DE424287C - Erdinduktor-Kompass - Google Patents

Erdinduktor-Kompass

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DE424287C
DE424287C DEA37591D DEA0037591D DE424287C DE 424287 C DE424287 C DE 424287C DE A37591 D DEA37591 D DE A37591D DE A0037591 D DEA0037591 D DE A0037591D DE 424287 C DE424287 C DE 424287C
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brushes
galvanometer
course
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ship
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DEA37591D
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AERONAUTICAL INSTR Co
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AERONAUTICAL INSTR Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/02Initiating means for steering, for slowing down, otherwise than by use of propulsive elements, or for dynamic anchoring
    • B63H25/04Initiating means for steering, for slowing down, otherwise than by use of propulsive elements, or for dynamic anchoring automatic, e.g. reacting to compass
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C17/00Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes
    • G01C17/02Magnetic compasses
    • G01C17/28Electromagnetic compasses
    • G01C17/30Earth-inductor compasses

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Description

  • Erdinduktor-Kompaß. Nach der Erfindung ist der Erdinduktor mit einer Einrichtung versehen, durch die die vom Kommutator abgenommenen, das zugehörige Galvanometer einstellenden Ströme so regelbr sind, daß das Galvanometer auf eine Normal- oder Nullstellung sich einstellt, die dem zu steuernden Kurs entspricht. Eine Ausscherung des Schiffes aus dein Kurs kann dann in jedem Augenblick sofort daran erkannt werden, daß die Galvanometernadel sich mehr oder weniger aus der Normal- oder Nullstellung entfernt. Die Einrichtungen, die zu dein erwähnten Zweck dienen, bestehen entweder darin, daß das aus einem oder mehreren Bürstenpaaren bestehende Stromabnahmesystem um die Spulendrehachse gedreht und in beliebiger Lage festgestellt werflen kann, oder darin, daß zwischen Kommutator und Galvanometer regelbare, mit Schiebekontakten o. dgl. ausgerüstete Widerstände eingeschaltet sind.
  • Nachstehend ist an Hand der :Abbildungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung Leschrieben. Abb. i zeigt die Anordnung der rotierenden Spulen mit einem Bürstenpaar; Abb. a und 3 zeigen die Vorrichtung schematisch mit einem, Abb.:I mit zwei Bürstenpaaren in ein Schiff eingebaut; Abb. 5 bis 7 zeigen Schaltungsschemata der Vorrichtung.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Indtiktoranker i, dessen Welle ia von einem Rahrren ib getragen wird. Fest mit der Welle verbunden ist ein Windrad ic, das den Anker antreibt. Der Anker, der gewöhnlich trommel-oder zylinderförmig ist, trägt Spulen id und einen geteilten Stromwender 2. Ferner sind zwei oder mehr Bürsten 3, 3 vorgesehen. Sind mehr als zwei Bürsten vorhanden, so muß der Stromwender mindestens in vier Stege geteilt sein. Für den Gebrauch im Luftfahrzeug ist der abgebildete Antrieb durch das Windrad ic besonders geeignet, doch kann ebensogut ein anderer Antrieb gewählt werden.
  • Abb. 2 zeigt schematisch den Einbau eines Richtungsanzeigers der Bauart mit einen Bürstenpaar in ein Schift, das in der Richtung des magnetischen Meridians fährt. Das Bürstensystem 3, 3 ist drehbar uni die senkrechte Achse des Stromwenders 2 angeor lnet und kann in jeder Stellung festgehalten werden.
  • Wenn der Anker rotiert, wird irn er dmagnetischen Feld eine elektromotorische Kraft entwickelt, und zwischen den Bürsten 3, 3 entsteht eine Spannung. Dreht man das Biirstensystem um die senkrechte Achse, so lädt sich eine Stellung finden, in der die Spannung an Gien Bürsten gleich Null wird. In dieser Lage wird das Bürstensystem festgestellt.
  • Wenn nun das Schiff aus der Richtung des magnetischen Meridians ausschert, so entsteht ein Strom, der auf das mit den Bürsten verbundene Galvanometer 5 einwirkt. Auf diese Art wird eine Abweichung des Schiffes von seinem Kurs sofort dadurch angezeigt, claß eine Galvanometernadel aus ihrer Nullstellung heraus nach einer oder der anderen Seite hin ausschlägt. Wenn man daher einen Kurs halten will, der mit dem magnetischen Meridian einen Winkel ;-t einschließt, sq muß man das Bürstensystem um einen Winkel -(, verstellen. Dann muß das Schiff, damit die Nullage des Galvanometers wiederhergestellt und das System in seine ursprüngliche Lage gegenüber dem magnetischen Meridian zurückgebracht werde, um den Winkel O gedreht werden.
  • Anstatt beim Xurseinstellen das Bürstensystem mechanisch zu drehen, wie oben beschrieben, sieht die vorliegende Erfindung ein System vor. das aus der Ferne auf elektrischem Wege das Kurseinstellen ermöglicht, so daß der Rotor beliebig weit entfernt von der Navigationsstelle aufgestellt werden kann. Die Anpassungsfähigkeit eines solchen Systems gestaltet den Einbau leicht.
  • Bei diesem System wird die Bauart mit vier Bürsten S', S, C, C, (Abb. q.) benutzt, die, um 9o° gegeneinander versetzt, in gleichmäßigen Abstän(len um. den Stromwender herum verteilt sind.
  • Ein solches Instrument sei in ein Schiff eingebaut, das Kurs in der Richtung des magnetischen Meridians hält. Im allgemeinen werden bei der Drehung des Ankers leide Bürstenpaare eine elektromagnetische Kraft liefern. Durch Drehung des Bi:rstensystems um einen bestimmten Winkel kann ater eine Stellung gefunden werden, in der die Spannung an dem einen Bürstenaar, z. B. S, S, den Wert o, die des anderen dagegen einen Höchstwert erreicht. Wenn nun das Bürstensystem in dieser Stellung festgestellt wird, während das Schiff vom magnetischen Meridian- um den Winkel (-) abweicht, so ergeben beide Bürstenpaare Spannungen, und zwar ist die des einen Paares der Größe sin -', die des anderen Paares der Größe cos ') proportional. Dementsprechend mögen die beiden Bürstenpaare S, S und C, C als Sinusbürsten und als Cosinusbürsten bezeichnet werden.
  • Es ergibt sich nun, da der mathematische Ausdruck (rrt. sin () -- st cos O) zuglc:ch mit dem Ausdruck den Wcrt 2-u11 annimmt, daß man die Nullage für jede beliebige Richtung des Schiffes mit dem eingebauten Kompaß erhalten kann dadurch, daß man das Vielfache der Spannungen an den Sinus- uns Cosinusbürsten oder Bruchteile davon addiert oder subtrahiert.
  • Die Vorrichtung, die dies bewerkstelligt, ist in Alb. 5 bis 7 dargestellt. An zwei Widerstände io und i i sind die Spannungen an den Sinus- und Cosinusbürsten angelegt, während die Klemmen des Galvanometers 12 mit beliebigen Punkten 13 und 14. der Widerstände io, i i angeschlossen und deren Enden 15, 16 leitend miteinander verbunden sind. Auf diese Weise kommen bestimmte Bruchteile der Sinus- und Cosinusspannung addiert in Reihe geschaltet auf das Galvanometer 12 zur Wirkung. Wenn man das Vorzeichen der einen Teilspannung umkehren will, z. B. das von n cos (-, so kann die Schaltung so wie in Abb.6 ausgeführt werden. Die Bezifferung entspricht hier der in Abb. 5, nur liegt das Ende 16 auf der anderen Seite des Wider-! standes. So kann dem Ouotienten #2 jeder erforderliche Wert, positiv oder negativ, von Null bis Unendlich erteilt werden und folglich das Galvanometer bei jedem Schiffskurs in die Nullage gebracht werden, ohne daß das Bürstensystem nach der erstmaligen vor-, läufigen Justierung verstellt zu werden braucht.
  • Eine andere Anordnung, die dasselbe Ergebnis erzielt, zeigt Alib. 7. Hier bedeutet S. C, S, C einen zusammenhängenden Widerstand von kreisförmiger oder sonst geeigneter Gestalt. Diesem wird die Sinusspannung bei .S, S und die Cosinusspannung bei C, C zugeführt. Die vier so entstehendenAbschnitte sind einander gleich. Die Klemmen des Ga1_vanolneters 12 sind mit bestimmten Punkten 18, i9 des Ringwiderstandes verbunden, so daß hierdurch bestimmte der Sinus- und Cosinusspannung in Reihe geschaltet und algebraisch addiert werden. Nebenbei bemerkt ist es nicht Erfordernis, daß der Widerstand ringförmig ist und die Punkte 18 und i9 diametral einander gegenüberliegen.

Claims (1)

  1. PATE NT-ANSrr;tICIi: Erdinduktor-Kornpaß, gekennzeichnet durch eine von der Größe der jeweiligen Schiffskursänderung abhängige und nach Maßgate der letzteren mechanisch selbsttätig sich vollzielieniie Einstellbarkeit der Galvanometernadel auf deren Normal-oder Nullstellung durch entsprechende mechanisch selbsttätig bewirkbare Verdrehung und Feststellung des aus mehreren Bürstenpaaren bestehenden Stromabnahmesystems um die Spulendrehachse oder durch ebenfalls selbsttätig bewirkbare Einstellung regelbarer, mit Schiebekontakten o. dgl. ausgerüsteter, zwischen Kommutator und Galvanometer eingeschalteter Widerstände, so daß eine Ausscherung aus dem Kurs sofort an einer Abweichung der Galvanometernadel aus der Normal- oder Nullstellung erkennbar ist.
DEA37591D Erdinduktor-Kompass Expired DE424287C (de)

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