DE4320155C2 - Bremsvorrichtung für magnetische Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräte - Google Patents
Bremsvorrichtung für magnetische Aufzeichnungs- und WiedergabegeräteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein magnetisches Aufzeichnungs- und
Wiedergabegerät, insbesondere einen Kamera-Recorder, mit einer
Bremsvorrichtung zum Bremsen eines Abwickelspulentisches bzw.
Aufwickelspulentisches in Abhängigkeit von dem Betriebsmodus
des Aufzeichnungs- und Wiedergabegerätes.
Herkömmlicherweise umfaßt ein Kamera-Rekorder des Typs, der
durch Einschieben geladen wird, anders ausgedrückt, ein Cam
corder des Typs, der durch Einschieben geladen wird, eine
Bremsvorrichtung mit einer Bandabwickelspulenbremse, die an
einer Seite eines Bandabwickelspulentisches eines Schiebebet
tes vorgesehen ist. Die Abwickelspulenbremse bremst den
Bandabwickelspulentisch oder gibt ihn frei, wenn der Betriebs
modus des Gerätes zwischen einem Bandlaufmodus, so wie einem
Wiedergabemodus, einem Rückblendemodus, einem Hochgeschwindig
keitsaufwickelmodus oder einem Suchmodus und einem Bandlauf-
Stopmodus, so wie einem Kassettengehäuse-Ausstoßmodus oder
einem Energiesparmodus, geändert wird. Bei der herkömmlichen
Bremsvorrichtung jedoch hat die Bandabwickelspulenbremse einen
komplizierten Aufbau. Somit stört die Bremsvorrichtung die
Zusammenbaumöglichkeiten und die Produktivität, was die Her
stellungskosten erhöht und keine Kompaktheit erreichen läßt.
Andererseits ist eine Bremsvorrichtung vorgeschlagen worden,
welche eine Aufwickelspulenbremse aufweist und den Aufwickel
spulentisch durch Betreiben der Aufwickelspulenbremse bremst,
indem ein Kupplungsmechanismus benutzt wird. Jedoch sollte die
herkömmliche Aufwickelspulenbremse mit einem komplizierten
Bremsmechanismus versehen sein, der notwendigerweise vorliegen
muß, um den Aufwickelspulentisch im Bandlademodus zu bremsen.
Weiterhin kann es sein, daß die Aufwickelspulenbremse nicht
genau mit einem Spulenzahnrad des Aufwickelspulentisches im
Anfangszustand des Rücklaufmodus ist. Das gewünschte Bremsen
des Aufwickelspulentisches durch die Aufwickelspulenbremse
findet somit momentan nicht statt, was dazu führt, daß das
Magnetband von einem vorbestimmten Bandlaufweg abweicht und
was als Ergebnis ein Zerstören des Bandes mit sich bringt.
Eine Bremsvorrichtung für ein magnetisches Aufnahme- und Wieder
gabegerät ist ferner aus JP 2-14450 (A) bekannt. Die Druck
schrift schlägt vor, den Schwenkbereich des Bremshebels durch
einen festen Anschlag zu begrenzen, der im Schwenkbereich des
Hebels angeordnet ist.
Das aus US-A-4 779 153 bekannte magnetische Aufnahme- und
Wiedergabegerät weist eine Basisplatte und ein Schiebebett auf,
das zwei Spulentische trägt. Auf dem Spulentisch sind ferner
zwei Bremseinheiten angeordnet. Die erste Bremseinheit wird
mittels eines Magnetschalters betätigt. Die zweite Bremseinheit
weist einen sich quer zur Vorschubrichtung des Schiebetisches
erstreckendes und an den Bremshebel gekoppeltes Betätigungs
gestänge auf, dessen freies Ende in der Ladeposition des Schie
bebettes mit einer schwenkbaren Steuerplatte in Eingriff ist
und in der Entladeposition außer Eingriff mit der Steuerplatte
ist. Die Steuerplatte weist einen Führungsstift auf, der in die
Kurvenbahn einer auf der Basisplatte angeordneten Kurvenscheibe
greift. Nachteilig ist, daß der Betätigungsmechanismus der
bekannten Bremse einen relativ komplizierten Aufbau hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein magnetisches
Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät zu schaffen, dessen Brems
einheit einen relativ einfachen und kompakten Aufbau hat und
zuverlässig arbeitet.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 1 bzw. 7.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Weitere Einzelheiten und Vorteile
der vorliegenden Erfindung werden deutlicher aus der folgenden
detaillierten Beschreibung verständlich, im Zusammenhang mit
den beigefügten Zeichnungen, in denen:
Fig. 1A und 1B Draufsichten auf einen Deckmechanismus
eines magnetischen Aufzeichungs- und Wie
dergabegerätes sind, mit einer Bremsvor
richtung, welche eine Abwickelspulen
bremseinheit und eine Aufwickelspulen
bremseinheit gemäß der vorliegenden Erfin
dung aufweisen, in einer Band-Entladeposi
tion bzw. in einer Bandlade-Endposition;
Fig. 2 eine teilweise Draufsicht auf den Deckme
chanismus mit der Abwickelspulenbrem
seneinheit der Bremsvorrichtung der vorlie
genden Erfindung in der Lade-Endposition
ist;
Fig. 3 eine vergrößerte Draufsicht auf den Deck
mechanismus mit der Aufwickelspulen
bremseinheit der Bremsvorrichtung der vor
liegenden Erfindung in einer
Bremsenfreigabeposition ist;
Fig. 4 eine vergrößerte Draufsicht der Auf
wickelspulenbremseneinheit der vorliegenden
Erfindung in einer Bremsposition ist;
Fig. 5 eine vergrößerte Draufsicht ist, die die
relative Position zwischen der
Aufwickelspulenbremseinheit der
vorliegenden Erfindung und einem
Spulenzahnrad eines Bandauf
wickelspulentisches zeigt;
Fig. 6A und 6B schematische Ansichten sind, die jeweils
die Betriebsweise der Aufwickelspulenbrem
seneinheit der vorliegenden Erfindung zei
gen, wobei:
Fig. 6A die Bremseneinheit in einer
Bremsenfreigabeposition zeigt und
Fig. 6B die Bremseneinheit in einer Bremsposition
zeigt;
Fig. 7 eine Draufsicht ist, die eine Gleitstart
stufe einer Abwickelspulenbremseinheit
gemäß einer weiteren Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 8 eine Schnittansicht eines Teiles eines
Antriebsnockenzahnrades der Bandabwickel
spulenbremseinheit entlang der Schnittlinie
A-A der Fig. 7 ist; und
Fig. 9 bis 12 Ansichten sind, die jeweils die Betriebs
weise der Bandabwickelspulenbremseinheit
der Fig. 7 zeigen, wobei;
Fig. 9 eine Draufsicht auf die Abwickelspulen
bremseinheit ist, gerade bevor eine Schie
beendposition des Schiebebettes erreicht
wird;
Fig. 10 eine Draufsicht auf die Abwickelspulen
bremseinheit in der Schiebeendposition des
Schiebebettes ist;
Fig. 11 eine Draufsicht auf die Abwickelspulen
bremseinheit in einem Energiesparmodus ist;
und
Fig. 12 eine Draufsicht auf die Abwickelspulen
bremseinheit in einem Wiedergabemodus ist.
