichförmigen Feldbereich
(4) erzeugt wird, bis zu den Ausdrücken zweiter Ordnung
wie folgt ausgedrückt:
Bcz = B0 +A1X + A2Y + A3ZX + A4ZY + A5XY + A6(X2 - Y2) (2)
wobei (B0) das Magnetfeld am Ursprung (0,0,0) darstellt,
und der Ausdruck (A1X) beispielsweise die lineare oder
Fehlerkomponente erster Ordnung längs der X-Achse
darstellt.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung werden die
Fehlerglieder bis zur zweiten Ordnung gemäß der Gleichung
(2) kompensiert und mittels der Magnetelemente (2)
eliminiert, so daß das Magnetfeld innerhalb des
gleichförmigen Feldbereiches (4) im wesentlichen
gleichförmig gemacht wird. Somit werden die Ausdrücke
(A1X, A2Y, A3ZX etc.) mittels des durch die Magnetelemente
(2) erzeugten Magnetfeldes kompensiert. Nachfolgend wird
die Anordnung (Positionen und Abmessungen) der
Magnetelemente (2) zur Kompensation des
X-Komponente-Fehlers (A1X) beispielsweise beschrieben.
Wie aus Gleichung (1) hervorgeht, ist die Anzahl der durch
ein Trimmagnetelement (2) erzeugten Magnetfeldkomponenten
unendlich. Da jedoch der Befestigungsradius (a) des
Trimmagnetelementes (2) größer als (r) ist (a < r), ist
der Faktor: (r/a)n, der in der Gleichung (1) erscheint,
vernachlässigbar klein, falls (n) ausreichend groß ist.
Somit sind allein die Ausdrücke der Gleichung (1) für
kleine Werte von (n, m) praktisch bedeutsam. Hier werden
nur die radialen Komponenten von (Bz) (nämlich die
Ausdrücke für die (m ≠ 0)) gilt, in Betracht gezogen.
Somit werden folgende Ausdrücke Bnm in Betracht gezogen:
(n und m entsprechend jenen der Gleichung (1)): B11,
B21, B22, B31, B32, B33, B41, B42, B43,
B44, B51, B52, B53, B54.
Wie in der vorstehenden Tabelle 1 angegeben ist,
entspricht die B11-Komponente der X-Komponente in den
kartesischen Koordinaten. Das Ziel hier ist es, den
Fehlerausdruck (A1X) zu kompensieren. Somit müssen die
vorstehenden Ausdrücke (Bnm) mit Ausnahme von B11
verschwinden. Um dies zu erreichen, werden die Positionen
und Abmessungen der Magnetelemente (2) in Einklang mit dem
Grundgedanken der Erfindung wie folgt bestimmt. Zunächst
werden gemäß Fig. 1 acht Magnetelemente (2) längs des
Umfanges derart angeordnet, daß ihre Umfangswinkel (psi)
gegenüber der X-Achse liegen bei:
ψ = (π/2)(±(1/2)±(1/3)±(1/4)), (3)
so daß sich für m = 2, 3 und 4 ergibt
Σ cos m(Φ-ψ) = 0
wobei sich die Summierung über die acht Werte von Psi
erstreckt, die durch vorstehende Gleichung (3) angegeben
werden.
Somit verschwinden die Komponenten Bnm für m = 2, 3, 4,
nämlich B22, B32, B33, B42, B43, B44, B52,
B53, B54. Nur die Ausdrücke Bnm für m = 1 bleiben:
B11, B21, B31, B41 und B51, die mit Ausnahme des
ersten Ausdrucks B11 noch verschwinden sollen.
Die Ausdrücke B21 und B41 verschwinden, indem die
Endwinkel der Magnetelemente (2) entsprechend gewählt
werden. Ist nämlich die Summe des inneren Endwinkels
(alpha I) und des äußeren Endwinkels (alpha II) des
Trimmagnetelementes (2) gleich pi (= 3,14):
αI = π - αII (4)
so gilt
Somit verschwinden B21 und B41.
