DE4300100C2 - Halbleitervorrichtung mit einer Überspannungsschutzschaltung - Google Patents
Halbleitervorrichtung mit einer ÜberspannungsschutzschaltungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine
Halbleitervorrichtung mit
einer Überspannungsschutzschaltung wie sie z. B. zur Steuerung eines Motors verwendet wird.
Fig. 2 ist ein Schaltbild, das eine Halbleitervorrichtung mit
einer herkömmlichen Überspannungsschutzschaltung zeigt. Die
Halbleitervorrichtung enthält einen n-Kanal MOSFET 1 als
Schaltvorrichtung, der zwischen Lastanschlüsse 5 und 6 ge
schaltet ist. Zum Schutz des MOSFET 1 vor einer Überspannung
ist eine Überspannungsschutzschaltung 40 vorgesehen. Die
Überspannungsschutzschaltung 40 enthält eine Lawinenlauf
zeitdiode 2, die bei Anliegen einer Überspannung einen Lawi
nendurchbruchsstrom erzeugt, und einen Strombegrenzungswider
stand 3 zur Begrenzung des Lawinendurchbruchsstroms. Die
Diode und der Widerstand sind in Reihe zwischen die Drain
elektrode D und die Gateelektrode G des MOSFET 1 geschaltet.
Außerdem ist eine Referenz-(Zener)-Diode 4 zum Schutz der
Gateelektrode G vor Überspannung zwischen die Gateelek
trode G und die Sourceelektrode S geschaltet. Die Gatespan
nung wird von einem Steuereingangsanschluß 9 über einen Gate
widerstand 8 an die Gateelektrode G angelegt. Durch Anlegen
einer niedrigen Gatespannung wird der MOSFET 1 in den Sperr
zustand gesteuert, das heißt den Spannungsblockierzustand.
Wenn keine Überspannungsschutzschaltung zum Schutz des
MOSFET 1 vor einer Überspannung vorgesehen ist, verur
sacht eine an ihn angelegte Überspannung, die die Durch
bruchsspannung des MOSFET übersteigt, einen Lawinendurch
bruchsstromfluß durch den MOSFET 1, was zu dessen Beschädi
gung führt, wenn der Lawinendurchbruchsstrom übermäßig groß
ist. Allgemein fließt ein starker Lawinendurchbruchsstrom
durch Bereiche, wo das elektrische Feld konzentriert ist, etwa
Stellen, wo die Krümmung des zur Einstellung der Durchbruchs
spannung gebildeten pn-Übergangs klein ist. Demzufolge be
steht die Tendenz, daß die Stromdichte an diesen Stellen er
höht ist. Dies kann oft eine Beschädigung des MOSFET 1 her
vorrufen, selbst wenn der Lawinendurchbruchsstrom an sich re
lativ klein ist.
Die Überspannungsschutzschaltung 40, wie sie in Fig. 2 ge
zeigt ist, kann den MOSFET 1 vor einer solchen Beschädigung
dadurch schützen, daß die Lawinendurchbruchsspannung der Lawinen
laufzeitdiode 2 so gewählt wird, daß sie kleiner ist
als die Durchbruchsspannung (Stehspannung) des MOSFET 1.
Durch Einstellen der Durchbruchsspannung der Lawinenlauf
zeitdiode 2 unter diejenige des MOSFET 1 fließt ein Lawinen
durchbruchsstrom zuerst durch die Lawinenlaufzeitdiode 2
statt den MOSFET 1, wenn die Überspannung zwischen den Last
anschlüssen 5 und 6 auftritt. Da der Lawinendurchbruchsstrom
durch den Gatewiderstand 8 zum Steuereingangsanschluß 9
fließt, tritt über dem Gatewiderstand 8 ein Spannungsabfall
auf. Damit steigt die Gatespannung an, und der MOSFET 1 wird
leitend. Als Folge davon wird die Energie der Überspannung
zwischen den Lastanschlüssen 5 und 6 in Form eines Durchlaß
stroms des MOSFET 1 absorbiert. Dies verringert die Spannung
zwischen den Lastanschlüssen 5 und 6, was seinerseits zu
einem Abfall des durch die Lawinenlaufzeitdiode 2 fließen
den Lawinendurchbruchsstroms führt. Damit versucht der MOSFET
1 erneut in den Sperrzustand zu wechseln. In der Praxis
stellt sich jedoch ein Gleichgewichtszustand zwischen dem La
winendurchbruchsstrom der Lawinenlaufzeitdiode 2 und dem
durch den MOSFET 1 fließenden Strom ein, so daß ein konstan
ter Strom durch den MOSFET 1 fließt, welcher von Faktoren wie
der Impedanz einer den Überstrom liefernden Spannungsquelle
bestimmt wird. Damit schützt die Überspannungsschutzschaltung
40 den MOSFET 1 vor der Überspannung, indem sie verhindert,
daß der Lawinendurchbruchsstrom durch den MOSFET 1 fließt.
