DE41674C - Neuerung an Heiz-und Feuerungsanlagen - Google Patents

Neuerung an Heiz-und Feuerungsanlagen

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DE41674C
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DE
Germany
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radiator
grate
lining
wall
heating
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Expired - Lifetime
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DENDAT41674D
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H. HEIM in Ober-Döbling bei Wien, Währingerstr. 12
Publication of DE41674C publication Critical patent/DE41674C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H3/00Air heaters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Dieser Erfindung gemäfs werden an den Wänden des Feuerraumes entweder nur oberhalb des Rostes oder sowohl oberhalb als auch unterhalb desselben Kanäle oder Rohre angebracht, welche den Rost entweder ringförmig umschliefsen oder aber sich nur längs eines oder beider Seitenränder und des rückwärtigen Randes desselben hinziehen. Diese Kanäle oder Rohre communiciren durch einen Kanal oder ein Rohr mit regulirbarem Verschlufs mit der äufseren Luft und besitzen gegen den Rost zu gewendete Ausströmungsöffnungen. Aufserdem wird auch bei Heizkörpern mit Füllschacht der Regulirhals oder Aschenfallhals so weit gemacht, dafs man nach Wegnahme der Vorderwand dieses Theiles und der unteren, die Rutschfläche bildenden Wand des Füllschachtes Ausmauerungen im Innern des Heizkörpers vornehmen kann; zum besseren Festhalten der Ausmauerung kann die innere Fläche der Heizkörperwand Rippen von Schwalbenschwanzquerschnitt besitzen. Endlich werden, um grofse Heizfläche zu erzielen, am oberen Ende des Heizkörpers Abzugstutzen in gröfserer Zahl angebracht, und die von diesen Stutzen frei hängend nach unten abgehenden Rohre werden durch ein gleichfalls frei angehängtes, nirgends gestütztes Rohr mit einander verbunden, welches letztere Rohr dann erst mit dem Kamin communicirt. Nur durch diese vollkommen freie Aufhängung der Rohre wird es ermöglicht, dafs infolge der durch den Temperaturwechsel bedingten Längenverschiebungen Spannungen nicht eintreten.
Eine mit den vorstehend angegebenen Neuerungen ausgestattete Heizanlage ist in der Zeichnung in ihrer Verwendung als Calorifere dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen durch den Füllschacht gelegten Verticalschnitt der Anlage,
Fig. 2 einen auf den Schnitt Fig. 1 senkrechten Verticalschnitt,
Fig. 3 einen Verticalschnitt durch Füllschacht und Rost,
Fig. 4 die Oberansicht des Heizkörpers sammt den Abzugrohren,
Fig. 5 in der oberen Hälfte einen Horizontalschnitt durch den Obertheil des Heizkörpers, in der unteren Hälfte durch den Untertheil des Heizkörpers,
Fig. 6 und 7 Verticalschnitte durch die mit Heifsluftkanälen versehenen Wände des Feuerraumes,
Fig. 8 und 9 Horizontalschnitte durch diese Heifsluftkanäle,
Fig. 10 in Verticalschnitt und Grundrifs eine eigenthümliche Verbindungsweise der Rauchrohre , wodurch das Eindringen von Condensationswasser in die Dichtung vermieden wird.
Das den Aschenfall bildende und den Regulirhals tragende unterste Gufsstück a des Heizkörpers und die beiden nächst höheren Gufsstücke b und c erstrecken sich so weit nach vorn, dafs man nach dem Entfernen der Aschenfallthür und dem Herausziehen der lose eingeschobenen unteren Füllschachtwänd c2 in dem dritten Gufsstück c die in diesem letzteren nothwendigen Ausmauerungen bequem vornehmen kann.
