DE438543C - Einrichtung fuer Dampfanlagen mit Waermespeicher - Google Patents

Einrichtung fuer Dampfanlagen mit Waermespeicher

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DE438543C
DE438543C DEP44998D DEP0044998D DE438543C DE 438543 C DE438543 C DE 438543C DE P44998 D DEP44998 D DE P44998D DE P0044998 D DEP0044998 D DE P0044998D DE 438543 C DE438543 C DE 438543C
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Germany
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steam
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DEP44998D
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English (en)
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Erste Bruenner Maschinen Fabriks Gesellschaft
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Erste Bruenner Maschinen Fabriks Gesellschaft
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K1/00Steam accumulators
    • F01K1/08Charging or discharging of accumulators with steam

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Einrichtung für Dampfanlagen mit Wärmespeicher. Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung für Dampfanlagen mit Wärmespeichern. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, den Speicher zuzeiten von Dampfüberschuß, also von erhöhtem Druck in der Kesselleitung, zwecks Aufladung desselben an die Kesselleitung .und zuzeiten von Dampfmangel, also von niedrigerem Druck in der Kesselleitung, an die Verbrauchsleitung anzuschließen und in jenen Betriebsfällen, in welchen der Speicher entladen ist oder aufgeladen wird, Dampf unter Umgehung des Speichers unmittelbar aus der Frischdampfleitung in die Verbrauchsleitung zu führen. Diese Regelaufgabe ist an sich bekannt. Sie wurde jedoch bisher auf die Weise gelöst, daß neben den die Ladung und Entladung des Speichers herbeiführenden Absperrorganen und unabhängig von denselben in einer die Frischdampf- mit der Nutzdampfleitung verbindenden Leitung ein besonderes Absperrorgan, z. B. ein Überströmventil, angeordnet wurde, durch welches Dampf unter Umgehung des Speichers wimittelbar aus der Frischdampfleitung in die Nutzdampfleitung überführt werden kann.
  • Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, alle an der Steuerung der Anlage beteiligten Organe zu einem Ganzen zusammenzufassen und in einer einzigen Regeleinrichtung unterzubringen. Dies geschieht der Erfindung gemäß dadurch, daß in zwei gleichachsigen Zylindern, in deren Wandungen die Frisch- und Nutzdampfleitung sowie die von und zum Speicher führenden Leitungen münden, als Kolben ausgebildete Absperrorgane durch den Druckunterschied zwischen der Kessel- und der Betriebsspannung sowie der Speicher- und der Nutzspannung derart bewegt werden, daß sie j e nach der Stellung der Absperrorgane die erwähnten Schaltungen selbsttätig herbeiführen.
  • Die Zusammenfassung der Regelorgane gemäß der Erfindung hat gegenüber den bisher bekannten Einrichtungen den Vorteil, daß die Anlage einfach und übersichtlich gestaltet wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei die Abb. i bis 3 die Vorrichtung im lotrechten Schnitt der drei verschiedenen Stellungen der Absperrorgane zeigen.
  • Die vom Dauipferzeuger kommende Frischdampfleitung i, in welcher der Kesseldruck Kp herrscht, ist mittels einer Leitung 2 mit dem oberen Teil 3 eines Zylinders 4 verbunden, der durch eine Scheidewand 5 in zwei Räume geteilt ist. Der obere Zylinderraum 3, der im folgenden der Laderaum genannt wird, ist mittels einer Leitung 6 mit dem Wasserraum eines Wärmespeichers 7 bekannter Art verbunden. In diese Leitung 6 ist ein Druckminderventil 8 eingebaut, das auf die höchste, im Speicher 7 zulässige Spannung eingestellt ist. Im Laderaum 3 ist ein Kolben 9 angeordnet, der in seiner oberen Stellung sowohl die Eintrittsöffnungen to und i i der Leitungen 2 und 6 freigibt, in seiner unteren Endstellung dagegen die letztere abschließt. Die Unterseite des holbens 9 steht daher beständig unter der Kesselspannung K., während der Kolben von oben mittels eines Gewichtes 12 oder durch Federkraft entsprechend dem auf der gleichen Höhe zu haltenden Betriebsdruck BP belastet ist.
