DE4229559C2 - Hülsenboden für großkalibrige Munition - Google Patents

Hülsenboden für großkalibrige Munition

Info

Publication number
DE4229559C2
DE4229559C2 DE19924229559 DE4229559A DE4229559C2 DE 4229559 C2 DE4229559 C2 DE 4229559C2 DE 19924229559 DE19924229559 DE 19924229559 DE 4229559 A DE4229559 A DE 4229559A DE 4229559 C2 DE4229559 C2 DE 4229559C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing ring
base plate
support
sleeve
base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19924229559
Other languages
English (en)
Other versions
DE4229559A1 (de
Inventor
Achim Sippel
Michael Geis
Juergen Meyer
Heinz-Josef Kruse
Wilhelm Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall W&M GmbH
Original Assignee
Rheinmetall W&M GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinmetall W&M GmbH filed Critical Rheinmetall W&M GmbH
Priority to DE19924229559 priority Critical patent/DE4229559C2/de
Publication of DE4229559A1 publication Critical patent/DE4229559A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4229559C2 publication Critical patent/DE4229559C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42—AMMUNITION; BLASTING
    • F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00—Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/02—Cartridges, i.e. cases with charge and missile
    • F42B5/18—Caseless ammunition; Cartridges having combustible cases
    • F42B5/181—Caseless ammunition; Cartridges having combustible cases consisting of a combustible casing wall and a metal base; Connectors therefor
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42—AMMUNITION; BLASTING
    • F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00—Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/02—Cartridges, i.e. cases with charge and missile
    • F42B5/18—Caseless ammunition; Cartridges having combustible cases
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42—AMMUNITION; BLASTING
    • F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00—Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/26—Cartridge cases
    • F42B5/28—Cartridge cases of metal, i.e. the cartridge-case tube is of metal
    • F42B5/285—Cartridge cases of metal, i.e. the cartridge-case tube is of metal formed by assembling several elements
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42—AMMUNITION; BLASTING
    • F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00—Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/26—Cartridge cases
    • F42B5/30—Cartridge cases of plastics, i.e. the cartridge-case tube is of plastics
    • F42B5/307—Cartridge cases of plastics, i.e. the cartridge-case tube is of plastics formed by assembling several elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Hülsenboden für großkalibrige Munition, wie er im Oberbegriff des Anspruchs 1 näher defi­ niert ist.
Da bei großkalibrigen Waffen sehr hohe Gasdrücke im Ladungs­ raum auftreten, legt sich der Hülsenboden bis zum Erreichen des maximalen Gasdrucks vollständig an das Waffenrohr an und wird dann radial gestützt. Dieser Radialkontakt gewährleistet die Gasdichtheit beim Abschuß (sog. Hülsenliderung).
Konstruktionsbedingt und infolge von Fertigungstoleranzen, unterschiedlichen Ausdehnungen von Waffenrohr und Hülsenboden sowie infolge der Rohraufweitung beim Abschuß muß sich der Hülsenboden etwa von 120 mm Patronen unter Umständen bis ca. 0,7 mm radial aufweiten. Gleichzeitig verschieben sich Hül­ senboden und Verschlußkeil axial um etwa 2 mm gegenüber dem Rohrende. Daher muß bei einem einteiligen Hülsenboden, wie er etwa aus der EP 0 147 314 B1 bekannt ist, zwangsläufig ein großer Teil der Querschnittsfläche plastifizieren und der ge­ samte Hülsenboden muß aus hochfestem Stahl hergestellt wer­ den.
