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Vorrichtung zum Auflegen von Metallplättchen auf Formstifte, insbesondere
bei der Herstellung von Gummiabsätzen. Bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent
434316 kann es vorkommen, daß bei dünneren Plättchen, wie die üblichen die Formstifte
noch ein zweites Plättchen gleichzeitig erfassen. Es ist mithin stets die gleiche
Stärke der Plättchen erforderlich; außerdem ist es zweckmäßiger, wenn die Plättchen
an ihren Kanten glatt gehalten sind, also keinen Grat aufweisen, damit das unterste
Plättchen bei der Abgabe sich nicht an dem daraufliegenden Plättchen festsetzen
kann. Wenn auch diese Nachteile nur wenig auftreten können, so liegt es aber im
Interesse einer schnellen Abgabe der Plättchen, diese Zufälligkeiten vollkommen
auszuscheiden.
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Durch die vorliegende Erfindung wird eine stets sichere Abgabe der
Plättchen an die Formstifte erreicht, ohne Rücksicht darauf, ob die Plättchen entgratet
sind oder nicht. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der als Aufnahmebehälter
für die Plättchen dienende Griff in einen gebogenen, viereckigen Abgeberfuß ausläuft,
dessen Breite dem Durchmesser der Plättchen angepaßt ist, jedoch sich in seiner
lichten Höhe nach vorn verjüngt, so daß das unterste Plättchen sich im Abgeberfuß
flach auflegt, während die nächsten Plättchen sich in schrägstehender Richtung anschließend
aufstapeln. Diese Stellung der Plättchen wird dadurch erreicht, daß das erste schrägstehende
Plättchen sich auf der oberen Ringkante des flachliegenden Plättchens schräg abstützt,
wobei die weiteren Plättchen infolge ihres Eigengewichtes nachdrücken, und zwar
in Richtung der unteren Lauffläche des viereckigen Abgeberfußes. Das zur Entnahme
durch einen Formstift bereitliegende Plättchen wird durch einen vor den Abgabeschlitz
sich legenden Sperrfuß gesichert, welcher an eine regelbare Blattfeder einstellbar
angeschlossen ist, so daß das Plättchen stets sicher durch den Formstift entnommen
wird. An der Unterseite des Abgeberfußes sind gewölbte Führungsleisten angebracht,
die den Formstift in den Abgeberfuß und in die Bohrung des ersten Plättchens hineingleiten
lassen, so daß bei einer weiteren Bewegung der Vorrichtung die Formstifte das betreffende
Plättchen mitnehmen. Hierauf fällt das nächste Plättchen in die Abgeberstellung,
und so fort, bis die Vorrichtung geleert ist. Damit nun die Formstifte freie Führung
im Abgeberfuß und in der Feder haben, sind diese in der' Bewegungsrichtung der Vorrichtung
geschlitzt. Um einer Beschädigung der Kanten an den Formen vorzubeugen, sind die
Führungsleisten am Abgeberfuß durch eine elastische Abdeckung, z. B. Celluloid,
Fiber o. dgl., geschützt, die zwecks Erneuerung auswechselbar befestigt ist: In
der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt,
und zwar zeigt Abb. I eine Seitenansicht, Abb. 2 einen Längsschnitt, Abb. 3 eine
Ansicht von unten gegen den Abgeberfuß in Richtung A und Abb. 4 eine Seitenansicht
gegen den Abgeberfuß in Richtung B gesehen.
