DE558266C - Geschwindigkeitsmesser - Google Patents

Geschwindigkeitsmesser

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DE558266C
DE558266C DEP58296D DEP0058296D DE558266C DE 558266 C DE558266 C DE 558266C DE P58296 D DEP58296 D DE P58296D DE P0058296 D DEP0058296 D DE P0058296D DE 558266 C DE558266 C DE 558266C
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DEP58296D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/07Indicating devices, e.g. for remote indication
    • G01P1/08Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers

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Description

Geschwindigkeitsmesser mit einem durch die zu messende Welle angetriebenen Mehrphasenstromerzeuger sowie einem durch Drehfeldempfängermotor, dessen Rotormoment gemessen wird, gebildeten Empfänger sind bekannt. Es handelt sich bei der vorliegenden Erfindung um die Lösung der bekannten Aufgabe, in einem solchen Drehfei dempfängermotor, wenigstens innerhalb gewisser Grenzen, Proportionalität des Rotormomentes zu der Geschwindigkeit des Drehfeldes zu gewährleisten, gleichgültig, welche Spannungsänderung auch immer eintreten sollte. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
»5 dadurch gelöst, daß der magnetische Kreis im Empfänger wenigstens ein verschmälertes Sättigungsprofil aufweist, wodurch die magnetische Feldgröße in dem Luftspalt zwischen dem Eisenkern und dem Joch merklich unabhängig von Spannungsänderungen wird. Der Mehrphasenstromerzeuger ist -z. B. ein Ring beliebiger Gestalt, beispielsweise kreisförmig, auf den ein Widerstand aufgewickelt ist, der an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen 2 und 3 (Abb. 1) durch eine Gleichstromquelle, ζ. Β. eine Batterie 4, gespeist wird. An dem Widerstand 1 läßt man Bürsten S, 6, 7 vorbeistreichen, die auf der Welle 8, deren Geschwindigkeit man messen will, befestigt sind. Diese · Bürsten, die in einer Anzahl von drei dargestellt sind, können auch in anderer Zahl und Anordnung vorgesehen sein. Beim Drehen des Systems wird durch die Bürsten mehrphasige elektromotorische Kraft abgenommen, deren Phasenzahl gleich der Bürstenanzahl ist. Die Größe dieser elektromotorischen Kraft ist unabhängig von der Drehgeschwindigkeit der Welle 8 und maximal gleich der elektromotorischen Kraft der Stromquelle 4.
Der Drehfeldmotorenempfänger besteht im wesentlichen aus einem Asynchronmotor beliebiger Ausbildung, bei welchem der Rotor in irgendeiner Weise, z. B. durch Torsionsfeder, Gewicht usw., ortsfest festgehalten *5 wird, wodurch es möglich wird, das Kräftepaar, welchem der Rotor unterworfen ist, zu messen. Kennt man die von der Quelle gelieferte Spannung, so kann man daraus die Drehgeschwindigkeit der Welle 8 berechnen.
Man kann auch den Empfänger in bekannter Weise derart ausbilden, daß er zwei Teile aufweist, von welchen wenigstens einer die Mehrphasenwicklung enthält. In den die beiden Teile trennenden Luftspalt wird ein entsprechendes Metallstück eingesetzt. Die von dem Drehfeld in diesem Stück induzierten Ströme haben das Bestreben, dieses Stück
welche Wirkung die des Feldes gemessen
mitzunehmen, durch
Drehgeschwindigkeit
werden kann.
Nach Abb. 2 werden die von der Quelle gesandten Mehrphasenströme in die Wicklungen 9, von welchen nur eine einzige der Einfachheit halber dargestellt ist, geleitet. Die Wicklungen können, wie alte Mehrphasenwicklungen, entweder sternartig oder vieleckartig usw. gewickelt sein. Die Wicklung umfaßt den Eisenkern 10, während der magnetische Fluß durch das Joch 11 geschlossen wird. In dem Luftspalt zwischen den Teilen 10 und 11 befindet sich eine Metallglocke 12, in welcher die induzierten Ströme entwickelt werden. Diese Giocke wird durch die Achse 13 gestützt, die an Zapfen 14, 15 gelagert ist. Die Glocke wird von der Nullstellung an von einer Feder 16 beeinflußt und trägt einen Zeiger 17, der über einem nicht dargestellten Zifferblatt läuft.
Es würde sich empfehlen, als Quelle für die Mehrphasenströme das vorher beschriebene System der rotierenden Bürsten zu wählen, welches von einer Sammlerbatterie des Fahrzeuges oder Flugzeuges gespeist wird, jedoch zeigt sich in diesem Falle folgende Schwierigkeit. Die Spannung der Batterie wechselt, je nachdem sie sich im Zustande der Entladung, der Ruhe oder der Ladung befindet, und diese ziemlich beträchtliche Schwankung würde störend sein, weil der Messer falsch anzeigen würde. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist ein verschmälertes Sättigungsprofil 18 in dem magnetischen Kreis vorgesehen, das bewirkt, daß die magnetische Feldstücke in dem Luftspalt zwischen dem Eisenkern 10 und dem Joch 11 wesentlich unabhängig von der Spannung der Quelle 4 wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Geschwindigkeitsmesser mit einem durch die zu messende Welle angetriebenen Mehrphasenstromerzeuger sowie einem durch einen Drehfeldempfängermotor, dessen Rotormoment gemessen wird, gebildeten Empfänger, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Kreis im Empfänger wenigstens ein verschmälertes Sättigungsprofil (18) aufweist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP58296D 1928-07-20 1928-08-01 Geschwindigkeitsmesser Expired DE558266C (de)

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FR558266X 1928-07-20

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DE558266C true DE558266C (de) 1932-09-05

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DEP58296D Expired DE558266C (de) 1928-07-20 1928-08-01 Geschwindigkeitsmesser

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US (1) US1903685A (de)
DE (1) DE558266C (de)
FR (1) FR672714A (de)
GB (1) GB315883A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1235014B (de) * 1955-10-07 1967-02-23 Ed Jaeger Sa Francaise Ets Verfahren und Vorrichtung zur Messung einer physikalischen Groesse, insbesondere einer Drehgeschwindigkeit

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US2988673A (en) * 1957-01-14 1961-06-13 Hagen Corp Compensated electromagnetic devices

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US1903685A (en) 1933-04-11
GB315883A (en) 1930-10-09
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