DE4334006C2 - Vorrichtung zur Erhöhung der Motorbremsleistung einer Brennkraftmaschine - Google Patents
Vorrichtung zur Erhöhung der Motorbremsleistung einer BrennkraftmaschineInfo
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- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
- F01L13/06—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for braking
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem
Patentanspruch 1.
Aus der DE 39 22 884 A1 ist es bekannt, ein Auslaßventil während des
Motorbremsbetriebes dadurch zu öffnen, daß im Auslaßventilstößel
ein Hydraulikkolben vorgesehen ist, welcher von einer externen
Druckquelle beaufschlagt wird und das Auslaßventil unter Zwischen
schaltung einer Stößelstange anhebt. Der Auslaßventilstößel ruht
während der Öffnung im Bremsbetrieb auf einem Grundkreis des Aus
laßnockens. Eine Vorrichtung dieser Art bedarf einer komplizierten
und störanfälligen Druckquelle, welche hier als eine mehrzylin
drige Kolbenpumpe ausgebildet ist, welche von einer Nockenwelle
angetrieben wird.
Durch die DE 41 02 537 A1 ist einer ein Auslaßventilstößel bekannt, bei dem eine
externe Druckquelle über eine Bohrung in der Stößelführung und weiteren Bohrungen
im Stößel- Außenteil und in dem darin axial beweglichen Innenteil mit einem Druck
raum unterhalb dieses Innenteils verbunden ist. Das Innenteil wird durch die externe
Druckquelle angehoben, bis es durch einen Anschlag im Stößel-Außenteil in seiner
Bewegung gestoppt wird, und dient der partiellen Öffnung des Auslaßventils im
Bremsbetrieb. Die Bohrungen dienen ausschließlich der Ölzufuhr, eine Steuerfunktion
wird durch diese nicht ausgeübt.
Ausgehend von der durch die DE 39 22 884 A1 bekannten Vorrichtung liegt
der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die komplizierte Kolbenpumpe
zu vermeiden und die Vorrichtung so weiterzubilden, daß die Brems
leistung, ohne hohen baulichen Aufwand betreiben zu müssen, ge
steigert werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Patentan
spruches 1.
Dadurch, daß die Öffnung des Auslaßventils durch die Steuerbohrung
im Auslaßventilstößel selbst gesteuert wird, ist nur ein minimaler
baulicher Aufwand erforderlich. Die externe Druckquelle wird nicht
für die Steuerung benötigt, sondern dient allein der Bereitstel
lung des Druckes. Die Bremsleistung wird dadurch gesteigert, daß
das Auslaßventil auch im Ansaugtakt geöffnet ist, wodurch Abgas
erhöhten Druckes aus dem Auspuffrohr zurückströmt und im darauf
folgenden Verdichtungstakt von einem erhöhten Druck ausgegangen
wird.
Eine Weiterbildung der Vorrichtung kann Anspruch 2 entnommen
werden.
Durch ein Rückschlagventil wird die Rückwirkung erhöhten Druckes
aus dem Druckraum unterhalb des Hydraulikkolbens auf die externe
Druckquelle verhindert. Man kommt also mit einer Druckquelle aus,
die nur ca. 100 bar statt 400 bar erzeugt.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich durch die
Merkmale des Anspruches 3 aus.
Dadurch, daß der Druckraum unter dem Hydraulikkolben des Auslaß
ventilstößels über die Ringnut im Einlaßventilstößel entlüftet ist,
bleibt das Auslaßventil während des Ansaugtaktes geschlossen, wo
durch eine Minderung der Bremsleistung in dieser Phase entfällt,
der Luftdurchsatz durch den Motor erhöht wird und somit die Tem
peratur im Abgasstrang reduziert werden kann.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist Anspruch
4 zu entnehmen.
