DE426892C - Verfahren und Vulkanisierform zur Herstellung von Gummischuhen - Google Patents

Verfahren und Vulkanisierform zur Herstellung von Gummischuhen

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DE426892C
DE426892C DEV19439D DEV0019439D DE426892C DE 426892 C DE426892 C DE 426892C DE V19439 D DEV19439 D DE V19439D DE V0019439 D DEV0019439 D DE V0019439D DE 426892 C DE426892 C DE 426892C
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Germany
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shoe
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vulcanization
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Expired
Application number
DEV19439D
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English (en)
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VER NL RUBBERFABRIEKEN FA
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VER NL RUBBERFABRIEKEN FA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D35/00Producing footwear
    • B29D35/02Producing footwear made in one piece using a moulding technique, e.g. by injection moulding or casting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C35/00Heating, cooling or curing, e.g. crosslinking or vulcanising; Apparatus therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Verfahren und Vulkanisierform zur Herstellung von Gummischuhen. Man hat bereits vorgeschlaken, ein mit einer gleichmäßigen Gummiauflage versehenes Gewebestück derart in einer Form zu pressen, daß die Gummiauflage unter der Einwirkung von Hitze und Druck zum Fließen gebracht wird und der erweichte Gummi den ungleichmäßig breiten Hohlraum zwischen den Formteilen ganz ausfüllt, um so in einer einzigen Formvulkanisierung einen fertigen Gummischuh herzustellen. Bei dieser notwendig sehr starken Pressung wird aber das Gewebe leicht beschädigt bzw. es wird dasselbe mit dem überschüssigen Gummi aus der Fuge zwischen den Formteilen herausgetrieben. Außerdem kann ein auf diese Weise hergestellter Schuh niemals die übliche Paßform haben, ohne daß sich der infolge der Stoßfuge zwischen den Formteilen unvermeidliche Grat auf dem Oberteile bildet und der Schuh unansehnlich wird. Wollte man diese Stoßfuge mit der Grenzlinie zwischen der Sohle und dem Oberteile zusammenfallen lassen, um den Grat an einer Stelle entstehen zu lassen, wo er nicht störend wirkt, so wäre es unmöglich, dem in die Form zu setzenden Leisten die für die Fertigware erforderlichen Wölbungen zu geben, ohne die Gefahr zu laufen, beim Schließen und Lösen der Form den Gummi des Schuhes zu beschädigen.
  • Die Erfindung bezweckt, unter Vermeidung der genannten Nachteile einen guten Gummischuh tadelloser Paßform und mit scharfen Formlinien herzustellen. Die Erfindung besteht -im wesentlichen darin, daß der auf einem Vorleisten zusammengesetzte Schuh in einer Preßform vorvulkanisiert und dann auf einem Fertigleisten frei nachvulkanisiert wird.
  • Die freie Vulkanisierung von Schuhen auf Leisten ist an sich bekannt. Dabei handelt es sich aber immer um die freie Vulkanisierung eines von Hand auf einem Fertigleisten aus einzelnen Stücken zusammengesetzten Schuhes. Eine derartige Zusammensetzung erfordert verhältnismäßig viel Geschicklichkeit der Arbeiter und besondere Maschinen zur Verarbeitung des Materials. Demgegenüber wird gemäß der Erfindung bei der Formvulkanisierung ein Vorleisten mit ziemlich einfacher Form benutzt, so daß das Zusammensetzen der einzelnen Stücke auf diesem Leisten eine äußerst einfache Arbeit ist, die außerdem nicht sehr sorgfältig ausgeführt zu erden braucht, weil die Pressung in der Vulkanisierform dafür sorgt, daß jedenfalls scharfe Kanten und Gravierungen entstehen. Mit der bekannten freien Vulkanisierung eines konfektionierten Schuhes sind auch bei Verwendung von besonders gebauten Vorbearbeitungsmaschinen (z. B. um den Gummi des Oberteiles faltenlos zu spannen) nicht die guten Ergebnisse des Verfahrens nach der Erfindung zu erreichen.
  • Außerdem ist die übliche freie Vulkanisierung grundverschieden von der allerdings auch freien Nachvulkanisierung gemäß der Erfindung. Die bekannte freie Vulkanisierung eines auf einem Leisten hergestellten Gummischuhes ist lediglich die einzige Vulkanisierung eines von vornherein in der richtigen Form konfektionierten Schuhes, welche viel Zeit beansprucht und in besonderen, indirekt geheizten Räumen ausgefürt werden muß. Die freie Nachvulkanisierung gemäß der Erfindung dagegen bezweckt lediglich, die Formlinien des wesentlich schon in der richtigen Form vulkarisierten Schuhes zu verbessern, so daß sie nur sehr kurz dauert, in gewöhnlichen Vulkanisierkesseln vorgenommen werden kann und keine besondere Maßnahmen erfordert, um die sonst bei freier Vulkanisierung eines noch nicht vulkanisierten Schuhes auftretende Blasenbildung zu beseitigen.
  • Zur Ausführung des neuen Verfahrens wird eine Vulkanisierform verwendet, welche Bekannterweise aus einem Ober- und einem Unterteile sowie aus einem mit Spielraum darin passenden Leisten besteht; gemäß der Erfindung aber entspricht bei dieser Form die Stoßfuge zwischen Ober- und Unterteil der Grenzlinie zwischen Sohle und Oberteil, so daß der unvermeidliche Grat nicht störend wirkt. Zwar kann infolgedessen der in einer derartigen Form vorvulkanisierte Schuh noch nicht die gewünschte Paßform haben, diese aber entsteht von selbst bei der freien Nachvulkanisierung auf dem Fertigleisten.
