DE4316268C2 - Verfahren zum Spritzgießen von Möbelteilen aus Kunststoff mit dem Gasinnendruckverfahren - Google Patents
Verfahren zum Spritzgießen von Möbelteilen aus Kunststoff mit dem GasinnendruckverfahrenInfo
- Publication number
- DE4316268C2 DE4316268C2 DE19934316268 DE4316268A DE4316268C2 DE 4316268 C2 DE4316268 C2 DE 4316268C2 DE 19934316268 DE19934316268 DE 19934316268 DE 4316268 A DE4316268 A DE 4316268A DE 4316268 C2 DE4316268 C2 DE 4316268C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wall
- profile
- gas
- plastic
- injection molding
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 title claims description 33
- 239000004033 plastic Substances 0.000 title claims description 33
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 18
- 230000008569 process Effects 0.000 title claims description 10
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 title claims description 8
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 3
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 27
- 239000000463 material Substances 0.000 description 7
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 4
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 4
- 230000035508 accumulation Effects 0.000 description 3
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 3
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 3
- IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N Atomic nitrogen Chemical compound N#N IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 229910001873 dinitrogen Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000009969 flowable effect Effects 0.000 description 1
- 239000011261 inert gas Substances 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 238000012805 post-processing Methods 0.000 description 1
- 238000007639 printing Methods 0.000 description 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/17—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29C45/1703—Introducing an auxiliary fluid into the mould
- B29C45/1704—Introducing an auxiliary fluid into the mould the fluid being introduced into the interior of the injected material which is still in a molten state, e.g. for producing hollow articles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/17—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29C45/1703—Introducing an auxiliary fluid into the mould
- B29C45/1704—Introducing an auxiliary fluid into the mould the fluid being introduced into the interior of the injected material which is still in a molten state, e.g. for producing hollow articles
- B29C2045/173—Introducing an auxiliary fluid into the mould the fluid being introduced into the interior of the injected material which is still in a molten state, e.g. for producing hollow articles using a plurality of fluid injection nozzles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Spritzgießen von Möbelteilen aus
Kunststoff, die eine als Hohlprofil ausgebildete langgestreckte Wand aufweisen nach dem
Patentanspruch 1.
Ein typisches Beispiel eines solchen Möbelteils ist eine Schubkastenzarge.
Bisher wird bei der Herstellung einer solchen Schubkastenzarge mit Hilfe eines
Formkerns ein U-förmiges Hohlprofil erzeugt. Derartige einseitig offene
Hohlprofile besitzen jedoch nur eine begrenzte Stabilität und wirken auch
optisch relativ labil, so daß sie nicht immer dem heutigen Publikumsgeschmack
entsprechen. Zwar läßt sich die Öffnung des U-Profils durch eine
eingeschweißte Kunststoffleiste oder dergleichen verschließen, doch erfordert
dies einen aufwendigen zusätzlichen Arbeitsgang. Zur Erhöhung der Stabilität
können auch Versteifungsrippen in dem Hohlprofil ausgebildet werden,
doch ergibt sich dabei oft der Nachteil, daß sich die Rippen durch Einfall
in den Außenflächen der Wand markieren und so das Erscheinungsbild
beeinträchtigen.
Um dem Schubkasten ein solides Aussehen zu verleihen, sollte die Kunststoffzarge
möglichst massiv wirken. Wegen des beim Kunststoff-Spritzgießen
unvermeidlichen Materialschwunds ist es jedoch schwierig, dickere Wandteile
massiv auszubilden, ohne daß es zu unansehnlichen Einfallstellen kommt.
Auch aus Gewichtsersparnisgründen ist ein Hohlprofil vorzuziehen.
Es sind sogenannte Gasinnendruckverfahren bekannt, bei denen Hohlräume
in einem Spritzteil dadurch erzeugt werden, daß man während des Spritzvorganges
ein inertes Gas unter Druck in den Formhohlraum injiziert. Bei
diesen Verfahren wird die Form zunächst nur zu einem gewissen Teil mit
Kunststoff gefüllt, und anschließend wird das Gas injiziert, so daß im Inneren
der noch fließfähigen Kunststoffmasse eine Gasblase entsteht und der Kunststoff
gegen die Wand des Formhohlraums gedrückt wird.
