DE4243322C2 - Verfahren zur Kompensation des Druck- und Temperatureinflusses auf das Messsignal bei plethysmographischen Meßverfahren und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Kompensation des Druck- und Temperatureinflusses auf das Messsignal bei plethysmographischen Meßverfahren und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kompensation des Druck- und
Temperatureinflusses auf das Messsignal bei plethysmographischen Mes
sungen bei körperplethysmographischen Messungen in der Lungenfunkti
onsdiagnostik gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Vor
richtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 13 mit der das Verfahren
durchführbar ist.
Die Methode der Plethysmographie an sich wird als bekannt vorausgesetzt.
Am Beispiel der Ganzkörperplethysmographie in der Lungenfunktionsdia
gnostik wird im Folgenden die Problemstellung erläutert. Die Ganzkör
perplethysmographie ist für den praktisch-klinischen Anwendungsbereich
eine Methode zur Bestimmung des bronchialen Strömungswiderstandes
und der thorakalen Gasvolumina. Physikalische Grundlage bildet das sich
aus der allgemeinen Gasgleichung ableitende Boyle-Mariotte'sche bzw.
Poisson'sche Gesetz. Methodisch bedingt hat sich die volumenkonstante
ganzkörperplethysmographische Methode nach Du Bois gegenüber dem
druckkonstanten System durchgesetzt. Dabei wird nach dem Boyle-
Mariottschen Gesetzt P.V = konstant dem Druckanstieg in der Kammer das
zu messende Volumen zugeordnet.
Der Patient (2) sitzt in einer druckstabilen geschlossenen Kammer (1) und
ventiliert über ein Mundstück mit einem Atemstrommesser (3). Aufge
zeichnet werden die atemabhängig veränderlichen Größen des Kammer
drucks PK und die Atemstromstärke.
Die ganzkörperplethysmographische Messung erfolgt bei Spontanatmung.
Dabei wird der zur Überwindung der Atemwegswiderstände notwendige
Alveolardruck durch eine thorakale Volumenänderung erzeugt. Diese Vo
lumenänderung erzeugt in der Kammer eine proportionale Druckänderung,
welche gemessen und aus der nach speziellen Korrekturen der Alveolar
druck bzw. der Atemwegswiderstand berechnet werden kann.
Da die ganzkörperplethysmographische Messung auf einer sehr empfindli
chen Druckmessung beruht, werden folgende Änderungen von Druck,
Temperatur und Volumen als Störgröße wirksam:
- 1. Durch Exspiration der auf Körperkerntemperatur erwärmten und ange feuchteten Luft wird zunächst eine Druckerhöhung zu registrieren sein. Mit entsprechender Zeitkonstante ca. 0.1 s kühlt sich die Exspirations luft auf die Temperatur des Kammervolumens ab und bewirkt damit einen Temperaturanstieg in der Kammer. Zusätzlich wird durch die Sättigung der Exspirationsluft mit Wasser - nahezu 100% - ein Druck signal erzeugt, dass der Größe des zu messenden Alveolardrucks ent sprechen kann.
- 2. Auch die Schrumpfung der Exspirationsluft bedingt durch einen respi ratorischen Quotienten RQ < 1 bewirkt eine Druckänderung in der Ka bine. Der RQ kann dabei sowohl durch eine nährstoffabhängige Stoff wechsellage als auch durch entsprechende Atemmanöver, z. B. Hyper ventilation verschoben sein.
- 3. Durch den Stoffwechsel des Probanden bedingt wird kontinuierlich Energie an das Kammervolumen abgegeben, wodurch eine Tempera turerhöhung und damit eine kalorisch bedingte Druckerhöhung zustan de kommt. Dieses Drucksignal ist dem messbaren Alveolardruck über lagert.
- 4. Durch schnelle äußere Druckänderungen PU verursacht durch Tür schlagen, Gebäudeerschütterungen, Wind u. ä. werden Drucksignale er zeugt, die weit größer als das Messsignal sind.