Durch die zusätzliche Entlüftung des Druckraumes des Hydraulik
kolbens des Auslaßventilstößels durch den Steuerkolben wird eine
Minderung der Bremsleistung dadurch vermieden, daß das Auslaßven
til sowohl im Arbeitstakt als auch im Ansaugtakt geschlossen
bleibt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in Zeichnungen darge
stellt. Es zeigt:
Fig. 1 einen Auslaßventilstößel mit Hydraulikkolben
Fig. 2 einen? Auslaßventilstößel mit Hydraulikkolben und
einem Rückschlagventil vor der Steuerbohrung
Fig. 3 einen Ventilhubverlauf der Vorrichtung nach Fig. 1
Fig. 4 einen Ventilhubverlauf der Vorrichtung nach Fig. 2
mit kleinerem Querschnitt der Drossel
Fig. 5 einen Einlaßventilstößel mit Ringnut zur Absteuerung
Fig. 6 einen Querschnitt VI-VI durch Ein- und Auslaßventil
stößel gemäß Fig. 5
Fig. 7 einen Ventilhubverlauf der Vorrichtung nach den
Fig. 5 und 6
Fig. 8 einen Auslaßventilstößel mit Steuerkolben zur Ab
steuerung
Fig. 9 einen Ventilhubverlauf der Vorrichtung nach Fig. 8
mit optimaler Bremsleistung.
Fig. 1 zeigt die einfachste erfindungsgemäße Ausführung einer
Vorrichtung zur Erhöhung der Motorbremsleistung. Ein Auslaßnocken
1 betätigt einen Auslaßventilstößel 2, der seine Bewegung über
eine Stößelstange 3 und einen Kipphebel 4 auf ein Auslaßventil 5
überträgt. Erfindungsgemäß ist im Auslaßventilstößel 2 ein Hy
draulikkolben 6 in axialer Richtung beweglich angeordnet. Ein
Druckraum 7 unter dem Hydraulikkolben 6 ist über eine Leitung 8a
und eine Steuerbohrung 8, eine erste Ringnut 8b, eine Bohrung 9
und eine Drossel 10 mit einer nicht dargestellten externen Druck
quelle verbunden. Der Hydraulikkolben 6 wird nur dann mit Druck
beaufschlagt, wenn der Auslaßventilstößel 2 auf einem Grundkreis
11 ruht und die in die erste Ringnut 8b mündende Steuerbohrung 8
in Deckung mit der in einer Stößelführung 12 angeordneten Bohrung
9 ist. Der Hydraulikkolben 6 wird angehoben, bis er gegen einen
Anschlag 13 anläuft. Unter Zwischenschaltung der Stößelstange 3
und des Kipphebels 4 wird das Auslaßventil 5 teilweise geöffnet.
Um die Öffnung des Auslaßventils 5 zu verzögern, ist der Bohrung 9
eine Drossel 10 vorgeschaltet, damit der Druckanstieg im Druckraum
7 verzögert wird.
Wenn der Auslaßventilstößel 2 anschließend durch den Auslaßnocken 1 angehoben
wird, kommt die Steuerbohrung 8 über die erste Ringnut 8b mit einer
Absteuerbohrung 14 in Deckung und der Hydraulikkolben 6 fällt in
seine Ausgangslage zurück. Die weitere Öffnung des Auslaßventils 5
erfolgt dann nur noch durch den Auslaßnocken 1 und den Auslaßven
tilstößel 2.
Fig. 2 zeigt eine Ausführung gemäß Fig. 1, bei der zwischen der
Bohrung 9 und der Drossel 10 ein federbelastetes Rückschlagventil
15 vorgesehen ist, welches dann schließt, wenn die Kraft auf den
Hydraulikkolben 6 derart ansteigt, daß der daraus resultierende
Hydraulikdruck unter dem Hydraulikkolben 6 den Druck der externen
Durckquelle überschreitet. Der Vorteil einer derartigen Ausführung
ist darin zu sehen, daß die Druckquelle nur einen Druck von ca.
100 bar liefern muß, wohingegen sie bei der Ausführung nach Fig.
1 einen Druck von ca. 400 bar liefern muß.
Um die Öffnung des Auslaßventils 5 (Fig. 1) weiter zu verzögern,
wird der Querschnitt der Drossel 10 weiter verkleinert.
Ein Ventilhubverlauf des Auslaßventils als Funktion des Kurbel
winkels der Vorrichtung nach Fig. 1 ist in Fig. 3 dargestellt.