  • Auf der Zeichnung sind Abb. i ein senkrechter Längsschnitt der neuen Vulkanisierform, Abb. 2 ein Querschnitt nach der Linie II-II in Abb. x, Abb. 3 ein Querschnitt nach der Linie III-III in Abb. i, und Abb. q. ein senkrechter Längsschnitt eines Fertigleistens.
  • Auf einem Stiele 5 sitzt ein Vorleisten 6, der beim Vorvulkanisieren vorzugsweise die gezeichnete Lage einnimmt, d. h. mit seiner Sohle nach oben gerichtet ist. Der untere Teil 5," des Stieles verjüngt sich und ist dem kegeligen Sitz des der Formgebung des Schuhoberteiles dienenden Formteiles 7 angepaßt, dessen Matrize nicht nur den vorderen Teil (Spann und Spitze) des Schuhes, sondern auch die Seiten und die Ferse desselben bis zu der Fläche 8 aufnimmt, wo der Schuhoberteil sich mit der Sohle vereinigt. Der dritte Formteil ist der Sohlenteil 9, in dessen Matrize die Sohle ii und der Absatz i2 vulkanisiert werden.
  • Die Formteile 7 und 9 sind so ausgebildet, daß die Wände der Matrizen sich von der Fläche 8 ab überall mehr oder weniger nach innen neigen. Dies ist aus den Abb. i bis 3 klar zu erkennen und würde aus jedem willkürlichen Längs- oder Querschnitt hervorgehen.
  • Die obere Fläche des Formteiles 7 und die untere Fläche des Formteiles 9 sind am Umfange ihrer Matrizen mit Schneiden cr bzw. b versehen, die bei geschlossener Form derart zusammenarbeiten, daß sie das aus der Stoßfuge gepreßte überflüssige Material abschneiden. Eine ähnliche Schneide c befindet sich am untern Rande der Matrize im Formteile7, und zwar zur Abtrennung des in den um den Stiel 5 ausgesparten Kanal i3 tretenden Materials.
  • Der Formteil 7 hat Zapfen i4., welche in entsprechende Bohrungen 15 des Sohlenteiles 9 eintreten können, um die richtige gegenseitige Lage dieser Teile zu gewährleisten.
  • Die Einrichtungen, wodurch die Formteile gegeneinandergepreßt werden, nachdem der Schuh auf dem Vorleisten 6 zusammengesetzt worden ist, sind auf der Zeichnung nicht dargestellt, weil sie für die Erfindung nicht kennzeichnend sind. Aus demselben Grunde ist auch nicht näher angegeben, wie die für die Vorvulkanisierung erforderliche hohe Temperatur erzeugt wird.
  • Nach der Vorvulkanisierung werden die Formteile 7 und -9 voneinander getrennt, und der Schuh wird von dem Vorleisten 6 entfernt. Da die Form des Vorleistens 6 derjenigen der Matrizen in den Formteilen 7 und 9 entspricht, wird der Schuh dabei auf Zug beansprucht, so daß die Stoffeinlage des Schuhes hierzu genügend elastisch sein muß. Eine Einlage aus Strickgewebe ist mit Rücksicht hierauf zu bevorzugen. Auch gewebtes Zeug aber kann Anwendung finden,, sofern seine Fäden mehr oder weniger diagonal verlaufen.
  • Der so erhaltene Schuh ist noch nicht gebrauchsfertig, weil seine Wände nicht die erforderliche Wölbung haben. Diesem Übelstande wird dadurch abgeholfen, daß man den Schuh auf einen Fertigleisten nach Abb. ¢ setzt und ihn dann ohne Anwendung von Druck, d. h. frei, nachvulkanisiert. Durch diese freie Nachvulkanisierung wird der Schuh in die verlangte Endform gebracht, welche er unverändert beibehält.
  • Abb. i zeigt noch eine in der Sohle zwischen dem Absatz 12 und dem Ballenteile eingebettete Metallversteifung 16. Diese Versteifung ist für mit Absatz versehene Schuhe von wesentlicher Bedeutung, für die Erfindung aber nicht kennzeichnend.
  • Um zu verhindern, daß beim Schließen der Form das Material des -auf dem Vorleisten sitzenden Schuhes aufgestreift wird bzw. Falten schlägt, kann man den Stiel 5 des Leistens 6 fortlassen, den Vorleisten aushöhlen und beim Schließen der Form einen vorzugsweise mit Klauen versehenen Kopf in diese Aushöhlung treten lassen. Die Klauen greifen dann die über den Rand der Aushöhlung vorragenden Teile des vorgeformten Schuhes bzw. des die Einlage bildenden Gewebes und ziehen den Schuh bzw. die Einlage straff über den Leisten, wodurch Faltenbildung beim Schließen der Form ausgeschlossen ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Gummi Schuhen, dadurch gekennzeichnet, daß der auf einem Vorleisten zusammengesetzte Schuh in einer Preßform vorvulkanisiert und dann auf einem Fertigleisten frei nachvulkanisiert wird.
  2. 2. Vulkanisierform zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, bestehend aus einem Ober- und einem Unterteile sowie aus einem mit Spielraum hineinpassenden Leisten, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßfuge zwischen Ober- und Unterteil der Form der Grenzlinie zwischen Sohle und Oberteil des Schuhes entspricht.
DEV19439D Verfahren und Vulkanisierform zur Herstellung von Gummischuhen Expired DE426892C (de)

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DE (1) DE426892C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1201720B (de) * 1963-08-22 1965-09-23 Hans Lenze & Co Kommanditgesel Vorrichtung zum Aufvulkanisieren von Kautschuksohlen auf Oberteilen von Schuhen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1201720B (de) * 1963-08-22 1965-09-23 Hans Lenze & Co Kommanditgesel Vorrichtung zum Aufvulkanisieren von Kautschuksohlen auf Oberteilen von Schuhen

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