Solange die Impedanz der Spannungsquelle nicht zu gering ist,
steigt der Lawinendurchbruchsstrom durch die Lawinenlauf
zeitdiode 2 nicht in einem Ausmaß an, daß die Diode 2 beschä
digt werden würde, wodurch die Halbleitervorrichtung insge
samt geschützt wird.
Die eine solche Überspannungsschutzschaltung enthaltende
Halbleitervorrichtung kann demnach die Schaltvorrichtung vor
einer Beschädigung dadurch schützen, daß die Lawinendurch
bruchsspannung der Lawinenlaufzeitdiode 2 kleiner gewählt
wird als die Durchbruchsspannung der Schaltvorrichtung. Be
rücksichtigt man jedoch Toleranzen der Lawinendurchbruchs
spannung der Lawinenlaufzeitdiode, dann muß die Durch
bruchsspannung der Schaltvorrichtung ausreichend höher als
diese Lawinendurchbruchsspannung vorgegeben werden. Eine hohe
Durchbruchsspannung der Schaltvorrichtung erhöht jedoch die
Durchlaßspannung und die Schaltverluste der Schaltvorrich
tung, da die hohe Durchbruchsspannung eine dicke Driftschicht
erfordert, durch die sich die Verarmungsschicht ausbreitet.
Betrachtet man darüberhinaus bipolare Vorrichtungen, etwa
einen IGBT (Insulated Gate Bipolar Transistor = bipolarer
Transistor mit isoliertem Gate), dann tritt bei ihnen, wenn
eine induktive Last, etwa ein Motor, abgeschaltet wird, auf
grund des Termes - di/dt, der auf der induktiven Komponente, etwa
einer Streureaktanz beruht, eine Überspannung zwischen Emit
ter und Kollektor auf. Die Folge davon ist, daß, obwohl in
diesem Fall die Gatespannung zu fallen und der Strom abzuneh
men beginnen, die Basisspannung des den IGBT darstellenden
NPN Transistors ansteigt. Dies verursacht, daß ein konstanter
Drainstrom weiterfließt. Die Minoritätsladungsträger bewegen
sich durch die durch den pn-Übergang ausgedehnte Verarmungs
schicht, und die elektrischen Ladungen der Minoritätsladungs
träger verstärken das elektrische Feld in der Verarmungs
schicht. Demzufolge ist es erforderlich, eine Verringerung
der Durchbruchsspannung gegenüber der statischen Durchbruchs
spannung des IGBT oder ähnlichem im Fall des Abschaltbetriebs
in Betracht zu ziehen. Dies erfordert eine weitere Erhöhung
des Abstands zwischen der Durchbruchsspannung der Schaltvor
richtung und der Lawinendurchbruchsspannung. Als Folge davon
neigen die Vorrichtungskennwerte, etwa die Einschalt- oder
Durchlaßspannung der bipolaren Vorrichtungen wie eines IGBT,
sich weiter zu verschlechtern.
Aus der EP 0 416 805 A2 ist eine Halbleitervorrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 bekannt. Die Halbleitervorrichtung ist als Leistungstransistor ausgebildet
und weist eine Halbleiteranordnung in Form einer Diffusionszone mit sphärischer Gestalt
auf, die in der Gateregion einer Transistorzelle angeordnet ist. Die Halbleiteranordnung
besitzt eine geringere Durchbruchsspannung als die aktiven Abschnitte der Transistorzelle,
so daß bei Überspannungen ein Lawinendurchbruch in dieser Region beginnt. Diese
Halbleiteranordnung kann bei einem DMOSFET als Zehner-Diode ausgebildet sein, während
sie bei einem bipolaren Transistor mit isoliertem Gate als bipolarer Sperrschichttransistor
ausgebildet ist. Auch bei dieser bekannten Halbleitervorrichtung stellen sich die vorstehend
bereits erläuterten Probleme.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine
Halbleitervorrichtung mit einer Überspannungsschutzschaltung
zu schaffen, die die Halbleitervorrichtung vor Beschädigung
schützen kann, aber gute Schalteigenschaften gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Halbleitervor
richtung gemäß Patentanspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen gekennzeichnet.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, die Lawinen
durchbruchsspannung nach Maßgabe der Änderung der Durch
bruchs- oder Stehspannung der Schaltvorrichtung der Halblei
tervorrichtung zu ändern, da sich die Halbleiteranordnung (Lawinenvor
richtung) und die Schaltvorrichtung die Driftschicht "teilen", die zur
Bestimmung der Durchbruchsspannungseigenschaften der Schalt
vorrichtung vorgesehen ist. Anders ausgedrückt, die Lawinen
durchbruchsspannung kann der Änderung der Durchbruchsspan
nungseigenschaften folgen, womit sichergestellt wird, daß der
Lawinendurchbruchsstrom durch die Lawinenvorrichtung zu
fließen beginnt, bevor er durch die Schaltvorrichtung fließt.
