DE4320060B4 - Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterspeicherzellenkondensators - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterspeicherzellenkondensators Download PDF

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Abstract

Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterspeicherzellenkondensators mit den folgenden Schritten:
(1) Erzeugen eines Kondensatorkontaktloches nach dem Erzeugen einer ersten Zwischenschicht (21), einer zweiten Zwischenschicht (22) und einer dritten Zwischenschicht (23) auf einem leitfähigen Substrat (20) in der genannten Reihenfolge;
(2) Abscheiden einer ersten leitfähigen Schicht (24) auf der gesamten Oberfläche und einer vierten Zwischenschicht (25) auf der ersten leitfähigen Schicht (24);
(3) Abscheiden einer zweiten leitfähigen Schicht (26) und Strukturieren der zweiten leitfähigen Schicht zum Erzeugen eines hervorstehenden Abschnittes (27);
(4) Stapeln einer Mehrzahl von Schichten, die aus der dritten leitfähigen Schicht (28) und einer fünften Zwischenschicht (29) bestehen, abwechselnd in einer vielschichtigen Form auf dem hervorstehenden Abschnitt (27);
(5) Rückätzen der dritten leitfähigen Schichten (28) und der fünften Zwischenschichten (29), um Teile der zweiten und dritten leitfähigen Schichten (26, 28) in der Form von vielschichtigen Rippen (33) übrigzulassen;
(6) Ätzen der vierten Zwischenschicht...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterspeicherzellenkondensators nach dem Oberbegriff der Patentansprüche 1, 2, 5 und 6.
  • Allgemein befaßt sich die Erfindung mit einem Verfahren zum Erzeugen eines Kondensators einer Halbleitervorrichtung und insbesondere mit einem Verfahren zum Herstellen eines Kondensators einer Halbleitervorrichtung, bei der die Speicherelektrode des Kondensators in der Form eines vielschichtigen (dreischichtigen oder mehrschichtigen) Zylinders durch Anwendung eines selbstausrichtenden Verfahrens gebildet ist, wodurch die Kapazität des Speicherkondensators maximiert wird und somit bedeutend zu der Erhöhung der Dichte der Speicherzellen beiträgt.
  • Allgemein wird eine ringförmige, gestapelte Kondensatorzelle, wie diese in 1 gezeigt ist, in der nachfolgend beschriebenen Art hergestellt.
  • Das bedeutet, daß eine Siliziumoxidschicht 2 und eine Siliziumnitridschicht 3 nacheinander auf einem Siliziumsubstrat 1 abgeschieden werden, woraufhin ein Kontaktloch mittels eines Photoätzprozesses (1a) geöffnet wird. Daraufhin wird, wie dies in 1b dargestellt ist, eine Polysili ziumschicht 4 auf der Siliziumnitridschicht 3 abgeschieden. Daraufhin wird eine weitere Siliziumoxidschicht 5 abgeschieden. Daraufhin wird die Siliziumoxidschicht 5 strukturiert, um eine Ätzmaske für das Ätzen des Polysiliziums 4 zu erzeugen. Daraufhin wird das Polysilizium 4 teilweise mit dieser Oxidmaske (1c) geätzt.
  • Daraufhin wird, wie dies in 1d dargestellt ist, eine Siliziumoxidschicht 6 abgeschieden. Anschließend wird die Siliziumoxidschicht 6 rückgeätzt, um eine Siliziumoxidseitenwand 7 zu bilden.
  • Als nächstes wird, wie dies in 1e dargestellt ist, eine Polysiliziumschicht abgeschieden und rückgeätzt, um die Polysiliziumseitenwand 8 zu bilden, damit diese als ringförmige Kondensatorspeicherelektrode verwendet werden kann.
  • Daraufhin werden, wie dies in 1f dargestellt ist, die Siliziumoxidschicht und die Seitenwand 7 einem Naßätzen innerhalb einer Flußsäurepufferlösung unterworfen, wodurch eine Kondensatorspeicherelektrode 9 gebildet wird. Bei dem obigen Verfahren dient die Siliziumnitridschicht 3 als Ätzstoppschicht in dem Polysiliziumätzprozeß.
