DE4324496C2 - Vorrichtung zum Transportieren von Stückgütern in einer Durchlaufbehandlungsanlage, insbesondere für die Vorbehandlung und Elektrotauchlackierung von Fahrzeugkarosserien oder dergleichen - Google Patents
Vorrichtung zum Transportieren von Stückgütern in einer Durchlaufbehandlungsanlage, insbesondere für die Vorbehandlung und Elektrotauchlackierung von Fahrzeugkarosserien oder dergleichenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transportieren
von Stückgütern in einer Durchlaufbehandlungsanlage,
insbesondere für die Vorbehandlung und
Elektrotauchlackierung von Fahrzeugkarosserien oder
dergleichen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Dabei weist die
Fördereinrichtung zum Absenken und Anheben der Werkstücke
in bzw. aus einer Behandlungsstation gegenüber einer
Horizontalebene geneigte und parallel dazu führende
Abschnitte auf.
Eine bekannte Durchlaufbehandlungsanlage zum
kontinuierlichen Befördern von Stückgütern, insbesondere
für die Vorbehandlung und Elektrotauchlackierung von
Fahrzeugkarosserien oder dergleichen umfaßt eine erste
Fördereinrichtung, die aus in horizontaler Ebene parallel
zueinander laufenden, beabstandeten Transportketten
besteht. Diese Transportketten sind in Laufbahnen mittels
daran angebrachten Laufrollen geführt und erstrecken sich
über den verschiedenen Behandlungsstationen. Jeweils ein
Transportschlitten, der zur Aufnahme einer
Fahrzeugkarosserie dient, ist mittels vier Trageketten bzw.
Trageseilen oder dergleichen an den Transportketten der
ersten Fördereinrichtung frei pendelnd aufgehängt. Jeweils
die auf der gleichen Seite eines Transportschlittens
angeordneten Trageketten sind mit der darüberliegenden
Transportkette der Fördereinrichtung verbunden. Um das
Eintauchen einer Fahrzeugkarosserie beim kontinuierlichen
Befördern der Fahrzeugkarosserien zu ermöglichen, sind die
Laufbahnen der Fördereinrichtung über dem Behandlungsbad
nach unten abgesenkt, so daß der Transportschlitten mit der
darauf angebrachten Fahrzeugkarosserie zuerst mit dem
vorderen Ende eintaucht und dann im Behandlungsbad
weitertransportiert und wiederum aus diesem hierausgeführt
wird.
Diese bekannten Durchlaufbehandlungsanlagen haben den
Nachteil, daß durch den Ein- und Austauchvorgang die
Behandlungsbäder bzw. Tauchbecken relativ flach auslaufende
Ränder aufweisen, und hierdurch sich die Länge des Beckens
vergrößert und ein großes Volumen von
Behandlungsflüssigkeit im Behandlungsbad nötig ist.
Eine Vorrichtung zum Transportieren von Stückgütern in einer
Durchlaufbehandlungsanlage gemäß der durch den Oberbegriff
des Anspruchs 1 bestimmten Gattung ist aus der DE 36 40 797
A1 bekannt. Bei dieser bekannten Vorrichtung zur
Flüssigkeitsbehandlung von Werkstücken werden die Werkstücke
in einem Aufnahmerahmen gehalten. Der Aufnahmerahmen weist
einen oberen Rahmenträger auf, der an zwei Stellen aufgehängt
ist. An jeder Aufhängestelle befindet sich ein Gelenk. An dem
vorderen Gelenk ist ein vorderer Zugstab mit seinem unteren
Ende angelenkt, der mit seinem oberen Ende über ein weiteres
Gelenk mit einer Kette verbunden ist, die nahe einer oberen
Laufschiene verschiebbar gelagert ist. Im hinteren Gelenk des
oberen Rahmenträgers ist ein hinterer Zugstab mit seinem
unteren Ende gelagert, der mit seinem oberen Ende über ein
weiteres Gelenk an eine Kette angehängt ist, die in einer
unteren Laufschiene in Schienenlaufrichtung geführt ist.