Um trotz dieser Fehlereinflüsse überhaupt noch brauchbare Messungen zu
erreichen, müssen folgende Einschränkungen bzw. zusätzliche Aufwen
dungen umgesetzt werden:
Dieser Fehler wird dadurch reduziert, dass der Proband aus einem Beutel
atmet, der bereits Wasserdampf gesättigte Luft beinhaltet.
Dieser Fehler wird momentan durch eine definierte Leckrate an der Kabine
in Form eines offenen Schlauchnippels mit dem Ziel einer definierten
Druck-Zeitkonstante reduziert. Dabei entstehen aber in Abhängigkeit von
der Atemfrequenz erhebliche Amplitudenfehler. So werden z. B. für eine
Atemfrequenz von 20/min 1%, 15/min 3-4% und 10/min 8% Amplitu
denfehler angegeben. Der resultierende Fehler bei der FRC-Bestimmung
(funktionelle Residualkapazität) kann ca. 5-10% betragen.
Zur Reduzierung der Störsignale, welche durch äußere Druckänderungen
hervorgerufen werden, muss dem Ganzkörperplethysmographen eine vo
luminöse ca. 2001-4001 Vergleichskammer bzw. ein Referenzgefäß bei
gestellt werden, an welchem das Drucksignal abgegriffen und auf den Ein
gang des Differenzdrucksensors geschaltet wird. Dadurch können aber nur
rein durch Änderung des Umgebungsdrucks hervorgerufene Störsignale auf
ca. 1/20 reduziert werden.
Aus der US 3,511,237 ist eine Vorrichtung zur Kompensation des Druck-
und Temperatureinflusses auf das Messsignal bei plethysmographischen
Untersuchungsmethoden bekannt. Bei dieser Kompensationsvorrichtung ist
ein Kompensationsgefäß vorgesehen, dass zur Erzeugung eines Druck-
Referenzsignals zur Kompensation von Druck-Störsignalen dient. Die
Druck-Zeitkonstante des Kompensationsgefäßes kann dabei mittels eines
einstellbaren Abflusswiderstandes einer Verbindung des Kompensationsge
fäßes mit der Umgebungsluft an die Druck-Zeitkonstante der Messkabine
angepasst werden, wobei die Druck-Zeitkonstante der Messkabine eben
falls über eine Verbindung mit der Umgebungsluft einstellbar ist. Dabei
werden die Produkte der Volumenelastizität und des Volumens des Kom
pensationsgefäßes sowie der Messkabine aneinander angepasst, sodass
Druckschwankungen in der Umgebungsluft keinen Einfluss auf die gemes
sene Druckdifferenz zwischen Messkabine und Kompensationsgefäß ha
ben.
Aus der US 4,085,741 ist ein Plethysmograph mit einer Kompensation von
äußeren Druckstörungen und einem Differenzdruckmesser bekannt.
In dem Bericht "Airway Resistance Measurement during any Breathing
Pattern in Man" aus dem "Journal of Appl. Physiol.", 14 (1), 1959, wird
von Bartlett, R. G. et al auf den Seiten 89 bis 96 ein Plethysmograph be
schrieben, der ebenfalls ein Kompensationsgefäß mit einem besonders
kleinen Wärmeübergangswiderstand zur Kompensation von Temperatur
einflüssen aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Ver
fahren anzugeben, die einfach und mit geringem Aufwand eine weitgehend
genaue von beschriebenen Fehlereinflüssen freie, plethysmographische
Messung ermöglichen.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil der Patentan
sprüche 1 oder 13 angegebenen Merkmale gelöst.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass ein phasen- und amplituden
getreues Kompensationssignal durch nahezu beliebige Kombinationen der
Größen Volumen und Abflusswiderstand des Kompensationsgefäßes er
zeugt werden kann und damit auch sehr kleine Kompensationsgefäße zur
Kompensation geeignet sind, die in der Körperkabine angebracht werden
können und damit den temperaturbedingten Fehler zusätzlich ausschalten.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass mit geringstem Aufwand
bzw. in Relation zum aktuellen Stand stark reduziertem Aufwand die
Druckstörsignalunterdrückung erhöht und die temperaturbedingten Störein
flüsse entschieden reduziert sind, was dazu genutzt werden kann, die Zeit
konstante der Körperkabine zu erhöhen und damit den atemfrequenzab
hängigen Messfehler zu reduzieren.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen geben die Unteransprüche an.
