DE4212873C1 - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufbewahren von
Kontaktlinsen.
Kontaktlinsenträger benötigen einen Aufbewahrungsbehälter für
ihre Linsen, Pflegemittel zur Reinigung und Neutralisation und
in den meisten Fällen einen Spiegel zum kontrollierten
Einsetzen der Linsen. Derzeit sind im wesentlichen zwei
Linsenbehältermodelle bekannt. Eine zylinderförmige Dose, in
deren Schraubverschluß zwei sich gegenüberliegende Körbchen
integriert sind, die mittels Kippmechanismus die Linsen
aufnehmen, und ein flacher, länglicher Behälter mit zwei
getrennten, schalenförmigen Kammern, die mit Schraubdeckeln
verschlossen werden. Teilweise sind die Kammern mit
herausnehmbaren Plastikkörbchen versehen. Dieses Modell wird
oft als Schmuckdose angeboten, der Deckel ist dabei mit einem
Spiegel ausgestattet. Beide Modelle erweisen sich bei der
Handhabung als problematisch.
Es hat sich gezeigt, daß insbesondere auf Reisen die
Aufbewahrung und Reinigung der Kontaktlinsen umständlich ist,
da neben dem Kontaktlinsenbehälter auch ein oder mehrere
Flaschen mit Reinigungs- bzw. Neutralisationsflüssigkeit
mitgeführt werden müssen. Insbesondere bei Personen, die noch
unsicher die Kontaktlinsen in das jeweilige Auge einsetzen,
besteht außerdem das Bedürfnis, einen Spiegel mitzuführen.
Aus der US 30 89 500 ist eine Aufbewahrungsvorrichtung für
Kontaktlinsen bekannt, in die ein Kontaktlinsenbehälter sowie
Vorratstanks für die Behandlungflüssigkeiten einsetzbar sind.
Bei dieser Vorrichtung sind der Kontaktlinsenbehälter und die
für die Reinigung und Aufbewahrung der Kontaktlinsen
erforderlichen Flüssigkeiten in einem Gegenstand vereint, so
daß nicht mehrere einzelne Behälter und Gefäße auf die Reise
mitgenommen werden müssen. Diese Aufbewahrungsvorrichtung hat
jedoch den Nachteil, daß die Flüssigkeit umständlich über die
Vorratstanks in die Behälter eingefüllt werden muß.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung der eingangs genannten Art bereitzustellen, mit
der der Umgang mit Kontaktlinsen erleichtert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung zum
Aufbewahren von Kontaktlinsen mit einem Grundkörper gelöst,
auf dem ein die Kontaktlinsen aufnehmender
Kontaktlinsenbehälter angeordnet ist, der mit wenigstens einem
eine Flüssigkeit zum Behandeln der Kontaktlinsen aufnehmenden
Vorratstank versehen ist, der eine Pipette zum Transport der
Flüssigkeit aus dem Vorratstank zum Transport der Flüssigkeit
aus dem Vorratstank in den Kontaktlinsenbehälter aufweist,
wobei die Pipette auf dem Grundkörper angeordnet ist und eine
im wesentlichen der Höhe des Kontaktlinsenbehälters
entsprechende Höhe aufweist.
Über die Pipette kann die Behandlungsflüssigkeit auf einfache
Weise dem Vorratstank entnommen werden, wobei über die Pipette
die erforderliche zu entnehmende Menge bereits voreingestellt
werden kann. Es kann also nicht zuviel oder zuwenig
Flüssigkeit entnommen werden. Außerdem weist die Pipette den
Vorteil auf, daß die Flüssigkeit nicht mit anderen
Gegenständen in Berührung kommt, so daß eine Kontamination
ausgeschlossen ist. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung
der Pipette weist die erfindungsgemäße Vorrichtung eine
handliche Form auf, so daß sie gut z. B. in einer Jackentasche
unterbringbar ist.
Vorteilhaft ist die Pipette an der Vorrichtung anschraubbar.
Insbesondere ist die Pipette in Funktion eines
Verschlußelements, insbesondere eines Schraubdeckels, für den
Vorratstank ausgebildet. Über diese Pipette kann also der
Vorratstank abgeschlossen, d. h. direkt zugeschraubt werden, so
daß die erfindungsgemäße Aufbewahrungsvorrichtung beliebige
Transportstellungen einnehmen kann, ohne daß Flüssigkeit aus
den Vorratstanks austritt. Bei einer als Verschlußelement
ausgebildeten Pipette befinden sich in deren
Nichtgebrauchslage die die Flüssigkeit ansaugende Kanüle
vorteilhaft im Vorratstank, der seinerseits durch den
Schraubdeckel der Pipette verschlossen ist. Die Kanülen
befinden sich also bei aufgeschraubter Pipette innerhalb des
Vorratstanks und sind vor einem direkten Zugriff geschützt, so
daß eine Kontamination ausgeschlossen ist.
Wie bereits erwähnt, weist die Aufbewahrungsvorrichtung zwei
Vorratstanks auf, falls sie für weiche Kontaktlinsen verwendet
wird. Diese Vorratstanks können gleiche oder unterschiedliche
Volumina aufweisen. Eine andere Ausführungsform sieht vor, daß
lediglich ein einziger Vorratstank vorgesehen ist, wobei diese
Aufbewahrungsvorrichtung für harte Kontaktlinsen geeignet ist.
Dieser einzige Vorratstank weist demgemäß ein doppeltes
Volumen auf als einer der beiden Vorratstanks der anderen
Ausführungsform.
Vorzugsweise weisen die beiden Pipetten bei einer
Aufbewahrungsvorrichtung mit zwei Vorratstanks ein Rechts-
bzw. Linksgewinde auf. Hierdurch wird sichergestellt, daß
stets die einem Tank zugeordnete Pipette in den jeweils
richtigen Tank eingesetzt wird. Verwechslungen sind
ausgeschlossen, so daß auch eine Verunreinigung der einen
Flüssigkeit durch die andere ausgeschlossen ist. Bei einer
anderen Ausführungsform weisen die beiden Pipetten
unterschiedlich große Schraubgewinde auf, so daß auf diese
Weise ein irrtümlich falsches Einsetzen der Pipette
ausgeschlossen wird.
Bei einer Weiterbildung ist vorgesehen, daß eine mit der
Transportvorrichtung zusammenwirkende Anzeige vorgesehen ist,
welche die zuletzt verwendete oder die als nächste zu
verwendende Transportvorrichtung anzeigt. Mit dieser Anzeige
wird sichergestellt, daß der Benutzer der erfindungsgemäßen
Aufbewahrungsvorrichtung sofort erkennt, welche
Transportvorrichtung bzw. Pipette er zuletzt benutzt hat, so
daß er auf diese Weise informiert wird, welche Flüssigkeit
augenblicklich sich im Kontaktlinsenbehälter befindet. Die
Anzeige ist so ausgestaltet, daß sie, wie bereits erwähnt, die
zuletzt benutzte Pipette markiert. Sie kann bei einem anderen
Ausführungsbeispiel aber auch so ausgestaltet sein, daß sie
die als nächste zu verwendende Pipette markiert. Für den
Benutzer ist eine eindeutige Identifikation der zuletzt
angewandten Flüssigkeit gewährleistet. Hierdurch wird
vermieden, daß eine sich in Reinigungsflüssigkeit befindliche
Kontaktlinse entnommen und ins Auge eingesetzt wird, was zu
Verätzungen führen kann.
Vorzugsweise arbeitet die Anzeige, welche die zuletzt
verwendete oder die als nächste zu verwendende
Transportvorrichtung anzeigt, selbsttätig. Dies erfolgt
dadurch, daß dann, wenn eine Pipette vom Vorratstank
abgeschraubt wird bzw. auf den Vorratstank wieder aufgesetzt
wird, die Anzeige in die andere Stellung umgeschaltet wird.
Hierdurch wird sichergestellt, daß die Umschaltung in die
andere Stellung nicht vergessen wird.
