DE69033512T2 - Sortiergerät mit einem Fühler für fehlerhaften Grössen - Google Patents

Sortiergerät mit einem Fühler für fehlerhaften Grössen

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    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf Sortiervorrichtungen, die zum Sortieren von fungiblen Erzeugnissen verwendet werden, wie beispielsweise von Nüssen und zahlreichen anderen landwirtschaftlichen Produkten, indem die Erzeugnisse entlang eines Kanals mit einem Sichtfenster geführt werden und solche Produkte, die hinsichtlich der Schattierung unterhalb eines Standards liegen, gegenüber solchen, die innerhalb von Standardgrenzen liegen, erfaßt werden, und die unterhalb des Standards liegenden ausgeworfen werden.
  • Eine typische Sortiervorrichtung für fungible Erzeugnisse der vorstehend beschriebenen Bauart besteht aus einem oder mehreren Kanälen, die durch Schwerkraftförderung mit den Erzeugnissen mit einem von oben beladenen Trichter versorgt werden, wobei die Erzeugnisse in dem Kanal in einem relativ konstanten Strom fließen und sich manchmal gegenseitig überlappen. Der Hintergrund des Kanals wird elektrooptisch überwacht durch ein Sichtfenster, während keine Erzeugnisse hindurchströmen, durch zumindest einen Photodetektor, um ein Ausgangssignal zu erzeugen, das für den Hintergrund repräsentativ ist. Obwohl in einer sehr einfachen Vorrichtung lediglich ein Photodetektor verwendet wird, ist es üblich, mehrere Photodetektoren, beispielsweise drei, zu verwenden, die den Produktstrom aus zahlreichen unterschiedlichen Beobachtungswinkeln sehen. Der Hintergrund für jeden Photodetektor wird bei solchen Vorrichtungen separat bestimmt. Dieser Vorgang des Bestimmens eines Signals, das für den Hintergrund ohne einen Produktstrom repräsentativ ist, ist als "Normierung" bekannt.
  • Wenn der Produktstrom einsetzt und der tatsächliche Produktstrom elektrisch-optisch erfaßt wird, wird das Hintergrundsignal von dem gesamten Ausgangssignal abgezogen, so daß der Hintergrund bei der Bestimmung, ob der Produktstrom ausschließlich standardgemäße oder akzeptable Produkte enthält oder hin und wieder ein unterhalb des Standards befindliches Produkt enthält, nicht mitgerechnet. Wenn der letztgenannte Fall angenommen wird, wenn durch einen elektrisch-optischen Photodetektor ein unterhalb des Standards liegendes Produkt erfaßt wird, indem zumindest ein Teil von dessen Oberflächenbereich entweder heller oder dunkler als eine Standardschattierung ist, wird ein Auswerfsignal erzeugt, gefolgt von einer geeigneten Verzögerung, um einen Auswerfmechanismus zu aktivieren, der das unterhalb des Standards liegende Erzeugnis aus dem Kanal entfernt. Die Verzögerung ist notwendig, damit das Erzeugnis unterhalb des Sichtfensters fallen kann und dem Auswerfmechanismus gegenüberliegen kann. Der Auswerfmechanismus besteht typischerweise aus einem Luftstrahl, der das unterhalb des Standards liegende Erzeugnis aus dem normalen Kanal herausbläst, damit dieses in einen Auswerf- bzw. Abfallbehälter fällt.
  • Von Zeit zu Zeit muß der Produktstrom unterbrochen werden, um das Sichtfenster entweder durch Blasen oder durch Wischen von Staub zu säubern und einen neuen "Normierungswert" für die Hintergrundschattierung zum bestimmen.
  • Obwohl derartige bekannte Sortiervorrichtungen, wie im allgemeinen vorstehend beschrieben, bereits eine digitale Logik beim Umschalten von dem Sortierungsmodus auf einen Normierungsmodus und zum Bestimmen der zeitlichen Verzögerung für die richtige Funktion des Auswerfmechanismus zum Ausstoßen eines unterhalb des Standards liegenden Produkts verwenden, bestimmt der analoge Wert der beobachteten Schattierung des Produktstroms als Ganzes in dem Sichtfenster die Aktivierung des Auswerfmechanismus. In vielen Fällen ist allerdings die Unterscheidung von unterhalb des Standards liegenden Produkten auf unterschiedlichen Wegen mit solchen bekannten Sortiervorrichtungen nicht möglich.
  • Ein Beispiel ist der gelegentliche Wunsch, Erzeugnisse mit kleinen unterhalb des Standards liegenden Flecken an der Oberfläche durchzulassen, aber nicht solche mit größeren Flecken. Beispielsweise sind Mandeln in Süßwarenerzeugnissen akzeptierbar, wenn ihre Haut nur leicht verkratzt ist, so daß ein kleiner Fleck zurückbleibt. Eine starke Verkratzung, die einen großen Fleck zurückläßt, führt dazu, daß eine solche Mandel für viele Zwecke als unterhalb des Standards liegend klassifiziert wird. Ein Fleck mit weißem Nußmaterial ohne Haut ist sehr hell bzw. weiß im Vergleich mit der dunkelbraunen Haut einer Mandel. Wenn die gesamte Lichtintensität eines gesamten Sichtfensters bestimmt, ob eine Mandel akzeptiert oder zurückgewiesen bzw. ausgeworfen werden soll, ist es übermäßig schwierig, die Einstellung so zu steuern, daß auf der Grundlage der Größe eines Flecks unterschieden werden kann. Dies ist besonders dann zutreffend, wenn mehr als eine Mandel gleichzeitig innerhalb des Sichtfensters liegen kann, von denen jede einen kleinen Fleck aufweist.
  • Die FR-A-255309 beschreibt eine Vorrichtung zum Sortieren von Gegenständen wie etwa Obst und Gemüse, die auf einem Förderband an einer Anzahl von getrennten Sensoren vorbeigeführt werden. An jedem Sensor wird das Obst bzw. die Frucht durch lichtaussendende Dioden beleuchtet, die Licht mit unterschiedlichen Wellenlängen aussenden, wobei das reflektierte Licht durch eine Silikon-Photodiode erfaßt wird. Ein separates Ausgangssignal wird für jede einzelne Frucht von jedem Sensor bereitgestellt, und die Anzahl von Ausgangssignalen werden in einem Speicher sortiert, bis der komplette Satz von Signalen erzeugt worden ist, wobei die Signale in einem Mikroprozessor verarbeitet werden, der den Mittelwert der Signale oder die Abweichung zwischen den unterschiedlichen Signalen berechnen kann, um Fehlstellen zu erfassen.
  • Die US-A-3826364 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Trennen kleiner Partikel, die sich in einem Flüssigkeitsstrom befinden. Der Strom wird an zwei getrennten Punkten mit Lasern beleuchtet, die unterschiedliche optische Wellenlängen haben. Jeder Bereich des Flüssigkeitsstroms, der beleuchtet wird, wird auf einen Photodetektor fokussiert, wie beispielsweise einen Photomultiplier. Von jedem Detektor wird ein Ausgangssignal erhalten, dessen Amplitude von der Größe der Partikel abhängt.
  • Die US-A-4784275 beschreibt ein Überprüfungssystem für Kapseln, Tafeln und ähnliches. Die Kapseln werden durch einen Prüfungsbereich auf einem Förderer geleitet. Innerhalb des Prüfungsbereichs gehen die Kapseln durch beabstandete Erfassungsebenen hindurch. Jede Erfassungsebene weist ein faseroptisches Eingangsfeld und ein faseroptisches Ausgangsfeld auf. Ein optisches System stellt einen ebenen Lichtstrahl zum Erfassen der Position der Kapseln bereit, die am Ausgang des Prüfungsbereichs überprüft werden. Die Länge der Kapsel wird aus der Geschwindigkeit des Förderers und der Zeit der Unterbrechung des ebenen Lichtstrahls bestimmt. Wenn die Kapsel nicht die richtige Farbe und nicht die richtige Länge aufweist, wird sie in einen Ausstoßschacht ausgeworfen.
  • Es liegt im Bereich der Aufgabe der vorliegenden Erfindung, in ihren unterschiedlichen Aspekten, das vorstehend genannte Problem des Stands der Technik zu lösen.
  • Erfindungsgemäß wird eine Sortiervorrichtung mit zumindest einem Kanal bereitgestellt, durch den fungible, zu sortierende Produkte strömen, mit einer elektrisch-optischen Einrichtung zum Beobachten der Produkte und einer Auswerfeinrichtung zum Auswerfen von Produkten aus dem Kanal, dadurch gekennzeichnet, daß im Gebrauch der Vorrichtung jedes Produkt durch die elektrisch-optische Einrichtung über die Länge des Produkts beobachtet wird, indem aufeinanderfolgende Photostellen des Produkts beobachtet werden, wobei jede Stelle als eine fehlerhafte Stelle oder als eine fehlerfreie Stelle klassifiziert wird, wobei Produkte von der Auswerfeinrichtung aus dem Kanal ausgeworfen werden, wenn sie als unterhalb eines Standards liegend festgestellt werden, indem sie eine übermäßige Anzahl von aufeinanderfolgenden fehlerhaften Stellen aufweisen, wobei die Vorrichtung eine Bestimmungseinrichtung für fehlerhafte Größe umfaßt, die aus einer Vergleichseinrichtung besteht, die die aufeinanderfolgenden Stellenausgabesignale von der elektrisch-optischen Einrichtung erhält und ein Stellenzurückweisungsausgabesignal erzeugt, wenn ein Stellenausgabesignal von der elektrisch-optischen Einrichtung ein vorbestimmtes Niveau überschreitet, und ein Stellengenehmigungsausgabesignal, wenn ein Stellenausgangssignal von der elektrisch-optischen Einrichtung das vorbestimmte Niveau nicht überschreitet, einem Register zum Erzeugen eines Unterstandard-Produktausgabesignals, das ein unterhalb eines Standards liegendes Produkt anzeigt, wenn eine vorbestimmte Anzahl von Positionen in dem Register der Reihe nach seriell überschritten worden sind, wobei das Register mit dem Auftreten eines jeden Stellengenehmigungsausgabesignals von der Vergleichseinrichtung zurückgesetzt wird, wobei das Register mit dem Auftreten eines jeden Stellenzurückweisungsausgabesignals um eine Position voranschreitet, und einer Einrichtung zum Setzen der vorbestimmten Anzahl von aufeinanderfolgenden Positionen, um die der genannte Auswerfer voranschreitet, um ein serielles Ausgabesignal zu erzeugen, das ein unterhalb eines Standards liegendes Produkt anzeigt, wobei das Unterstandard-Produktausgabesignal des Registers die Auswerfeinrichtung aktiviert, um das unterhalb des Standards liegende Produkt aus dem Kanal auszuwerfen.
  • In bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung wird ein elektro-optisches Photodetektorfeld von linearen Photodioden verwendet, um das Sichtfenster eines Kanals der Sortiervorrichtung zu beobachten, so daß das Sichtfenster effektiv in eine Folge von Photostellen unterteilt wird, die manchmal als "Pixel" bezeichnet werden. Typischerweise sind derartige Photostellen etwa 0,25 mm (0,01 Inch) hoch und 0,25 mm (0,001 Inch) breit. Eine komplette Abdeckung eines typischen Sichtfensters wird durch 128 · 1024 Photodioden gewährleistet; allerdings sind in der bevorzugten Ausführungsform 256 derartige Photodioden vorhanden. Das Sichtfenster wird durch Scarmen durch die Folge von Photodioden normiert, wobei ein Netz zur zeitlichen Steuerung und Kontrolle verwendet wird, indem ein Oszillator mit zwei Megahertz eingesetzt wird, der einen mehrphasigen Zeitgeberausgang aufweist. Jede Photodiode erzeugt nacheinander ein elektrisches Ausgangssignal während ihrer Abttastzeitspanne, das für die Lichtintensität des Hintergrunds, den sie sieht, und die Erfassungsempfindlichkeit der Photodiode repräsentativ ist. Ein Differenzverstärker vergleicht das Ausgangssignal mit einem gespeicherten, aus einer Speichereinrichtung abgerufenen Ausgangssignal und erzeugt ein positives oder negatives Ausgangssignal, in Abhängigkeit von der Beziehung zwischen den beiden Werten. Ein anschließender Normierungskomparator, der mit Erde oder einem sonstigen Schaltungsnormal als Eingangssignal verbunden ist, gibt ein positives oder negatives Signal an eine Auf/Ab-Speichereingangsvorrichtung ab, die die Speichereinrichtung neu läd, Position um Position, entsprechend den jeweiligen Photodioden. Nach einem ersten Abtastdurchlauf durch die Photodioden werden diese in ähnlicher Weise iterativ neu durchgescannt, bis die Speichervorrichtung akkurat für die Photostellenhintergründe und Photodetetektor-Empfindlichkeiten normiert ist.
  • Die Sortierungsvorrichtung schaltet dann auf Sortierungsbetrieb um; und der Produktstrom durch den Kanal beginnt. Die Photodioden werden erneut abgetastet, um fehlerhafte Werte von den Photodioden in Bezug auf deren eigene Photostellenhintergründe und Photodiodenempfindlichkeiten festzustellen. Selbstverständlich werden die Werte in der Speichereinrichtung nicht verändert, wenn eine Sortierungsmodus-Abtastung durchgeführt wird.
  • Obwohl der Betrieb so eingestellt werden könnte, daß ein Erzeugnis ausgeworfen wird, das eine Fehlstelle aufweist, die durch eine einzelne Photodiode erfaßt wird, wird üblicherweise ein paralleles geladenes Schieberegister verwendet, um ein Fehlersignal aufzunehmen und dieses Signal der Reihe nach durch das Register mit jedem aufeinanderfolgenden Fehlersignal vorwärtszubewegen, bis ein Auswerfsignal von dem Schieberegister erzeugt wird. Ein Photodiodensignal, das kein fehlerhaftes Signal ist, setzt das Schieberegister zurück. Daher erzeugt nur eine vorbestimmte Anzahl von ununterbrochenen aufeinanderfolgenden fehlerhaften Signalen ein Auswerfsignal. Diese vorbestimmte Anzahl kann so eingestellt werden, daß sie der Größe eines fehlerhaften Flecks des Produkts entspricht, das als "unterhalb des Standards liegend" klassifiziert wird.
  • Die Schaltung, die die richtige Zeitsteuerung des Auswerfmechanismus gewährleistet, beinhaltet eine separate Erfassung der Vorder- und Hinterkanten von Erzeugnissen in dem Sichtfenster mit einem Photodetektor. Für ein Produkt, das kürzer ist als ein typisches Produkt, wird der Auswerfmechanismus nach einer geeigneten Verzögerung durch die erfaßte Hinterkante aktiviert, immer wenn ein Erzeugnis für Auswerfzwecke während der Zeitspanne, in der das Produkt beobachtet wird, als unterhalb des Standards liegend klassifiziert wird. Ein Anhäufen von Produkten kann allerdings die Hinterkante eines Produkt undeutlich machen. Da her wird mit der Erfassung der Vorderkante zusätzlich ein torgesteuerter Oszillatorzeitgeber aktiviert, um ein künstliches "Hinterkantensignal" zu erzeugen, zu einem Zeitpunkt, der auf die Erfassung der Vorderkante folgt, bei Produkten mit typischer Länge. Wenn zu dem Zeitpunkt, an dem das künstliche Hinterkantensignal des torgesteuerten Oszillators auftritt, keine tatsächliche Hinterkante bei einem als unterhalb des Standards liegenden Produkt erkannt wird, veranlaßt dieses Signal den Auswerfmechanismus zu einer Aktivierung, nach der geeigneten zeitlichen Verzögerung.
  • Das Ausgangssignal des torgesteuerten Oszillators kann, wenn zweckmäßig, auch dazu verwendet werden, ein Netz zum Unterscheiden von Erzeugnissen ausschließlich auf der Grundlage der Länge zu initiieren. Die Erfassung der Vorderkante eines Produkts kann einen monostabilen Zeitgeber initiieren, mit einer Zeitperiode, die gleich der minimalen Produktlänge ist. Wenn die Vorderkante eines Produkts erfaßt wird, während der monostabile Zeitgeber im Ein-Zustand ist, dann ist das Produkt zu kurz, und ein Auswerfsignal wird erzeugt.
  • Die Zeitperiode des torgesteuerten Oszillators wird für eine typische Produktlänge eingestellt. Wenn daher die Hinterkante eines Produkt erst in einer zweiten Zeitspanne erfaßt wird, kann dies als Hinweis dafür verwendet werden, daß das erfaßte Produkt zu lang ist und aus diesem Grunde ausgeworfen werden sollte. Die Vorderkante der zweiten Periode startet den monstabilen Zeitgeber erneut, der im Ein-Zustand ist, wenn die tatsächliche Hinterkante des Produkts auftritt. Daher wird ein Auswerfsignal in der gleichen Weise erzeugt wie für ein zu kurzes Produkt.
  • Ebenfalls vorgesehen ist eine Einrichtung zum Umkehren des Auswerfmechanismus, um bei Erfassung von akzeptablen Produkten aktiv zu werden und unterhalb des Standards liegende Produkte durchzulassen. Dieses erfolgt beispielsweise zum Austragen guter Produkte aus stark verunreinigten Produkten. Dies erfolgt dadurch, daß der Auswerfmechanismus mit der Erfassung der Vorderkante eines Produkts eingeschaltet wird und die Einschaltung mit Erhalt eines Auswerfsignals von der Klassifikationsschaltung gelöscht wird. Diese Umschaltmöglichkeit wird durch einen durch die Bedienungsperson wählbaren Schalter bereitgestellt.
  • Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend beispielhaft unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen
  • Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Teils einer Sortiervorrichtungsschaltung unter Verwendung der Photostellenerfassung für Normierungs- und Sortierungsvorgänge zeigt, im Hinblick auf die Normierung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
  • Fig. 2 ein Zeitsteuerungsdiagramm des Betriebs der Schaltung nach Fig. 1 sowohl im normalen Sortierbetriebsmodus als auch in einem Normierungsmodus zeigt;
  • Fig. 3 ein Blockdiagramm eines Teils einer Sortiervorrichtung zeigt, die so arbeitet, daß als Zurückweisungs- bzw. Auswerffehlerstelle ein Fleck einer vorbestimmten Größe klassifiziert wird;
  • Fig. 4 ein Blockdiagramm eines Teils einer Sortiervorrichtung in einem Betriebsmodus zum Erzeugen eines torgesteuerten Produkterfassungssignals zeigt, das sich darauf bezieht, sicherzustellen, daß das Auswerfsignal zu einem richtigen Zeitpunkt auftritt, um Produkte auszuwerfen, die als unterhalb eines Standards liegend klassifiziert wurden;
  • Fig. 5 ein Blockdiagramm eines Teils einer Sortiervorrichtung in einem Betriebsmodus zum Auswerfen nicht akzeptierbarer Produkte zeigt, die entweder zu kurz oder zu lang sind.
  • Nunmehr auf die Zeichnung Bezug nehmend und zunächst auf Fig. 1, ist ein Teil eines Betriebsblockdiagramms einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt. Ein Kanal eines Produktstroms 10 ist dargestellt, der durch einen Rahmen oder einen Sichtfensterbereich 12 hindurchgeht, der durch ein System von Lampen 14 hell beleuchtet ist. Obwohl vier Lampen dargestellt sind, kann eine größere oder kleinere Anzahl verwendet werden. Der wesentliche Zweck des Beleuchtungssystems besteht darin, zu bewirken, daß die Produkte eine große Lichtintensität aufweisen, und jegliche Schattenbildung soweit wie möglich zu eliminieren. Ein Photodetektor 16 in Form einer Photodiode oder einer ladungsgekoppelten Diode, ein damit verbundenes optisches System und ein CCD-Vorverstärker sind auf eine Photostelle in dem Sichtfenster fokussiert dargestellt. Jede Photostelle bzw. jedes Pixel ist für die verwendete Photodiode zehn Maßeinheiten hoch, typischerweise in der Größenordnung von 0,25 mm (0,01 Inch) und eine Einheit breit, typischerweise in der Größenordnung von 0,025 mm (0,001 Inch). Ein akzeptables Photodiodenfeld ist eines der K-Serien von linearen Feldern mit breiter Öffnung (RL1024K, RL0512K, RL0256K und RL0128K), hergestellt von EG & G Reticon. Das RL0256K-Feld mit 256 Photodioden ist erfolgreich verwendet worden. Jede der Photodioden in dem Feld erzeugt ein äquivalentes analoges elektrisches Ausgangssignal proportional zu der gesehenen Lichtintensität während der Zeitperiode, in der jede aufeinanderfolgende Diode aktiviert ist. Das gesamte Sichtfenster wird durch die Aufeinanderfolge von Aktivierungen der Photodioden in dem Feld gesehen.
  • Ein Zeitfolge- und Steuerungsnetz 18 beinhaltet einen Hochfrequenzoszillator 20, der vorzugsweise bei 2,0 MHz arbeitet. Zweckmäßigerweise erzeugt ein Zeitgeber-Phasenschieber 22 eine Reihe von phasengesteuerten Zeitgeberimpulsen, wie in den ersten fünf Linien der Fig. 2 dargestellt ist, um den Zeitgeberbetrieb des CCD-Steuerungsnetzes 24 und für andere Zeitgeberzwecke bereitzustellen. Die Steuerungsausgänge für die Photodetektoren und die von diesen abgegebene Signale werden über geeignete Anschlüsse 26 und 28 zugeführt. Aus Zweckmäßigkeitsgründen ist nur ein Photodetektor dargestellt, wobei die anderen ähnlich betrieben werden.
  • Wenn der geeignete Zeitpunkt gekommen ist, um den Photodetektor 16 zu aktivieren, wird ein geeignetes Start- oder Aktivierungssignal erzeugt, das zu einem elektrischen Ausgangssignal führt, das zu der Photodetektorantwort während der Abtastzeitspanne zu einer geeigneten Zeit proportional ist, wobei das Signal durch das Steuerungsnetz 24 zu einer Abtast- und Halteeinrichtung 30 geht.
  • Ein koordinierter Zeitgeberimpuls aktiviert auch den Adressengenerator 32, der seinerseits aus der Position der Speichereinrichtung 34 den darin gespeicherten normierten Wert auswählt, der zu dem Photodetektor 16 gehört. Dieser Wert wird nach einer anschließenden Digital-Analog-Wandlung in einem Digital-Analog-Wandler 36 einem Differenzverstärker 38 zugeführt, wobei gleichzeitig das gespeicherte Photodetektorsignal von der Abtast- und Halteeinrichtung 30 zugeführt wird. Der Differenzwert, der entweder positiv oder negativ sein kann, abhängig davon, ob das Photodetektorsignal größer oder kleiner als der gespeicherte normierte Wert ist, wird einer Sortierungsvergleichseinrichtung 40 zugeführt, die einen voreingestellten Empfindlichkeitseingangslevel oder Bezugsgröße 42 hat, der an dieser anliegt. Wenn der angelegte Differenzwert von dem Differenzverstärker 38 größer ist als der voreingestellte Empfindlichkeitslevel, wird ein Defekt-Ausgangsimpuls durch den D Flip-Flop 44 erzeugt, der an den Ausgang der Sortierungsvergleichseinrichtung angeschlossen ist. Die in Fig. 1 nicht dargestellte Auswerflogik erhält das Defekt-Ausgangssignal und erzeugt ein Ausstoßsignal, wenn eine damit zusammenhängende Anzahl dieser Defekt-Ausgangssignale in einer nachfolgend erläuterten Weise auftritt. Nachdem der normierte Wert verwendet worden ist, wird der Wert an die geeignete Position in der Speichereinrichtung 34 zurückgegeben, bis die gleiche entsprechende Betrachtungs-Photodiode während des nächsten iterativen Scanvorgangs des Photodetektors erneut aktiviert wird. Die verbleibenden Photodetektoren werden der Reihe nach auf ähnliche Art und Weise aktiviert, um Defekt-Ausgangssignale zu erzeugen, wenn jedes entsprechende erfaßte Photodetektor-Signal um eine vorbestimmte Differenz den entsprechenden zugehörigen normierten Wert überschreitet, der aus der Speichereinrichtung 34 entnommen wird.
  • Periodisch, beispielsweise alle 20 Minuten, schaltet die Sortiervorrichtung von dem soeben beschriebenen Sortierungsmodus in den Normierungsmodus um.
  • In dem Normierungsmodus wird der Produktstrom angehalten bzw. unterbrochen und die Photodetektoren sehen lediglich den Hintergrund des Kanals durch das Sichtfenster. Die Arbeitsweise ist die gleiche wie für den Sortiermodus, außer daß die Sortierungsvergleichseinrichtung 40 ausgeschaltet ist und die Normierungs-Null-Vergleichseinrichtung 46 eingeschaltet ist, und daß die Speichereinrichtungen aktualisiert werden dürfen. Das Vergleichseingabesignal für die Vergleichseinrichtung 46 ist Erde bzw. Schaltungsnormalpotential (Null), so daß der Ausgang davon, der die Differenz von dem Differenzverstärker ist, entweder ein positives oder ein negatives Ausgangssignal an den D Flip-Flop 48 liefert. Ein positives (oder alternativ ein negatives) Ausgangssignal erzeugt für jeden Zeitgeberimpuls durch einen Pufferverstärker 50 ein digitales "Heraufzähl"-Signal, und ein negatives (oder alternativ ein positives) Ausgangssignal erzeugt für jeden Zeitgeberimpuls durch einen Pufferverstärker 52 ein digitales "Herunterzähl"-Signal. Die Logiksignale von den Pufferverstärkern 50 und 52 werden an Aufwärts/Abwärtszähler 54 und 56 gegeben, die über das Empfängerpuffernetz 58 jeden betroffenen Speicherpositionswert dazu veranlassen, vor der erneuten Speicherung in dem Speicher 34 schrittweise vergrößert oder verkleinert zu werden.
  • Das Zeitgeber- und Steuerungsnetz 18 arbeitet während etwa 2 Sekunden im Normalisierungsmodus, wie durch die Steuerungen 60 und 62 bestimmt, wodurch die iterativen Einschaltvorgänge der Photodetektoren und die Einstellungen der Speicherpositionswerte wie vorstehend beschrieben erfolgen können, bis die gespeicherten Werte, die jedem einzelnen Photodetektor entsprechen, ein normierter Produktwert ist, der durch die Lichtintensität seiner jeweiligen Photostelle bestimmt ist, die durch seinen entsprechenden Photodetektor erfaßt wird. Jeder Photodetektor liegt typischerweise nur innerhalb von etwa 10% der Empfindlichkeit, die einem nominalen Standardwert entspricht. Der normierte gespeicherte Wert ist daher ein Produkt der Absolutwerte der Lichtintensität des Photostellenhintergrunds und der Empfindlichkeit des Photodetektors, der an dieser Photostelle arbeitet. Da der gleiche Photodetektor an jeder einzelnen Photostelle für Sortierzwecke verwendet wird, ist die individuelle Normierung geeignet, um die Hintergrund- und Photodetektorveränderungen von den Absolutwerten der Lichtintensitäten zu entfernen, die sich ausschließlich auf den Produktstrom in dem Sichtfenster an den jeweiligen Photostellen beziehen.
  • Fig. 2 zeigt die Wellenform-Betriebsweise einschließlich der Möglichkeit, in das Speichernetz zu geeigneten Zeitpunkten zu schreiben, wenn die Schaltung im Normierungsmodus arbeitet.
  • Nunmehr auf Fig. 3 Bezug nehmend, ist ein Blockdiagramm einer Schaltung dargestellt, die sich zum Klassifizieren einer Fehlerstelle mit einer vorbestimmten Größe eignet, die für Auswerfzwecke genügend groß ist. Die Schaltung ist an die Schaltung nach Fig. 1 anschließbar, wie daraus ersichtlich ist, daß die Sortierungsvergleichseinrichtung 40 und der D Flip- Flop 44 in beiden Darstellungen erscheinen. Das wesentliche Element dieser "Größenbestimmungseinrichtung" ist ein Schieberegister 100, der zu zwei Betriebsweisen in der Lage ist, nämlich (1) paralleles Laden und (2) serielles Laden und serielles Verschieben. Die Größe der vorbestimmten Fehlstelle, die ein Auswerfen zur Folge haben soll, wird durch einen Größensteuerungs-Wahlschalter 102 bestimmt, der für Erläuterungszwecke willkürlich auf eine Position C des Zeitgebers eingestellt ist. Position C bedeutet, daß sechs aufeinanderfolgende einzene Photodetektoren eine Fehlstelle anzuzeigen hätten, damit das Produkt ausgeworfen wird. Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß für das beispielhafte Register, welches die Typennummer 74HC165 haben kann, die Größenbestimmung im Bereich von einem eine Photostelle langen Fleck (wenn der Schalter 100 mit dem Eingang H verbunden ist) bis zu einem acht Photostellen langen Fleck (wenn der Schalter 100 mit dem Eingang A verbunden ist) liegen kann. Selbstverständlich sind andere Register mit einer unterschiedlichen Anzahl von Eingangspositionen möglich, wenn gewünscht.
  • Beim Feststellen einer Fehlstelle wird ein Verriegelungsausgangssignal von dem D Flip-Flop 52 abgegeben, um den Betriebsmodus von Schieberegister, seriellem Eingang und serieller Verschiebung zu setzen. Der Eingang, daß eine Fehlstelle erfaßt worden ist, wird ebenfalls in die ausgewählte Position gebracht, oder in Position C für das dargestellte Beispiel. Wenn auf einanderfolgende Photostellen bzw. Pixel ebenfalls als Fehlstellen eingestuft werden, wird das einzelne Bit kontinuierlich in Richtung auf die serielle Ausgangsstufe verschoben. Sollte ein einzelnes Pixel ankommen, das nicht als Fehlstelle eingestuft wird, wird die Verriegelungswirkung des D Flip-Flop 42 zurückgesetzt, und das Register kehrt in den parallelen Lademodus zurück, wobei das Bit in dem Register gelöscht wird.
  • Wenn eine Reihe von Pixeln, die als Fehlstellen eingestuft worden sind, die Anzahl überschreitet, die durch die erforderliche Auswahl der Fleckgröße festgelet worden sind, erreicht das ausgewählte Bit die serielle Ausgangsstufe und löst einen Auswerfimpuls von dem Netz 104 aus. Die Auslösung eines Auswerfimpulses setzt auch die Verriegelung 42 und das Register 100 in Erwartung des nächsten Zyklus der Funktion zurück.
  • Nunmehr auf Fig. 4 Bezug nehmend, ist eine geeignete Schaltung dargestellt, um ein logisches Ausgangssignal zu erzeugen, das sich auf die Bestimmung des akkuraten Auftretens der Auswerfsignalisierung bezieht, wenn Produkte als fehlerhaft klassifiziert werden, um das Produkt tatsächlich aus dem Produktstrom auszuwerfen. Wie vorstehend beschrieben, wird ein hell beleuchtetes Sichtfenster mit einem Photodetektor beobachtet, der auf die Betrachtung des Sichtfensters trainiert ist. Der Photodetektor oder die CCD-Einrichtung gibt über einen Sensor 70, einen Verstärker 72 mit hohem Verstärkungsgrad und eine Vergleichseinrichtung 74 ein Ausgangssignal ab, das ein Signal ist, welches entweder die Anwesenheit oder die Abwesenheit eines Signals in dem Sichtfenster anzeigt. Die Vorderkante davon fällt mit der Erfassung der Vorderkante eines Produkts innerhalb des Sichtfensters zusammen, und die Hinterkante fällt mit der Erfassung der rückwärtigen oder Hinterkante des Produkts innerhalb des Sichtfensters zusammen. Für die dargestellte Wellenform oder das Produkterfassungssignal 75 ist daher, während sich das Produkt in dem Sichtfenster befindet, das Signal positiv, und während sich kein Produkt innerhalb des Sichtfensters befindet, ist das Signal negativ.
  • Eine Zeitgebervorrichtung, vorzugsweise ein torgesteuerter Oszillator 76 des Typs 555, hat einen Produktlängeneinstelleingang in Form eines einstellbaren Widerstands 78. Die Einstellung dieses Widerstands bestimmt die Länge eines Ausgangssignals einer vollständigen Periode für ein Produkt mit einer "typischen" Länge. Der Zeitgeber 76 erhält das ins Positive gehende Vorderkantenerfassungssignal, welches das Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung 74 ist, und erzeugt als Ausgangssignal eine Reihe von Impulsen vorbestimmter Länge oder von Perioden positiver Signale. Eine Pause folgt auf jedem Zeitgeberimpuls, so daß die Im pulslänge zuzüglich der Pausenlänge als die maximale Länge eines akzeptierbaren Produkts verwendet werden kann, wie nachfolgend erläutert.
  • Das Ausgangssignal des Zeitgebers 76 und das Produkterfassungssignal werden durch die Diode 80 zu einem einzelnen Ausgang geführt. Für ein langes Produkt oder gehäuft auftretende Produkte, bei denen das Ende des ersten Produkts sich mit einem zweiten überlappt und nicht erfaßbar ist, ist das Produkterfassungssignal nach dem ersten Impuls des Zeitgebers zuzüglich einer Pause immer noch positiv, so daß der Zeitgeber einen zweiten Impuls erzeugt. Unter der Annahme, daß das Produkterfassungssignal alsbald endet, erzeugt das Torelement 80 eine Wellenform 82, wie sie auf der rechten Seite von Fig. 4 dargestellt ist. Diese Wellenform ist ein vollständiger Zeitgeberimpuls, gefolgt von einer Standard-Zeitgeberpause, gefolgt von einem kurzen Impuls. Die Vorderkante des zweiten Impulses wird durch den Zeitgeber bestimmt, und die Hinterkante wird durch die Hinterkante des Produktsignals 75 bestimmt.
  • Das torgesteuerte Produkterfassungssignal 82 wird dazu verwendet, ein Auswerfsignal durch das in Fig. 5 dargestellte Netz zu aktivieren, wenn auch ein klassifiziertes Produkt ausgeworfen werden soll, wie durch die Schaltung 96 angezeigt ist. Wenn eine Hinterkante einer Wellenformperiode vorliegt, liegt eine ins Negative gehende Wellenformkante vor. Diese ins Negative gehende Kante wird durch den Inverter 88 in eine ins Positive gehende Kante umgewandelt, wobei dieser ein Zeitsignal an den D Flip-Flop 92 abgibt, um ein niedriges Auswerfsignal 94 nach einer geeigneten Verzögerung zu erzeugen, die durch die Komponenten 93 erzeugt wird. Wenn ein kurzer Zyklus vorliegt, der ein kurzes Produkt anzeigt, erfolgt die Auslösung des Auswurfsignals mit Bezug auf die tatsächliche Produktlänge. Wenn ein typisches Produkt vorliegt, fällt die Hinterkante des torgesteuerten Oszillator-Zeitgebers und die Hinterkante des Produktsignals in der Wellenform 82 zusammen, und eines von beiden erzeugt die resultierende Auslösung des Auswerfsignals. Zu diesem Zeitupnkt ist der zweite Impuls (in diesem Falle der kurze Impuls) des Auswerfsignal bereits aufgetreten.
  • In manchen Fällen ist es allerdings zweckmäßig, Produkte auszuwerfen, die lediglich aufgrund ihrer Länge fehlerhaft sind bzw. unterhalb des Standards liegen. Ein solcher Auswerfvorgang ist möglich aufgrund des Vorhandenseins des monostabilen Zeitgebers 86 und des D Flip-Flops 90. Die Vorderkante der Wellenform 82 aktiviert den Zeitgeber 86, der durch einen geeigneten variablen Widerstand 87 so eingestellt ist, daß er für die Länge einer Zeit eingeschaltet ist, die einem beobachteten minimalen akzeptablen Produkt entspricht. Wenn der Zeitgeber in den Aus-Zustand geht, während die Wellenform 82 noch in ihrer ersten vollen Periode ist, geschieht nichts. Eine kurze Periode der Wellenform 82 führt zur Erzeugung eines Ausgangssignals von dem D Flip-Flop 92 durch die Funktion des Inverters 88 und die Zeitsteuerung des D Flip-Flop 90, bevor er einen D-Eingang von dem Zeitgeber 86 erhält.
  • Wenn ein übermäßig langes Produkt auftritt, das eine zweite kurze Periode der Wellenform 82 erzeugt, tritt die Hinterkante des zweiten Teils der Wellenform auf, während sich der Zeitgeber 86 in seiner zweiten Periode befindet. Dies erzeugt ein Auswerfsignal in der gleichen Weise wie für ein kurzes Produkt.
  • Schließlich ist es manchmal zweckmäßig, insbesondere wenn überwiegend unterhalb des Standards befindliche oder kontaminierte Produkte sortiert werden, die Auslösung umzukehren, so daß normalerweise durchgelassene Produkte ausgeworfen werden und die normalerweise ausgeworfenen Produkte durchgelassen werden. Dies erfolgt einfach dadurch, daß ein einfacher Bedienungsschalter vorgesehen wird, um den Zustand des Signals von dem Logikschaltkreis 96 umzukehren. Somit schaltet die Vorderkante eines jeden erfaßten Produkts den D Flip-Flop 84 ein, und nur solche Produkte, die nicht als auszuwerfende Produkte über 96 klassifiziert werden, löschen das Auswerfsignal, wie vorstehend beschrieben.
  • Die vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 1 bis 3 beschriebenen Merkmale ermöglichen eine verbesserte Beobachtung des Fensters einer Sortiervorrichtung nach Grauschattierungen durch individuelles Beobachten bzw. Überwachen einer Anzahl von Photostellen darin, sowie eine Bestimmung von unterhalb eines Standards liegenden Auswurfkriterien, auf der Grundlage einer logischen Beziehung einer Anzahl von Photostellenbeobachtungen.
  • Diese Merkmale ermöglichen auch eine verbesserte Beobachtung des Sichtfensters einer Sortiervorrichtung durch Photostellenpositionen und eine Normierung jeder einzelnen Photostelle hinsichtlich der Hintergrundschattierung und der Empfindlichkeiten der Photodetektoren, die die jeweiligen Photostellen beobachten.
  • Insbesondere kann, wie beschrieben, eine verbesserte Beobachtung des Sichtfensters einer Sortiervorrichtung über Photostellenpositionen und durch Feststellen, wann eine vorbe stimmte aufeinanderfolgende Anzahl derartiger Photostellen existiert, eine Sortierung durch Unterscheidung von Fleckgrößen erreicht werden.
  • Die unter Bezugnahme auf Fig. 4 und 5 beschriebenen Merkmale ermöglichen einen verbesserten Zeitablauf des Auswurfmechanismus in einer Sortiervorrichtung durch Anwendung digitaler Zeitsteuerungstechnik, so daß der Auswerfmechanismus stets ab der Erfassung der Hinterkante des auszuwerfenden Produkts aktiviert wird, und so daß ein solcher Auswerfvorgang auch dann veranlaßt wird, wenn die Hinterkante tatsächlich aufgrund von Produktüberlappungen in dem Sichtfenster nicht erfaßbar sein sollte.
  • Wie beschrieben, ist es möglich, eine verbesserte Beobachtung des Sichtfensters einer Sortiervorrichtung durch Photostellenanordnungen und durch Erfassung der Vorder- und Hinterkante sowie durch Logikeinrichtungen zur Unterscheidung sowohl von unterhalb eines Standards liegenden kurzen Produkten und von langen Produkten in Bezug auf Standardlänge aufweisende Produkte bereitzustellen.
  • Während mehrere funktionsfähige Ausführungsformen beschrieben und erläutert worden sind, versteht es sich, daß die Erfindung nicht hierauf beschränkt ist, da zahlreiche Modifikationen innerhalb des Bereichs der Ansprüche vorgenommen werden können.
  • Die in der vorangehenden Beschreibung, in der Zeichnung sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.

Claims (5)

1. Sortiervorrichtung mit zumindest einem Kanal, durch den fungible, zu sortierende Produkte strömen, mit einer elektrisch-optischen Einrichtung (46) zum Beobachten der Produkte und einer Auswerfeinrichtung zum Auswerfen von Produkten aus dem Kanal, dadurch gekennzeichnet, daß im Gebrauch der Vorrichtung jedes Produkt durch die elektrisch-optische Einrichtung (46) über die Länge des Produkts beobachtet wird, indem aufeinanderfolgende Photostellen des Produkts beobachtet werden, wobei jede Stelle als eine fehlerhafte Stelle oder als eine fehlerfreie Stelle klassifiziert wird, wobei Produkte von der Auswerfeinrichtung aus dem Kanal ausgeworfen werden, wenn sie als unterhalb eines Standards liegend festgestellt werden, indem sie eine übermäßige Anzahl von aufeinanderfolgenden fehlerhaften Stellen aufweisen, wobei die Vorrichtung eine Bestimmungseinrichtung für fehlerhafte Größe umfaßt, die aus einer Vergleichseinrichtung (40) besteht, die die aufeinanderfolgenden Stellenausgabesignale von der elektrisch-optischen Einrichtung erhält und ein Stellenzurückweisungsausgabesignal erzeugt, wenn ein Stellenausgabesignal von der elektrisch-optischen Einrichtung ein vorbestimmtes Niveau überschreitet, und ein Stellengenehmigungsausgabesignal, wenn ein Stellenausgangssignal von der elektrisch-optischen Einrichtung das vorbestimmte Niveau nicht überschreitet, einem Register (100) zum Erzeugen eines Unterstandard- Produktausgabesignals, das ein unterhalb eines Standards liegendes Produkt anzeigt, wenn eine vorbestimmte Anzahl von Positionen in dem Register der Reihe nach seriell überschritten worden sind, wobei das Register mit dem Auftreten eines jeden Stellengenehmigungsausgabesignals von der Vergleichseinrichtung zurückgesetzt wird, wobei das Register mit dem Auftreten eines jeden Stellenzurückweisungsausgabesignals um eine Position voranschreitet, und einer Einrichtung zum Setzen der vorbestimmten Anzahl von aufeinanderfolgenden Positionen, um die der genannte Auswerfer voranschreitet, um ein serielles Ausgabesignal zu erzeugen, das ein unterhalb eines Standards liegendes Produkt anzeigt, wobei das Unterstandard-Produktausgabesignal des Registers die Auswerfeinrichtung aktiviert, um das unterhalb des Standards liegende Produkt aus dem Kanal auszuwerfen.
2. Sortiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch-optische Einrichtung Photodetektoren umfaßt, die dazu bestimmt sind, ein Produkterfassungssignal zu erzeugen, welches eine Vorderflanke aufweist, die ansprechend auf die Erfassung der vorderen Kante eines Produkts in dem Sichtfenster erzeugt wird, und eine gegenüberliegende hintere Flanke, die ansprechend auf die Erfassung des hinteren Randes des Produkts in dem Sichtfenster erzeugt wird, wobei ein erster Zeitgeber (76) vorhanden ist, um ein Signal mit mehreren Impulsen mit einer vorbestimmten akzeptierbaren Länge zu erzeugen, beginnend mit der Erfassung des vorderen Rands des Produkts in dem Sichtfenster, wobei die Impulse durch vorbestimmte Pausen voneinander getrennt sind und so lange dauern, wie eine Produkterfassung beim Auftreten der Vorderflanke eines jeden aufeinanderfolgenden Impulses vorhanden ist, und eine Logikeinrichtung (84 bis 92) zum Erzeugen eines Produktendesignals, das durch die hintere Kante des Produkterfassungssignals bestimmt wird, das zu einem Zeitpunkt vor dem Ende des Zeitgeberausgangssignals auftritt, und alternativ durch die hintere Kante des Zeitgeberimpulses, wenn die hintere Kante des Produkterfassungssignals danach auftritt.
3. Sortiervorrichtung nach Anspruch 2, mit einem Minimallängenauswerfer, der einen zweiten Zeitgeber (86) umfaßt, um einen Impuls zu erzeugen, der mit der Erfassung des ersten Rands des Produkts beginnt, und einer hinteren Kante, die durch ein voreingestelltes akzeptierbares Minimallängenprodukt bestimmt ist, und einen Auswerfer zum Erzeugen eines Auswerfsignals, wenn die hintere Kante des Produkterfassungssignals vor der hinteren Kante des Impulses von dem zweiten Zeitgeber auftritt.
4. Sortiervorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch einen Maximallängenauswerfer, wobei der zweite Zeitgeber (86) einen zweiten Impuls erzeugt, der mit dem hinteren Rand des zweiten Impulses von dem ersten Zeitgeber (76) beginnt, wobei der Auswerfer ein Auswerfsignal erzeugt, wenn die hintere Kante des Produkterfassungssignals vor dem hinteren Rand des zweiten Impulses von dem zweiten Zeitgeber auftritt.
5. Sortiervorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Zeitgeber (76) einen torgesteuerten Oszillator aufweist.
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