DE4336780A1 - Ringschraube - Google Patents

Ringschraube

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Reinhard Dipl Ing Smetz
Karl-Heinz Leichs
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RUD Kettenfabrik Rieger und Dietz GmbH and Co KG
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/62Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means comprising article-engaging members of a shape complementary to that of the articles to be handled
    • B66C1/66Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means comprising article-engaging members of a shape complementary to that of the articles to be handled for engaging holes, recesses, or abutments on articles specially provided for facilitating handling thereof
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Description

Die Erfindung betrifft eine Ringschraube mit einer zum Ein­ hängen eines Anschlag- oder Zurrmittels dienenden Anschlußöse und einem zu ihrer Befestigung an einen Gegenstand dienenden Gewindezapfen.
Bei Ringschrauben der vorstehenden Art handelt es ich um ge­ normte Bauteile (DIN 580), die in großen Mengen zum Einsatz gelangen. Die bekannten Ringschrauben bestehen aus einem re­ gelmäßig durch Gesenkschmieden hergestellten einzigen Stück. Die einstückige Bauweise birgt die Gefahr einer Überbelastung oder Lockerung des Gewindezapfens durch ein in die Anschluß­ öse der Ringschraube eingeleitetes Drehmoment in sich. Mit der Einleitung eines entsprechenden Drehmomentes muß immer dann gerechnet werden, wenn das in die Anschlußöse eingehäng­ te Anschlag- oder Zurrmittel nicht in einer Ebene mit der Ebene der Anschlußöse liegt. Sucht die auf die Anschlußöse einwirkende Kraft den bereits fest in den Gegenstand einge­ schraubten Gewindezapfen weiter in die Gewindebohrung zu dre­ hen, kann es zu einer Überbelastung der Gewindegänge kommen. Lockert die auf die Anschlußöse einwirkende Kraft den Gewin­ dezapfen, so geht die bei einstückigen Gewindeschrauben aus Festigkeitsgründen erforderliche satte Anlage zwischen der Anschlußöse und dem jeweiligen Gegenstand verloren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ringschraube der in Betracht gezogenen Art dahingehend weiterzuentwickeln, daß die geschilderten Gefahren bei ihr eliminiert sind. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die An­ schlußöse im Ösengrund eine Einstecköffnung aufweist, in der drehbar der Schaft des unverlierbar mit der Anschlußöse ver­ bundenen Gewindezapfens gelagert ist, und daß der Gewindezap­ fen mit einem zur Übertragung von Zugkräften zwischen ihm und der Anschlußöse dienenden Kopf versehen ist, über den eine Drehbewegung in den Anschlußzapfen einleitbar ist.
Die erfindungsgemäße Ringschraube bietet den Vorteil, daß sich ihre Anschlußöse unter Last in die Ebene des mit ihr verbundenen Anschlag- oder Zurrmittels drehen kann und die auf die Anschlußöse einwirkenden Kräfte folglich keine Dreh­ momente um die Längsachse des Gewindezapfens hervorrufen kön­ nen. Da die Anschlußöse ihre Winkelposition unabhängig von der Einschraubposition des Gewindezapfens ändern kann, ent­ fällt auch das Risiko von Brüchen, die ihre Ursache in der falschen Handhabung bekannter Ringschrauben haben und mit denen immer dann zu rechnen ist, wenn durch das Anschlag- oder Zurrmittel insbesondere senkrecht oder annähernd sen­ krecht zur Ebene der Anschlußöse gerichtete Kräfte in die Anschlußöse eingeleitet werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten Zeich­ nung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 teilweise im Schnitt die Vorderseite einer Anschluß­ öse,
Fig. 2 das Einführen eines Gewindezapfens in die Anschlußöse gemäß Fig. 1,
Fig. 3 teilweise im Schnitt die Vorderansicht der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Teile, nachdem diese unverlierbar miteinander verbunden sind,
Fig. 4 teilweise im Schnitt die Seitenansicht der Ringschrau­ be gemäß Fig. 3,
Fig. 5 teilweise im Schnitt die Vorderansicht einer modifi­ zierten Ringschraube,
Fig. 6 teilweise im Schnitt die Seitenansicht der Ringschrau­ be gemäß Fig. 5,
Fig. 7 teilweise im Schnitt die Vorderansicht einer weiteren Ringschraube vor dem Zusammenfügen ihrer Anschlußöse mit dem Anschlußzapfen,
Fig. 8 die in Fig. 7 dargestellten Teile nach dem Zusammen­ fügen,
Fig. 9 teilweise im Schnitt die Vorderansicht einer weiteren Ringschraube,
Fig. 10 teilweise im Schnitt die Seitenansicht der Ring­ schraube gemäß Fig. 9,
Fig. 11 teilweise die Vorderansicht einer modifizierten Ring­ schraube und