Als Folge dessen reicht ein enger Abstand zwischen der Durch
bruchsspannung der Halbleiterschaltvorrichtung und der Lawi
nendurchbruchsspannung aus, die Schaltvorrichtung vor Schäden
zu schützen. Selbst wenn sich die Durchbruchsspannungseigen
schaften infolge von Variationen der Dicke und Konzentration
der Driftschicht für die Durchbruchsspannung oder der Minori
tätsladungsträger, die während des Abschaltbetriebs in die
Verarmungsschicht eingeführt werden, ändern, wird die Lawi
nendurchbruchsspannung kleiner als die Durchbruchsspannung
(Stehspannung) der Schaltvorrichtung gehalten, weil die
Durchbruchsspannung der in der Driftschicht ausgebildeten
Halbleiteranordnung in gleicher Weise wie die Durchbruchs
spannung der Schaltvorrichtung variiert. Als Folge davon
kann der spannungsmäßige Sicherheitsabstand zwischen der Schaltvorrichtung
und der Halbleiteranordnung verringert werden, so daß man
eine Halbleitervorrichtung mit einer geringen Durchlaß- oder
Einschaltspannung und geringen Schaltverlusten erzielt.
Die Lawinendurchbruchsspannung der Halbleiteranordnung kann
dadurch kleiner als die Durchbruchsspannung der Halbleiter
schaltvorrichtung eingestellt werden, daß man die Krümmung
des PN Übergangs der Halbleiteranordnung kleiner macht als
diejenige der Halbleiterschaltvorrichtung. Die Krümmung ist
einer der Faktoren zur Bestimmung der Durchbruchsspannung der
Schaltvorrichtung.
Darüberhinaus erlaubt es die Strommeßeinrichtung, die zur
Messung des Lawinendurchbruchsstroms vorgesehen ist, den Über
spannungsschutz dadurch noch besser sicherzustellen, daß die
Gatespannung der Halbleiterschaltvorrichtung nach Maßgabe des
Anfangswerts des Lawinendurchbruchsstroms gesteuert wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand
der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Querschnittsansicht des Aufbaus einer ersten Aus
führungsform der Halbleitervorrichtung gemäß der vor
liegenden Erfindung,
Fig. 2 ein Schaltbild der Ersatzschaltung einer Halbleiter
vorrichtung mit einer Lawinenlaufzeitdiode zum
Schutz der Vorrichtung vor einer Überspannung,
Fig. 3 eine Querschnittsansicht des Aufbaus einer zweiten
Ausführungsform der Halbleitervorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung,
Fig. 4 ein Schaltbild der Ersatzschaltung der in Fig. 3 ge
zeigten zweiten Ausführungsform, und
Fig. 5 ein Schaltbild der Ersatzschaltung einer dritten Aus
führungsform einer Halbleitervorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine Querschnittsansicht einer ersten Ausfüh
rungsform einer Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung. Die Halbleitervorrichtung dieser Ausführungsform
verwendet einen MOSFET als Schaltvorrichtung, und ihre Er
satzschaltung entspricht der zuvor anhand von Fig. 2 be
schriebenen. Die Halbleitervorrichtung weist eine n--Epi
taxialschicht 10, eine n+-Drainschicht 11, die an der Unter
seite der Schicht 10 ausgebildet ist, eine Drainelektrode 25,
die auf der Drainschicht 11 ausgebildet ist, und eine Viel
zahl von p-Wannen 12 auf, die in oben liegende Oberfläche der
n--Epitaxialschicht 10 eingebettet sind. Die Epitaxialschicht
10 ist eine Driftschicht, durch die sich eine Verarmungs
schicht ausbreitet, während sich der MOSFET 1 im Spannungs
blockierzustand (Sperrzustand) befindet und ist vorgesehen,
eine Durchbruchsspannung (Stehspannung) des MOSFET 1 vorzu
geben. n+-Sourcezonen 13 sind jeweils in den p-Wannen 12 aus
gebildet, und eine Sourceelektrode 24 ist auf den Sourcezonen
13 in allen p Wannen 12 angeordnet. Eine Gateelektrode 23 ist
auf einem Gateoxidfilm 22 in einer solchen Weise angeordnet,
daß sie von der Sourcezone 13 über die Wanne 12 zur oberen
Oberfläche der Epitaxialschicht 10 reicht. Der MOSFET 1 um
faßt damit die Sourcezonen 13, die Wannen 12, die Epitaxial
schicht 10 und die Drainschicht 11.
Unmittelbar angrenzend an den MOSFET 1 ist eine Halbleiteranordnung
in Form einer Avalanchelaufzeitdiode 2 ausgebildet. Sie umfaßt eine
Avalanchezone
14 einer p-Driftzone, die nahe einer der Wannen 12 ausgebil
det ist. Die Avalanchezone 14 ist schmaler als die Wanne und
hat eine Krümmung, die kleiner als die der Wanne ist. Eine
Elektrode 21 ist mit der Avalanchezone 14 verbunden. Die Ava
lanchezone 14 ist eine Driftzone, die durch Diffusion von
Ionen ausgebildet wird, die von einer Öffnung implantiert
wurden, die schmaler als die Wanne ist, so daß die Krümmung
der Avalanchezone 14 kleiner als die der Wannen 12 wird. Die
Avalanchelaufzeitdiode 2 der Halbleitervorrichtung umfaßt
also die Elektrode 21, die Avalanchezone 14, die Epitaxial
schicht 10, die Drainschicht 11 und die Drainelektrode 25. Da
die Krümmung der Avalanchezone 14 kleiner als die der Wannen
12 ist, neigt das elektrische Feld dazu, sich an der Avalan
chezone 14 statt an den Wannen 12 zu konzentrieren, wodurch
der Lawinendurchbruchsstrom früher als der Strom hervorgeru
fen wird, der bei einer Überspannung durch den MOSFET 1
fließen könnte.
