DE4400191C2 - Wurfscheibe - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Wurfscheibe gemäß dem Oberbe
griff des Patentanspruchs 1.
Eine Wurfscheibe dieser Art ist unter der Bezeichnung
"Frisbee" bekannt. Es handelt sich hierbei um ein meist aus
Plastikmaterial bestehendes Spielgerät, das von Hand in
eine Rotationsbewegung um seine Mittelachse versetzt und
hierdurch stabil über relativ weite Entfernungen geworfen
werden kann.
Nachteilig ist hierbei jedoch, daß der Flug derartiger
Wurfscheiben oft nur mühsam mit dem Auge mitverfolgt werden
kann. Dies gilt insbesondere bei Dämmerung oder schlechten
Sichtverhältnissen. Weiterhin läßt die Attraktivität derar
tiger Wurfscheiben für den Benutzer häufig nach relativ
kurzer Spieldauer nach.
Aus der DE 34 25 037 A1 ist bereits eine Wurfscheibe der
gattungsgemäßen Art mit einer elektronischen Niederspan
nungs-Schaltungseinrichtung bekannt, die einzelne Ringe von
in Reihe geschalteten Leuchtdioden enthält. Die Ringe wer
den während des Fluges in Abhängigkeit z. B. von der Drehge
schwindigkeit über elektromechanische Schaltglieder ein- oder
ausgeschaltet. Bei diesen Schaltgliedern kann es sich
entweder um Quecksilberschalter handeln, die fliehkraftab
hängig unterschiedliche Schaltzustände annehmen können,
oder um Flip-Flops, welche die Signalgebervorrichtung in
einem bestimmten, gegebenenfalls wählbaren, jedoch fest
vorgegebenen Signalmuster ansteuert. Dieses Signalmuster
kann in Abhängigkeit der Flugbetriebseigenschaften, welche
von den Quecksilberschaltern erfaßt werden, auf ein an
deres, ebenfalls fest vorgegebenes Signalmuster umgeschal
tet werden.
Nachteilig ist bei dieser bekannten Wurfscheibe jedoch, daß
zum einen die mögliche Anzahl von Signalmustern sehr be
schränkt ist und daß andererseits auch fertigungstechnisch
erhebliche Schwierigkeiten bestehen, vorgegebene Signalmu
ster zu ändern. Weitere Nachteile ergeben sich aus dem
schlechten Wirkungsgrad und dem relativ hohen Gewicht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Wurf
scheibe der eingangs genannten Art zu schaffen, deren At
traktivität und Variabilität hinsichtlich der Signalmuster
gegenüber herkömmlichen Wurfscheiben beträchtlich erhöht
ist, die eine einfache Änderung der eingestellten Signalmu
ster ermöglicht und eine lange Spieldauer aufgrund eines
hohen Wirkungsgrades gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Er
findung sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
Erfindungsgemäß weist die Schaltungseinrichtung eine die
einzelnen Leuchtkörper und/oder Schallelemente voneinander
getrennt in einer softwareabhängigen Weise ansteuernde Mi
kroprozessorsteuerung auf, wobei die Leuchtkörper über ein
Zeitglied impulsartig, insbesondere mit einer Impulsdauer
von 30-50%, aktivierbar sind.
Bei der erfindungsgemäßen Wurfscheibe wird die Attraktivi
tät und Variabilität dadurch bedeutend erhöht, daß die üb
liche feste Verdrahtung der einzelnen Elektrokomponenten
zumindest teilweise durch eine "Softwarelösung" mit Mikro
prozessor ersetzt wird, wobei die einzelnen Leuchtkörper
und/oder Schallelemente unabhängig voneinander individuell
ansteuerbar sind. Das relativ einfache Spielgerät "Wurf
scheibe" wird damit zum "Hightech-Artikel" in Form einer
computergesteuerten Wurfscheibe, wobei eine riesige Anzahl
von unterschiedlichen Signalmustern ohne Veränderung der
Hardwarekomponenten allein durch entsprechendes Programmie
ren des Mikroprozessors realisiert werden kann. Dies erhöht
einerseits die Attraktivität für den Spieler, da in einer
einzigen Wurfscheibe eine große Anzahl unterschiedlicher
Signalmuster gespeichert sein können, und gestattet es auf
der anderen Seite auch dem Hersteller, Signalmuster von
Serie zu Serie zu ändern, ohne hardwaremäßige Änderungen
vornehmen zu müssen. Weitere Vorteile der Mikroprozessor
steuerung sind ein hoher Wirkungsgrad und ein damit verbun
dener, die Spieldauer erhöhender geringer Stromverbrauch,
sowie ein geringeres Gewicht, wodurch die Flugeigenschaften
der Scheibe verbessert werden.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der impulsartigen An
steuerung der Leuchtkörper. Werden Leuchtkörper wie LEDs
mit einer Impulsbreite von 30% (oder mehr) angesteuert, so
wird das Aufleuchten und Erlöschen der LEDs vom menschli
chen Auge nicht mehr wahrgenommen, und das LED-Licht er
scheint als Dauerlicht. Gleichzeitig wird dabei jedoch
Strom gespart, da die LEDs nur beispielsweise 30% der Ge
samtzeit eingeschaltet sind. Die Betriebsdauer normaler
Batterien oder diejenige von Akkumulatoren zwischen den
Aufladezeiten läßt sich dadurch nochmals bedeutend verlän
gern.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Zeitglied
als ein Strom-Rechteckimpulse abgebendes Zeitglied ausge
bildet, das einem Dekadenzähler als Taktgeber vorgeschaltet
sein kann.
