DE416980C - Kombinierte Drill- und Duengerstreumaschine - Google Patents
Kombinierte Drill- und DuengerstreumaschineInfo
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- DE416980C DE416980C DES64654D DES0064654D DE416980C DE 416980 C DE416980 C DE 416980C DE S64654 D DES64654 D DE S64654D DE S0064654 D DES0064654 D DE S0064654D DE 416980 C DE416980 C DE 416980C
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- pawls
- fertilizer
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- friction
- friction disc
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- Expired
Links
- 239000003337 fertilizer Substances 0.000 title claims description 18
- 230000006698 induction Effects 0.000 claims 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fertilizing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft kombinierte Drill-
und Düngerstreumaschinen, bei denen eine Düngerabstreiftrommel vorhanden ist, die
durch zwei abwechselnd in Tätigkeit tretende Schaltklinken in Drehung versetzt wird.
Bei den bekannten Maschinen dieser Art kommt ein durch die Schaltklinke in Drehung
versetztes, außen und innen gezahntes Schaltrad zur Anwendung. Im Gegensatze
ίο hierzu dienen gemäß vorliegender Erfindung zum Weiterschalten der Düngerabstreiftrommel
zwei an einer Reibscheibe angreifende Reibungsklinken, welche an um die Welle der
Reibscheibe drehbaren Armen gelagert sind, die durch Schubstangen mit einem Rade ver-.
bunden sind. Hierin liegt eine bauliche Vereinfachung, da der bei den bekannten Schaltvorrichtungen
vorhandene doppelte Zahnkranz in Fortfall kommt und beide Schaltklinken auf die gleiche Seite des Radkranzes wirken.
Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiele dar, und
zwar zeigt Abb. 1 eine Seitenansicht der Gesamteinrichiung,
Abb. 2 eine weitere Ansicht
eines Teiles der Schaltvorrichtung zur Verstellung des Düngerkastens., Abb. 3 einen
Schnitt durch die Nabe des zur Bewegung der Schaltvorrichtung dienenden Rades. Der Dünger befindet sich in einem muldenförmigen
Kasten 5, der um eine feste Achse 6 drehbar ist. Zur Förderung des Düngers in
die Düngerfallkanäle dient in bekannter Weise eine am Umfange mit Flügeln 1 versehene
Abstreiftrommel 2, die durch das von einem Fahrrade angetriebene Zahnrad/, welches in
ein fest mit der Trommel verbundenes Zahnrad 4 eingreift, in Drehung versetzt wird.
Der Düngerkasten 5 trägt eine Rippe 8, welche außen mit einer Verzahnung versehen
ist. In diese Verzahnung greift ein Ritzel 9 ein, auf dessen Welle ι ο eine in der
Zeichnung nur teilweise dargestellte Reibscheibe 11 befestigt ist, welche am inneren
Umfange eine Keilnut 12 (Abb. 2) besitzt. In die Keilnut 12 greifen Reibungsklinken 13
und 14 ein, durch welche das Rad 11 Schaltbewegungen
erhält, die durch die Welle 10 und das Ritzel 9 auf den Düngerkasten 5
übertragen werden.
Zur Lagerung der Schaltklinken 13 und 14
dienen Laschen 15 und 16, welche lose auf
der Welle 10 sitzen. Durch Federn 17 und 18
werden.die Klinken 13 und 14 in Eingriff mit
der Keilnut 12 gehalten.
Die Verstellung der Klinken 13 und 14 wird
durch Schubstangen von dem Zahnrad 3 aus bewirkt. Die eine Schubstange 19 trägt einen
Exzenterring 20, welcher die Exzenter- ; scheibe 21 (Abb. I und 3 ) umfaßt. Die Schubstange
19 überträgt die ihr durch das Exzenter erteilte Bewegung auf die mit ihr durch
einen Gelenkbolzen 22 verbundene Schub- 1 stange 23, welche an der Lasche 16 angreift.
Durch die Verstellung der Schubstangen 19 und 23 werden die Laschen 15 und 16 so be- ;
wegt, daß die Klinken 13 und 14 abwechselnd I
in die Nut 12 der Reibscheibe 11 eingepreßt ; werden und eine Weiterschaltung der Scheibe :
11 und damit eine Verstellung des Düngerkastens 5 nach aufwärts bewirken.
Die Exzenterscheibe 21 ist an der Nabe des
Zahnrades 3 mittels eines Bolzens 24 gelagert und trägt einen feststellbaren Hebel 25. Durch
Verstellung des Hebels 25 kann die Exzentrizität des auf die Schubstangen 19 und 23
. wirkenden Exzenters zwischen Null und einem Maximum verändert werden. Die Verstellung
des Düngerkastens 5 kann also mittels des Hebels 25, der als Zeiger ausgebildet und vor
einer Skala 26 beweglich ist, genau geregelt werden.
; Um den Düngerkasten zu senken, werden die Schaltklinken 13 und 14 gleichzeitig von
' der Reibscheibe 11 abgehoben. Zu diesem
Zwecke dienen Zugstangen 27 und 28, welche durch einen auf der Welle 10 gelagerten Hebel
29 verstellt werden. Die Nabe des Hebels besitzt Kurvenflächen, an denen die Stifte
und 31 der Zugstangen 27 und 28 anliegen. Bei Drehung des Hebels 29 werden die Zugstangen
27 und 28 nach der Mitte der Reibscheibe 11 hingezogen und dadurch die Klinken
13 und 14 aus der Nut 12 ausgehoben.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:!.Kombinierte Drill- und Düngerstreumaschine mit Düngerabstreiftrommel, die durch zwei auswechselnd in Tätigkeit tretende Schaltklinken in Drehung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Weiterschalten der Düngerabstreiftrommel zwei an einer Reibscheibe (11) angreifende Reibungsklinken (13 und 14) dienen, welche an um die Welle der Reibscheibe (11) drehbaren Armen (15 und 16) gelagert sind, die durch Schubstangen (19 und 23) mit einem Rade (3) verbunden sind.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine (23j der beiden Schubstangen mit der anderen (19), welche durch ein Exzenter am Antriebsrade (3j der Düngerabstreifwalze (2; verstellt wird, durch ein Gelenk verbunden ist.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die eine Schubstange (19) verstellende Exzenter (20, 2ij mit der Nabe des Antriebsrades (3) der Düngerabstreiftrommel (2; in solcher Weise verstellbar verbunden ist, daß die Exzentrizität zwischen Null und einem Höchstwerte verändert werden kann.
- 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungsklinken (13 und 14) mit einer zur Herbeiführung einer Senkbewegung des Düngerkastens (5) dienenden Einrichtung (27,28, 29), welche ihr gleichzeitiges Abheben von 10g der Reibscheibe (11) gestattet, verbunden sind.
- 5. Maschine nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schaltklinken (13 und 14) mittels eines Hebels (29) verstellbare Zugstangen i27 und 28) angreifen, durch welche die Klinken (13 und 14) in entgegengesetzten Richtungen verstellt werden können.Hierzu ι lilatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES64654D DE416980C (de) | 1924-01-01 | 1924-01-01 | Kombinierte Drill- und Duengerstreumaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES64654D DE416980C (de) | 1924-01-01 | 1924-01-01 | Kombinierte Drill- und Duengerstreumaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE416980C true DE416980C (de) | 1925-08-04 |
Family
ID=7497357
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES64654D Expired DE416980C (de) | 1924-01-01 | 1924-01-01 | Kombinierte Drill- und Duengerstreumaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE416980C (de) |
-
1924
- 1924-01-01 DE DES64654D patent/DE416980C/de not_active Expired
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