Dieses Verfahren wird jedoch bisher vorwiegend zur Erzeugung kleinerer
Hohlräume in verdickten Bereichen mit relativ kleinem Querschnitt, bei
spielsweise im Anschlußbereich von Rippen, eingesetzt, um dort Einfallstel
len zu vermeiden (Kunststoff-Plastics, 9/91, Seite 6). Die Erzeugung größerer
Hohlräume mit länglichem Profil nach diesem Verfahren gilt als problema
tisch, da sich die Form der in dem Kunststoff gebildeten Gasblase dann nicht
gezielt steuern läßt, so daß das Kunststoffteil eine uneinheitliche Wanddicke
erhält. Je nach Geometrie des Außenprofils des Kunststoffteils kommt es in
bestimmten Bereichen zu einer starken Ausdünnung der Wand oder sogar zu
einem Durchbruch der Gasblase, während in anderen Bereichen starke Mate
rialansammlungen verbleiben, so daß es dort zu Einfallstellen kommt.
Im Hinblick auf dieses Problem wird in WO 90/00466 A1 vorgeschlagen, den
Formhohlraum mit Nebenkavitäten zu versehen, in die bei der Injektion des
Gases ein Teil des Kunststoffes verdrängt wird. Auf diese Weise gelingt es,
einen Hohlkörper in der Form einer verhältnismäßig dicken kreisförmigen
Scheibe im Gasinnendruckverfahren herzustellen.
Weiterhin ist es aus dieser Druckschrift bekannt, diesen Hohlkörper im Inne
ren mit einer im wesentlichen diametral verlaufenden Trennwand zu verse
hen, indem das Gas an zwei verschiedenen Stellen in dem Formhohlraum
eingespritzt wird, so daß zwei getrennte Gasblasen entstehen.
Wenn es sich bei dem herzustellenden Kunststoffteil jedoch nicht um einen
verhältnismäßig kompakten, beispielsweise kreisscheibenförmigen Körper
handelt, sondern um ein langgestrecktes Hohlprofil, ist es noch schwieriger,
die Form der Gasblase geeignet zu steuern. Aus diesem Grund ist das Gasin
nendruckverfahren bisher nicht zur Herstellung von langgestreckten Hohl
profilen wie Schubkastenzargen und dergleichen eingesetzt worden.
Häufig soll das herzustellende Kunststoffteil auch einen dünnwandigen, massiven
Profilbereich aufweisen, der sich auf einer Seite an das Hohlprofil anschließt.
Dies gilt beispielsweise für eine Schubkastenzarge, bei der unter der
als Hohlprofil gestalteten Wand noch ein Flansch für die Befestigung einer
Laufschiene und/oder des Schubkastenbodens vorgesehen sein soll. In diesem
Fall füllt das Kunststoffmaterial beim Spritzgießen nach dem Gasinnendruckverfahren
zunächst nur den größeren Formhohlraum, der für die Bildung
des Hohlprofils vorgesehen ist. Wenn dann das Gas injiziert wird, so
verdrängt das Gas den Kunststoff auf einer Seite in den schmaleren Formhohlraum,
der für die Bildung des Flansches vorgesehen ist. Dies hat zur Folge,
daß die in dem Hohlraum erzeugte Gasblase keinen über die gesamte Län
ge des Formhohlraums einheitlichen Querschnitt annimmt, sondern sich mit
zunehmender Entfernung von der Injektionsstelle stärker zu der mit dem
Flansch versehenen Seite verlagert, so daß auf der entgegengesetzten Seite
eine unerwünschte Materialansammlung entsteht. Diesen Effekt könnte man
theoretisch dadurch vermeiden, daß man auch auf der dem Flansch entgegengesetzten
Seite eine entsprechende Nebenkavität vorsieht, in die ein Teil
des Kunststoffs verdrängt werden kann. Es wäre dann jedoch eine Nachbearbeitung
erforderlich, um das in die Nebenkavität eingedrungene Material zu
entfernen. Beim Spritzgießen einer Schubkastenzarge ginge somit der Vorteil
verloren, daß die Oberkante der Zarge eine glatte, von Bearbeitungsspuren
freie Oberfläche aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von
Möbelteilen mit einer als Hohlprofil ausgebildeten langgestreckten Wand aus Kunststoff zu
schaffen, mit dem sich ein geschlossenes Hohlprofil mit annähernd gleichbleibender
Wanddicke erzeugen läßt, so daß Einfallstellen in der Wand des
Hohlprofils vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1
genannten Merkmale gelöst.
Das Hohlprofil wird im Gasinnendruckverfahren erzeugt, wobei man jedoch
das Gas an mindestens zwei verschiedenen Stellen in Profilbereiche injiziert,
zwischen denen das Außenprofil der Wand eine Einschnürung aufweist. Beim
Injizieren des Gases in die teilweise mit Kunststoff gefüllte Form wird ein
Teil der Kunststoffmasse durch den Druck der in den beiden Profilbereichen
entstehenden Gasblasen in Richtung auf die Einschnürung gedrückt, so daß
die an der Einschnürungsstelle bestehende Engstelle des Formhohlraums mit
Kunststoffmasse ausgefüllt wird und so eine Barriere bildet, die eine Vereinigung
der in den beiden Profilbereichen entstehenden Gasblasen verhindert.
Auf diese Weise wird eine Zwangsführung der Gasblasen auf der Länge des
Formhohlraums erreicht, so daß in den Profilbereichen beiderseits der Einschnürung
eine weitgehend einheitliche Wanddicke des Hohlprofils erreicht
wird.
Sofern das Möbelteil an dem durch eine Stirnwand abgeschlossenen Ende
des Hohlprofils jenseits der Stirnwand noch einen Endabschnitt mit einem
offenen Hohlraum aufweist, so wird der zum Formen der Stirnwand und des
offenen Hohlraums dienenden Formkern vorzugsweise so gestaltet, daß die
Stirnwand fließend in die Wände des Endabschnitts übergeht. Auf diese Weise
erhält der Formhohlraum im Übergangsbereich zwischen dem Hohlprofil
und dem Endabschnitt eine V-förmige Gestalt, so daß sich die Kunststoffmasse
beim Injizieren des Gases leichter in den Endabschnitt verdrängen
läßt.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel
erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch eine nach dem
Verfahren hergestellte Schubkastenzarge; und
Fig. 2 einen horizontalen Schnitt durch die Schubkastenzarge.
Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, weist eine Zarge 10 für einen Schubkasten eine
Wand 12 mit einem rechteckigen Querschnitt auf, die eine Längsseitenwand
des Schubkastens bildet und als Hohlprofil gestaltet ist. An dem der Rückwand
zugewandten Ende weist die Zarge 10 einen abgewinkelten Endabschnitt
14 auf, der gemäß Fig. 2 einen zur Rückseite offenen Hohlraum 16
bildet und außerdem seitlich vorspringende Verbindungsteile 18 aufweist,
die in die nicht gezeigte Rückwand des Schubkastens eingesteckt werden. An
den unteren Rand der hohlen Wand 12 schließt sich ein massives, zur Seite
hin offenes Rinnenprofil 20 an, das zur Befestigung des nicht gezeigten
Schubkastenbodens dient.
Das Außenprofil der hohlen Wand 12 ist mit einer Einschnürung 22 versehen,
die im gezeigten Beispiel durch eine tiefere V-förmige Nut 24 in der
dem Schubkasteninneren zugewandten Oberfläche und eine gegenüberliegende
flachere Nut 26 in der Außenfläche gebildet wird. Die Einschnürung 22
teilt das Profil der Wand 12 ist einen unteren Profilbereich 28, der etwa
zwei Drittel der Gesamthöhe einnimmt, und einen oberen Profilbereich 30,
der das obere Drittel der Gesamthöhe einnimmt. Im Bereich der Einschnürung
22 ist die Wand 12 massiv mit Kunststoff ausgefüllt, so daß die Hohlräume
der Profilbereiche 28 und 30 auf der gesamten Länge der Wand 12 voneinander
getrennt sind.
Zur Herstellung der Zarge 10 wird eine Form verwendet, die in ihrem Mittelabschnitt
einen der Außenkontur der Wand 12 entsprechenden kernlosen
Formhohlraum aufweist. Lediglich in den Endbereichen sind Kerne zur Bildung
des offenen Hohlraums 16 und eines entsprechenden Hohlraums 32 im
vorderen Endabschnitt 34 der Zarge vorgesehen. Die Kunststoffmasse wird
im vorderen Endbereich 34 eingespritzt, bis der gesamte Formhohlraum zu
etwa 80% gefüllt ist. Die Kunststoffmasse befindet sich dann im wesentlichen
in den relativ dicken Profilbereichen 28 und 30 und ist noch nicht in nennenswertem
Umfang in das Rinnenprofil 20 und den hinteren Endabschnitt
14 eingedrungen. In diesem Zustand wird über zwei Injektionsnadeln Stickstoffgas
unter hohem Druck in die Profilbereiche 28 und 30 eingepreßt, so
daß dort Gasblasen 36, 38 entstehen, die den Kunststoff zur Formwand und in
das Rinnenprofil 20 und den Endabschnitt 14 hinein verdrängen. Im Bereich
der Einschnürung 22 wirkt der Gasdruck von beiden Seiten, so daß die
Kunststoffmasse in der Einschnürung verbleibt und eine Vereinigung der beiden
Gasblasen 36 und 38 verhindert.