Schließlich sollen die Ausdrücke B31 und B51
verschwinden. Somit bestehen die Magnetelemente (2)
jeweils aus zwei Stäben, wie in Fig. 5 gezeigt ist, und
ihre Querschnittsflächen (A1, A2) und inneren Endwinkel
(alpha 1, alpha 2) werden derart ausgewählt, daß sie den
vorstehend aufgeführten Beziehungen genügen, wobei die
äußeren Endwinkel durch obige Gleichung (4) bestimmt
werden. Die Längen (L1, L2) der beiden stabförmigen
Komponenten der Magnetelemente werden durch die inneren
und äußeren Endwinkel und den Befestigungsradius (a) der
Magnetelemente (2) (siehe Fig. 4) bestimmt.
Die Ausdrücke B31 und B51 für das Trimmagnetelement
(2) der Fig. 5 genügen folgenden Proportionalitäten:
B31 ∝ A1 [P1 4(cosα1)sin5α1] + A2 [P1 4(cosα2)sin5α2] (5)
B51 ∝ A1 [P1 6(cosα1)sin7α1] + A2 [P1 6(cosα2)sin7α2] (6)
Eine Funktion g(alpha) von alpha sei bestimmt durch:
g(α) P1 6(cosα)sin7α/P1 4(cosα)sin5α = P1 6(cosα)sin2α/P1 4(cosα) (7)
Somit wird für die Proportionalitätsbeziehung (6) erhalten:
B51 ∝ A1g(α1)[P1 4(cosα1)sin5α1] + A2g(α2)[P1 4(cosα2)sin5α2] (7a)
Fig. 6 zeigt die Werte von g(alpha) in bezug auf den
Winkel (alpha). Aus Fig. 6 ist ersichtlich, daß bei
gegebenem R für (alpha 1, alpha 2) solche Werte vorliegen,
daß
R = g(α1) = g(α2), α1≠α2 (8)
Substituiert man R der Gleichung (8) in die Gleichung
(7a), so ergibt sich:
B51 ∝ R{A1[P1 4(cosα1)sin5α1] + A2 [P1 4(cosα2)sin5α2]} (7b)
Der Ausdruck innerhalb der Klammern { } der Gleichung
(7b) ist identisch mit der rechten Seite der Gleichung
(5). Wie vorstehend erwähnt wurde, ergibt sich aus der
Fig. 6, daß bei einem bestimmten gewählten Wert für R
zwei bestimmte Winkel (alpha 1, alpha 2), die die obige
Gleichung (8) für diesen Wert von R erfüllen, bestimmt
werden können. Für ein derartiges Paar (alpha 1, alpha 2)
sind die Ausdrücke B31 und B51 einander proportional,
da:
B31 ∝ A1[P1 4(cosα1)sin5α1] + A2 [P1 4(cosα2)sin5α2]
B51 ∝ R{A1[P1 4(cosα1)sin5α1] + A2 [P1 4(cosα2)sin5α2]}
Somit verschwinden beide Ausdrücke B31 und B51, falls
die Querschnittsbereiche (A1, A2) folgender Beziehung
genügen:
A1[P1 4(cosα1)sin5α1] + A2 [P1 4(cosα2)sin5α2] = 0 (9)
oder
A2/A1 = -P1 4(cosα1)sin5α1/P1 4 (cosα2)sin5α2 (9a)
Die Gleichung (9a) gibt das Querschnittsverhältnis der
beiden Stabkomponenten eines jeden Magnetelementes (2) an.
Es wird nunmehr ein spezifisches numerisches Beispiel
aufgeführt. Es sei angenommen, daß der Konstrukteur der
Magnetfeld-Korrekturvorrichtung die Absicht hat, den
Bereich für die Endwinkel der Magnetelemente (2) auf einen
Bereich innerhalb von 140° zubeschränken. Wird der Wert
von R = g(alpha) gemäß Fig. 6 mit R = -0,5 gewählt, so
sind die inneren Endwinkel der jeweiligen Stabkomponenten
eines Trimmagnetelementes (2), die obige Gleichung (8)
erfüllen: alpha 1 = 40,1° und alpha 2 = 66,5°. Dabei sind
die diesen entsprechenden äußeren Endwinkel:
pi - 40,1° = 139,9° und pi - 66,5° = 113,5°, die innerhalb der vom Konstrukteur der Magnetfeld-Korrekturvorrichtung beabsichtigten 140° liegen. Ferner wird das Querschnittsflächenverhältnis der beiden Stabkomponenten gemäß Fig. 5 durch obige Gleichung (9a) wie folgt bestimmt: A2/A1 = 0,1336, so daß die beiden Ausdrücke B31 und B51 verschwinden. Da der Wert für R frei gewählt werden kann, ist die Entwurfsfreiheit der Magnetfeld-Korrekturvorrichtung gewährleistet.
