DE416097C - Vorrichtung zum Entfetten von Leder, Pelzwerk o. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Entfetten von Leder, Pelzwerk o. dgl.

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DE416097C
DE416097C DEW66266D DEW0066266D DE416097C DE 416097 C DE416097 C DE 416097C DE W66266 D DEW66266 D DE W66266D DE W0066266 D DEW0066266 D DE W0066266D DE 416097 C DE416097 C DE 416097C
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DE
Germany
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housing
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fur
degreasing
air
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DEW66266D
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English (en)
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J H Wiese Soehne A G
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J H Wiese Soehne A G
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C15/00Apparatus for chemical treatment or washing of hides, skins, or leather

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entfetten von Leder, Pelzwerk o. dgl. Bei bekannten Vorrichtungen zur Entfettung von Leder, Pelzwerk o. dgl. mit einer in einem geschlossenen Gehäuse drehbaren, durchbrochenen Trommel, in der das Arbeitsgut dem Einfuß der zum Entfetten dienenden Lösungsmittel unterworfen wird, dienen die hohl ausgeführten Achszapfen dieser Trommel zur Einführung sowohl der die Lösungsmitteldämpfe aus dem Innern der Vorrichtung ableitenden Luft als auch des etwa vorher benötigten Dampfes. Hierbei ist zunächst die Abdichtung der Wellenlager schwierig und das völlige Dichthalten ausgeschlossen. Weiterhin ist der für die Zuleitung der Luft zur Verfügung stehende Querschnitt in der Hohlwelle so gering, daß die Ableitung der Lösungsmitteldämpfe verhältnismäßig lange Zeit in Anspruch nimmt. Hierdurch ist nicht nur die Arbeitszeit unnötig - verlängert, sondern dieser Umstand macht auch die bekannte Vorrichtung zur Entfettung bestimmter Lederarten ungeeignet, welche die Entfettungseinrichtung feucht verlassen müssen, weil dann das sich unmittelbar daran anschließende Färben des Leders wesentlich bessere Ergebnisse zeitigt. Die Erkenntnis dieser Übelstände und ihrer Ursachen liegt der Erfindung zugrunde, nach der an dem -die Arbeitstrommel umschließenden Gehäuse getrennte Zuleitungen für Dampf und Luft vorgesehen sind, wobei die Achszapfen der Trommel voll ausgeführt werden. Hierdurch ist eine sichere Abdichtung der Achslager gewährleistet und der sonst an diesen Lagern auftretende Verlust an Lösungsmittel vermieden. Außerdem ist die Möglichkeit gegeben, den Leitungen für die Luftzu- und -abführung so große Querschnitte zu geben, wie sie für eine möglichste Verkürzung der Arbeitszeit bei Gewährleistung der sicheren Aufnahme und vollständigen Abführung der Lösungsmitteldämpfe anwendbar sind.
  • Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung in einer Ausführungsform veranschaulicht. Abb. r zeigt einen Längsmittelschnitt, Abb. 2 eine teilweise aufgeschnittene Stirnansicht der Vorrichtung.
  • In einem Gehäuse z ist eine Trommel 2 drehbar, deren Achszapfen 3, q. in Lagern 5, 6 ruhen. Die Lager 5, 6 werden von Böcken 7, 8 getragen. die mit den Seitenwänden des Gehäuses i verbunden sind. Am äußeren Ende des Achszapfens q, befinden sich die Fest- und Losscheiben g, io für den Antrieb der Trommel 2. Die Achszapfen 3, 4. sind in ihren Lagern 5, 6 so gelagert, daß eine völlige Abdichtung gegen das Innere des Gehäuses i erzielt ist.
  • Am Fuße des Gehäuses i liegen Rohre i i für die Zufuhr von Heizdampf. Diese Rohre sind bei der dargestellten Ausführungsform sämtlich geschlossen,_ so daß nur eine mittelbare Heizung des Innern der Trommel e stattfindet. Ist auch die Zufuhr von Dampf in das Innere dieser Trommel erwünscht, so werden mehrere der Rohre i i mit Löchern versehen, aus denen der Dampf austreten kann. Der Dampf tritt dann in das Gehäuse i ein und aus diesem durch die Löcher 12, die sich in den Seitenwandungen der Trommel :2 befinden, in deren Inneres.
  • Zu beiden Seiten sind am Gehäuse Leitungen 13, 14 für die Zu- und Abführung von Luft angeschlossen. Diese Luft tritt durch Stutzen 15, 16 auf der linken Seite des Gehäuses i ein, gelangt durch die Löcher 12 in das Innere der Trommele und tritt auf ider gegenüberliegenden Seite wieder aus, um durch Stutzen 17 in die Leitung 14 zu gelangen. Das Arbeitsgut wird durch eine mittels eines Deckels i8 dicht verschließbare öffnung i9 im Gehäuse i und eine mittels eines Deckels 2o verschließbare Öffnung 21 in der Trommele in deren Inneres gebracht und wieder daraus entfernt. Während der Bearbeitung wird das Arbeitsgut in der sich drehenden Trommele der Einwirkung von Lösungsmitteln unterworfen und dadurch entfettet.
  • Da die Achszapfen 3, q. voll ausgeführt sind, ist die sichere Abdichtung ihrer Lager 5, 6 ermöglicht, so daß an diesen Stellen kein Lösungsmittel austreten und verlorengehen kann. Infolge des großen Querschnitts der Leitungen 13, 14., 15, 16, 17 kann nach Beendigung der Einwirkung des Lösungsmittels auf das Arbeitsgut in kurzer Zeit eine so große Luftmenge durch die Trommel e hindurchgeführt werden,, daß sämtliche Lösungsmitteldämpfe zur Wiedergewinnung außerordentlich schnell abgeführt werden können. Infolgedessen ist die Arbeitsdauer gegenüber bekannten Einrichtungen wesentlich verkürzt.
  • Die Zu- und Abführung der Luft kann je nach der Eigenart des verwendeten Lösungsmittels verschieden sein. Zu diesem Zweck kann die Luft auch auf beiden Seiten am unteren Ende des Gehäuses i ein- und an dessen oberem Ende abgeführt werden, wie es beispielsweise bei der Benutzung von Benzin als Lösungsmittel der Fall sein wird, während in umgekehrter Weise bei Verwendung von Trichloräthylen vorgegangen wird.
  • Die Anordnung der Heizrohre i i am unteren Ende des Gehäuses i, die sämtlich in einer Platte 22 sitzen und mit dieser am Gehäuse i zu befestigenden Platte herausgenommen werden können, ermöglicht ein schnelles Reinigen der Behälter und Rohre.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Vorrichtung zum Entfetten von Leder, Pelzwerk o. dgl. mit einer in einem geschlossenen Gehäuse drehbaren, durchbrochenen Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gehäuse (i) getrennte Zuleitungen (ii und 13) für Dampf und Luft vorgesehen und die Achszapfen (3, q.) der Trommel (2) voll ausgeführt sind.
DEW66266D 1924-05-29 1924-05-29 Vorrichtung zum Entfetten von Leder, Pelzwerk o. dgl. Expired DE416097C (de)

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