Bei einer Ausführungsform dieser Anzeige ist vorgesehen, daß
die Anzeige ein über die Transportvorrichtung bei deren
Bewegung von der Schließ- in die Offenstellung oder umgekehrt
verschiebbares Element aufweist, welches Anzeigefelder
freigibt bzw. verdeckt. Dieses Element ist z. B. als Schieber
oder als verschwenkbares Kreissegment ausgebildet und wird
beim Abschrauben bzw. beim Aufschrauben der Pipette über diese
in die andere Lage bewegt. Die Anzeigefelder können z. B. als
Farbfelder mit roter und grüner Farbe ausgestaltet sein, wobei
die rote Farbe die zuletzt verwendete Pipette und die grüne
Farbe die als nächste zu verwendende Pipette anzeigt. Es
können auch andere Symbole vorgesehen sein.
Vorteilhaft weist die Pipette eine Markierung auf, wobei auch
vorgesehen sein kann, daß sie zusätzlich beschriftbar ist.
Diese Markierung kann z. B. an der Oberseite des Schraubdeckels
vorgesehen sein, wobei die eine Markierung den Aufdruck R und
die andere Markierung den Aufdruck N besitzt. R bedeutet z. B.
Reinigungsflüssigkeit und N bedeutet z. B.
Neutralisationsflüssigkeit.
Bei einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel ist
vorgesehen, daß die Aufnahme des Kontaktlinsenbehälters derart
ausgebildet ist, daß der Kontaktlinsenbehälter nur in einer
bestimmten Position einsetzbar ist. Es kann also die rechte
mit der linken Seite nicht vertauscht werden, wodurch
sichergestellt wird, daß die Kontaktlinsen nicht vertauscht in
das Auge eingesetzt werden. Zwar besitzt der
Kontaktlinsenbehälter selbst Markierungen, die die rechte und
die linke Seite bzw. die für das rechte und linke Auge
bestimmte Kontaktlinse markieren, jedoch stellt die eindeutige
Lage des Kontaktlinsenbehälters in der erfindungsgemäßen
Aufbewahrungsvorrichtung eine zusätzliche Sicherheit gegen ein
vertauschtes Einsetzen der Kontaktlinsen ins Auge dar.
Vorteilhaft weist die erfindungsgemäße
Aufbewahrungsvorrichtung eine konvex gewölbte Außenoberfläche
auf. Insbesondere weist die Tankoberseite eine gewölbte Form
auf, so daß darauf befindliche Flüssigkeitstropfen ablaufen
können.
Eine bequeme Handhabung sowohl der Aufbewahrungsvorrichtung
als auch der Kontaktlinsen wird dadurch erzielt, daß ein
aufklappbarer Deckel vorgesehen ist, der den
Kontaktlinsenbehälter und die Pipetten übergreift und abdeckt.
Bevorzugt weist der Deckel einen Schnappverschluß und an
seiner Innenseite einen Spiegel, insbesondere einen
Vergrößerungsspiegel auf. Der Vergrößerungsspiegel dient
insbesondere Personen, die noch keine Übung beim Einsetzen der
Kontaktlinsen ins Auge besitzen. Ferner eignet sich der im
Deckel sich befindende Vergrößerungsspiegel auch als
Schminkspiegel oder für die Rasur.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der unter
Bezugnahme auf die Zeichnung ein besonders bevorzugtes
Ausführungsbeispiel im einzelnen beschrieben ist. Dabei
zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen
Aufbewahrungsvorrichtung teilweise
aufgebrochen;
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine geöffnete
Aufbewahrungsvorrichtung;
Fig. 3 einen Schnitt III-III gemäß Fig. 2 durch die
Transportvorrichtungen;
Fig. 4 einen Schnitt IV-IV gemäß Fig. 2 durch den
Kontaktlinsenbehälter.