Eine Strombegrenzungsdiode 3, die einen nennenswerten Wider
stand hat, und eine Referenzdiode 4 zum Schutz des
Gates, die aus Polysilicium oder ähnlichem hergestellt sind,
sind auf einem Anfangsoxidfilm 26 ausgebildet, der seiner
seits auf der oben liegenden Oberfläche der Epitaxialschicht
10 ausgebildet ist. Die Elektrode 21 ist mit dem Gateanschluß
7 über die Strombegrenzungsdiode 3 verbunden, während der
Gateanschluß 7 über die Referenzdiode 4 mit dem Sourcean
schluß 6 verbunden ist. Damit ist eine Überspannungsschutz
schaltung 40, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, aufgebaut.
Wenn bei einer solchen Anordnung ungewollt eine Überspannung
zwischen den Source- oder Diodenanschluß 6 und den Drainan
schluß 5 angelegt wird, tritt in der Avalanchelaufzeitdiode
2, die die Epitaxialschicht 10 enthält, der Lawinendurch
bruchsstrom auf. Da der Lawinendurchbruchsstrom durch die
Strombegrenzungsdiode 3 und den Gatewiderstand 8 fließt,
nimmt die Gatespannung zu. Demzufolge leitet der MOSFET 1,
und ein Strom fließt von der Drain zur Source, wodurch die
zwischen Source und Drain anliegende Überspannung abgebaut
wird. Dies schützt den MOSFET 1 vor einer Beschädigung.
Bei der Halbleitervorrichtung dieser ersten Ausführungsform
teilt sich die Avalanchelaufzeitdiode 2, die auf die Über
spannung anspricht, die Epitaxialschicht 10 mit dem MOSFET 1.
Folglich ändert sich die Lawinendurchbruchsspannung der Ava
lanchelaufzeitdiode 2 nach Maßgabe der Durchbruchsspannung
des MOSFETs 1, die aufgrund von Änderungen der Dicke, der
Störstellenkonzentration oder anderer Parameter der Epitaxialschicht
10 schwanken kann. Es ist daher nicht erforderlich, die Va
riationen aufgrund des Unterschiedes einzelner MOSFETs zu be
rücksichtigen, nachdem die Avalanchelaufzeitdiode einmal so
ausgelegt wurde, daß die Lawinendurchbruchsspannung kleiner
eingestellt ist als die Durchbruchsspannung des MOSFETs 1,
und zwar durch Steuerung der Faktoren, die die Lawinendurch
bruchsspannung beeinflussen, etwa der Krümmung der Avalanche
zone 14 bei der vorliegenden Ausführungsform. Als Folge des
sen ist es nicht erforderlich, einen sehr großen spannungsmäßigen Sichtheits
abstand zwischen der Durchbruchsspannung des MOSFETs und der
Lawinendurchbruchsspannung auf Kosten der Eigenschaften der
Vorrichtung, etwa der Einschaltspannung, vorzusehen. Damit
schafft die vorliegende Ausführungsform eine Halbleitervor
richtung, die gegen eine Überspannung geschützt ist, dabei
aber ein gutes Schaltverhalten beibehält.
Obwohl bei dieser Ausführungsform die Lawinendurchbruchsspan
nung dadurch gesteuert wird, daß die Krümmung der Avalanche
zone kleingemacht wird, könnte sie auch durch andere Fakto
ren, etwa die Tiefe der Avalanchezone gesteuert werden.
Fig. 3 zeigt den Aufbau einer zweiten Ausführungsform der
Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung. Die
Halbleitervorrichtung umfaßt eine n--Epitaxialschicht 10,
eine n+-Basisschicht 16, die an der Unterseite der Epitaxial
schicht 10 ausgebildet ist, eine p+-Kollektorschicht 15, die
auf der Basisschicht 16 ausgebildet ist, eine Kollektorelek
trode 28, die an der Kollektorschicht 15 angeordnet ist, und
eine Pufferzone 12, die aus einer Vielzahl von p-Wannen be
steht, die in die oben liegende Oberfläche der n--Epitaxial
schicht 10 eingebettet sind. n+-Emitterzonen 17 sind jeweils
in den p-Wannen ausgebildet, und eine Emitterelektrode 27 ist
bei allen p-Wannen auf den Emitterzonen 17 angeordnet. Wie
bei der ersten Ausführungsform ist darüberhinaus die
Gatelektrode 23 auf dem Gateoxidfilm 22 in einer solchen
Weise angeordnet, daß sie von dar Oberfläche der Emitterzone
17 über die Basisschicht 12 zur Oberfläche der Epitaxial
schicht 10 reicht. Diese Elemente sind somit in den IGBT 30
integriert, wobei Elektronen in die Epitaxialschicht 10 inji
ziert werden, um die Leitfähigkeitsmodulation hervorzurufen.