Das zwischen α und c befindliche, den Rost tragende Gufsstück b besitzt an seinen Wänden
Kanäle b1 i>2, welche oberhalb und unterhalb des Rostes vollständige Ringräume bilden, die durch Kanalfortsätze b% 64 mit der äufseren Luft communiciren; die Mündungen dieser Kanalfortsätze sind durch Regulirungsrosetten oder Thüren b5 verschlossen. Von den beiden Ringkanälen O1 i>2 ist der oberhalb des Rostes befindliche bx an seinem rückwärtigen Theil mit Durchlochungen ba versehen, durch welche Strahlen heifser Luft zur Verbrennung strömen. Der untere Ringkanal b2 besitzt in seiner unteren Wand zunächst der Querwand, welche den Kanalfortsatz bi nach einem Schenkel des Ringkanales hin abschliefst, eine Oeffnung t7, durch welche die heifse Luft unter den Rost strömen kann (Fig. 9). Je nach Bedürfnifs kann dieser Kanal auch mehrere Ausströmöffnungen erhalten. An dieser Stelle sei die eingangs gemachte Bemerkung wiederholt, dafs der unter dem Rost liegende Kanal auch entfallen kann, und dafs die Kanäle, statt den Rost allseitig zu umschliefsen, sich auch nur längs eines oder beider Seitenrände derselben und längs seines rückwärtigen Randes hinziehen können.
Das Gufsstück, welches den geneigten Füllschacht C1 mit der beweglichen Unterwand C2 trägt, ist, wie aus der unteren Hälfte der Fig. 5 ersichtlich, mit nach innen vorspringenden Rippen cs von Schwalbenschwanzqüerschnitt versehen, durch welche die feuerbeständige Ausmauerung C4 festgehalten wird. Diese Rippen stellt man, um sie zu kühlen, vorzugsweise hohl, d. h. gegen aufsen rinnenförmig vertieft her. Der Obertheil des Füllschachtes C1 ist durch eine Wand c5 von dem unteren Theil getrennt und bildet so einen besonderen Kanal, welcher durch einen Schieber mit Marienglaseinsatz verschlossen ist, so dafs man das Feuer beobachten kann. Ueber der Ausmündung dieses Kanales befindet sich eine Angufsleiste C6, welche die Ausmauerung c4 stützt und die Kante unterhalb der Ausmauerung gegen das Verbrennen schützt.
Der auf mehreren weiteren Heizkörperringen d von gleicher Form ruhende Heizkörperdeckel e ist mit einer gröfseren Anzahl (in der Zeichnung mit sechs) Abzugstutzen e, für die Verbrennungsproducte versehen und an jedem dieser Stutzen ist ein Abzugrohr e.2 frei aufgehängt. Sämmtliche Abzugrohre e2 münden unten in ein den Heizkörper von drei Seiten umschliefsendes Sammelrohr e3, dessen Enden durch die Vorderwand der Heizkammer herausreichen und dort entsprechend verschlossen sind. Von dem Sammelrohr e3 geht endlich ein Abzugrohr e4 nach aufwärts, welches sich mit einem in den Kamin führenden Rohr e5 verbindet. Auf dafs man nötigenfalls, z. B. um beim Beginn des Heizens den Zug nach dem Kamin gut in Gang zu bringen, die Verbrennungsproducte auch direct in den Kamin leiten könne, besitzt der Heizkörperdeckel e auch noch einen weiteren, direct durch die Vorderwand der Heizkammer abgehenden Abzugstutzen ee. Derselbe communion durch ein Knierohr e7, in welchem eine Drosselklappe angebracht ist, mit dem nach dem Kamin führenden Rohre e5.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besitzen die Heizkörperringe d und die Rohre e2 e4 gewellte Wände, wodurch die wärmeabgebende Oberfläche bedeutend vergröfsert wird. Aufserdem ist bezüglich der Rohre e2 e4 zu bemerken, dafs- dieselben, um das Eindringen von Cöndensationswasser in ihre oberen und unteren Dichtungen zu vermeiden, auf eine eigenartige Weise mit den Stutzen et und dem Sammelrohr e3, sowie dem Abzugrohr e5 verbunden sind. Aus Fig. 10 ist nämlich ersichtlich, dafs bei den erwähnten Verbindungen das obere Rohr sich aufsen an seinem Ende stufenförmig verjüngt, und dafs das untere Rohr ein correspondirendes Lager für diesen sich stufenförmig verjüngenden Theil besitzt, so dafs der unterste Absatz der besagten stufenförmigen Verjüngung frei in den oberen Theil des unteren Rohres hineinragt.