Fig. 12 wiederum teilweise im Schnitt die Seitenansicht der Ringschraube gemäß Fig. 11.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen eine besonders vorteilhafte Aus­ führungsform einer Ringschraube. In Fig. 1 ist die mit einer Einstecköffnung 1 ausgestattete Anschlußöse 2 einer Ring­ schraube vor der Verbindung mit einem Gewindezapfen 3 darge­ stellt. Die Anschlußöse 2 weist im Bereich der Einstecköff­ nung 1 eine umlaufende Stützfläche 4 auf, gegen die sich eine Gegenfläche 5 eines am oberen Ende des Gewindezapfens 3 an­ geordneten Kopfes 6 anlegen kann. Im Kopf 6 befindet sich eine Ausnehmung 7 mit einem Innensechskant, über das mit Hil­ fe eines geeigneten Werkzeuges eine Drehbewegung in den Ge­ windezapfen 3 einleitbar ist. Wie aus Fig. 2 erkennbar, läßt sich der Gewindezapfen bei der Montage der Ringschraube pro­ blemlos durch die Einstecköffnung 1 stecken und in die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Position überführen. Nach dem Zusammenfügen der Anschlußöse 2 und des Gewindezapfens 3 wer­ den im Bereich der Öffnung 8 der Anschlußöse 2 Sperrelemente 9 bildende Vorsprünge angestaucht, die die Unverlierbarkeit des Gewindezapfens 3 gegenüber der Anschlußöse 2 gewährlei­ sten. Durch die Ausbildung des Kopfes 6 des Gewindezapfens 3 nach Art eines Senkschraubenkopfes bleibt der Freiraum der Öffnung 8 weitgehend erhalten. Die Fig. 3 und 4 zeigen, daß das untere Ende des Kopfes 6 eine Auflagefläche 10 bil­ det, die leicht über die Unterseite 11 der Anschlußöse 2 vor­ steht, so daß deren Drehbeweglichkeit im montierten Zustand nicht beeinträchtigt wird.
Statt einer Unverlierbarkeitssicherung des Gewindezapfens 3 durch eine örtliche plastische Verformung der Anschlußöse 2 kann zur Sicherung des Gewindezapfens 3 auch ein von einem Übergangsglied gebildetes Sperrelement 12 in die Anschlußöse 2 eingeschweißt werden, wie dies beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 5 und 6 gezeigt ist.
Die Fig. 7 und 8 zeigen eine Ringschraube, die aus einer Anschlußöse 13, einem Gewindezapfen 14 mit einem eine Nut 15 aufweisenden Kopf 16 und einem von einem Sprengring gebilde­ ten Sperrelement 17 besteht. In diesem Fall wird der Kopf 16 des Gewindezapfens 14 von unten durch die Einstecköffnung 18 der Anschlußöse 13 in deren Öffnung 19 geführt und hier mit dem Sperrelement 17 versehen, das sich nach der Fertigmontage und im eingebauten Zustand der Ringschraube auf einer von einem nach innen gerichteten Bund gebildeten Stützfläche 20 abstützt. Auch bei dieser Ausführung steht die Unterseite 21 des Kopfes 16 des Gewindezapfens 14 im montierten Zustand der Ringschraube über die Unterseite 22 der Anschlußöse 13 vor, so daß wiederum eine Drehbewegung zwischen dem Gewindezapfen 14 und der Anschlußöse 13 möglich ist.
Bei der Ringschraube gemäß den Fig. 9 und 10 ist der Ge­ windezapfen 23 durch ein Sperrelement 24 unverlierbar mit der Anschlußöse 25 verbunden. Das Sperrelement 24 wird von einer plastisch partiell verformbaren Buchse gebildet. Vor dem Zu­ sammenfügen von Gewindezapfen 23 und Anschlußöse 25 schiebt man das Sperrelement 24 über den Gewindezapfen 23, um an­ schließend Gewindezapfen 23 und Sperrelement 24 in die Ein­ stecköffnung 26 der Anschlußöse 25 zu stecken, wie dies in Fig. 10 angedeutet ist. Nach dem Zusammenstecken von An­ schlußöse 25 und Gewindezapfen 23 wird das Sperrelement 24 gestaucht, wobei die Stauchkraft über den Kopf 27 des Gewin­ dezapfens 23 in das Sperrelement eingeleitet wird, das sich währenddessen mit einem konisch verjüngten unteren Rand 28 gegen eine nicht dargestellte, mit einer Bohrung versehenen, gehärtete Platte abstützt. Unter der Einwirkung der Stauch­ kraft kommt es zu einer Verformung des Randes 28 des Sperr­ elementes 24 dergestalt, daß dieser Rand 28 in den sich ko­ nisch erweiternden unteren Bereich der Einstecköffnung 26 gedrückt wird. Das auf diese fest mit der Anschlußöse 25 ver­ bundene Sperrelement 24 bildet anschließend eine Geradführung für den nach wie vor beweglich in ihm gelagerten Gewindezap­ fen 23, und dieser kann nicht mehr aus der Öffnung 29 der Anschlußöse 25 herausgezogen werden.
Die Fig. 11 und 12 zeigen eine weitgehend mit der Ausfüh­ rung gemäß den Fig. 9 und 10 übereinstimmende Lösung. Der Gewindezapfen 30 wird hier vom Schaft einer mit einem Kopf 31 versehenen Innensechskantsenkschraube gebildet, wobei ein an die Form des Kopfes 31 angepaßtes, wiederum buchsenförmiges Sperrelement 32 in gleicher Weise die Unverlierbarkeit des Gewindezapfens 30 in der Anschlußöse 25 sichert wie zuvor. Die Fig. 11 und 12 verdeutlichen nochmals die Zweckmäßig­ keit der Verwendung von Senkschrauben, weil deren Köpfe weni­ ger weit in die Öffnung 29 einer Anschlußöse ragen. Statt der von zusammenstauchbaren Buchsen gebildeten Sperrelemente 24 und 32 könnte auch ein Sperrelement verwendet werden, das von einer auf den Gewindezapfen 23 bzw. 30 schraubbaren konischen Buchse gebildet wird, auf der die einen Gegenkonus aufweisen­ de Anschlußöse drehbar gelagert ist.