Wie bei der ersten Ausführungsform ist ein als Avalanchevor
richtung arbeitender PNP Transistor 31 unmittelbar neben dem
IGBT 30 ausgebildet. Er umfaßt die Avalanchezone 14 einer p--
Driftzone, die nahe einer der p-Wannen 12 ausgebildet ist.
Die Avalanchezone 14 ist schmäler als die p-Wanne und hat
eine Krümmung, die geringer als die der p-Wanne ist. Die
Elektrode 21 ist mit der Avalanchezone 14 verbunden. Der PNP
Transistor 31 mit offener Basis dieser Halbleitervorrichtung
umfaßt demnach die Elektrode 21, die Avalanchezone 14, die
Epitaxialschicht 10, die Basisschicht 16, die Kollektor
schicht 15 und die Kollektorelektrode 28. Der Lawinendurch
bruchsstrom fließt durch den PNP Transistor 31 entsprechend wie bei der
ersten Ausführungsform.
Wie bei der ersten Ausführungsform sind die Strombegrenzungs
diode 3 und die Referenzdiode 4 zum Schutz des Gates auf dem
Anfangsoxidfilm 26 ausgebildet, der seinerseits auf der oben
liegenden Oberfläche der Epitaxialschicht 10 ausgebildet ist.
Die Referenzdiode 4 zum Schutz des Gates ist zwischen den
Emitteranschluß 6 und den Gateanschluß 7 geschaltet. Der PNP-
Transistor 31 für die Erzeugung des Lawinendurchbruchsstroms
zum Schutz des IGBT 30 vor der Überspannung ist in Reihe mit
der Strombegrenzungsdiode 3 zwischen den Emitteranschluß 6
und den Gateanschluß 7 geschaltet.
Typische Dicken der einzelnen Schichten sind dabei wie folgt:
Epitaxialschicht 10, 50 µm; Pufferzone 12, 5 µm; Avalanche
zone 14, 5 µm; Kollektorschicht 15, 400 µm; Basisschicht 16,
10 µm; und Emitterzone 17, 0,5 µm. Der bevorzugte Oberflä
chendurchmesser der einzelnen p-Wannen 12 beträgt 16 µm und
derjenige der Avalanchezone 14 ist 6 µm. Eine typische Stör
stellenkonzentration der p-Wanne 12 an der Oberfläche beträgt
1 × 1017 Atome/cm3, und die der Emitterzone 17 beträgt 1 ×
1017 Atome/cm3. Typische Werte für die spezifischen Wider
stände der Schichten 10, 15 und 16 sind 40 Ωcm, 0,01 Ωcm bzw.
0,02 Ωcm. In diesem Fall liegt die Durchbruchsspannung des
IGBT 30 bei etwa 600 V und die des PNP-Transistors 31 bei
etwa 570 V.
Das Ersatzschaltbild der Vorrichtung von Fig. 3 ist in Fig. 4
gezeigt. Wie aus dieser Figur ersichtlich, ist die Vorrich
tung dieser Ausführungsform ähnlich der ersten Ausführungs
form mit dem Unterschied, daß sie den IGBT 30 anstelle des
MOSFETs 1 und den PNP-Transistor 31 anstelle der Avalanche
laufzeitdiode 2 verwendet. Dementsprechend verursacht eine an
den IGBT 30 angelegte Überspannung einen Lawinendurchbruchs
strom durch den PNP-Transistor 31. Dies hebt die Gatespannung
an, wodurch der IGBT 30 leitend wird und dadurch den Über
spannungszustand abbaut. Als Folge gelangt keine die Durch
bruchsspannung des IGBT 30 übersteigende Spannung an diesen,
und der IGBT 30 ist vor einer Beschädigung geschützt.
Bei einer Bipolarvorrichtung, etwa einem IGBT 30, wird, all
gemein gesprochen, eine Überspannung infolge der Stromände
rung di/dt zwischen Emitter und Kollektor angelegt, wenn eine
induktive Last abgeschaltet wird. Demzufolge breiten sich
Löcher, die die Minoritätsladungsträger sind und in der Ver
armungsschicht vorhanden sind, von den Wannen 12 über den PN-
Übergang mit der Epitaxialschicht 10 aus, und diese elektri
schen Ladungen erhöhen das elektrische Feld. In diesem Fall
konzentriert sich ein größeres elektrisches Feld an dem PN-
Übergang als im statischen Zustand. Dies kann manchmal die
Kennwerte der Durchbruchsspannung verschlechtern. Da jedoch
bei dieser Ausführungsform der PNP-Transistor 31 zur Erzeu
gung des Lawinendurchbruchsstroms nahe der Wanne 12 ausgebil
det ist, und zwar unter Verwendung der Epitaxialschicht 10,
die auch zur Bildung des IGBT 30 dient, ist ein elektrisches
Feld einer Größe ähnlich der beim IGBT 30 vorhanden. Damit
ist sichergestellt, daß der Lawinendurchbruchsstrom im PNP-
Transistor 31 auftritt, bevor die Überspannung die Durch
bruchsspannung des IGBT erreicht, so daß keine Umkehrung von
Durchbruchsspannung des IGBT 30 und Lawinendurchbruchsspan
nung des Transistors 31 auftritt. Dies macht es möglich, den
IGBT 30 vor Schäden zu schützen.
Die Lawinendurchbruchsspannung des PNP-Transistors 31, bei
der der Lawinendurchbruchsstrom zu fließen beginnt, ändert
sich also entsprechend den Änderungen der Durchbruchsspannung
des IGBT 30. Anders als bei herkömmlichen Vorrichtungen ist
es daher nicht nötig, einen großen spannungsmäßigen Sicherheitsabstand zwi
schen der Durchbruchsspannung des IGBT 30 und der Lawinen
durchbruchsspannung bei der Auslegung des IGBT 30 einzustel
len. Als Folge ist es unnötig, eine dicke Epitaxialschicht
zur Schaffung eines großen Sicherheitsabstands vorzusehen,
und dies verringert sowohl die Durchlaßspannung als auch die
Schaltverluste der Vorrichtung.
Obwohl die erste und die zweite Ausführungsform beispielhaft
anhand einer vertikalen Vorrichtung beschrieben wurden, bei
der die Sourcezone und die Drainschicht oder die Emitterzone
und die Kollektorschicht an der Oberseite bzw. an der Unter
seite der Epitaxialschicht ausgebildet sind, kann die vorlie
gende Erfindung auch auf eine laterale Vorrichtung angewendet
werden, bei der diese Schichten oder Zonen in einer Oberflä
che der Epitaxialschicht ausgebildet sind, um die Eigenschaf
ten der Vorrichtung zu verbessern und die Vorrichtung vor
Schäden zu schützen.
Fig. 5 ist ein Schaltbild einer Halbleitervorrichtung einer
dritten Ausführungsform. Diese Vorrichtung verwendet wie die
erste Ausführungsform den MOSFET 1 als Schaltvorrichtung. Die
Avalanchelaufzeitdiode 2, die den MOSFET 1 vor Durchbruchs
spannungsschäden schützt, ist unter Verwendung der Epitaxial
schicht 10, die wie bei der ersten Ausführungsform Teil des
MOSFETs 1 ist, aufgebaut. Folglich ändert sich die Lawinen
durchbruchsspannung der Avalanchelaufzeitdiode 2 entsprechend
der Änderung der Durchbruchsspannung des MOSFETs 1, wodurch
von vornherein Durchbruchsspannungsschäden des MOSFETs 1 ver
hindert werden.
Es ist anzumerken, daß bei dieser Ausführungsform der Lawi
nendurchbruchsstrom von der Avalanchelaufzeitdiode 2 nicht
zur direkten Ansteuerung des Gates des MOSFETs 1 verwendet
wird, sondern es ist ein Meßwiderstand 41 mit der Avalan
chelaufzeitdiode 2 und dem Strombegrenzungswiderstand 3 zwi
schen den Drainanschluß 5 und den Sourceanschluß 6 in Reihe
geschaltet, und der Spannungsabfall über dem Meßwiderstand 41
wird mittels einer Spannungsmeßschaltung 42 gemessen. Wenn
die Spannungsmeßschaltung 42 einen Spannungsabfall über dem
Meßwiderstand 41 feststellt, wird die Gatespannung an den
Gateanschluß 7 des MOSFETs 1 von einer Gatetreiberschaltung
43 über den Gatewiderstand 8 angelegt, so daß der MOSFET 1 in
den Leitzustand gelangt. Selbst ein schwacher Lawinendurch
bruchsstrom kann so rasch die Gateelektrode des MOSFETs 1
aufladen, und zwar aufgrund der Gatetreiberschaltung 43. Als
Folge davon kann ein plötzlicher Anstieg der Lastspannung,
die zwischen dem Drainanschluß 5 und dem Sourceanschluß 6 an
liegt, den MOSFET 1 schnell in den Leitzustand bringen. Dies
stellt einen noch sichereren Schutz des MOSFETs 1 vor Schäden
sicher.
Die Überspannungsschutzschaltung mit der Spannungsmeßschal
tung 42 und der Gatetreiberschaltung 43 kann über dem An
fangsoxidfilm auf der Epitaxialschicht aufgebaut werden, wie
dies bei der ersten und der zweiten Ausführungsform der Fall
ist. Alternativ kann sie als gesonderte Schaltung ausgebildet
werden. Eine ähnliche Überspannungsschutzschaltung kann auch
bei dem IGBT eingesetzt werden, um ihn noch besser zu schüt
zen.