Hierzu wird der geschmiedete Rohling spanend vorbearbeitet, anschließend durch eine spezielle Wärmebehandlung nachvergü­ tet und schließlich spanend endbearbeitet. Danach erfolgt eine Oberflächenbehandlung, um den Oberflächenschutz sicher­ zustellen, und im letzten Schritt wird ein Dichtring aus Gummi aufvulkanisiert.
Nachteilig ist bei diesem bekannten Verfahren vor allem der aufwendige und teure Herstellungsprozeß.
Aus der DE-PS 14 53 842 ist bereits ein dreiteiliger Hülsen­ boden bekannt, der eine den Auszieherrand tragende metalli­ sche Bodenplatte und zwei auf die Bodenplatte steckbare Ver­ bindungsbecher aufweist, zwischen die der aus verbrennbarem Material bestehende Hülsenmantel geklemmt wird. Die Verbin­ dungsbecher können aus Metall oder aus Kunststoff bestehen, wobei der äußere Becher über eine Ringnutverbindung mit der Bodenplatte verbunden ist.
Nachteilig bei diesem Hülsenboden ist vor allem, daß die Li­ derung (Gasabdichtung) bei Gasdrücken, wie sie bei moderner großkalibriger Munition auftreten, im Bereich der Bodenplatte nicht ausreichend ist. Zum einen wirken die Gasdruckkräfte auf die Bodenplatte primär in axialer Richtung und praktisch kaum in radialer Richtung. Zum anderen ist auch eine Kraft­ übertragung der radial sich gegen die Rohrwand bewegenden Becher auf die Bodenplatte über die Ringnut-Verbindung auf­ grund der großen Massenunterschiede nur schwer vorstellbar. Schließlich würde auch eine derartige Anordnung, nämlich die Liderung durch den Randbereich der Bodenplatte, eine Ausge­ staltung der Bodenplatte aus hochwertigem Stahl voraussetzen, womit wiederum die bereits eingangs erwähnten Nachteile ver­ bunden wären. Der äußere Verbindungsbecher hingegen bewirkt lediglich eine Anfangsliderung (Liderung bei noch geringem Gasdruck zu Beginn der Zündung) und kann die Hülsenliderung nicht ersetzen.
Auch in der US-PS 2,564,695 werden Ausführungsbeispiele mehr­ teiliger Hülsenböden offenbart, wobei möglichst viele Teile des Hülsenbodens aus Kunststoff bestehen sollen. Allerdings ist keiner der in dieser Schrift offenbarten Hülsenböden für die Verwendung moderner großkalibriger Panzerpatronen geeig­ net. Denn eine entsprechende umfangseitige Liderung, etwa durch die in dieser Schrift offenbarten Kunststoff- oder ver­ bleibenden Metallteile, wäre nicht ausreichend.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hülsenboden anzugeben, der einfach und kostengünstig herzu­ stellen ist und mit dem trotzdem eine gute Abdichtung des Spaltes zwischen dem Hülsenboden und dem Waffenrohr erfolgt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Weitere besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
Der Erfindung liegt also im wesentlichen der Gedanke zugrun­ de, daß bei dem Hülsenboden die metallische Bodenplatte und der metallische Stütz- und Dichtring aus zwei separaten Tei­ len bestehen, die derart formschlüssig miteinander verbunden sind, daß eine radiale Entkopplung der beiden Teile erfolgt, d. h. bei einer radialen Aufweitung des Stütz- und Dichtringes sollen keine wesentlichen Zugkräfte von dem Dichtring auf die Bodenplatte ausgeübt werden. Dadurch kann die Bodenplatte aus geringerfestem Material hergestellt werden als der Stütz- und Dichtring. Die Anfangsliderung erfolgt, ebenso wie bei den bekannten Hülsenböden, auch bei dem erfindungsgemäßen Hülsen­ boden durch einen geschoßseitig angeordneten Elastomerring.