pi - 40,1° = 139,9° und pi - 66,5° = 113,5°, die innerhalb der vom Konstrukteur der Magnetfeld-Korrekturvorrichtung beabsichtigten 140° liegen. Ferner wird das Querschnittsflächenverhältnis der beiden Stabkomponenten gemäß Fig. 5 durch obige Gleichung (9a) wie folgt bestimmt: A2/A1 = 0,1336, so daß die beiden Ausdrücke B31 und B51 verschwinden. Da der Wert für R frei gewählt werden kann, ist die Entwurfsfreiheit der Magnetfeld-Korrekturvorrichtung gewährleistet.
Durch Anordnung der Magnetelemente (2) bei Umfangswinkeln
Psi = (pi/2)(±1/2±1/3±1/4)±pi/4: gegenüber der X-Achse
gemäß Fig. 1, wird eine negative lineare (oder erster
Ordnung) X-Komponente (A1X < 0) erzeugt. Werden die Winkel
(Psi) jeweils um (pi) derart erhöht, daß Psi → Psi + pi,
oder Psi = (pi/2)((±1/2)±(1/3)±(1/4)) + pi gilt, dann wird
eine positive lineare X-Komponente (A1X < 0) erzeugt.
In ähnlicher Weise wird durch Anordnung der Magnetelemente
(2) bei Umfangswinkeln Psi = (pi/2)(±1/2)±(1/3)±(1/4)+pi/2
gegenüber der X-Achse, eine negative lineare Y-Komponente
(A2Y < 0) erzeugt. Werden ferner die Winkel Psi jeweils um
pi derart erhöht, daß
Psi = (pi/2)(±(1/2)±(1/3)±(1/4))+3 pi/2, so wird eine
positive lineare Y-Komponente (A2Y < 0) erzeugt. Somit kann
der lineare Ausdruck oder Ausdruck erster Ordnung in der
Gleichung (2) jeder Polarität kompensiert und eliminiert
werden.
Gemäß Tabelle 1 entsprechen die Ausdrücke zweiter Ordnung
(A3ZX, A4ZY) in der Gleichung (2) dem Ausgangsausdruck
B21 der Magnetelemente (2), während die Ausdrücke (AsXY
und As(X2-Y2) dem Ausdruck B22 entsprechen. Somit
wird durch eine Dokumentation ähnlich der vorstehenden
gezeigt, daß die Fehlerkomponenten zweiter Ordnung
kompensiert und eliminiert werden können, indem die
Magnetelemente (2) von denen jedes aus zwei Stabkomponenten
(mit einer Querschnittsfläche (A1, A2), Endwinkeln (alpha)
und Umfangswinkeln (Psi) gegenüber der X-Achse) besteht,
derart angeordnet werden, daß die Endwinkel und die
Umfangswinkel (Psi) spezifischen Beziehungen genügen.
Insbesondere dient zur Eliminierung der Fehlerausdrücke
erster und zweiter Ordnung gegenüber X und Y: (1) die
nichtmagnetischen Rohre werden an Umfangswinkeln
(pi/2)(±1/2±1/3±1/4), (pi/2)(±1/2±1/3±1/4)+pi,
(pi/2)(±1/2±1/3±1/4)+(1/2)pi oder
(pi/2)(±1/2±1/3±1/4)+(3/2)pi angeordnet, um dort jeweilige
Magnetelemente (2) aufzunehmen; (2) werden diese
Magnetelemente in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre
eingesetzt, so ist eine Summe der beiden Endwinkel eines
jeden der beiden stabförmigen Komponenten der
Magnetelemente gegenüber einem Ursprungspunkt an der Mitte
eines gleichförmigen Feldbereiches gleich pi; und (3) wenn
die Magnetelemente in die jeweiligen nichtmagnetischen
Rohre eingesetzt werden, so genügen die
Querschnittsflächen (A1, A2) und die inneren Endwinkel
(alpha 1, alpha 2) relativ zum Vorsprung der beiden
stabförmigen Komponenten der Magnetelemente der folgenden
Gleichung:
(A2/A1) = -P1 4(cosα1)sin5α1/P1 4 (cosα2)sin5α2,
wobei P1 4 ein zugeordnetes Legendresches Polynom ist,
und alpha 1 und alpha 2 zwei spezifische Winkel, so daß
g(alpha 1) = g(alpha 2), wobei
g(alpha)=P1 6(cos alpha)sin2alpha/P1 4(cos alpha),
wobei P1 6 und P1 4 zugeordnete Legendresche Polynome
sind.
