DE4337577A1 - Vorrichtung zur Halterung eines Getrieberades auf einer Achse - Google Patents
Vorrichtung zur Halterung eines Getrieberades auf einer AchseInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H57/00—General details of gearing
- F16H57/0018—Shaft assemblies for gearings
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur Halterung
eines Getrieberades auf einer Achse nach der Gattung des
Hauptanspruchs. Das Getrieberad ist beispielsweise in der Form
eines Zahnrades eines Getriebes ausgebildet.
Es ist schon eine Vorrichtung bekannt (EP 0 341 341 B1), bei
der ein auf einer Achse gelagertes Zahnrad durch wenigstens
eine Sicherungsscheibe gegen ein axiales Verschieben in einer
Richtung gehalten ist. Die Sicherungsscheibe ist radialfedernd
ausgebildet und weist einen Innendurchmesser auf, der kleiner
als der Durchmesser der Achse im Lagerbereich des Zahnrades
ist. Die Achse besitzt eine Umfangsnut, durch die die Axial
lage des Zahnrades auf der Achse bestimmt wird und in die die
Sicherungsscheibe eingesetzt ist.
Falls es erforderlich ist, das Zahnrad in beiden Axialrichtun
gen gegen ein unerwünschtes Verschieben zu halten, so ist auf
der von der Sicherungsscheibe abgewandten Seite des Zahnrades
eine zweite axiale Anschlagfläche zu realisieren, z. B. durch
einen Radialvorsprung oder -flansch oder durch eine zweite
Sicherungsscheibe.
Die Montage einer derartigen Vorrichtung ist verhältnismäßig
aufwendig, insbesondere wenn zwei Sicherungsscheiben anzubrin
gen sind, da Sicherungsscheiben für gewöhnlich radial auf die
Achse aufgeschoben werden müssen, was einen zusätzlichen, auf
wendigen Arbeitsschritt erfordert. Die Sicherungsscheibe kann
auch leicht vergessen werden oder verloren gehen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den kennzeichnenden Merk
malen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß
durch die Integration des Sicherungselements in das Getriebe
rad ein erheblich einfacherer Zusammenbau der Vorrichtung er
reicht wird, da das Getrieberad nur auf die Achse aufgescho
ben zu werden braucht. Besonders vorteilhaft ist es dabei, daß
die axiale Sicherung durch den am Getrieberad vorgesehenen An
satz in beiden Axialrichtungen erfolgen kann.
Als weiterer Vorteil ist anzusehen, daß eine zusätzliche Si
cherungsscheibe entfällt. Bei Getrieberädern, bei denen mit
tels einer zweiten Sicherungsscheibe eine zweite axiale Anla
gefläche realisiert werden müßte, entfallen beide Sicherungs
scheiben.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind
vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Haupt
anspruch angegebenen Vorrichtung möglich.
Wird das Getrieberad aus Kunststoff gefertigt, so hat dies den
Vorteil, daß die für die Montage erforderliche Elastizität der
Halterung leicht erreichbar ist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung beispielhaft dargestellt und in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Vorrichtung nach der Erfin
dung und
Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt der Vorrichtung nach
Fig. 1 im Bereich eines Sicherungselements.
In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind einander ent
sprechende Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Das in Fig. 1 dargestellte Zahnrad 10 weist eine Nabe 11 mit
einer Lageröffnung 11′ auf. Die Nabe 11 kann beispielsweise
mit einer Außenverzahnung 12 versehen sein und trägt eine
Zahnradscheibe 13 im Bereich ihres einen Endes. Am Außenumfang
der Zahnradscheibe 13 ist ein Ring 14 mit einer weiteren
Außenverzahnung 15 angeordnet. Die Nabe 11 weist einen sich
über die Zahnradscheibe 13 hinaus erstreckenden axialen
Flansch 16 auf, der an seinem von der Nabe 11 bzw. der Zahn
radscheibe 13 abgewandten Ende einen radial nach innen in den
Bereich der Lageröffnung 11′ der Nabe 11 des Zahnrades 10 vor
stehenden Flansch 17 trägt, welcher um den gesamten Umfang der
Lageröffnung 11′ umläuft.
