DE436128C - Verfahren zur traegheitslosen UEberfuehrung elektrischer Energie in akustische - Google Patents

Verfahren zur traegheitslosen UEberfuehrung elektrischer Energie in akustische

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DE436128C
DE436128C DEK91426D DEK0091426D DE436128C DE 436128 C DE436128 C DE 436128C DE K91426 D DEK91426 D DE K91426D DE K0091426 D DEK0091426 D DE K0091426D DE 436128 C DE436128 C DE 436128C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R23/00Transducers other than those covered by groups H04R9/00 - H04R21/00
    • H04R23/004Transducers other than those covered by groups H04R9/00 - H04R21/00 using ionised gas

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  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 26. OKTOBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21a2 GRUPPE 7
Dr. Heinrich Könemann in Münster i. W.
Verfahren zur trägheitslosen Überführung elektrischer Energie in akustische. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Oktober 1924 ab.
Bekannt ist die Verwendung des Gleichstromlichtbogens als Telephon, wobei also elektrische Energie in thermische umgesetzt wurde. Obwohl solche Umsetzung ohne Hysterese erfolgt, hat man mit Rücksicht auf die schwierige Steuerung des Gleichstromlichtbogens bisher für Lautsprecher in der Praxis fast nur Systeme mit mechanischen Membranen angewendet.
Es hat sich nun aber gezeigt, daß man auf dem Wege der Umsetzung elektrischer Energie in thermische verzierrungsfreie Lautsprecher, die nach den in der Hochfrequenztechnik bekannten Verfahren leichter zu steu-
ern sind als der GleichstromBchtbogen, herstellen kann, indem man Funkenstrecken oder Lichtbogen mit einem über der Hörbarkeitsgrenze liegenden Hochfrequenzstrom, dem man die Ton- oder Sprechschwankungen in bekannter Weise aufdrückt, speist.
Zur Erläuterung dieser Erfindung ist auf der Zeichnung als Ausführungsbeispiel ein mit elektrischer Funkenstrecke arbeitender
ίο Lautsprecher dargestellt, und zwar in Abb. ι in Ansicht und in Abb. 2 im Schnitt nach der Geraden II-II der Abb. ι; Abb. 3 zeigt das Schaltungsschema.
Die gezeichnete Funkenstrecke besteht aus mehreren durch Isolierschichten / getrennten zylindrischen Platten L. An die beiden äußersten Platten sind die Stromzuführungen L1 und L2 angeschlossen.
Die miterteilte Funkenstrecke kann man unter Zwischenschaltung der Isolierschichten J1 und J2 in ein Magnetfeld zwischen 'den, Polen N und S bringen.
Durch die Unterteilung wird eine zu starke Erwärmung vermieden.
Bei besonders großen Energien kann man auch noch eine künstliche Kühlung durch über die Funkenstrecke hinweggeblasene Luft anwenden.
Statt über die so unterteilte Funkenstrecke kann man die Hochfrequenz auch über eine durch zwei Kohleelektroden dargestellte Lichtbogenstrecke schicken.
Bei einem solchen Hochfrequenzlichtbogen wird die Luftsäule des Bogens durch die durchgehende Elektrizität stark erhitzt in den einzelnen Perioden. Dadurch entstehen in der umgebenden LuftOichteschwankungen. Wegen der hohen Frequenz hört das Ohr sie aber nicht. Erst wenn die Hochfrequenzschwingungen durch irgendeine Vorrichtung moduliert werden, vernimmt das Ohr die einzelnen Wellengruppen, ähnlich wie im Telephon eines Empfangsapparates. Wie das Experiment zeigt, ist der Ton recht laut. Fehlt die Modulation, so brennt der Bogen trotz des Durchganges des> hochfrequenten Wechselstromes ruhig.
Im Schaltungsbeispiel für den sprechenden Hochfrequenzlichtbogen der Abb. 3 wird bei den Klemmen 1 die (modulierte) Hochfrequenzenergie zugeführt, wie sie beispielsweise von einer (besprochenen) Senderöhre geliefert wird; 2 und 3 sind Abstimmelemente, 4 die Stelle, an der die Funkenstrecke oder der Lichtbogen eingeschaltet wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur trägheitslosen Überführung elektrischer Energie in akustische, dadurch gekennzeichnet, daß man Funkenstrecken oder Lichtbogen mit einem über der akustischen Hörbarkeitsgrenze liegenden Hochfrequenzstrom speist, dem mail Ton- oder Sprachschwankungen aufdrückt.
    Abb. i.
    Abb. 2.
    Abb. 3.
    UMMIb—'
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