  • Letztlich wird, wie dies in 1g dargestellt ist, eine dielektrische Schicht 10 an der Speicherelektrode 9 angebracht, woraufhin eine Zellenplatte 11 auf der dielektrischen Schicht 10 gebildet wird, um den Prozeß zur Erzeugung des Kondensators abzuschließen.
  • Bei dem oben beschriebenen bekannten Prozeß zum Bilden eines Kondensators ist es sehr schwierig, das Polysilizium teilweise zu ätzen, um ein dünnes Polysilizium mit einer vorbestimmten Dicke bei dem Schritt gemäß 1c zu erzeugen. Ferner ist eine Steigerung der Kapazität bei der Hauptelektrode und der Ringelektrode nur in einem sehr begrenzten Umfang möglich, wodurch es schwierig ist, hochdichte Speicherzellen zu erzeugen.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Halbleiterspeicherzellenkondensator und ein Verfahren zu dessen Herstellung so weiterzubilden, daß der Halbleiterspeicherzellenkondensator eine erhöhte Kapazität hat.
  • Diese Aufgabe wird durch Verfahren nach den Ansprüchen 1, 2, 5 und 6 gelöst.
  • Die Erfindung schafft ein Verfahren zum Herstellen eines Kondensators einer Halbleitervorrichtung, dessen Kapazität bei begrenztem Volumen erhöht werden kann, indem eine Kondensatorspeicherelektrode mit vielschichtiger zylindrischer Form geschaffen wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren umfaßt folgende Schritte:
    Abscheiden einer ersten Siliziumoxidschicht, einer ersten Siliziumnitridschicht und einer zweiten Siliziumoxidschicht nacheinander zum Erzeugen eines Kontaktloches durch Strukturierung dieser Schichten an einem Ort, an dem eine Kondensatorspeicherelektrode für einen vergrabenen Kontakt zu erzeugen ist, und daraufhin Abscheiden einer ersten Polysiliziumschicht, einer dritten Siliziumoxidschicht und einer zweiten Polysiliziumschicht zum Erzeugen eines hervorstehenden Abschnittes durch deren Strukturierung; Stapeln von Sätzen der dritten Polysiliziumschicht und der vierten Siliziumoxidschicht in abwechselnder Weise auf dem hervorstehenden Abschnitt in einer vielfachen Schichtanordnung; Ätzen der vielfachen Schichten der dritten Polysiliziumschichten und der vierten Polysiliziumschichten derart, daß die zweiten und dritten Polysiliziumschichten in der Form von vielfachen Rippen stehenbleiben; Ätzen der dritten Siliziumoxidschicht unter Verwendung der vielfachen Rippen der dritten Polysiliziumschichten als Maske zur Erzeugung eines vielschichtigen Zylinders; Abscheiden eines vierten Polysiliziums und Aus führen einer Rückätzung, welche tiefer ist als die Dicke des vierten Polysiliziums; Aussetzen der dritten Siliziumoxidschicht einem Naßätzen, um eine vielschichtige zylindrische Speicherelektrode zu erzeugen; und Abscheiden einer dielektrischen Schicht und einer Zellenplatte auf dieser Speicherelektrode.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfaßt das Verfahren folgende Schritte: Abscheiden einer ersten Siliziumoxidschicht, einer ersten Siliziumnitridschicht und einer zweiten Siliziumoxidschicht der Reihe nach auf dem Siliziumsubstrat und Durchführen eines Strukturierungsprozesses zur Bildung eines Kontaktloches; anschließend Abscheiden einer ersten Polysiliziumschicht, einer dritten Siliziumoxidschicht, einer zweiten Polysiliziumschicht und einer vierten Siliziumoxidschicht der Reihe nach; anschließend Strukturieren der vierten Siliziumoxidschicht zur Erzeugung eines tieferliegenden Abschnittes; anschließend Stapeln der dritten Polysiliziumschichten und der fünften Siliziumoxidschichten auf dem tieferliegenden Abschnitt und auf der vierten Siliziumoxidschicht in einer abwechselnden Weise zur Bildung einer vielschichtigen Struktur; sodann Rückätzen der obersten Schicht zur Bildung eines Polysiliziumstopfens in dem tieferliegenden Abschnitt; sodann Rückätzen der dritten Polysiliziumschichten und der fünften Siliziumoxidschichten, so daß die zweiten und dritten Polysiliziumschichten in Form