DE4340918C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen eines gleichförmigen Amplitudensignals in einem zu sortierenden Produktstrom - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen eines gleichförmigen Amplitudensignals in einem zu sortierenden ProduktstromInfo
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- DE4340918C2 DE4340918C2 DE4340918A DE4340918A DE4340918C2 DE 4340918 C2 DE4340918 C2 DE 4340918C2 DE 4340918 A DE4340918 A DE 4340918A DE 4340918 A DE4340918 A DE 4340918A DE 4340918 C2 DE4340918 C2 DE 4340918C2
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren
zum Erzeugen eines gleichförmigen Amplitudensignals
für Produkte derselben Farbe in einem Produktstrom, der
durch eine Farbsortiermaschine strömt, unabhängig von
dem Betrag der jeweiligen von derartigen Produkten be
legten Rahmenfüllung. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 3 und Vorrichtung nach den Oberbegriffen der Ansprüche 11 und 13.
Homogene Produkte, beispielsweise Kaffeebohnen, werden
auf einfache Weise in optischen oder Farbsortiermaschi
nen basierend auf der Menge von Licht, die in einem oder
mehreren Reflektivitätsbändern reflektiert wird, sortiert
oder geordnet. Ein derartiges Sortieren wird manchmal
als entweder monochromatisches oder aber multichromati
sches Sortieren bezeichnet. Beispielsweise reflektieren
dunklere Bohnen weniger Licht in bestimmten auswählbaren
Frequenzbändern als hellerfarbige Bohnen. Wenn unsor
tierte oder ungeordnete Bohnen gefördert werden, typi
scherweise durch eine Schwerkraftführung entlang einer
Rutsche, werden diese durch eine optische Sichtstation
gefördert und durch eine oder mehrere optische Sortier
einrichtungen beobachtet. Jede Einrichtung weist typi
scherweise eine oder mehrere Lichtquellen auf, die auf
den zu sortierenden Produktstrom gerichtet sind, was ei
ne Reflexion durch die Produkte in einem oder mehreren
Frequenzbändern des ausgewählten Lichtes bewirkt, das
für den Sortierzweck ausgewählt worden ist. Ein Fotode
tektor, der für ein Sortierband empfindlich ist, ist so
positioniert, daß er das reflektierte Licht aufnimmt und
ein elektrisches Signal erzeugt, das dem Betrag der Ref
lektivität in dem Sortierband proportional ist. Wenn die
Menge des reflektierten Lichts innerhalb eines akzepta
blen Bereichs ist, ist die Amplitude des erzeugten Sig
nals innerhalb zulässiger Grenzen. Wenn ein fotodetek
tiertes Produkt dagegen zu dunkel oder zu hell ist, ist
die Reflektivität in dem Farbsortierband entsprechend
geringer oder höher als die jeweiligen vorgegebenen
Schwellwertpegel oder -grenzen und wird dadurch ein
elektrisches Signal erzeugen, das eine Amplitude hat,
die entweder zu klein oder zu groß ist. Diese elektri
schen Grenzen werden manchmal als "Ansprechlinienwerte"
bezeichnet.
Wenn ein Ansprechlinienwert in einer Richtung von einem
akzeptablen Amplitudenbereich überschritten wird, wird
ein Auswurfsignal zu einem Zeitpunkt erzeugt, wenn das
erkannte Produkt, das aus dem Produktstrom zu entfernen
ist, einem Auswurfmechanismus gegenüberliegt, üblicher
weise durch Aktivierung eines Luftstrahls.
Es ist sehr üblich, den Produktstrom gleichzeitig von
mehr als von einer Richtung aus zu betrachten, wobei je
de Richtung mit einer ähnlichen optischen Sortierein
richtung versehen ist, so daß ein Punkt auf einem Pro
dukt, der dessen Auswurf bewirken sollte, nicht gegenüber
der Betrachtung versteckt ist. Das heißt, ein Punkt wird
immer von wenigstens einer der Einrichtungen betrachtet,
unabhängig davon, wie die Produkte ausgerichtet sind,
wenn sie taumeln und sich in dem Produktstrom drehen. Es
ist, beispielsweise, üblich, drei optische Sortierein
richtungen zu verwenden, die um 120° gegeneinander in
einer Ebene zu dem Produktstrom angeordnet sind. Ein Aus
wurfsignal von einem der drei Einrichtungen bewirkt den
Auswurf eines Produkts.
Weiter ist es üblich, zusätzliche optische Sortierein
richtungen zu verwenden mit Fotodetektoren, die auf ein
zweites Frequenzfarbband ansprechen, das dieses Sortier
system als ein bichromatisches klassifizieren würde.
Akzeptable Produkte müssen innerhalb eines zulässigen
Reflexionsbereichs in jedem der beiden Farbsortierbänder
liegen, nicht aber nur in einem. Ein Produkt, mit
anderen Worten, eine Reflexionsantwort außerhalb eines
zulässigen Bereichs in einem der Farbsortierbänder, wird
von dem Strom ausgeworfen.
Da Reflektivitäten in ausgewählten Farbbändern das Kri
terium zum Sortieren sind, ist es erwünscht, nur das
Produkt und nicht den Hintergrund zu erkennen. Tatsäch
lich wird es dann, wenn der Hintergrund nicht eine von
den zu sortierenden Produkten kontrastierende Farbe ist,
schwierig sein, ein Produkt zu erkennen, wenn dieses die
Sichtstation erreicht. Ein kontrastierender Hintergrund,
der durch Malen oder Beleuchtung durch eine Kombination
von beiden bewirkt wird, ist nützlich. Es ist offenbar,
daß der Hintergrund alleine zwischen den Produkten in
dem Produktstrom erscheint und nicht vernachlässigt oder
von dem Produkterkennungsvorgang weitgehend eliminiert
werden kann lediglich durch Aktivieren der Fotodetektion
auf der Grundlage des Detektieren des Vorhandenseins ei
nes Produkts in der Position vor den Fotodetektoren und
dem Zeitpunkt der Erzeugung der Fotodetektionsantworten.
Der Kontrasthintergrund, der dunkel oder schwarz sein
kann, erlaubt die Erkennung des Vorhandenseins eines
Produkts.
