DE4301855C2 - Verfahren zum Betreiben eines geldbetätigten Spielgerätes - Google Patents
Verfahren zum Betreiben eines geldbetätigten SpielgerätesInfo
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Abstract
Ein geldbetätigtes Spielgerät mit einer Symbol-Spieleinrichtung (1), die auf Umlaufkörpern (5) hinter zugehörigen Ablesefenstern (4) eine über Gewinn oder Verlust entscheidende, von einem Zufallsgenerator einer rechnergesteuerten Steuereinheit bestimmte Symbolkombination anzeigt, weist mindestens zwei, jeweils aus mehreren gewinnindividuellen Anzeigeelementen bestehende Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen (15) auf. Zur interessanteren Gestaltung des Ablaufes des Spielgeschehens ist ein in einem Anzeigelement (17, 19, 25, 29, 30, 32, 33) einer Zusatzgewinn-Spieleinrichtung (15) erreichter Gewinn tasten- oder rechnergesteuert mit einem in einem Anzeigeelement (17, 19, 25, 29, 30, 32) einer anderen Zusatzgewinn-Spieleinrichtung (15) dargestellten Gewinn ausspielbar. Hierbei kann der in der anderen Zusatzgewinn-Spieleinrichtung (15) angebotene Gewinn zufalls- oder tastengesteuert auswählbar sein.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betreiben
eines geldbetätigten Spielgerätes mit einer Symbol-Spiel
einrichtung, die auf Umlaufkörpern hinter zugehörigen Able
sefenstern eine über Gewinn oder Verlust entscheidende, von
einem Zufallsgenerator einer rechnergesteuerten Steuerein
heit bestimmte Symbolkombinationen anzeigt, und mit minde
stens zwei, jeweils aus mehreren gewinnindividuellen Anzei
geelementen bestehenden Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen, in
welche ein in der Symbol-Spieleinrichtung erzielter Gewinn
überführt wird.
Mit einer Symbol-Spieleinrichtung versehene Spielgeräte be
sitzen in der Regel drei Umlaufkörper, die als Walzen,
Scheiben, Klappkarten-Karusselle oder dergleichen ausgebil
det sein können. Auf der von außen durch Fenster einsehba
ren Oberfläche tragen die Umlaufkörper Symbole. Die Umlauf
körper werden nacheinander stillgesetzt und nachdem alle
Umlaufkörper zum Stillstand gekommen sind, entscheidet die
in Ablesefenstern angezeigte Symbolkombination über Gewinn
oder Verlust. Selbstverständlich können anstelle der Um
laufkörper auch mit Symbolen belegte Lichtfelder zur Anwen
dung kommen, denen jeweils ein umlaufender Lichtpunkt zuge
ordnet ist.
Um bei diesen bekannten Spielgeräten den Spieler zur Benut
zung des Gerätes anzuregen und ihm während der Spieldauer
eine Unterhaltung zu bieten, wurden schon die verschieden
sten Maßnahmen getroffen.
So ist es beispielsweise aus der DE 30 35 947 C2 bekannt,
auf bestimmte Spielergebnisse hin anstelle von oder zusätz
lich zu einem definierten Gewinn eine bestimmte Anzahl von
Sonderspielen zu gewähren, bei denen ein Gewinnschlüssel
mit erhöhter Gewinnchance zur Anwendung kommt. Diese Ge
winnchance kommt dadurch zu Stande, dass jede erzielte Ge
winn-Symbolkombination auf den Höchstgewinn erhöht wird.
Die Anzahl der gewährten Sonderspiele wird in eine Sonder
spiele-Anzeige übertragen und nachfolgend wird die Sonder
spiele-Anzeige entsprechend der Zahl der abgelaufenen Son
derspiele zurückgesetzt. Des Weiteren ist es bekannt, an
dem Spielgerät Tasten anzuordnen, und den Spieler durch Si
gnale zur Betätigung dieser Tasten aufzufordern, durch die
in der Regel der Lauf der einzelnen Umlaufkörper beein
flusst wird, indem beispielsweise durch Betätigung einer
Taste ein Umlaufkörper gestartet, d. h., in Umdrehung ver
setzt werden kann, bevor er rechnergesteuert betätigt wird.
Es ist auch möglich, Stopptasten anzuordnen, um in Abhän
gigkeit von dem Willen des Spielers den Lauf der Umlaufkör
per vorzeitig zu unterbrechen und somit einen Einfluss auf
die beim Stillsetzen der Umlaufkörper sich einstellende
Symbolkombination zu nehmen.
