DE434740C - Verfahren zur Herstellung von Telegraphen- und Telephonkabeln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Telegraphen- und Telephonkabeln

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DE434740C
DE434740C DES68259D DES0068259D DE434740C DE 434740 C DE434740 C DE 434740C DE S68259 D DES68259 D DE S68259D DE S0068259 D DES0068259 D DE S0068259D DE 434740 C DE434740 C DE 434740C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/02Cables with twisted pairs or quads
    • H01B11/12Arrangements for exhibiting specific transmission characteristics
    • H01B11/14Continuously inductively loaded cables, e.g. Krarup cables

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  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Telegraphen- und Telephonkabeln. Die Erfindung bezieht sich auf ein '\'erfahren zur Herstellung von Telegraphen-und Telephonkabeln derjenigen Art, bei der die Leiter zur Erhöhung der Selbstinduktion mit Draht oder Band von magnetischem Material schraubenförmig umwickelt werden.
  • Um die höchstmögliche Peraneabilität des magnetischen Stoffes zu erhalten, hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, diesen auszuglühen, nachdem er auf den Leiter aufgewickelt ist.
  • Damit dieses Ausglühen seine volle Wirkung erhält, ist es nötig, daß das aufgewickelte Material lose um den Leiter liegt, weil sonst durch' das Glühen Spannungen iin magnetischen Material hervorgerufen werden, die der Permeabilität schädlich sind.
  • Gemäß der Erfindung wird der Leiter und das Belastungsmaterial, welches um den Leiter in der üblichen Weise, d. h. mit einer gewissen Spannung, herumgeschlagen ist, einer Sonderbehandlung unterworfen, durch die der Belastungsdraht oder das Band vor dem Ausglühen gelockert wird, so daß durch das Glühen keine schädlichen Beanspruchungen im magnetischen Material hervorgerufen werden.
  • Der Draht oder das Band kann nach der Erfindung auf zweierlei Art gelockert werden. Es kann dies entweder durch Strecken des Leiters geschehen, so daß dieser einen geringeren Querschnitt erhält, als er beim Umwickeln des magnetischen Drahtes oder Bandes besaß, oder durch teilweises Abwickeln des magnetischen Materials.
  • Nach dein ersten Verfahren kann der Leiter dadurch gestreckt werden, daß er über ein Paar von Stufenscheiben geführt wird, die auf parallelen Achsen angeordnet sind und in entgegengesetzter Richtung umlaufen. Der von dein Belastungsmaterial umgebene Leiter wird um eine Nut auf einer der Scheiben herumgeführt, darauf um eine Nut von etwas größerem Durchmesser auf der anderen Scheibe, dann zurück zur ersten Scheibe um eine Nut von noch größerem Durchmesser usw.
  • Jedesmal, wenn der Leiter von einer Nut auf die nächste von größerem Durchmesser übergeht, wird er um einen Betrag gestreckt, der dem Unterschied zwischen den vom Leiter umspannten Umfängen der beiden Nuten entspricht, und so kann jede gewünschte Ausdehnung des Leiters erhalten werden und infolgedessen eine entsprechende Verminderung im Durchmesser und damit wiederum eine entsprechende Lockerung des magnetischen Drahtes oder Bandes.
  • Nach dem zweiten Verfahren kann der Draht oder das Band dadurch teilweise abgewickelt werden, daß der armierte Leiter, von einer Haspel auf eine andere übergeführt wird, wobei die erstere der Haspeln in Umdrehung um eine Achse versetzt wird, die senkrecht zu der Achse ihrer Spindel steht. Der Drehsinn und die Drehgeschwindigkeit «erden derart gewählt, daß der magnetische Draht oder das Band um die gewünschte Zahl von Windungen auf eine bestimmte Länge vom Leiter abgewickelt wird.
  • Vorzugsweise !kann dies dadurch geschehen, daß die Haspel mit dem Leiter in einem Bock angeordnet wird, der fest auf dem sich drehenden Teil einer gewöhnlichen Verseilungsmaschine angeordnet ist, und daß der armierte Leiter durch einen Nippel der Verseilmaschine hindurch über die Abzugsscheibe zu der zweiten Aufwindehaspel geführt wird, die in bekannter Weise angetrieben wird.
  • In den Zeichnungen sind die beiden Vorrichtungen beispielsweise dargestellt, die zur Ausübung des Verfahrens nach der Erfindung dienen können.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht und Abb. z ein Grundriß einer Vorrichtung, in welcher der Leiter gestreckt wird.
  • Abb. 3 ist eine Seitenansicht und Abb. 4. ein Grundriß einer Vorrichtung, in der der Belastungsdraht (Band) teilweise abgewickelt und gelockert wird.