Es wird Bezug auf die Fig. 1A, 1B und 2 genommen, in denen
ein Deckmechanismus eines magnetischen Aufzeichnungs- und Wie
dergabegerätes gezeigt ist, mit einer Bremsvorrichtung, welche
eine Bandabwickelspuleneinheit gemäß der vorliegenden Erfin
dung aufweist, wobei Fig. 1A eine Bandendlade-Position zeigt
und die Fig. 1B und 2 eine Band-Entladeposition zeigen. Wie
in diesen Zeichnungen gezeigt ist ein Schiebebett 2 bewegbar
auf einer stationären Basisplatte 1 derart angebracht, daß es
innerhalb eines vorbestimmten Entfernungsbereiches vorwärts
und rückwärts hin- und herbewegt wird. Eine Drehkopftrommel 3
ist schrägliegend auf der stationären Basisplatte 1 ange
bracht. An gegenüberliegenden Seite der Drehkopftrommel 3 auf
der stationären Basisplatte 1 ist ein Paar Ladeführungs
schlitze 4 vorgesehen, um die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung
einzelner Schrägstabanordnungen 5 zu führen.
Ein Paar Ladezahnräder 6, die miteinander im Eingriff sind,
ist auf der unteren Fläche der stationären Basisplatte 1 vor
der Drehkopftrommel 3 angebracht. Jedes der Ladezahnräder 6
ist mit einer entsprechenden Schrägstabanordnung 5 über einen
Ladearm 7 vom Gelenktyp verbunden. Im Hinblick darauf bewirkt
der Ladearm 7, wenn die Ladezahnräder 6 von einem Lademotor
gedreht werden, daß die Schrägstabanordnung 5 sich unter Füh
rung der Ladeführungsschlitze 4 bewegen, indem die Drehkraft
des Ladezahnrades 6 auf die Schrägstabanordnung 5 übertragen
wird.
Auf dem Schiebebett 2 sind ein Bandabwickelspulentisch 11 und
ein Bandaufwickelspulentisch 12 vorgesehen. Das Schiebebett 2
umfaßt weiterhin eine Abwickelspulenbremseinheit und eine Auf
wickelspulenbremseinheit, die am Bandabwickelspulentisch 11
bzw. am Bandaufwickelspulentisch 12 vorgesehen sind. Die
Abwickelspulenbremseinheit hat eine Abwickelspulenbremse 20,
während die Aufwickelspulenbremseinheit eine Aufwickelspulen
bremse 40 hat. Zusätzlich ist ein Modusschaltzahnrad 30 auf
der unteren Fläche der stationären Basisplatte 1 angebracht
und wirkt mit den Ladezahnrädern 6 wie in Fig. 2 gezeigt
zusammen.
Zwischen den beiden Spulentischen 11 und 12 des Schiebebettes
2 ist ein Mitlaufmechanismus vorgesehen, um so die Drehkraft
eines Bandantriebsmotores 8 zu den Spulentischen 11 und 12 zu
übertragen und einen von ihnen zu drehen.
Dem Mitlaufmechanismus 50 wird die Drehkraft des Bandantriebs
motors 8 aufgegeben, und sein Ausgangszahnrad 51 greift in
einen Zwischengetriebezug 52, der wiederum im Zahneingriff mit
dem Bandabwickelspulentisch 11 ist, oder direkt in den Band
aufwickelspulentisch 12 greift, so daß einer der Spulentische
11 und 12 gedreht wird.
Die Abwickelspulenbremse 20 ist drehbar auf dem Schiebebett 2
angebracht, derart, daß sie um ihre Welle 21 gedreht wird, und
es an einem Ende mit einem Riegel 22 versehen, der in ein Spu
lenzahnrad 11a des Bandabwickelspulentisches 11 fällt, um den
Spulentisch 11 zu bremsen. Die Abwickelspulenbremse 20 wird im
Gegenuhrzeigersinn durch eine Torsionsfeder 24 vorgespannt,
die um die Welle 21 angebracht ist.
Das Modusschaltzahnrad 30 ist auf der unteren Fläche der
stationären Basisplatte derart angebracht, daß es um einen
Welle 31, wie in Fig. 2 gezeigt, gedreht wird.
Die untere Fläche des Modusschaltzahnrades 30 kommt in Kontakt
mit einem Anschlußmuster einer gedruckten Schaltkarte 34 und
erfaßt eine Vielzahl von Funktionen des Deckmechanismus.
In dem obigen Deckmechanismus ist die Aufwickelspulenbremse 20
mit einem Betätigungsstift 23 versehen, der durch ein Betäti
gungsloch 2b des Schiebebettes 2 dringt, um nach unten zu
ragen, wie am besten in Fig. 2 zu sehen ist. Das Modusschalt
zahnrad 30 umfaßt einen Betätigungsvorsprung 33, der den Betä
tigungsstift 23 der Abwickelspulenbremse 20 in einem Bandlauf
modus, so wie einem Wiedergabemodus schiebt.
In den Zeichnungen bezeichnet die Bezugsziffer 1a einen Füh
rungsstift, der an der stationären Basisplatte 1 befestigt ist
und in einen Führungsschlitz 2a des Schiebebettes 2 eingefügt
ist, so daß die lineare Hin- und Herbewegung des Schiebebettes
2 in bezug auf die stationäre Basisplatte 1 geführt wird. Die
Bezugsziffer 9 bezeichnet eine Ausgangswelle des Bandantriebs
motors 8 und die Bezugsziffer 10 bezeichnet eine Klemmrolle,
die in engen und drehenden Kontakt mit der Ausgangswelle 9 des
-Bandantriebsmotors 8 kommt, um die Drehkraft des Bandantriebs
motors 8 auf das Band in der Bandladeposition zu übertragen
und das Band zuzuführen.
In dem Falle des Bandentlademodus oder des Ausstoßmodus, der
in Fig. 1A gezeigt ist, wird die Abwickelspulenbremse 20 im
Gegenuhrzeigersinn durch die Torsionsfeder 24 so vorgespannt,
daß ihr Riegel 22 mit dem Spulenzahnrad 11a des Abwickelspu
lentisches 11 in Eingriff kommt, so daß der Bandabwickel
spulentisch 11 gebremst wird. In diesen Bandentlademodus wird
eine Bandkassette auf das Schiebebett 2 derart geladen, daß
ihre Bandabwickelspule und ihre Bandaufwickelspule mit dem
Abwickelspulentisch 11 bzw. dem Aufwickelspulentisch 12 des
Schiebebettes 2 in Eingriff kommen. Danach wird das Schiebe
bett 2 zusammen mit der Bandkassette von der Entladeposition,
die in Fig. 1A gezeigt ist, in die Ladeposition, die in den
Fig. 1B und 2 gezeigt ist, bewegt. Während der Rückwärtsbe
wegung des Schiebebettes 2 aus der Entladeposition der Fig.
