DE414077C - Einrichtung zur Schwingungserzeugung, zum Empfang, zur Umformung, Verstaerkung oder Gleichrichtung mittels Kathodenroehren - Google Patents
Einrichtung zur Schwingungserzeugung, zum Empfang, zur Umformung, Verstaerkung oder Gleichrichtung mittels KathodenroehrenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
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- H03F3/00—Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
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Description
- Einrichtung zur Schwingungserzeugung, zum Empfang, zur Umformung, Verstärkung oder Gleichrichtung mittels Kathodenröhren. Bei Einrichtungen zum Umformen und zur Erzeugung von Schwingungen, insbesondere hei Sende- und Empfangseinrichtungen für elektrische Wellen, unter Verwendung von Vakuumröhren, kann der Fall eintreten, daß die zu verstärkenden Ströme von einem gewissen vorbestimmten Mittelwerte abweichen. Um wieder die betriebsmäßig vorbestimmte Leistung in den zu verstärkenden Stromkreisen zu erreichen, müssen dann weitere Ver--tärl:ungseinrichtungen zu- bzw. abgeschaltet werden.
- Es ist nun leicht möglich, daß eine solche Zu- oder Abschaltung nicht schnell genug vorgenommen werden kann, unter Umständen sogar, daß, namentlich bei vollautomatischen Einrichtungen, die Änderung der zu verstärkenden Str('itne nicht bemerkt wird. Nach der Erfindung werden nun Mittel angegeben, die diese Regulierung selbsttätig bewirken. Erfindungsgemäß werden dazu die Veränderungen benutzt, welche durch die Schwankungen der zu verstärkenden Ströme itn Steuer- oder Energiestromkreis auftreten. An Hand eines Beispiels, und zwar an einer Schaltung zur Schwingungserzeugung mit Vakuumröhren, soll die Erfindung näher beschrieben werden.
- In der Zeichnung ist i die Betriebsröhre mit Glühdraht a, Anode 3, Hilfsanode 4. (z. B. ein Gitter). Von der Röhre i bzw. deren Elektroden gehen die Verbindungen in an und für sich bekannter Weise zu den Abstimmeinrichtungen. In dem Beispiel ist hier bei 5 eine Selbstinduktionsspule, 6 ein Kondensator, die zusammendenSchwingungskreis7bilden. Die Anode 3 ist mit dem Glühfaden 2 über diesen Schwingungskreis verbunden. Ferner liegt zwischen Gitter 4 und Glühfaden 2 ein weiterer Schwingungskreis 8 mit Kapazität 9 und Selbstinduktionsspule io. Der Einfachheit halber sind in dem Beispiel alle Stromquellen und sonstigen Einrichtungen fortgelassen. Erfindungsgemäß ist nun eine zweite Senderöhre i i mit Glühfaden 12, Anode 13 und Gitter 1:I vorgesehen, deren Anode 13 in dem Beispiel dauernd mit dem Schwingungskreis 7 und deren Gitter 14 dauernd mit dem Schwingungkreis 8 verbunden ist.
- Wenn nun beispielsweise durch irgendeinen Umstand die Anodenbatteriespannung für die Röhre i geringer wird, so wird der Anodenstrom in Röhre i ebenfalls schwächer werden. In der Verbindungsleitung 3-7 ist nun eine Einrichtung, z. B, ein Relais 15, vorgesehen, dessen Anker 16 beim Schwächerwerden des Anodenstromes aus der Stellung 17 in die gestrichelte Stellung 18 geht und den Glühfaden 12, der bisher nicht an seiner Heizstromquelle angeschlossen war, anschaltet und damit die Röhre i i parallel zur Röhre i legt. Steigt die Anodenbatteriespannung wieder an, so wächst auch der Anodenstrom der Röhre i, das Relais zieht seinen Anker wieder an, wodurch die Röhre i i abgeschaltet und der frühere Zustand wieder hergestellt wird.