Weiterhin weisen bekannte Spielgeräte häufig eine als Zu
satzgewinn-Spieleinrichtung ausgebildete Risiko-Spielein
richtung auf, die bei einem bereits erzielten Gewinn ta
sten- oder rechnergesteuert in Betätigung gesetzt werden
kann. Dabei wird auf einer Risikoleiter, die auf Anzeige
elementen verschiedene Gewinnwerte anzeigt, der bereits er
zielte Gewinn und der erzielbare Gewinn optisch hervorgeho
ben. Über einen in dem Spielgerät vorhandenen Zufallsgene
rator wird entschieden, ob der bereits erzielte Gewinn ver
loren geht oder erhöht wird.
Bei Erhöhung des Gewinnes wird dieser wieder als erzielter
Gewinn angezeigt und auch der nun erzielbare Gewinn wird
wieder optisch hervorgehoben. Entscheidet der Zufallsgene
rator, dass der Gewinn verlorengeht, so leuchtet ein der
Risikoleiter zugeordnetes Anzeigefeld "0" auf und ein neues
Spiel kann beginnen. Bei der Durchführung eines Risiko
spiels erfolgt also immer eine Entscheidung über Erhöhung
oder Totalverlust des eingesetzten Gewinns.
Schließlich ist es bei Spielgeräten bekannt, den erzielten
Gewinn mittels einer als Zusatzgewinn-Spieleinrichtung aus
gebildeten Ausspieleinrichtung, bei der mit unterschiedli
chen Gewinnen belegte Anzeigefelder zufallsgesteuert auf
leuchten und schließlich ein den erreichten Gewinn darstel
lendes Anzeigefeld erleuchtet bleibt, zu erhöhen oder zu
erniedrigen. Hierbei ist jedoch kein Totalverlust des ein
gesetzten Gewinns möglich.
Aus der Fachzeitschrift "Münzautomat" 10/1984, Seite 63 ist
ein Geldspielgerät "Orkan" bekannt, welches drei Risikolei
tern umfasst. Hierbei bietet sich dem Spieler die Möglich
keit, ständig von einer Risikoleiter in die andere Risiko
leiter zu springen. Jede der Risikoleitern ist mit einem
unterschiedlichen Gewinn/Verlust-Verhältnis ausgestattet.
Entsprechend ist der Sprung in der Risikoleiter klein oder
riesengroß. Der Spieler hat die Chance, bei einem bestimm
ten Risikoverhältnis bereits nach wenigen Risikoerfolgen
von einem kleinen Gewinn auf den Höchstgewinn zu gelangen.
Das bedeutet, dass der Spieler innerhalb einer Risikoleiter
mehrere Risikospiele durchführt, um, unter Gefahr des To
talverlustes, einen möglichst hohen Gewinn in der Risiko
leiter zu erzielen. Danach besteht auch die Möglichkeit, in
eine andere Risikoleiter zu wechseln und innerhalb dieser
während des Risikospiels über mehrere Anzeigeelemente hin
weg einen höheren Gewinn zu erreichen. Dabei werden aber
die Anzeigeelemente der einen Risikoleiter nicht gegen An
zeigeelemente der anderen Risikoleiter ausgespielt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, bei einem Spiel
gerät der eingangs genannten Art den Ablauf des Spielge
schehens interessanter zu gestalten und damit dem Spieler
eine weitergehende Unterhaltung und damit einen größeren
Anreiz zum Spiel zu bieten, indem das Spielgeschehen ab
wechslungsreicher gestaltet wird und dem Spieler zusätzli
che Gewinnmöglichkeiten geboten werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass ein
in einem Anzeigeelement einer Zusatzgewinn-Spieleinrichtung
erreichter Gewinn tasten- oder rechnergesteuert im gleichen
Spiel gegen einen in einem höherwertigen Anzeigeelement ei
ner anderen Zusatzgewinn-Spieleinrichtung dargestellten Ge
winn wechselseitig ausgespielt wird.
