DE428155C - Verfahren zum Pfluegen von Moorboden mit an eine Zugmaschine angehaengtem Pflug - Google Patents

Verfahren zum Pfluegen von Moorboden mit an eine Zugmaschine angehaengtem Pflug

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DE428155C
DE428155C DEK93985D DEK0093985D DE428155C DE 428155 C DE428155 C DE 428155C DE K93985 D DEK93985 D DE K93985D DE K0093985 D DEK0093985 D DE K0093985D DE 428155 C DE428155 C DE 428155C
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EISENGIESSEREI
KEMNA FA J
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/24Tractor-drawn ploughs
    • A01B3/26Tractor-drawn ploughs without alternating possibility

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Das Pflügen von Moorboden, mit von einer Zugmas cMne gezogenem Pflug beireitet noch, immer erhebliche Schwierigkeiten. Dia Räder der Zugmaschine müssen wegen der Weichheit des Moorbodens eine ganz erhebliche Breite, oft ι m υβκΐ darüber, besitze», was, da die ■Zugmaschine auf dem noch uingepflügten Moor sich bewegt, dazu führt, daß das Zugglied, welches den Pflug mit der Zugmaschine' ver-
xo bindet, eine schräg zur Fahrtrichtung geneigte Richtung erhält, so 'daß der Pflug aus seiner Arbeitsrichtung abgelenkt wird. Die Abb. ι und 2 der Zeichnung, welche das Arbeitsgerät in Vorderansicht und Draufsicht veranschauliehen, erläutern dies näher. A ist die Zugmaschine mit den beiden breiten Rädern a; B ist der* Pflug und b das- ZuggEed. Mit c ist der imgepflügte und mit d der bereits gepflügte Moorboden bezeichnet. Konstruktive
ao Abänderungen, welche den Angriffspunkt des Zuggliedes an der Zugmaschine in die Fahrtrichtung des Pfluges verlegen, ergeben· zwar für den Pflug die gewünschte Zugrichtung, lenken, aber, indem sie ein horizontales Drehmoment hervorrufen, die Zugmaschine seitlieh ab.
Die genannten Übektätnde weo-den gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß man von den beiden, auf der ganzen Arbeitsbreite gleichen Durchmesser besitzenden Rädern der Zugmaschine das eine Rad auf dem ungepflügten und das andere Rad in yoller Breitei neben der Furche auf dem schon gepflügten Boden laufen läßt, in welchem Falle die Größe der Ablenkung des Zuggliedes aus der geraden Richtung auf ein zulässiges Maß zurückgeführt wird. Man hat schon bei Moorpflügen, neben dem in der Furche laufenden Rad, um dessen Auflagefläche zu verbreitern, ein weiteres, auf dem schon gepflügten Boden
laufendes Stützrad kleineren Durchmessers angeordnet. Diese Einrichtung bezweckt aber lediglich eine Vergrößerung der Auflagefläche, während im vorliegenden Falle die Auflagefläche der Räder an sich schon, groß genug ist, so daß letztere auf ihrer ganzen Breite gleichen Durchmesser besitzen.
Durch entsprechende gegenseitige Bemessung von Spurweite und Radbreite der Zugmaschine sowie der Arbeitsbreite des Pfluges läßt sich sogar ein vollkommen gerader Zug erreichen.
Die neue Arbeitsweise und Bauart der Maschine ergibt zugleich den Vorteil, daß der gepflügte Boden durch das auf ihm laufende Rad der Zugmaschine festgewalzt wird, so daß eine besondere Walzarbeit, welche sowieso nachträglich vorgenommen werden muß, erspart wird.
Die den Abb. 1 und 2 entsprechenden Abb. 3 und 4 zeigen die neue Arbeitsweise.
Abb. 3.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Pflügen von Moorboden mit an eine Zugmaschine angehängtem Pflug, dadurch gekennzeichnet, daß man von den beiden auf der ganzen Arbeitsbreite gleichen Durchmesser besitzenden Rädern der Zugmaschine das eine Rad auf dem ungepflegten und das andere in voller Breite in an sich bekannter Weise neben der Furche auf dem schon gepflügtem Boden kufen läßt.
2. Zugmaschine und Pflug zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurweite und Radbreite der Zugmaschine im Verhältnis zur Arbeitsbreite des Pfluges so bemessen sind, daß, wenn das eine Rad der Zugmaschine in voller Breite auf dem gepflügten Boden läuft, ein annähernd gerader Zug des Pfluges in dar Arbeitsrichtung erfolgt.
Abb. i.
Abb. 4.
Abb. 2.
DEK93985D 1925-04-25 1925-04-25 Verfahren zum Pfluegen von Moorboden mit an eine Zugmaschine angehaengtem Pflug Expired DE428155C (de)

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