1A in die Ladeposition der Fig. 1B und 2 wird die Drehung
der Ladezahnräder 6 fortgeführt, und dies bewirkt, daß das
Modusschaltzahnrad 30, das mit den Ladezahnrädern 6 zusammen
wirkt, gedreht wird. Als ein Ergebnis der Drehung des Modus
schaltzahnrades 30 wird der Betätigungsvorsprung 33 des Modus
schaltzahnrades 30 gedreht, um den Betätigungsstift 23 der
Abwickelspulenbremse 20 zu schieben. Somit wird die Abwickel
spulenbremse 20 aus der Position, die in Fig. 1A gezeigt ist,
in die Position, die in den Fig. 1B und 2 gezeigt ist,
gedreht, so daß der Abwickelspulentisch 11 freigegeben wird.
Ein Bandlaufmodus, so wie der Abspielmodus, wird in dieser
Bremsenfreigabeposition durchgeführt.
Um den Bandlaufmodus in einen Energiesparmodus zum zeitweili
gen Anhalten des Bandlaufmodus zu ändern, wird der Lademotor
zeitweilig in die umgekehrte Richtung gedreht und bewirkt, daß
das Modusschaltzahnrad 30 in die umgekehrte Richtung gedreht
wird. Der Riegel 20 der Abwickelspulenbremse 20 greift somit
in das Spulenzahnrad 22a des Bandabwickelspulentisches 11, so
daß der Abwickelspulentisch 11 gebremst wird.
Wie oben beschrieben hat die Abwickelspulenbremseneinheit der
Bremsvorrichtung der vorliegenden Erfindung einen einfachen
Aufbau. Das heißt, die Abwickelspulenbremseneinheit weist den
Betätigungsvorsprung 33 des Modusschaltzahnrades 30 und den
Betätigungsstift 23 der Abwickelspulenbremse 20 auf, der mit
dem Betätigungsvorsprung 33 zusammenwirkt, und bremst den
Bandabwickelspulentisch 11 oder gibt ihn frei, gemäß den Modi
des magnetischen Aufzeichnungs- und Wiedergabegerätes. Im Hin
blick darauf folgt die Abwickelspulenbremseneinheit dem jüng
sten Trend nach Kompaktheit des Gerätes und reduziert die Her
stellungskosten.
Man wendet sich nun den Fig. 4 und 5 zu, in denen eine Auf
wickelspulenbremseneinheit der Bremsvorrichtung der vorliegen
den Erfindung gezeigt ist. Die Aufwickelspulenbremseneinheit
umfaßt die Aufwickelspulenbremse 40, die drehbar auf dem
Schiebebett 2 angebracht ist, derart, daß sie um eine Welle
40′ gedreht wird. Ein Kupplungsgetriebe 41, das mit dem Spu
lenzahnrad 13 des Bandaufwickelspulentisches 12 im Eingriff
ist, ist auf der Welle 40′ so angebracht, daß es unter der
Aufwickelspulenbremse 40 angeordnet ist. Die Aufwickelspulen
bremseneinheit umfaßt weiterhin eine Kupplungsfeder 20, bevor
zugt eine konische Feder, die oben auf der Bremse 40 ange
bracht ist. Eine Kappe 43 ist auf dem oberen Bereich der Welle
40′ angebracht, derart, daß sie durch eine Scheibe befestigt
ist, um das Kupplungsgetriebe 41 nach unten zu drücken.
Die Aufwickelspulenbremse 40 ist an einem ihrer Enden mit
einem Riegel 40a versehen, der wahlweise in ein Spulenzahnrad
13 des Bandaufwickelspulentisches 12 eingreift, um so den
Spulentisch 12 zu bremsen. Die Aufwickelspulenbremse 40 ist
auch an ihrem anderen Ende mit einem Drehbegrenzungshebel 40b
versehen. Zusätzlich ist ein Bolzenloch 40c am vorderen
Abschnitt des Begrenzungshebels 40b ausgebildet.
Wenn der Aufwickelspulentisch 12 zusammen mit dem Kupplungsge
triebe 41 in dem Zustand, der in Fig. 4 gezeigt wird, wird
die Aufwickelspulenbremse 40 in dieselbe Richtung wie die
Drehrichtung des Kupplungsgetriebes 41 aufgrund der Kupplungs
kraft des Kupplungsgetriebes 41 gedreht.
Anders ausgedrückt werden sowohl das Kupplungsgetriebe 41 als
auch das Aufwickelspulenzahnrad 40 in dieselbe Richtung derart
gedreht, daß, wenn das Kupplungsgetriebe 41 im Gegenuhrzeiger
sinn gedreht wird, die Aufwickelspulenbremse 40 im Gegenuhrzei
gersinn gedreht wird, während, wenn das Kupplungsgetriebe 41
im Uhrzeigersinn gedreht wird, die Aufwickelspulenbremse 40 im
Uhrzeigersinn gedreht wird.
Das Schiebebett 2 ist mit einem Schlitz 2c versehen, welcher
einen Anschlagstift 44 aufnimmt, der auf der unteren Fläche
eines Endes der Aufwickelspulenbremse 40 befestigt ist. Der
Anschlagstift 44 begrenzt im Zusammenwirken mit dem Schlitz 2c
des Schiebebettes 2 den Drehbereich der Aufwickelspulenbremse
40 innerhalb eines bestimmten Bereiches.
Im Entlademodus oder Ausstoßmodus, gezeigt in den Fig. 1A
und 3, gibt die Aufwickelspulenbremse 40 den Bandaufwickelspu
lentisch 12 frei, das der Drehbegrenzungshebel 40b den Füh
rungsstift 1a der stationären Basisplatte 1 berührt, um die
Drehung der Aufwickelspulenbremse 40 zu beschränken. Anders
ausgedrückt bremst im Fall des in der Fig. 1A gezeigten End
lademodus die Abwickelspulenbremse 20 den Abwickelspulentisch
11, jedoch gibt die Aufwickelspulenbremse 40 den Aufwickelspu
lentisch 12 frei.
Wenn der Lademodus unter der Bedingung, daß die Abwickelspule
und die Aufwickelspule der Bandkassette auf den Abwickelspu
lentisch 11 bzw. den Aufwickelspulentisch 12 des Schiebebettes
geladen sind, durchgeführt wird, bewegt sich das Schiebebett 2
linear in bezug auf die stationäre Basisplatte 1 zurück.