Jedoch ist es nicht möglich, die Wirkung des Hintergrun
des allein durch den Zeitpunkt des Ereignisses der Foto
detektion zu eliminieren, da die Fotodetektoren alles
innerhalb ihres jeweiligen Blickfeldes immer dann, wenn
sie aktiviert sind, beobachten. Die Beobachtung kann
gleichzeitig ein Produkt und einen Abschnitt des Hinter
grundes einschließen. Ein Verfahren, das verwendet wird,
um die Menge des gleichzeitig mit dem Produkt beobachte
ten Hintergrundes zu minimieren, ist die Verwendung ei
nes Sichtfensters oder Rahmens, gewöhnlich eines längli
chen Schlitzes, der vor dem Fotodetektor angeordnet ist.
Ein solcher Rahmen beschneidet den Sichtbereich außer
halb eines kleinen zugänglichen Blickfeldes, in dem das
Passieren der Produkte erwartet wird. Je kleiner der
Rahmen, um so größer die Elimination der äußeren Reflexion
des Hintergrundes.
Rahmen, die zu schmal sind, verursachen jedoch andere
Probleme. Ein Problem besteht darin, daß durch eine Re
duktion der Größe des Sichtfeldes auch eine Reduktion
der Menge der Produkte, die in einem gegebenen Zeitraum
sortiert werden kann, vorliegt. Wenn das Blickfeld zu
sehr reduziert wird, können manche Produkte nicht voll
ständig betrachtet und sehr kleine Produkte können mög
licherweise vollständig übersehen werden. Ein Rahmen,
der kleiner als der Durchmesser oder die Breite vieler
der Produkte in dem Strom ist, kann auch einen Punkt
auf einem Produkt blockieren oder abschirmen, der anson
sten den Auswurf oder die Entfernung als nicht akzepta
bel verursachen würde. Blickrahmen sind daher typischer
weise von einer solchen Größe, daß ein Teil des Hinter
grundes gemeinsam mit den betrachteten Produkten gesehen
wird.
Obwohl es möglich ist, den Hintergrund geeignet mit ak
zeptablen Farbbändern zu kontrastieren, ist es nicht
einfach, eine Hintergrundfarbe beizubehalten, wenn diese
durch Malen oder durch Lichtaufbringung verursacht wird,
da Staub und andere Verschmutzungen sich ansammeln und
die Farbe des Hintergrunds ändern. Da der Hintergrund in
dem Ausmaße, in dem der Rahmen nicht durch das Produkt
abgedeckt ist, fotodetektiert wird, kann eine konstante
Änderung des Hintergrunds eine Wirkung auf die Sortier
empfindlichkeit haben. Weiter ist zu beachten, daß ein
kontrastierender Hintergrund, der in üblichen Sortierma
schinen verwendet wird, eine größere Wirkung auf ein
kleines Produkt als auf ein größeres Produkt hat. Dies
liegt daran, daß ein kleines Produkt, das den Sichtrah
men passiert, nur ein kleiner Teil des Gesamtrahmens
sein kann, und daher der Effekt nicht so groß ist wie der
Effekt eines proportional größeren Produkts bezüglich
der Hintergrundreflektivität während des Sortierens. Es
kann daher für kleine Produkte, die ausgeworfen werden
sollten, möglich sein, daß diese dem Auswurf entkommen.
Ein großes Produkt kann dagegen den größten Teil des
Hintergrundes abdecken und wird von größerem Einfluß auf
die Gesamtreflexion zur Beobachtung des besonderen Pro
duktes sein. Der Hintergrund hat daher einen nicht
gleichbleibenden Einfluß auf jede Produktbeobachtung,
auch obwohl das Sortieren durch Farbe die Größenunabhän
gigkeit unterstützen soll.
Es gibt andere Sortiermaschinen, die keine Sichtrahmen
und die passende Hintergründe verwenden. Derartige
Maschinen haben nicht nur einige der oben bezüglich der
Beibehaltung einer Hintergrundfarbe während des Be
triebs diskutierten Nachteile, es ergibt sich auch, daß eine Maschine, die ei
nen dem Produkt entsprechenden Hintergrund hat, nicht
einfach zum Sortieren eines anderen Produkts verwendet
werden kann, da dann auch der Hintergrund auszuwechseln
ist.
Es ist erwünscht, Produkte auf der Grundlage der Reflexion
des Produkts zu sortieren, ohne daß der Hintergrund
berücksichtigt werden muß, auf der Grundlage der Reflexion
unabhängig von der Größe und eines bestimmten Weges
und das es möglich macht, die Maschine zum Sortieren von
unterschiedlichen Produkten ohne eine Änderung des Hin
tergrundes zu verwenden.
Ein System zur Berechnung einer Rahmenfüllung in einer
Sortiermaschine ist in der DE 3 52 928 A1 beschrieben.
Bei diesem System wird eine lichtemittierende Diode (LED)
in dem infraroten Spektrum als Lichtquelle verwendet, um
den Bereich hinter dem Produktstrom zu beleuchten. Ein
Lichtkasten unter Einsatz eines Diffusers wird verwen
det, dessen Hintergründe eingesetzt werden, um einen Kon
trast zu dem zu sortierenden Produkt zu geben. Das Licht
von der LED wird durch Pulsieren der LED mit einer Fre
quenz oberhalb der Antwortfrequenz oder -frequenzen, die
zum Sortieren der Produkte bei der Reflexion von dem
Licht der leuchtenden Lampen, die die Produkte in dem
Produktstrom allgemein beleuchten, verwendet wird, mo
delliert. Für Systeme, die mehr als eine optische Ein
richtung in derselben orthogonalen Ebene verwenden, wer
den die jeweiligen LED-Lichtquellen der Einrichtungen
auch zeitlich nacheinander geschaltet, so daß nur eine
Lichtquelle zu einem gegebenen Zeitpunkt arbeitet. Eine
Fotozelle ist an der gegenüberliegenden Seite des Pro
duktstromweges von der LED, mit der es arbeitet, angeord
net, ein Sichtrahmen ist vor der Fotozelle angeordnet.
Ein Produkt in dem Produktstrom verhindert eine Beobach
tung des modellierten Lichtstrahls durch die Fotozelle
in dem Teil des Rahmens, der von dem Produkt belegt
wird. Die Menge des pulsierenden Spannungsausgangs von
der Fotozelle zu dem Vorverstärker ist proportional zu
der Menge des pulsierenden Lichts, der sich von dem
nichtverdeckten Teil des Rahmens ergibt. Das sich erge
bende Signal unterscheidet daher Produkte von dem Hin
tergrund und ist nützlich bezüglich der Zulässigkeit der
Beobachtung der Reflektivität, um nur bezüglich dem Pro
dukt und nicht bezüglich des Hintergrundes aufzutreten.
Es ergibt sich, daß bei dem oben dargelegten Prinzip,
das vollständig in der genannten DE 35 29 828 A1 zur Be
stimmung der Rahmenfüllung beschrieben worden ist, eine
Modulation sowie eine Zeitsteuerelektronik, als auch ei
ne LED-Lichtquelle besonderer Frequenz, die von den
Lichtquellen des Umgebungslichts unterschiedlich ist,
verwendet werden.
Eine vergleichbare Sortiermaschine ist in der DE 34 04 431 A1
beschrieben.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das vor
bekannte Verfahren und die vorbekannte Vorrichtung in
Hinblick auf die Zuverlässigkeit des Sortierens zu ver
bessern.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale
der Ansprüche 1 und 3 bzw. 11 und 13 gelöst. Die Unter
ansprüche geben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfin
dung an.
Das hier offenbarte erfinderische Verfahren verwendet
einen kontrastierenden Hintergrund zu den Farbsortier
bändern, die hinter dem zu sortierenden Produkt einge
setzt werden. Normalerweise wird dies ein schwarzes Loch
sein, das besser zu verwenden ist als eine farbige oder
eine lichtdiffundierende Fläche, da kein Licht auf oder
durch eine Hintergrundebene scheint, wie dies der Fall
ist bei der Anordnung nach der DE 35 29 828 A1. Der
Sichtrahmen, durch den das von den Lampen, die den Pro
duktstrom beleuchten, reflektierte Licht gerichtet ist,
wird durch eine Mehrzahl von Lichtdetektoren, etwa CCD,
gesehen, die die Breite des Sichtrahmens aufspannen, wo
bei jeder Detektor an einem jeweiligen Bildpunktort an
geordnet ist. Ein Produkt, das eine Reflexion verur
sacht, wird von den Bildpunktdetektoren, die dem Produkt
gegenüberliegen, erkannt, der Hintergrund wird jedoch
gleichzeitig durch alle anderen Bildpunktdetektoren er
kannt. Wenn die Ausgangssignale aller Bildpunktdetekto
ren abgetastet werden, werden daher nur die Bildpunktde
tektoren, die dem Produkt gegenüberliegen, ein Ausgangs
signal erzeugen, das größer ist als ein Ansprechlinien
wert, der einen Hintergrundpegel darstellt.
Ein Fotodetektor zum Erkennen des Farbsortierbandes ist
positioniert, um das Produkt durch einen Sichtrahmen
gleicher Größe zu sehen, wie für die Bildpunktdetektoren
und erzeugt so ein ungefähres Ausgangssignal, das zu der
Gesamtreflexion des Produktes und des Hintergrundes, in
Kombination, das gesehen wird, proportional ist. Ein
kleines Produkt wird so ein Signal mit einer unter
schiedlichen Amplitude erzeugen als ein größeres Produkt
derselben Farbe. Es wurde oben erwähnt, daß die Aus
gangssignale der Rahmenfüllung für die beiden Produkte
nicht dieselben sein werden. Das Ausgangsprodukt der
Rahmenfüllung, das in der oben beschriebenen Weise er
zeugt wird, wird in einen Prozentsatzwert der Gesamtrah
menbreite kovertiert und wird sodann verwendet, um die
jeweiligen Rohsignalamplituden von den Fotodetektoren
für die jeweiligen Produkte zu dividieren um so "korri
gierte" fotodetektierte Signale zu schaffen, die von
gleichem Wert sind für ein gleichfarbiges Produkt, unab
hängig von seiner Rahmenfüllgröße.
Die Bildpunktdetektoren können auf das Farbband (bei ei
nem monochromatischen Sortierer) empfindlich sein oder
aber auf eines: der Farbbänder (für einen bichromatischen
Sortierer). Jedoch können diese Bildpunktdetektoren auch
für ein anderes Farbband empfindlich sein, falls er
wünscht. Ein Grund zur Verwendung eines anderen Farbban
des ist die Ermöglichung eines unterschiedlichen Sor
tierens von homogenen Produkten, wenn das Sortierschema,
das Zuordnen zu einem anderen Farbband einschließt oder
zur Schaffung von unterschiedlichen Farbbandsortierungen
eines homogenen Produkts aus der Sortierung eines
nicht-homogenen Produkts. Derartige nicht-homogene Pro
dukte schließen, beispielsweise, Steine, Schmutzklumpen
und Pflanzenzweige ein. Diese nicht-homogenen Produkte
haben völlig unterschiedliche Reflexionseigenschaften
gegenüber den zu sortierenden homogenen Produkten. Die
Bildpunktdetektoren können daher mit einem Ansprechpe
gelwert bezüglich einer Produktdifferentiation und mit
einem höheren Ansprechpegelwert bezüglich nicht
homogener Materialien eingesetzt werden, wie dies je
weils erwünscht ist. Geeignete Auswurfmechanismen können
unterschiedlich verwendet werden, zum Auswerfen solcher
nicht-homogener Produkte oder von Verschmutzung aus dem
Produktstrom und auch aus den homogenen Produkten, die
aus dem Strom aussortiert werden, falls erwünscht. Die
kombinierten Ausgangssignale dieser Detektoren sind so
nicht nur für das Entwickeln eines Rahmenfüllausgangs
werts, wie oben beschrieben bezüglich eines ersten An
sprechwerts verwendbar, sondern sind auch verwendbar, um
einen Auswurfausgang für nicht-homogene und für Fremdkö
per zu verwenden, wenn ein zweiter Auswurflinienwert
überschritten wird.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen ein typisches
Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung einer ty
pischen Sortiermaschine zum Sortieren von
gleichartigen Produkten.
Fig. 2 ist eine schematische vertikale Quer
schnittsansicht der Sichtstation, durch die
ein Produkt verläuft und die zugehörige Op
tik.
Fig. 3a-3c zeigen den Prozentsatz der Rahmenfüllung
für drei Produkte einer unterschiedlichen
Größe und/oder einer unterschiedlichen Aus
richtung.
