DE433128C - Leckdichtung nach dem Gefrierverfahren mittels Schiffskuehlanlagen - Google Patents

Leckdichtung nach dem Gefrierverfahren mittels Schiffskuehlanlagen

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DE433128C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B43/00Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for
    • B63B43/02Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking
    • B63B43/10Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking by improving buoyancy
    • B63B43/16Temporary equipment for stopping leaks, e.g. collision mats

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Description

  • Leckdichtung nach dem Gefrierverfahren mittels Schiffskühlanlagen, Die Verwendung der üblichen Schiffskühlanlagen für die Leckdichtung nach dem Gefrierverfahren bei Havarien des Schiffsrumpfes ist nicht ohne weiteres möglich: Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die Verwendung der Schiffskühlanlagen für Leckdichtungszwecke zu verwirklichen, die beschleunigte Eisbildung an der Leckdichtungsvorrichtung zu erreichen und die Erhaltung der Eisdichtung am beschädigten Schiffsraum bis zum Einschleppen des Schiffes in ein Dock zu ermöglichen.
  • Soll die Eisbildung an der Leckdichtungsvorrichtung beispielsweise mittels direkter Verdampfung eines Kältemittels (CO., SO', NH8 u. a. m.), welches der Schiffskühlanlage entnommen wird, erzeugt werden, so muß für die Übertragung der Kälteleistung das dem Kondensator z entnommene flüssige Kältemittel durch Rohrleitungen, Abzweigungen, Anschlußstutzen u. a. m. derart über das Schiff geleitet werden, daß es im flüssigen Zustande der Leckdichtungsvorrichtung zugeführt wird. An die Leckdichtungsvorrichtung 1z, durch das Regulierventil 1q. geleitet und zum Expandieren gebracht, muß das verbrauchte Kältemittel über das Schiff zur Saugleitung des Kompressors zurückgeführt werden, um durch Kompressor i und Kondensator a wieder verflüssigt zu werden.
  • Für diese Übertragungen der Kälteleistung auf die Leckdichtungsvorrichtung 1z ist es erforderlich, daß in der Flüssigkeitsleitung der Schiffskühlanlagen ein bisher nicht vorhandenes Umschaltventil 3 eingebaut wird, und daß an Bord an leicht zugänglicher Stelle Anschlüsse für die Flüssigkeitsleitung 9 und Saugleitung 8 des Kältemittels so angeordnet werden, daß im Falle einer Havarie die Kälteenergie der Schiffskühlanlage für die Leckdichtungsvorrichtung verwendet wird. Soll die Eisbildung an der Leckdichtungsvorrichtung 13 mittels eines Kälteträgers (Sole, Kälteöl u. a. m.), welcher der Schiffskühlanlage entnommen wird, erzeugt werden, so muß beispielsweise die Solepumpe 5 durch ein bisher nicht vorhandenes Umschaltventil 6 mit den an Bord angeordneten Verteilungsleitungen und Abzweigstutzen io und i i verbunden werden. Die Sole muß durch diese Leitungen der Leckdichtungsvorrichtung zugeführt und zur Schiffskühlanlage wieder zurückgeführt werden.
  • Für beschleunigte Eisbildung an der Leckdichtungsvorrichtung zwecks Rettung des havarierten Schiffes muß die Schiffskühlanlage zeitweilig große Kälteenergien aufbringen. Wird beispielsweise die Tourenzahl des Kompressors durch Umstellen des Antriebes zeitweilig erhöht, so kann bei entsprechend bemessenen Ventilen, Lagern, Rohrleitungen und Kondensator die Kälteleistung proportional der Tourenzahlen erhöht werden, was die Eisbildung an der Leckdichtungsvorrichtung beschleunigt. Für die Erhaltung des am Leck erzeugten Eises reicht die normale Kälteleistung der Schiffskühlanlage aus.
  • Bei Verwendung von Sale oder Öl für die Leckdichtungsvorrichtung kann auch mittels eines Kältespeichers die aufgesammelte Energie beschleunigt der Leckdichtungsvorrichtung zugeführt werden und zeitweilig eine so große Kältemenge aufgebracht werden, daß eine schnelle Vereisung und Dichtung des Lecks erfolgt, während die normale Kälteleistung der Anlage für die Eiserhaltung genügt.
  • Der Kälteträger kann auch als Akkumulator derart verwendet werden, daß bei einer Minustemperatur dem Kälteträger so viel Wärme aus der Flüssigkeit entzogen wird, daß sich sein Aggregatzustand ändert, d. h. die Sole schlammig, das Öl salbig wird. In diesem Zustand wird der Kälteträger der Leckdichtungsvorrichtung zugeführt, wo er beim Flüssigwerden eine große Wärmemenge entzieht und die Eisbildung dadurch beschleunigt, während für die Erhaltung des Eises der normale Zustand der Sole oder des Öles ausreicht.
  • In der Zeichnung ist eine Einrichtung nach der Erfindung schematisch beispielsweise dargestellt.
  • Die Kälteanlage besteht aus dem Kompressor i, dem Kondensator 2, dem Verdampfer q., der Solepümpe 5 und dem Kühlraum 7. Diese Kälteanlage ist zwischen zwei Decks angeordnet und arbeitet mittels eines Kälteträgers (Sole). Bei direkter Verdampfung ist ¢ der Kühlraum.
  • Erfindungsgemäß sind nun für die Leckdichtungsvorrichtungen 12. und 13 die Anschlüsse 8 und 9 oder io ud i i mit den Ausschaltventilen 3 und 6 vorgesehen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Leckdichtung nach dem Gefrierverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiffskühlanlage durch Abzweigleitungen auf die Leckdichtungsvorrichtung geschaltet wird.
  2. 2. Leckdichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kälteleistung der Schiffskühlanlage für die Eisbildung am Leck zeitweilig erhöht wird.
  3. 3. Leckdichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kälteleistung der Schiffskühlanlage für die Eisbildung am Leck in Kälteträgerbehältern aufgespeichert wird. q.. Leckdichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß für beschleunigte Eisbildung am Leck der Aggregatzustand des Kälteträgers geändert wird.
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