Da der untere Profilbereich 28 einen größeren Querschnitt aufweist als der
obere Profilbereich 30, steht im unteren Profilbereich genügend Material
zum Füllen des Rinnenprofils 20 zur Verfügung. Das kleinere Kunststoffvolumen
in den oberen Profilbereich 30 kann lediglich in den Endabschnitt 14
abfließen. Unter diesen Bedingungen nehmen die Gasblasen 36 und 38 eine
langgestreckte Form an, so daß letztlich sowohl im unteren Profilbereich 28
wie auch im oberen Profilbereich 30 ein Hohlprofil mit einer im wesentlichen
einheitlichen Wanddicke entsteht, das praktisch keine Einfallstellen
aufweist.
Man erhält so ein hohles Kunststoffteil von hoher Qualität, das im Bereich
der Wand 12 außen völlig geschlossen ist und somit wie ein massives Bauteil
wirkt.
Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, sind die Hohlräume 16 und 32 an den stirnseitigen
Enden der Wand 12 durch geeignete Formgebung der entsprechenden
Formkerne so gestaltet, daß die Stirnwände 40, die die offenen Hohlräume
16, 32 von den Gasblasen 36, 38 trennen, ein im wesentlichen V-förmiges
Profil haben und fließend in die Seitenwände übergehen. Durch diese Formgebung
wird der Materialfluß verbessert und eine schwalbenschwanzförmige
Kontur der Gasblasen 36 und 38 erreicht, so daß auch in den Übergangsbereichen
zwischen den Stirnwänden 40 und den inneren und äußeren Seitenwänden
der Zarge Materialansammlungen und Einfallstellen vermieden werden.
Claims (4)
1. Verfahren zum Spritzgießen von Möbelteilen (10) aus Kunststoff, die eine
als Hohlprofil ausgebildete langgestreckte Wand (12) aufweisen, wobei
das Hohlprofil im Gasinnendruckverfahren erzeugt
und dabei das Gas in mindestens zwei verschiedene Profilbereiche (28, 30)
injiziert wird und wobei die Wand (12) mit einer in ihrer Längsrichtung verlau
fenden Einschnürung (22) versehen ist, durch welche die beiden Profilbereiche
(28, 30) so weit voneinander getrennt werden, daß die Gasblasen (36, 38) sich
nicht vereinigen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Form
werkzeug an einer Längskante des die Wand (12) bildenden Formhohlraums
eine Nebenaktivität vorgesehen ist, die sich über eine wesentliche Länge der Wand
erstreckt und in die beim Injizieren des Gases ein Teil der Kunststoffmasse
verdrängt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas
in drei verschiedene Profilbereiche injiziert wird, die durch zwei Einschnürungen
der Wand voneinander getrennt sind.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, zum Spritzgießen von
Möbelteilen, bei denen sich an die als Hohlprofil ausgebildete Wand (12) mindestens
an einem Ende ein Endabschnitt (14) anschließt, der einen am stirnseitigen
Ende offenen Hohlraum (16) bildet und gegenüber dem Hohlprofil
durch eine Stirnwand (40) abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stirnwand (40) derart schräg in die Wände des Endabschnitts (14)
und die angrenzenden Wände des Hohlprofils übergeht, daß im Form
hohlraum an diesen Übergangstellen jeweils ein V-förmmiges Profil gebildet wird,
durch das der Kunststoff beim Spritzgießen in die Wand des Endabschnitts
(14) geleitet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934316268 DE4316268C2 (de) | 1993-05-14 | 1993-05-14 | Verfahren zum Spritzgießen von Möbelteilen aus Kunststoff mit dem Gasinnendruckverfahren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934316268 DE4316268C2 (de) | 1993-05-14 | 1993-05-14 | Verfahren zum Spritzgießen von Möbelteilen aus Kunststoff mit dem Gasinnendruckverfahren |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4316268A1 DE4316268A1 (de) | 1994-11-17 |
| DE4316268C2 true DE4316268C2 (de) | 1995-11-30 |
Family
