DE4337577A1 - Vorrichtung zur Halterung eines Getrieberades auf einer Achse - Google Patents

Vorrichtung zur Halterung eines Getrieberades auf einer Achse

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DE4337577A1
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gear wheel
axial
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projection
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Erwald Simon
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16H—GEARING
    • F16H57/00—General details of gearing
    • F16H57/0018—Shaft assemblies for gearings
    • F16H57/0025—Shaft assemblies for gearings with gearing elements rigidly connected to a shaft, e.g. securing gears or pulleys by specially adapted splines, keys or methods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur Halterung eines Getrieberades auf einer Achse nach der Gattung des Hauptanspruchs. Das Getrieberad ist beispielsweise in der Form eines Zahnrades eines Getriebes ausgebildet.
Es ist schon eine Vorrichtung bekannt (EP 0 341 341 B1), bei der ein auf einer Achse gelagertes Zahnrad durch wenigstens eine Sicherungsscheibe gegen ein axiales Verschieben in einer Richtung gehalten ist. Die Sicherungsscheibe ist radialfedernd ausgebildet und weist einen Innendurchmesser auf, der kleiner als der Durchmesser der Achse im Lagerbereich des Zahnrades ist. Die Achse besitzt eine Umfangsnut, durch die die Axial­ lage des Zahnrades auf der Achse bestimmt wird und in die die Sicherungsscheibe eingesetzt ist.
Falls es erforderlich ist, das Zahnrad in beiden Axialrichtun­ gen gegen ein unerwünschtes Verschieben zu halten, so ist auf der von der Sicherungsscheibe abgewandten Seite des Zahnrades eine zweite axiale Anschlagfläche zu realisieren, z. B. durch einen Radialvorsprung oder -flansch oder durch eine zweite Sicherungsscheibe.
Die Montage einer derartigen Vorrichtung ist verhältnismäßig aufwendig, insbesondere wenn zwei Sicherungsscheiben anzubrin­ gen sind, da Sicherungsscheiben für gewöhnlich radial auf die Achse aufgeschoben werden müssen, was einen zusätzlichen, auf­ wendigen Arbeitsschritt erfordert. Die Sicherungsscheibe kann auch leicht vergessen werden oder verloren gehen.
Vorteile der Erfindung
Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den kennzeichnenden Merk­ malen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß durch die Integration des Sicherungselements in das Getriebe­ rad ein erheblich einfacherer Zusammenbau der Vorrichtung er­ reicht wird, da das Getrieberad nur auf die Achse aufgescho­ ben zu werden braucht. Besonders vorteilhaft ist es dabei, daß die axiale Sicherung durch den am Getrieberad vorgesehenen An­ satz in beiden Axialrichtungen erfolgen kann.
Als weiterer Vorteil ist anzusehen, daß eine zusätzliche Si­ cherungsscheibe entfällt. Bei Getrieberädern, bei denen mit­ tels einer zweiten Sicherungsscheibe eine zweite axiale Anla­ gefläche realisiert werden müßte, entfallen beide Sicherungs­ scheiben.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Haupt­ anspruch angegebenen Vorrichtung möglich.
Wird das Getrieberad aus Kunststoff gefertigt, so hat dies den Vorteil, daß die für die Montage erforderliche Elastizität der Halterung leicht erreichbar ist.
Zeichnung
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung beispielhaft dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Vorrichtung nach der Erfin­ dung und
Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt der Vorrichtung nach Fig. 1 im Bereich eines Sicherungselements.
In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind einander ent­ sprechende Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
Das in Fig. 1 dargestellte Zahnrad 10 weist eine Nabe 11 mit einer Lageröffnung 11′ auf. Die Nabe 11 kann beispielsweise mit einer Außenverzahnung 12 versehen sein und trägt eine Zahnradscheibe 13 im Bereich ihres einen Endes. Am Außenumfang der Zahnradscheibe 13 ist ein Ring 14 mit einer weiteren Außenverzahnung 15 angeordnet. Die Nabe 11 weist einen sich über die Zahnradscheibe 13 hinaus erstreckenden axialen Flansch 16 auf, der an seinem von der Nabe 11 bzw. der Zahn­ radscheibe 13 abgewandten Ende einen radial nach innen in den Bereich der Lageröffnung 11′ der Nabe 11 des Zahnrades 10 vor­ stehenden Flansch 17 trägt, welcher um den gesamten Umfang der Lageröffnung 11′ umläuft.
Vorteilhafterweise ist das Zahnrad 10 mit seiner Nabe 11, dem axialen Flansch 16 und mit dem radialen Flansch 17 einstückig als Kunststoffzahnrad ausgebildet.
Das Zahnrad 10 ist mit der Lageröffnung 11′ auf eine Achse 18 aufgesetzt, die an ihrem einen Ende eine als umfangsmäßig um­ laufende Nut 19 ausgebildete Ausnehmung aufweist. Wie beson­ ders gut in Fig. 2 zu erkennen ist, sind die axialen End- oder Seitenflächen 20 der Nut 19 phasenartig abgeschrägt. Auch das stirnseitige Ende der Achse 18 weist eine abgeschrägte Phase 21 auf.
Entsprechend den abgeschrägten Seitenflächen 20 der Nut 19 und der Phase 21 kann auch der radiale Flansch 17 abgeschrägte axiale Endflächen 17′ besitzen.
Zum Zusammenbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird das Zahnrad 10 einfach mit seiner in der Nabe 11 vorgesehen Lager­ öffnung 11′ auf die Achse 18 aufgeschoben. Dabei gelangt der radiale Flansch 17 zunächst in Anlage an die Phase 21 und wird bei einer weiteren Verschiebebewegung über die Phase 21 von dieser nach außen gedrückt, um dann in die Nut 19 einzuschnap­ pen. Das radiale Ausweichen des radialen Flansches 17 wird dabei durch die elastische Ausbildung des axialen Flansches 16 ermöglicht.
Die radialen Abmessungen des radialen Flansches 17 und der Nut 19 sind dabei so gewählt, daß zwischen dem Boden der Nut 19 und dem Flansch 17 ein Abstand d besteht, so daß der Flansch 17 nicht mit dem Boden der Nut 19 in Eingriff gelangt. Hier­ durch wird eine Reibung zwischen dem Flansch 17 und dem Boden der Nut 19 bei einer Drehung des Zahnrades 10 auf der Achse 18 vermieden.
Ist es erforderlich, das Zahnrad 10 wieder von der Achse 18 abzunehmen, so kann es in entsprechender Weise abgezogen werden.
Das beschriebene Zahnrad läßt sich beispielsweise dadurch ab­ wandeln, daß anstelle des radialen Flansches zumindest ein, vorzugsweise mehrere, radial nach innen gerichtete Vorsprünge vorgesehen sind. Diese können dabei an dem axialen Flansch oder jeweils an einer sich axial erstreckenden Federzunge vor­ gesehen sein. Vorteilhafter Weise sind dabei die Vorsprünge gleichmäßig über den gesamten Umfang der Lageröffnung 11′ ver­ teilt. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn das erfin­ dungsgemäße Zahnrad aus Metall bestehen soll.
Die beschriebene Vorrichtung ist nicht nur, wie anhand des Ausführungsbeispiels beschrieben zur Halterung eines Zahnrades geeignet, sondern kann bei jeder Art von auf einer Achse dreh­ bar gelagerten Getrieberädern verwendet werden. Das Getriebe­ rad kann beispielsweise ein ein Drehmoment übertragendes Zahn­ rad, aber beispielsweise auch ein Keil- oder Zahnriemenrad sein, auf dem ein Keil- bzw. Zahnriemen gelagert ist.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der radiale Flansch an das Getrieberad angeformt und die Nut in der Achse vorgesehen. Dies ist nur beispielhaft. Genau so gut kann der Flansch auch an der Achse vorgesehen sein und zwar so, daß der Flansch den sich an den Flansch anschließenden Achs-Durchmes­ ser radial überragt. In diesem Fall ist die Nut am Getrieberad vorgesehen.
Bei der einen Ausführungsform der Erfindung ist eine Axialsi­ cherung zum axialen Sichern des auf der Achse drehbar gelager­ ten Getrieberades dadurch gebildet, daß als Axialsicherung am Getrieberad zumindest ein radial nach innen in den Bereich der Lageröffnung des Getrieberades vorstehender und in mindestens eine an der Achse vorgesehene Ausnehmung eingreifender Vor­ sprung vorgesehen ist.
Bei der anderen Ausführungsform der Erfindung ist die Axial­ sicherung des drehbar gelagerten Getrieberades dadurch gebil­ det, daß als Axialsicherung an der Achse zumindest ein radial nach außen vorstehender Vorsprung angeordnet ist, der in eine im Bereich der Lageröffnung am Getrieberad vorgesehene Ausneh­ mung eingreifen kann.

