DE4142465C2 - Elektrisches Fritiergerät, insbesondere für den Haushalt - Google Patents

Elektrisches Fritiergerät, insbesondere für den Haushalt

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DE4142465C2 DE4142465A DE4142465A DE4142465C2 DE 4142465 C2 DE4142465 C2 DE 4142465C2 DE 4142465 A DE4142465 A DE 4142465A DE 4142465 A DE4142465 A DE 4142465A DE 4142465 C2 DE4142465 C2 DE 4142465C2
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Description

Die Erfindung betrifft ein elektrisches Fritiergerät gemäß dem Oberbegriff des Patentan­ spruches 1.
Ein derartiges Fritiergerät ist bekannt aus der DE 32 41 008 A1.
Ein weiteres Fritiergerät ist bekannt aus der EP 0 037 562 A1. Dabei wird der Badbehälter höchstens bis zur Hälfte mit dem Fritierbad gefüllt, so daß sich ein Gutkorb mit dem Fritiergut auch in der in Fig. 2 gezeigten angehobenen Abtropfstellung über dem Bad noch im Badbehälter befindet und z. B. ein nicht dargestellter Deckel des Fri­ tiergerätes auch während des Abtropfens geschlossen sein kann. Als Filtereinrichtung dient ein zusätzlicher, in den Badbehälter eingesetzter Behälter, der nur wenig kleiner als der Badbehälter ist und in seinem unteren Bereich Filterschlitze für den Durchtritt des Bades aufweist. Zur Filterung des Bades muß dieser Filtertopf aus dem Badbehälter herausgeho­ ben werden, was bei einem Bad aus geschmolzenem Fett im heißen Zustand des Bades erfolgen muß. Die Größe des Filtertopfes und seine evtl. erhöhte Temperatur erschweren die Handhabung beim Filtern. Ein solcher Filtertopf ist häu­ fig auch schwer in einer Geschirrspülmaschine unterbringbar und aufgrund seiner Größe auch in einem Spülbecken schwer reinigbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fritiergerät gemäß dem Oberbegriff des Pa­ tentanspruches 1 zu schaffen, bei dem die Reinigbarkeit verbessert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmalskombination des Patentanspruches 1.
Diese Lösung ergibt eine leichte Reinigbarkeit und einen geringeren Fertigungsaufwand. Weiter hat sie den Vorteil, daß die mit dem Bad in Berührung kommenden Teile der Fil­ tereinrichtung insgesamt klein sind und leicht reinigbar gestaltet werden können. Falls ein elektrischer Antrieb für ein Kühlluftgebläse oder zur Absaugung der über dem Bad entste­ henden Dämpfe oder zur Bewegung des Gutkorbes vorhanden ist, die auch als Antriebsein­ richtung der Filtereinrichtung dienen kann, ist der Aufwand zur Schaffung dieser Filtereinrich­ tung besonders gering. Ferner bleibt das Fritierbad für mehr Fritiervorgänge brauchbar, weil es während des Fritierens und Abtropfens des Gutes kontinuierlich gefiltert werden kann.
Die Weiterbildungen gemäß den weiteren Ansprüchen haben folgende Vorteile:
Anspruch 2: erlaubt ein einfaches Herausnehmen des Filters, insbesondere auch bei abgekühlter und evtl. erstarr­ ter Badflüssigkeit. So können die im Filter enthaltenen Verunreinigungen leicht entfernt werden. Die Badflüssigkeit kann vorher durch eine Auslauföffnung an der tiefsten Stelle des Filters auslaufen.
Anspruch 3: erlaubt einen insgesamt gut zugänglichen Filter. Der Filter ist vorzugsweise von der Ansaugöffnung entfernt angeordnet, damit die ausgefilterten Teile im Filtersystem gefangen sind und auch bei Stillstand der Pumpe nicht wieder in das Bad zurückgeschwemmt werden können.
Anspruch 4: erlaubt eine relativ große Filterfläche, die weniger schnell gereinigt werden muß, ohne daß der für den Fritierbetrieb zur Verfügung stehende freie Raum des Badbe­ hälters allzusehr geschmälert wird.
Anspruch 5: ergibt unter Umständen eine besonderes gute Um­ wälzung des Bades und damit zuverlässige Filterung.
Anspruch 6: ergibt eine schnellere Aufnahme von auszufil­ ternden Teilen, da diese überwiegend im Bad nach unten sin­ ken. Bei Benutzung des Kanalsystems des Filtersystems zum Abpumpen des Bades ist auf diese Weise ein weitgehendes oder völliges Abpumpen des Bades möglich.
Anspruch 7: ergibt insgesamt eine einfache Bauart, wobei die Ansaugöffnung unmittelbar am Pumpengehäuse ausgebildet sein kann.