Indem die oberen und unteren Laufschienen unterschiedliche
Abstände zueinander aufweisen, kann der Aufnahmerahmen
gegenüber einer waagerechten Stellung nach vorne oder nach
hinten geneigt werden, damit die Behandlungsflüssigkeit nach
dem Besprühen der Werkstückoberflächen von dort schnell und
in dem ausreichenden Maße abfließen kann, um somit die
Oberflächengüte der Werkstücke zu verbessern.
Die bekannte Vorrichtung weist jedoch den Nachteil auf, daß
zwei Fördereinrichtungen (Laufschienen) übereinander
angeordnet sind. Dies ist auch der Fall, wenn die Stückgüter
eine horizontale bzw. waagrechte Stellung einnehmen sollen.
Um eine gegenüber der waagrechten Stellung geneigte Position
herbeiführen zu können, muß der Abstand zwischen diesen zwei
übereinanderliegenden Fördereinrichtungen noch weiter
vergrößert werden, wodurch die vordere und hintere Aufhängung
jeweils in einer unterschiedlichen Höhe gehalten wird.
Entsprechend dieser unterschiedlichen Höhe neigt sich somit
der Aufnahmerahmen mit den daraufliegenden Werkstücken.
Das der Erfindung zugrundeliegende technische Problem
besteht darin, eine einfache Vorrichtung zum Transportieren
von Stückgütern in einer Durchlaufbehandlungsanlage zu
schaffen, bei der die Gesamtbauhöhe auf der gesamten Förderstrecke
möglichst niedrig gehalten werden kann.
Die Lösung dieses technischen Problems wird mit einer
Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 erreicht.
Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, daß die vorderen
und hinteren Aufhängepunkte eines Transportschlittens zur
Aufnahme der Stückgüter jeweils unterschiedlichen
Kurvenverläufen folgend geführt werden. Dadurch ist es
möglich, daß die auf den Transportschlitten aufgesetzten
Stückgüter in ein Behandlungsbad mit einem sehr steilen
Winkel eingetaucht bzw. wieder herausgeführt werden können.
Das hat den Vorteil, daß die gesamte Anlage kürzer gebaut
werden kann. Eine erfindungsgemäße Vorrichtung ist auch
dann einsetzbar, wenn die Produktionsrate für eine taktende
Anlage zu hoch ist.
Bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ist hierzu eine
zweite Fördereinrichtung vorgesehen, die sich bezüglich
der Transportrichtung parallel zu einer ersten
Fördereinrichtung erstreckt. Desweiteren verbindet eine
erste Trageeinrichtung den Transportschlitten mit der
ersten Fördereinrichtung und eine zweite Trageeinrichtung
mit der zweiten Fördereinrichtung jeweils frei pendelnd.
Um das Stückgut um eine horizontale Drehachse zu neigen,
damit Flüssigkeiten aus dem Stückgut restlos abtropfen
können, ist es besonders vorteilhaft, daß die erste
Fördereinrichtung und/oder zweite Fördereinrichtung
gegenüber einer Horizontalebene Neigungs- und
Steigungsabschnitte sowie parallel verlaufende Abschnitte
aufweisen. Hierdurch wird erreicht, daß die vorderen bzw.
hinteren Aufhängepunkte eines Transportschlittens
unterschiedliche Höhenlagen zueinander einnehmen.
Zum Eintauchen des Stückguts auf dem Transportschlitten in
ein Behandlungsbad ist es besonders vorteilhaft, wenn die
erste Fördereinrichtung und die zweite Fördereinrichtung
jeweils gegenüber einer Horizontalebene die gleichen
Neigungs- und Steigungsabschnitte sowie parallel
verlaufende Abschnitte in gleicher Reihenfolge
hintereinander aufweisen, jedoch bezüglich der
Transportrichtung zueinander längs versetzt sind. Durch
diese jeweils versetzt zueinanderliegenden Kurvenverläufe
wird erreicht, daß das Stückgut sehr steil in ein
Behandlungsbad eingetaucht bzw. wieder aus diesem
herausgeführt werden kann.