Vorteilhafterweise ist das Zahnrad 10 mit seiner Nabe 11, dem
axialen Flansch 16 und mit dem radialen Flansch 17 einstückig
als Kunststoffzahnrad ausgebildet.
Das Zahnrad 10 ist mit der Lageröffnung 11′ auf eine Achse 18
aufgesetzt, die an ihrem einen Ende eine als umfangsmäßig um
laufende Nut 19 ausgebildete Ausnehmung aufweist. Wie beson
ders gut in Fig. 2 zu erkennen ist, sind die axialen End- oder
Seitenflächen 20 der Nut 19 phasenartig abgeschrägt. Auch das
stirnseitige Ende der Achse 18 weist eine abgeschrägte Phase
21 auf.
Entsprechend den abgeschrägten Seitenflächen 20 der Nut 19 und
der Phase 21 kann auch der radiale Flansch 17 abgeschrägte
axiale Endflächen 17′ besitzen.
Zum Zusammenbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird das
Zahnrad 10 einfach mit seiner in der Nabe 11 vorgesehen Lager
öffnung 11′ auf die Achse 18 aufgeschoben. Dabei gelangt der
radiale Flansch 17 zunächst in Anlage an die Phase 21 und wird
bei einer weiteren Verschiebebewegung über die Phase 21 von
dieser nach außen gedrückt, um dann in die Nut 19 einzuschnap
pen. Das radiale Ausweichen des radialen Flansches 17 wird
dabei durch die elastische Ausbildung des axialen Flansches 16
ermöglicht.
Die radialen Abmessungen des radialen Flansches 17 und der Nut
19 sind dabei so gewählt, daß zwischen dem Boden der Nut 19
und dem Flansch 17 ein Abstand d besteht, so daß der Flansch
17 nicht mit dem Boden der Nut 19 in Eingriff gelangt. Hier
durch wird eine Reibung zwischen dem Flansch 17 und dem Boden
der Nut 19 bei einer Drehung des Zahnrades 10 auf der Achse 18
vermieden.
Ist es erforderlich, das Zahnrad 10 wieder von der Achse 18
abzunehmen, so kann es in entsprechender Weise abgezogen
werden.
Das beschriebene Zahnrad läßt sich beispielsweise dadurch ab
wandeln, daß anstelle des radialen Flansches zumindest ein,
vorzugsweise mehrere, radial nach innen gerichtete Vorsprünge
vorgesehen sind. Diese können dabei an dem axialen Flansch
oder jeweils an einer sich axial erstreckenden Federzunge vor
gesehen sein. Vorteilhafter Weise sind dabei die Vorsprünge
gleichmäßig über den gesamten Umfang der Lageröffnung 11′ ver
teilt. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn das erfin
dungsgemäße Zahnrad aus Metall bestehen soll.
Die beschriebene Vorrichtung ist nicht nur, wie anhand des
Ausführungsbeispiels beschrieben zur Halterung eines Zahnrades
geeignet, sondern kann bei jeder Art von auf einer Achse dreh
bar gelagerten Getrieberädern verwendet werden. Das Getriebe
rad kann beispielsweise ein ein Drehmoment übertragendes Zahn
rad, aber beispielsweise auch ein Keil- oder Zahnriemenrad
sein, auf dem ein Keil- bzw. Zahnriemen gelagert ist.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der radiale
Flansch an das Getrieberad angeformt und die Nut in der Achse
vorgesehen. Dies ist nur beispielhaft. Genau so gut kann der
Flansch auch an der Achse vorgesehen sein und zwar so, daß der
Flansch den sich an den Flansch anschließenden Achs-Durchmes
ser radial überragt. In diesem Fall ist die Nut am Getrieberad
vorgesehen.
Bei der einen Ausführungsform der Erfindung ist eine Axialsi
cherung zum axialen Sichern des auf der Achse drehbar gelager
ten Getrieberades dadurch gebildet, daß als Axialsicherung am
Getrieberad zumindest ein radial nach innen in den Bereich der
Lageröffnung des Getrieberades vorstehender und in mindestens
eine an der Achse vorgesehene Ausnehmung eingreifender Vor
sprung vorgesehen ist.
