DE517821C - Vorrichtung zum Gleichrichten von Werkstuecken mit einseitiger Schwerpunktslage - Google Patents

Vorrichtung zum Gleichrichten von Werkstuecken mit einseitiger Schwerpunktslage

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DE517821C
DE517821C DEW83796D DEW0083796D DE517821C DE 517821 C DE517821 C DE 517821C DE W83796 D DEW83796 D DE W83796D DE W0083796 D DEW0083796 D DE W0083796D DE 517821 C DE517821 C DE 517821C
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DEW83796D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/22Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
    • B65G47/24Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors orientating the articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Gleichrichten von Werkstücken mit einseitiger Schwerpunktslage Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Gleichrichten von Werkstücken mit einseitiger Schwerpunktslage bei äußerlich symmetrischer Gestalt, z. B. von einseitig offenen zylindrischen Hülsen, die, wie an sich bekannt, in beliebiger Lage einem Vorratsbehälter entnommen und auf dem Wege zur Arbeitsstelle gleichgerichtet werden.
  • Das Neue besteht im folgenden. Die Stücke werden auf einer - zweckmäßig geneigten -Führungsbahn liegend von einem Schieber zur Ausfallstelle gebracht, die an der Seite der Führungsbahn eine Überfallkante und der Kante gegenüber eine in Richtung auf die Kante verstellbare Schrägfläche besitzt. Werkstücke, die mit ihrem dem Schwerpunkt näher liegenden Ende (bei Hülsen geschlossenes Ende) voran ankommen, stürzen- infolge der Schwere mit diesem Ende voran über die Kante ab. Werkstücke jedoch, die mit ihrem vom Schwerpunkt entfernter liegenden Ende (bei Hülsen offenes Ende) voran ankommen, gelangen mit dem anderen Ende noch bis auf die Führungsfläche, weil ihr Schwerpunkt länger unterstützt bleibt; sie werden vom Schieber noch um ein Stück Weges auf die Schrägfläche hinaufgeschoben und stürzen erst beim Rückgang des Schiebers, dann aber wieder mit ihrem dem Schwerpunkt näher liegenden Ende voran ab.
  • Die Neigung der Führungsbahn und die Gestalt der Schieberwand, gegen welche die Werkstücke anliegen, können erfindungsgemäß so gewählt werden, daß man die in senkrechter Stellung ihrer Längsachse zugeführten Stücke beim Auffallen auf die Führungsbahn, spätestens jedoch bei Beginn der Schieberbewegung, zum Umkippen zwingt, so daß sie liegend zur Ausfallstelle gelangen.
  • Gegenüber den bekannten Vorrichtungen besteht vor allem der Vorteil großer Einfachheit bei leichter Anpassungsfähigkeit an Werkstücke verschiedener Länge und verschiedenen Durchmessers; bei Einrichtung für Werkstücke von anderer Länge braucht nur die genannte Schrägfläche verstellt zu werden, während Variationen im Durchmesser innerhalb der praktisch vorkommenden Größen überhaupt keine Verstellung erfordern.
  • Die Bilder i bis q. zeigen schematisch ein Ausführungsbeispiel. Bei Bild i kommen die hülsenförmigen Werkstücke mit dem geschlossenen, bei Bild a mit dem offenen Ende voran zur Ausfallstelle. Bild 3 und q. zeigen die Verstellung der Schrägwand für kürzere Werkstücke. Die geschlossene Seite der Hülsen ist in allen Bildern durch eine die Stärke des Hülsenbodens andeutende, gestrichelte Linie, die Lage des Schwerpunktes der Hülse ist durch einen Punkt mit Pfeil S bezeichnet.
  • Bild i. Die Hülse a kommt durch das Rohr b mit der offenen Seite voran (Stellung i) zur Führungsbahn c und wird durch die Schräge der Bahn sowie durch die Ausnehinung in der Wand d des Schiebers e zum Umkippen. gezwungen, so daß sie die Stellung 2 einnimmt. In dieser Lage, also mit dem Boden -Voran, wird die Hülse durch den in der Pfeilrichtung f vorgehenden Schieber zur Ausfallöffnung g gefördert und stürzt, da der Schwerpunkt in der Nähe der geschlossenen Seite liegt, mit dieser voran über die Kante lt der Ausfallöffnung ab (Stellungen 3, 4 5).