Fig. 3d zeigt die sich ergebenden elektronischen
Signale, die von einem Fotodetektor für die
jeweiligen, in den Fig. 3a-3c bei einer
vorbekannten Sortiermaschine erkannt werden.
Fig. 4 ist ein Blockdiagramm der verwendeten Elek
tronik zum Erzeugen eines korrigierten Farb
klassifikationssignal für ein zu sortieren
des Produkt.
Fig. 5a-5c zeigen den Prozentsatz der Rahmenfüllung
für drei Produkte einer unterschiedlichen
Größe und/oder Ausrichtung.
Fig. 5d zeigt die sich ergebenden elektronischen
Signale, die von einem Fotodetektor für die
jeweiligen in den Fig. 5a-5c gezeigten
Produkte erkannt werden.
Fig. 5e zeigt die sich ergebenden Ausgänge des CCD-
Feldes für die jeweiligen in den Fig.
5a-5c gezeigten Produkte.
Fig. 5f zeigt die sich ergebenden korrigierten Sig
nale für die jeweiligen in den Fig. 5a-5c
gezeigten Produkte.
Es wird jetzt auf die Zeichnungen Bezug genommen. Fig.
1 zeigt eine Maschine zum Sortieren von homogenen
Gütern, wie sie allgemein durch die Bezugsziffer 2 ange
geben ist. Durch einen Trichter 3 wird ein Produkt durch
einen Speiser 4 in eine Rutsche 10 geführt. Produkte in
der Rutsche 10 laufen durch einen Sichtfensterbereich
12. Wenn ein Produkt nicht akzeptabel ist, wird ein Aus
werfer 5 betätigt, um das Produkt in einen Ausschußsamm
ler 6 auszuwerfen.
Fig. 2 zeigt eine vertikale Schnittansicht des Sicht
rahmens 12. Das Produkt 14 gleitet an der Rutsche 10
hinab und läuft durch die optische Station 16. Hinter
gründe 18, die einen Kontrast zu dem Produktstrom bil
den, sind jeweils an den gegenüberliegenden Seiten zu
den optischen Stationen des Produktstroms ausgerichtet.
Lampen 20 sind um den Produktstrom positioniert, um das
Produkt 14 zu beleuchten, wenn dieses zwischen den opti
schen Stationen 16 und den kontrastgebenden Hintergrün
den 18 passiert.
In dem dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel
sind zwei optische Stationen dargestellt, die das Pro
dukt unter einem Abstand von 120° relativ zu der Rutsche
10 um eine horizontale Ebene senkrecht zu dem Produkt
strom, sehen. Mehr als eine optische Sichtstation werden
verwendet, um das Produkt von unterschiedlichen Seiten
zu sehen. Es ist jedoch nur eine erforderlich, die nach
folgende Diskussion wird daher nur auf ein optisches Sy
stem bezogen.
Licht, das von den Lampen 20 von dem Produkt 14 reflek
tiert wird, wird in das optische System durch Linsen 20
gerichtet. Ein Strahlspalter 24 reflektiert Licht vorge
gebener Wellenlänge durch enge optische Bandfilter 26
hinter dem Sichtrahmen 28 und auf einen Fotodetektor 30.
Alle anderen Wellenlängen des Lichtes werden durch den
Strahlspalter 24 zu einem Strahlspalter 32 geführt, das
zweite vorgegebene Wellenlängen von Licht durch eine
schmalbandige Optik 34 und einen Sichtrahmen 36 auf ei
nen Fotodetektor 38 werfen. Die verbleibenden Wellenlän
gen des Lichts werden durch den Strahlspalter 32 hin
ter dem optischen Filter 40 (optional) und dem Sichtrah
men 42 und auf ein CCD 44 geführt, bei dem es sich auch
um ein Mehrdiodenfeld handeln könnte.
Bei einer typischen Sortiermaschine werden Hintergründe
mit derselben prozentualen Reflektivität wie das zu sor
tierende Produkt verwendet derart, daß bei einer erkann
ten Unnormalität des zu sortierenden Produkts die Ände
rung in der Reflektivität erkannt wird. Fotodetektoren
30 und 38 erzeugen ein Rohsignal, das zu den Gesamtref
lektivitäten des Produktes und des Hintergrundes gemein
sam proportional ist. Um die Probleme mit einem typi
schen Sortiermaschinenverfahren zu verdeutlichen, wird
auf die Fig. 3a, 3b und 3c Bezug genommen. Jeder Pro
zentsatz der Rahmenfüllung ist in den jeweiligen Figuren
angegeben. Unter der Annahme, daß der Hintergrund und
akzeptable Produkte beide eine Reflektivität von 50%
haben, daß die Produkte in den Fig. 3a und 3b eine
Reflektivität von 70% haben und daß das Produkt in
Fig. 3c eine Reflektivität von 60% hat. Die nachfolgen
den Beispiele zeigen die Auswirkung der prozentualen
Rahmenfüllung auf die Genauigkeit des erzeugten Signals
des Fotodetektors. Wenn das Produkt in Fig. 3a vor dem
Sichtrahmen passiert, besteht das Licht, das von der Fo
tozelle aufgenommen wird, aus 50% der Hintergrundref
lektivität und 50% der Produktreflektivität. Um die
Gesamtreflektivität, die von der Fotozelle erkannt wird,
zu bestimmen, wird die nachfolgende Gleichung verwendet:
(Fb% × Rb%) + (Fp% × Rp%) = Rt% (1),
wobei Fb% die prozentuale Rahmenfüllung aufgrund des
Hintergrundes ist, Rb% die prozentuale Reflektivität des
Hintergrundes, Fp% die prozentuale Rahmenfüllung auf
grund des Produktes ist, Rp% die prozentuale Reflektivi
tät des Produktes ist und Rt% die Gesamtreflektivität
aufgrund des Hintergrundes und des Produktes ist. Unter
Verwendung der dem Produkt in Fig. 3a zugehörigen Zah
lenwerte und Gleichung (1) ist Rt% = 60%.
Entsprechend ist Rt% bei Verwendung der Zahlen, die dem
Produkt von Fig. 3b zugeordnet sind und bei Anwendung
von Gleichung (1) = 70%. Unter Verwendung der Zahlen,
die dem Produkt in Fig. 3c zugeordnet sind und der
Gleichung (1) ist Rt% = 52,5%.
Die Signale in Fig. 3d sind jeweils für die Signale re
präsentativ, die durch die Fotodetektoren erzeugt worden
sind, die die Produkte in den Fig. 3a, 3b und 3c be
obachten. Es ist zu beachten, daß der richtige Wert für
das Produkt 3b 60% sein sollte, daß die Fotozelle jedoch
nur einen Wert von 52,5% erzeugt. Es ist weiter zu be
achten, daß die Produkte in den Fig. 3a und 3b die
selbe prozentuale Reflektivität haben, die Gesamtreflek
tivitäten für die jeweiligen Produkte jedoch unter
schiedlich sind. Die Abweichungen beruhen auf den sich
ändernden prozentualen Rahmenfüllungen, die den drei
Produkten zugehörig sind.
Es ist die Addition des CCD-Felds 44 und des Sichtrah
mens 42, welche die Korrektur der Signale von den Fotode
tektoren 30 und 38 erlaubt. In dem bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung umspannt das CCD-Feld die
Breite des Sichtrahmens 42, wobei das Feld aus 256
Detektoren besteht und die Breite des Sichtrahmens die
selbe ist wie die Breite der Sichtrahmen 28 und 36.
Jeder der Detektoren ist für einen Bildpunktort reprä
sentativ und kann daher als ein Bildpunktdetektor be
zeichnet werden. Natürlich kann eine andere Anzahl von
Bilddetektoren als 256 verwendet werden, falls er
wünscht.
Wenn das Produkt 14 den Raum vor der optischen Station
16 passiert, wird es durch die Bildpunktdetektoren, die
dem Produkt gegenüberliegen, erkannt oder aber die Bild
detektoren, die nicht dem Produkt gegenüberliegen, er
kennen den Hintergrund. Wenn die Ausgangssignale aller
Bildpunktdetektoren abgetastet werden, werden nur die
Bildpunktdetektoren, die dem Produkt gegenüberliegen,
ein Ausgangssignal liefern, das größer ist als ein vor
gegebener Spurlinienwert, der den Hintergrundwert an
gibt.
Fig. 4 zeigt ein Blockdiagramm der Schaltung, die bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel dieser Erfindung
verwendet wird, um an dem Fotodetektor 30 und 38 zwei
vorgegebene Lichtbänder oder Reflektivitäten zu erken
nen, die von dem Produkt in dem Sichtrahmen reflektiert
worden sind und einen Korrekturfaktor für die Rahmenfül
lung auf die erkannten Fotodetektorsignale aufbringen,
bevor die Signale kombiniert werden, um eine Klassifi
zierung des Produkts in dem Lichtfenster zu erzeugen.
Die Schaltung für den Rahmenfüllfaktor wird zunächst
diskutiert.
Die 256 Signale von dem CCD-Feld 44 werden aufeinander
folgend unter Verwendung eines Zeitgeber- und Abtast
kreises, wie er dem Fachmann bekannt ist, abgetastet.
Jedes der aufeinanderfolgenden Signale wird durch einen
Verstärker 48 verstärkt und wird mit einem vorgegebenen
Spurlinienwert, der dem Hintergrundwert entspricht, an
dem Komparator 50 verglichen. In einem bichromatischen
Sortierer wird das Ausgangssignal von dem CCD-Feld 44 jetzt
für ein Signal, das einer spezifischen Reflektivität re
präsentativ ist, beobachtet, wenn der Komparator 50 ein
Signal erzeugt, das angibt, daß ein Produkt in dem
Sichtfenster ist, wird ein Produkterkennungssignal durch
die Produkterkennungsschaltung 52 erzeugt. Das Ausgangs
signal von dem Komparator wird durch einen Zähler 52 be
obachtet, der immer dann zurückgestellt wird, wenn das
CCD-Feld 44 abgetastet wird. Jedesmal, wenn das Aus
gangssignal von einem Bildpunktdetektor oberhalb des
Spurpegelwerts ist, wird der Zähler um eins erhöht. Nach
einem vollen Abtasten aller 256 Bildpunktdetektoren wird
das Ausgangssignal von dem Detektor um 256 dividiert un
ter Verwendung eines Dividierers durch einen Schalt
kreis, der dem Fachmann bekannt ist um einen Rahmenfüll
faktor ("Ff") zu schaffen, der dann verwendet wird, um
die Ausgangssignale von den Fotodetektoren 30 und 38 zu
korrigieren.
Die Ausgangssignale für die Fotodetektoren 30 und 38
werde durch Verstärker 56 und 48 verstärkt, bevor diese
in digitale Signale in Analog/Digital-Wandler 60 und 62
gewandelt werden. Die Ausgangssignale von dem A/D-Wand
lern werden durch die Rahmenfüllfaktoren Ff durch Divi
dier-Schaltkreise 64 und 66 dividiert, um Änderungen in
der Verstärkung aufgrund der Größe oder der Ausrichtung
des sortierten Produkts zu entsprechen. Die Ausgänge von
den A/D-Wandlern werden durch den Rahmenfüllfaktor Ff
dividiert.
Die korrigierten Signale werden sodann kombiniert, um
das Produkt zu klassifizieren, um so zu bestimmen, ob
das sortierte Produkt akzeptabel ist, durch einen
Schaltkreis 68, der dem Fachmann gut bekannt ist und der
in der oben genannten DE 35 29 828 A1 beschrieben ist.
Wenn das Produkt als nicht akzeptabel erscheint, wird
das Signal zu dem Auswerfer-Antriebskreis 40 zugeführt,
um das Produkt auszuwerfen, wenn dieses dem Auswerfer
gegenüberliegt.
Fig. 5a-5f zeigen Beispiele der sich von der in Fig.