Um die Ausdrücke zweiter Ordnung gegenüber Zx und Zy zu
eliminieren: (1) die nichtmagnetischen Rohre werden bei
folgenden Umfangswinkeln angeordnet (pi/2)(±1/2±1/3±1/4),
(pi/2)(±1/2±1/3±1/4)+pi, (pi/2)(±1/2±1/3±1/4)+(1/2)pi oder
(pi/2)(±1/2±1/3±1/4)+(3/2)pi, um jeweilige Magnetelemente
(2) dort aufzunehmen; (2) wenn diese Magnetelemente in die
jeweiligen nichtmagnetischen Rohre eingesetzt sind, sind
die äußeren Endwinkel der beiden stabförmigen Komponenten
der Magnetelemente einander gleich; und (3) sind die
Magnetelemente in die jeweiligen nicht-magnetischen Rohre
eingesetzt, so genügen die Querschnittsflächen (A1, A2)
und die inneren Endwinkel (alpha 1, alpha 2) relativ zum
Vorsprung der beiden stabförmigen Komponenten der
Magnetelemente der Beziehung:
(A2/A1) = -P1 5(cosα1) sin6α1/P1 5(cosα2) sin6α2,
wobei P1 5 ein zugeordnetes Legendresches Polynom ist;
und alpha 1 und alpha 2 sind zwei spezifische Winkel, so
daß g(alpha 1) = g(alpha 2), wobei
g(alpha)=P1 7(cos alpha)sin2alpha/P1 5(cos alpha), und
P1 7 und P1 5 sind zugeordnete Legendresche Polynome.
Um die Fehler zweiter Ordnung gegenüber XY und X2-Y2
zu eliminieren: (1) die nichtmagnetischen Rohre werden
angeordnet bei Umfangswinkeln
(pi/2)(±1±1/3±1/4)+(1/4)pi, (pi/2)(±1/1±1/3±1/4)+(3/4)pi, (pi/2)(±1/1±1/3±1/4) oder (pi/2)(±1/1±1/3±1/4)+(1/2)pi, um dort die jeweiligen Magnetelemente aufzunehmen; (2) sind die Magnetelemente in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre eingesetzt, so ist die Summe zweier Endwinkel eines jeden der beiden stabförmigen Komponenten der Magnetelemente gleich pi; und (3) sind die Magnetelemente in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre eingesetzt, so genügen die Querschnittsflächen (A1, A2) und die inneren Endwinkel (alpha 1, alpha 2) relativ zum Vorsprung der beiden stabförmigen Komponenten der Magnetelemente folgender Gleichung:
(pi/2)(±1±1/3±1/4)+(1/4)pi, (pi/2)(±1/1±1/3±1/4)+(3/4)pi, (pi/2)(±1/1±1/3±1/4) oder (pi/2)(±1/1±1/3±1/4)+(1/2)pi, um dort die jeweiligen Magnetelemente aufzunehmen; (2) sind die Magnetelemente in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre eingesetzt, so ist die Summe zweier Endwinkel eines jeden der beiden stabförmigen Komponenten der Magnetelemente gleich pi; und (3) sind die Magnetelemente in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre eingesetzt, so genügen die Querschnittsflächen (A1, A2) und die inneren Endwinkel (alpha 1, alpha 2) relativ zum Vorsprung der beiden stabförmigen Komponenten der Magnetelemente folgender Gleichung:
(A2/A1) = -P2 5(cosα1)sin6α1/P2 5(cosα2)sin6α2,
wobei P2 5 ein zugeordnetes Legendresches Polynom ist;
und alpha 1 und alpha 2 sind zwei spezifische Winkel, so
daß g(alpha 1) = g(alpha 2), wobei
g(alpha)=P2 7(cos alpha)sin2alpha/P2 5(cos alpha), und
P2 7 und P2 5 sind zugeordnete Legendresche Polynome.
Die nachstehende Tabelle 2 zeigt ein Beispiel der
numerischen Werte der Anordnung der Magnetelemente (2).
