DE436854C - Schinkenkochbehaelter - Google Patents
SchinkenkochbehaelterInfo
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- DE436854C DE436854C DESCH72688D DESC072688D DE436854C DE 436854 C DE436854 C DE 436854C DE SCH72688 D DESCH72688 D DE SCH72688D DE SC072688 D DESC072688 D DE SC072688D DE 436854 C DE436854 C DE 436854C
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- ham
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- cooking container
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J36/00—Parts, details or accessories of cooking-vessels
- A47J36/16—Inserts
- A47J36/20—Perforated bases or perforated containers to be placed inside a cooking utensil ; Draining baskets, inserts with separation wall
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Baking, Grill, Roasting (AREA)
Description
- Schinkenkochbehälter. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Behälter zum Kochen von Schinken o. dgl.
- Es sind Schinkenkocher bekannt, bei denen unter Federdruck stehende Formplatten auf den Schinken wirken, während der Deckel des Behälters durch Schrauben festgespannt wird. Bekanntlich tritt aber während des Kochens eine Ausdehnung des Fleisches ein. Bei der Benutzung solcher Kocher zerreißen daher die Fleischfasern, während das Schinkenfett nach einer Seite gequetscht und ein Teil der Kraftbrühe herausgedrückt wird.
- Diesem Übelstand soll durch die. Erfindung abgeholfen werden.
- Die Erfindung löst die Aufgabe, einen Schinkenkocher zu schaffen, bei dem während des Kochvorganges und der damit verbundenen Volumenvergrößerung kein Druck auf den Schinken ausgeübt wird, so daß der Schinken weder eine Quetschung erfährt, noch ein Zerreißen der Fleischfasern erfolgt. Auf diese Weise werden auch Nährwert und Schmaqhhaftigkeit des Kochgutes erheblich gesteigert.
- Der Schinkenkocher nach der Erfindung ist wesentlich dadurch gekennzeichnet, däß oberhalb und unterhalb des zu kochendenFleisches im Innern des Behälters je eine mit Löchern versehene Einlegeplatte lose eingelegt ist, worauf der Deckel lose auf den Behälter aufgelegt wird. Vorzugsweise sind beide Einlegeplatten, denen man zweckmäßig eine geschweifte Gestalt gibt, damit sie sich dein Schinken möglichst anpassen, vollkommen gleichartig ausgebildet, so daß jede derselben sowohl für den anderen als auch für den oberen Abschluß des Kochgutes Verwendung finden kann.
- Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise in einem mittleren Längsschnitt veranschaulicht.
- Der mit Handgr iffen h versehene Kochbehälter a besitzt einen geschweiften Boden b, in dem sich eine Verschraubung c befindet; d, und d. sind die mit Löchern e versehenen Einlegeplatten; f ist der Behälterdeckel, g der auf ihm angebrachte Handgriff. Ein in dein Kochbehälter a befindlicher Schinken i. ist punktiert eingezeichnet.
- Der Behälter wird zweckmäßig aus Eisenblech hergestellt und innen und außen emailliert.
- Die Benutzung des Kochbehälters geschieht in folgender Weise: achdem die eine der Einlegeplatten auf den Boden b des Behälters a gelegt ist, wird z. B. ein Schinken i, der zuerst in der ungefähren Gestalt des Behälters vorgeformt wurde, langsam in den Behälter hineingeschoben. Dabei wird die Haxe so weit in den Schinken hineingedrückt, daß die untere Schinkenfläche ganz auf der unteren-Einlegeplatte d, aufliegt. Ein Abfall aus Reststücken der Haxe beim Aufschneiden entsteht also hierbei nicht. Da die im Kocher befindliche Luft ein vollkommenes Herunterdrücken des Schinkens unmöglich machen würde, muß beim Einschieben des Schinkens i. die Verschraubung c am Behälterboden b geöffnet werden. Ist der Schinken i. in den Behälter a hineingedrückt, die Verschraubung c wieder geschlossen und die obere Einlegeplatte d, aufgelegt, so hat der Schinken seitlich die Form des Kochers a und unten und oben die Form der Einlegeplatten dl und d.. angenommen. Zum Schluß wird der Deckel f lose aufgesetzt. Bei dem nunmehr folgenden Kochvorgang hat der Schinken genügend Spielraum zur Ausdehnung; die Fleischfasern werden nicht zerrissen, und das Schinkenfett legt sich ganz gleichmäßig unter der Schwarte um den Schinken herum. Das etwa überfließende läett tritt durch die Löcher e der oberen Platte d. und sammelt sich über derselben an, so (aß es nach dem Erkalten bequem abgenommen werden kann. Es wird also während des Kochens auf den Schinken kein Druck ausgeübt, da er bei der eintretenden Volumenvergrößerung genügend Ausdehnungsraum findet.
- Nach Beendigung des Kochvorganges kann die Bodenverschraubung c geöffnet und der Schinken finit Hilfe eines Holzstockes o. dgl. leicht ausgestoßen werden. Auch kann man den gekochten Schinken für lange Zeit in dem Behälter a aufbewahren, da die sich oben auf (lern Schinken über der Einlegeplatte d2 bildende Fettschicht den Inhalt des Behälters luftdicht abschließt und so den Schinken vor dem Verderben schützt.
- Obwohl der neue Behälter in erster Linie zum Kochen von Schinken bestimmt ist, kann er auch in vorteilhafter Weise zum Kochen anderer Fleischarten Verwendung finden.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRUcH: Schinkenkochbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb und unterhalb des zu kochenden Fleisches (i) im Innern des Behälters (a) je eine mit Löchern (e) versehene Einlegeplatte (dl, dz) lose eingelegt ist, worauf der Deckel (f) lose auf den Behälter (a) aufgelegt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH72688D DE436854C (de) | 1925-01-15 | 1925-01-15 | Schinkenkochbehaelter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH72688D DE436854C (de) | 1925-01-15 | 1925-01-15 | Schinkenkochbehaelter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE436854C true DE436854C (de) | 1926-11-10 |
Family
ID=7440508
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH72688D Expired DE436854C (de) | 1925-01-15 | 1925-01-15 | Schinkenkochbehaelter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE436854C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040408B (de) * | 1956-01-10 | 1958-10-02 | Hans Schreiner | Formkasten zum Einpressen und Kochen von Schinken |
-
1925
- 1925-01-15 DE DESCH72688D patent/DE436854C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040408B (de) * | 1956-01-10 | 1958-10-02 | Hans Schreiner | Formkasten zum Einpressen und Kochen von Schinken |
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