- Auch eine Störung oder Veränderung im Heizstromkreis, Durchbrennen des Heizfadens, oder bei Empfangsschaltungen das Sinken der Empfangsenergie, macht sich in derselben Weise im Anodenstromkreis bemerkbar und wird durch Zuschalten der Röhre i i wieder ausgeglichen, so daß stets eine vorbestimmte Leistung, durch Verwendung einer Zusatzröhre, gewährleistet wird. Bei Benutzung von nur einer Röhre wird die Erfindung sinngemäß so angewendet, daß das Relais einen Widerstand im Heizstromkreise zu- oder abschaltet.
- NachErfordernis kann jedoch auch dieUfnschaltung bzw. die Parallelschaltung sich darauf beziehen, das Gitter 14. neben das Gitter q in den Schwingungskreis 8 oder die Anodenverbindung 11-7 lieben die Verbindung 3-7 einzuschalten.
- Gleichzeitig kann auch das Relais zur Auslösung von äußerlichen Kennzeichen benutzt werden, welche angeben, welche von beiden Röhren eingeschaltet ist. Ferner ist es möglich, die Erfindung so auszubauen, daß auch ohneBetriebsstörung derRöhre i eine weitere Röhre parallel geschaltet wird, wenn beispielsweise die Notwendigkeit vorliegt, eine größere Energie zu verwenden. Hierzu müßte das Relais 14 mit einer entsprechenden Wicklung versehen werden, welche die willkürliche Umschaltung von fern bewirken läßt. Dieselbe Wirkung würde durch Anordnung eines Kurzschlußkontaktes erzielt werden, welcher die Wicklung des Relais überbrückt und damit die Funktion des Ankers auslöst.
- Besonderen Vorteil hat die Erfindung zur Ersparung von Strom- und Röhrenverbrauch bei Empfangseinrichtungen, da sie ebenso wie im Beispiel für zwei Röhren, auch für drei, vier oder mehr Röhren sinngemäß Verwendung finden kann. Es wird dann gewissermaßen eine selbsttätige Energiereglung eintreten, so daß immer so viel Röhren eingeschaltet sind, wie zu der gewünschten Energieerzeugung oder Kenntlichmachung erforderlich ist. Die Betätigung dieser Relaiseinrichtung kann sowohl durch den Anodenstrom selbst, als durch die hervorgerufenen anderen Ströme oder Spannungen, z. B. Stromstärke in der Antenne oder Telephon, erfolgen.
Claims (3)
- PATENT-ANsPRÜcHE: i. Einrichtung zur Schwingungserzeugung, zum Empfang, zur Umformung, Verstärkung oder Gleichrichtung mittels Kathodenröhren, dadurch gekennzeichnet, claß Reserveröhren vorgesehen sind, die durch eine selbsttätige, vom Steuer- oder Energiestrom der Betriebsröhren abhängige Vorrichtung eingeschaltet bzw. abgeschaltet werden, wenn eine vorbestimmte Leistung über- oder unterschritten wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Vorrichtung auch eine entsprechende Anzeige auslöst, welche die Art und Zahl der eingeschalteten Röhren erkennen läßt.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Einrichtungen vorhanden sind, die eine Formsteuerung der Schalteinrichtung ermöglichen. .1 .. Einrichtung nach Anspruch i oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung nicht unmittelbar, sollder n mittelbar in Abhängigkeit vom Steuer- oder Anodenstrom der Betriebsröhren, beispielsweise durch Einschaltung in einen mit diesen Kreisen gekoppelten oder von diesen gespeisten Kreis, betätigt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH89315D DE414077C (de) | 1922-03-30 | 1922-03-30 | Einrichtung zur Schwingungserzeugung, zum Empfang, zur Umformung, Verstaerkung oder Gleichrichtung mittels Kathodenroehren |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEH89315D DE414077C (de) | 1922-03-30 | 1922-03-30 | Einrichtung zur Schwingungserzeugung, zum Empfang, zur Umformung, Verstaerkung oder Gleichrichtung mittels Kathodenroehren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE414077C true DE414077C (de) | 1925-05-22 |
Family
ID=7165555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH89315D Expired DE414077C (de) | 1922-03-30 | 1922-03-30 | Einrichtung zur Schwingungserzeugung, zum Empfang, zur Umformung, Verstaerkung oder Gleichrichtung mittels Kathodenroehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE414077C (de) |
-
1922
- 1922-03-30 DE DEH89315D patent/DE414077C/de not_active Expired
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