Anspruch 8: ergibt eine einfache und wenig gegen Verschmut­ zungen des Öls anfällige Bauart.
Anspruch 9: Elektromotoren sind rationell und preiswert hergestellte Massenartikel, an deren Stelle im vorliegenden Fall jedoch auch eine ein Drehfeld erzeugende elektromagnetische Einrichtung verwendbar ist, die unter Umständen eine kompaktere Bauform des Gerätes er­ laubt, da sie selbst wesentlich kompakter sein kann als ein üblicher Elektromotor.
Anspruch 10: erlaubt eine besonders einfache Bauart ohne Wellendurchführung durch den Gutbehälter und wirkt ohne zusätzlichen Aufwand als Überlastkupplung, falls die Pumpe blockiert wird. Eine Blockierung der Pumpe kann auf verschiedene Weise, z. B. elektrisch am Motor gemessen, und zur Anzeige gebracht werden.
Anspruch 11 und 12: erleichtert die Handhabung und die Abdichtung der schalen- und rin­ nenförmig ausgebildeten Teile des Filtersystems.
Anspruch 13: erleichtert ganz besonders die Handhabung, da nicht das ganze Gerät mit dem Bad zum Ausgießen gekippt werden muß, was insbesondere bei einem zum Schmel­ zen erhitzten Fettbad nicht ungefährlich ist.
Anspruch 14: erspart ein Ventil oder schont den Filter, da das Bad üblicherweise nur abge­ pumpt wird, wenn es nicht mehr brauchbar ist.
Anspruch 15: verhindert einen Antrieb der Pumpe in noch erstarrtem Fett, was zu einer Be­ lastung der Kupplungseinrichtung führen könnte.
Ansprüche 16, 17 und 18: erlauben eine vorteilhafte Nutzung einer elektrischen Antriebs­ einrichtung für mehrere Zwecke, was einen hohen Bedienungskomfort bei relativ geringem Fertigungsaufwand erlaubt. Gleiches gilt für Anspruch 19, durch dessen Maßnahme die Temperatur eines Außenbehälters des Fritiergerätes abgesenkt und die thermische Belastung einzelner Teile des Gerätes gesenkt werden kann.
Anspruch 19: erlaubt ein Fritieren ohne Umwälzung des Bades durch die Filtereinrichtung, was z. B. bei Krapfen erwünscht ist. Mittels eines separaten Schalters kann jedoch schon beim Abtropfen des Fritiergutes die Filtereinrichtung wieder in Betrieb gesetzt werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung und einem vertikalen Schnitt einen Teil eines elektrischen Fritiergeräts für den Haushalt, wobei der Deckel weggelassen und die Schnittfläche über Eck des im Grundriß rechtecki­ gen Gerätes gelegt ist.
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung und in Verbindung mit einem Überlaufrohr das Gerät gemäß Fig. 1;
Fig. 3 in einer perspektivischer Darstellung eine ab­ gewandelte Bauform des Pumpenrades;
Fig. 4 einen vertikalen Längsschnitt durch eine ab­ gewandelte Bauform, wobei nur der Badbehälter mit der eingesetzten Filtereinrichtung und der elektrischen Antriebseinrichtung dargestellt ist gemäß II-II in Fig. 1,
Fig. 5 einen Schnitt im wesentlichen entlang der Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 ausschnittsweise in einem Vertikalschnitt durch das Pumpenrad eine abgewandelte Ausführungsform und
Fig. 7 ausschnittsweise, in einem Vertikalschnitt durch das Pumpenrad eine weitere abgewandelte Ausführungsform.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellt Friteuse besitzt einen rechteckigen Fritierbehälter 2, der aus Aluminium gegossen ist, mit einem im wesentlichen ebenen, horizontalen Boden 4, mit dessen Unterseite ein elektrischer Rohrheizkörper 6 wärmeleitend verbunden ist. Vom Boden steigen Seitenwände 8 und 10 im wesentlichen vertikal nach oben. Vom oberen Ende der Seitenwände 8 und 10 erstreckt sich ein umlaufender Randflansch 12 nach außen mit einem, ein Stück nach unten abgewinkelten Randabschnitt 14. Der Boden 4 und die Seiten­ wände 8 und 10 des Badbehälters 2 sind in einem Abstand von einem Gehäusemantel 16 aus Kunststoff umgeben, der einen Boden 18 sowie eine im wesentlichen vertikal aufragende Seitenwandung 20 aufweist. Die Seitenwandung 20 greift mit einem nach innen und dann ein Stück nach oben abgewinkelten oberen Randflansch 22 unter den Randflansch 2 und hinter dessen nach unten abgewinkelten Endabschnitt 14.