An einem Ausführungsbeispiel, das schematisch und vereinfacht in den
Zeichnungen 1 und 2 dargestellt ist, wird die Erfindung näher erläutert.
Die dargestellte handelsübliche verschließbare Körperkabine 1 hat ein Vo
lumen von ca. 9001 und ist aus einem Alurahmen mit durchsichtigen Ple
xiglasscheiben gefertigt.
Sie besitzt eine Ausgleichsöffnung in Form eines offenen Druckanschluss
nippels 9, wodurch sich die Druck-Zeitkonstante der Körperkabine 1 zu ca.
7 s ergibt.
Das zylinderförmige dünnwandige (2 mm Wandstärke) Kompensationsge
fäß 5 ist aus Aluminium gefertigt. Dünnwandige (0.7 mm Materialstärke),
schwarz lackierte Kupferlamellen 15 werden unter Verwendung von Wär
meleitpaste 17 so auf dem Kompensationsgefäß 5 montiert, dass eine ver
größerte Oberfläche und ein kleiner Wärmeübergangswiderstand resultie
ren. An einem Druckanschlussnippel 16 ist das Innenvolumen des Kom
pensationsgefäßes 5 von 159 ml mit einem Abflusswiderstand in Form ei
ner Glaskappilare 10 verbunden, deren Ende ins umgebende Medium mit
Druck PU führt, sodass sprungförmige Druckänderungen im Kompensati
onsgefäß 5 mit einer exponentiellen Ausgleichsfunktion beschrieben wer
den können, deren Druck-Zeitkonstante durch die Größe des Abflusswider
standes 10 auf die Druck-Zeitkonstante der Körperkabine 1 also ca. 7 s ein
gestellt wurde. Der Abflusswiderstand wird bei dem in Zeichnung 1 darge
stellten Kompensationsgefäß 5 durch Glaskappilaren 10 von insgesamt
319 mm Länge und einem Innendruchmesser von 0.40 mm realisiert.
Die Amplitude des Druck-Kompensationssignals wird durch Teilung des
Abflusswiderstandes 10 in 54 mm und 265 mm lange Stücke und der Ab
griff zwischen den Teilwiderständen auf die Größe des Störsignals in der
Körperkabine 1 auf 0,3% genau abgeglichen und einem Differenzdruck
sensor 11 zurückgeführt.
Die Temperaturzeitkonstante des Körperplethysmographen 1 wurde expe
rimentell durch Einschalten einer 100 Watt Glühlampe im geschlossenen
Körperplethysmographen 1 zu 14.3 s ermittelt.
Der Druck in dem nach Zeichnung 1 mittels wärmeisolierendem Schaum
polysterol 6 installierten Kompensationsgefäß 5 folgt dem temperatur
bedingten Druckanstieg im Plethysmographen 1 nahezu unverzögert, so
dass bei Einschalten der Energiequelle ein zeitlich und amplitudensynchro
nes Drucksignal am Abflusswiderstandsteiler abgegriffen werden kann.
Mit dieser Anordnung werden Fehler durch Druckschwankungen und Tem
peraturänderungen kompensiert. Die Störsignalunterdrückung für Ände
rungen des Umgebungsdrucks beträgt 35 dB, wobei der Amplitudenfehler
mit 0.3% im Vergleich zum verbleibenden Phasenfehler zu vernachlässi
gen ist. Bei verkleinertem Störsignal wäre damit eine Erhöhung der Druck-
Zeitkonstanten des Körperplethysmographen 1 und damit eine entschei
dende Reduzierung des atemfrequenzabhängigen Fehlers möglich.
