DE415599C - UEberlastungsschutz fuer Winden - Google Patents
UEberlastungsschutz fuer WindenInfo
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- DE415599C DE415599C DED43793D DED0043793D DE415599C DE 415599 C DE415599 C DE 415599C DE D43793 D DED43793 D DE D43793D DE D0043793 D DED0043793 D DE D0043793D DE 415599 C DE415599 C DE 415599C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/02—Driving gear
- B66D1/14—Power transmissions between power sources and drums or barrels
- B66D1/20—Chain, belt, or friction drives, e.g. incorporating sheaves of fixed or variable ratio
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D2700/00—Capstans, winches or hoists
- B66D2700/01—Winches, capstans or pivots
- B66D2700/0125—Motor operated winches
- B66D2700/015—Actuated by chain, belt or by friction
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Es ist bekannt, Winden bei Überlastung durch das Drehmoment in der Weise zu
steuern, daß dieses durch Überwindung einer Gegenbelastung auf die Kraftquelle einwirkt.
Die Ausführung einer solchen Sicherheitsvorrichtung bereitet große Schwierigkeiten, nicht
allein in Hinsicht auf die Gestaltung, sondern auch wegen der Regelung der Kraftquelle.
Wird diese in dem Augenblick der Überlastung
ίο unterbrochen, so wird sie in dem nächsten,
Augenblick, wenn die Überlast beseitigt ist, wiedereingeschaltet. Hierdurch entsteht ein
ständiges Ein- und Ausschalten und ein unangenehmes Tanzen der Winde. Auch sind hierfür besonders umfangreiche Apparate
nötig, welche ein derartiges Schalten erlauben. Läßt man ferner das Drehmoment der Haupttrommel
unmittelbar auf den Schalter o. dgl. wirken, so muß die Trommel meistens durch umfangreiche bewegliche Anordnungen mit dem ao
Hauptantrieb verbunden werden. Dieses ist aber für eine Winde, deren Hauptzweck das
Heben oder Ziehen ist, zu umständlich.
Durch die vorliegende Erfindung wird eine andere Lösung der bekannten Aufgabe gegeben,
die diese genannten Übelstände vermeidet. Die Steuerung geschieht auch hier durch das Drehmoment der Überlast unter
Überwindung einer Gegenbelastung. Das Wesentliche besteht darin, daß bei Winden mit
Claims (3)
- Kupplungsantrieb der Kupplungsdruck sowohl ' als der Bremsdruck durch ein abhängig von < seinem Zahndruck tangential zur Trommel- : welle schwingendes Vorgelege verändert wird. : Wird durch das Drehmoment der Zahndruck größer, so wird das Vorgelege durch diesen : tangential aus seiner Lage, die durch ein Gegengewicht oder eine Feder bestimmt wird, gebracht. Durch diese Bewegung wird | ίο der Kupplungsdruck verändert, die Kupplung | wird also anfangen zu rutschen. Würde die Überlastung immer größer werden, so würde gleichzeitig die Anpressung der Kupplung immer kleiner werden; diese beiden Drucke halten einander die Waage. Dasselbe gilt von der Bremse, wenn die Last von dieser bei Stillstand der Winde aufgenommen wird. Hierbei ist noch wesentlich, daß die Übertragung der Vorgelegebewegung auf das Anpressungsgewicht der Kupplung oder der Bremse durch eine Feder erfolgt, durch welche eine allmähliche, sanfte Änderung der Wirkung des Gewichtes erzielt wird. Man könnte diese Wirkung auch dadurch erreichen, daß man das Gewicht auf einem Hebelarm hin und her schiebt._ In nachfolgendem soll an Hand der schematischen Zeichnung der Vorgang näher erläutert werden. Abb. 1 gibt die Ansicht einer angetriebenen Winde, "Abb. 2 eine solche von der Seite gesehen und Abb. 3'die- Anordnung" ~*Tüit_einer Bremse wieder. ~ -,Die Antriebswelle α ist mit einer Kupplung b versehen, welche jiurch den Hebel c und das Gewicht d eingeruckirTTOd^Auf der Welle e ist ein Ritzel/ befestigt, welches^a?aJU. das Zahnrad g wirkt; dieses ist durch die Welle h mit dem Ritzel / fest verbunden. Das • Ritzel i greift in das große Trommelrad k ein. Die Welle h ist in Hebeln Z drehbar um die Welle e gelagert und wird von dem Gewichte tn, welches auf der Unterlage ti aufliegt, in der Ruhestellung gehalten. Der Hebel Z ist durch die Stange ο und durch die Feder ρ mit dem Hebel c verbunden. Wie in Abb. ι auf der Welle e die Kupplung b sitzt, ist in Abb. 3 auf der Welle e die Bremsscheibe q mit dem Bremshebel t angeordnet. Der Betrieb gestaltet sich wie folgt: Die Winde hebt bei eingerückter Kupplung die Last s in der gezeichneten Weise. Das Gewicht tn, welches auch durch eine Feder ersetzt werden kann, wird den Hebel / in Ruhe halten, solange die Last oder de Zug im Windenseil mit der Belastung tn iu Einklang