von vielschichtigen Rippen übrigbleiben; sodann Rückätzen der dritten Siliziumoxidschicht in einer kontinuierlichen Weise durch Verwendung der dritten Polysiliziumschicht als Maske zum Erzeugen eines vielschichtigen Zylinders; anschließendes Abscheiden einer vierten Polysiliziumschicht und daraufhin Ausführen eines Rückätzens mit einer Tiefe, die größer ist als die Tiefe der vierten Polysiliziumschicht; sodann Aussetzen der dritten Siliziumoxidschicht einem Naßätzen zur Erzeugung einer vielschichtigen zylindrischen Speicherelektrode; und anschließendes Erzeugen einer dielektrischen Schicht und einer Zellenplatte auf der Speicherelektrode, wodurch die Bildung des Kondensators gemäß diesem Aspekt der Erfindung vollendet wird.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1(a)–(g) das Verfahren der Erzeugung des Kondensators bei der bekannten Halbleitervorrichtung;
  • 2(a)–(g) den Prozeß der Erzeugung eines Kondensators einer Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung; und
  • 3(a)–(h) ein weiteres Ausführungsbeispiel des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens zum Erzeugen des Kondensators der Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel umfaßt das Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterspeicherzellenkondensators folgende Verfahrensschritte: (1) Erzeugen eines Kondensatorkontaktloches nach Erzeugung einer ersten Zwischenschicht, einer zweiten Zwischenschicht und einer dritten Zwischenschicht auf einem leitfähigen Substrat in der genannten Reihenfolge; (2) Abscheiden einer ersten leitfähigen Schicht auf der gesamten Oberfläche, und einer vierten Zwischenschicht auf der ersten leitfähigen Schicht; (3) Abscheiden einer zweiten leitfähigen Schicht und Strukturieren der zweiten leitfähigen Schicht zur Bildung eines hervorstehenden Abschnittes; (4) Stapeln einer Mehrzahl von Schichten, die aus der zweiten leitfähigen Schicht und einer fünften Zwischenschicht bestehen, in abwechselnder Anordnung in einer vielschichtigen Form auf dem hervorstehenden Ab schnitt; (5) Rückätzen der zweiten leitfähigen Schichten und der fünften Zwischenschichten derart, daß die zweiten leitfähigen Schichten in der Form von mehrschichtigen Rippen übrigbleiben; (6) Ätzen der vierten Zwischenschicht unter Verwendung der vielschichtigen Rippen als Maske; (7) Abscheiden einer dritten leitfähigen Schicht; Rückätzen der dritten leitfähigen Schicht, der zweiten leitfähigen Schicht und der ersten leitfähigen Schicht; (9) Ätzen der vierten und dritten Zwischenschicht durch einen Naßätzprozeß zur Bildung einer ersten Speicherelektrode; und (10) Erzeugen einer dielektrischen Schicht auf der ersten Speicherelektrode und einer Kondensatorplattenelektrode auf der mit der elektrischen Schicht versehenen Speicherelektrode.
  • Wie zunächst unter Bezugnahme auf 2a erläutert wird, werden nacheinander eine erste Oxidschicht 21 (erste Zwischenschicht), eine zweite Siliziumnitridschicht 22 (zweite Zwischenschicht) und eine zweite Siliziumoxidschicht 23 (dritte Zwischenschicht) auf dem Siliziumsubstrat 20 abgeschieden, woraufhin ein Kontaktloch durch einen Ätzprozeß geöffnet wird. Dann wird eine erste Polysiliziumschicht 24 (erste leitfähige Schicht) mit einem dotierten Polysilizium in einer Dicke von weniger als 3000 Å durch Anwendung eines chemischen Niederdruckdampfabscheidungsverfahrens (LPCVD) abgeschieden. Dann wird eine dritte Siliziumoxidschicht 25 (vierte Zwischenschich) oder eine isolierende Schicht, wie beispielsweise eine Siliziumnitridschicht mit einer höheren Ätzrate verglichen mit derjenigen von Polysilizium in einer Dicke von weniger als 5000 Å abgeschieden. Daraufhin wird ein zweites Polysilizium 26 (zweite leitfähige Schicht) mit einer Dicke von weniger als 2000 Å abgeschieden, woraufhin ein Strukturierungsprozeß ausgeführt wird, um einen hervorstehenden Abschnitt 27 zu bilden.