Claims (10)

1. Vorrichtung zur Halterung eines Getrieberades auf einer Achse, wobei das Getrieberad (10) zur Lagerung auf der Achse in einem Nabenbereich eine Lageröffnung (11′) auf­ weist, und mit einer Axialsicherung zum axialen Sichern des auf der Achse drehbar gelagerten Getrieberades (10), dadurch gekennzeichnet,
daß als Axialsicherung am Getrieberad (11) zumindest ein radial nach innen in den Bereich der Lageröffnung (11′) des Getrieberades (10) vorstehender und in eine an der Achse (18) vorgesehene Ausnehmung (19) eingreifender Vorsprung (17) vorgesehen ist, oder
daß als Axialsicherung an der Achse (18) zumindest ein radial nach außen vorstehender und in eine im Bereich der Lageröffnung (11′) am Getrieberad (10) vorgesehene Aus­ nehmung eingreifender Vorsprung vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (19) an wenigstens einem axialen Ende eine Abschrägung (20) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Ausnehmung als umfangsmäßig verlaufende Nut (19) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Vorsprung (17) an einem in Radialrichtung elastischen Element (16) vorgesehen ist, das sich in Axialrichtung vom Nabenbereich des Getrie­ berades (10) vom Nabenbereich weg erstreckt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Element als die Lageröffnung (11′) um­ gebender axialer Flansch (16) ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, gleichmäßig über den Umfang der Lageröffnung (11′) verteilte Vorsprünge vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Vorsprung an einer gesonderten elastischen Federzunge angebracht ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung als radialer, um den gesamten Umfang der Lageröffnung (11′) umlaufender Flansch (17) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (17) abgeschrägte axiale Endflächen (17′) aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Getrieberad (10) aus Kunststoff besteht.
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