stehen. Wird die Last oder der Zug s durch irgendeinen Umstand größer, so wird das Gewicht tn durch die vergrößerten Zahndrücke angehoben, wobei sich das Rad I auf dem Rad k zum Teil abwälzen wird. Durch das Anheben des Hebels Z wird durch die Stange ο die Feder ρ zusammengepreßt, diese wirkt wiederum auf den Hebel c und verringert dadurch den Anpressungsdruck auf die Kupplung b. Hebel Z wird so weit angehoben werden, bis durch die Feder ρ der Anpressungsdruck so klein geworden ist, daß die Kupplung rutschen kann. Hatte die Kupplung also auch vorher ein weit größeres Übertragungsmoment, um eine sichere Verbindung zu geben, so wird sie jetzt dem gehobenen Belastungsgewicht tn das Gleichgewicht halten. Verringert sich der Zugs im Windenseile wieder, so setzt sich das Gewicht tn auf die Unterlage η auf, und die Kupplung b wird durch das Gewicht d wieder voll eingerückt.Ebenso spielen sich die Vorgänge bei der Beeinflussung der Bremse q durch die Feder ρ und den Hebel r ab. Wird die Last hier größer als zulässig, so wird die sonst mit Sicherheit tragende Bremse etwas gelüftet.Statt der Anordnung der Feder p, welche die Wirkung allmählich auf den Hebel c überträgt, könnte man auch durch eine geeignete Übertragung das Gewicht ΰί zwecks Regelung des Anpressungsdruckes auf dem Hebel c hin und her schieben. Ebenso würde die gewünschte Wirkung dadurch erreicht, wenn man Gewicht d zerlegt und die einzelnen Teile durch Stange ο allmählich abheben läßt. Daß go alle Gewichte durch Federn ersetzt werden können, ist selbstverständlich.'^^--RiTBNT-ANSPRÜCHE : "■ ■-■--■:" "-""ι. Überlastungsschtrtz--»iür Winden mit Antrieb durch Reibungskupplungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsoder Bremsdruck durch ein abhängig von seinem Zahndruck tangential zur Trommelwelle schwingendes Vorgelege verändert wird.
- 2. Überlastungsschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingende Vorgelege unter Vermittlung einer Feder auf das den Anpressungsdruck für Kupplung und Bremse erzeugende Gewicht wirkt.
- 3. Überlastungsschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingende Vorgelege bei seiner Schwingbewegung den Hebelarm des den Anpressungsdruck für Kupplung und Bremse erzeugenden Gewichts verändert.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED43793D DE415599C (de) | 1923-06-12 | 1923-06-12 | UEberlastungsschutz fuer Winden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED43793D DE415599C (de) | 1923-06-12 | 1923-06-12 | UEberlastungsschutz fuer Winden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE415599C true DE415599C (de) | 1925-06-25 |
Family
ID=7047864
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED43793D Expired DE415599C (de) | 1923-06-12 | 1923-06-12 | UEberlastungsschutz fuer Winden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE415599C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE862824C (de) * | 1951-05-26 | 1953-01-12 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Am Getriebe angebaute UEberlastungssicherung, insbesondere fuer Krane |
| DE909988C (de) * | 1944-05-09 | 1954-04-26 | Dortmunder Union Brueckenbau A | Selbsttaetige Sperrvorrichtung fuer Triebwerke zum Hochziehen schwerer Lasten |
| DE1182407B (de) * | 1961-12-07 | 1964-11-26 | Demag Ag | UEberlastungsschutzeinrichtung und Regeleinrichtung fuer verschiedene Geschwindigkeiten in Abhaengigkeit von der Groesse der Last fuer einen Schrapperhaspel |
| DE1199949B (de) * | 1960-03-15 | 1965-09-02 | Fuchs Fa Johannes | UEberlastungsschutzvorrichtung fuer ein einen nichtelektrischen Antrieb aufweisendes Hebezeug |
-
1923
- 1923-06-12 DE DED43793D patent/DE415599C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE909988C (de) * | 1944-05-09 | 1954-04-26 | Dortmunder Union Brueckenbau A | Selbsttaetige Sperrvorrichtung fuer Triebwerke zum Hochziehen schwerer Lasten |
| DE862824C (de) * | 1951-05-26 | 1953-01-12 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Am Getriebe angebaute UEberlastungssicherung, insbesondere fuer Krane |
| DE1199949B (de) * | 1960-03-15 | 1965-09-02 | Fuchs Fa Johannes | UEberlastungsschutzvorrichtung fuer ein einen nichtelektrischen Antrieb aufweisendes Hebezeug |
| DE1182407B (de) * | 1961-12-07 | 1964-11-26 | Demag Ag | UEberlastungsschutzeinrichtung und Regeleinrichtung fuer verschiedene Geschwindigkeiten in Abhaengigkeit von der Groesse der Last fuer einen Schrapperhaspel |
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