DE437614C - Beschickungsvorrichtung mit oberem und unterem Verschluss fuer ortsbewegliche Kraftgaserzeuger - Google Patents

Beschickungsvorrichtung mit oberem und unterem Verschluss fuer ortsbewegliche Kraftgaserzeuger

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DE437614C
DE437614C DEN23248D DEN0023248D DE437614C DE 437614 C DE437614 C DE 437614C DE N23248 D DEN23248 D DE N23248D DE N0023248 D DEN0023248 D DE N0023248D DE 437614 C DE437614 C DE 437614C
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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00—Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02—Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20—Apparatus; Plants
    • C10J3/30—Fuel charging devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Beschickungsvorrichtung mit oberem und unterem Verschluß für ortsbewegliche Kraftgaserzeuger. Auf Gaskraftfahrzeugen, muß ein der Fahrtdauer entsprechender Brennstoffvorrat mitgenommen und, mit einem möglichst geringen Aufwand an Bedienung der Vergasungszone des Gaserzeugers zugeführt «-erden. Im Gaserzeuger herrscht meist ein, anderer Druck ( Überdruck oder Unterdruck) als im umgebenden Arbeitsraum, und es ist daher üblich, die Brennstoffeinlaßvorrichtung finit einer gasdichten Schleusenkammer auszurüsten. Diese wird mit Rücksicht auf ihre Zugänglichkeit und leichte Bedienung sowie auf das Stocken des Generators bei ortsfesten Generatoren möglichst klein ausgeführt. Iss wird deshalb ein gewisser Brennstoffvorratsraum innerhalb des Gaserzeugers über der Vergasungszone des Gaserzeugerschachtes vorgesehen. Dies hat den Nachteil, daß die Wandung des Vorratsraumes verhältnismäßig schwer und teuer ausfällt und man daher auf diesem `Vege nur geringe Vorratsmengen unterbringen kann. Dazu kommt, daß dieser Vorratsraum das Stochen erschwert, weil das Stocheisen auch noch durch die Schüttung des Vorratsraumes geführt werden und eine größere Länge erhalten muß ; zwischen der Stochöffnung im Gaserzeugerdeckel und der Decke des Generatorenraumes muß für das Herausziehen der Stochstange ein gewisser, senkrechter Spielraum frei gelassen werden. Infolgedessen wird bei gegebener Höhe des Generatoren:raumes durch diese Verlängerung der Stochstange die verfügbare Bauhöhe des Gaserzeugers vermindert. Größere Vorratsmengen an Brennstoff werden entweder auf einer Bühne neben der Aufschüttvorrichtung des Gaserzeugers gelagert und der Brennstoff dann von Hand in die Aufschüttvorrichtung geschaufelt, oder es wird in geringer Höhe über dem Gaserzeuger ein oben offener Bunker angelegt, welcher unten eine Brennstoffabsperrv orrichtung besitzt. Auch ist es bekannt, diese mit den Verschlüssen der Schleusenkammer mechanisch zu kuppeln, um die Schleusungsdauer zu kürzen und die Bedienung zu erleichtern. Beim Einwerfen des Brennstoffes von Hand oder beim Einlaufen aus dem Bunker in die Schleusenkammer tritt eine Zerkleinerung des Brennstoffes und erhebliche Staubentwicklung auf, welche den Arbeitsraum verschmutzt und das aus dem Gaserzeuger abziehende Gas in schädlicher Weise mit Staub belädt. Auch erfordert das Einbringen des Brennstoffes in den Gaserzeuger eine erhebliche, körperliche Arbeit sowie gewisse Aufmerksamkeit.
  • Bei der vorliegenden Erfindung wird nun der Schleusenkammer die Funktion des Bunkers übertragen, d. h. die Schleusenkammer so weit vergrößert bzw. nach oben erhöht, daß ihr oberes Verschlußglied unmittelbar unter der Decke des Gaserzeugerraumes oder über dieser Decke liegt und das Einschütten des Brennstoffes durch diese Decke hindurch erfolgt. Der Brennstoff rutscht alsdann ununterbrochen aus der Schleusenkammer in die Vergasungszone des Gaserzeugers, Kohlenstaub kann sich im Gaserzeugerraum nicht entwickeln, das obere Verschlußorgan der Schleuse bleibt leicht zugänglich und kann von Brennstoffteilchen, welche seinen gasdichten Verschluß beeinträchtigen würden, leicht gesäubert werden.
  • Der Brennstoff übt bei dieser Ausbildung der Schleusenkammer auf ihr unteres Abschlußglied einen beträchtlichen Druck aus, so daß es mit üblichen Mitteln nicht von Hand gehoben werden kann. Bei der vorliegenden Erfindung wird daher über diesem Abschlußorgan eine Haube vorgesehen, welche mit dem Gehäuse der Schleuse fest verbunden ist und den größten Teil der Brennstofflast aufnimmt, d. h. das untere Abschlußorgan hinreichend entlastet.
  • In Abb: i ist ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt. Die Schleusenkammer a. wird oben durch den Dekkel b abgeschlossen, welcher dicht unter der Decke c liegt und durch die Deckenklappe d hindurch geöffnet oder geschlossen wird. Durch den Flansch eist die Aufschüttvorrichtun@g mit .der Decke c verschraubt. Als unteres Abschlußorgan für die Schleusenkammer dient der Kegel/. Vor dem Füllen der Aufschüttvorrichtung wird Kegel f geschlossen, dann Deckenklappe d und darauf Deckel b geöffnet und der Brennstoff durch die von der Deckenklappe d und dem Deckel b freigegebene Öffnung hindurch in Raum a. geschüttet, bis er gefüllt ist. Dann wird Dekkel b geschlossen, Kegel f geöffnet, und der Brennstoff rutscht, dem Verbrauch entsprechend, selbsttätig dauernd in den Vergasungsschacht g hinein.
  • Beim Ausführungsbeispiel der Abb.2 ist das obere Ende der Schleusenkammer durch die Decke c hindurchgeführt, so daß die Dekkenkläppe d fortfällt. Im übrigen sind die einzelnen Teile mit den gleichen Buchstaben bezeichnet wie in Abb. i.
  • In Abb. 3 ist ein Ausführungsbeispiel für die Entlastungshaube wiedergegeben. Der Kegel f legt sich beim Abschließen gegen den Kegelsitz h, welcher mit dem Außenmantel der Schleusenkammer a gasdicht verbunden ist. Zentrisch über Kegel fliegt die Haube i. Diese wird durch einige Rippen k an obigem Außenmantel festgehalten. . Das Gewicht der Brennstoffsäule stützt sich also auf Haube i und teilweise auf Kegelsitz 7a, so daß Kegel f nur noch gering belastet wird und leicht von Hand betätigt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Beschickungsvorrichtung mit oberem und unterem Verschluß für ortsbewegliche Kraftgaserzeuger, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen beiden Verschlüssen als Drennstoffvorratsbehälter ausgebildet ist und der obere Verschluß unmittelbar unter oder über der Decke des Aufstellungsraumes liegt, so daß das Einfüllen des Brennstoffes durch die Decke hindurch erfolgen kann. z. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über dem unteren Verschlußkegel (f) eine feststehende Entlastungshaube (i) angeordnet ist.
DEN23248D 1924-05-29 1924-05-29 Beschickungsvorrichtung mit oberem und unterem Verschluss fuer ortsbewegliche Kraftgaserzeuger Expired DE437614C (de)

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