Durch diese Maßnahme ist das Spielgeschehen weitaus ab
wechslungsreicher geworden, da dem Spieler im gleichen
Spiel neben dem eigentlichen Spiel in der Symbol-Spielein
richtung und dem weiteren Spiel in den Zusatzgewinn-Spiel
einrichtungen ein zusätzliches Spiel zwischen den Zusatzge
winn-Spieleinrichtungen geboten werden kann, wodurch die
Möglichkeit besteht, den in einer Zusatzgewinn-Spielein
richtung erreichten Gewinn durch Ausspielung mit einem an
gebotenen Gewinn der anderen Zusatzgewinn-Spieleinrichtung
zu erhöhen. Hierbei kann die Ausspielung zwischen den op
tisch hervorgehobenen, gewinnindividuellen Anzeigeelementen
der Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen entweder durch den
Spieler durch Betätigung einer Taste oder automatisch durch
die Steuereinheit des Spielgerätes ausgelöst werden. Durch
die damit innerhalb eines Spiels gegebenen ablaufenden Fol
geereignisse wird die Spannung des Spielers ständig gestei
gert, wodurch auch der Anreiz zum Spiel erhöht wird. Darüber
hinaus ergibt sich durch die Ausspielung der gewinnin
dividuellen Anzeigeelemente der Zusatzgewinn-Spielein
richtungen eine größere Variationsbreite der Gewinnmöglich
keiten, die den Unterhaltungswert für den Spieler fördert.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung des Spielgerätes besteht
darin, dass der in der anderen Zusatzgewinn-Spieleinrich
tung angebotene Gewinn zufallsgesteuert bestimmt wird. Da
durch kann eine Ausspielung des in der einen Zusatzgewinn-
Spieleinrichtung erreichten Gewinns sowohl gegen einen hö
herwertigen als auch einen niederwertigen angebotenen Ge
winn in der anderen Zusatzgewinn-Spieleinrichtung erfolgen.
Bei einer alternativen Ausführung der Erfindung wird bevor
zugt der in der anderen Zusatzgewinn-Spieleinrichtung ange
botene Gewinn über eine Taste ausgewählt. In diesem Falle
kann der Spieler stets den in der einen Zusatzgewinn-
Spieleinrichtung erreichten Gewinn gegen einen höherwerti
gen angebotenen Gewinn der anderen Zusatzgewinn-
Spieleinrichtung ausspielen.
Damit dem Spieler eine große Variationsbreite unterschied
licher Gewinnarten zur Ausspielung angeboten werden kann,
werden nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
die Anzeigeelemente der Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen
durch Geld-, Sonderspiele-, Punkte- und/oder Freispielge
winne dargestellt.
Zur weiteren Erhöhung des Spielanreizes umfasst mindestens
eine Zusatzgewinn-Spieleinrichtung eine Risikoleiter mit
mehreren gewinn-individuellen Anzeigeelementen, einem To
talverlust-Anzeigeelement und einer Risikotaste. In einer
solchen Zusatz-Gewinnspieleinrichtung kann also der er
reichte Gewinn bei Risiko eines Verlustes erhöht werden.
Bei einer weiteren attraktiven Ausgestaltung des Spielge
rätes wird mindestens eine Zusatzgewinn-Spieleinrichtung
durch ein Ausspieltableau mit mehreren gewinnindividuellen
Anzeigeelementen dargestellt. In einer derartigen Zusatz
gewinn-Spieleinrichtung ist der Gewinn bei Risiko eines
niederwertigen Gewinns erhöhbar.
Weiterhin ist bevorzugt vorgesehen, dass bei räumlich ne
ben-einander angeordneten Risikoleitern zweier Zusatzge
winn-Spieleinrichtungen die Ausspielung zwischen zwei be
nachbarten Anzeigeelementen der Risikoleitern erfolgt. Da
mit ist für den Spieler unmittelbar erkennbar, welche Ge
winne ihm zur Ausspielung angeboten werden.
Zweckmäßigerweise wird der Vorgang der Ausspielung durch
Betätigung einer Taste beendet. Hierdurch kann der Spieler
aktiv in den Ablauf des Spielgeschehens eingreifen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Spielgerätes er
folgt die Ausspielung zwischen gewinnindividuellen Anzei
geelementen mehrerer Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen. Hier
durch wird eine weitere Erhöhung der Gewinnmöglichkeiten
erzielt, was das Spiel insgesamt abwechslungsreicher ge
staltet.
Ferner wird bei einer weiteren Ausgestaltung des Spielgerä
tes die Ausspielung entsprechend der Wertigkeit der gewinn
individuellen Anzeigeelemente der Zusatzgewinn-Spielein
richtungen durchgeführt. Dies eröffnet die Möglichkeit, nur
beim Vorliegen eines Gewinns bestimmter Wertigkeit in einer
Zusatzgewinn-Spieleinrichtung eine Ausspielung vorzunehmen.