Bei der anderen Ausführungsform der Erfindung ist die Axial
sicherung des drehbar gelagerten Getrieberades dadurch gebil
det, daß als Axialsicherung an der Achse zumindest ein radial
nach außen vorstehender Vorsprung angeordnet ist, der in eine
im Bereich der Lageröffnung am Getrieberad vorgesehene Ausneh
mung eingreifen kann.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Halterung eines Getrieberades auf einer
Achse, wobei das Getrieberad (10) zur Lagerung auf der
Achse in einem Nabenbereich eine Lageröffnung (11′) auf
weist, und mit einer Axialsicherung zum axialen Sichern
des auf der Achse drehbar gelagerten Getrieberades (10),
dadurch gekennzeichnet,
daß als Axialsicherung am Getrieberad (11) zumindest ein radial nach innen in den Bereich der Lageröffnung (11′) des Getrieberades (10) vorstehender und in eine an der Achse (18) vorgesehene Ausnehmung (19) eingreifender Vorsprung (17) vorgesehen ist, oder
daß als Axialsicherung an der Achse (18) zumindest ein radial nach außen vorstehender und in eine im Bereich der Lageröffnung (11′) am Getrieberad (10) vorgesehene Aus nehmung eingreifender Vorsprung vorgesehen ist.
daß als Axialsicherung am Getrieberad (11) zumindest ein radial nach innen in den Bereich der Lageröffnung (11′) des Getrieberades (10) vorstehender und in eine an der Achse (18) vorgesehene Ausnehmung (19) eingreifender Vorsprung (17) vorgesehen ist, oder
daß als Axialsicherung an der Achse (18) zumindest ein radial nach außen vorstehender und in eine im Bereich der Lageröffnung (11′) am Getrieberad (10) vorgesehene Aus nehmung eingreifender Vorsprung vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausnehmung (19) an wenigstens einem axialen Ende
eine Abschrägung (20) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Ausnehmung als umfangsmäßig verlaufende Nut
(19) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Vorsprung (17) an einem in
Radialrichtung elastischen Element (16) vorgesehen ist,
das sich in Axialrichtung vom Nabenbereich des Getrie
berades (10) vom Nabenbereich weg erstreckt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das elastische Element als die Lageröffnung (11′) um
gebender axialer Flansch (16) ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere, gleichmäßig über den Umfang
der Lageröffnung (11′) verteilte Vorsprünge vorgesehen
sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Vorsprung an einer gesonderten elastischen
Federzunge angebracht ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Vorsprung als radialer, um den
gesamten Umfang der Lageröffnung (11′) umlaufender
Flansch (17) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Vorsprung (17) abgeschrägte
axiale Endflächen (17′) aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Getrieberad (10) aus Kunststoff
besteht.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19934337577 DE4337577A1 (de) | 1993-11-04 | 1993-11-04 | Vorrichtung zur Halterung eines Getrieberades auf einer Achse |
| JP26868594A JPH07180761A (ja) | 1993-11-04 | 1994-11-01 | 伝動歯車を軸上に保持するための装置 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934337577 DE4337577A1 (de) | 1993-11-04 | 1993-11-04 | Vorrichtung zur Halterung eines Getrieberades auf einer Achse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4337577A1 true DE4337577A1 (de) | 1995-05-11 |
Family
ID=6501734
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934337577 Withdrawn DE4337577A1 (de) | 1993-11-04 | 1993-11-04 | Vorrichtung zur Halterung eines Getrieberades auf einer Achse |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPH07180761A (de) |
| DE (1) | DE4337577A1 (de) |
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| JP7188732B2 (ja) * | 2018-07-09 | 2022-12-13 | 下西技研工業株式会社 | ワンウェイクラッチおよびワンウェイクラッチ付き回転ダンパ装置 |
-
1993
- 1993-11-04 DE DE19934337577 patent/DE4337577A1/de not_active Withdrawn
-
1994
- 1994-11-01 JP JP26868594A patent/JPH07180761A/ja active Pending
Also Published As
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| JPH07180761A (ja) | 1995-07-18 |
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| 8120 | Willingness to grant licenses paragraph 23 | ||
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