  • Nach Beendigung des obigen Prozesses werden, wie dies in 2b gezeigt ist, dritte Polysiliziumschichten 28 (eine dritte leitfähige Schicht) und vierte Siliziumoxidschichten 29 (eine fünfte Zwischenschicht) oder isolierende Schichten, wie beispielsweise Siliziumnitridschichten mit einer größeren Ätzrate verglichen mit derjenigen von Polysilizium abwechselnd jeweils in einer Dicke von weniger als 500 Å in der Form einer Vielschichtstruktur gestapelt. Daraufhin wird, wie dies in 2c gezeigt ist, ein Gas, das F-Minus-Ionen aufweist, wie beispielsweise CF4 verwendet, um einen Ätzprozeß derart auszuführen, daß die dritten Polysiliziumschichten 28 langsamer als die vierten Siliziumoxidschichten 29 geätzt werden, so daß dementsprechend die Polysiliziumschichten in der Form von mehrfachen Rippen 33 übrigbleiben. Daraufhin wird, wie dies in 2d gezeigt ist, die dritte Siliziumoxidschicht 25 Anisotrop unter Verwendung der vielfach beschichteten Rippen 33 als Maske Anisotrop geätzt, so daß ein Ätzstopp durch die erste Polysiliziumschicht 24 gebildet wird, wodurch ein vielschichtiger Zylinder um einen Kernpol gebildet wird.
  • Nach den obigen Schritten wird, wie dies in 2e gezeigt ist, eine vierte Polysiliziumschicht 30 (vierte leitfähige Schicht) auf dem vielschichtigen Zylinder abgeschieden, woraufhin, wie dies in 2f gezeigt ist, die Polysiliziumschichten 30, 28, 26, 24 mit einer größeren Tiefe als die Dicke des vierten Polysiliziums 30 rückgeätzt, wobei bei diesem Ätzprozeß ein Ätzstopp durch die zweite Siliziumoxidschicht 23 gebildet wird, wodurch die zweite Siliziumoxidschicht 23 freigelegt wird.
  • Daraufhin werden, wie dies in 2g gezeigt ist, die zweite und dritte Siliziumoxidschicht 23, 25 einem Naßätzen innerhalb einer Lösung, welche Flußsäure enthält, unterworfen, um die beiden Siliziumoxidschichten zu entfernen, wodurch eine vielschichtige, zylindrische Speicherelektrode 31 gebildet wird.
  • Daraufhin werden eine dielektrische Schicht und eine Zellenplatte auf der Speicherelektrode 31 mittels eines bekannten Verfahrens abgeschieden, wodurch das Verfahren der Erzeugung des Kondensators gemäß der vorliegenden Erfindung abge schlossen.