Gleichzeitig mit der Rückwärtsbewegung des Schiebebettes 2
bewegt sich das Paar Schrägstabanordnungen 5 durch die Dreh
kraft der Ladezahnräder 6 rückwärts entlang der Ladeführungs
schlitze 4, während sie das Band aus der Bandkassette in die
Bandladeposition nehmen. Zu diesem Zeitpunkt wird der Bandab
wickelspulentisch 11 gebremst, während der Bandaufwickelspu
lentisch 12 freigegeben wird, so daß der Aufwickelspulentisch
12 durch die Zugkraft, die erzeugt wird, wenn die Schrägstab
anordnungen 5 das Band in die Bandladeposition nehmen, gedreht
wird, was es ermöglicht, daß das Band aus der Aufwickelspule
der Bandkassette genommen wird.
Während sich die Schrägstabanordnungen 5 nach hinten bewegen,
wobei sie das Band aus der Bandkassette in die Bandladeposi
tion nehmen, wird die Rückwärtsbewegung des Schiebebettes 2 in
bezug auf die stationäre Basisplatte 1 fortgeführt. Der Füh
rungsschlitz 2a des Schiebebettes 2 bewegt sich somit unter
der Führung des Führungsstiftes 1a der stationären Basisplatte
1 derart nach hinten, daß der Führungsstift 1a am vorderen
Ende des Führungsstiftes 2a des Schiebebettes 2 gelegen ist,
wenn die Bandladeoperation beendet ist, wie in Fig. 4
gezeigt. In diesem Zustand ist der Drehbegrenzungshebel 40b
der Aufwickelspulenbremse 40 vom Führungsstift 1a beabstandet,
so daß die Aufwickelspulenbremse 40 um die Welle 40′ um Uhr
zeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, gemäß
einer Drehrichtung des Aufwickelspulentisches 12. Zu diesem
Zeitpunkt trennt sich der Riegel 22 in der Abwickelspulen
bremse 20 von dem Spulenzahnrad 11a des Abwickelspulentisches
11 wie oben beschrieben, so daß der Abwickelspulentisch 11
freigegeben wird. Hier wird wegen des Bolzenloches 40c, das am
Vorderabschnitt des Drehbegrenzungshebel 40b vorgesehen ist,
der Drehbegrenzungshebel 40b im Uhrzeigersinn um die Welle 40′
gedreht, ohne daß eine Störung mit dem Führungsstift 1a der
stationären Basisplatte 1 auftritt.
Wenn der Betriebsmodus des Gerätes in den Wiedergabemodus
geändert wird, in der Bandlade-Endposition, die in den Fig.
1A und 4 gezeigt ist, wird der Bandantriebsmotor 8 gedreht und
gibt seine Drehkraft über die Bandantriebsrollenwelle 9 aus.
Im Ergebnis drehen sich die Bandantriebsrollenwelle 9 und die
Klemmrolle 10, die gegeneinander drücken, wobei das Band
zwischen ihnen hindurchläuft, in entgegengesetzten Richtungen
und bewirken, daß das Band in Richtung auf den Aufwickelspu
lentisch 12 des Schiebebettes 2 geführt wird. Gleichzeitig mit
dem Zuführen des Bandes wird die Drehkraft des Bandantriebs
motors 8 auch auf den Aufwickelspulentisch 12 über den Mit
laufmechanismus übertragen, so daß der Aufwickelspulentisch 12
im Uhrzeigersinn gedreht wird, um das Band um die Aufwickel
spule der Bandkassette zu wickeln.
Wenn der Aufwickelspulentisch 12 beginnt, sich im Uhrzeiger
sinn zu drehen, um das Band um die Aufwickelspule der Bandkas
sette zu wickeln, wird das Kupplungsgetriebe 41 im Gegenuhr
zeigersinn gedreht, was zur Drehung der Aufwickelspulenbremse
40 um die Welle 40′ im Gegenuhrzeigersinn führt, verursacht
durch die Kupplungskraft des Kupplungsgetriebes 41. Daher
weicht der Riegel 40a der Aufwickelspulenbremse 40 aus dem
Eingriff mit dem Spulenzahnrad des Aufwickelspulentisches 12
zurück, so daß der Aufwickelspulentisch 12 freigegeben wird.
Zu diesem Zeitpunkt wird die Aufwickelspulenbremse 40 durch
den Schlitz 2c des Schiebebettes 2 in einer vorbestimmten
Position gehalten und der Riegel 40a der Bremse 40 ist von dem
Aufwickelspulentisch 12 um einen vorbestimmten Abstand ent
fernt.
Um den Wiedergabemodus in einen Rücklaufmodus zu ändern, so
wie einen Rückblendemodus, wird der Bandantriebsmotor 8 in die
umgekehrte Richtung gedreht und bewirkt, daß das Band in die
umgekehrte Richtung läuft. Zu diesem Zeitpunkt wird die Dreh
kraft des Bandantriebsmotors 8 durch den Mitlaufmechanismus 5,
der mit dem Zwischengetriebezug 52 des Abwickelspulentisches
11 im Eingriff ist, auf den Bandabwickelspulentisch 11 des
Schiebebettes 2 übertragen. Der Bandabwickelspulentisch 11
wird somit im Gegenuhrzeigersinn gedreht und wickelt das Band
wieder um die Bandabwickelspule der Bandkassette, während der
Bandaufwickelspulentisch 12 im Gegenuhrzeigersinn gedreht
wird, um das Band von der Bandaufwickelspule abzuwickeln.
Wenn der Bandaufwickelspulentisch 12 im Gegenuhrzeigersinn im
oben beschriebenen Rücklaufmodus gedreht wird, wird das
Kupplungsgetriebe 41, das mit dem Aufwickelspulentisch 12
zusammenwirkt, im Uhrzeigersinn gedreht, um zu bewirken, daß
die Aufwickelspulenbremse 40 im Uhrzeigersinn um die Welle 40′
gedreht wird. Der Riegel 40a der Aufwickelspulenbremse 40
greift somit in das Spulenzahnrad 13 des Aufwickelspulen
tisches 12 und bremst den Spulentisch 12. Zu diesem Zeitpunkt
wird die Reibkraft einer Reibkupplung, die zwischen dem Spu
lentisch 12 und dem Spulenzahnrad 13 angeordnet ist, auf den
Aufwickelspulentisch 12 aufgegeben, so daß dem in die umge
kehrte Richtung laufenden Band eine rückwärts gerichtete Zug
kraft aufgegeben wird. In dieser Hinsicht wird die Stabilisie
rung des laufenden Bandes erreicht.
Andererseits kann es sein, daß der Riegel 40a der Aufwickel
spulenbremse 40 nicht mit einem Boden der Zahnung des Spulen
zahnrades 13 im Eingriff ist, sondern in einem oberen Bereich
der Zahnung des Spulenzahnrades 13 liegt, wie in Fig. 6A
gezeigt. In diesem Fall wird die Aufwickelspulenbremse 40
nicht sofort gedreht, sondern rutscht mit ihrem Riegel 40a
einen Moment lang auf der oberen Fläche der Zahnung. Nach dem
momentanem Rutschen des Riegels 40a auf der oberen Fläche der
Zahnung wird die Aufwickelspulenbremse 40 um die Welle 40′ im
Uhrzeigersinn derart gedreht, daß ihr Riegel 40a mit dem Boden
der Zahnung zwischen der oberen Fläche der Zahnung und der
nächsten oberen Fläche der Zahnung im Eingriff ist, wie in
Fig. 6B gezeigt.
Herkömmlicherweise wird bemerkt, daß das Band von dem vorbe
stimmten Bandlaufweg abweichen kann, wenn das zuvor genannte
momentane Rutschen des Riegels 40a der Aufwickelspulenbremse
40 auf der oberen Fläche der Zahnung des Spulenzahnrades 13 im
Fall des Rücklaufmodus auftritt. Das heißt, ein solches Rut
schen des Riegels 40a auf der oberen Fläche der Zahnung hat
zur Folge, daß das Spulenzahnrad 13 nicht sofort angehalten
wird, so daß keine rückwärts wirkende Zugkraft auf das Band
aufgegeben wird, was zu einem Lockern des Bandes führt. Das
gelockerte Band wird von verschiedenen Führungselementen frei
gesetzt, so wie den Schrägstäben und den Rollen, so daß es vom
vorbestimmten Bandlaufweg abweicht.
Gemäß der vorliegenden Erfindung jedoch, wenn man den Drehwin
kel des Spulenzahnrades 13 θ₁ sein läßt, den Drehwinkel der
Aufwickelspulenbremse 40 θ₂, den Radius des Teilungskreises
des Spulenzahnrades 13 R₁ und den Radius des Teilungskreises
der Aufwickelspulenbremse 40 R₂ im Fall der Umkehrung der
Drehrichtung des Aufwickelspulentisches 12 vom Uhrzeigersinn
in den Gegenuhrzeigersinn, wie in Fig. 5 gezeigt, sind das
Spulenzahnrad 13 und die Aufwickelspulenbremse 40 unter der
Ausbildungsbedingung aufgebaut, die durch die Bezeihung θ₁
θ₂ = R₂ · R₁ dargestellt ist. Wenn das Spulenzahnrad 13 und
die Aufwickelspulenbremse 40 spezifisch so aufgebaut sind, wie
es oben beschrieben ist, wird verhindert, daß der Riegel 40a
der Bremse 40 auf der oberen Fläche der Zahnung des Spulen
zahnrades 13 rutscht und immer genau auf dem Boden der Zahnung
des Spulenzahnrades 13 liegt. Somit hält die Aufwickelspulen
bremse 40 das Spulenzahnrad 13 ohne Fehler im Anfangszustand
des Rücklaufmodus, so wie dem Rückblendemodus, so daß der
Bandlaufzustand stabilisiert wird.
Es wird Bezug auf Fig. 7 genommen, in der in einer Draufsicht
eine Abwickelspulenbremseneinheit gemäß einer zweiten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt ist. Fig. 8
zeigt ein Antriebsnockenzahnrad der Aufwickelspulenbrem
seneinheit entlang der Schnittlinie A-A der Fig. 7. Wie in
diesen Zeichnungen gezeigt ist ein Paar Trägerwellen 61
jeweils vorn und hinten an der stationären Basisplatte 1
vorgesehen. Zusätzlich ist eine Führungsschraube 62 oben auf
jeder Trägerwelle 61 verschraubt. Die Trägerwelle 61 ist an
ihrem oberen Abschnitt mit einer kreisförmig abgestuften
Schulter 61a und in ihrer Mitte mit einem vertikalen Loch 61b
mit Innengewinde versehen, daß dazu ausgelegt ist, die
Führungsschraube 62 aufzunehmen.
Die Trägerwellen 61 werden von einzelnen Führungsschlitzen 2a
aufgenommen, die jeweils vorn und hinten an dem Schiebebett 2
-vorgesehen sind, und jeder nimmt die Führungsschraube 62 durch
das Mittelloch 61a derart auf, daß das Schiebebett 2 linear
unter der Führung der Trägerwellen 61 hin- und herbewegt wird.
Wenn das Schiebebett 2 bewegbar auf der stationären Basis
platte durch die Trägerwellen 61 und die Führungsschlitze 2a,
die die Wellen 61 aufnehmen, angebracht ist, verhindern die
Köpfe 62a der Führungsschrauben 62, die oben auf die Wellen 61
geschraubt sind, daß das Schiebebett 2 ungewollt von der sta
tionären Basisplatte 1 abgetrennt wird.
Das Antriebsnockenzahnrad 60 ist drehbar um die rückwärtige
Trägerwelle 61 angebracht, wie es am besten in Fig. 8 zu
sehen ist. Zusätzlich umfaßt die Abwickelspulenbremseneinheit
weiterhin eine Abwickelspulenbremse 64, die zum wahlweisen
Bremsen des Bandabwickelspulentisches 11 ausgelegt und drehbar
an dem Schiebebett 2 an einer Seite des Bandabwickelspulen
tisches 11 angebracht ist, so daß sie um einen Wellenstift 63
gedreht wird. Die Abwickelspulenbremse 64 wird durch ein Vor
spannelement vorgespannt.
Das Antriebsnockenzahnrad 60 ist an seinem unteren Abschnitt
mit einem Getriebeabschnitt 60a mit kleinerem Durchmesser und
an seinem oberen Abschnitt mit einem Nocken 60b mit größerem
Durchmesser versehen. Der Nocken 60b mit größerem Durchmesser
weist ein Paar Kerben auf, das heißt, eine erste Kerbe 60c und
eine zweite Kerbe 60d.
Die Abwickelspulenbremse 64 ist mit einer die Drehung begren
zenden Fläche 64a versehen, die in Kontakt mit der vordersei
tigen Führungsschraube 62 kommt, um die Drehung der Abwickel
spulenbremse 64 zu begrenzen. Diese Begrenzungsfläche ist eine
gerade Fläche und erstreckt sich zu einer Verriegelungsfrei
gabe-Führungsfläche 64b, die dazu ausgelegt ist, den Verriege
lungszustand der Abwickelspulenbremse 64 freizugeben. Die
Abwickelspulenbremse 64 umfaßt weiterhin einen Führungsstift
24c, der an der unteren Fläche der Bremse 64 vorgesehen und in
einen Führungsschlitz 64c des Schiebebettes 2 eingesetzt ist,
und einen Bremsenzahnradabschnitt 64d, der in das Spulenzahn
rad 11a greift, das unter dem Spulenkörper 11b des Bandab
wickelspulentisches 11 vorgesehen ist. Um ein Ende des Vor
spannelementes zu halten, hat die Abwickelspulenbremse 64 ein
Halteloch 64e.