In der Tabelle 2 werden alternative Werte der Paare von
Endwinkeln für die Komponenten ZX und ZY angegeben.
Somit können, indem jedes der Magnetelemente (2) aus zwei
Stabkomponenten hergestellt und auf vorgegebene Werte
festgelegt wird, nämlich
- (1) das Querschnittsflächenverhältnis (A1/A2) der beiden Stabkomponenten eines jeden der Magnetelemente (2);
- (2) die Endwinkel (alpha) der beiden Stabkomponenten eines jeden der Magnetelemente (2); und
- (3) die umfangsseitigen Befestigungswinkel (Psi) der Magnetelemente (2),
alle Fehlerausdrücke bis zur zweiten Ordnung in der
Gleichung kompensiert und mittels des durch die
Magnetelemente (2) erzeugten Magnetfeldes eliminiert
werden. Somit werden erfindungsgemäß die
nichtmagnetischen Rohre (1) an vorbestimmten Stellen
gegenüber der Spule (3) angeordnet, so daß die
Magnetelemente (2) selektiv in diese eingesetzt werden, um
die Fehlerausdrücke in der Gleichung (2) zu kompensieren
und zu beseitigen.
Fig. 7 ist eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels der
umfangsseitigen Winkelpositionen der nichtmagnetischen
Rohre zur Aufnahme der Trimmagnetelemente, wobei die
Bezugszeichen (1A) die nichtmagnetischen Rohre zur
Kompensierung der X- und Y-Komponenten darstellen; (1B)
die nichtmagnetischen Rohre für die ZX- und
ZY-Komponenten; und (1C) die nichtmagnetischen Rohre für
die XY- und X2-Y2-Komponenten. Die nichtmagnetischen
Rohre (1) haben Längen, die den Längen der Magnetelemente
(2) entsprechen, die dort eingesetzt werden sollen.
Wie aus obiger Gleichung (1) ersichtlich ist, kann der
absolute Ausgangswert der Korrekturausdrücke (Bmn)
(beispielsweise (B11) für (A1X)) eingestellt werden,
indem die Gesamtquerschnittsfläche der Magnetelemente (2)
ausgewählt wird, während das Flächenverhältnis (A2/A1) der
beiden Stabkomponenten bei dem spezifischen vorgegebenen
Wert beibehalten wird. Somit werden eine Anzahl
Magnetelemente mit unterschiedlichen
Gesamtquerschnittsflächen vorgesehen (die Längen werden
durch die Endwinkel und dem Befestigungsradius in der
vorstehend angegebenen Weise bestimmt und die
Querschnittsflächenverhältnisse werden wie vorstehend
angegeben bestimmt), und jene, die ausgleichend die
Fehlerglieder kompensieren, werden ausgewählt und in die
nichtmagnetischen Rohre (1) eingeführt. Die
nichtmagnetischen Rohre (1) haben somit ausreichende
Innendurchmesser, um die Magnetelemente (2) mit der
größten Querschnittsfläche aufzunehmen, die dort zur
Einführung vorgesehen sind.
Claims (3)
1. Magnetfeld-Korrekturvorrichtung
zur Korrektur von Fehlern 1.
Ordnung innerhalb einer hohlzylinderförmigen Spule (3) mit
einer Anzahl nichtmagnetischer Rohre (1), die an einem Zylinder (10) mit einem vorgegebenen Radius angebracht und koaxial zur Spule (3) angeordnet sind, und die sich jeweils längs der Achsrichtung der Spule (3) erstrecken und an vorgegebenen Winkeln längs eines Umfanges des Zylinders (10) liegen; und
einer Anzahl stabförmiger Magnetelemente (2), die abnehmbar in die nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind, wobei jedes Magnetelement (2) aus zwei stabförmigen Komponenten vorgegebener Länge und mit einem vorgegebenen Querschnittsflächenverhältnis besteht, so daß die Magnetelemente vorgegebene Endwinkel (αI, αII) haben, wenn sie in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind,
wobei die nichtmagnetischen Rohre (1) an Umfangswinkeln (π/2)(±1/2+±1/3±1/4), (π/2)(±1/2±1/3±1/4)+π, (π/2)(±1/2±1/3±1/4)+(1/2)π oder (π/2)(±1/2±1/3±1/4)+(3/2)π angeordnet sind, um dort jeweilige Magnetelemente (2) aufzunehmen;
und wenn die Magnetelemente (2) in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind, eine Summe der beiden Endwinkel (αI, αII) einer jeden der beiden stabförmigen Komponenten der Magnetelemente (2) gegenüber einem Ursprungspunkt am Mittelpunkt eines gleichförmigen Feldbereiches gleich π ist;
und wenn die Magnetelemente in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre eingesetzt sind, die Querschnittsflächen (A1, A2) und die inneren Endwinkel (α1, α2) relativ zum Ursprung der beiden stabförmigen Komponenten der Gleichung genügen:
(A2/A1) = - P1 4(cosα1)sin5α1/P1 4 (cosα2)sin5α2)
wobei P1 4 ein zugeordnetes Legendresches Polynom ist; und α1 und α2 zwei spezifische Winkel sind, so daß
g(α1) = g(α2)≠0, wobei g(α) = P1 6 (cosα)sin2α/P1 4 (cosα) und P1 6 und P1 4 zugeordnete Legendresche Polynome sind.