Im Arbeitstakt zwischen 360° und 540° Kurbelwinkel ist das Aus
laßventil durch den Hydraulikkolben 6 leicht geöffnet. Bei An
hebung des Auslaßventilstößels 2 wird die Kurve 16 durchfahren,
bis die Absteuerbohrung 14 erreicht wird. Bis die weitere Anhe
bung ausschließlich durch den Auslaßventilstößel erfolgt, entsteht
ein Sattel 17. Die weitere Bewegung erfolgt ausschließlich durch
den Auslaßnocken bis ca. 720° Kurbelwinkel.
Nach dem Ausschiebetakt, also beim anschließenden
Übergang zum Grundkreis 11 des Auslaßnockens 1, beginnt die
Überdeckung von Bohrung 9 und der ersten Ringnut 8b, in welche die
Steuerbohrung 8 mündet. Bedingt durch die Drossel 10 beginnt im
Bereich 18 die allmähliche Öffnung des Auslaßventils 5, welches
im Ansaug- und Verdichtungstakt geöffnet bleibt.
Durch die Öffnung des Auslaßventils 5 im Arbeitstakt bei Null
förderung, sowie im An
saugtakt wird die Bremsleistung zunächst gemindert, allerdings
wird dies dadurch überkompensiert, daß durch die Öffnung des
Auslaßventils im Verdichtungstakt zwischen 900 und 1080 Grad
Kurbelwinkel (Fig. 3) die Zylinderladung durch den Drosselspalt
am Auslaßventil ausgeschoben wird und somit im Arbeitstakt keine
Expansionsarbeit leisten kann. Durch die Öffnung des Auslaßventils
5 im Arbeitstakt strömt Abgas aus dem Auspuffrohr zurück, wodurch
im anschließenden Ausschiebetakt zwischen 540° und 720° Kurbel
winkel zu Beginn der Ausschiebephase ein höherer Druck vorliegt und
somit ein höherer Mitteldruck erreicht wird.
Wenn nach Fig. 2 der Querschnitt der Drossel 10 verkleinert wird,
ergibt sich ein Ventilhubverlauf des Auslaßventils entsprechend
Fig. 4. Dieser Verlauf stimmt zunächst bis 720° Kurbelwinkel mit
dem Verlauf nach Fig. 3 überein. Wenn nun der Auslaßventilstößel
wieder in den Grundkreis übergeht, kommen die Bohrung 9 und die
erste Ringnut 8b wieder in Deckung (Fig. 1). Da der Querschnitt
der Drossel nach Fig. 2 verkleinert ist, öffnet das Auslaßventil 5
im Bereich 19 nur schleppend. Dies führt zu einem erhöhten Luft
durchsatz und somit zu einer erhöhten Bremsleistung gegenüber der
Vorrichtung nach Fig. 1.
Eine weitere Erhöhung der Bremsleistung wird mit einer Weiterbil
dung der Vorrichtung nach Fig. 5 erzielt. Ein Auslaßventilstößel
2 entsprechend den Fig. 1 oder 2 wird mit einem Einlaßventil
stößel 20 kombiniert. Die Bohrung 9 des Auslaßventilstößels 2 wird
über eine zweite Bohrung 21 (Fig. 6) mit dem Einlaßventilstößel
20 nach Fig. 5 verbunden. Dieser weist eine zweite Ringnut 22
auf. Wird der Einlaßventilstößel 20 durch einen Einlaßnocken 23a
angehoben, so wird eine Verbindung der Bohrung 9 (Fig. 6) über
die zweite Bohrung 21 und die zweite Ringnut 22 mit einer zweiten
Absteuerbohrung 23 hergestellt. Durch den Winkelversatz zwischen dem
Auslaßnocken 1 und dem Einlaßnocken 23a wird die Verbindung des
Hydraulikkolbens 6 (Fig. 2) über die Bohrung 9, die zweite Boh
rung 21 und die zweite Ringnut 22 zur zweiten Absteuerbohrung 23
(Fig. 6) hergestellt. Dadurch entfällt die Öffnung des Auslaß
ventils (5) in der Ansaugphase.