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Die Vorrichtung besteht aus einem rohrartigen Behälter a mit trichterförmiger
Einfüllöffnung b und einem gebogenen Abgeberfuß c. Dieser Abgeberfüß c setzt sich
an den Behälter a in viereckiger Form an, um allmählich sich auf sein Ende zu verflachen
und im runden Bogen auf seine Sohle auszulaufen. In der Sohle ist ein Führungsschlitz
d in Breite der Formstifte angebracht, an welchen sich ein senkrecht zu ihm verlaufender
Schlitz e auf der Sohle des Fußes anschließt, der in der Breite und Stärke
eines
Plättchens gehalten ist. Senkrecht zu diesem Schlitz e verläuft ein in Breite und
Höhe eines Formstiftes gehaltener Schlitz f. Seitlich vom Schlitz d sind an der
Unterseite des Fußes c gewölbte Führungsleisten g angebracht. Die Führungsleisten
g werden auf ihren Laufflächen von hinten bis etwa zu ihrer höchsten Stelle durch
eine geschlitzte Schiene lt abgedeckt, welche mit einem Ansatz i an der Unterseite
des Abgeberfußes c auswechselbar befestigt ist. Diese Schiene 1i besteht aus elastischem
Material, z. B. Celluloid o. dgl. Vor den Schlitz e im Fuß c legt sich ein Sperrfuß
k, welcher in Höhe und Richtung des Schlitzes f@ im Fuß c eine sich von hinten nach
vorn verjüngende Mulde l hat. Dieser aus beliebigem Material bestehende Sperrfuß
k ist mit seinem elastischen Blattschenkel in mit einer flachen Hülse n fest verbunden,
in welch letztere eine durch Stellschraube o am Behälter a einstellbar befestigte
Blattfeder P eingeschoben ist, so daß mit der Stellschraube r die Hülse st in beliebiger
Stellung auf der Blattfeder P eingestellt werden kann, wodurch eine genaue Einstellung
des Sperrfußes k, l zum Schlitz e im Abgeberfuß c ermöglicht wird.
Durch entsprechende Einstellung der Blattfeder P am Behälter a läßt sich der Druck
des Sperrfußes k, L auf den Abgeberfuß c regeln, daß z. B. bei höherer Einstellung
der Blattfeder P, wie gezeichnet, und entsprechender Verschiebung des Sperrfußes
k, l
nach unten die Druckwirkung des Sperrfußes gegen den Abgeberfuß c erhöht
wird, mithin die Plättchen bzw. die Formstifte beim Passieren des Sperrfußes auf
einen größeren Federwiderstand stoßen.
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Wie aus Abb. i ersichtlich;- hat sich das unterste Plättchen s flach
auf die Sohle des Abgeberfußes c gelegt, während das nächste Plättchen t sich schräg
an dem flachliegenden Plättchen s abstützt. Diese Stellung des Plättchens t und
der nächsten Plättchen -it wird einerseits durch die sich verflachende Form des
viereckigen Abgeberfußes c und andererseits durch das auf die Sohle des Fußes c
einwirkende Eigengewicht der Plättchen -it erreicht. Wird nun die Vorrichtung über
die Formstifte z in Pfeilrichtung C hinweggeführt, so gleitet sie zunächst mit ihren
Führungsleisten g auf den Stiften z, hoch, um sich dann wieder zu senken, wobei
der Stift @, bis auf die Sohle des Fußes c und dessen Stiftansatz. gleichzeitig
in den Sohlenschlitz rt gelangt und hierbei das durchlochte Plättchen s erfaßt.
Bei einer weiteren Fortbewegung der Vorrichtung in Pfeilrichtung C nimmt der Stiftansatz
7r, das Plättchens mit, wobei dasselbe gegen den federnden Sperrfuß k stößt und
diesen in entgegengesetzter Bewegungsrichtung vom Abgeberfuß c federnd abstößt,
wobei der Siftansatz u, in die Mulde L des Sperrfußes k gleitet und
diesen so weit mitnimmt, bis derselbe über den Stiftansatz w hinweggleiten kann
und sich erneut vor den Schlitz e legt, mithin diesen wieder sperrt. Sobald das
Plättchen s den Abgeberfuß c verläßt, verliert das nächstfolgende Plättchen t seinen
Stützpunkt und legt sich nun abgabebereit auf die Sohle des Abgeberfußes c oberhalb
vom Schlitz d, so daß es nun durch den nächsten Formstift entnommen werden kann,
wobei die folgenden Plättchen zt sich durch ihr Eigengewicht entsprechend gruppieren.
Da nun die Abgabe der Plättchen an die Formstifte sehr schnell vor sich geht, so
ist es unvermeidlich, daß die Führungsleisten g hart über die Kanten der Formen
hinweggezogen werden und letztere dabei beschädigt werden können. Um dieses zu vermeiden,
ist eine die Führungsleisten g abdeckende Schiene h vorgesehen, welche aus elastischem
Material, z. B. Celluloid, Fiber o. dgl., besteht und zwecks Erneuerung auswechselbar
am Abgeberfuß c befestigt ist.