Weiterhin ist bevorzugt vorgesehen, dass beim Übergang von
der einen zur anderen Zusatzgewinn-Spielvorrichtung der ei
ne Gewinn wertmäßig verändert zufallsgesteuert bestimmt
wird. Des Weiteren erfolgt zweckmäßigerweise die Ausspie
lung von einer Gewinnart (z. B. Punkte) wertmäßig in eine
andere Gewinnart (z. B. Sonderspiele).
Der der Erfindung zu Grunde liegende Gedanke wird in der
nachfolgenden Beschreibung anhand zweier Ausführungsbei
spiele, die in der Zeichnung dargestellt sind, näher erläu
tert.
Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Darstellung der Vor
deransicht eines Spielgerätes nach der
Erfindung, und
Fig. 2 eine alternative Ausführung des
Spielgerätes nach Fig. 1.
Das die Symbol-Spieleinrichtung 1 aufnehmende Gehäuse 2 des
geldbetätigten, mit einer rechnergesteuerten Steuereinheit
versehenen Spielgerätes mit Gewinnmöglichkeit weist auf
seiner Frontscheibe 3 Ablesefenster 4 auf, hinter denen drei
nebeneinander angeordnete, scheibenförmig ausgebildete Um
laufkörper 5 der Symbol-Spieleinrichtung 1 vorgsehen sind.
Die Umlaufkörper 5 werden nach dem Inlaufsetzen zu Spiel
beginn während oder zum Ende des Spiels von einem Zufalls
generator der Steuereinheit zum Stillstand gebracht. In
einer Mehrzahl möglicher Rastpositionen werden die Umlauf
körper 5 zum Stillstand gebracht. Den Rastpositionen sind
auf dem Umfang der Umlaufkörper 5 Symbole 6 zugeordnet, die
der Anzeige des Spielergebnisses in den Ablesefenstern 4
dienen. Aus den angezeigten Symbolen 6 kann der Spieler das
Spielergebnis ablesen, insbesondere auch, ob sich ein Gewinn
nach einem auf der Frontscheibe 3 erläuterten Gewinnplan aus
einer Kombination der angezeigten Symbole 6 ergeben hat.
Im unteren Bereich des Spielgerätes befindet sich eine Mul
tifunktionstaste 7, mit der die in der Symbol-Spieleinrich
tung 1 angezeigten Symbole 6 gehalten bzw. nachgestartet
werden können. Im Falle eines Gewinns kann eine Gewinnaus
schüttung in bar, d. h. durch Münzeinwurf in die Ausgabe
schale 8 oder durch Aufaddieren in einer Guthabenanzeige 9
erfolgen, wobei das Guthaben durch Betätigung der neben dem
Münzeinwurfschlitz 10 einer nicht näher dargestellten Münz
einheit liegenden Rückgabetaste 11 in die Ausgabeschale 8
abrufbar ist. Ein positives Spielergebnis kann auch darin
bestehen, daß anstelle von oder zusätzlich zu einem defi
nierten Geldgewinn eine Anzahl von Sonderspielen gewährt
wird, bei denen ein Gewinnschlüssel mit erhöhter Gewinn
chance zur Anwendung kommt. Die Anzahl der Sonderspiele wird
in einer Sonderspiele-Anzeige 12 dargestellt. Weiterhin kann
ein positives Spielergebnis in dem Erhalt einer bestimmten
Anzahl an Punkten bestehen, die in der Punkte-Anzeige 13
dargestellt werden. Schließlich kann ein Gewinn auch in der
Gewährung von Freispielen liegen, deren Anzahl in der Freispiele-Anzeige
14 dargestellt wird.