Die Verbindung zwischen der Bodenplatte und dem Stütz- und Dichtringes kann beispielsweise mit Hilfe einer Schraubver­ bindung erfolgen, durch die dann die axiale Kopplung zwischen diesen Teilen erfolgt. Dabei hat es sich bewährt, zusätzlich zur Verschraubung einen Anschlagbund an dem Stütz- und Dicht­ ring anzuordnen, der den Verbindungsbereich von Bodenplatte und Stütz- und Dichtring innenseitig überdeckt.
Durch die erfindungsgemäßen Hülsenböden wird nicht nur eine wesentliche Reduzierung der Herstellkosten (um ca. 50%) erreicht, sondern darüber hinaus zeichnen sie sich durch eine höhere Funktionssicherheit im gesamten Temperaturspektrum aus. So schließt sich der Radialspalt zwischen Hülsenboden und Waffenrohr bereits bei einem geringeren Gasdruck und sorgt damit für eine verbesserte Abdichtung. Nach der Ent­ lastung treten in diesem Bereich deutlich niedrigere radiale Klemmkräfte auf, woraus eine auf weniger als 1/3 reduzierte Ausziehkraft resultieren kann.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgend mit Hilfe von Figuren beschriebenen Aus­ führungsbeispielen. Es zeigen:
Fig. 1 einen bekannten Hülsenboden;
Fig. 2 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Hülsenbodens; und
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Hülsenbodens.
In Fig. 1 ist mit 1 ein einteiliger Hülsenboden bezeichnet, wie er derzeit üblicherweise bei großkalibriger Munition verwendet wird, und der einen Hülsenmantel 1' aus verbrenn­ barem Material umgibt. Geschoßseitig ist ein Dichtring 2 aus einem Elastomer (Gummi) auf den Hülsenboden 1 aufvulkani­ siert.
Der Hülsenboden 1 besteht im wesentlichen aus einer Boden­ platte 3, die umfangseitig mit einem Auszieherrand 4 versehen ist und eine Gewindebohrung 5 für einen Treibladungszünder (nicht dargestellt) aufweist, sowie einem geschoßseitig axial über die Bodenplatte 3 hinausragenden Stütz- und Dichtring 6.
Wie bereits eingangs betont, muß bei dem bekannten Hülsenbo­ den 1 der gesamte Boden aus hochvergütetem Stahl hergestellt werden, damit beim Abschuß eine ausreichende Hülsenliderung gegeben ist.
Fig. 2 zeigt demgegenüber einen erfindungsgemäßen Hülsenboden 7; ebenfalls mit einem aufvulkanisiertem Dichtring 8 aus einem Elastomer. Der Hülsenboden 7 ist in diesem Fall zweiteilig ausgebildet und besteht aus einer Bodenplatte 9 mit einer zentral positionierten Gewindebohrung 10 für den Treibladungsanzünder und einem die Bodenplatte 9 umfangseitig umschließenden separaten metallischen Stütz- und Dichtring 11. Beide Teile sind miteinander verschraubt. Außerdem ist an dem Stütz- und Dichtring 11 der Auszieherrand 12 angeordnet.
Zur Abdichtung der Verschraubung gegen eindringendes Gas dient sowohl ein innenliegender Anschlagbund 13 des Dicht­ ringes 11, der den Verbindungsbereich 14 von Bodenplatte 9 und Dichtring 11 überdeckt, als auch der auf dem Außenrand des Stütz- und Dichtringes 11 liegende Dichtring 8 aus Gummi, der bis zur Bodenplatte aufvulkanisiert ist.
Die Verschraubung sorgt für eine radiale Entkopplung der Bo­ denplatte 9 und des Stütz- und Dichtringes 11, d. h., die Bo­ denplatte 9 des Hülsenbodens 7 wird - anders als bei dem in Fig. 1 dargestellten Hülsenboden 1 - nicht mehr durch radiale Zugkräfte belastet. Sie kann daher aus geringerfestem Mate­ rial hergestellt werden.
Große plastische Dehnungen muß unter der Gasdruckbelastung nur noch der außenliegende Stütz- und Dichtring 11 aufnehmen, der zu diesem Zweck aus einem hochfesten Material (z. B. hoch­ vergüteten Stahl mit einer Streckgrenze von über 1000 N/mm2) bestehen muß. Bei geeigneter Auslegung des Dichtringes 11 kann die spanende Endverarbeitung direkt am vergüteten Halb­ zeug mit Normvergütung vorgenommen werden, so daß die spanen­ de Vorverarbeitung und das anschließende Nachvergüten in die­ sem Fall nicht erforderlich ist.