Die erste Fördereinrichtung und die
zweite Fördereinrichtung laufen dabei vorteilhafterweise
mit gleicher Geschwindigkeit.
Zur einfachen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung bestehen die erste Fördereinrichtung und die
zweite Fördereinrichtung jeweils aus zwei in horizontaler
Richtung voneinander beabstandeten, parallel
zueinanderliegenden Transportketten.
Besonders vorteilhaft ist es hierbei, daß die
Transportketten der ersten Fördereinrichtung zwischen den
Transportketten der zweiten Fördereinrichtung liegen. Durch
diese Anordnung ist die Aufhängung der Transportschlitten
mit Hilfe der ersten und zweiten Trageeinrichtungen
besonders einfach zu gestalten.
Durch die Ausbildung der ersten und zweiten
Trageeinrichtungen aus zwei jeweils gleich langen, seitlich
am Transportschlitten angebrachten Ketten, Stangen oder
dergleichen ist eine sehr einfache konstruktive Ausführung
möglich.
Desweiteren werden die erste Fördereinrichtung und die
zweite Fördereinrichtung vorteilhafterweise durch einen
gemeinsamen Antrieb wie einen Elektromotor oder dergleichen
angetrieben.
Die unterschiedlichen Höhenkurvenverläufe der ersten
Fördereinrichtung und die der zweiten Fördereinrichtung
sind durch in Laufbahnen oder auf Schienen angeordneten
Laufrollen besonders einfach ausführbar.
Im folgenden sind zur weiteren Erläuterung und zum besseren
Verständnis der Erfindung zwei Ausführungsbeispiele unter
Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben
und erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische räumliche Darstellung eines
ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit einem Tauchbecken;
Fig. 2 eine schematische räumliche Darstellung eines
zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung; und
Fig. 3 eine schematische Vorderansicht des ersten
Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung.
In der Fig. 1 ist ein Teilabschnitt einer
Durchlaufbehandlungsanlage dargestellt, die ein Tauchbecken
6 mit einem Behandlungsbad für eine Fahrzeugkarosserie 7
umfaßt. Das Tauchbecken 6 erstreckt sich parallel zur
Transportrichtung der Fahrzeugkarosserien 7, die durch
einen Pfeil angezeigt ist. In Transportrichtung laufen über
dem Tauchbad eine erste Fördereinrichtung 4 und eine
zweite Fördereinrichtung 5. Die erste Fördereinrichtung 4 und
die zweite Fördereinrichtung 5 bestehen hierbei aus
jeweils senkrecht zur Transportrichtung zueinander
beabstandeten Ketten. Die parallel zueinanderliegenden
Ketten der ersten Fördereinrichtung 4 bzw. der zweiten
Fördereinrichtung 5 weisen über dem Tauchbecken 6
bezüglich einer Horizontalebene gleiche Neigungs- und
Steigungsabschnitte sowie horizontal verlaufende,
beabstandete Abschnitte auf. Jedoch sind die mit
unterschiedlicher Steigung verlaufenden Abschnitte der ersten
Fördereinrichtung 4 gegenüber denen der zweiten
Fördereinrichtung 5 bezüglich der Transportrichtung
zueinander versetzt angeordnet.
Jeweils eine Fahrzeugkarosserie wird auf einem
Transportschlitten 1 aufgesetzt und mit diesem fest
verbunden. Der Transportschlitten 1 ist durch eine erste
Trageeinrichtung 2 mit der ersten Fördereinrichtung 4 und durch
eine zweite Trageeinrichtung 3 mit der zweiten
Fördereinrichtung 5 jeweils frei pendelnd
verbunden. Eine Anzahl derartiger Transportschlitten 1 sind
bei dieser Durchlaufbearbeitungsanlage bezüglich der
Transportrichtung hintereinander beabstandet angeordnet.