Die Heizkammer f besitzt in ihrem Boden eine Klappe fr , durch welche die im Zuge g zuströmende kalte Luft eintritt, und oben in ihrer Rückwand eine Klappe /2, durch welche die erhitzte Luft in einen Zug g-, und von diesem in den zu beheizenden Raum gelangt. Zug gt steht mit dem Kaltluftzug g in Verbindung und enthält auch einen Sitz für die Klappe f„, so dafs diese ihn im umgelegten Zustande verschliefst. Da nun die Klappen/,^ durch eine über Rollen laufende Kette derartig mit einander verbunden sind, dafs sie nur gleichzeitig geöffnet und geschlossen werden können, und da ferner die vollständig geöffnete Klappe f.2 den Kaltluftzug nach dem zu beheizenden Raum verschliefst, bilden beide Klappen zusammen eine wirksame Temperatur-Regulirungsvorrichtung; beim theilweisen Schliefsen beider Klappen wird gleichzeitig die Erzeugung und Zuströmung erwärmter Luft verringert und die Zuströmung kalter Luft verstärkt, während beim Oeffnen beider Klappen das Umgekehrte eintritt. Statt der über Rollen laufenden Kette kann man selbstverständlich auch eine Hebelvorrichtung und Stange verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Heiz- und Feuerungsanlagen:
    ι. in den eisernen Heizkörperwänden b über und geeignetenfalls auch unter dem Rostangebrachte Horizontalkanäle bl b„, deren Aufsenwand durch die Heizkörperwand gebildet wird und die sich längs eines, zweier,
    dreier' oder aller Ränder des Rostes hinziehen, wobei diese Kanäle eine regulirbare Verbindung b3 O1 mit der äufseren Luft besitzen und mit gegen den Rost gewendeten Oeffnungen bß bn versehen sind;
    die Erweiterung der untersten Heizkörper-Gufsstücke abc nach vorn hin und die Herstellung des geneigten Füllschachtbodens in diesem erweiterten Heizkörperuntertheil aus einer lose eingeschobenen und herausziehbaren Platte C2, so dafs nach dem Herausziehen dieser Platte der oberhalb des Rostes liegende Heizkörpertheil behufs seiner Ausmauerung bequem zugänglich wird;
    die Herstellung des Rauchsammeiraumes für die vom Feuerkastendeckel e nach abwärts abgehenden röhrenförmigen Nebenheizkörper e2 in Form einer frei an den Unterenden derselben hängenden Kammer e3, zum Zwecke, beim Ausdehnen und Zusammenziehen der Nebenheizkörper e2 Drücke und Züge auf die beiden Verbindungen derselben zu vermeiden;
    um das Eindringen von Condensationswasser in die Dichtungen der verticalen Abzugrohre e.2 e4 zu verhindern, die Herstellung der unteren Enden der oberen Rohre jedes Stofses in sich stufenförmig verjüngender Form, während das obere Ende des unteren Rohres ein entsprechendes Lager zur Aufnahme dieses stufenförmig verjüngten Endes besitzt, dessen unterster Absatz derart in den oberen Theil des unteren Rohres hineinragt, dafs ein rückspringender ringförmiger Absatz gebildet wird, bis an welchen der Kitt nicht reicht;
    die Anbringung von Rippen C3 mit Schwalbenschwanzquerschnitt an der Innenfläche des mit einer Ausmauerung c4 zu versehenden Heizkörpertheiles, zu dem Zwecke, um diese Ausmauerung besser festzuhalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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