Fig. 6 zeigt im Querschnitt VI-VI gemäß Fig. 5 die Verbindung des
Auslaßventilstößels 2 mit dem Einlaßventilstößels 20. Wenn sich der
Auslaßventilstößel 2
nach Fig. 1 auf dem Grundkreis 11 des Auslaßnockens 1 befindet,
kann der Hydraulikkolben 6 entlastet werden, indem der Einlaßven
tilstößel 20 durch den Einlaßnocken 23a nach Fig. 5 soweit ange
hoben ist, bis die zweite Bohrung 21 über die zweite Ringnut 22
und die zweite Absteuerbohrung 23 zur Deckung kommen. Der Weg der
Druckflüssigkeit über die zweite Absteuerbohrung 23 ist dann frei
und der Hydraulikkolben 6 des Auslaßventilstößels 2 geht in seine
Ausgangsstellung zurück, wodurch das Auslaßventil schließt.
Fig. 7 zeigt den Ventilhubverlauf, wie er sich mit der Vorrich
tung nach den Fig. 5 und 6 ergibt. Im Kurbelwinkelbereich
zwischen 720° und 900° bleibt das Auslaßventil 5 im wesentlichen
geschlossen, so daß der Luftdurchsatz erhöht wird und eine Minde
rung der Bremsleistung im Ansaugtakt vermieden wird.
Eine Weiterbildung der Vorrichtung zur Optimierung der Motor
bremsleistung ist in Fig. 8 dargestellt. Die Bohrung 9 in der
Stößelführung 12 des Auslaßventilstößels 2 ist über eine Ver
bindungsleitung 24 mit einem Steuerkolben 25 verbunden. Der
Steuerkolben 25 wird vom Auslaßnocken 1 betätigt. Da der Steuer
kolben 25 um ca. 90° gegen den Auslaßventilstößel 2 versetzt ist
kann die Steuerbohrung 8 über die erste Ringnut 8b (Fig. 1) und über die
Bohrung 9, die Verbindungsleitung 24 und eine dritte Ringnut 26
im Steuerkolben 25 entlüftet werden. Die Folge ist, daß das
Auslaßventil schließt, wenn der Auslaßventilstößel 2 auf dem
Grundkreis 11 des Auslaßnockens 1 ruht, der Steuerkolben 25 jedoch
durch den Auslaßnocken 1 soweit verschoben wird, daß der Weg des
Hydrauliköls von der Verbindungsleitung 24 über die dritte Ringnut
26 im Steuerkolben 25 zur dritten Absteuerbohrung 27 frei ist.
Die Bohrung 9 in der Auslaßventilstößel-Führung 12 nach Fig. 8 ist ferner
wie aus Fig. 6 ersichtlich mittels der zweiten Bohrung 21 mit dem
Einlaßventilstößel 20 nach Fig. 5 verbunden. Dieser weist eine
zweite Ringnut 22 auf. Wird der Einlaßventilstößel 20 durch einen
Einlaßnocken 23a angehoben, so wird eine Verbindung der Bohrung 9
(Fig. 6) über die zweite Bohrung 21 und die zweite Ringnut 22 mit
einer zweiten Absteuerbohrung 23 hergestellt. Durch den Winkel
versatz zwischen Auslaßnocken 1 und dem Einlaßnocken 23a wird die
Verbindung des Hydraulikkolbens 6 (Fig. 2) über die Bohrung 9,
die zweite Bohrung 21, die zweite Ringnut 22 zur zweiten Ab
steuerbohrung 23 (Fig. 6) hergestellt. Dadurch entfällt die
Öffnung des Auslaßventils (5) in der Ansaugphase.