In der Fig. 1 ist eine besonders bevorzugte Ausführungsform
einer insgesamt mit 1 bezeichneten Aufbewahrungsvorrichtung
für Kontaktlinsen dargestellt. Diese Aufbewahrungsvorrichtung
1 besteht aus einem Grundkörper 2 und einem an diesem
Grundkörper 2 schwenkbar befestigten Klappdeckel 3. Dieser
Klappdeckel 3 ist über eine Rastnase 4 am Grundkörper 2
verrastbar. Ferner weist das den Klappdeckel 3 mit dem
Grundkörper 2 verbindende Gelenk 5 einen Schnappverschluß auf,
der den Klappdeckel 3 in der Schließstellung bzw. in einer
Offenstellung hält, die dieser durch Verschwenken in Richtung
des Pfeils 6 einnimmt. Dabei kann die in der Fig. 1 gezeigte
Lage des Klappdeckels 3 eine stabile Lage darstellen.
Der Grundkörper 2 besitzt eine gewölbte Oberseite 7, auf der
ein Kontaktlinsenbehälter 8 und zwei als Pipetten 9 und 10
ausgebildete Transportvorrichtungen 11 und 12 angeordnet sind.
Ferner ist in der Fig. 1 erkennbar, daß die Innenseite 13 des
Klappdeckels 3 mit einem konkav gewölbten Spiegel 14 bestückt
ist, der als Vergrößerungsspiegel wirkt.
In der Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die
Aufbewahrungsvorrichtung 1 dargestellt, wobei der Klappdeckel
3 eine vollständig aufgeklappte Lage einnimmt. Der
Kontaktlinsenbehälter 8, der auf der Oberseite 7 des
Grundkörpers 2 in einer Aufnahme 15 eingesetzt ist, weist die
üblichen beiden Aufnahmebehältnisse 16 und 17 auf, in denen
die Kontaktlinsen aufbewahrt werden. Die beiden
Aufnahmebehältnisse 16 und 17 sind an der Oberseite mit einer
ertastbaren Markierung in Form eines "L" bzw. "R" versehen.
Hierdurch werden die Aufnahmebehältnisse 16 bzw. 17 der linken
bzw. rechten Kontaktlinse zugeordnet. Ferner ist in Fig. 2
erkennbar, daß der Kontaktlinsenbehälter 8 in Form einer
Brille ausgebildet ist, indem die beiden Aufnahmebehältnisse
16 und 17 über einen gebogenen Steg 18 miteinander verbunden
sind. Dieser Steg 18 liegt bei in die Aufbewahrungsvorrichtung
1 eingesetztem Kontaktlinsenbehälter 8 zwischen der Aufnahme
15 und einer weiteren Anlage 19, die sich entlang des Steges
18 erstreckt, an. Die Ausgestaltung des Kontaktlinsenbehälters
8 sowie die Anordnung der Aufnahme 15 und der Anlage 19
erlauben ein eindeutiges Einsetzen des Kontaktlinsenbehälters
8 in die Aufbewahrungsvorrichtung 1, so daß sichergestellt
ist, daß die Aufnahmebehältnisse 16 und 17 in der
Aufbewahrungsvorrichtung 1 ausschließlich so anordbar sind,
wie es z. B. in der Fig. 2 dargestellt ist. Eine Verwechslung
der beiden Aufnahmebehältnisse 16 und 17 ist dadurch
ausgeschlossen.
Außerdem ist in Fig. 2 die Anordnung der beiden Pipetten 9 und
10 auf der Oberseite 7 des Grundkörpers 2 erkennbar. Zwischen
den beiden Pipetten 9 und 10 befindet sich eine Anzeige 20,
über die die zuletzt verwendete Pipette bzw. die als nächstes
zu verwendende Pipette angezeigt wird. Hierfür weisen die
Pipetten 9 und 10 Mitnehmer 21 und 22 auf, die nach Art einer
Nase am Umfang der Pipetten 9 und 10 angeordnet sind. Außerdem
sind die Pipetten 9 und 10 mit einem Schraubgewinde versehen,
wobei die Pipette 9 z. B. ein Linksgewinde und die Pipette 10
ein Rechtsgewinde aufweist. Die Pipetten 9 und 10 dienen also
gleichzeitig als Schraubverschluß für die Tanks 30 und 31.