Zwischen dem Boden 4 des Badbehälters 2 und dem Boden 18 des Gehäusemantels 16 ist ein Elektromotor 26 mit sich vertikal erstreckender Motorwelle 28 angeordnet, an deren oberem Ende ein Permanentmagnet 30 befestigt ist, der sich knapp unter dem Boden 4 des Badbehälters 2 erstreckt und horizontal über die Drehachse hinweg auseinanderliegend Pole aufweist. Mit dem unter Ende des Motors 26 ist ein Gebläse 32 verbunden, von dem ein diffusorartiger Ausblaskanal 34 sich zu einer Öffnung 36 im unteren Bereich der Seitenwan­ dung 20 erstreckt. Ein Ansaugkanal 38 führt vom Gebläse 32 im Zwischenraum zwischen der Seitenwand 8 des Badbehälters 2 und der Seitenwandung 20 des Gehäusemantels 16 nach oben und mündet in eine Ansaugöffnung 40 an der Oberseite des Randflansches 12 des Badbehälters 2, durch die der Wrasen bzw. Kochdünste aus dem Fritierraum bzw. dem Gutbehälter 2 abgesaugt werden. Im Ansaugkanal 38 oder im Ausblaskanal 34 kann ein Adsorptionsfilter für Gerüche und/oder Fett-Dunst auswechselbar angeordnet sein. Der Boden 4 des Badbehälters 2 besitzt an seiner Oberseite über dem Permanentmagneten 30 eine im wesentlichen kreisrunde Einsenkung 42, in die ein in der Draufsicht im wesentliches kreisrundes, nach unten offen schalenförmiges Pumpengehäuse 44 leicht klemmend ein­ gesteckt ist. Das Pumpengehäuse 44 besitzt eine Deckwand 46 mit einer mittleren Einlaßöffnung 48, die einen nach unten abgewinkelten Randabschnitt 50 aufweist, der zur Zentrierung eines Pumpenrades 52 dient. Das Pumpenrad 52 besteht aus einem magnetisierbaren Material, wie z. B. Stahl und besitzt einen Boden 54, dessen Grundriß etwa dem des darunterlie­ genden Magneten 30 entspricht und von dem eine die Drehachse des Pumpenrades 52 und der Motorwelle 28 kreuzende Rippe 56 aufragt und ihrem mittleren Bereich eine Einsenkung 58 auf­ weist, in die der Zentrierrand 50 des Pumpengehäuses 44 zen­ trierend eingreift. Querab von der Rippe 56 ragen vom Boden 54 noch zwei Zentrierstifte 60 und 62 auf, die ebenfalls mit dem Rand 50 zusammenwirken. Etwa tangential schließt an das Pumpengehäuse 44 ein horizontaler Förderkanal 64 an, der in einen vertikalen Förderkanal 66 einmündet, der in der Ecke zwischen den Seitenwänden 8 und 10 des Badbehälters 2 bis zu dessen oberem Rand nach oben führt. Die Förderkanäle 64 und 66 sind einstückig mit dem Pumpengehäuse ausgeführt und wie dieses in Einsenkungen des Bodens 4 und der Seitenwände 8 und 10 des Badbehälters 2 zur Reinigung leicht entfernbar eingeklemmt oder eingerastet.
Das im Badbehälter befindliche Fritierbad 70 liegt mit seinem durch das Dreieck 72 angedeuteten Oberflächenspiegel etwas unterhalb der Hälfte der inneren Höhe des Badbehälters 2. Etwas darüber ist an die Seitenwand 10 unmittelbar an dem Förderkanal 66 anliegend ein Filterbehälter 74 eingesetzt mit einer Deckwand 76, die sich bündig mit der Oberseite des Randflansches 12 erstreckt und von deren Oberseite sich vom Förderkanal 66 entfernt ein Hakenansatz 78 nach außen erstreckt, der mit einem nach unten abgewinkelten Randab­ schnitt 80 an dem nach unten abgewinkelten Endabschnitt 14 des Randflansches 12 nach unten greift, um das Filtergehäuse 74 lösbar an seinem Platz eingehakt zu halten. Eine dem Förderkanal 66 zugewandte Seitenwand 82 des Filtergehäuses 74 ist mit einer Rastöffnung 84 an Rastvorsprüngen 86 des Förderkanales 66 eingerastet. Der Förderkanal 66 besitzt eine offene Deckseite, die von einem an der Deckwand 76 des Filtergehäuses 74 verschiebbar geführten Verschlußschieber 88 im normalen Betrieb des Gerätes verschlossen wird, wie in Fig. 1 dargstellt ist. Der Förderkanal 66 besitzt ferner in seinem obersten Bereich eine gegen das Filtergehäuse 74 hin­ gewandte Randausnehmung 90, der eine Öffnung 92 im obersten Bereich der Seitenwand 82 des Filtergehäuses 74 gegenüber­ liegt, so daß das von der Pumpe 43 durch die Förderkanäle 64 und 66 gepumpte Bad in das Filtergehäuse 74 übertreten kann, wobei der Verschlußschieber 88 normalerweise geschlossen ist. Das Filtergehäuse 74, das insgesamt etwa schalenför­ mig ausgebildet ist und in einer flachen Ausnehmung 94 der Seitenwand 10 des Badbehälters 2 sitzt und an seiner einen Breitseite von der Seitenwand 10 verschlossen wird, besitzt an seiner nach innen gerichteten Frontfläche 96 eine Auslaß­ öffnung 98, in die ein Filter 100 eingesetzt ist.