einer Anzahl nichtmagnetischer Rohre (1), die an einem Zylinder (10) mit einem vorgegebenen Radius angebracht und koaxial zur Spule (3) angeordnet sind, und die sich jeweils längs der Achsrichtung der Spule (3) erstrecken und an vorgegebenen Winkeln längs eines Umfanges des Zylinders (10) liegen; und
einer Anzahl stabförmiger Magnetelemente (2), die abnehmbar in die nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind, wobei jedes Magnetelement (2) aus zwei stabförmigen Komponenten vorgegebener Länge und mit einem vorgegebenen Querschnittsflächenverhältnis besteht, so daß die Magnetelemente vorgegebene Endwinkel (αI, αII) haben, wenn sie in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind,
wobei die nichtmagnetischen Rohre (1) an Umfangswinkeln (π/2)(±1/2+±1/3±1/4), (π/2)(±1/2±1/3±1/4)+π, (π/2)(±1/2±1/3±1/4)+(1/2)π oder (π/2)(±1/2±1/3±1/4)+(3/2)π angeordnet sind, um dort jeweilige Magnetelemente (2) aufzunehmen;
und wenn die Magnetelemente (2) in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind, eine Summe der beiden Endwinkel (αI, αII) einer jeden der beiden stabförmigen Komponenten der Magnetelemente (2) gegenüber einem Ursprungspunkt am Mittelpunkt eines gleichförmigen Feldbereiches gleich π ist;
und wenn die Magnetelemente in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre eingesetzt sind, die Querschnittsflächen (A1, A2) und die inneren Endwinkel (α1, α2) relativ zum Ursprung der beiden stabförmigen Komponenten der Gleichung genügen:
(A2/A1) = - P1 4(cosα1)sin5α1/P1 4 (cosα2)sin5α2)
wobei P1 4 ein zugeordnetes Legendresches Polynom ist; und α1 und α2 zwei spezifische Winkel sind, so daß
g(α1) = g(α2)≠0, wobei g(α) = P1 6 (cosα)sin2α/P1 4 (cosα) und P1 6 und P1 4 zugeordnete Legendresche Polynome sind.
2. Magnetfeld-Korrekturvorrichtung
zur Korrektur von Fehlern 2.