Der in der Symbol-Spieleinrichtung 1 erzielte Gewinn kann
tasten- oder rechnergesteuert als Einsatz in eine der ent
sprechenden Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen 15 übertragen
werden. Die rechts und links auf der Frontscheibe 3 ange
ordneten Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen 15 sind jeweils als
Risiko-Spieleinrichtung und die im unteren Bereich in der
Mitte der Frontscheibe 3 angeordneten Zusatzgewinn-Spielein
richtung 15 ist als Ausspieleinrichtung ausgebildet. Die
rechte Risiko-Spieleinrichtung besitzt mehrere zu einer
Risikoleiter 16 zusammengefaßte beleuchtbare Anzeigelemente
17, die im unteren Bereich mit steigenden Geldgewinnen und
im oberen Bereich in steigender Reihenfolge mit den Anzahlen
der Sonderspielgewinne belegt sind. Die linke Risiko-Spiel
einrichtung weist ebenfalls mehrere zu einer Risikoleiter 18
zusammengefaßte beleuchtbare Anzeigeelemente 19 auf, die je
doch mit steigenden Punktegewinnen belegt sind. Das Riskie
ren des in der Risikoleiter 16 bzw. 18 angezeigten Gewinns
geschieht dadurch, daß das nächsthöhere Anzeigeelement 17
bzw. 19 in Bezug auf das beleuchtete, den Gewinn anzeigende
Anzeigefeld 17 bzw. 19 im Wechsel mit einem unterhalb der
Risikoleite 16 bzw. 18 angebrachten Totalverlust-Anzeigefeld
20 bzw. 21 mit der Beschriftung "0" blinkt. Bei Betätigung
einer Risikotaste 22 bzw. 23 wird entweder der nächsthöhere
Gewinn erzielt oder der eingesetzte Gewinn verloren. Dieser
Vorgang kann bis zur Erreichung des Höchstgewinnes an Son
derspielen bzw. an Punkten fortgesetzt werden. Die Sonder
spiel-Gewinne werden in der Sonderspiele-Anzeige 12, die
Punkte-Gewinne in der Punkte-Anzeige 13 und die Geldgewinne
in der Guthaben-Anzeige 9 aufaddiert.
Die in der Symbol-Spieleinrichtung 1 erzielten Freispiele
können zufallsgesteuert in der als Ausspieleinrichtung 24
ausgebildeten Zusatzgewinn-Spieleinrichtung 15 erhöht oder
bis auf eine bestimmte Anzahl erniedrigt werden. Hierzu
weist die Ausspieleinrichtung 24 ein Ausspieltableau aus
neun annähernd elypsenförmig angeordneten, aufleuchtbaren
Anzeigeelementen 25 auf, die mit unterschiedlichen Anzahlen
von Freispielen belegt sind. Die Ausspielung, bei der die
Anzeigeelemente 25 zufallsgesteuert aufleuchten, und ein
Anzeigeelement 25 schließlich erleuchtet bleibt, das die
erreichte Anzahl an Freispielen anzeigt, ist an eine be
stimmte Symbolkombination gebunden, wodurch der Spieler
versuchen kann, die Anzahl der Freispiele möglichst weit zu
erhöhen. Der Vorgang der Ausspielung kann durch Betätigung
der Multifunktionstaste 7 vorzeitig beendet werden.
Jeder der in einer Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen 15 er
reichte Gewinn kann gegen einen der Gewinne der anderen
Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen 15 ausgespielt werden. Sind
beispielsweise in der Risikoleiter 18 sechzehn Punkte er
reicht, dann kann der Spieler durch Betätigung einer Aus
wahltaste 26 bestimmen, ob diese sechzehn Punkte gegen
Freispiele in der Ausspieleinrichtung 24 oder gegen Son
derspiele bzw. Geldgewinne in der Risikoleiter 16 ausge
spielt werden sollen. Hat der Spieler sich für die Aus
spieleinrichtung 24 entschieden, dann leuchten deren An
zeigeelemente 25 nacheinander auf und der Spieler kann durch
Betätigung der Multifunktionstaste 7 das von ihm gewünschte
Anzeigeelement 25 annehmen. Anschließend erfolgt die Aus
spielung zwischen diesem angenommenen Anzeigefeld 25 und dem
den erreichten Punktgewinn in der der Risikoleiter 18 dar
stellenden Anzeigefeld 19 durch Wechselaufleuchtung dieser
Anzeigfelder, wobei schließlich eines der Anzeigefelder 25
bzw. 19 erleuchtet bleibt. Damit ist entweder das Spiel
beendet oder das Spiel kann bei beleuchtetem Anzeigeelement
25 in der Ausspieleinrichtung 24 oder bei beleuchtetem
Anzeigeelement 19 in der Risikoleiter 18 fortgesetzt werden.
In analoger Weise läuft der Vorgang ab, wenn der erreichte
Punktegewinn in der Risikoleiter 18 gegen einen Geld- bzw.