Zur Behandlung einer Fahrzeugkarosserie 7 sind verschiedene
Bearbeitungsstationen, wie Vorbehandlung und
Elektrotauchlackierung, notwendig. Zum Eintauchen der
Fahrzeugkarosserie 7 in das Behandlungsbad laufen die erste
Fördereinrichtung 4 und die zweite Fördereinrichtung 5 mit
gleicher Geschwindigkeit. Hierdurch wird die
Fahrzeugkarosserie 7 auf dem Transportschlitten 1 in
Transportrichtung stetig weitertransportiert. Durch die
nach unten zum Tauchbad 6 hin sich neigende erste
Fördereinrichtung 4 wird zuerst der vordere Abschnitt des
Transportschlittens 1 abgesenkt, wobei der hintere
Abschnitt des Transportschlittens 1 noch in der
ursprünglichen Höhe gehalten wird, da dieser durch die
zweite Trageeinrichtung 3 mit der zweiten Fördereinrichtung
5 frei pendelnd verbunden ist. Aufgrund der nach unten zum
Tauchbad 6 hin abgewinkelten Abschnitte, die gegenüber der ersten
Fördereinrichtung 4 längs versetzt angeordnet sind, wird
beim Weitertransport nun auch der hintere Abschnitt des
Transportschlittens 1 abgesenkt und in das Tauchbad 6
eingetaucht. Nun durchläuft die gesamte Fahrzeugkarosserie
7 in eingetauchtem Zustand das Behandlungsbad. Bei
gleichbleibender Geschwindigkeit der ersten Fördereinrichtung 4
und der zweiten Fördereinrichtung 5 wird dann zuerst der
vordere Abschnitt des Transportschlittens 1 aus dem
Tauchbad steil nach oben herausgehoben. Durch die bezüglich
der Transportrichtung längs versetzten, ansteigenden
Abschnitte der zweiten Fördereinrichtung 5 wird der hintere
Abschnitt des Transportschlittens 1 erst dann steil nach
oben aus dem Behandlungsbad herausgehoben, wenn die vordere
Trageeinrichtung 2 des Transportschlittens 1 schon wieder
in horizontaler Richtung weitertransportiert wird. Durch
diese räumlich versetzte Anordnung der Neigungs- und
Steigungsabschnitte von der ersten Fördereinrichtung 4 und der
zweiten Fördereinrichtung 5 sowie die separate, jeweils
frei schwingende Verbindung des Transportschlittens 1 durch
die erste Trageeinrichtung 2 und die zweite
Trageeinrichtung 3 ist ein steiler Ein- und Austauchvorgang
in bzw. aus dem Behandlungsbad möglich. Die Bewegung des
drehbar gelagerten Transportschlittens 1 stellt hierbei
eine Überlagerung von einer horizontalen und vertikalen
Bewegung des vorderen und hinteren Abschnitts des
Transportschlittens 1 dar.
Aus der Fig. 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Vorrichtung ersichtlich. Bei diesem
Ausführungsbeispiel erstreckt sich die erste Fördereinrichtung 4
parallel zur Transportrichtung in einer horizontalen
Richtung ohne Neigungs- bzw. Steigungsabschnitte. Die
zweite Fördereinrichtung 5 erstreckt sich ebenso parallel
zur Transportrichtung, die durch einen Pfeil angezeigt ist.