Ordnung innerhalb einer hohlzylinderförmigen Spule (3)
in den ZX- und ZY-Komponenten
mit
einer Anzahl nichtmagnetischer Rohre (1), die an einem Zylinder (10) mit einem vorgegebenen Radius angebracht und koaxial zur Spule (3) angeordnet sind, und die sich jeweils längs der Achsrichtung der Spule (3) erstrecken und an vorgegebenen Winkeln längs eines Umfangs des Zylinders (10) liegen; und
einer Anzahl stabförmiger Magnetelemente (2), die abnehmbar in die nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind, wobei jedes Magnetelement (2) aus zwei stabförmigen Komponenten vorgegebener Länge und mit einem vorgegebenen Querschnittsflächenverhältnis besteht, so daß die Magnetelemente vorgegebene Endwinkel (αI, αII) haben, wenn sie in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind;
wobei die nichtmagnetischen Rohre bei den Umfangswinkeln (π/2)(±1/2±1/3±1/4), (π/2)(±1/2±1/3±1/4)±π, (π/2)(±1/2±1/3±1/4)+(1/2)π oder (π/2)(±1/2±1/3±1/4)+(3/2)π angeordnet sind, um dort die jeweiligen Magnetelemente (2) aufzunehmen;
und wenn die Magnetelemente (2) in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind, die äußeren Endwinkel der beiden stabförmigen Komponenten der Magnetelemente (2) einander gleich sind; und
wenn die Magnetelemente (2) in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind, die Querschnittsflächen (A1/A2) und die inneren Endwinkel (α1, α2) relativ zum Ursprung der beiden stabförmigen Komponenten der Magnetelemente folgender Gleichung genügen:
(A2/A1) = -P1 5(cosα1)sin6α1/P1 5(cosα2)sin6α2,
wobei P1 5 ein zugeordnetes Legendresches Polynom ist; und α1 und α2 zwei spezifische Winkel sind, so daß
g(α1) = g(α2)≠0, und
g(α) = P1 7(cosα)sin2α/P1 5 (cosα), wobei P1 7 und P1 5 zugeordnete Legendresche Polynome sind.
einer Anzahl nichtmagnetischer Rohre (1), die an einem Zylinder (10) mit einem vorgegebenen Radius angebracht und koaxial zur Spule (3) angeordnet sind, und die sich jeweils längs der Achsrichtung der Spule (3) erstrecken und an vorgegebenen Winkeln längs eines Umfangs des Zylinders (10) liegen; und
einer Anzahl stabförmiger Magnetelemente (2), die abnehmbar in die nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind, wobei jedes Magnetelement (2) aus zwei stabförmigen Komponenten vorgegebener Länge und mit einem vorgegebenen Querschnittsflächenverhältnis besteht, so daß die Magnetelemente vorgegebene Endwinkel (αI, αII) haben, wenn sie in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind;
wobei die nichtmagnetischen Rohre bei den Umfangswinkeln (π/2)(±1/2±1/3±1/4), (π/2)(±1/2±1/3±1/4)±π, (π/2)(±1/2±1/3±1/4)+(1/2)π oder (π/2)(±1/2±1/3±1/4)+(3/2)π angeordnet sind, um dort die jeweiligen Magnetelemente (2) aufzunehmen;
und wenn die Magnetelemente (2) in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind, die äußeren Endwinkel der beiden stabförmigen Komponenten der Magnetelemente (2) einander gleich sind; und
wenn die Magnetelemente (2) in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind, die Querschnittsflächen (A1/A2) und die inneren Endwinkel (α1, α2) relativ zum Ursprung der beiden stabförmigen Komponenten der Magnetelemente folgender Gleichung genügen:
(A2/A1) = -P1 5(cosα1)sin6α1/P1 5(cosα2)sin6α2,
wobei P1 5 ein zugeordnetes Legendresches Polynom ist; und α1 und α2 zwei spezifische Winkel sind, so daß
g(α1) = g(α2)≠0, und
g(α) = P1 7(cosα)sin2α/P1 5 (cosα), wobei P1 7 und P1 5 zugeordnete Legendresche Polynome sind.
3. Magnetfeld-Korrekturvorrichtung
zur Korrektur von Fehlern
2. Ordnung innerhalb einer hohlzylinderförmigen Spule (3)
in den XY- und (X2-Y2)-Komponenten
mit
einer Anzahl nichtmagnetischer Rohre (1), die an einem Zylinder (10) mit einem vorgegebenen Radius angebracht und koaxial zur Spule (3) angeordnet sind, und die sich jeweils längs der Achsrichtung der Spule (3) erstrecken und an vorgegebenen Winkeln längs eines Umfangs des Zylinders (10) liegen; und
einer Anzahl stabförmiger Magnetelemente (2), die abnehmbar in die nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind, wobei jedes Magnetelement (2) aus zwei stabförmigen Komponenten vorgegebener Länge und mit einem vorgegebenen Querschnittsflächenverhältnis besteht, so daß die Magnetelemente vorgegebene Endwinkel (αI, αII) haben, wenn sie in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind;
wobei die nichtmagnetischen Rohre (1) bei Umfangswinkeln (π/2)(±1±1/3±1/4)+(1/4)π, (π/2)±1±1/3±1/4)+(3/4)π, (π/2)(±1±1/3±1/4) oder (π/2)(±1±1/3±1/4)+(1/2)π angeordnet sind, um dort jeweilige Magnetelemente (2) aufzunehmen;
und wenn die Magnetelemente (2) in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind, eine Summe der beiden Endwinkel (αI, αII) eines jeden der beiden stabförmigen Komponenten der magnetischen Elemente (2) gleich π ist;
und wenn die Magnetelemente (2) in die jeweiligen nicht-magnetischen Rohre (1) eingesetzt sind, die Querschnittsflächen (A1, A2) und die inneren Endwinkel (α1, α2) relativ zum Ursprung der beiden stabförmigen Komponenten der Magnetelemente (2) folgender Gleichung genügen:
(A2/A1) = -P2 5(cosα1)sin6α1/P2 5 (cosα2)sin6α2,
wobei P2 5 ein zugeordnetes Legendresches Polynom ist; und α1 und α2 zwei spezifische Winkel sind, so daß
g(α1) = g(α2)≠ 0, wobei g(α) = P2 7(cosα)sin2α/P2 5 (cosα), und P2 7 und P2 5 zugeordnete Legendresche Polynome sind.