Wird die Pipette 9 durch Drehung in Richtung des Pfeils 23 von
der Oberseite 7 des Grundkörpers 2 abgeschraubt, so wird der
Mitnehmer 21 in den Bereich der Anzeige 20 verschwenkt. Dabei
wird ein keilförmiges Element 24 nach rechts verlagert und
gibt ein Anzeigefeld 25 frei, über welches angezeigt wird, daß
die in unmittelbarer Nachbarschaft zu diesem Anzeigefeld 25
liegende Pipette 9 zuletzt bewegt worden ist. Wird die Pipette
10 durch Drehung in Richtung des Pfeils 26 von der Oberseite 7
des Grundkörpers 2 abgeschraubt, so wird über den Mitnehmer 22
das Element 27 in Richtung auf die Pipette 9 verschwenkt, so
daß das darunterliegende Anzeigefeld sichtbar wird. Das
Element 24 wird also in Richtung des Doppelpfeils 27 hin und
her verschwenkt. Dabei ist das Element 24 so ausgestaltet, daß
es lediglich über die Mitnehmer 21 und 22 verschwenkt werden
kann, also nicht durch eine Lageveränderung der
Aufbewahrungsvorrichtung 1 verschwenkt wird. Allgemein kann
festgestellt werden, daß die Anzeige 20 selbsttätig bei der
Benutzung einer der Pipetten 9 bzw. 10 die zuletzt benutzte
Pipette anzeigt.
Die Fig. 3 zeigt einen Schnitt III-III gemäß Fig. 2, wobei die
Aufbewahrungsvorrichtung 1 in geschlossener Lage dargestellt
ist. In der Fig. 3 sind insbesondere die Pipetten 9 und 10
dargestellt, die über einen Schraubring 28 mit einem an der
Oberseite 7 des Grundkörpers 2 vorgesehenen Schraubeinsatz 29
verschraubt sind. Außerdem ist erkennbar, daß der Grundkörper
2 im wesentlichen von zwei Vorratstanks 30 und 31 gebildet
wird, die über eine Zwischenwand 32 voneinander getrennt sind.
Im Vorratstank 30 befindet sich z. B. die Reinigungsflüssigkeit
für die Kontaktlinsen und im Tank 31 z. B. eine
Neutralisationsflüssigkeit. Der Tankinhalt der beiden Tanks 30
und 31 ist so gewählt, daß der Vorrat für ca. 3 bis 4 Tage
ausreicht. Ist die Aufbewahrungsvorrichtung 1 für harte
Kontaktlinsen ausgelegt, so kann durch Entfernen der
Zwischenwand 32 der Grundkörper 1 als ein einziger Tank
dienen, da in diesem Fall lediglich eine einzige Flüssigkeit
zur Behandlung der Kontaktlinsen erforderlich ist.
Die Pipetten 9 bzw. 10 sind so ausgestaltet, daß die
Pipettenkanüle 33 den Schraubeinsatz 29 durchgreift und in den
Tank 30 bzw. 31 hineinragt. Die Oberseite der Pipettenkanüle
33 ist von einer flexiblen, verformbaren Gummikappe 34
übergriffen, über die die Flüssigkeit aus dem Tank 30 bzw. 31
in die Pipette 9 bzw. 10 eingesaugt werden kann. Ein dichter
Abschluß der Tanks 30 und 31 wird dadurch erzielt, daß der
Schraubring 28 die Gummikappe 34 dichtend auf den
Schraubeinsatz 29 aufpreßt. Wie bereits erwähnt, können die
Gewinde des Schraubrings 28 und Schraubeinsatzes 29 der
Pipette 9 und der Pipette 10 verschieden sein. Bei anderen
Ausgestaltungen können auch die Durchmesser der Gewinde
verschieden sein. Bei einer weiteren Ausführungsform können
anstelle von Schraubverschlüssen auch Bajonettverschlüsse
vorgesehen sein, über die die Pipetten mit der Oberseite des
Grundkörpers 2 verbunden sind. Die Bajonettverschlüsse können
zur Unterscheidung der Pipetten rechts- bzw. linksgängig
ausgebildet sein.
In der Fig. 4 ist ein Schnitt IV-IV gemäß Fig. 2 durch den
Kontaktlinsenbehälter 8 dargestellt, wobei auch hier die
Aufbewahrungsvorrichtung 1 in geschlossener Stellung
wiedergegeben ist. Der Kontaktlinsenbehälter 8 ist auf der
Oberseite 7 derart angeordnet und vom Klappdeckel 3 derart
übergriffen, daß er sicher in der Aufbewahrungsvorrichtung 1
fixiert ist. Die beiden Aufnahmebehältnisse 16 und 17 weisen
jeweils einen Schraubdeckel 35 auf, mit denen die die
Kontaktlinsen aufnehmenden Näpfchen 36 verschließbar sind.
Ferner ist erkennbar, daß die Näpfchen 36 mit einer
Flüssigkeit angefüllt sind, die über die Pipette 9 bzw. 10 aus
dem Tank 30 bzw. 31 eingefüllt werden kann. Anstelle durch
Schraubdeckel können die Aufnahmebehältnisse 16 und 17 auch
durch Schnappdeckel verschlossen sein.
Claims (18)
1. Vorrichtung zum Aufbewahren von Kontaktlinsen mit einem
Grundkörper (2), auf dem ein die Kontaktlinsen aufnehmender
Kontaktlinsenbehälter (8) angeordnet ist und der mit
wenigstens einem eine Flüssigkeit zum Behandeln der
Kontaktlinsen aufnehmenden Vorratstank (30 bzw. 32)
versehen ist, der eine Pipette (9 bzw. 10) zum Transport
der Flüssigkeit aus dem Vorratstank (30 bzw. 31) in den
Kontaktlinsenbehälter (8) aufweist, wobei die Pipette (9
bzw. 10) auf dem Grundkörper (2) angeordnet ist und eine im
wesentlichen der Höhe des Kontaktlinsenbehälters (8)
entsprechende Höhe aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kontaktlinsenbehälter (8) von der Vorrichtung (1)
entfernbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung zwei Vorratstanks (30 und 31) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
jedem Vorratstank (30 und 31) eine Pipette (9 und 10)
zugeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Pipette (9 bzw. 10) an die
Vorrichtung (1) anschraubbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Pipette (9 bzw. 10) in
Funktion eines Verschlußelelements für den Vorratstank (30
bzw. 31) ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verschlußelement ein Schraubdeckel oder
Bajonettverschluß ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei als
Schraubverschlüsse ausgebildeten Pipetten (9 und 10) diese
ein Rechts- bzw. ein Linksgewinde aufweisen.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine mit jeder Pipette (9 bzw.
10) zusammenwirkende Anzeige (20) vorgesehen ist, welche
die zuletzt verwendete oder die als nächste zu
verwendende Transportvorrichtung (11 oder 12) anzeigt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anzeige (20) selbsttätig über die Pipette (9 bzw. 10)
manipuliert wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anzeige (20) ein über die Pipette
(9 bzw. 10) bei deren Bewegung von der Schließ- in die
Offenstellung oder umgekehrt verschiebbares Element (24)
aufweist, welches Anzeigefelder (25) freigibt bzw.
verdeckt.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Pipette (9 bzw. 10) eine
Markierung aufweist und/oder beschriftbar ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktlinsenbehälter (8)
nur in einer Position in den Grundkörper (2) einsetzbar
ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sie eine konvex gewölbte
Außenoberfläche aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein aufklappbarer Deckel (3)
vorgesehen ist, der den Kontaktlinsenbehälter (8) und die
Pipetten (9 und 10) übergreift und abdeckt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
der Deckel (3) einen Schnappverschluß aufweist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch
gekennzeichnet, daß der Deckel (3) an seiner Innenseite
(13) einen Spiegel (14) aufweist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spiegel (14) als Vergrößerungsspiegel ausgebildet
ist.
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