  • 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung, bei dem ein tieferliegender Bereich gebildet wird.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel umfaßt ein Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterspeicherzellenkondensators folgende Verfahrensschritte: (1) Erzeugen eines Kondensatorkontaktloches, Nachbilden einer ersten Zwischenschicht, einer zweiten Zwischenschicht und einer dritten Zwischenschicht auf einem leitfähigen Substrat in der genannten Reihenfolge; (2) Erzeugen einer ersten leitfähigen Schicht auf der gesamten Oberfläche und einer vierten Zwischenschicht auf der ersten leitfähigen Schicht; (3) Abscheiden einer zweiten leitfähigen Schicht und einer fünften Zwischenschicht und Strukturieren der fünften Zwischenschicht zum Bilden eines tieferliegenden Abschnittes; (4) Stapeln einer Mehrzahl von Schichten, welche aus der zweiten leitfähigen Schicht und der sechsten Zwischenschicht bestehen, in abwechselnder Reihenfolge in einer vielschichtigen Struktur auf dem tieferliegenden Abschnitt; (5) Rückätzen der zweiten leitfähigen Schichten, der sechsten Zwischenschichten und der fünften Zwischenschicht derart, daß die zweite leitfähige Schicht in der Form vielschichtiger Rippen übrigbleibt; (6) Ätzen der vierten Zwischenschicht unter Verwendung der vielschichtigen Rippen als Maske; (7) Abscheiden einer dritten leitfähigen Schicht; (8) Rückätzen der dritten leitfähigen Schicht, der zweiten leitfähigen Schicht und der ersten leitfähigen Schicht; (9) Ätzen der vierten und dritten Zwischenschicht durch einen Naßätzprozeß zur Bildung einer ersten Speicherelektrode; und (10) Erzeugen einer dielektrischen Schicht auf der ersten Speicherelektrode und einer Kondensatorplattenelektrode auf der dielektrischen Schicht oberhalb der Speicherelektrode.
  • Wie in 3a gezeigt ist, werden eine erste Siliziumoxidschicht 41 (erste Zwischenschicht), eine erste Silizium nitridschicht 42 (zweite Zwischenschicht) und eine zweite Siliziumoxidschicht 43 (dritte Zwischenschicht) auf einem Siliziumsubstrat 40 abgeschieden, wodurch ein Speicherzellenkondensator gebildet wird. Dann wird ein Kontaktloch mittels eines Photoätzprozesses geöffnet. Anschließend wird eine erste Polysiliziumschicht 44 (erste leitfähige Schicht) mit einer Dicke von weniger als 3000 Å durch Anwendung des üblichen Niederdruckdampfabscheidungsverfahrens abgeschieden. Anschließend wird eine dritte Siliziumoxidschicht 45 (vierte Zwischenschicht) mit einer Dicke von weniger als 5000 Å abgeschieden. Nunmehr wird eine zweite Polysiliziumschicht 46 (zweite leitfähige Schicht) mit einer Dicke von weniger als 1000 Å abgeschieden. Nun wird eine vierte Siliziumoxidschicht 52 (fünfte Zwischenschicht) mit einer Dicke von weniger als 2000 Å abgeschieden.
  • Als nächstes wird, wie dies in 3b gezeigt ist, die vierte Siliziumoxidschicht 52 strukturiert, um einen tieferliegenden Abschnitt zu bilden. Dann werden, wie dies in 3c gezeigt ist, die dritten Polysiliziumschichten 48, 48' und 48'' (dritte leitfähige Schicht) und die fünften Siliziumoxidschichten 49, 49', 49'' (sechste Zwischenschicht) in einer sich abwechselnden Weise jeweils mit einer Dicke von 2000 bis 5000 Å gestapelt. Dann wird eine oberste Polysiliziumschicht 54 abgeschieden. Anschließend wird die oberste Polysiliziumschicht 54 unter Verwendung von O2- und CF4-Gasen rückgeätzt, wodurch ein Polysiliziumstopfen 54' gebildet wird.
  • Dann wird, wie dies in 3d dargestellt ist, ein CF4-Gas mit F (Minus)-Ionen verwendet, um die gestapelten Mehrfachschichten der dritten Polysiliziumschichten und der fünften Siliziumoxidschichten rückzuätzen. In diesem Zustand wird eine Einstellung in der Weise ausgeführt, daß die Ätzgeschwindigkeit der dritten Polysiliziumschichten langsamer als diejenige der fünften Siliziumoxidschichten sein soll. Demzufolge sollen die dritten Polysiliziumschichten in der Form von vielschichtigen Rippen übrigbleiben. Dies bedeutet, daß der gestufte Abschnitt des dritten Polysiliziums, bei dem die Dicke einen höheren Wert hat, selektiv übrigbleiben wird.