  • Die Kolbenstange 13 ragt durch die Scheidewand 5 hindurch in den unteren Zylinderraum 14, der im folgenden Entladeraum genannt wird. An ihrem unteren Ende trägt die Kolbenstange 13 einen hohlen Kolbenschieber 15, der in seiner oberen Endstellung die Eintrittsöffnung 16 einer Leitung 17 abschließt, welche den Entladeräum 14 mit dem Dampfraum des Speichers 7 verbindet, dagegen eine Öffnung 18 freigibt, an die eine ins Freie führende Leitung 1g anschließt.
  • Unterhalb des Hohlkolbens 15 ist ein voller Kolben 2o angeordnet, auf dessen obere Stirnfläche je nach der Stellung des Hohlkolbens 15 entweder der Speicherdruck S, oder aber, bei geschlossener bffnung 16, der Atmosphärendruck wirkt. Der Kolben 2o ist durch eine auf seine Spindel 21 wirkende Feder 22 entlastet.
  • Von zwei Austrittsöffnungen 23, 24 des unteren Zylinders 4' fuhren zwei Leitungen .25, 26 zu Nutzdampfleitung 27. In die obere Leitung 25 ist ein Druckminderventil 28 eingebaut, welches der in der Nutzdampfleitung 27 gewünschten Spannung Np entsprechend eingestellt ist. Je nach seiner Stellung deckt der Kolben 2o die obere oder die untere Öffnung 23 bzw. 24 ab. Noch ein wenig tiefer als die Öffnung 24 ist eine weitere Öffnung 29 vorgesehen, an die eine zur Frischdampfleitung i führende Leitung 3o anschließt, in die ein der Nutzdampfspannung Np entsprechend eingestelltes Reduzierventil 31 eingebaut ist. Die Eintrittsöffnung 29 bleibt auch bei der unteren Endstellung des Kolbens 29 offen, so daß dieser von unten her stets mit der Nutzdampfspannung Np belastet ist.
  • Je nach dem Verhältnis zwischen den vier Spannungen, nämlich der Kesselspannung Ko, der Speicherspannung Sp, der Betriebsspannung BP und der Nutzspannung Nn führen die Druckunterschiede verschiedene Stellungen der Kolben 9, 15 und 2o herbei und stellen selbsttätig die jedem Falle entsprechende Verbindung zwischen der Frischdampfleitung, dem Wärmespeicher und der Nutzdampfleitung her. Es sind die im folgenden beschriebenen vier Fälle möglich. I. Kp > Bp und Sp > N". Wenn der Kesseldruck K" größer ist als der Betriebsdruck B" wird der Kolben g gehoben, so daß er beide Öffnungen to und i1 freigibt und die Frischdampfleitung 1, 2 durch den Laderaum 3 mit dein Wärmespeicher ; verbunden ist. Die übereschüssige Dampfmenge wird durch das auf die höchste zulässige Speicherspannung eingestellte Reduzierventil ä aus dem Kessel ii, den Speicher 7 geleitet. Mit dein Kolben 9 hat sich auch der Hohlkolben 15 aufwärts bewegt und den Dampfeintritt (Üffnung 16) vom Speicher 7 geschlossen, die Ausblaseleitung 19 dagegen geöffnet, so daß die im Entladeraum 1.4 oberhalb des Kolbens 2o befindliche kleine Dampfmenge abziehen kann. Durch den. Abschluß der Entladeleitung f> des Speichers 7 wird je nach der Spannungs-#,erminderung durch das Druckminderventil ä eine Ladung des letzteren.bis nahe zur Kesselspannung Kp ermöglicht.