Wenn das Fritiergerät zu Beginn des Betriebes bei bereits eingefülltem Bad aufgeheizt wird, mißt ein in Höhe des Bades an der Seitenwand 10 angeordneter Temperaturfühler 102 an einer von der Heizung 6 entfernten Stelle die Badtemperatur. Sobald die Badtemperatur einen Wert erreicht hat, bei dem üblicherweise zum Fritieren verwendete Fette geschmolzen sind, bewirkt der Temperaturfühler 102 die Einschaltung des Elektromotors 26. Durch diese verzögerte Einschaltung des Antriebsmotors 26 wird verhindert, daß der Elektromotor 26 überlastet wird, wenn das Pumpenrad 52 noch in erstarrtem Fett festsizt. Auf diese verzögerte Einschaltung kann un­ ter Umständen auch verzichtet werden, da die magnetische Kraftübertragung durch den Boden 4 des Badbehälters 2 eine einfache und robuste Rutschkupplung darstellt und die Pumpe 43 auch keine besonders hohe Motorleistung benötigt. Sobald die Pumpe 43 angetrieben wird, saugt sie das Bad durch die Einlaßöffnung 48 an und fördert es durch die Förderkanäle 64 und 66 sowie die Übertrittsöffnungen 90 und 92 in das Filtergehäuse 74, aus dem es durch das Filter 10 austritt. Der Filter 10 ist sehr groß dimensioniert, damit er nicht zu schnell durch Verunreinigungen des Bades zugesetzt wird. Das Filtergehäuse mit dem Filter 100 kann zur Reinigung leicht vom Badbehälter 2 und dem Förderkanal 66 abgenommen werden. Aufgrund seiner flachschalenförmigen Bauweise können die ausgefilterten Bad-Verunreinigungen leicht von der Innensei­ te des Filters 10 und aus dem Filtergehäuse 74 herausgespült werden. Wenn das Bad nach mehrmaligem Fritieren verbraucht ist und ersetzt werden muß, wird der Verschlußschieber 88 in die in Fig. 2 dargestellte geöffnete Form gebracht, in der er einrastet und ein winkelförmiges Abpumprohr 104 mit einem vertikalen Schenkel 106 in den oberen Abschnitt des För­ derkanals 66 eingesteckt und verschließt dabei dessen obere seitliche Durchgangsöffnung 90. Das Abpumprohr 104 besitzt ferner einen oberen horizontalen Schenkel 108, an den eine Schlauchleitung 110 anschließt. Wenn jetzt der elektrische Antriebsmotor 26 in Betrieb gesetzt wird, fördert die Pumpe 43 das Bad durch die Förderkanäle 64 und 66 sowie das Ab­ pumprohr 104 und den Schlauch 110 in ein nicht dargestell­ tes Auffanggefäß. Wenn die Oberfläche des Bades 70 bis zur Deckwand 46 des Pumpengehäuses 44 abgesunken ist, hört die Förderung auf. Der Rest des Bades wird dann ausgegossen oder mit Tüchern aufgesaugt. Anschließend wird zweckmäßigerweise nicht nur das Filtergehäuse 74 abgenommen, sondern auch das Pumpengehäuse 44 mit den Förderkanälen 64 und 66 sowie das Pumpenrad 52, damit auch diese Teile und der nun völlig lee­ re Badbehälter 2 gründlich gereinigt werden können. Das Pum­ pengehäuse 44 mit den Förderkanälen 64 und 66 ist aufgrund seiner offenschaligen Bauweise sehr leicht reinigbar, da al­ le Flächen gut zugänglich sind.
Das in Fig. 3 dargestellte, abgewandelte Pumpenrad 352 kann anstelle des Pumpenrades 52 bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und 2 verwendet werden. Es besteht aus einem Roh­ rabschnitt 356 mit flachrechteckigem Querschnitt, in dessen breite Oberseite eine große runde Ausgangsöffnung 358 ausge­ bildet ist, die mit dem Rand 48 des Pumpengehäuses 43 gemäß Fig. 1 zusammenwirken kann, um, das Pumpenrad 352 zu führen. Das Pumpenrad 342 läuft von oben gesehen im Uhrzeigersinn bzw. in Richtung des Pfeiles 353 und besitzt einen es durch­ setzenden Kanal 360, wobei an dessen beiden Ausmündungen jeweils die nacheilende Kante eine Randausnehmung 361 aufweist durch die die geförderte Badflüssigkeit auch zusammen mit größeren Verunreinigungen ausströmen kann. Das Pumpenrad 352 bildet eine Art Kanalpumpe, die mit ihrer großen, als Lager dienen­ den Ansaugöffnung 358 und einem breiten Förderkanal 360 be­ sonders geeignet ist, auch sehr verunreinigte Badflüssigkeit zu fördern ohne zu verstopfen.