Die axiale Kopplung zwischen der Bodenplatte 9 und dem Stütz- und Dichtring 11 wird über die Verschraubung im Verbindungs­ bereich 14 und den Anschlagbund 13 gewährleistet. Die Gewindezahnhöhe ist dabei in jedem Fall größer als die maximale Aufweitung der Rohrinnenwand gewählt. Damit ist sichergestellt, daß sich beide Bauteile 9, 11 unter der Gas­ druckbelastung nur radial gegeneinander - aber nicht axial zueinander - verschieben können und daß der Hülsenboden 7 nach dem Schuß auf jeden Fall vollständig aus dem Waffenrohr gezogen werden kann. Außerdem wird durch diese Bauweise das Vulkanisieren vereinfacht.
Anstelle der Verschraubung kann auch eine andere geeignete Formschlußverbindung gewählt werden (z. B. Nut-/Federverbin­ dung).
Der erfindungsgemäße Hülsenboden 7 unterscheidet sich von dem in Fig. 1 dargestellten Hülsenboden 1 unter anderem auch durch seine geringere Höhe h. Um dabei trotzdem die Bedingungen des metallischen Kontakts zwischen Stützring 11 und Rohrinnenwand während der Schußabgabe in jedem Fall zu gewährleisten und für die metallische Liderung eine ausreichende Radialkraft­ beaufschlagung der Stützringinnenwand zu realisieren, müssen für die Mindesthöhe des Stützringes 11 die nachfolgenden Beziehungen erfüllt sein:
h < s + a
und
h < 1,5.d
wobei a die maximale Axialverschiebung des Verschlusses, s die Breite des Auszieherrandes und d die Dicke des Hülsenbo­ dens 7, 17 bedeuten.
Die Fig. 2 und 3 verdeutlichen im Vergleich zu dem in Fig. 1 dargestellten Stand der Technik, daß eine Bauhöhenreduzierung des Stützringes 11 um mindestens 50% erreicht wird.
Die Verringerung der Bauhöhe h des metallischen Stütz- und Dichtringes 11 gegenüber der Höhe des bekannten Hülsenbodens 1 (Fig. 1) führt direkt zu einer Verringerung der Kontaktflä­ che, auf der nach dem Schuß Klemmspannungen zwischen Hülsen­ boden 7 und Waffenrohr wirken.
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines mit 15 bezeichneten erfindungsgemäßen Hülsenbodens, der geschoß­ seitig wiederum einen Dichtring 16 aus Gummi oder einem anderen Elastomer zur Anfangsliderung aufweist. Der Hülsen­ boden 15 besitzt eine Bodenplatte 17, die zusätzlich bis auf eine verbleibende Restdicke von z. B. 3 mm durch das anvul­ kanisierte Gummi 18 des Dichtringes 16 substituiert ist. Die Bodenplatte 17 kann dabei auch zur Übertragung des Anzünd­ stromes für den Treibladungszünder dienen.
Bodenplatte 17 und die mit 19 gekennzeichnete Aufnahmebuchse des Treibladungsanzünders können aus zwei Teilen gefertigt werden, die dann anschließend beispielsweise miteinander ver­ schweißt werden. Eine zusätzliche Abdichtung des zwischen diesen Teilen möglicherweise verbleibenden Spaltes wird dabei von dem Gummi des Dichtringes 16 übernommen.
Der metallische Stütz- und Dichtring ist in Fig. 3 mit 20, der Auszieherrand mit 21, der Anschlagbund mit 22 und die Ver­ schraubung mit 23 bezeichnet. Diese Teile entsprechen den Teilen 11, 12, 13 und 14 der Fig. 2., so daß auf ihre Funktionen nicht näher eingegangen werden braucht.
Bezugszeichenliste
1
Hülsenboden
1
' Hülsenmantel
2
Dichtring aus Gummi oder Kunststoff
3
Bodenplatte
4
Auszieherrand
5
Gewindebohrung für den TL-Anzünder
6
metallischer Stütz- und Dichtring
7
Hülsenboden
8
Dichtring aus Gummi oder Kunststoff
9
Bodenplatte
10
Gewindebohrung für den TL-Anzünder
11
metallischer Stütz- und Dichtring
12
Auszieherrand
13
Anschlagbund
14
Verbindungsbereich
15
Hülsenboden
16
Dichtring aus einem Elastomer
17
Bodenplatte
18
Dichtring im Bereich der Bodenplatte
19
Aufnahmebuchse des TL-Anzünders
20
metallischer Dichtring
21
Auszieherrand
22
Anschlagbund
23
Verbindungsbereich
a maximale Axialverschiebung des Verschlusses
d Dicke des Hülsenbodens
h Höhe des metallischen Dichtringes
s Breite des Auszieherrandes