einer Anzahl nichtmagnetischer Rohre (1), die an einem Zylinder (10) mit einem vorgegebenen Radius angebracht und koaxial zur Spule (3) angeordnet sind, und die sich jeweils längs der Achsrichtung der Spule (3) erstrecken und an vorgegebenen Winkeln längs eines Umfangs des Zylinders (10) liegen; und
einer Anzahl stabförmiger Magnetelemente (2), die abnehmbar in die nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind, wobei jedes Magnetelement (2) aus zwei stabförmigen Komponenten vorgegebener Länge und mit einem vorgegebenen Querschnittsflächenverhältnis besteht, so daß die Magnetelemente vorgegebene Endwinkel (αI, αII) haben, wenn sie in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind;
wobei die nichtmagnetischen Rohre (1) bei Umfangswinkeln (π/2)(±1±1/3±1/4)+(1/4)π, (π/2)±1±1/3±1/4)+(3/4)π, (π/2)(±1±1/3±1/4) oder (π/2)(±1±1/3±1/4)+(1/2)π angeordnet sind, um dort jeweilige Magnetelemente (2) aufzunehmen;
und wenn die Magnetelemente (2) in die jeweiligen nichtmagnetischen Rohre (1) eingesetzt sind, eine Summe der beiden Endwinkel (αI, αII) eines jeden der beiden stabförmigen Komponenten der magnetischen Elemente (2) gleich π ist;
und wenn die Magnetelemente (2) in die jeweiligen nicht-magnetischen Rohre (1) eingesetzt sind, die Querschnittsflächen (A1, A2) und die inneren Endwinkel (α1, α2) relativ zum Ursprung der beiden stabförmigen Komponenten der Magnetelemente (2) folgender Gleichung genügen:
(A2/A1) = -P2 5(cosα1)sin6α1/P2 5 (cosα2)sin6α2,
wobei P2 5 ein zugeordnetes Legendresches Polynom ist; und α1 und α2 zwei spezifische Winkel sind, so daß
g(α1) = g(α2)≠ 0, wobei g(α) = P2 7(cosα)sin2α/P2 5 (cosα), und P2 7 und P2 5 zugeordnete Legendresche Polynome sind.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| JP2302782A JPH0816695B2 (ja) | 1990-11-09 | 1990-11-09 | 磁場補正装置 |
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| DE4136834A1 DE4136834A1 (de) | 1992-05-14 |
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| FR2609206B1 (fr) * | 1986-12-30 | 1992-02-14 | Thomson Cgr | Dispositif correcteur par elements magnetiques d'inhomogeneites du champ magnetique dans un aimant |
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Patent Citations (4)
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Non-Patent Citations (1)
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| GB-Z.: J.H. Couland "Shimming Solenoidal Mag- nets" in: Nuclear Instruments and Methods in Physics Research A 256 (1987), S. 174-179 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB2252168A (en) | 1992-07-29 |
| JPH04177187A (ja) | 1992-06-24 |
| GB2252168B (en) | 1994-08-24 |
| GB9123941D0 (en) | 1992-01-02 |
| JPH0816695B2 (ja) | 1996-02-21 |
| DE4136834A1 (de) | 1992-05-14 |
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