Obwohl bei den oben beschriebenen Ausführungsformen die Lawi
nendurchbruchsspannung durch Verringerung der Krümmung der p--
oder p+-Avalanchezone der Avalanchevorrichtung gesteuert
wird, kann sie auch über andere Parameter, etwa die Tiefe der
Avalanchezone gesteuert werden. Auch Unterschiede der plana
ren Geometrie, etwa Streifen oder Zellen, der p-Wanne 12 und
der Avalanchezone 14 können zu den unterschiedlichen Lawinen
durchbruchsspannungen führen.
Ferner, obwohl ein MOSFET oder ein IGBT beispielhaft als Schaltvorrichtung
bei den Ausführungsformen eingesetzt sind, ist die Erfindung
auch auf eine selbstlöschende Vorrichtung, etwa einen MCT
(MOS-Controlled-Thyristor = MOS gesteuerter Thyristor) oder
einen bipolaren Transistor anwendbar, um eine Schaltvor
richtung sicher vor Schäden
zu schützen.
Claims (8)
1. Halbleitervorrichtung mit einer Überspannungsschutzschaltung, mit
einer Halbleiterschaltvorrichtung (1; 30), die eine Driftschicht (10) enthält, die als schwach dotierte Halbleiterschicht auf einer stärker dotierten Halbleiterschicht (11) desselben Leitungstyps ausgebildet ist und in der sich eine Verarmungsschicht ausbreitet, während sich die Halbleiterschaltvorrichtung im Sperrzustand befindet, wobei die Drift schicht die Durchbruchsspannung der Halbleiterschaltvorrichtung mitbestimmt, und
einer Halbleiteranordnung (2; 31), die einen Lawinendurchbruchsstrom erzeugt, wenn eine an Lastanschlüsse (5, 6) der Halbleiterschaltvorrichtung angelegte Lastspannung eine vorbestimmte Spannung übersteigt, und die sich mit der Halbleiterschaltvorrichtung die Driftschicht (10) teilt, gekennzeichnet durch
eine Treibereinrichtung (8; 8, 43), die mit dem Gate (7) der Halbleiterschalt vorrichtung verbunden ist und dieses als Reaktion auf den Lawinendurchbruchsstrom ansteuert, so daß die zwischen den Lastanschlüssen (5, 6) anliegende Überspannung abgebaut wird.
einer Halbleiterschaltvorrichtung (1; 30), die eine Driftschicht (10) enthält, die als schwach dotierte Halbleiterschicht auf einer stärker dotierten Halbleiterschicht (11) desselben Leitungstyps ausgebildet ist und in der sich eine Verarmungsschicht ausbreitet, während sich die Halbleiterschaltvorrichtung im Sperrzustand befindet, wobei die Drift schicht die Durchbruchsspannung der Halbleiterschaltvorrichtung mitbestimmt, und
einer Halbleiteranordnung (2; 31), die einen Lawinendurchbruchsstrom erzeugt, wenn eine an Lastanschlüsse (5, 6) der Halbleiterschaltvorrichtung angelegte Lastspannung eine vorbestimmte Spannung übersteigt, und die sich mit der Halbleiterschaltvorrichtung die Driftschicht (10) teilt, gekennzeichnet durch
eine Treibereinrichtung (8; 8, 43), die mit dem Gate (7) der Halbleiterschalt vorrichtung verbunden ist und dieses als Reaktion auf den Lawinendurchbruchsstrom ansteuert, so daß die zwischen den Lastanschlüssen (5, 6) anliegende Überspannung abgebaut wird.
2. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Halbleiteranordnung einen in der Driftschicht (10) ausgebildeten pn-Übergang umfaßt,
dessen Krümmung kleiner als diejenige eines pn-Übergangs der in der Driftschicht (10)
ausgebildeten Halbleiterschaltvorrichtung ist.
3. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halbleiterschaltvorrichtung ein MOSFET ist, der
eine Wanne (12) eines ersten Leitungstyps (p), die in der Oberseite der Drift schicht (10) eines zweiten Leitungstyps (n) ausgebildet ist und einen pn-Übergang der Halbleiterschaltvorrichtung (1) an der Grenzfläche zur Driftschicht (10) bildet,
eine Sourcezone (13) des zweiten Leitungstyps (n), die an der Oberseite der Wanne (12) ausgebildet ist,
eine Drainschicht (11) des zweiten Leitungstyps, die an der Unterseite der Driftschicht (10) ausgebildet ist,
eine Gateelektrode (23), die auf der Sourcezone (13), der Wanne (12) und der Driftschicht (10) unter Zwischenlage eines Oxidfilms (22) ausgebildet ist;
eine Sourceelektrode (24), die mit der Sourcezone (13) verbunden ist, und
eine Drainelektrode (25) aufweist, die mit der Drainschicht (11) verbunden ist.
eine Wanne (12) eines ersten Leitungstyps (p), die in der Oberseite der Drift schicht (10) eines zweiten Leitungstyps (n) ausgebildet ist und einen pn-Übergang der Halbleiterschaltvorrichtung (1) an der Grenzfläche zur Driftschicht (10) bildet,
eine Sourcezone (13) des zweiten Leitungstyps (n), die an der Oberseite der Wanne (12) ausgebildet ist,
eine Drainschicht (11) des zweiten Leitungstyps, die an der Unterseite der Driftschicht (10) ausgebildet ist,
eine Gateelektrode (23), die auf der Sourcezone (13), der Wanne (12) und der Driftschicht (10) unter Zwischenlage eines Oxidfilms (22) ausgebildet ist;
eine Sourceelektrode (24), die mit der Sourcezone (13) verbunden ist, und
eine Drainelektrode (25) aufweist, die mit der Drainschicht (11) verbunden ist.
4. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halbleiterschaltvorrichtung (30) ein bipolarer Transistor (30) mit isoliertem Gate ist,
der
eine Wanne (12) eines ersten Leitungstyps (p), die an der Oberseite der Driftschicht (10) eines zweiten Leitungstyps (n) ausgebildet ist und einen pn-Übergang der Halbleiterschaltvorrichtung an der Grenzfläche mit der Driftschicht (10) bildet,
eine Emitterzone (17) des zweiten Leitungstyps (n), die in der Oberfläche der Wanne ausgebildet ist,
eine Basisschicht (16) des zweiten Leitungstyps (n), die an der Unterseite der Driftschicht (10) ausgebildet ist,
eine Kollektorschicht (15) des ersten Leitungstyps (p), die an der Unterseite der Basisschicht (16) ausgebildet ist,
eine Gateelektrode (23), die auf der Emitterzone (17), der Wanne (12) und der Driftschicht (10) unter Zwischenlage eines Oxidfilms (22) ausgebildet ist,
eine Emitterelektrode (27), die mit der Emitterzone (17) verbunden ist, und
eine Kollektorelektrode (28) aufweist, die mit der Kollektorschicht (15) ver bunden ist.
eine Wanne (12) eines ersten Leitungstyps (p), die an der Oberseite der Driftschicht (10) eines zweiten Leitungstyps (n) ausgebildet ist und einen pn-Übergang der Halbleiterschaltvorrichtung an der Grenzfläche mit der Driftschicht (10) bildet,
eine Emitterzone (17) des zweiten Leitungstyps (n), die in der Oberfläche der Wanne ausgebildet ist,
eine Basisschicht (16) des zweiten Leitungstyps (n), die an der Unterseite der Driftschicht (10) ausgebildet ist,
eine Kollektorschicht (15) des ersten Leitungstyps (p), die an der Unterseite der Basisschicht (16) ausgebildet ist,
eine Gateelektrode (23), die auf der Emitterzone (17), der Wanne (12) und der Driftschicht (10) unter Zwischenlage eines Oxidfilms (22) ausgebildet ist,
eine Emitterelektrode (27), die mit der Emitterzone (17) verbunden ist, und
eine Kollektorelektrode (28) aufweist, die mit der Kollektorschicht (15) ver bunden ist.
5. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halbleiteranordnung (2; 31) einen pn-Übergang an der Grenzfläche zwischen der Driftschicht (10) und einer Halbleiterzone (14), die in der Driftschicht (10) ausgebildet ist, aufweist,
und daß die Treibereinrichtung einen Widerstand (3) umfaßt, der auf der Oberseite der Driftschicht (10) unter Zwischenlage eines Oxidfilms (26) ausgebildet ist und zwischen die Halbleiterzone (14) und die Gateelektrode (23) geschaltet ist.
die Halbleiteranordnung (2; 31) einen pn-Übergang an der Grenzfläche zwischen der Driftschicht (10) und einer Halbleiterzone (14), die in der Driftschicht (10) ausgebildet ist, aufweist,
und daß die Treibereinrichtung einen Widerstand (3) umfaßt, der auf der Oberseite der Driftschicht (10) unter Zwischenlage eines Oxidfilms (26) ausgebildet ist und zwischen die Halbleiterzone (14) und die Gateelektrode (23) geschaltet ist.
6. Halbleitervorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Treibereinrichtung ferner eine Zenerdiode (4) umfaßt, die auf der Oberseite
der Driftschicht (10) über einem Oxidfilm (26) ausgebildet ist und zwischen die Gateelek
trode (23) und die Sourceelektrode (24) geschaltet ist.
7. Halbleitervorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Treibereinrichtung ferner eine Zenerdiode (4) umfaßt, die auf der Oberseite
der Driftschicht (10) über einem Oxidfilm (26) ausgebildet ist und zwischen die Gateelek
trode (23) und die Emitterelektrode (27) geschaltet ist.
8. Halbleitervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Treibereinrichtung
eine Strommeßeinrichtung (41, 42) zur Erfassung des Lawinendurchbruchs stroms, und
eine Einrichtung (43) zur Steuerung einer an das Gate der Halbleiterschaltvor richtung (1; 30) in Abhängigkeit von dem Meßergebnis der Strommeßeinrichtung angeleg ten Spannung aufweist.
eine Strommeßeinrichtung (41, 42) zur Erfassung des Lawinendurchbruchs stroms, und
eine Einrichtung (43) zur Steuerung einer an das Gate der Halbleiterschaltvor richtung (1; 30) in Abhängigkeit von dem Meßergebnis der Strommeßeinrichtung angeleg ten Spannung aufweist.
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