Claims (7)

1. Hülsenboden für großkalibrige Munition mit einem Hülsen­ mantel (1') aus verbrennbarem Material, wobei geschoß­ seitig an dem Hülsenboden (1, 7, 15) ein Elastomerring (2, 8, 16) angeordnet ist, und wobei der Hülsenboden (1, 7, 15) eine metallische Bodenplatte (3, 9, 17) mit einem geschoßseitig axial über die Bodenplatte (3, 9, 17) hinausragenden metallischen Stütz- und Dichtring (6, 11, 20) und einem Auszieherrand (4, 12, 22) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die metallische Bodenplatte (9, 17) und der metallische Stütz- und Dichtring (11, 20) aus zwei separaten Teilen bestehen, die derart form­ schlüssig miteinander verbunden sind, daß bei einer radialen Aufweitung des Stütz- und Dichtringes (11, 20) keine wesentlichen Zugkräfte von dem Stütz- und Dicht­ ring (11, 20) auf die Bodenplatte (9, 17) ausgeübt werden, und daß der Auszieherrand (12, 21) umfangseitig an dem Stütz- und Dichtring (11, 20) angeordnet ist.
2. Hülsenboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (9, 17) und der metallische Stütz- und Dichtring (11, 20) aus Material unterschiedlicher Festig­ keit bestehen, wobei es sich bei dem Material des Stütz- und Dichtringes (11, 20) um hochvergüteten Stahl mit ei­ ner Streckgrenze oberhalb 1000 N/mm2 und bei dem Mate­ rial der Bodenplatte (9, 17) um weniger festes Material handeln kann.
3. Hülsenboden nach Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Stütz- und Dichtring (11, 20) ein Anschlagbund (13, 22) aufweist, welcher den Verbindungs­ bereich (14, 23) von Bodenplatte (9, 17) und Stütz- und Dichtring (11, 20) innenseitig überdeckt.
4. Hülsenboden nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbereich (14, 23) von Bodenplatte (9, 17) und Stütz- und Dichtring (11, 20) innenseitig von dem Dichtring (8, 16) aus einem Elastomer überdeckt wird.
5. Hülsenboden nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (9, 17) und der Stütz- und Dichtring (11, 20) miteinander verschraubt sind.
6. Hülsenboden nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (8, 16) aus einem Elastomer die Bodenplatte (9, 17) verstärkt, so daß die Bodenplatte (9, 17) einen entsprechend geringeren Durch­ messer aufweist.
7. Hülsenboden nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in die Bodenplatte (9, 17) eine Aufnahmebuchse (19) für einen Treibladungsanzünder eingelassen ist, die mit der Bodenplatte (9, 17) leitend verbunden ist.
DE19924229559 1992-09-04 1992-09-04 Hülsenboden für großkalibrige Munition Expired - Fee Related DE4229559C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19924229559 DE4229559C2 (de) 1992-09-04 1992-09-04 Hülsenboden für großkalibrige Munition

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19924229559 DE4229559C2 (de) 1992-09-04 1992-09-04 Hülsenboden für großkalibrige Munition

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4229559A1 DE4229559A1 (de) 1994-03-10
DE4229559C2 true DE4229559C2 (de) 2000-12-07

Family

ID=6467224

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19924229559 Expired - Fee Related DE4229559C2 (de) 1992-09-04 1992-09-04 Hülsenboden für großkalibrige Munition

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4229559C2 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007039662A1 (de) 2007-08-22 2009-02-26 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Treibladungsanzünder
US12066279B2 (en) 2022-05-06 2024-08-20 Innovative Performance Applications, Llc Polymer ammunition casing