Claims (13)
1. Verfahren zur Kompensation des Druck- und Temperatureinflusses auf
das Messsignal bei plethysmographischen Messverfahren für die
volumenkonstante Ganzkörperplethysmographie in der Lungenfunktions
diagnostik, wobei mit einem Kompensationsgefäß (5) ein Druck-Referenz
signal erzeugt wird, wobei die Druck-Zeitkonstante des Kompensations
zweiges auf die Druck-Zeitkonstante des Meßsystems (1) angepasst wird
und das Druck-Referenzsignal nach erfolgtem Amplitudenabgleich zur
Kompensation von durch Druck- und oder Temperaturänderungen hervor
gerufenen Störsignalen genutzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die
Kompensation des Störsignals durch die Erfassung von Druck-
Referenzsignal und Messsignal mit einem Differenzdrucksensor (11) er
folgt, und die Anpassung der Amplitude des Druck-Referenzsignals durch
Abgriff über einen geteilten Abflusswiderstand des Kompensationsgefäßes erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeu
gung des Druck-Referenzsignals ein Kompensationsgefäß (5) mit einem
definierten Abflusswiderstand eingesetzt wird und die Druckgröße in die
sem Kompensationsgefäß (5) zur Kompensation des Störgrößenanteils auf
dem Messsignal des Körperplethysmographen (1) benutzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe
des Kompensationsgefäßes (5) für die Güte der Kompensation unbedeu
tend ist, und demzufolge bereits sehr kleine Kompensationsgefäße (5) - bei
geringen Anforderungen die druckzuführenden Schläuche bzw. Rohre
selbst - vorteilhaft einsetzbar sind.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Anpassung der Druck-Zeitkonstante, der Druck
amplitude und der Temperaturabhängigkeit des Druck-Referenzsignals
vorzugsweise konstruktiv, aber auch durch eine dem Druckaufnehmer fol
gende analoge Schaltung und/oder durch rechentechnische Aufarbeitung
des Messsignals erfolgen kann.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, dass das Kompensationsgefäß (5) einen kleinen Tempera
turübergangswiderstand und eine geringe Wärmekapazität besitzt, und in
nerhalb des Körperplethysmographen (1) so installiert ist, dass Drucksigna
le bedingt durch Temperaturänderungen beispielsweise durch Energieab
gabe der Probanden hervorgerufen am Kompensationsgefäß (5) messbar
sind.
6. Verfahren nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass
das Kompensationsgefäß (5) außerhalb des Körperplethysmographen in
stalliert ist, die Temperaturänderung hervorgerufen durch Energieabgabe
der Probanden mit einem Temperatursensor im Körperplethysmographen
gemessen wird, und die Zeitkonstante des Temperatursensorausgangssig
nals durch beispielsweise eine nachgeschaltete RC-Kombination oder eine
softwaremäßige Verrechnung auf die Temperatur-Zeitkonstante des Kör
perplethysmographen angepasst wird und mit dem Drucksignal verrechnet
wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Erfassung des Druck-Referenzsignals mit einem zweiten Drucksensor er
folgt und die Anpassung mit einer diesem Sensor nachgeschalteten analogen
Schaltung beispielsweise einer RC-Kombination oder entsprechend
softwaremäßig erfolgen kann.
8. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass Drucksensoren mit geringer akustischer Nachgiebigkeit bei
spielsweise mikrostrukturierte piezoresistive Drucksensoren eingesetzt
werden.
9. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das
Volumen und der Abflusswiderstand des Kompensationsgefäßes (5) so di
mensioniert sind, dass der Druckabfall nach sprungförmiger Volumenzu
gabe die annähernd gleiche Druck-Zeitkonstante wie die des Körperple
thysmographen (1) aufweist.
10. Verfahren nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, dass Drucksig
nale im Körperplethysmographen (1) bedingt durch Energieabgabe des
Probanden dadurch kompensiert werden, dass durch die Installation des
Kompensationsgefäßes (5) die durch Konvektion und/oder Strahlung des
Probanden bedingte Energieabgabe durch das Kompensationsgefäß (5) er
fasst und durch dessen geringen Wärmeübergangswiderstand nahezu un
verzögert zu einer Temperaturerhöhung im eingeschlossenen Volumen und
damit zu einem adäquaten Drucksignal führt.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der geteil
te Abflusswiderstand im einfachen Fall durch zwei in Reihe verschlauchte
Glaskapillaren (10) realisiert ist.