  • Daraufhin wird, wie dies in 3e gezeigt ist, die dritte Siliziumoxidschicht 45 unter Verwendung der Vielschichtrippen als Maske geätzt, wobei während dieses Ätzprozesses die erste Polysiliziumschicht 44 als Ätzstoppschicht dient, wodurch ein Kernpol und ein vielschichtiger Zylinder, der den Kernpol umgibt, gebildet werden.
  • Dann wird, wie dies in 3f dargestellt ist, eine vierte Polysiliziumschicht 50 (vierte leitfähige Schicht) auf dem vielschichtigen Zylinder abgeschieden. Daraufhin wird, wie dies in 3g gezeigt ist, die vierte Polysiliziumschicht 50 tiefer als ihre Dicke rückgeätzt, wobei die zweite Siliziumoxidschicht 43 als Ätzstoppschicht dient, wodurch die Oberfläche der zweiten Siliziumoxidschicht 43 freigelegt wird.
  • Daraufhin werden, wie dies in 3h gezeigt ist, die zweite und dritte Siliziumoxidschicht 43 und 45 einem Naßätzen innerhalb einer Flußsäure enthaltenden Lösung unterworfen, wodurch diese Schichten entfernt werden, woraufhin eine vielschichtige zylindrische Speicherelektrode 51 erzeugt wird.
  • Daraufhin werden eine dielektrische Schicht und eine Zellenplatte des Kondensators auf der Speicherelektrode 51 gebildet, wodurch die Erzeugung eines Kondensators gemäß der vorliegenden Erfindung beendet wird.
  • Bei der oben beschriebenen vorliegenden Erfindung wird ein hervorstehender Abschnitt oder ein tieferliegender Abschnitt gebildet, wobei mehrere Sätze von jeweils zwei Schichten mit unterschiedlichen Ätzraten, die aus unterschiedlichen Materialien zusammengesetzt sind, abwechselnd gestapelt werden. Diese beiden Schichtensätze werden derart rückgeätzt, daß das Material mit der niedrigeren Ätzrate in Form von mehrschichtigen Rippen übrigbleibt. Unter Verwendung dieser verbleibenden Schichten als Maske wird eine darunter angeordnete Schicht (Polysilizium oder nicht-kristallines Silizium) mit einer Ätzrate, die sich von der Ätzrate der übrigen Schichten unterscheidet, geätzt, so daß die geätzte untere Schicht eine vielschichtige zylindrische Struktur bildet und daß die Speicherelektrode in Form eines vielschichtigen Zylinders gebildet wird, der mehr als drei Schichten hat, wobei eine selbstausrichtende Technik eingesetzt wird.
  • Demzufolge kann die Kapazität des Speicherkondensators erhöht werden, was zu einer hohen Dichte der Halbleiteranordnung beiträgt.

Claims (8)

  1. Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterspeicherzellenkondensators mit den folgenden Schritten: (1) Erzeugen eines Kondensatorkontaktloches nach dem Erzeugen einer ersten Zwischenschicht (21), einer zweiten Zwischenschicht (22) und einer dritten Zwischenschicht (23) auf einem leitfähigen Substrat (20) in der genannten Reihenfolge; (2) Abscheiden einer ersten leitfähigen Schicht (24) auf der gesamten Oberfläche und einer vierten Zwischenschicht (25) auf der ersten leitfähigen Schicht (24); (3) Abscheiden einer zweiten leitfähigen Schicht (26) und Strukturieren der zweiten leitfähigen Schicht zum Erzeugen eines hervorstehenden Abschnittes (27); (4) Stapeln einer Mehrzahl von Schichten, die aus der dritten leitfähigen Schicht (28) und einer fünften Zwischenschicht (29) bestehen, abwechselnd in einer vielschichtigen Form auf dem hervorstehenden Abschnitt (27); (5) Rückätzen der dritten leitfähigen Schichten (28) und der fünften Zwischenschichten (29), um Teile der zweiten und dritten leitfähigen Schichten (26, 28) in der Form von vielschichtigen Rippen (33) übrigzulassen; (6) Ätzen der vierten Zwischenschicht (25) unter Verwendung der vielschichtigen Rippen (33) als Maske; (7) Abscheiden einer vierten leitfähigen Schicht (30); (8) Rückätzen der vierten leitfähigen Schicht (30), der dritten leitfähigen Schicht (28), der zweiten leitfähigen Schicht (26) und der ersten leitfähigen Schicht (24); (9) Ätzen der vierten und dritten Zwischenschicht (25, 23) durch einen Naßätzprozeß zur Bildung einer ersten Speicherelektrode (31); und (10) Erzeugen einer dielektrischen Schicht auf der ersten Speicherelektrode (31) und einer Kondensatorelektrodenplatte auf der dielektrischen Schicht.