Weitere interessante Leucht- und/oder Schalleffekte lassen
sich erzielen, wenn das Leucht- und/oder Schallmittel mit
tels eines die Drehrichtung, Drehgeschwindigkeit, Umge
bungslichtverhältnisse und/oder die Fluggeschwindigkeit der
Wurfscheibe erfassenden Sensors angesteuert ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung bei
spielsweise näher erläutert. In dieser zeigen
Fig. 1-6 teilweise geschnittene, schematische Seitenan
sichten sechs verschiedener Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Wurfscheibe,
Fig. 7A-7C schematische Darstellungen verschiedener Anord
nungsmöglichkeiten von Leuchtkörpern auf einem
Träger,
Fig. 8 einen Schaltplan der elektrischen Schaltungsvor
richtung für einen LED-Leuchtkörper,
Fig. 9 einen Schaltplan einer weiteren Ausführungsform
einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zur An
steuerung von 8 LED-Leuchtkörpern
Fig. 10 einen Schaltplan einer weiteren Ausführungsform
der elektrischen Schaltungsvorrichtung zur An
steuerung von 16 LED-Leuchtkörpern.
Aus Fig. 1 ist eine als "Frisbee" bekannte Wurfscheibe 1
mit einer schüssel- oder tellerförmigen Gestalt ersicht
lich. Auf der Unterseite der Wurfscheibe 1 ist eine Leucht
einrichtung 2 befestigt′ die einen Träger 3 für Leuchtkör
per 4 sowie eine elektrische Schaltungsvorrichtung 5 mit
einem einfachen Rechteckimpuls-Zeitglied, einem Dekadenzähler
oder einem geeignet programmierten Mikroprozessor auf
weist.
Die Leuchteinrichtung 2 ist mittig zur Mittelachse 6 der
Wurfscheibe 1 angeordnet, so daß der Massenschwerpunkt der
Leuchteinrichtung 2 in der Mittelachse 6 oder zumindest
möglichst weit in ihrer Nähe liegt. Die Befestigung der
Leuchteinrichtung 2 an der Wurfscheibe I kann durch Verkle
ben erfolgen.
Die Leuchtkörper 4 stehen vom Träger 3 radial nach außen ab
und sind mit Abstand voneinander kreisförmig um die Mittel
achse 6 herum angeordnet. Die Leuchtkörper 4 können aus
festverdrahteten Leuchtdioden, Blitzlichtlampen oder aus
kleinen Glühlampen bestehen, die in entsprechenden Fassun
gen im Träger 3 aufgenommen sind.
Die Leuchtkörper 4 werden von einer oder mehreren nicht
dargestellten, wiederaufladbaren, kleinformatigen Batterien
der Leuchteinrichtung 2 mit Energie versorgt. Zum Wie
deraufladen dieser Batterien ist an der Oberseite der
Leuchteinrichtung 2 eine Steckbuchse 7 vorgesehen, in die
ein entsprechender Stecker eines nicht dargestellten Lade
geräts eingesteckt werden kann. Die Steckbuchse 7 kann in
nerhalb eines Ansatzes 8 der Leuchteinrichtung 2 aufgenom
men sein, der sich durch eine kreisförmige Aussparung 9 in
nerhalb der Wurfscheibe 1 nach oben erstreckt.
Die elektrische Schaltungsvorrichtung 5 steuert die Leucht
körper 4 derart an, daß diese nach dem vorbestimmten zeit
lichen und/oder die Intensität der Leuchtkraft beeinflus
senden Schema aufleuchten.
Weiterhin ist an der Leuchteinrichtung 2 ein nicht darge
stellter Schalter zum Ein- und Ausschalten der Leuchtein
richtung vorgesehen.
Die Wurfscheibe 1 kann aus einem zumindest im Bereich der
Leuchtkörper 4 transparenten Plastikmaterial bestehen, so
daß das Aufleuchten der Leuchtkörper 4 nicht nur von der
Unterseite der Wurfscheibe 1 her, sondern auch durch die
Wurfscheibe 1 hindurch von ihrer Oberseite her wahrgenommen
werden kann. Weiterhin ist es möglich, die Unterseite der
Wurfscheibe 1 zu verspiegeln, um die Leuchtwirkung der
Leuchtkörper 4 nach unten zu verstärken.
Bei der aus Fig. 2 ersichtlichen alternativen Ausführungs
form weist die Wurfscheibe 1 eine rotationssymmetrische,
zentrale Vertiefung 9 auf, die nach oben hin offen ist. In
die Vertiefung 9 ist die Leuchteinrichtung 2 von oben her
eingesetzt. Die Öffnung der Vertiefung 9 wird von einer
Deckelplatte 10 verschlossen, deren Oberseite mit der Ober
seite der angrenzenden Bereiche der Wurfscheibe 1 fluchtet.
Die Steckbuchse 7 kann sich, wie dargestellt, durch die
Deckelplatte 10 hindurch erstrecken, so daß diese zum Auf
laden der Batterien nicht abgenommen werden muß. Um zu ver
meiden, daß Schmutz oder Feuchtigkeit in die Steckbuchse 7
gelangt, kann diese durch einen geeigneten Verschlußstopfen
11 verschlossen sein.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform ist die elek
trische Schaltungsvorrichtung innerhalb des Trägers 3 auf
genommen. Weiterhin ist bei dieser Ausführungsform zumin
dest der Bereich der Vertiefung 9 und/oder die Deckelplatte
10 aus einem transparenten Material gefertigt, so daß das
Aufleuchten der Leuchtkörper 4 durch das Material hindurch
sichtbar ist.
Bei der in Fig. 3 gezeigten alternativen Ausführungsform
sind die Leuchtkörper 4 auf der Oberseite der Wurfscheibe 1
angeordnet, während sich die elektrische Schaltungsvorrich
tung 5 auf deren Unterseite befindet. Die Leuchtkörper 4
und der Träger 3 sind von einer durchsichtigen Kappe 13
überdeckt, so daß die Leuchtkörper 4 einerseits nach außen
durchscheinen und andererseits geschützt angeordnet sind.
Eine über die elektrische Schaltungsvorrichtung 5 gezogene
Kappe 14 sorgt für den Schutz der elektrischen bzw. elek
tronischen Bauteile.
Aus Fig. 4 ist eine Wurfscheibe 1 ersichtlich, bei der die
Leuchtkörper 4 sowohl auf der Ober- als auch auf der Unter
seite der Wurfscheibe 1 angeordnet sind. Die elektrische
Schaltungsvorrichtung 5 befindet sich ebenfalls auf der Un
terseite der Wurfscheibe 1.
Aus Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsform einer Wurf
scheibe 1 ersichtlich, bei der innerhalb der bodenseitigen
Kappe 14 Spiegelelemente 15 angeordnet sind, um den
Lichtabstrahlwinkel des von den Leuchtkörpern 4 abgestrahl
ten Lichtes in einer gewünschten Weise zu beeinflussen.
Um den Lichtaustrittswinkel variieren zu können, sind die
Spiegelelemente 15 zweckmäßigerweise verstellbar angeord
net.
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Wurfscheibe
1, bei der die obere Kappe 13 und die untere Kappe 14 im
Gegensatz zu den Fig. 3 bis 5 nicht geschnitten, sondern in
einer Seitenansicht dargestellt sind. Bei dieser Ausfüh
rungsform besteht die Kappe 14 aus einem undurchsichtigen
Material. Um jedoch einen gezielten Lichtaustritt von den
innerhalb der Kappe 14 angeordneten, gestrichelt darge
stellten Leuchtkörpern 4 zu ermöglichen, weist die Kappe 14
schlitzartige Lichtaustrittsöffnungen 16 auf, die die Wir
kung einer Blende haben und den Lichtaustrittswinkel be
grenzen. Statt schlitzartiger Lichtaustrittsöffnungen kön
nen auch solche mit anderen Querschnittsformen, beispiels
weise kreisförmige Lichtaustrittsöffnungen, vorgesehen
sein.
Die Fig. 7A bis 7C zeigen verschiedene Anordnungsmöglich
keiten für die Leuchtkörper 4 am Träger 3.
Bei der in Fig. 7A dargestellten Ausführungsform sind die
Leuchtkörper 4 mit ihren Füßen parallel zum Träger 3, bei
spielsweise einer Leiterplatte, angeordnet und an diesem
befestigt.
Bei der in Fig. 7B dargestellten Ausführungsform sind die
Leuchtkörper 4 senkrecht bezüglich des Trägers 3 angeord
net, wobei die Füße des Leuchtkörpers 4 den Träger 3 durch
stoßen und an diesem befestigt sind.
Bei der in Fig. 7C dargestellten Ausführungsform sind die
Leuchtkörper 4 in einem bestimmten Winkel a bezüglich des
Trägers 3 angeordnet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
beträgt der Winkel α 45°, kann jedoch je nach gewünschtem
Abstrahlwinkel der Leuchtkörper 4 auch einen anderen Winkel
einnehmen.
Um eine einfache Montage und eine feste Halterung der
Leuchtkörper 4 in dem vorgegebenen Winkel zu gewährleisten,
weist der Träger 3 eine Halteplatte 17 auf, die im Winkel α
angeschrägt ist und als Stütze für die Füße der Leuchtkör
per 4 dient.
Die in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Wurfscheiben 1 können
mit einer (der Übersicht halber lediglich in Fig. 1 darge
stellten) Schalleinrichtung 12 mit einem oder mehreren
Schallelementen, beispielsweise kleinen Lautsprechern, ver
sehen sein, die von der elektrischen Schaltungsvorrichtung
5 in der gewünschten Weise angesteuert werden. Weiterhin
ist es auch möglich, anstelle einer Leuchteinrichtung aus
schließlich eine entsprechende Schalleinrichtung vorzuse
hen.
Anhand der Fig. 8 bis 10 werden nachfolgend drei alterna
tive Ausführungsbeispiele für eine elektrische Schaltungs
vorrichtung 5 näher erläutert.
In den Fig. 8 bis 10 bedeuten die Bezeichnungen
GND: Erde/Masse
VCC: Versorgungs-/Speisespannung
GND: Erde/Masse
VCC: Versorgungs-/Speisespannung
Fig. 8 zeigt einen Schaltplan einer elektrischen Schal
tungsvorrichtung, die insbesondere zur elektrischen An
steuerung von wenigen, insbesondere von 1 bis 4 Leuchtdi
oden geeignet und kostengünstig herstellbar ist.
Wie aus Fig. 8 ersichtlich, wird eine LED-Leuchtdiode D1
über den Ausgang Q eines Zeitglieds IC1 in der Form eines
integrierten Schaltkreises angesteuert. Dieses Zeitglied IC1
wird über den Eingang R mit Energie versorgt, die von ei
ner Batterie BT1 mit einer Spannung von 3,6 Volt geliefert
wird. Das Zeitglied IC1 gibt Strom-Rechteckimpulse mit ei
ner Impulsbreite von 30% an die Leuchtdiode D1 ab. Hier
durch wird das von der Leuchtdiode D1 ausgesandte LED-Licht
vom menschlichen Auge als identisch mit 100% Ansteuerung,
d. h. Dauerlicht empfunden, während gleichzeitig etwa 70%
Strom gespart werden kann.
Beim Zeitglied IC1 handelt es sich um ein handelsübliches
Bauteil, das somit nicht näher beschrieben werden muß.
Die Leuchtdiode D1 ist in üblicher Weise anodenseitig über
einen Widerstand R4 und kathodenseitig über einen Transi
stor T1 und einen Widerstand R3 mit der Versorgungsspannung
VCC verbunden.
Mittels des Zeitglieds IC1 und der Art der Ansteuerung der
Leuchtdiode (1000 mcd bei 100 mA) kann eine maximale Licht
stärke bei minimalem Strom (im Mittel ca. 30 mA) erreicht
werden.
Über eine Buchse 19 ist die elektrische Schaltungsvorrich
tung an ein Ladegerät anschließbar. Ist der (nicht darge
stellte) Stecker des Ladegeräts in die Buchse 19 eingescho
ben, wird die Batterie BT1 von der Masse getrennt und auf
geladen.
Die in Fig. 9 dargestellte elektrische Schaltungsvorrich
tung eignet sich insbesondere zur Ansteuerung von mehr als
vier Leuchtkörpern.
Diese Leuchtkörper bestehen aus acht LED-Leuchtdioden D1A
bis D4A und D1B bis D4B, die über Transistoren T2 bis T9
und Widerstände R6 bis R13 an einen Dekadenzähler IC3 an
geschlossen sind.