Gemäß der Ausführungsform der Fig. 7 umfaßt das Vorspannele
ment bevorzugt eine spann-Spulenfeder 66, die an ihren gegen
überliegenden Enden mit dem Halteloch 64e der Bremse 64 und
mit einem Halteelement 65 verbunden ist, die jeweils an einer
vorbestimmten Position des Schiebebettes 2 angebracht sind,
und die die Abwickelspulenbremse 64 im Gegenuhrzeigersinn vor
spannt. Jedoch sollte dies so verstanden werden, daß es eine
Vielzahl unterschiedlicher Konfigurationen für Vorspannele
mente gibt, die dasselbe Ergebnis wie das für die Spann-
Spulenfeder 66 beschriebene liefern, ohne daß die Funktions
weise dieser Erfindung beeinflußt würde.
In Fig. 7 ist die Abwickelspulenbremseneinheit gemäß der
zweiten Ausführungsform an einer Ladestartposition angeordnet.
In dieser Position befindet sich das Schiebebett 2 in der voll
gezogenen Position in bezug auf die stationäre Basisplatte 1.
In dieser Position, obwohl die Abwickelspulenbremse 64 mit
einer Rückstellkraft der Spann-Spulenfeder 66 beaufschlagt
ist, ist sie bezüglich ihrer Drehung begrenzt, da ihre die
Drehung begrenzende Fläche 64a in Kontakt mit der
vorderseitigen Führungsschraube 62 der stationären Basisplatte
1 kommt. Somit greift das Bremsenzahnrad 64d der
Abwickelspulenbremse 64 nicht in das Spulenzahnrad 11a des
Bandabwickelspulentisches 11.
Wenn die Ladezahnräder 6 durch die Drehkraft des Lademotors
gedreht werden, bewegt sich das Schiebebett 2 linear in bezug
auf die stationäre Basisplatte 1 rückwärts, unter der Führung
der Trägerwellen 61 der Basisplatte 1. Wie in Fig. 9 gezeigt
ist die vordere Führungsschraube 62 nahe dem Vorderende des
Führungsschlitzes 2a des Schiebebettes 2 gelegen, genau bevor
die Ladeendposition des Schiebebettes 2 erreicht wird. Die
vordere Führungsschraube 62 wird somit von der die Drehung
begrenzenden Fläche 64a der Abwickelspulenbremse 64 getrennt,
so daß die Spulenbremse 64 sich im Gegenuhrzeigersinn um den
Wellenstift 63 durch die Rückstellkraft der Spann-Spulenfeder
66 dreht. Die Verriegelungsfreigabe-Führungsfläche 64b der
Bremse 64 wird unter der Bedingung des elastischen Kontaktes
mit der vorderen Führungsschraube 62 geführt. Das
Bremsenzahnrad 64d der Abwickelspulenbremse 64 greift in das
Spulenzahnrad des Bandabwickelspulentisches 11, so daß der
Spulentisch 11 gebremst wird.
In dieser Position wird der Führungsstift 64c der Abwickelspu
lenbremse 64 von der ersten Kerbe 60c des Nockens 60b des
Antriebsnockenzahnrades 60 aufgenommen.
Eine fortgeführte Rückwärtsbewegung des Schiebebettes 2 in
bezug auf die stationäre Basisplatte 1 bewirkt, daß das Schie
bebett 2 in die Ladeendposition wie in Fig. 10 gezeigt
gelangt. In dieser Ladeendposition wird das Antriebsnocken
zahnrad 60 im Uhrzeigersinn in einen solchen Drehwinkel
gedreht, daß der Nocken 60b des Antriebsnockenzahnrades 60 den
Führungspin 64c der Spulenbremse 64 schiebt. Somit wird die
Abwickelspulenbremse 64 im Gegenuhrzeigersinn um den Wellen
stift 63 gedreht, wobei er die Federkraft der Spann-Spulenfe
der 66 überwindet, so daß das Bremsenzahnrad 64d der Bremse 64
sich von dem Spulenzahnrad 11a des Bandabwickelspulentisches
11 trennt und den Spulentisch 11 freigibt.
Wenn das Antriebsnockenzahnrad 60 im Uhrzeigersinn gedreht
wird, um den Modus in den Energiesparmodus zu ändern, wird der
Führungsstift 64c der Abwickelspulenbremse 64 von der zweiten
Kerbe 60d des Nockens 60b aufgenommen, wie in Fig. 11
gezeigt. Die Abwickelspulenbremse 64 wird im Gegenuhrzeiger
sinn um den Wellenstift 63 durch die rückstellende Kraft der
Spann-Spulenfeder 66 gedreht, so daß bewirkt wird, daß das
Bremsenzahnrad 64b der Spulenbremse 64 in das Spulenzahnrad
11a des Bandabwickelspulentisches 11 greift und den Spulen
tisch 11 bremst.
Wenn der Modus vom Energiesparmodus in den Wiedergabemodus,
wie in Fig. 12 gezeigt, geändert wird, wird das Antriebs
nockenzahnrad 60 im Uhrzeigersinn so gedreht, daß der Nocken
60b des Antriebsnockenzahnrades 60 den Führungsstift 64c der
Spulenbremse 64 schiebt. Somit wird die Abwickelspulenbremse
64 im Gegenuhrzeigersinn um den Wellenstift 63 gedreht, wobei
sie die Federkraft der Spann-Spulenfeder 66 überwindet, so daß
ihr Bremsenzahnrad 64b von dem Spulenzahnrad 11a des Bandab
wickelspulentisches 11 getrennt und der Spulentisch 11 freige
geben wird.
Wie oben beschrieben umfaßt die Abwickelspulenbremseneinheit
gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
die Abwickelspulenbremse vom integrierten Typ, geeignet zum
Ausführen einer Vielzahl von Funktionen, so daß der Aufbau
vereinfacht wird. Somit verbessert die Bremseneinheit der
zweiten Ausführungsform die Möglichkeiten beim Zusammenbau und
die Produktivität und folgt dem jüngsten Trend nach Kompakt
heit und reduziert die Herstellungskosten.
Die Bremsvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist somit
besonders wirksam an ein kompaktes Produkt, so wie einen 8 mm-
Camcorder angepaßt.
