DE438376C - Ampulle - Google Patents
AmpulleInfo
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- DE438376C DE438376C DEM85179D DEM0085179D DE438376C DE 438376 C DE438376 C DE 438376C DE M85179 D DEM85179 D DE M85179D DE M0085179 D DEM0085179 D DE M0085179D DE 438376 C DE438376 C DE 438376C
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
- Ampulle. Die Erfindung betrifft ein Gefäß zur Einführung von Flüssigkeiten in den Körper oder zur Entnahme solcher aus demselben. Als Treib- oder Saugmittel wirkt ein verdichtetes oder verdünntes gasförmiges Medium. Das Gefäß ist mit einer Kanüle versehen, welche entweder eine Hohlnadel trägt, nämlich da, wo es sich um das Einstechen in zu schaffende Körperöffnungen handelt, oder das Gefäß ist, wenn die Benutzung natürlicher Körperöffnungen in Frage kommt, nicht mit Hohlnadel ausgerüstet. Bei solchen Gefäßen ist schon bekannt, daß man die Kanüle sich in ein in das Innere des Gefäßes hinein erstreckendes dünnes Rohr fortsetzen läßt, das an einer bestimmten geschwächten Stelle abgebrochen werden kann, wenn Kanüle .oder Hohlnadel die in Frage kommende Stelle im Körperinnern erreicht hat. Durch dieses Abbrechen des inneren Rohres, das ohne Zerstörung wesentlicher Außenteile des Gefäßes stattfinden kann, wird die Kanüle erst mit dem Innern des Gefäßes in Verbindung gesetzt und die Einspritzung oder Entnahme von Flüssigkeiten aus dem Körper durch den im Gefäße vorhandenen Über-oder Unterdruck eingeleitet. .
- Bei- den zur Blutentnahme bestimmten Gefäßen dieser Art besteht ein Nachteil darin, daß es praktisch oft schwierig ist, ohne Gefahr einer Beschädigung das Gefäß, das mit Blut gefüllt oder dessen Innenwände mit Blut, Serum oder sonstigen eiweißhaltigen Stoffen benetzt ist, durch die bekannten Mittel zum Sprengen von Röhren zu öffnen, denn es hat sich herausgestellt, däß rohrartige Gefäße, die sich durch Einritzen und naehheriges Erwärmen der Ritzstelle, z. B. mit einem glühenden Glasstäbchen, leicht absprengen lassen, diesem Absprengungsversuch widerstehen, wenn die Innenwandung mit gewissen Stoffen benetzt ist. Da es sich nun bei dem Inhalt dieser Gefäße meist um hoch infektiöses Material handelt, so besteht beim öffnen die Gefahr einer Infektion im Falle einer Verletzung und es muß deshalb als Nachteil bezeichnet werden, daß bei den 'Gefäßen der vorbeschriebenen Art ein Öffnen durch Absprengung zur Freilegung des Inhalts erforderlich ist.
- Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Gefäße obiger .Art, die jedoch den früher bekannt gewordenen gegenüber den Unterschied aufweisen; daß sie ohne Zexltrümmerung der Außenwand des zur Aufnahme der Flüssigkeit bestimmten Gefäßes geöffnet werden können. Sie tragen den Vorteil in sich, daß sie eine Gefährdung durch Splitterbildung nicht mit sich bringen.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieser Gefäße dargestellt.
- Bei demselben befindet sich eine elastische Verschlußkappe b an dem dem Ausspritzende entgegengesetzten Ende des Gefäßes, wobei das die Kanüle nach innen gegen die Wirkung des verdichteten oder verdünnten Mediums, verschließende Innenrohr in diese Kappe eingebettet sein und durch Bewegung des Pfropfens an einer vorher geschwächten Stelle abgebrochen werden kann.
- Diese Zeichnung stellt nur ein Beispiel der auf Grund des Erfindungsgedankens möglichen Ausführungsformen dar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Ampulle mit Über- oder Unterdruck und Kanüle, um Flüssigkeiten in den Körper einzuführen oder aus demselben zu entnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß das in an sich bekannter Weise an vorkesehener Stelle geschwächte, die Fortsetzung und den Innenverschluß der Kanüle oder Hohlnadel bildende Rohr von einem elastischen Versehlußpfropfen (b) aus, von dem es umschlossen sein kann, so verbogen werden kann, -daß. dadurch das Abbrechen des Innenrohres bewirkt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM85179D DE438376C (de) | 1924-06-01 | 1924-06-01 | Ampulle |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEM85179D DE438376C (de) | 1924-06-01 | 1924-06-01 | Ampulle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE438376C true DE438376C (de) | 1926-12-14 |
Family
ID=7320139
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM85179D Expired DE438376C (de) | 1924-06-01 | 1924-06-01 | Ampulle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE438376C (de) |
-
1924
- 1924-06-01 DE DEM85179D patent/DE438376C/de not_active Expired
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