Der Dekadenzähler IC3 ist eingangsmäßig mit einem Zeit
glied IC2 verbunden, das in gleicher Weise wie das Zeit
glied IC1 den Strom lediglich in Impulsform, vorzugsweise
in Form eines Rechteckimpulses, an den Dekadenzähler IC3
abgibt. Die Impulsbreite beträgt hierbei 40%. Zusätzlich
wird das Zeitglied IC2 jedoch auch als Taktgeber für den
Dekadenzähler IC3 verwendet.
Der Eingang R des Zeitglieds IC2 ist fit einem Schalter SW1
verbunden. Mit Hilfe des Schalters SW1 ist die Reihen
folge beeinflußbar, in der die Leuchtdioden vom Dekadenzäh
ler IC3 angesteuert werden und entsprechend aufleuchten.
Die Frequenz des Aufleuchtens kann mittels eines Potentio
meters P1 beeinflußt werden, das zwischen dem Ausgang des
Schalters SW1 und dem Eingang DIS des Zeitglieds IC2 ge
schaltet ist.
Das Zeitglied IC2 kann außerdem durch einen weiteren Zäh
ler IC4 angesteuert werden, der die Zeit der LED-Lichtro
tation begrenzt.
Der mit den Anschlüssen Q 10 bis Q 12 verbundene Schalter
SW2 beeinflußt je nach seiner Stellung die Zeitdauer der
Lichtrotation. Wird der aktivierte Schalter im Zähler IC4
erreicht, stoppt dieser das Zeitglied IC2.
Ein mit dem Eingang RST des Zählers ICE4 verbundener Tast
schalter SW3 dient zur erneuten Freigabe des Zeitglieds IC
2.
Fig. 10 zeigt eine elektrische Schaltungsvorrichtung, bei
der die Schaltfunktionen mittels eines Mikroprozessors IC5
realisiert werden. Die Taktfrequenz des Mikroprozessors 1C
5 wird von einem Referenzzähler 18, beispielsweise einem
Quarzkristall, vorgegeben. Die Speisespannung beträgt 4,8
Volt und wird von einer Batterie BT1 abgegeben, die
ebenfalls über eine Buchse 19 aufgeladen werden kann.
Mittels des Mikroprozessors IC5 werden über Leitungen L1
bis L16, Widerstände R3 bis R18 und Transistoren T1 bis T16
insgesamt 16 verschiedene Leuchtdioden D2 bis D17 angesteu
ert. Die Leitungen L1 bis L16 sind in Fig. 10 teilweise in
Form einer Sammelleitung 20 dargestellt.
Der Mikroprozessor benötigt eine ca. 4 KB umfassende Soft
ware. Die Ports P 0.0 bis P 0.7 und P 2.0 bis P 2.7 dienen
zur Ansteuerung der Leuchtdioden. Port P 1.0 bis P 1.7 wird
als Steuer- und Startleiste genutzt. Pin 1 startet das in
Pin 3 bis 7 gewählte Programm mit einer Länge von ca. 2 Mi
nuten. Vor Ablauf dieser Zeit kann durch den Taster am Pin
1 das Programm wieder storniert werden. Über Pin 3 wird die
Richtung der Leuchtdioden und über Pin 4 deren Geschwindig
keit gesteuert. Über Pin 5 bis 7 sind acht Grundprogramme
abrufbar.
Claims (4)
1. Wurfscheibe mit schüssel- oder tellerförmiger Ge
stalt, die mit einer von einer elektronischen Niederspan
nungs-Schaltungseinrichtung angesteuerten Leucht- und/oder
Schalleinrichtung versehen ist, welche mehrere Leuchtkörper
(4) und/oder Schallelemente umfaßt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltungseinrichtung eine die einzelnen Leuchtkör
per (4) und/oder Schallelemente voneinander getrennt in
einer softwareabhängigen Weise ansteuernde Mikroprozessor
steuerung aufweist und die Leuchtkörper (4) über ein Zeit
glied impulsartig, insbesondere mit einer Impulsdauer von
30-50%, aktivierbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zeitglied als ein Strom-Rechteckimpulse abgebendes
Zeitglied ausgebildet ist.
3. Wurfscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Zeitglied einem Dekadenzähler (IC3) als
Taktgeber vorgeschaltet ist.
4. Wurfscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Leucht- und/oder Schallein
richtung mittels eines die Drehrichtung, Drehgeschwindig
keit, Umgebungslichtverhältnisse und/oder die Fluggeschwin
digkeit der Wurfscheibe (1) erfassenden Sensors angesteuert
ist.
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