DE42109C - Neuerung an Kipp-Dampfpflügen - Google Patents

Neuerung an Kipp-Dampfpflügen

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DE42109C
DE42109C DENDAT42109D DE42109DA DE42109C DE 42109 C DE42109 C DE 42109C DE NDAT42109 D DENDAT42109 D DE NDAT42109D DE 42109D A DE42109D A DE 42109DA DE 42109 C DE42109 C DE 42109C
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DE
Germany
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plow
frame
plows
steam
innovation
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42109D
Other languages
English (en)
Original Assignee
JOHN FOWLER & CO. in Magdeburg
Publication of DE42109C publication Critical patent/DE42109C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/64Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems
    • A01B3/68Cable systems with one or two engines ; e.g. electrically-driven or with diesel generating set

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Neuerung bezieht sich besonders auf Kipp-Ackergeräthe, welche beim Bearbeiten von Ackerland unter Anwendung von Dampf kraft gebraucht werden.
Früher waren die Gestelle der Geräthe, an denen sich die den Boden bearbeitenden Organe befinden, ein starres Ganzes, und der Schwerpunkt derselben lag in der Mitte. Bei unbearbeitetem, unebenem Boden wird dabei die Arbeit nicht so regelmäfsig ausgeführt, wie es wünschenswerth ist.
Die Neuerung besteht nun darin, dafs das Gestell, an dem die Werkzeuge- befestigt sind, je nach der Breite des zu beackernden Landes aus zwei oder mehr Theilen hergestellt wird, welche je nach Erfordernifs zwei oder eine gröfsere Anzahl von Werkzeugen tragen. Diese einzelnen Gestelle A1 A^ haben ihren Schwerpunkt in der Mitte ihrer Länge, sind daselbst durch eine Welle W verbunden und mit der unter No. 39670 patentirten Balancirvorrichtung versehen, so dafs durch den Zug des Seiles D nach der einen oder anderen Richtung infolge Verschiebung der Gestelle gegen die Drehachse C die Schwerpunkte von einer Seite der Welle C nach der anderen verlegt und so ein gröfseres Gewicht auf die in Thätigkeit befindlichen und den Boden bearbeitenden Organe übertragen wird. Jedes der einzelnen Gestelle kann je nach der Unebenheit des Bodens frei sich heben oder senken und wird unabhängig von den anderen Gestellen von Hemmrädern R oder Schlitten S getragen.
Ferner wird an jedem äufseren Ende des Pfluggestelles eine Stütze oder Strebe P angebracht, um bei Ankunft des Pfluges am Brachlande letzteren bequem hochheben und aufser Function setzen zu können. Diese. Strebe ist am Pfluggestell derartig angeordnet, dafs sie von dem Wärter leicht verstellt werden kann. Wenn der Pflug sich in Thätigkeit befindet, so wird die Stütze P vom Boden aufgehoben; ist dagegen der Pflug am Brachlande angekommen, so läfst der Wärter die Stütze nieder auf den Boden. Wenn nun die der bisher thätigen Betriebsmaschine entgegengesetzt wirkende Maschine für den Rückweg des Pfluges anfängt zu arbeiten, so erleichtert die Stütze P, indem sie sich bei h gegen den Boden stemmt, das Heben des Pfluges auf dieser Seite, welches zugleich infolge des Uebergewichtes auf der anderen Seite der Welle C bewirkt wird. Sobald die Stütze eine verticale Lage einnimmt, ist der Pflug ganz gehoben und aufser Thätigkeit gesetzt, die Werkzeuge an den entgegengesetzten Gestelltheilen senken sich beim Weiterarbeiten der Maschine in den Boden, und der Rückweg kann beginnen.
Ferner werden Federn F von geeigneter Form (am besten Spiralfedern aus Stahl) zwischen die Zugstangen oder Zugketten Z und die Gestelle eingeschaltet, so dafs so viel wie möglich die Stöfse abgeschwächt werden, welche das Gestell beim plötzlichen Anziehen oder beim Auftreffen auf irgend ein Hindernifs zu ertragen hat.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    An Kipp-Dampfpflügen:
    ι. die Anordnung des Gestelles in einzelnen Abtheilungen ΑΛ A2 . . ., von denen jede unabhängig von den anderen von Hemm-
    rädern R oder Hemmschlitten S getragen wird, so dafs sie je nach der Unebenheit des Bodens sich frei in verticaler Richtung bewegen kann;
    die Verbindung der einzelnen Abtheilungen des Gestelles mit der unter No. 39670 patentirten Einrichtung;
    die Anordnung einer drehbaren Stütze oder Strebe P am Ende des Pfluggestelles, durch deren Niederlassen auf den Boden das Heben des Pfluges erleichtert wird, wenn dieser am Brachlande aufser Wirkung kommen bezw. den Rückweg beginnen soll.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42109D Neuerung an Kipp-Dampfpflügen Expired - Lifetime DE42109C (de)

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