  • Bild 2. Die Hülse kommt mit der geschlossenen Seite voran (Stellung 6) zur Führungsbahn, kippt in die Stellung 7 um und wird vom Schieber e mit der offenen Seite voran zur Ausfallöffnung g gefördert. Der in der Nähe der zurückliegenden, geschlossenen Seite liegende Schwerpunkt bleibt nun durch die Kante h so lange unterstützt, bis sich das vordere Ende der Hülse (Stellung 8) auf die der Kante gegenüberliegende Schrägfläche i legt. Diese Schrägfläche befindet sich an einem Block k, der in Richtung auf die Kante h zu verschoben und mit Hilfe der in einem Längsschlitz geführten Schraube l festgestellt werden kann. Bei weiterem Vorgehen des Schiebers e wird die Hülse so weit auf die Schrägfläche hinaufgeschoben (Stellung g), daß das geschlossene Ende von der Kante k freikommt; infolgedessen stürzt die Hülse beim Zurückgehen des Schiebers mit dem geschlossenen Ende voran ab (Stellung io), also in gleicher Lage wie die Hülse nach Bild i.
  • Man hat es dabei in der Hand, durch die Gestalt und Beschaffenheit der Wand d die Reibungsverhältnisse zwischen Hülse und Wand so zu bemessen, daß die Hülse beim vorn liegenden Schwerpunkt (Stellung 3, Bild i) ungehindert über die Kante k kippt und zugleich nach vorn gleitet, daß dagegen bei rückwärts liegendem Schwerpunkt (Stellung 8, Bild 2) auch noch die Reibung an der Wand d einem vorzeitigen Abstürzen entgegenwirkt.
  • Die Bilder 3 und q. zeigen die Einstellung des Blocks k mit der Schrägfläche i für ein kürzeres Werkstück der gleichen Art. Durch Stellung i i, Bild 3 ist wieder die Lage des Stückes beim Abstürzen mit vorn liegendem Boden (Stellung 12, Bild 4) die Unterstützung des Stückes durch die Schrägfläche 1 bei zurückliegendem Boden dargestellt.
  • Die äußerlich symmetrische Gestalt der Stücke kann dabei noch durch leine Eindrehungen o. dgl. unterbrochen sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Gleichrichten von Werkstücken mit einseitiger Schwerpunktslage bei außen symmetrischer Gestalt, besonders von einseitig offenen Hülsen, mittels eines Schiebers, der die aus einem Vorratsbehälter kommenden Stücke auf einer Führungsbahn liegend vor sich herschiebt, dadurch gekennzeichnet, daß der .Schieber die Stücke zu einer Ausfallstelle bringt, die- an der Seite der Führungsbahn eine Überfallkante hat, über welche die mit der Schwerpunktseite voran ankommenden Stücke abstürzen, und die der Überfallkante gegenüber eine Schrägfläche besitzt, auf welche die mit der leichteren Seite voran ankommenden Stücke hinaufgeschoben werden, so daß sie beim Rückgang des Schiebers ebenfalls mit der Schwerpunktseite voran abstürzen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägfläche zum Zwecke der Einstellung auf verschiedene Werkstücklängen in Richtung auf die Überfallkante verschiebbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stücke, die, wie an sich bekannt, in senkrechter Stellung ihrer Längsachse vom Vorratsbehälter zur Führungsbahn gelangen, durch die Neigung der Führungsbahn bzw. durch die Gestalt der Schieberwand, an welche sie sich unter Gewichtswirkung anlegen, zum Umkippen auf die Führungsbahn gezwungen werden. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gestalt und Beschaffenheit der Schieberwand zwischen Wand und Werkstück eine Reibung erzeugt, die bei den mit der leichten Seite voran zur Ausfallstelle gelangenden Stücken einem vorzeitigen Abstürzen entgegenwirkt.
DEW83796D 1929-09-26 1929-09-26 Vorrichtung zum Gleichrichten von Werkstuecken mit einseitiger Schwerpunktslage Expired DE517821C (de)

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DE (1) DE517821C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2554699A (en) * 1945-01-26 1951-05-29 Jones & Lamson Mach Co Gripper transfer device
DE1004016B (de) * 1952-06-20 1957-03-07 Otto Selbach Vorrichtung zum Gleichrichten von stabfoermigen Werkstuecken mit einem duennen und einem dickeren Ende, insbesondere Haken und OEsen
DE1058395B (de) * 1958-01-16 1959-05-27 Karl Hueller G M B H Vorrichtung zum lagerichtigen Zufuehren von konischen Rundwerkstuecken, z. B. von Kegelrollen fuer Waelzlager, zu einer Schleifmaschine
US3570709A (en) * 1968-07-15 1971-03-16 Lucas Industries Ltd Dispensing apparatus

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DE1058395B (de) * 1958-01-16 1959-05-27 Karl Hueller G M B H Vorrichtung zum lagerichtigen Zufuehren von konischen Rundwerkstuecken, z. B. von Kegelrollen fuer Waelzlager, zu einer Schleifmaschine
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