Bei der in den Fig. 4 und 5 dargestellten, abgewandelten Ausführungsform besitzt ein Badbehälter 402 einen Boden 404 mit länglich, recheckigem Grundriß, von dem zwei schmalsei­ tige Seitenwände 407 und 410 aufragen, sowie zwei längssei­ tige Seitenwände, von denen nur eine Seitenwand 411 zu sehen ist. In der Mitte zwischen den längsseitigen Seitenwänden 411 erstreckt sich über die ganze Länge des Bodens 404 eine Einsenkung 441 in Form einer Rinne mit rechteckigem Quer­ schnitt, die in eine Vertiefung 442 zur Aufnahem eines Pum­ penrades 452 benachbart der Stirnseitenwand 407 mündet. Das andere Ende der Rinne 441 führt bis an die andere schmal­ seitige Stirnwand 410. Die Rinne 441 besitzt einen Boden 490 und im wesentlichen vertikale Seitenwände 491 und 493 und bildet zusammen mit einer Kanalabdeckung 464 einen ersten Förderkanal für das vom Pumpenrad 452 in Richtung des Pfei­ les 453 geförderte Bad. Die Kanalabdeckung 464 besitzt eine Deckwand 495, deren Oberseite im voll eingesetzten Zustand bündig mit der Oberseite des Bodens 404 verläuft sowie davon nach unten ragende Seitenwände 497 und 499, die klemmend an den Seitenwänden 491 und 493 der Rinne 441 anliegen. Die Kanalabdeckung 464 erstreckt sich in gleicher Weise auch über die gesamte Einsenkung 442 zur Aufnahme des Pumpenrades 452 und bildet somit zusammen mit dem Boden 404 ein Pumpen­ gehäuse. Die Deckwand 495 besitzt im Zentrum der Ausnehmung 442 eine kreisrunde Öffnung 501, in der das Pumpenrad 452 mit einem davon nach oben ragenden und die Ansaugöffnung bildenden Rohransatz 503 zentriert ist. Das Pumpenrad 452 stimmt, abgesehen von dem zusätzlichen Rohransatz 503, mit dem Pumpenrad 352 gemäß Fig. 3 überein und bildet zusammen mit der Einsenkung 442 des Bodens 404 und der Kanalabdeckung 464 eine Radial-Strömungspumpe 505. Die Kanalabdeckung 464 erstreckt sich aus dem Kanal 441 heraus entlang der von der Pumpe 505 abgelegenen Stirnwand 410 nach oben bis über den höchsten Spiegel 572 als zweiter, vertikaler Kanalabschnitt 466, an dessen oberes Ende ein Filtergehäuse 474 zur Reini­ gung leicht lösbar angesetzt ist. Das Filtergehäuse 474 ist mit einem Hakenansatz 478 am oberen Rand der stirnseitigen Wand 410 eingehängt und schalenförmig bzw. rahmenförmig aus­ gebildet, wobei ein Teil der Stirnwand 410 das Filtergehäuse 474 in dessen angesetztem Zustand verschließt und die gegen­ überliegende Seite eine großflächige Auslaßöffnung 498 auf­ weist, die durch einen flächigen Filter 500 abgedeckt ist.
An der Unterseite des aus unmagnetischem Matrial, wie Alumi­ nium oder nichtrostendem Stahl gefertigten Badbehälters 402 ist im Bereich der Einsenkung 442 seine Magnetspulen-Ein­ richtung 430 angebracht, die ohne selbst zu rotieren, ein rotierendes Magnetfeld erzeugt, wodurch das Pumpenrad 452 in Rotation versetzt wird. Die Beheizung des Badbehälters 402 erfolgt durch zwei an der Unterseite des Bodens 404 be­ festigte, sich in einem Abstand parallel zu der Einsenkung 441 erstreckende Rohrheizkörper 406 und 407. Im Betrieb des Gerätes gemäß Fig. 4 wird das Öl mittels der Pumpe 505 durch den ersten Förderkanal in der Einsenkung 441 im wesentlichen über die ganze Länge des Badbehälters 402 geführt und dann durch den zweiten Förderkanalabschnitt 466 nach oben zu dem Filtergehäuse 474, von wo es durch den Filter 500 austritt. Da der Filter 500 sehr großflächig ist, tritt die Badflüs­ sigkeit langsam aus und läuft außen daran entlang nach unten und strömt dann durch die ganze Länge des Bades zurück in den Bereich der Pumpe 505. Hierdurch wird erreicht, daß im wesentlichen immer die gesamte Badflüssigkeit im Badbehälter 402 in Bewegung ist und Verunreinigungen zur Pumpe 505 und damit schließlich ins Filtergehäuse 474 fördert. Die Gefahr der Bildung toter Winkel, in der sich keine Strömung aus­ bildet, kann dadurch weiter gesenkt werden, daß der Grundriß des Badbehälters, abweichend von dem rechteckigen Badbehäl­ ter 402, oval oder rund ist, wobei die Pumpe und das Filter­ gehäuse entlang der langen oder der kurzen Achse möglichst weit auseinander liegen.