  • Bei der Vorrichtung nach Abb. i und 2 sind a und b zwei Stufenscheiben, die auf parallelen Achsen c- und d angeordnet sind, auf denen miteinander in Eingriff stehende Zahnräder e und f sitzen. Auf der Achse c sitzt eine Riemenscheibe ä, auf der ein Treibriemen Ir läuft. Wenn die Riemenscheibe g und die Achse c in Umdrehung versetzt werden, so dreht sich auch das Zahnrad c und veranlaßt das Zahnrad f, die Achse d in entgegengesetztem Sinne zu drehen. Der mit Belastungsmaterial umwundene Leiter i geht von einer Haspel j, auf welcher er aufgewunden ist, um einen zylindrischen Teil k, der auf dem Ende der Scheibe a angeordnet ist, von dort um eine Nut l der Scheibe b, die von größerem Durchmesser als der zylindrische Teil k ist, von diesem zu einer Nut irr auf der Scheibe a., die von größerem Durchmesser als die Nut L ist, weiter um eine andere Nut n der Scheibe b von noch größerem Durchmesser usw. Schließlich wird der Leiter über eine Scheibe s zu einer Haspelt geführt und aufgewickelt. Die Haspel t wird mittels eines Riemens zr von der Achse c' angetrieben. jedesmal, wenn der Leiter i von dem zylindrischen Teil k oder einer der Seilnuten zu der nächsten Stufenscheibe gelangt, wird er um einen Betrag gestreckt, der sich aus dem Unterschied zwischen den umspannten Umfängen der beiden Nuten ergibt.
  • In Abb. 3 und .4 ist die Haspel A, auf der der mit Belastungsmaterial umwundene Leiter B aufgewickelt ist, in einem Bock C gelagert, der auf einem drehbaren Tisch D befestigt ist. Die Achse der Spindel E des letzteren steht senkrecht zu der Achse der Haspel A, und der Drehsinn und die Drehgeschwindigkeit des Tisches D sind so gewählt, daß der Belastungsdraht (Band) um eine gewünschte Zahl von Windungen auf eine gegebene Länge abgewickelt wird. Der mit Belastungsmaterial umwundene Leiter B geht von der Haspel _-1 durch einen Nippel F über eine Rolle G und um eine Abzugsscheibe H zu der Aufwickeltrommel T. Die Abzugsscheibe H wird von einem Schneckenrad K angetrieben, das in Eingriff mit einer Schnecke L auf einer Welle Al steht; diese wird von ei-em Riemen 1- angetrieben, der um eine auf der Welle M sitzende Riemenscheibe 0 läuft. Auf der Welle ?LI sitzt ferner ein Zahnrad P, das mit einem anderen Zahnrad 0_ auf einer Gegenwelle R in Eingriff steht. Auf der Gegenwelle R sitzt ein Kegelrad S, das in Eingriff mit einem anderen Kegelrad T auf der Spindel E steht. Die Aufwickeltrominel .T wird yon einem Rieinen I' von der Achse der Abzugsscheibe H aus angetrieben. Wenn die Welle M angetrieben wird, wird die Spindel E gedreht, und der Tisch D, der die Haspel A trägt, wird um die Spindel E gedreht, während gleichzeitig die Abzugsscheibe H mittels des Schneckenrades K und der Schnecke L angetrieben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Verfahren zur Herstellung von Telegraphen- und Telephonkabeln oder Leitern, die mit lose aufliegendem induktiven Belastungsmaterial versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst das Belastungsmaterial unmittelbar um den Leiter gewickelt wird, daß dann das Belastungsmaterial mechanisch gelockert wird und daß schließlich der mit dem Belastungsmaterial versehene Leiter in an sich bekannter Weise ausgeglüht wird. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter nach dein Wickeln des Belastungsmaterials gestreckt wird. 3. Verfahren nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Delastungsmaterial versehene Leiter auf parallelen Stufenscheiben von zunehmendem Durchmesser in Nuten geführt und dadurch gestreckt wird. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Lockern des Belastungsmaterials durch teilweises Abwickeln erfolgt. 5. Verfahren nach Anspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß das Belastungsmaterial zuerst um den Leiter gewickelt wird, und daß das Material dann teilweise dadurch abgewickelt wird, daß das Kabel von einer Haspel auf eine andere geführt wird, von denen die erste in Umdrehung um eine Achse versetzt wird, die senkrecht zur Achse ihrer Spindel steht. 6. Verfahren nach Anspruch i, q. und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Lockern des Belastungsmaterials dadurch geschieht, - daß der mit Belastungsmaterial versehene Leiter von einer Haspel, die auf einem Tisch angeordnet ist, der sich um eine Achse senkrecht zur Spindel der Haspel dreht, durch einen Nippel zu einer Abzugsscheibe und dann zu der zweiten Haspel geführt wird. ,
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