Der Ventilhubverlauf für die Vorrichtung nach Fig. 8 ist in
Fig. 9 dargestellt. Das Auslaßventil bleibt im Arbeits- und An
saugtakt geschlossen. Das Auslaßventil wird nur noch im Aus
schiebe- und Verdichtungstakt geöffnet. Dadurch ergibt sich ein
Maximum an Bremsleistung.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Erhöhung der Motorbremsleistung einer Brennkraftmaschine, bei der
ein Auslaßnocken (1) einen Auslaßventilstößel (2) betätigt und in den Auslaßventil
stößel (2) ein Hydraulikkolben (6) eingebaut ist, welcher seine Bewegung auf eine
Stößelstange (3) eines Auslaßventils (5) überträgt, und ein Druckraum (7) unter dem
Hydraulikkolben (6) mit einer externen Druckquelle verbindbar ist, sowie in einem
Auspuffrohr der Brennkraftmaschine eine Drosselklappe vorgesehen ist, wobei wei
terhin der Auslaßventilstößel (2) eine Steuerbohrung (8) aufweist, welche über eine
Leitung (8a) mit dem Druckraum (7) des Hydraulikkolbens (6) verbunden ist, die
Steuerbohrung (8) - während der Auslaßventilstößel (2) auf einem Grundkreis (11) des
Auslaßnockens (1) ruht - über eine Ringnut (8b) mit einer Bohrung (9) in einer Stößel
führung (12) kommuniziert, die Bohrung (9) über eine Drossel (10) mit der externen
Druckquelle verbunden ist, der Hydraulikkolben (6) einen Anschlag (13) zur Hubbe
grenzung besitzt, die Stößelführung (12) eine Absteuerbohrung (14) aufweist, welche
die Steuerbohrung (8) über die Ringnut (8b) bei einem bestimmten Hub des Aus
laßventilstößels (2) mit der Umgebung verbindet, wobei die Steuerbohrung (8) bei
Auflage des Auslaßventilstößels (2) auf dem Grundkreis (11) des Auslaßnockens (1)
über die Bohrung (9) mit der externen Druckquelle, oder bei Anhebung des Aus
laßventilstößels (2) durch den Auslaßnocken (1) über die Ringnut (8b) mit der Ab
steuerbohrung (14), oder mit keiner von beiden verbunden ist (Fig. 1).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Drossel (10) und der Bohrung (9) ein federbe
lastetes Rückschlagventil (15) vorgesehen ist, wodurch
ein Rückfluß von Hydrauliköl in Richtung der externen Druck
quelle verhindert wird (Fig. 2).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
zum Auslaßventilstößel (2) führende Bohrung (9) in der Stößelsführung (12)
mit einer zu einem Einlaßventilstößel (20) führenden zweiten Bohrung (21)
verbunden ist, und die zweite Bohrung (21) mittels einer
zweiten Ringnut (22) im Einlaßventilstößel (20) mit einer der
zweiten Bohrung (21) diametral gegenüberliegenden zweiten
Absteuerbohrung (23) verbindbar ist, wodurch die zweite
Ringnut (22) dann mit der zweiten Absteuerbohrung (23) verbun
den ist, wenn der Auslaßventilstößel (2) auf dem Grundkreis
(11) des Auslaßnockens (1) ruht und der Einlaßventilstößel
(20) durch einen Einlaßnocken 23a angehoben ist (Fig. 5).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
zum Auslaßventilstößel (2) führende Bohrung (9) in der
Stößelführung (12) zusätzlich über eine Verbindungsleitung
(24) mit einem vom Auslaßnocken (1) betätigbaren Steuerkolben
(25) verbunden ist, wodurch die Verbindungsleitung (24)
dann über eine dritte Ringnut (26) im Steuerkolben (25) mit
einer dritten Absteuerbohrung (27) verbunden ist, wenn sich
der Auslaßventilstößel (2) auf dem Grundkreis (11) des Auslaßnockens (1) befindet,
und daß die Achse des Steuerkolbens (25) um einen Winkel von
ca. 90° gegenüber der Achse des Auslaßventilstößels (2) ver
setzt ist (Fig. 8).
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19934334006 DE4334006C2 (de) | 1993-10-06 | 1993-10-06 | Vorrichtung zur Erhöhung der Motorbremsleistung einer Brennkraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19934334006 DE4334006C2 (de) | 1993-10-06 | 1993-10-06 | Vorrichtung zur Erhöhung der Motorbremsleistung einer Brennkraftmaschine |
Publications (2)
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| DE4334006A1 DE4334006A1 (de) | 1995-04-20 |
| DE4334006C2 true DE4334006C2 (de) | 1996-10-10 |
Family
ID=6499503
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| DE19934334006 Expired - Fee Related DE4334006C2 (de) | 1993-10-06 | 1993-10-06 | Vorrichtung zur Erhöhung der Motorbremsleistung einer Brennkraftmaschine |
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Families Citing this family (2)
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| DE4102537A1 (de) * | 1991-01-29 | 1992-07-30 | Man Nutzfahrzeuge Ag | Auslass-ventilstoessel fuer eine brennkraftmaschine |
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-
1993
- 1993-10-06 DE DE19934334006 patent/DE4334006C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
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