Die Kanalabdeckung 464 einschließlich des nach oben geführ­ ten Abschnittes 466 besteht aus einem magnetisierbaren Mate­ rial und wird durch die Magnetspulen-Einrichtung 430 während des Betriebes gegen die Wandung des Badbehälters 402 gezo­ gen. Zusätzlich sind an der Außenseite des Badbehälters 402 Permanentmagnete 520 und 521 montiert, die die Kanalabdec­ kung 464 permanent in ihre Betriebsstellung ziehen. Ein nicht dargestellter, zusätzlicher Permanentmagnet kann neben der Magnetspule 430 angeordnet sein.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 besitzt ein Badbehälter 602 einen Boden 604 mit einer Ausprägung 642 nach unten zur Aufnahme eines Pumpenrades 652. Eine Kanalabdeckung 664 be­ sitzt eine Deckplatte 696, die die Einsenkung 642 übergreift und verschließt und darin mit nach unten ragenden Armen 697 festgeklemmt ist. Die Einziehung 642 liegt benachbart einer Seitenwand 610. Eine kanalförmige Einziehung 641, die tangential an die Pumpen-Einziehung 642 anschließt und im Anschlußbereich die gleiche Tiefe besitzt, führt zur Seiten­ wand 610 hin schräg nach oben und erreicht mit ihrem Boden am Fuß der Seitenwand 610 das allgemeine Niveau des Bodens 604. Die Kanalabdeckung 664 besitzt einen ersten, an die Abdeckplatte 696 anschließenden Förderkanalabschnitt 665, der schräg nach oben führt und einen U-förmigen Querschnitt aufweist, der zum Teil in die Einziehung 641 eingeklemmt ist. Daran schließt ein nach oben zu einem nicht darge­ stellten Filtergehäuse führender Förderkanalabschnitt 666 an, der einstückig mit dem Förderkanalabschnitt 664 und der Deckplatte 696 ausgebildet ist und ebenfalls einen U-förmi­ gen Querschnitt besitzt, der mit seinen freien Schenkeln an einem nicht eingezogenen Bereich der Seitenwand 610 anliegt. Die Abdeckung 696 besitzt eine zentrale Öffnung, in die eine Lagerhülse 697 eingenietet ist mit einer zentralen Durch­ gangsöffnung 701, 698, die die Zuflußöffnung der Pumpe 643 bildet. Das Pumpenrad ist im wesentlichen wie das in Fig. 3 gezeigte ausgebildet und hängt unverlierbar an der Lager­ hülse 697. Auch hier besteht der Badbehälter 602 aus einem unmagnetischen Material. Die magnetische Kupplungs- bzw. An­ triebseinrichtung ist zur Vereinfachung weggelassen.
Bei der in Fig. 7 dargestellten weiteren abgewandelten Ausführungsform besitzt ein Badbehälter 702 in seinem Boden 704 eine Einprägung 742, die ein kleines Stück in das Innere des Badbehälters ragt und zum Führen und Festklemmen der Fördereinrichtungen dient. Ein Pumpengehäuse 744 der Pumpe 743 besitzt eine äußere Ringwand 745, die an der Einprägung 742 festgeklemmt ist sowie eine in die Ringwand eingeklemmte Deckscheibe 747 aus einem magnetisierbaren Material mit einer zentralen Ansaugöffnung 748. Entlang der Ansaugöffnung 748 ragt ein kurzer Rohransatz 750 nach unten, der zur La­ gerung eines Pumpenrades 752 dient, das im wesentlichen wie das Pumpenrad gemäß Fig. 3 ausgebildet ist. Ein im Pumpenrad 752 in eine äußere Nut des Rohransatzes 750 eingefügter Si­ cherungring 751 hält das Pumpenrad 752 unverlierbar fest.