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19617895C2 (de) * 1996-05-04 1998-02-26 Rheinmetall Ind Ag Plasmainjektionsvorrichtung
DE19729291C2 (de) * 1997-07-09 2002-03-14 Rheinmetall W & M Gmbh Hülsenboden für großkalibrige Munition
DE19944375A1 (de) 1999-09-16 2001-03-22 Rheinmetall W & M Gmbh Hülsenboden für großkalibrige Munition
DE102021124431A1 (de) 2021-09-21 2023-03-23 Ruag Ammotec Ag Verfahren sowie Werkzeug zum Herstellen eines Bodenstücks einer mehrteiligen Patronenhülse, Bodenstück und Patronenhülse

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2564695A (en) * 1949-01-13 1951-08-21 Jr Arthur C Johnson Plastic cartridge case and method of making same
DE1453842C2 (de) * 1962-09-05 1970-06-11 Les Forges de Zeebrugge S.A., Herstal (Belgien) Hülse für Feuerwaffenmunition
EP0147314B1 (de) * 1983-12-22 1988-06-01 GIAT Industries Kunststoffbodenkörper

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2564695A (en) * 1949-01-13 1951-08-21 Jr Arthur C Johnson Plastic cartridge case and method of making same
DE1453842C2 (de) * 1962-09-05 1970-06-11 Les Forges de Zeebrugge S.A., Herstal (Belgien) Hülse für Feuerwaffenmunition
EP0147314B1 (de) * 1983-12-22 1988-06-01 GIAT Industries Kunststoffbodenkörper

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007039662A1 (de) 2007-08-22 2009-02-26 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Treibladungsanzünder
DE102007039662B4 (de) * 2007-08-22 2014-12-04 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Treibladungsanzünder
US12066279B2 (en) 2022-05-06 2024-08-20 Innovative Performance Applications, Llc Polymer ammunition casing

Also Published As

Publication number Publication date
DE4229559A1 (de) 1994-03-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1085289B1 (de) Hülsenboden für grosskalibrige Munition
DE19815295C2 (de) Aus einem Waffenrohr verschießbares drallstabilisiertes Artilleriegeschoß
EP0314870B1 (de) Mit einem Führungsband versehenes drallstabilisiertes Trägergeschoss
DE3872805T2 (de) Verbindungsring zwischen geschoss und geschosshuelse.
EP1006337B1 (de) Drallstabilisiertes Artilleriegeschloss
EP0656522A1 (de) Patronenhülse
DE4131286C2 (de) Hülsenboden für eine Treibladungshülse
DE3332023A1 (de) Treibspiegel fuer unterkalibrige geschosse
DE4229559A1 (de) Hülsenboden für großkalibrige Munition
EP0046888B1 (de) Dichtanordnung bei Munition für eine Glattrohrwaffe
EP0137958B2 (de) Treibladung und Verfahren zu ihrer Herstellung
EP0152492A1 (de) Munition-Einheit für Rohrwaffen
DE4331066A1 (de) Verfahren zum Verschließen des vorderen Hülsenkörpers einer Manöverpatrone
EP1475600B1 (de) Abwerfbarer Treibkäfig
DE4131285C2 (de) Anzünderbuchse für eine Treibladung
DE19704489C2 (de) Unterkalibriges Treibspiegelgeschoß
EP0224154B1 (de) Geschoss mit Wirkkörpern
DE10354011A1 (de) Hülsenboden für großkalibrige Munition und Verfahren zu seiner Herstellung
EP1688694B1 (de) Mechanisches Initiiersystem für hülsenlose Munition
EP0754929B1 (de) Vorrichtung zur Befestigung einer Patronenhülse an einem Geschoss
DE19650741C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines unterkalibrigen Geschosses
DE3836721C2 (de)
DE19729291C2 (de) Hülsenboden für großkalibrige Munition
EP2828609B1 (de) Leitwerkstabilisiertes vollkaliber-übungsgeschoss
DE2508180A1 (de) Geschoss fuer uebungsmunition

Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: RHEINMETALL INDUSTRIE GMBH, 40882 RATINGEN, DE

8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: RHEINMETALL INDUSTRIE AG, 40882 RATINGEN, DE

8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: RHEINMETALL W & M GMBH, 29345 UNTERLUESS, DE

8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee