DE4345332C2 - Drucker - Google Patents
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- B41J2/005—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by bringing liquid or particles selectively into contact with a printing material
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Description
Die Erfindung betrifft einen Drucker zum Bedrucken von
Papierblättern nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Aus "Patent Abstracts of Japan" M-883 und JP 1-184 174 A ist
ein Mechanismus zum Antrieb einer Papierzuführwalze in einem
herkömmlichen Drucker der eingangs genannten Art bekannt.
Bei diesem Mechanismus ist ein Übertragungsarm auf einem
Gehäusekörper gelagert und kann sich um einen Hebelstütz
punkt drehen. Ein Antriebsrad ist axial auf dem Hebelstütz
punkt gelagert. Weiterhin ist eine Übersetzung zur Übertra
gung der Drehung des Antriebsrads auf ein Rollenlaufwerk
axial auf einer Seite des Übertragungsarms gelagert. Wenn
das linke Ende des Übertragungsarms durch die Bewegung einer
Halterung gegen eine Gegenfeder niedergedrückt wird, greift
die Übersetzung in das Rollenlaufwerk ein und treibt eine
auf einer Welle befestigte Papierzuführwalze an, wobei die
Welle das Rollenlaufwerk ebenfalls drehbar lagert.
Dieser bekannte Mechanismus mit den obengenannten Strukturen
weist die folgenden Nachteile auf. Da der Übertragungsarm
nicht elastisch ist, ist, wenn das linke Ende des Übertra
gungsarms durch die Halterung zu fest gedrückt wird, die
Kraft des Übertragungsarms gegen das Rollenlaufwerk zu
stark, und das Rollenlaufwerk und der Übertragungsarm
drehen sich nicht glatt.
Weiterhin ist aus DE 39 25 162 A1 bekannt, bei Getrieben für
Einziehwalzen miteinander kämmende Zahnräder durch Feder
kraft gegeneinander vorzuspannen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Drucker be
züglich eines Betätigungsmechanismus für eine Einführwalze
derart weiterzubilden, daß bei einfachem Aufbau eine einwand
freie funktionsfähige Kraftübertragung an die Einführwalze
erzielt wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Drucker nach dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1 erfindungsgemäß durch die in dessen
kennzeichnendem Teil enthaltenen Merkmale gelöst.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ergibt sich
aus dem Patentanspruch 2.
Der erfindungsgemäße Drucker ermöglicht es, einen glatten
Betrieb des Mechanismus zum Antrieb der Einführwalze sicher
zustellen.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird Bezug genommen
auf die beigefügten Zeichnungen, es zeigen:
Fig. 1A ist eine Querschnittsansicht der linken Seite
eines Druckers gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung;
Fig. 1B ist eine Rückansicht von Fig. 1A;
Fig. 2 ist eine Ansicht eines Antriebssystems;
Fig. 3 ist eine vergrößerte Seitenaufrißansicht eines
Teils des Antriebssystems aus Fig. 2;
Fig. 4 ist eine linksseitige Aufrißansicht eines links
seitigen Rahmens;
Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie
5-5 in Fig. 4,
Fig. 6(a) bis 6(g) zeigen einen Arm, wobei Fig. 6(a) eine
linksseitige Aufrißansicht, Fig. 6(b) eine rechts
seitige Aufrißansicht, Fig. 6(c) eine Draufsicht,
Fig. 6(d) einen Querschnitt entlang der Linie
6d-6d in Fig. 6(a), Fig. 6(e) einen Querschnitt
entlang der Linie 6e-6e in Fig. 6(a), Fig. 6(f)
einen Querschnitt der Linie 6f-6f in Fig. 6(b),
und Fig. 6(g) einen Querschnitt entlang der Linie
6g-6g in Fig. 6(b) darstellen.
Die Fig. 7(a) und 7(b) zeigen ein Federelement, wobei Fig.
7(a) eine Draufsicht und Fig. 7(b) eine fragmen
tarische vordere Aufrißansicht darstellen,
Fig. 8 ist eine teilweise Schnittdraufsicht einer Halte
rung;
Fig. 9 ist eine seitliche Aufrißansicht eines Druckers,
welche den Betrieb desselben erläutert; und
Fig. 10 ist ein Flußdiagramm, welches den Betrieb des
Druckers erläutert.
Zuerst wird eine kurze Übersicht des erfindungsgemäßen
Druckers anhand der Fig. 1A und 1B gegeben.
Fig. 1A zeigt einen mit 210 bezeichneten automatischen Pa
pierzuführer, welcher einen automatischen Zuführweg 202 und
einen ersten Hebel 921 zur Ermittlung des dem automatischen
Zuführweg 202 zugeführten Papiers aufweist. Fig. 1B ist eine
Rückansicht von Fig. 1A. Eine Eingangswalze 340 wird in
Druckkontakt mit einer Papierzuführwalze 330 angetrieben.
Eine Klemmwalze 350 wird ebenfalls in Druckkontakt mit der
Papierzuführwalze 330 angetrieben. Auf einer Halterung 60
ist eine Tintenpatrone 90 angeordnet. Ein mit 380 bezeichne
ter Transportabschnitt ist in dem Papierausgabeweg 470 ange
ordnet. Der Ausgabeabschnitt 490 gibt Papier aus, während
das Papier in einer konkaven Form gehalten wird, wenn es in
Transportrichtung betrachtet wird. Ein Betätigungshebel 260
dient auch als Schale für ausgegebenes Papier. Ein
Zwischenrahmen 110 weist einen Tintenabschirmabschnitt 112
sowie ein Druckelement 140 auf.
Die Papierblätter P werden einzeln dem automatischen
Zuführweg 202 durch die Papiereinführwalze 312, die später im
einzelnen beschrieben werden wird, zugeführt.
Das zugeführte Papier bewirkt, daß der erste Hebel 921 sich,
wie in den Fig. 1A und 1B gezeigt, um eine Achse 921a gegen
den Uhrzeigersinn dreht. Die Drehung des ersten Hebels 921
bewirkt, daß ein zweiter Hebel 922, der ebenso für die
Papiererfassung vorgesehen ist, sich entgegen dem
Uhrzeigersinn, wie in Fig. 1B gezeigt, dreht. Wenn weiterhin
ein dritter Hebel 922b in ähnlicher Weise entgegen dem
Uhrzeigersinn gedreht wird, ermittelt ein
Papiererfassungsschalter 923 die Zuführung des Papiers.
Nachdem der Schräglauf des erfaßten Papiers kompensiert
worden ist, wie dies später beschrieben werden wird, wird das
Papier um Papierzuführwalzen 330 gewickelt, und es erreicht
den Druckbereich PA mittels der Klemmwalze 350. Die
Klemmwalze 350 ist drehbar am distalen Ende der Papierführung
53, die am hinteren Ende 130 mittels einer Feder 52
aufgehängt ist, befestigt, so daß die Papierführung 53 sich
um einen Hebeldrehpunkt 51 dreht.
Der Druckbereich PA ist zwischen einer oberen Oberfläche des
Zwischenrahmens 110 und einem an der Halterung 60 befestigten
Tintenstrahlkopf H ausgebildet. Die Halterung 60 bewegt sich
in einer Richtung hin und her, die senkrecht auf der Ebene
der Zeichnung von Fig. 1A steht. Eine Führungswelle 163 führt
ein Ende der Halterung 60. Das andere Ende der Halterung 60
wird durch einen oberen Rahmen 120 geführt.
Das in dem Druckbereich PA bedruckte Papier wird durch den
Transportabschnitt 380 geführt und auf dem Träger 260
für abgelegtes Papier über dem Ablageabschnitt 490
abgelegt, welcher Hochdrückabschnitte 491, 491 zum Hochdrücken
der beiden Seiten des Papiers sowie eine Rändelwalze 492 zum
Niederdrücken eines zentralen Abschnitts des Papiers
aufweist.
Der vorbeschriebene Vorgang von der Zuführung bis zur Ausgabe
wird in den Fällen kontinuierlich durchgeführt, in denen das
Drucken auf einer Mehrzahl von Papierblättern durchgeführt
wird. Die Blätter werden einzeln durch den automatischen
Papierzuführer 210 zugeführt, und die bedruckten
Papierblätter P1 werden nacheinander in der Ablage 260 für
ausgegebenes Papier gestapelt.
Der Mechanismus zum Antrieb der Papiereinführwalze 312 wird
im folgenden unter Bezugnahme auf die Fig. 2 bis 7 näher
erläutert.
Das in Fig. 2 gezeigte Diagramm erläutert den entwickelten
Zustand eines Gesamtantriebssystems des Druckers,
einschließlich der Walzen. Daher stimmen die Lagebeziehungen
der entsprechenden Walzen und ähnlichem in dieser Abbildung
nicht unbedingt mit denen der anderen Abbildungen überein.
Die Einführwalze 312 wird drehend durch einen Zufuhrmotor M1
über einen Getriebezug G1, ein an einem Ende der Zuführwelle
331 befestigtes Zahnrad 332, ein an dem entgegengesetzten
Ende befestigtes Zahnrad 333, ein Umlaufgetriebe 313, ein als
bewegbares Getriebe dienendes Planetengetriebe 314, sowie
ein auf der Einführwalzenwelle 371, auf welcher die
Einführwalze 312 befestigt ist, befestigtes Einführzahnrad
374 angetrieben. Das Planetengetriebe 314 greift in das
Einführzahnrad 374 ein oder es löst sich von ihm, und ist so
ausgestaltet, daß es mit dem Einführzahnrad 374 nur in
Eingriff steht, wenn sich die Halterung in der
Einführstellung befindet.
Fig. 3 ist eine linksseitige Aufrißansicht, die einen in dem
Druckergehäuse angeordneten linksseitigen Rahmenabschnitt
erläutert. Das linke Ende der Zuführwelle 331 und der
Einführwalzenwelle 371 sind jeweils auf dem linksseitigen
Rahmen 130 gelagert. Weiterhin zeigt Fig. 3 einen auf einer
äußeren Seite des Umlaufgetriebes 313 angeordneten und
drehbar auf einer Welle 133 gelagerten Arm 3140, welcher das
Planetengetriebe 314 trägt. Die Fig. 4 und 5 zeigen eine
Bohrung 131 zur Lagerung der Zuführwelle 331 und eine Bohrung
132 zur Lagerung der Einführwalzenwelle 371. Weiterhin
gezeigt sind die Welle 133 zur drehbaren Lagerung des
Umlaufgetriebes 313 und der Arm 3140.
Die Fig. 6(a) bis 6(g) sind Diagramme, die weiter den Arm
3140 erläutern. Der Arm 3140 weist eine drehbar auf der Welle
133 auf der Seite des Rahmes befestigte Bohrung 3141 sowie
eine Welle 3142 zur drehbaren Lagerung des Planetengetriebes
314 auf (siehe Fig. 3). Die Bezugsziffer 3143 ist einem
Lagerabschnitt für den Eingriff eines Endes des Federelements
150 zugeordnet (siehe Fig. 3, 22a, 22b), welcher in der Form
einer Nadel mit einem Schlitz 3143a ausgebildet ist.
In den Fig. 6(a) bis (d) ist gezeigt, daß auf dem Arm 3140
ein Anschlag 3144 ausgebildet und in einer in den
Seitenrahmen 130 ausgebildeten fächerförmigen Bohrung 137
(siehe Fig. 4) eingesetzt ist. Daher ist der Arm 3140 dieser
Ausführungsform im Bereich der Bohrung 137 drehbar, aber der
Arm 3140 wird normalerweise in der in Fig. 3 gezeigten
Stellung gehalten, da das Federelement 150 dazu neigt, sich
geradlinig zu erstrecken.
Die Fig. 7(a) und 7(b) zeigen das Federelement 150, welches
eine stabförmige Schraubenfeder darstellt, deren unteres Ende
151 über dem Lagerabschnitt 3143 des Arms, wie in Fig. 3
gezeigt, eingepaßt ist. Das obere Ende 152 des Federelements
150 ist gelagert und stößt gegen einen in einer Ausnehmung
134 des Seitenrahmens 130 ausgebildeten Vorsprungs 135, wie
in den Fig. 3 bis 5 gezeigt. Ein Zwischenabschnitt 153 des
Federelements 150 ist so gelagert, daß zwei Abschnitte von
zwei auf dem Seitenrahmen 130 ausgebildeten Halteteilen 136,
136 bedeckt sind, wobei ein Zwischenraum 138 dazwischen
liegt. In der Normalstellung der Feder 150 wird der Arm 3140
in einer Stellung gehalten, in der das Planetengetriebe 314
nicht in das Einführzahnrad 374 eingreift.
Im folgenden wird Fig. 8 erläutert, welche eine teilweise
Ansicht einer Draufsicht auf die Halterung 60 zeigt. Ein
Betätigungsabschnitt 564 ist auf der linksseitigen Oberfläche
der Halterung 60 angeordnet. Der Betätigungsabschnitt 564,
welcher ein vorsprungsähnliches Element ist, weist eine am
distalen Ende ausgebildete, sich verjüngende Oberfläche 565
auf. Wenn die Halterung 60 in die Einführstellung nahe des
Seitenrahmens 130 gebracht wird, erstreckt sich der
Betätigungsabschnitt 564 durch die in dem Seitenrahmen 130
ausgebildete Bohrung 137 sowie durch den Zwischenraum 138
zwischen den Halteteilen 136, 136, und drückt und verschiebt
den Zwischenabschnitt 153 des Federelements 150 nach rechts,
wie in Fig. 3 gezeigt, wodurch sich der Arm 3140 drehen kann,
so daß das Planetengetriebe 314 mit dem Einführzahnrad 374 in
Eingriff steht. Da das Federelement 150 eine stabförmige
Schraubenfeder ist, wird die Kraft des Betätigungsabschnitts
564 auf das Federelement 150 sanft übertragen (siehe Fig. 9).
Das Federelement 150 wird von Verschiebungen in andere
Richtungen durch die Halteteile 136, 136 abgehalten.
Weiterhin ergibt sich die Eingriffswirkung des
Planetengetriebes 314 mit dem Einführzahnrad 374 durch die
Drehung des Arms 3140 dadurch, daß der Betätigungsabschnitt
564 der Halterung 60 gegen das Federelement 150 drückt, und
die Durchführung des Eingriffs des Planetengetriebes 314 mit
dem Einführzahnrad 374 wird durch die Elastizität des
Federelements 150 bewirkt. Dadurch wird ein glatter Eingriff
erreicht. Weiterhin dreht sich das Umlaufgetriebe 313, so daß
das Planetengetriebe 314 mit dem Einführzahnrad 374 in
Eingriff steht und daß das Planetengetriebe 314 und das
Einführzahnrad 374 nicht getrennt werden, bis die Kraft des
Betätigungsabschnitts 564 auf den Zwischenabschnitt 153 des
Federelements 150 beendet ist.
In Fig. 10 ist ein Fließdiagramm gezeigt, welches den Betrieb
des vorgenannten Antriebsmechanismus beschreibt.
Wenn in einem Drucker aus einem nicht gezeigten Host-Computer
oder ähnlichem ein Signal zur Papierzuführung eingegeben
wird, bewegt sich die Halterung 60 in die Einführstellung
(Schritt ST1). Durch die Bewegung der Halterung 60 in die
Einführposition drückt und verschiebt der
Betätigungsabschnitt 564 den Zwischenabschnitt 153 des
Federelements 150, so daß sich der Arm 3140 dreht (Fig. 24),
wodurch das Planetengetriebe 314 mit dem Einführzahnrad 374
in Eingriff kommt.
In einem zweiten Schritt ST2 wird ein Papierzuführzähler,
der die Anzahl N der Schritte zählt, welche die
Drehverschiebung des Zufuhrmotors M1 definiert,
zurückgestellt, so daß N = 0 ist. Als nächstes wird der
Papierzufuhrmotor M1 rückwärts gedreht (Schritt ST3) und der
Papierzuführzähler beginnt in Schritten von 1 zu zählen
(Schritt ST4).
Die Rückwärtsdrehung des Zufuhrmotors M1 bewirkt, daß sich
die Zufuhrwalzen 330 und das Zahnrad 333 rückwärts drehen.
Wie in Fig. 9 gezeigt ist, wird diese Drehung auf das
Einführzahnrad 374 über das Umlaufgetriebe 313 und das
Planetengetriebe 314 übertragen. Dadurch dreht sich die
Einführwalze 312 im Uhrzeigersinn, wie dies in Fig. 9
gezeigt ist, so daß Papier P durch die vorbeschriebene
automatische Papierzufuhr eingeführt wird.
Als nächstes wird auf der Basis eines Signals vom
Papiererfassungsschalter 923 bestimmt, ob das Papier
tatsächlich zugeführt worden ist oder nicht (Schritt ST5).
Wenn das Papier zugeführt worden ist, wird der Zufuhrmotor M1
über eine vorbestimmte Größe rückwärts gedreht (hier um 120
Schritte) (Schritt ST6).
In Schritt ST7 wird die Halterung 60 in eine
Druckwartestellung bewegt, in der der Betätigungsabschnitt
564 nicht mit dem Federelement 150 in Eingriff steht.
Wenn der Druck des Betätigungsabschnitts 564 gegen das
Federelement 150 aufhört, kehrt der Arm 3140 ebenfalls in
seine Ursprungsstellung zurück (die Stellung, wie sie in Fig.
3 gezeigt ist) aufgrund der Federwirkung des Federelements
150; das Planetengetriebe 314 steht mit dem
Papierzuführzahnrad 374 nicht in Eingriff.
Im Schritt ST8 wird der Zufuhrmotor M1 um eine vorbestimmte
Größe vorwärts gedreht (hier um 610 Schritte).
Dadurch drehen sich, wie in Fig. 9 gezeigt, die
Papierzuführwalzen 313 im Uhrzeigersinn, das Papier wird um
die Papierzuführwalzen 313 gewickelt und der
Führungsendabschnitt des Papiers erreicht den Druckabschnitt
PA über die Klemmwalze 350, wodurch ein Zustand eingenommen
wird, in dem das Papier in einer bedruckbaren Lage vorliegt
(sogenannter "Head-Out"-Zustand).
Im Schritt ST9 wartet der Drucker auf ein Drucksignal.
Wenn anschließend ein Drucksignal eingegeben wird, wird aus
dem Tintenstrahlkopf H Tinte ausgestoßen und der Druckvorgang
findet statt, während sich die Halterung 60 durch den Antrieb
über einen nicht gezeigten Halterungsmotor hin und her
bewegt. Das bedruckte Papier wird auf der Ablage 260 für
ausgegebenes Papier über den Transportabschnitt 380 mit den
Transportwalzen 381a bis 381d und den Sternrädern 382a bis
382d sowie dem Ausgabeabschnitt 490 mit den Abschnitten 491,
491 zum Anheben der beiden Seiten des Papiers und der
Rändelwalze 492 zum Niederdrücken eines Zentralabschnitts des
Papiers P1 (Fig. 1A), ausgegeben.
Wenn das Papier nicht zugeführt worden ist, wird, wie in
Schritt ST5 von Fig. 10 gezeigt ist, eine Entscheidung
getroffen, ob die Anzahl N der Schritte der Rückwärtsdrehung
des Zufuhrmotors M1 (die Anzahl N der in Schritt ST4 gezählten
Schritte) 1000 erreicht hat (Schritt ST10).
Wenn der Zuführmotor M1 1000 Schritte erreicht hat, wird
bestimmt, daß kein Papier in der automatischen Papierzufuhr
210 vorhanden ist; dann wird in Schritt ST11 auf einer nicht
gezeigten Anzeigeeinheit ausgegeben, daß "kein Papier"
vorhanden ist.
Wenn N noch keine 1000 Schritte erreicht hat, wird der
Schritt ST3 und die folgenden Schritte wiederholt.
Bei dem Antriebsmechanismus dieser Ausführungsform dreht
sich der Arm 3140 und bewirkt, daß das Planetengetriebe
314, welches ein bewegliches Getriebe ist, mit dem
Einführzahnrad 374 in Eingriff kommt, da der
Zwischenabschnitt 153 des Federelements 150 durch den
Betätigungsabschnitt 564 der Halterung 60 gedrückt und
verschoben ist. Dadurch dreht sich die Einfuhrwalze 312.
Durch die Elastizität des Federelements 150 wird auch der
Eingriff des Planetengetriebes 314 mit dem Einführzahnrad 374
bewirkt. Dadurch wird ein reibungsloser Eingriff erreicht und
eine glatte und zuverlässige Drehung der Einführwalze 312
kann erhalten werden.
Das eine Ende 151 des Federelements 150 ist durch den Arm
3140 und das andere Ende 152 ist durch den Seitenrahmen 130
gelagert. Wenn der Druck des Betätigungsabschnitts 564 der
Halterung 60 gegen das Federelement 150 aufhört, kehrt das
Federelement 150 in seinen ursprünglichen Zustand zurück.
Wenn der Druck des Betätigungsabschnitts 564 der Halterung
gegen den Zwischenabschnitt 153 des Federelements 150
aufhört, kehrt der Arm 3140 ebenfalls durch die
Rückstellwirkung des Federelements 150 in seine ursprüngliche
Stellung zurück. Dadurch wird der Eingriff des
Planetengetriebes 314 mit dem Einführzahnrad 374 gelöst.
Somit dient das Federelement 150 zur Drehung des Armes 3140
und ebenfalls zur Rückkehr des Arms 3140 in seine
ursprüngliche Stellung.
Es ist klar, daß verschiedene Abwandlungen des Betätigungs- und
Antriebsmechanismus vorgenommen werden können.
Beispielsweise ist der Betätigungsmechanismus nicht auf das
oben beschriebene Federelement 150 beschränkt. Es besteht die
Möglichkeit, einen Mechanismus zu verwenden und einen
üblichen Hebel L zu drehen.
Das Federelement 150 muß auch nicht eine stabförmige
Schraubenfeder sein, und an deren Stelle kann auch eine
Blattfeder verwendet werden. In diesem Fall kann ein
reibungsloser Betrieb erhalten werden, wenn Kontaktabschnitte
zwischen der Blattfeder und dem Betätigungsabschnitt so
geformt sind, daß sie glatt miteinander in Kontakt stehen.
Wenn jedoch das Federelement wie die stabförmige
Schraubenfeder 150 ausgebildet ist, kann ein reibungsloser
Betrieb auch ohne eine solche Formgebung erhalten werden.
Weiterhin muß in dem oben gezeigten Antriebsmechanismus das
bewegbare Getriebe nicht unbedingt ein Planetengetriebe sein.
Es reicht aus, wenn das bewegbare Getriebe wenigstens zwei
Stellungen einnehmen kann, eine Stellung, in der es mit dem
Einführzahnrad 374 durch die Drehung des Arms zur Drehung des
Einführzahnrads 374 in Eingriff steht, und eine Stellung, wo es
nicht mit dem Einführzahnrad 374 in Eingriff steht.
Claims (2)
1. Drucker mit einem Druckkopf (H) zum Bedrucken von Papier
blättern (P), mit
- - einem Rahmen (130),
- - einer Einziehwalze (312) zum Einziehen der Papierblät ter (P) nacheinander von einem Stapel,
- - einem den Druckkopf (H) tragenden Wagen (60) mit einem Betätigungselement (564) zum Betätigen eines Stell gliedes in einer Stellposition des Wagens (60),
- - einem Einziehgetriebeteil (374) zum Drehen der Einzieh walze (312),
- - einem an einem schwenkbaren Hebel (3140) angeordneten Getriebeteil (314), welches in einer ersten Position des Hebels (3140) zum Übertragen einer Antriebskraft auf das Einziehgetriebeteil (374) in Eingriff mit die sem und in einer zweiten Position des Hebels (3140) außer Eingriff mit dem Einziehgetriebeteil (374) ist,
- - einem Federelement (150) zum Beaufschlagen des schwenk
baren Hebels (3140), das einenends an dem schwenkbaren
Hebel (3140) und anderenends an dem Rahmen (130) fest
gelegt ist,
dadurch gekennzeichnet, - - daß das Federelement (150) in einer Ausgangslage den schwenkbaren Hebel (3140) in die zweite Position be wegt und dort hält und in einer Auslenklage den schwenkbaren Hebel (3140) in die erste Position bewegt und dort hält, so daß der schwenkbare Hebel (3140) aus schließlich durch Krafteinwirkung des Federelementes (150) verschwenkt und gehalten wird,
- - daß das Stellglied das Federelement (150) ist, das durch das Betätigungselement (564) des Wagens (60) in dessen Stellposition im Bereich zwischen seinen Enden erfaßt und dadurch in die Auslenklage ausgelenkt wird.
2. Drucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Federelement (150) eine stabförmige Schraubenfeder ist.
Applications Claiming Priority (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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