  • Der von unten mit der Nutzspannung N., von oben aber nur mit Atmosphärendruck belastete Kolben 2o wird gleichfalls gehoben und gibt die Öffnung 24. frei, so daß die Frischdampfleitung 3o durch das Druckminderventil 31 und den Entladeraum 14 hindurch mit der Nuizdampfleitung 26, 27 verbunden ist. Die Verbrauchsstelle wird somit in diesem Falle, in welchem sämtliche Teile der Vorrichtung die in der Abb. i veranschaulichte Stellung einnehmen, ausschließlich aus der Fi-ischdampfleitung gespeist. 1I. KT ;; Br und SF < lNp. In dieseln Betriebsfalle nehmen sämtliche Teile der Vorrichtung die gleiche Lage ein wie im Fall i (Abb. 2). Der überschüssige Dampf strömt aus dem Kessel in den Speicher 7, und die Speisung der Verbrauchsstelle erfolgt von der Frischdampfleitung i und 3o aus. III. Kp<BpundSr>Nr. Wenn der Betriebsdruck B, größer ist als cler Kesseldruck K" (oder diesem gleich ist), senkt sich der Kolben g teils durch sein Eigengewicht, teils durch die Wirkung des Gewichtes 12, deckt die öffnung i i ab und unterbricht dadurch das Laden des Speichers 7. Gleichzeitig hat auch der Hohlkolben 15 die öffnung 16 freigegeben und die Ausblaseleitung i9 geschlossen. Aus dem Speicher 7 strömt nun der Dampf durch die Leitung 17, den Entladeraum 14, den Hohll,--olben 1; und drückt, da S" größer ist als XP, den Kolben 2o herab, welcher daher die Öffnung 23 freigibt, die Öffnung 2_;. dagegen schließt (Abb. 2). Der Dampf aus dein Speicher ; strömt daher durch das Druckminder-@-etitil 2ä in die @,'utzdanlpfleitung 25, 27.
  • Nun strömt der Speicherdampf so lange in die N utzdampfleitung, als der Druck im Speicher 7 größer ist als die Betriebsspanrung Nn, oder bis die Kesselspannung wieder auf die normale Höhe gebracht ist. Im Falle III erfüllt somit der Speicher 7 seinen eigentlichen Zweck. IV. Kp @ Bp und S" < Nr.. Der Kolben 9 nimmt aus den gleichen Gründen wie im Falle III wieder die untere Endstellung ein (Abb. 3). Der Kolben 2o wird jedoch, da die Nutzspannung N, größer ist als die Speicherspannung Sp, gehoben, so daß er die üffnung 24 freigibt. Die Speisung der zur Verbrauchsstelle führenden Nutzdampfleitung 26, 27 erfolgt daher von der Frischdampfleitung 30 aus durch das Druckiriinderventil 31 und den unterhalb des Kolbens 2o befindlichen Teil des Entladeraumes 14 hindurch. Der Wärmespeicher 7, der in dem Falle, wo die Kesselspannung höchstens gleich oder gar kleiner ist als die Betriebsspannung, selbstverständlich keinen Dampf erhalten darf, selbst aber gleichfalls unter einer kleineren Spannung steht, ist, wie die Abb. 3 zeigt, ausgeschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung für Dampfanlagen mit Wärmespeichern zur Schaltung des Wärmespeichers an die Frisch- oder Nutzdampfleitung und zur Schaltung der letzteren mit Umgehung des Speichers an die Frischdarnpfleitung, bei welcher als Kolben ausgebildete Absperrorgane durch den Druckunterschied zwischen der Kessel- und der Betriebsspannung einerseits sowie der Speicher- und der Nutzspannung andererseits bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Frischund. Nutzdampfleitungen (i und 27) sowie die vom und zum Speicher führenden Leitungen (17 und 6) in einen gemeinsamen, aus zwei gleichachsigen Zylindern (4 und .4`) bestehenden Steuerkasten münden.
DEP44998D 1922-09-19 1922-09-19 Einrichtung fuer Dampfanlagen mit Waermespeicher Expired DE438543C (de)

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