  2. Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterspeicherzellenkondensators mit den folgenden Schritten: (1) Erzeugen eines Kondensatorkontaktloches nach dem Erzeugen einer ersten Zwischenschicht (41), einer zweiten Zwischenschicht (42) und einer dritten Zwischenschicht (43) auf einem leitfähigen Substrat (40) in der genannten Reihenfolge; (2) Abscheiden einer ersten leitfähigen Schicht (44) auf der gesamten Oberfläche und einer vierten Zwischenschicht (45) auf der ersten leitfähigen Schicht (44); (3) Abscheiden einer zweiten leitfähigen Schicht (46) und einer fünften Zwischenschicht (52) und Strukturieren der fünften Zwischenschicht (52) zum Erzeugen eines tieferliegenden Abschnittes; (4) Stapeln einer Mehrzahl von Schichten, die aus einer dritten leitfähigen Schicht (48, 48', 48'') und einer sechsten Zwischenschicht (49, 49', 49'') bestehen, abwechselnd in einer vielschichtigen Form auf dem tieferliegenden Abschnitt (53); (5) Rückätzen der dritten leitfähigen Schicht (48, 48', 48''), der sechsten Zwischenschichten (49, 49', 49'') und der fünften Zwischenschicht (52), um Teile der zweiten und dritten leitfähige Schicht (46, 48, 48', 48'') in der Form von vielschichtigen Rippen stehen zu lassen; (6) Ätzen der vierten Zwischenschicht (45) unter Verwendung der vielschichtigen Rippen als Maske; (7) Abscheiden einer vierten leitfähigen Schicht (50); (8) Rückätzen der vierten leitfähigen Schicht (50), der dritten leitfähigen Schicht (48) und der ersten leitfähigen Schicht (44); (9) Ätzen der vierten und dritten Zwischenschicht (43, 45) durch einen Naßätzprozeß zur Erzeugung einer ersten Speicherelektrode (51); und (10) Erzeugen einer dielektrischen Schicht auf der ersten Speicherelektrode (51) und einer Kondensatorplattenelektrode auf der dielektrischen Schicht.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste, zweite, dritte und vierte leitfähige Schicht (24, 26, 28, 30) aus Polysilizium bestehen, daß die erste, dritte, vierte und fünfte Zwischenschicht (21, 23, 25, 29) aus Siliziumdioxid bestehen, und daß die zweite Zwischenschicht (22) aus Siliziumnitrid besteht.
  4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste, zweite, dritte und vierte leitfähige Schicht (44, 46, 48, 50) aus Polysilizium bestehen, daß die erste, dritte, vierte, fünfte und sechste Zwischenschicht (41, 43, 45, 52, 49) aus Siliziumdioxid bestehen, und daß die zweite Zwischenschicht (42) aus Siliziumnitrid besteht.
