DE85784C - - Google Patents

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DE85784C
DE85784C DENDAT85784D DE85784DC DE85784C DE 85784 C DE85784 C DE 85784C DE NDAT85784 D DENDAT85784 D DE NDAT85784D DE 85784D C DE85784D C DE 85784DC DE 85784 C DE85784 C DE 85784C
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membrane
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B7/00Instruments for auscultation
    • A61B7/02Stethoscopes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
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  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)

Description

KAISERLICHES yk
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30:
ege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1895 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, welche geringe Geräusche im menschlichen Körper oder in festen Körpern im allgemeinen in verstärkter Weise hörbar macht. Die Vorrichtung beruht im wesentlichen darauf, dafs eine elastische Membran oder sonstiger schwingbarer Körper mit einem Körper von grofser Masse und folglich grofser Trägheit verbunden wird. Legt man nun einen derartigen Körper auf einen anderen, in welchem geringe Geräusche vorhanden sind, so wird die Membran in Bezug auf den schweren festen Körper in Schwingungen gerathen, während die grofse Masse des Körpers selbst an den Schwingungen gar nicht oder wenigstens nicht merkbar theilnimmt. Die Schwingungen der Membran werden in beliebiger Weise, beispielsweise durch Mikrophon oder durch Fortpflanzungen der durch die Membran hervorgerufenen Luftschwingung, hörbar gemacht.
Eine solche Vorrichtung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt:
Fig. ι ist eine Draufsicht auf die Rückseite der Vorrichtung,
Fig. 2 ein Querschnitt durch dieselbe,
Fig. 3 eine Seitenansicht.
Die Vorrichtung besteht aus einer cylindrischen Scheibe 5 aus schwerem Metall oder einem sonstigen Stoff, der ein grofses Gewicht besitzt, wie beispielsweise aus mit Blei beschwertem Holz u. dergl. In dieser Scheibe ist eine Aushöhlung e vorgesehen, welche durch eine Membran m aus Hartgummi oder dergleichen geschlossen ist. Innerhalb dieser Aushöhlung kann eine schwache Feder g vorgesehen sein, welche gegen die Membran drückt. Die Membran selbst ist gegen den Rand der Aushöhlung mittelst eines Ringes d abgedichtet und wird auf die Scheibe S durch einen Ueberwurfsring r fest aufgeprefst. Ueber dieser Membran m befindet sich eine etwas dickere Hartgummiplatte p, welche in einen Ring eingefafst und auf der Ueberwurfsmutter r durch einen Bajonnetverschlufs oder dergleichen gehalten wird. Vortheilhaft befindet sich inmitten dieser Platte ein Loch, in welches ein Stab h aus Hartgummi oder Metall (in Fig. 2 punktirt gezeichnet) eingeschraubt werden kann. Dieser Stab befindet sich gewöhnlich auf der Rückseite der Dose, woselbst er durch Oesen η gehalten wird. Auf der Rückseite der Scheibe oder Dose S sind zwei Löcher eingebohrt, die in die innere Höhlung der Dose münden. In diese Löcher können zwei Hörrohre bezw. Schläuche k eingesetzt werden, welche Schläuche, sofern der Apparat nicht in Betrieb genommen wird, um die auf der Aufsenseite der Dose angebrachte Rille gewunden werden, woselbst sie durch einen passenden Haken gehalten werden können.
Bringt man die Vorrichtung einfach in Berührung mit einem festen Körper entweder durch den Knopf der Stange h oder durch die freigelegte Platte p, so theilen sich die Tonschwingungen in dem Körper am Berührungspunkte des Knopfes der Membran unmittelbar mit, während die Masse der Dose durch ihre gröfsere Trägheit beinahe unbewegt bleibt; daher gestalten sich die Bewegungen der Platte im Vergleiche zu denen der Dose beträchtlich grofser. Diese Bewegungen bewirken starke
Veränderungen des Rauminhaltes der Höhlung e und erzeugen kräftige Schwingungen, die sich dem Ohre vermittelst der Hörschläuche k mittheilen.
Die Uebertragung der Schwingungen der Membran können auch durch ein Mikrophon bewerkstelligt werden und die Scheibe S kann viereckig oder sonstwie gestaltet sein.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Vorrichtung zum verstärkten Hörbarmachen geringer Geräusche, gekennzeichnet durch die Verbindung einer leicht schwingbaren Membran mit einem Körper grofser Masse, so dafs erstere in Bezug auf letzteren in Schwingung geräth, welche Schwingungen mittelst Luftschläuche oder elektrisch den Ohren übertragen werden.
  2. 2. Eine Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine schwere dosenförmige Scheibe S mit durch Membran m überdeckter Höhlung e, von welcher Höhlung Bohrungen zur Aufnahme der Hörschläuche k ausgehen.
  3. 3. An der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 die Anordnung einer Stange /2, welche in einen die Membran m beschützenden Deckel ρ eingeschraubt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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