Jedoch umfaßt die zweite Fördereinrichtung 5 bezüglich
einer Horizontalebene Steigungs- und Neigungsabschnitte
sowie vertikal zur ersten Fördereinrichtung 4 versetzte, über
dieser liegende horizontale Abschnitte. Wiederum sind eine
Anzahl Transportschlitten 1 jeweils durch eine erste
Trageeinrichtung 2 mit der ersten Fördereinrichtung 4 und durch
eine zweite Trageeinrichtung 3 mit der zweiten Fördereinrichtung 5
jeweils frei pendelnd verbunden. Die erste Fördereinrichtung 4
und die zweite Fördereinrichtung 5 bestehen aus parallel
zueinander verlaufenden und senkrecht zur Transportrichtung
beabstandeten Transportketten oder Transportseilen, die
jeweils auf Laufrollen in einer Laufbahn geführt (nicht
dargestellt) den gewünschten Transportweg ermöglichen. Die
erste Fördereinrichtung 4 und die zweite Fördereinrichtung 5
laufen mit gleicher Geschwindigkeit. Auf den
Transportschlitten 1 können wiederum Werkstücke fest
montiert werden, um zu den einzelnen Behandlungsstationen
transportiert zu werden.
Bei diesem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung dienen die unterschiedlichen hohen
Kurvenverläufe der ersten Fördereinrichtung 4 bzw. der zweiten
Fördereinrichtung 5 dazu, den Transportschlitten 1
um eine horizontal, quer zur Transportrichtung liegende
Querachse zu neigen. Diese beabsichtigte Nickbewegung um
einen gewissen Winkel gegenüber einer Horizontalebene dient
nach einer Oberflächenbehandlung der Fahrzeugkarosserien
dazu, daß eventuelle flüssige Rückstände von einer
Lackierbehandlung aus den Fahrzeugkarosserien einwandfrei
abtropfen können.
Wird der Transportschlitten 1 mit gleichbleibender
Geschwindigkeit in Transportrichtung, wie durch den Pfeil
angezeigt, weiter transportiert, so läuft die obere
Aufhängung der ersten Trageeinrichtung 2 an der ersten
Fördereinrichtung 4 bezüglich einer Horizontalebene immer
in gleicher Höhe. Die zweite Trageeinrichtung 3 hingegen,
die den hinteren Abschnitt des Transportschlittens 1 mit
der zweiten Fördereinrichtung 5 frei pendelnd verbindet,
wird um einen gewissen Betrag vertikal nach oben angehoben,
wodurch sich der Transportschlitten 1 gegenüber der
Horizontalebene um einen gewissen Winkel dreht. Dieser
Winkel wird über einen bestimmten Transportweg beibehalten
und dann durch die Absenkung des hinteren Abschnitts des
Transportschlittens 1 rückgängig gemacht.
Um verschiedene Neigungen und Absenk- bzw. Anhebebewegungen
des Transportschlittens 1 zu erreichen, sind verschiedenste
Höhenkurvenverläufe der ersten Fördereinrichtung 4 bzw. der zweiten
Fördereinrichtung 5 und deren zueinander versetzte
Anordnung bezüglich der Transportrichtung möglich.
In der Fig. 3 ist eine schematische Vorderansicht der
erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Transportieren einer
Fahrzeugkarosserie nach Fig. 1 in einem Abschnitt gezeigt,
bei dem die zweite Fördereinrichtung 5 und die erste
Fördereinrichtung 4 in gleicher Höhe liegen. Die parallel
zueinanderliegenden, jeweils beabstandeten Transportketten
der ersten Fördereinrichtung 4 liegen bei diesem
Ausführungsbeispiel innerhalb der Transportketten der
zweiten Fördereinrichtung 5. Es ist ersichtlich, daß die
erste Trageeinrichtung 2 den vorderen Abschnitt des
Transportschlittens 1 mit der ersten Fördereinrichtung 4 verbindet
und die zweite Trageeinrichtung 3 den hinteren Abschnitt
des Transportschlittens 1 mit der zweiten Fördereinrichtung
5 verbindet. Die ersten und zweiten Trageeinrichtungen
bestehen wiederum aus Ketten oder Stangen oder dergleichen,
die den Transportschlitten 1 mit der ersten Fördereinrichtung 4
bzw. der zweiten Fördereinrichtung 5 jeweils frei pendelnd
verbinden.