Die Einprägung 742 des Bodens 704 besitzt eine mit einem kleinen Winkel gegen die Vertikalrichtung nach innen geneigte Umfangswand 801, auf der ein entsprechend geneigter unterer Endabschnitt 803, sich etwa parallel dazu erstreckend, klemmend aufsitzt. Der Endabschnitt 803 der Umfangswand 745 des Pumpengehäuses 744 endet ein kleines Stück über dem umgebenden Boden 704, wodurch sich ebenfalls ein schmaler Spalt ergibt, der mit einem Knick an zwischen den Umfangswänden 801 und 803 ver­ bleibende Spalte anschließt. Die Knickstelle bedeutet einen erhöhten Widerstand für aus dem Kanalsystem austretende Leckflüssigkeit. Wie rechts in Fig. 7 durch unterbrochene Linien angedeutet, kann sich an den unteren Wandabschnitt 803 ein nach außen weisender, horizontaler Flanschabschnitt 805 erstrecken, um den horizontalen Spalt zu verlängern und damit den Widerstand weiter zu erhöhen. Ferner kann, wie durch die unterbrochene Linie 806 angedeutet, die Umfangs­ wand 745 des Pumpengehäuses 744 über der höchsten Stelle der Umfangswand 801 der Einziehung 742 sich nach innen erstrec­ ken und mit einem anschließenden Bodenabschnitt ebenfalls einen horizontalen Spalt bilden, der einen Winkel mit dem Spalt zwischen den Umfangswandabschnitten 801 und 803 ein­ schließt.
Bei allen dargestellten Ausführungsformen ist der Fritierkorb, der das Fritiergut aufnimmt, weggelassen. Ein solcher Korb besitzt eine niedrigere Höhe als der Badbehäl­ ter, ragt jedoch in seiner untersten Stellung mit seinen Seitenwänden über die Oberfläche des Bades, damit kein Gut in das Bad ausgeschwemmt wird. Das Fritiergerät ist mittels eines nicht dargestellten Deckels verschließbar, wobei zwi­ schen der Unterseite des Deckels und der Oberfläche des Fri­ tierbades genügend Platz vorhanden ist, damit der Fritier­ korb zum Abtropfen bei geschlossenem Deckel ganz aus dem Bad ausgehoben werden kann.
Anstelle der Wrasenpumpe der Ausführungsform gemäß Fig. 1 oder zusätzlich zu dieser kann der Elektromotor 26 in be­ kannter Weise ein Gebläse antreiben, mit dem Kühlluft zwi­ schen dem Badbehälter 2 und dem Gehäusemantel 16 und evtl. auch zwischen zwei Schalen eines nicht dargestellten Deckels hindurchgeführt werden kann.
Die Auslaßöffnung 98 des Filtergehäuses 74 der Ausführungs­ form gemäß Fig. 1 reicht vorzugsweise bis zum Boden 77 des Filtergehäuses 74, das nach unten geführt ist, so daß das Filtergehäuse 74 nach dem Ende des Pumpbetriebes leerläuft, was seine Reinigung erleichtert und den Verlust von Badflüs­ sigkeit mindert.
Eine magnetische Antriebseinrichtung 430 und evtl. zusätz­ lich vorgesehene Permanentmagnete 520 und 521 können einer­ seits bewirken, daß das offenschalige Kanalsystem zur bes­ seren Dichtung gegen die Wand des Badbehälters 502 gezogen wird. Sie können zusätzlich die Fixierung des Kanalsystems in einer bestimmten Stellung übernehmen, wodurch unter Um­ ständen auf eine Profilierung des Badbehälters verzichtet werden kann, wodurch dieser leichter herstellbar und leich­ ter reinigbar ist.

Claims (21)

1. Fritiergerät, insbesondere für den Haushalt, mit einem Gehäuseman­ tel, in dem ein beheizbarer Badbehälter angeordnet ist, in dem eine Filtereinrichtung für eine Badflüssigkeit mindestens z. T. in die Bad­ flüssigkeit eingetaucht und zur Reinigung leicht herausnehmbar an­ geordnet ist, wobei die Filtereinrichtung ein Kanalsystem mit einer Einlaßöffnung, einer Pumpe, einem Filter und einer Auslaßöffnung in das Bad zurück aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe (43; 505; 643; 743) von einer zwischen dem Badbe­ hälter (2; 402; 602; 702) und dem Gehäusemantel (16) angeordne­ ten Antriebseinrichtung (26; 30; 430) angetrieben wird, und daß das Kanalsystem (44, 64, 66, 74, 441) mindestens z. T. schalen- oder rinnenförmig ausgebildet ist, wobei die offenen Seiten im Betrieb jeweils durch die Innenwandflächen des Badbehälters (2; 402; 602; 702) geschlossen sind.
2. Fritiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Filter (100; 500) im wesentlichen über der Oberfläche (72; 572) des Bades (70; 570) angeordnet und vom übrigen Kanalsystem (64, 66; 464, 466) zur Reini­ gung trennbar ist.
3. Fritiergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Filter (100; 500) in der Auslauföff­ nung (98; 498) angeordnet ist oder diese bildet.
4. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Filter eine Filterfläche (100; 500) aufweist, die sich im Bereich einer Seitenwandflä­ che des Badbehälters (2; 402) und im wesentlichen pa­ rallel zu dieser erstreckt.
5. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugöffnung (501) und die Auslauföffnung (498) benachbart einander gegenüberlie­ gender Seitenwandbereiche (407, 410) des Badbehälters (402) angeordnet sind.
6. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Ansaugöffnung (48; 501; 698; 748) im Bodenbe­ reich (404) des Badbehälters (2; 402; 602; 702) angeordnet ist.
7. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe (43; 505; 643; 743) und die Antriebseinrichtung (26, 30; 430) im Bodenbereich des Badbehälters (2; 402; 602; 702) angeordnet sind.
8. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe eine Strömungspumpe, ins­ besondere eine Radial-Radpumpe (43; 505; 643; 743) ist.
9. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekenn­ zeichnet durch eine elektrische Antriebseinrichtung (26, 30; 430) sowie eine Kupplungseinrichtung (30, 52) zum lösbaren Ankuppeln der Pumpe an die elektrische An­ triebseinrichtung.
10. Fritiergerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Kupplung eine magnetische Mitnehmereinrichtung (30, 52; 430, 452) dient, wobei der Badbehälter (2; 402; 602; 702) aus einem im wesentlichen unmagnetischem Material, wie Aluminium oder nichtrostendem Stahl be­ steht und die Pumpe (43; 505; 643; 743) ein Pumpenrad (52; 452; 652; 752) aufweist, das nach dem Prinzip ei­ nes Magnetrührers mit der außerhalb des Badbehälters angeordneten Antriebseinrichtung durch Magnetkräfte ge­ kuppelt ist.
11. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Innenwandfläche des Badbehälters (2; 402; 602; 702) eine Profilierung (42, 441, 442; 642, 641; 742) zur Fixierung des Kanalsystems (44, 64, 66; 464, 466; 664, 666; 744) aufweist.
12. Fritiergerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung in Form von Vertiefungen (62; 441, 442; 641, 642) der Innenwandflächen ausgebildet ist, in die ein abnehmbarer Teil (44, 64, 66; 464, 466; 664, 666; 744) des Kanalsystems einsteckbar ist.
13. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekenn­ zeichnet, daß eine Überlaufleitung (104, 110) an das Kanalsystem (44, 64, 66, 74) anschließbar ist, um mittels der Pumpe (43) die Bad­ flüssigkeit (70) unter Umgehung des Filters (100) aus dem Badbe­ hälter (2) herauszufördern.
14. Fritiergerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein als An­ schlußteil dienender Rohrabschnitt (104) der Überlaufleitung (104, 110) den Zulauf (90) zum Filter (100) versperrt.
15. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeich­ net, daß die Antriebseinrichtung (26, 30) zeitverzögert nach dem Einschal­ ten der elektrischen Heizung (6) des Badbehälters (2) eingeschaltet wird, vorzugsweise durch einen Temperaturfühler (102), der von der Heizung entfernt am Badbehälter oder benachbart diesem angeordnet ist.
16. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeich­ net, daß die Antriebseinrichtung zusätzlich als Antrieb einer Hubvorrich­ tung für den Gutkorb dient.
17. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeich­ net, daß die Antriebsvorrichtung (26) zusätzlich ein Gebläse (32) zur Ab­ saugung der Dämpfe über dem Bad (70) antreibt.
18. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeich­ net, daß die Antriebseinrichtung gleichzeitig ein Gebläse antreibt, das Kühlluft durch den Raum zwischen dem Badbehälter und einem diesen umgebenden Gehäusemantel hindurch fördert.
19. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeich­ net, daß die elektrische Antriebseinrichtung unabhängig von der elektri­ schen Heizung abschaltbar ist.
20. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeich­ net, daß der vom Badbehälter (402) abnehmbare Teil des Pumpengehäu­ ses (505) ein magnetisierbares Material aufweist und von einem außerhalb des Badbehälters (402) angeordneten Magneten, z. B. einer magnetischen Mitnehmereinrichtung (430) und/oder mindestens einem Permanentma­ gneten (420, 421) gegen die Wandungen (404, 410) des Badbehälters (402) gezogen wird.
21. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeich­ net, daß das Kanalsystem (744) Dichtflächenbereiche (803, 805, 806) auf­ weist, die sich entlang Innenwandflächenbereichen (801, 704) des Badbe­ hälters (702) erstrecken, wobei vorzugsweise beide Flächenbereiche min­ destens einen sich entlang dem Kanalsystem (743) erstreckenden Knick aufweisen und sich über diesen hinweg erstrecken.
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