Die Abwickelspulenbremse der vorliegenden Erfindung ist mit
einem Drehbegrenzungshebel versehen, so daß während einer
Bandladeoperation der Drehung der Abwickelspulenbremse im Kon
taktbereich des Drehbegrenzerhebels der Bremse mit einem Füh
rungsstift der stationären Basisplatte vorgebeugt wird,
wodurch der Bandabwickelspulentisch freigegeben wird. Zusätz
lich umfaßt die Bremsvorrichtung der vorliegenden Erfindung
eine Aufwickelspulenbremseneinheit, die so ausgestaltet ist,
daß ein Riegel der Aufwickelspulenbremse in Eingriff mit dem
Spulenzahnrad des Bandaufwickelspulentisches ohne Fehler in
einem Rücklaufmodus, so wie dem Rückblendemodus, kommt. Somit
bewirkt die vorliegende Erfindung, daß das Band im
Anfangszustand des Rücklaufmodus, so wie Rückblendemodus,
immer mit einer rückwärts wirkenden Zugkraft beaufschlagt ist,
so daß dem Abweichen des Bandes von dem vorbestimmten Laufweg
und der Beschädigung des Bandes vorgebeugt wird.
Obwohl die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung zu Zwecken der Erläuterung offenbart worden sind,
wird dem Fachmann deutlich, daß verschiedene Modifikationen,
Zusätze und Substitutionen möglich sind, ohne daß man sich vom
Umfang und Gedanken der Erfindung, wie sie in den beigefügten
Ansprüchen offenbart ist, entfernt.
Claims (8)
1. Magnetisches Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät mit
einer stationären Basisplatte (1), die einen Antriebsmotor (8) und eine Drehkopftrommel (3) trägt,
einem auf der stationären Basisplatte (1) angeordneten Schiebebett (2), das in einer parallel zur Basisplatte (1) verlaufenden Ebene während des Bandladevorganges aus einer Bandentladeposition in eine Bandladeposition verschiebbar ist,
einem auf dem Schiebebett (2) angeordneten Bandabwickel spulentisch (11) und Bandaufwickelspulentisch (12) und
einer drehbar auf dem Schiebebett (2) angeordneten und durch eine Vorspanneinrichtung (24, 6b) in die Arretie rungsposition vorgespannte Abwickelspulenbremse (20, 64),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abwickelspulenbremse (20, 64) einen sich durch das Schiebebett (2) erstreckenden Betätigungsstift (23, 64c) aufweist,
daß ein mit einem Betätigungsvorsprung (33, 60b) versehenes Modusschaltzahnrad (30, 60) vorgesehen ist, das zwischen einer Freigabeposition, in der der Betätigungsvorsprung (33, 60b) mit dem Betätigungsstift (23, 64c) zusammenwirkt und einer Arretierungsposition drehbar ist, in der der Betätigungsvorsprung (33, 60b) außer Eingriff mit dem Betätigungsstift (23, 64c) ist, und
daß das Modusschaltzahnrad (30, 60) auf der Basisplatte (1) derart angeordnet ist, daß der Betätigungsvorsprung (33, 60b) während des Bandladevorganges in der Freigabepo sition des Modusschaltzahnrades (30, 60) auf den Betäti gungsstift (23, 64c) der Abwickelspulenbremse (20, 64) stößt, so daß der Betätigungsvorsprung den Betätigungs stift entgegen der Kraft der Vorspanneinrichtung (24, 6b) verschiebt, wodurch die Abwickelspulenbremse (20, 64) den Bandabwickelspulentisch (11) freigibt, wobei sich der Betätigungsstift (23, 64c) durch Drehen des Modusschalt zahnrades (30, 60) aus der Freigabeposition in die Arretie rungsposition von dem Betätigungsvorsprung (33, 60b) löst, wodurch die Abwickelspulenbremse (20, 64) den Abwickelspu lentisch (11) bremst.
einer stationären Basisplatte (1), die einen Antriebsmotor (8) und eine Drehkopftrommel (3) trägt,
einem auf der stationären Basisplatte (1) angeordneten Schiebebett (2), das in einer parallel zur Basisplatte (1) verlaufenden Ebene während des Bandladevorganges aus einer Bandentladeposition in eine Bandladeposition verschiebbar ist,
einem auf dem Schiebebett (2) angeordneten Bandabwickel spulentisch (11) und Bandaufwickelspulentisch (12) und
einer drehbar auf dem Schiebebett (2) angeordneten und durch eine Vorspanneinrichtung (24, 6b) in die Arretie rungsposition vorgespannte Abwickelspulenbremse (20, 64),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abwickelspulenbremse (20, 64) einen sich durch das Schiebebett (2) erstreckenden Betätigungsstift (23, 64c) aufweist,
daß ein mit einem Betätigungsvorsprung (33, 60b) versehenes Modusschaltzahnrad (30, 60) vorgesehen ist, das zwischen einer Freigabeposition, in der der Betätigungsvorsprung (33, 60b) mit dem Betätigungsstift (23, 64c) zusammenwirkt und einer Arretierungsposition drehbar ist, in der der Betätigungsvorsprung (33, 60b) außer Eingriff mit dem Betätigungsstift (23, 64c) ist, und
daß das Modusschaltzahnrad (30, 60) auf der Basisplatte (1) derart angeordnet ist, daß der Betätigungsvorsprung (33, 60b) während des Bandladevorganges in der Freigabepo sition des Modusschaltzahnrades (30, 60) auf den Betäti gungsstift (23, 64c) der Abwickelspulenbremse (20, 64) stößt, so daß der Betätigungsvorsprung den Betätigungs stift entgegen der Kraft der Vorspanneinrichtung (24, 6b) verschiebt, wodurch die Abwickelspulenbremse (20, 64) den Bandabwickelspulentisch (11) freigibt, wobei sich der Betätigungsstift (23, 64c) durch Drehen des Modusschalt zahnrades (30, 60) aus der Freigabeposition in die Arretie rungsposition von dem Betätigungsvorsprung (33, 60b) löst, wodurch die Abwickelspulenbremse (20, 64) den Abwickelspu lentisch (11) bremst.
2. Magnetisches Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Betäti
gungsstift (23, 64c) der Abwickelspulenbremse (20, 64) durch
ein Betätigungsloch (2b, 2c) des Schiebebettes (2) er
steckt, um in Kontakt mit dem Betätigungsvorsprung
(33, 60b) des Modusschaltzahnrades (30, 60) zu kommen.
3. Magnetisches Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät nach
Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Modus
schaltzahnrad (60) an seinem unteren Abschnitt mit einem
Zahnradabschnitt (60a) und an seinem oberen Abschnitt mit
einem Nockenabschnitt (60b) mit einem Durchmesser größer
als der Außendurchmesser des Zahnradabschnitts (60a)
versehen ist, wobei der Nockenabschnitt an seinem Umfang
ein Paar Kerben (60c, 60d) aufweist.
4. Magnetisches Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät nach einem
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abwickelspulenbremse (64) mit einer die Drehung begrenzen
den Fläche (64a), die an einer Außenseite der Bremse (64)
zum Begrenzen der Drehung der Bremse (64) vorgesehen ist
und mit einer Verriegelungsfreigabe-Führungsfläche (64b)
versehen ist, die sich von einem Ende der drehungsbegren
zenden Fläche (64a) erstreckt und dazu ausgelegt ist, den
Verriegelungszustand der Abwickelspulenbremse (64) frei
zugeben.
5. Magnetisches Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät nach einem
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abwickelspulenbremse (20, 64) ein Bremsenzahnrad (22, 64d)
aufweist, das an einem Ende der Bremse vorgesehen ist, um
wahlweise in ein Spulenzahnrad (11a) des Bandabwickelspu
lentisches (11) zu greifen, wodurch der Abwickelspulen
tisch gebremst wird.
6. Magnetisches Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät nach einem
der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorspanneinrichtung eine Spann-Spulenfeder (6b) ist, die
an ihren gegenüberliegenden Enden mit der Abwickelspulen
bremse (64) bzw. mit dem Schiebebett (2) verbunden ist.
7. Magnetisches Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät mit
einer stationären Basisplatte (1), die einen Antriebsmotor (8) und eine Drehkopftrommel (3) trägt,
einem auf der stationären Basisplatte (1) angeordneten Schiebebett (2), das in einer parallel zur Basisplatte (1) verlaufenden Ebene während des Bandladevorganges aus einer Bandentladeposition in eine Bandladeposition verschiebbar ist,
einem auf dem Schiebebett (2) angeordneten Bandabwickel spulentisch (11) und Bandaufwickelspulentisch (12),
einer Abwickelspulenbremseinheit, die den Bandabwickel spulentisch nach Beendigung des Bandladevorgangs freigibt, und
einer Aufwickelspulenbremseinheit, die auf ein Spulenzahn rad (13) des Bandaufwickelspulentisches (12) im Bandrück laufmodus eine Bremskraft ausübt und das Spulenzahnrad (13) im Wiedergabemodus freigibt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufwickelspulenbremseinheit umfaßt:
ein Kupplungsgetriebe (41), das drehbar auf einer Welle (40) des Schiebebettes (2) derart angebracht ist, daß das Kupplungsgetriebe mit dem Spulenzahnrad (13) des Bandaufwickelspulentisches (12) in Eingriff ist,
eine Aufwickelspulenbremse (40), die drehbar auf der Welle (40′) des Kupplungsgetriebes (41) derart an gebracht ist, daß die Aufwickelspulenbremse auf dem Kupplungsgetriebe aufliegt und durch ein Vorspann element (42) auf das Kupplungsgetriebe gedrückt wird,
einen an dem einen Ende der Aufwickelspulenbremse vorgesehenen mit dem Spulenzahnrad (13) des Bandauf wickelspulentisches (12) zusammenwirkenden Riegel (40a), der im Bandrücklaufmodus in das Spulenzahnrad eingreift und das Spulenzahnrad im Wiedergabemodus freigibt,
einen den Drehbereich der Aufwickelspulenbremse (40) begrenzenden Anschlagstift (44), der sich von dem einen Ende der Aufwickelspulenbremse in einen Schlitz (2c) des Schiebebettes (2) erstreckt, und
einen an dem anderen Ende der Aufwickelspulenbremse (40) vorgesehenen Drehbegrenzungshebel (40b), der mit einem auf der Basisplatte (1) vorgesehenen Führungs stift (1a), der sich durch einen Führungsschlitz (2a) in dem Schiebebett (2) erstreckt, derart zusammen wirkt, daß der Riegel (40a) der Aufwickelspulenbremse (40) in der Entladeposition des Schiebebettes (2) außer Eingriff mit dem Spulenzahnrad (13) des Aufwic kelspulentisches (12) ist.
einer stationären Basisplatte (1), die einen Antriebsmotor (8) und eine Drehkopftrommel (3) trägt,
einem auf der stationären Basisplatte (1) angeordneten Schiebebett (2), das in einer parallel zur Basisplatte (1) verlaufenden Ebene während des Bandladevorganges aus einer Bandentladeposition in eine Bandladeposition verschiebbar ist,
einem auf dem Schiebebett (2) angeordneten Bandabwickel spulentisch (11) und Bandaufwickelspulentisch (12),
einer Abwickelspulenbremseinheit, die den Bandabwickel spulentisch nach Beendigung des Bandladevorgangs freigibt, und
einer Aufwickelspulenbremseinheit, die auf ein Spulenzahn rad (13) des Bandaufwickelspulentisches (12) im Bandrück laufmodus eine Bremskraft ausübt und das Spulenzahnrad (13) im Wiedergabemodus freigibt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufwickelspulenbremseinheit umfaßt:
ein Kupplungsgetriebe (41), das drehbar auf einer Welle (40) des Schiebebettes (2) derart angebracht ist, daß das Kupplungsgetriebe mit dem Spulenzahnrad (13) des Bandaufwickelspulentisches (12) in Eingriff ist,
eine Aufwickelspulenbremse (40), die drehbar auf der Welle (40′) des Kupplungsgetriebes (41) derart an gebracht ist, daß die Aufwickelspulenbremse auf dem Kupplungsgetriebe aufliegt und durch ein Vorspann element (42) auf das Kupplungsgetriebe gedrückt wird,
einen an dem einen Ende der Aufwickelspulenbremse vorgesehenen mit dem Spulenzahnrad (13) des Bandauf wickelspulentisches (12) zusammenwirkenden Riegel (40a), der im Bandrücklaufmodus in das Spulenzahnrad eingreift und das Spulenzahnrad im Wiedergabemodus freigibt,
einen den Drehbereich der Aufwickelspulenbremse (40) begrenzenden Anschlagstift (44), der sich von dem einen Ende der Aufwickelspulenbremse in einen Schlitz (2c) des Schiebebettes (2) erstreckt, und
einen an dem anderen Ende der Aufwickelspulenbremse (40) vorgesehenen Drehbegrenzungshebel (40b), der mit einem auf der Basisplatte (1) vorgesehenen Führungs stift (1a), der sich durch einen Führungsschlitz (2a) in dem Schiebebett (2) erstreckt, derart zusammen wirkt, daß der Riegel (40a) der Aufwickelspulenbremse (40) in der Entladeposition des Schiebebettes (2) außer Eingriff mit dem Spulenzahnrad (13) des Aufwic kelspulentisches (12) ist.
8. Magnetisches Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät nach
Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Spulenzahnrad
(13) und die Aufwickelspulenbremse (12) unter der Ausge
staltungsbedingung gebaut sind, die durch die folgende
Beziehung dargestellt wird:
θ₁ : θ₂ = R₂ : R₁wobei θ₁ ein Drehwinkel des Spulenzahnrades (13) ist, θ₂
ein Drehwinkel der Aufwickelspulenbremse (40) ist, R₁ ein
Radius eines Teilungskreises des Spulenzahnrades (13) ist
und R₂ ein Radius eines Teilungskreises der Aufwickelspu
lenbremse (40) ist.
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