DE433667C - Hochdruckzylinderanordnung fuer Mehrzylinderlokomotiven - Google Patents

Hochdruckzylinderanordnung fuer Mehrzylinderlokomotiven

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DE433667C
DE433667C DESCH71922D DESC071922D DE433667C DE 433667 C DE433667 C DE 433667C DE SCH71922 D DESCH71922 D DE SCH71922D DE SC071922 D DESC071922 D DE SC071922D DE 433667 C DE433667 C DE 433667C
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DE
Germany
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cylinder
high pressure
locomotives
pressure cylinder
casting
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Expired
Application number
DESCH71922D
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English (en)
Inventor
Otto Hermann Harimann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmidtsche Heissdampf GmbH
Original Assignee
Schmidtsche Heissdampf GmbH
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Publication date
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02—Engines
    • F01B17/04—Steam engines
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2170/00—Steam engines, e.g. for locomotives or ships
    • F01B2170/04—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0405—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0411—To-be-deleted with administrative transfer to parent group for locomotives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Hochdruckzylinderanordnung für lnehrzylinderlokomotiven. Die Zylinder der Drillings- und V ierlingslokomotiven, welche in dem beschränkten Raum zwischen dem Rahmen liegen, sind regelmäßig mit dem Verbindungsstück des Rahmens, auf welchem der Kessel ruht, aus einem Stück gegossen. Diese Ausbildung ist insofern eine ungünstige, als in dem verhältnismäßig komplizierten Gußstück auch bei sorgfältigem Guß große Wärmespannungen entstehen. Ferner wird durch die auftretenden Formänderungen dieses Gußstückes der ganze Lokomotivrahmen verzerrt, wodurch Veränderungen der Mittellagen der Außenzylinder eintreten können, die wiederum ein ungenaues Laufen der Achs- und Kurbellager bewirken. Naturgemäß verstärken sich diese Unzuträglichkeiten besonders dann, wenn die Maschine mit hochgespanntem und hochüberhitztem Frischdampf von 30 und mehr Atm. betrieben wird. Infolgedessen-bildet gerade die Zylinderanordnung der innenliegenden Zylinder für Hochdruckdampflokomotiven besondere Schwierigkeiten, trotzdem gerade andererseits bei Anwendung so hoher Betriebsdrücke die Unterteilung in mehrere Druckstufen eine Bedingung für- die günstige Ausnutzung des Hochdruckes ist. Die Erfindung beseitigt diese Schwierigkeiten, gestützt auf die Erkenntnis, daß bei Anwendung der erwähnten hohen Dampfspannungen die Hochdruckzvlinder im Verhältnis zu den Hochdruckzylindern für die bisher üblichen Betriebsdrücke derart kleine Abmessungen erhalten können, daß es möglich ist, die Hochdruckzylinder als vom Verbindungsstück getrennte, verhältnismäßig einfache Gußstücke aus gleichem oder anderem Material, z. B. aus Stahlguß, zu gießen und rtiit dem Verbindungsstück unter der Möglichkeit der freien Ausdehnung zu verbinden, indem auch trotz des beengten Raumes noch Platz für die Anbringung zugänglicher Verbindungsmittel bleibt.
  • Gemäß der Erfindung bildet hiernach der Mittelzylinder bzw. bei Vierlingslokomotiven das Mittelzylinderpaar oder auch jeder der beiden Mittelzylinder ein vom Verbindungsstück getrenntes Gußstück, welches derart mit dem geteilten oder ungeteilten Verbindungsstück verbunden ist, daß sich alle Teile des Zylinders bequem ausdehnen können und schädliche Wärmespannungen in ihnen vermieden werden. Eine derartige Anordnung der Hochdruckzylinder eignet sich dementsprechend besonders für Maschinen mit hochgespanntem und hochüberhitztem Dampf, wo die Wandtemperaturen bis 300° und mehr betragen. Außer der Verhütung der Wärmespannungen ergibt sich der weitere Vorteil, daß die Wärmeableitung von den Zylinderwandungen ganz wesentlich vermindert und damit die Dampfausnutzung verbessert wird. Eine vorteilhafte Ausführungsform ist die, daß an dem Zylinderrohr beiderseits ein Längsflansch angegossen ist, durch den die Befestigung mit dem Verbindungsstück erfolgt.
  • Die Zeichnung zeigt zwei beispielsweise Ausführungsformen. Die Abb. i, 2 und 3 zeigen Querschnitt, Längsschnitt und wagerechten Schnitt der einen Ausführungsform, die Abb.4 und 5 Querschnitt und Längsschnitt der zweiten. Bei beiden Ausführungsbeispielen sind an den Hochdruckzylinder a, welcher mit dem Schiebergehäuse b und dessen Dampfstutzen ein getrenntes Gußstück bildet, Längsrippen angegossen. Bei der Ausführungsform nach den Abb. i bis 3 liegen diese Flansche f und g in senkrechter Ebene. Das Verbindungsstück ist in der Mitte in zwei Hälften cl und c' geteilt. Es ist in üblicher Weise an dein Rahmend befestigt und mit -dein Kessel oben bei e verbunden. Wie ersichtlich, ist der Zylinder a zwischen den beiden Hälften mit seinen Flanschen f und g durch Bolzen 12 eingespannt. Diese Bolzen bilden gleichzeitig auch die untere Verbindung der beiden Hälften des Verbindungsstücks cl und c'. Bei der Ausfiihrungsform nach den Abb. 4 und 5 besteht das Verbindungsstück c aus einem Stück, und die Längsflansche i. und j sind am Zylinder a wagerecht angeordnet. Der Zylinder ist samt seine. Schiebergehäuse b in der Mitte eingeschoben und mittels der Bolzen k an dem Verbindungsstück aufgehängt. Die dargestellten Ausführungsformen sind nur beispielsweise und setzen einen mittleren Hochdruckzylinder voraus. Sinngemäß erfolgt bei Vierlingslokomotiven die Verbindung der beiden innen angeordneten Zylinder mit dem hiervon getrennt hergestellten Verbindungsstück, welches statt einteilig oder zweiteilig, wie dargestellt, auch mehrteilig sein kann. Hierbei kann gegebenenfalls die Lage der Ebene des oder- der Längsflansche am Zylinder statt senkrecht oder wagerecht in einem dazwischenliegenden Winkel vorteilhaft sein. Ferner könnte der Zylinder auch mittels eines Ringflansches an dem Verbindungsstück befestigt sein, wesentlich ist nur, daß die Verbindung so erfolgt, daß die freie Ausdehnungsmöglichkeit des Zylindergußstückes gewahrt ist. Es kann ferner auch noch gegebenenfalls eine weitere Unterteilung zwischen Schiebergehäuse und eigentlichem Zylinder erfolgen.

Claims (4)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Hochdruckzylinderanordnung für Mehrzylinderlokomotiven, insbesondere solche,, die mit hochgespanntem und hochüberhitztem Dampf von 3o Atm. und mehr betrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß der z@vischen den Rahmen liegende Zylinder bzw. bei Vierlingslokomotiven das mittlere Zylinderpaar oder jeder der Mittelzylinder ein vom Verbindungsstück zwischen Kessel und Rahmen getrenntes Gußstück bildet und mit diesem unter freier Ausdehnungsmöglichkeit verbunden ist.
  2. 2. Hochdruckzylinderanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Zylindergußstückes mit dem Verbindungsstück zwischen Kessel und Rahmen durch einen an dem eigentlichen Zylinder angegossenen Flansch (Ringflansch, Längsflanschenpaar o. dgl.) erfolgt.
  3. 3. Hochdruckzyfinderanordnung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Zylinderflansche in senkrechter Ebene liegen und zwischen den beiden Hälften des geteilten Verbindungsstückes eingeklemmt sind.
  4. 4. Hochdruckzylinderanordnung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderflansche in einer wagerechten Ebene liegen und das Zylindergußstück durch sie an dem Verbindungsstück befestigt ist.
DESCH71922D 1924-10-26 1924-10-26 Hochdruckzylinderanordnung fuer Mehrzylinderlokomotiven Expired DE433667C (de)

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