5 gezeigten Schaltung ergebenden Signale. Fig. 5a, 5b
und 5c zeigen drei unterschiedliche Produkte, die je
weils einen unterschiedlichen Prozentsatz des Sichtrah
mens belegen. In Fig. 5a hat das Produkt eine Reflekti
vität von 70% und belegt 50% des Rahmens. Der Hinter
grund ist ein sehr dunkler Bereich und erzeugt eine Ref
lektivität von im wesentlichen 0 und bewegt 50% des Rah
mens. Fig. 5b zeigt ein Produkt, das 100% des Rahmens
belegt, mit einer Reflektivität von 70%. Fig. 5c zeigt
ein Produkt mit einer Reflektivität von 60%, das nur
25% des Rahmens belegt. Fig. 5d zeigt die jeweiligen
Ausgangssignale eines Fotodetektors, der jedes der Pro
dukte in Fig. 5a-5c betrachtet. Bei Einsetzen der er
wähnten Zahlen in die Gleichung (1) führt zu den folgen
den Ergebnissen: Die Gesamtreflektivität Rt% des Pro
dukts in Fig. 5a ist 35%, die Gesamtreflektivität Rt%
des Produkts in Fig. 5b ist 70% und die Gesamtreflekti
vität Rt% des Produkts in Fig. 5c ist 15%. Die Genau
igkeit der sich ergebenden Gesamtreflektivitäten ist
erheblich durch den sehr schwarzen Hintergrund erhöht,
verglichen mit der Verwendung eines Hintergrunds mit
derselben prozentualen Reflektivität des zu sortierenden
Produkts. Der kontrastierende Hintergrund ermöglicht die
Berechnung des Rahmenfüllfaktors Ff. Fig. 5e zeigt die
jeweiligen Ausgangssignale des CCD-Feldes für die Pro
dukte in den Fig. 5a-5c. Jeder Pixeldetektor, der
einem Produkt gegenüberliegt, erzeugt ein Ausgangssignal
oberhalb eines Spurlinienpegels. Die Anzahl der Aus
gangssignale des Bildpunktdetektors oberhalb des Spurli
nienwerts sind für eine prozentuale Rahmenfüllung reprä
sentativ. Der Rahmenfüllfaktor Ff wird durch die nach
folgende Gleichung bestimmt:
Ntll/256 = Ff (2),
wobei Ntll die Anzahl der Bildpunktdetektororte sind, die
ein Ausgangssignal oberhalb des Spurlinienpegels liefern
und Ff der Rahmenfüllfaktor ist.
Nachdem der Rahmenfüllfaktor einmal bestimmt worden ist,
wird die nachfolgende Gleichung verwendet, um das korri
gierte Signal zu bestimmen:
Rt% Ff = Rc% (3),
wobei Rc% die Gesamtreflektivität korrigiert um den Rah
menfüllfaktor ist. Aus Gleichung (2) und Fig. 5e ergibt
sich, daß der Rahmenfüllfaktor für die in den Fig.
5a, 5b, 5c gezeigten Produkte 0,5, 10 bzw. 0,25 sind.
Die korrigierten Reflektivitäten Rc% für die in den
Fig. 5a, 5b und 5c gezeigt sind, betragen 70%, 70% bzw.
60%, wie in Fig. 4f gezeigt. Es ist zu beachten, daß
dies die tatsächlichen Reflektivitäten der jeweiligen
Produkte sind.
Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird das CCD-Feld nicht nur zum Bestimmen der Erkennung
eines Signals oberhalb des Spurlinienwertes verwendet,
das Feld wird auch verwendet, um ein bestimmtes Farbband
oder eine Reflektivität durch Einbringen eines optiona
len engen Bandfilters 40 vor dem Sichtrahmen 42 einzu
setzen (Fig. 2). Das Ausgangssignal von dem CCD-Feld 44
nach dem Verstärken durch den Verstärker 48 wird durch
den A/D-Wandler 72 umgewandelt und wird in einem Klassi
fikationsschaltkreis 8 verwendet, um das Produkt durch
drei Reflektivitäten zu klassifizieren.
Claims (14)
1. Verfahren zum Erzeugen eines gleichförmigen Ampli
tudensignals für Produkte derselben erkannten Farbe in
einem Produktstrom, der durch eine Farbsortiermaschine
strömt, unabhängig von dem Betrag der jeweiligen von
derartigen Produkten belegten Rahmenfüllung, gekenn
zeichnet durch
- - Erstellen eines Sichtrahmens (28, 36, 42), durch den Licht in wenigstens einem Sortierfarbband von dem Produktstrom reflektiert wird,
- - Erstellen eines schwarzen, gegenüber dem Produkt strom kontrastierenden schwarzen Hintergrundes (18),
- - Erkennen des Lichtes des Sortierfarbbandes, das
durch den Sichtrahmen (28, 36, 42) fällt, an einer
Vielzahl von Bildpunktorten (30, 38, 44), die sich
durch den Sichtrahmen (28, 36, 42) auf einer Linie
quer zu der Achse des reflektierten Lichtes durch
den Sichtrahmen (28, 36, 42) erstrecken, wobei
jeder der Detektoren, der den Hintergrund (18) er
kennt, ein Ausgangssignal auf einem Pegel unterhalb
eines vorgegebenen Schwellenwertes erzeugt, und
jeder der Detektoren, der das Vorhandensein eines Produkts (14) in dem Produktstrom erkennt, ein Aus gangssignal oberhalb eines vorgegebenen Schwellen wertes erzeugt, - - Kombinieren der Ausgangssignale der Detektoren zur Erzeugung eines den Prozentsatz der Rahmenfüllung entsprechenden Ausgangssignals für jedes erkannte Produkt, der ein Prozentsatz der Anzahl der Bild punktorte, an denen das Vorhandensein des Produkts (14) erkannt worden ist, zu der Gesamtanzahl der Bildpunkte, die sich über den Bildpunktrahmen er strecken, ist,
- - Fotodetektieren (30, 38, 44) von durch den Sicht rahmen (28, 36, 42) fallenden Licht für jedes Pro dukt (14) in einem reflektierten Sortierfarbband (28, 36, 42) und Erzeugen eines Rohsignals, dessen Amplitude zu der gesamten kontrastierenden Hellig keit des Produkts (14) und des Hintergrunds in dem Sichtrahmen (28, 36 oder 42) proportional ist, und
- - Dividieren des fotodetektierten Rohsignals durch das der prozentualen Rahmenfüllung entsprechende Ausgangssignal zur Erzeugung eines korrigierten fo todetektierten Signals derart, daß dieselbe Hellig keit des fotodetektierten Produkts (14) dieselbe Amplitude des Signals unabhängig von der Rahmenfül lung erzeugt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
Dividieren der Anzahl der Bildpunktorte, die das Vor
handensein des Produkts (14) erkennen, durch die Ge
samtanzahl der Bildpunktorte, die sich über den Bild
punktrahmen erstrecken.
3. Verfahren zum Sortieren von homogenen Produkten in
einem Produktstrom, der eine Farbsortiermaschine pas
siert und nicht-homogene Produkte aus dem Produktstrom
auswirft, gekennzeichnet durch
- - Erstellen eines Sichtrahmens (28, 36, 42) durch den Licht von dem Produktstrom reflektiert wird;
- - Erstellen eines Hintergrundes (18), der gegenüber dem Produktstrom kontrastiert,
- - Detektieren des reflektierten Lichtes, das durch
den Sichtrahmen (28, 36, 42) einer Mehrzahl von
Bildpunktorten fällt, die den Bildpunktrahmen auf
einer Linie quer zu der Achse des durch den Sicht
rahmen (28, 36, 42) reflektierten Lichtes überspan
nen, unter Verwendung eines Detektors an jedem
Bildpunktort, wobei
jeder der Detektoren, der einen Hintergrund (18) erkennt, ein Ausgangssignal mit einem Pegel unter halb eines ersten vorgegebenen Schwellenwertes er zeugt, und
jeder der Detektoren, der das Vorhandensein eines Produkts (14) in dem Produktstrom ein Ausgangssig nal oberhalb des ersten vorgegebenen Schwellenwerts erzeugt, - - Kombinieren des Ausgangssignals der Detektoren zur Erzeugung einer Rahmenfüllung für jedes erkannte Produkt, das proportional zu der Anzahl der Bild punktorte ist, die das Vorhandensein des Produkts (14) erkennen,
- - Dividieren des die Rahmenfüllung angebenden Aus gangssignals, das in seiner Dauer zu der Anzahl der Bildpunktorte, die das Vorhandensein des Produkts (14) erkennen, proportional ist, durch die Gesamt anzahl der Bildpunktorte, die sich über den Sicht rahmen (28, 36 oder 42) erstrecken,
- - Fotodetektieren von Licht, das durch den Sichtrah men (28, 36, 42) fällt, in einem reflektierten Sor tierfarbband für jedes Produkt (14) und Erzeugen eines Rohsignals mit einer Amplitude, die zu der Gesamtreflexion in dem Sortierfarbband des Pro dukts (14) und dem Hintergrund des Sichtrahmens (28, 36, 42) proportional ist,
- - Dividieren des fotodetektierten Rohsignals mit ei nem die prozentuale Rahmenfüllung angebenden Aus gangssignal zur Erzeugung eines fotodetektierten Signals, so daß dieselbe Farbe des fotodetektierten Produkts (14) dieselbe Amplitude des Signals unab hängig von der Rahmenfüllung erzeugen wird,
- - Erzeugen eines Auswurfsignals für nicht-homogene Produkte, wenn das korrigierte Signal einen zweiten vorgegebenen Schwellenwert übersteigt.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das fotodetektierte,
reflektierte Sortierfarbband von dem reflektierten
Licht, das an den Bildpunktorten, die sich über den
Sichtrahmen (28, 36, 42) erstrecken, detektiert wird,
unterschiedlich ist.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der den Produktstrom kon
trastierende Hintergrund (18) im wesentlichen schwarz
ist.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Bildpunkte,
die sich quer über den Sichtrahmen (28, 36, 42) er
strecken, in dem Bereich zwischen 100 und 300 liegt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei die Anzahl der
Bildpunktorte, die sich quer zu dem Sichtrahmen (28,
36, 42) erstrecken, 256 beträgt.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
- - Fotodetektieren eines zweiten reflektierten Sor tierfarbbands (28, 36, 42) von Licht, das durch den Bildrahmen fällt, und Erzeugen eines zweiten Roh signals, dessen Amplitude zu der gesamten kontra stierenden Helligkeit des Produkts (14) und des Hintergrunds in dem Sichtrahmen (28, 36, 42) pro portional ist, und
- - Dividieren des zweiten fotodetektierten Roh signals durch das der prozentualen Rahmenfüllung entsprechende Ausgangssignals zur Erzeugung eines zweiten korrigierten fotodetektierten Signals der art, daß dieselbe Helligkeit des fotodetektierten Produkts (14) dieselbe Amplitude des Signals unab hängig von der Rahmenfüllung erzeugt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch
- - Fotodetektieren eines dritten reflektierten Sor tierfarbbands (28, 36, 42) von Licht, das durch den Bildrahmen fällt, und Erzeugen eines dritten Rohsig nals, dessen Amplitude zu der gesamten kontrastierenden Helligkeit des Produkts (14) und des Hintergrunds in dem Sichtrahmen (28, 36, 42) proportional ist, und
- - Dividieren des dritten fotodetektierten Rohsignals durch das der prozentualen Rahmenfüllung entsprechende Ausgangssignals zur Erzeugung eines dritten korrigier ten fotodetektierten Signals derart, daß dieselbe Hel ligkeit des fotodetektierten Produkts (14) dieselbe Am plitude des Signals unabhängig von der Rahmenfüllung erzeugen wird.
10. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fotodetektion durch
die Detektoren an der Vielzahl von Bildpunktorten er
folgt.
11. Vorrichtung zum Sortieren von homogenen Produkten
in einem Produktstrom, die durch eine Farbsortier
maschine strömen, und zum Auswerfen nicht-homogener
Produkte aus dem Produktstrom, gekennzeichnet durch
- - wenigstens eine optische Prüfeinrichtung, mit
- - einer Lichtquelle (20) zum Erzeugen von wenig stens einem von den Produkten in dem Produkt strom reflektierten Sortierfarbband des Lichts,
- - einem Hintergrund (18), der gegenüber dem Pro duktstrom kontrastiert,
- - einem Sichtrahmen (28, 36, 44), durch den Licht, das von den Produkten in dem Produkt strom reflektiert ist, fällt, und
- - einer Mehrzahl von Detektoren des reflektier ten Sortierfarbbandes an den jeweiligen Bild punktorten, die sich über den Sichtrahmen (28, 36 oder 42) an einer Linie quer zu der Achse des durch den Sichtrahmen (28, 36, 42) reflek tierenden Lichts erstreckt, wobei
- - jeder der Detektoren an jedem der Bildpunktor te, die den Hintergrund (18) erkennt, ein Aus gangssignal mit einem Pegel unterhalb eines ersten vorgegebenen Schwellenwerts erzeugt, und
- - jeder der Detektoren, der das Vorhandensein des Produkts (14) in dem Produktstrom erkennt, ein Ausgangssignal oberhalb des ersten angege benen Schwellwertes erzeugt,
- - Ausgangsmitteln zum Kombinieren des Ausgangssignals des Detektors zur Erzeugung eines Rahmenfüllaus gangs für jedes erkannte Produkt, das proportional zu der Anzahl der Bildpunktorte ist, die das Vor handensein des Produkts (14) erkennen,
- - einem ersten logischen Mittel (64) zum Dividieren des Rahmenfüllausgangs, der proportional zu der An zahl der Bildpunktorte, die das Vorhandensein des Produktes erkennen, durch die Gesamtanzahl der Bildpunktorte, die sich über den Sichtrahmen (28, 36, 42) erstrecken,
- - einem Fotodetektor (30, 38, 44) zum Fotodetektieren von Licht für jedes Produkt (14) in einem reflek tierten Sortierfarbband, das durch den Sichtrahmen (28, 36, 42) läuft und Erzeugen eines Rohsignals mit einer Amplitude, die proportional ist zu der gesamten kontrastierenden Helligkeit des Produkts (14) und dem Hintergrund in dem Sichtrahmen (28, 36, 42), und
- - einem zweiten logischen Mittel (66) zum Dividieren jedes der fotodetektierten Rohsignale mit seinem jeweiligen prozentualen Rahmenfüllausgangssignal zur Erzeugung eines jeweiligen fotodetektierten korrigierten Signals, so daß dieselbe Helligkeit des fotodetektierten Produkts (14) dieselbe Ampli tude des Signals unabhängig von der Rahmenfüllung angibt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich
net, daß die wenigstens eine optische Prüfeinrichtung
aufweist:
- - einen Strahlspalter (24) zur Erzeugung eines ersten und eines zweiten Strahles unterschiedlicher Licht farbbänder von den Produkten in dem Produktstrom,
- - einen ersten Sichtrahmen (28), durch den reflek tiertes Licht von dem ersten Lichtstrahl fällt,
- - einen zweiten Sichtrahmen (36) von derselben Größe wie der des ersten Sichtrahmens (28), durch den reflektiertes Licht von dem zweiten Lichtstrahl fällt,
- - einen dritten Sichtrahmen (42) von wenigstens der selben Breite wie der des ersten Sichtrahmens (28) durch den reflektiertes Licht fällt,
- - einen ersten Fotodetektor (30), der positioniert ist, um den ersten Lichtstrahl durch den ersten Sichtrahmen (28) aufzunehmen,
- - einen zweiten Fotodetektor (38), der positioniert ist, um den zweiten Lichtstrahl durch den zweiten Sichtrahmen (36) aufzunehmen,
- - wobei der erste und der zweite Fotodetektor (30, 38) erste bzw. zweite Rohsignale erzeugen, und
- - mit einem zweiten Logikmittel (66) zum Dividieren des ersten und des zweiten Rohsignals durch das prozentuale Rahmenfüllausgangssignal, um erste und zweite korrigierte Fotodetektorsignale zu gewinnen.
13. Vorrichtung zum Erzeugen von gleichförmigen Ampli
tudensignalen für Produkte derselben erkannten Farbe in
einem Produktstrom, der durch eine Farbsortiermaschine
fällt, unabhängig von dem Betrag der jeweiligen Rahmen
füllung, die durch derartige Produkte belegt wird, ge
kennzeichnet durch
- - wenigstens eine optische Prüfeinrichtung bestehend aus
- - einer Lichtquelle (20) zum Erzeugen wenigstens eines von den Produkten in dem Produktstrom reflektierten Sortierfarbbandes von Licht,
- - einem Hintergrund (18), der gegenüber dem Pro duktstrom kontrastiert,
- - einem Sichtrahmen (28, 36, 42), durch den das von den Produkten (14) in dem Produktstrom reflektierende Licht fällt, und
- - eine Mehrzahl von Detektoren (30, 38, 44) für das reflektierte Sortierfarbband an jeweiligen Bildpunktorten, die sich durch den Sichtrahmen (28, 36, 42) auf einer quer zu der Achse des durch den Sichtrahmen (28, 36, 42) reflek tierten Lichts erstrecken, wobei
- - jeder der Detektoren, der den Hintergrund (18) erkennt, ein Ausgangssignal auf einem Pegel unterhalb eines vorgegebenen Schwellenwertes erzeugt, und
- - jeder der Detektoren, der das Vorhandensein eines Produkts (14) in dem Produktstrom er kennt, ein Ausgangssignal auf einem Pegel un terhalb eines vorgegebenen Schwellenwertes er zeugt, und
- - Ausgabemitteln zum Kombinieren des Ausgangs der Detektoren zur Erzeugung eines den Prozentsatz der Rahmenfüllung angebenden Ausgangssignals für jedes erkannte Produkt, das eine Prozentangabe der Anzahl der Bildpunktorte, an denen das Vorhandensein des Produkts (14) erkannt wird, zu der Gesamtanzahl der Bildpunkte, die den Sichtrahmen (28, 36, 42) über spannen, ist,
- - einem Fotodetektor (30, 38, 44) zum Fotodetektieren von Licht für jedes Produkt (14) in einem reflek tierten Sortierfarbband, das durch den Sichtrahmen (42) läuft und Erzeugen eines Rohsignals mit einer Amplitude, die proportional ist zu der gesamten kontrastierenden Helligkeit des Produkts (14) und dem Hintergrund in dem Sichtrahmen (28, 36, 42), und
- - Logikmitteln (64, 66) zum Dividieren jedes der fotodetektierten Rohsignale durch sein jeweiliges prozentuales Rahmenfüllausgangssignal zur Erzeugung eines jeweiligen fotodetektierten korrigierten Sig nals, so daß dieselbe Helligkeit des fotodetek tierten Produkts (14) dieselbe Amplitude des Sig nals unabhängig von der Rahmenfüllung angibt.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß die Detektoren an den Bild
punktorten CCD sind.
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Owner name: SATAKE USA INC. (N.D.GES.D. STAATES DELAWARE), HOU |
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