Zur einfachen Ausgestaltung des Antriebs der ersten
Fördereinrichtung 4 bzw. der zweiten Fördereinrichtung 5
ist bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung nur ein Motor
nötig. Durch die Verbindung der vier Transportketten bzw.
Schleppketten mit einer gemeinsamen Welle laufen die
Kettensysteme mit gleicher Geschwindigkeit.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum stetigen Transportieren von
Stückgütern in einer Durchlaufbehandlungsanlage,
insbesondere für die Vorbehandlung und
Elektrotauchlackierung von Fahrzeugkarosserien o. dgl.,
mit
- - zumindest einem Transportschlitten (1) zur Aufnahme des Stückgüter (7),
- - einer ersten Fördereinrichtung (4) und einer zweiten Fördereinrichtung (5) zum Befördern der Stückgüter (7) von einer Behandlungsstation (6) zur nächsten, wobei
- - zumindest eine der Fördereinrichtungen (4, 5) gegenüber einer Horizontalebene geneigte Abschnitte aufweist, und
- - beide Fördereinrichtungen (4, 5) im wesentlichen parallel bezüglich der Transportrichtung und zueinander angeordnet sind,
- - einer ersten Trageeinrichtung (2), die den Transportschlitten (1) frei schwingbar mit der ersten Fördereinrichtung (4) verbindet, und
- - einer zweiten Trageeinrichtung (3), die den
Transportschlitten (1) frei schwingbar mit der
zweiten Fördereinrichtung (5) verbindet,
dadurch gekennzeichnet, daß - - die erste Fördereinrichtung (4) und die zweite Fördereinrichtung (5) jeweils aus zwei voneinander beabstandeten, parallel zueinander liegenden Transportketten bestehen, und
- - die Transportketten der ersten Fördereinrichtung (4) zwischen den Transportketten der zweiten Fördereinrichtung (5) liegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Fördereinrichtung (4) und/oder zweite
Fördereinrichtung (5) gegenüber der Transportrichtung
Neigungs- und Steigungsabschnitte sowie horizontal,
parallel zur Transportrichtung verlaufende Abschnitte
aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Fördereinrichtung (4) und die zweite
Fördereinrichtung (5) jeweils gegenüber der
Transportrichtung die gleichen Neigungs- und
Steigungsabschnitte sowie horizontal, parallel zur
Transportrichtung verlaufende Abschnitte in gleicher
Reihenfolge hintereinander aufweisen, jedoch bezüglich
der Transportrichtung zueinander längs versetzt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Neigungs- und
Steigungsabschnitte sowie die horizontal, parallel zur
Transportrichtung verlaufenden Abschnitte der ersten
Fördereinrichtung (4) und/oder der zweiten
Fördereinrichtung (5) das Eintauchen des Stückgutes in
einem Tauchbad ermöglichen.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Fördereinrichtung (4) und die zweite Fördereinrichtung
(5) mit gleicher Geschwindigkeit in Transportrichtung
laufen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die ersten und zweiten Trageeinrichtungen (2, 3)
jeweils aus zwei gleich langen, seitlich am
Transportschlitten (1) angebrachten Ketten, Stangen
oder dergleichen bestehen.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die vier Transportketten
der ersten Fördereinrichtung (4) und der zweiten
Fördereinrichtung (5) mit einer gemeinsamen Welle
verbunden und durch einen gemeinsamen Antrieb wie ein
Elektromotor oder dergleichen angetrieben sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Fördereinrichtung (4) und die zweite Fördereinrichtung
(5) in Laufbahnen oder auf Schienen angeordnete
Laufrollen aufweisen.
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