  5. Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterspeicherzellenkondensators mit den folgenden Schritten: (1) Öffnen eines Kondensatorkontaktloches durch einen Ätzprozeß an einem Abschnitt, bei dem der Kondensator zu bilden ist, nach dem Abscheiden einer ersten Siliziumoxidschicht (21), einer ersten Siliziumnitridschicht (22) und einer zweiten Siliziumoxidschicht (23) auf einem Siliziumsubstrat (20), indem die erforderlichen Schaltungselemente zu erzeugen sind; (2) Abscheiden einer ersten Polysiliziumschicht (24) in dem Kontaktloch und auf der gesamten Oberfläche, einer dritten Siliziumoxidschicht (25) und einer zweiten Polysiliziumschicht (26) und Strukturieren der zweiten Polysiliziumschicht (26) zur Erzeugung eines hervorstehenden Abschnittes (27); (3) Stapeln einer Mehrzahl von Schichten, die aus der dritten Polysiliziumschicht (28) und der vierten Siliziumoxidschicht (29) bestehen, abwechselnd in einer vielschichtigen Form auf dem hervorstehenden Abschnitt (27); (4) Ätzen der dritten und zweiten Polysiliziumschichten (28, 26) und der vierten Siliziumoxidschichten (29), um die dritten und zweiten Polysiliziumschichten (28, 26) in der Form von vielschichtigen Rippen (33) übrigzulassen; (5) Ätzen der dritten Siliziumoxidschicht (25) unter Verwendung der vielschichtigen Rippen (33) als Maske zur Erzeugung eines vielschichtigen Zylinders; (6) Abscheiden einer vierten Polysiliziumschicht (30) und Rückätzen der vierten, dritten, zweiten und ersten Polysiliziumschicht (30, 28, 26, 24); (7) Naßätzen der dritten und zweiten Siliziumoxidschichten (25, 23) zur Bildung einer vielschichtigen zylindrischen Speicherelektrode (31); und (8) Erzeugung einer dielektrischen Schicht und einer Zellenplatte des Kondensators.
  6. Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterspeicherzellenkondensators mit den folgenden Verfahrensschritten: (1) Öffnen eines Kondensatorkontaktloches durch einen Ätzprozeß an dem Abschnitt, an dem der Kondensator zu erzeugen ist, nach dem Abscheiden einer ersten Siliziumoxidschicht (41), einer ersten Siliziumnitridschicht (42) und einer zweiten Siliziumoxidschicht (43) auf einem Siliziumsubstrat (40), indem die erforderlichen Schaltungselemente zu erzeugen sind; (2) Erzeugen einer ersten Polysiliziumschicht (44) in dem Kontaktloch und auf der gesamten Oberfläche, Abscheiden einer dritten Siliziumoxidschicht (45), einer zweiten Polysiliziumschicht (46) und einer vierten Siliziumoxidschicht (52) und Strukturieren der vierten Siliziumoxidschicht (52) zur Erzeugung eines tieferliegenden Abschnittes; (3) Stapeln einer Mehrzahl von Schichten, die aus dritten Polysiliziumschichten (48, 48', 48'') und fünften Siliziumoxidschichten (49, 49', 49'') bestehen, abwechselnd in einer vielschichtigen Form auf dem tieferliegenden Abschnitt, und Abscheiden der obersten Polysiliziumschicht (54) und Rückätzen der obersten Polysiliziumschicht (54) zur Bildung eines Polysiliziumstopfens (54'); (4) Rückätzen der dritten Polysiliziumschichten (48, 48', 48'') und der fünften Siliziumoxidschichten (49, 49', 49''), um die zweite Polysiliziumschicht (46) in der Form von vielschichtigen Rippen übrigzulassen; (5) Ätzen der dritten Siliziumoxidschicht (45) unter Verwendung der vielschichtigen Rippen als Maske zur Erzeugung eines vielschichtigen Zylinders; (6) Abscheiden einer vierten Polysiliziumschicht (50) und Rückätzen der vierten, dritten, zweiten und ersten Polysiliziumschicht; (7) Naßätzen der dritten und zweiten Siliziumoxidschichten (45, 43) zur Erzeugung einer vielschichtigen zylindrischen Speicherelektrode (51); und (8) Erzeugen einer dielektrischen Schicht und einer Zellenplatte des Kondensators.
  7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem dritten Schritt eine Mehrzahl von Schichten mit unterschiedlicher Ätzrate, welche aus unterschiedlichen Materialien bestehen, anstelle der dritten Polysiliziumschichten (28) und der vierten Siliziumoxidschichten (29) abgeschieden werden.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem vierten Verfahrensschritt die vielschichtigen Rippen durch Ätzen einer Mehrzahl von Schichten aus unterschiedlichen Materialien unter Verwendung eines Gases, das F-Minus-Ionen enthält, gebildet werden.
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