Sonderspielegewinn der Risikoleiter 16 ausgespielt werden
soll. Alternativ kann auch vorgesehen sein, daß die Auswahl
des Anzeigeelementes 25 der Ausspieleinrichtung 24 bzw. des
Anzeigeelementes 17 der Risikoleiter 16 zur Ausspielung mit
dem den erreichten Gewinn in de Risikoleiter 18 darstellen
den Anzeigeelement 19 zufallsgesteuert erfolgt. Selbstver
ständlich kann auch ein in der Ausspieleinrichtung 24 er
reichter Gewinn mit einem gewinnindividuellen Anzeigeelement
19 der Risikoleiter 18 oder mit einem Gewinnindividuellen
Anzeigeelement 17 der Risikoleiter 16 ausgespielt werden.
Ebenso ist es möglich, einen in der Risikoleiter 16 er
reichten Gewinn mit einem gewinnindividuellen Anzeigeelement
der Ausspieleinrichtung 24 oder mit einem gewinnindividu
ellen Anzeigeelement 19 der Risikoleiter 18 auszuspielen.
Eine solche Variationsbreite der Ausspielmöglichkeiten
eröffnet eine abwechslungsreiche Variante des mit dem
Spielgerät realisierbaren Spielgeschehens.
Bei der in Fig. 2 dargestellten, alternativen Ausführungs
form des Spielgerätes sind insgesamt vier Zusatzgewinn
-Spieleinrichtungen 15 vorgesehen. Auf der linken Seite der
Frontscheibe 3 befinden sich zwei nebeneinanderliegende, als
Risiko-Spieleinrichtungen ausgebildete Zusatzgewinn-Spiel
einrichtungen 15, deren Risikoleitern 27 bzw. 28 in einem
geringen parallen Abstand zueinander liegen und deren An
zeigeelemente 29 bzw. 30 miteinander fluchten. In diesem
Falle erfolgt stets eine Ausspielung zwischen zwei benach
barten Anzeigeelementen 29, 30 der Risikoleitern 27, 28. Ist
beispielsweise in der Risikoleiter 27 ein Gewinn von zwölf
Sonderspielen in dem entsprechenden Anzeigelement 29 er
reicht, dann kann durch Betätigung der Multifunktionstaste 7
eine Ausspielung mit dem auf dem gegenüberliegenden Anzei
gefeld 30 der Risikoleiter 28 dargestellten Gewinn von sech
zehn Sonderspielen erfolgen. Ebenso kann jeder in der Risi
koleiter 28 erreichte Gewinn mit dem gegenüberliegenden, in
der Risikoleiter 27 dargestellten Gewinn ausgespielt werden.
Die auf der rechten Seite der Frontscheibe veranschaulichte
Zusatzgewinn-Spieleinrichtung 15 ist als Risiko-Spielein
richtung mit einer Risikoleiter 31 aus beleuchtbaren An
zeigeelementen 32 ausgebildet, die in aufsteigender Reihen
folge mit Punktegewinnen belegt sind. Die mittig im unteren
Bereich der Frontscheibe 3 angeordnete Zusatzgewinn-Spiel
einrichtung 15 besteht aus einer Ausspieleinrichtung 24,
deren mit unterschiedlichen Anzahlen an Freispielen belegte
Anzeigeelemente 33 zu einem matrixförmigen Ausspieltableau
zusammengefaßt sind. Ein in der Ausspieleinrichtung 24 oder
in der Risikoleiter 31 erreichter Gewinn kann über die Aus
wahltaste 26 mit einem Gewinn der Risikoleitern 27, 28, 32
bzw. mit einem Gewinn der Risikoleitern 27, 28 oder der Aus
spieleinrichtung 24 ausgespielt werden, wobei die Auswahl
des jeweils auszuspielenden Gewinns entweder tasten- oder
rechnergesteuert erfolgt. Alternativ ist es auch möglich,
einen in einer der Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen erreich
ten Gewinn gleichzeitig mit jeweils einem Gewinn der anderen
Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen 15 auszuspielen. Hierbei
kann beispielsweise der in der Risikoleiter 27 erreichte
Gewinn von 3 Sonderspielen mit dem in der Risikoleiter 28
angegebenen Gewinn von acht Sonderspielen, mit dem in der
Ausspieleinrichtung 24 angegebenen Gewinn von neun Frei
spielen und mit dem in der Risikoleiter 31 angegebenen
Gewinn von sechzehn Sonderspielen durch Wechselaufleuchtung
der entsprechenden Anzeigeelemente 29, 30, 33 und 32 aus
gespielt werden.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen
Ausführungsbeispiele beschränkt. Sie umfaßt auch alle
fachmännischen Abwandlungen und Weiterbildungen sowie teil-
und/oder Unterkombinationen der beschriebenen und/oder dar
gestellten Merkmale und Maßnahmen.
Claims (12)
1. Verfahren zum Betreiben eines geldbetätigten Spielge
rätes mit einer Symbol-Spieleinrichtung, die auf Um
laufkörpern hinter zugehörigen Ablesefenstern eine
über Gewinn oder Verlust entscheidende, von einem Zu
fallsgenerator einer rechnergesteuerten Steuereinheit
bestimmte Symbolkombinationen anzeigt, und mit minde
stens zwei, jeweils aus mehreren gewinnindividuellen
Anzeigeelementen bestehenden Zusatzgewinn-Spielein
richtungen, in welche ein in der Symbol-Spieleinrich
tung erzielter Gewinn überführt wird, dadurch gekenn
zeichnet, dass ein in einem Anzeigeelement (17, 19,
25, 29, 30, 32, 33) einer Zusatzgewinn-Spieleinrich
tung (15) erreichter Gewinn tasten- oder rechnerge
steuert im gleichen Spiel gegen einen in einem höher
wertigen Anzeigeelement (17, 19, 25, 29, 30, 32, 33)
einer anderen Zusatzgewinn-Spieleinrichtung (15) dar
gestellten Gewinn wechselseitig ausgespielt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der in der anderen Zusatzgewinn-Spieleinrichtung
(15) angebotene Gewinn zufallsgesteuert bestimmt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der in der anderen Zusatzgewinn-Spieleinrichtung
(15) angebotene Gewinn über eine Taste (17) ausgewählt
wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Anzeigeelemente (17, 19, 25, 29,
30, 32, 33) der Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen (15)
durch Geld-, Sonderspiele-, Punkte- und/oder Frei
spielgewinne dargestellt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass mindestens eine Zusatzgewinn-
Spieleinrichtung (15) durch eine Risikoleiter (13 bzw.
16 bzw. 27 bzw. 28 bzw. 31) mit aus mehreren gewinnin
dividuellen Anzeigeelementen (17 bzw. 19 bzw. 29 bzw.
30 bzw. 32), einer Totalverlust-Anzeigeelement (20
bzw. 21) und einer Risikotaste (22 bzw. 23) darge
stellt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass mindestens eine Zusatzgewinn-
Spieleinrichtung (15) durch ein Ausspieltableau mit
mehreren gewinnindividuellen Anzeigeelementen (25 bzw.
33) dargestellt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass bei räumlich nebeneinander ange
ordneten Risikoleitern (27, 28) zweier Zusatzgewinn-
Spieleinrichtungen (15) die Ausspielung zwischen zwei
benachbarten Anzeigeelementen (29, 30) der Risikolei
tern (27, 28) erfolgt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass der Vorgang der Ausspielung durch
Betätigung einer Taste (7) beendet wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass die Ausspielung zwischen gewinn
individuellen Anzeigeelementen (17, 19, 25 bzw. 19,
30, 32, 33) mehrerer Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen
(15) erfolgt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, dass die Ausspielung entsprechend der
Wertigkeit der gewinnindividuellen Anzeigeelemente
(17, 19, 25 bzw. 29, 30, 32, 33) der Zusatzgewinn-
Spieleinrichtungen (15) durchgeführt wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, dass beim Übergang von einer Zusatzge
winn-Spieleinrichtung (15) zur anderen Zusatzgewinn-
Spieleinrichtung (15), die einen Gewinn wertmäßig ver
ändert, zufallsgesteuert bestimmt wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass die Ausspielung von einer Gewinn
art (z. B. Punkte) wertmäßig in eine andere Gewinnart
(z. B. Sonderspiele) erfolgt.
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| DE19934301855 DE4301855C2 (de) | 1993-01-25 | 1993-01-25 | Verfahren zum Betreiben eines geldbetätigten Spielgerätes |
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|---|---|
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|---|---|---|---|
| DE19934301855 Expired - Lifetime DE4301855C2 (de) | 1993-01-25 | 1993-01-25 | Verfahren zum Betreiben eines geldbetätigten Spielgerätes |
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