Claims (10)

1. Ringschraube mit einer zum Einhängen eines Anschlag- oder Zurrmittels dienenden Anschlußöse und einem zu ihrer Befesti­ gung an einen Gegenstand dienenden Gewindezapfen, dadurch gekennzeichnet, die Anschlußöse (2; 13; 25) im Ösengrund eine Einstecköffnung (1; 18; 26) aufweist, in der drehbar der Schaft des unverlierbar mit der Anschlußöse (2; 13; 25) verbundenen Gewindezapfens (3; 14; 23; 30) gelagert ist, und daß der Gewin­ dezapfen (3; 14; 23; 30) mit einem zur Übertragung von Zugkräf­ ten zwischen ihm und der Anschlußöse (2; 13; 25) dienenden Kopf (6; 16; 27; 31) versehen ist, über den eine Drehbewegung in den Anschlußzapfen (3; 14; 23; 30) einleitbar ist.
2. Ringschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (6; 16) des Gewindezapfens (3; 14) im montierten Zu­ stand der Ringschraube über die sich senkrecht zur Längsachse des Gewindezapfens (3; 14) erstreckende Unterseite (11) der Anschlußöse (2; 13) vorsteht.
3. Ringschraube nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß der Kopf (6) des Gewindezapfens (3) eine zylindri­ sche Führungsfläche und eine konische Stützfläche (5) auf­ weist.
4. Ringschraube nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindezapfen (3; 14; 23; 30) vom Schaft einer Innensechskantschraube gebildet wird.
5. Ringschraube nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der Unverlier­ barkeit des Gewindezapfens (3; 14; 23; 30) in der Einstecköff­ nung (1; 18; 26) der Anschlußöse (2; 13; 25) mindestens ein die Beweglichkeit des Gewindezapfens (3; 14; 23; 30) einschränkendes Sperrelement (9; 17; 24; 32) dient.
6. Ringschraube nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (17) von einem Sprengring gebildet wird.
7. Ringschraube nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (24; 32) von einer Buchse für den Gewindezap­ fen (23, 30) gebildet wird.
8. Ringschraube nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (9) von einer einen Anschlag für den Kopf (6) des Gewindezapfens (3) bildenden Vorsprung der Anschluß­ öse (2) gebildet wird.
9. Ringschraube nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (12) von einem in die Öffnung (8) der An­ schlußöse (2) eingeschweißten Übergangsglied gebildet wird.
10. Ringschraube nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement von einer Schraubbuchse gebildet wird.
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