12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Druckmessung vorzugsweise mit Differenzdrucksensoren (11) erfolgt, wo
bei der Bezugsdruck der Umgebungsluftdruck ist.
13. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der An
sprüche 1 bis 12 mit
einem Meßsystem (1),
einem Kompensationsgefäß (5), das ein Druck-Referenzsignal erzeugt,
wobei das Kompensationsgefäß (5) derart ausgebildet ist, dass es die Druck-Zeitkonstante des Kompensationszweiges auf die Druck-Zeit konstante des Messsystems (1) anpasst, und das Druck-Referenzsignal nach erfolgtem Amplitudenabgleich zur Kompensation von durch Druck- und Temperaturänderungen hervorgerufenen Störsignalen nutzt,
dadurch gekennzeichnet, dass,
die Kompensation des Störsignals durch die Erfassung von Druck- Referenzsignal und Messsignal mit einem Differenzdrucksensor (11) er folgt, und
die Anpassung der Amplitude des Druck-Referenzsignals durch Abgriff über einen geteilten Abflusswiderstand des Kompensationsgefäßes erfolgt.
einem Meßsystem (1),
einem Kompensationsgefäß (5), das ein Druck-Referenzsignal erzeugt,
wobei das Kompensationsgefäß (5) derart ausgebildet ist, dass es die Druck-Zeitkonstante des Kompensationszweiges auf die Druck-Zeit konstante des Messsystems (1) anpasst, und das Druck-Referenzsignal nach erfolgtem Amplitudenabgleich zur Kompensation von durch Druck- und Temperaturänderungen hervorgerufenen Störsignalen nutzt,
dadurch gekennzeichnet, dass,
die Kompensation des Störsignals durch die Erfassung von Druck- Referenzsignal und Messsignal mit einem Differenzdrucksensor (11) er folgt, und
die Anpassung der Amplitude des Druck-Referenzsignals durch Abgriff über einen geteilten Abflusswiderstand des Kompensationsgefäßes erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924243322 DE4243322C2 (de) | 1992-12-21 | 1992-12-21 | Verfahren zur Kompensation des Druck- und Temperatureinflusses auf das Messsignal bei plethysmographischen Meßverfahren und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924243322 DE4243322C2 (de) | 1992-12-21 | 1992-12-21 | Verfahren zur Kompensation des Druck- und Temperatureinflusses auf das Messsignal bei plethysmographischen Meßverfahren und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4243322A1 DE4243322A1 (de) | 1994-06-23 |
| DE4243322C2 true DE4243322C2 (de) | 2003-12-04 |
Family
ID=6476009
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924243322 Expired - Fee Related DE4243322C2 (de) | 1992-12-21 | 1992-12-21 | Verfahren zur Kompensation des Druck- und Temperatureinflusses auf das Messsignal bei plethysmographischen Meßverfahren und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4243322C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015107811A1 (de) | 2015-05-19 | 2016-11-24 | Carefusion Germany 234 Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Durchführung einer plethysmographischen Messung in der Lungenfunktionsdiagnostik |
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| US3511237A (en) * | 1964-12-11 | 1970-05-12 | Erich Jaeger | Plethysmograph |
| US4085741A (en) * | 1976-08-11 | 1978-04-25 | Gould Godart B.V. | Apparatus for effecting plethysmography |
-
1992
- 1992-12-21 DE DE19924243322 patent/DE4243322C2/de not_active Expired - Fee Related
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Non-Patent Citations (1)
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| BARTLETT,R.G. et al.: Airway Resistance Measure- ment during any Breathing Pattern in Man. In: Jou-rnal of Appl. Physiol., 1959,Pages 89-96 * |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4243322A1 (de) | 1994-06-23 |
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Legal Events
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