ID=6488162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934316268 Expired - Fee Related DE4316268C2 (de) | 1993-05-14 | 1993-05-14 | Verfahren zum Spritzgießen von Möbelteilen aus Kunststoff mit dem Gasinnendruckverfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4316268C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29812911U1 (de) | 1998-07-21 | 1998-10-29 | Eickel u. Spindeldreher GmbH, 59823 Arnsberg | Arbeitsplatte für Haushaltsgeräte |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH09510932A (ja) * | 1995-01-27 | 1997-11-04 | フィリップス エレクトロニクス ネムローゼ フェンノートシャップ | 製品を射出成形する方法及び射出成形型、並びにこの方法で製造した製品 |
| DE19518153B4 (de) * | 1995-05-17 | 2006-04-06 | Ninkaplast Gmbh | Verfahren zur Herstellung eines Schubkastens |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5098637A (en) * | 1988-07-11 | 1992-03-24 | Milad Limited Partnership | Process for injection molding and hollow plastic article produced thereby |
-
1993
- 1993-05-14 DE DE19934316268 patent/DE4316268C2/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29812911U1 (de) | 1998-07-21 | 1998-10-29 | Eickel u. Spindeldreher GmbH, 59823 Arnsberg | Arbeitsplatte für Haushaltsgeräte |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4316268A1 (de) | 1994-11-17 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69219157T2 (de) | Spritzgiessen von kunststoffgegenständen die hohlförmige rippen aufweisen | |
| DE2046958C3 (de) | Aus Kunststoff gespritzter becherförmiger Behälter | |
| DE69012085T2 (de) | Rahmen für eine Kraftfahrzeugtür und eine Tür, die diesen Rahmen enthält. | |
| DE1957878C3 (de) | Leicht zusammensetzbares Möbelteil, das hohle Wände aufweist | |
| EP0164082A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen von Endstücken an Kunststoff-Profilleisten | |
| DE2111430A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Anbringung einer Kunststoffrandleiste | |
| DE9403833U1 (de) | Öffnungsverschluß | |
| DE4226390C2 (de) | Hohlkörper-Spritzgießverfahren | |
| DE102015112563A1 (de) | Verbindungsanordnung zum Verbinden eines Pfostens an einem Rahmenprofil eines Fensters oder einer Türe aus Kunststoff | |
| DE68902446T2 (de) | Kaeseform aus kunststoff mit waehrend der herstellung der seitenwand durch spritzgiessen geformten draenagerillen. | |
| DE3205000A1 (de) | Extruderkopf zum extrudieren von formlingen fuer rolladenstaebe, selbsttragende zierleisten u.dgl. sowie damit herzustellender formling | |
| DE4316268C2 (de) | Verfahren zum Spritzgießen von Möbelteilen aus Kunststoff mit dem Gasinnendruckverfahren | |
| DE3315746A1 (de) | Verfahren und form zur herstellung von formteilen aus faserverstaerktem kunststoff | |
| DE29721096U1 (de) | Ablagefach o.dgl. becherartiges Einbauteil für Kraftfahrzeuge | |
| DE3900894A1 (de) | Verfahren zur herstellung von flaschenkaesten mit waagrechten griffholmen sowie entsprechende flaschenkaesten | |
| DE19518153B4 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Schubkastens | |
| EP1467339A2 (de) | Wechselrahmen für Plakate | |
| DE19947984A1 (de) | Spritzgiessmaschine | |
| DE3447801C2 (de) | ||
| DE7337190U (de) | Kastenförmiges Möbelbauteil | |
| DE3704218A1 (de) | Schubladen-bausatz | |
| DE102005056630A1 (de) | Verfahren zum Pressen eines Formteils und ein nach diesem Verfahren hergestelltes Formteil | |
| DE3040792A1 (de) | Surfbrett aus thermoplasticshem kunststoff und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE19936956B4 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Kunststofformteils | |
| DE4230782C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Spritzgießen eines Formkörpers mit einem Hohlraum aus Kunststoff |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B29C 45/00 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |