DE4420004A1 - Tor für Sportarten wie Fußball, Handball, Hockey o. dgl. - Google Patents

Tor für Sportarten wie Fußball, Handball, Hockey o. dgl.

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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B63/00Targets or goals for ball games
    • A63B63/004Goals of the type used for football, handball, hockey or the like

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
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Description

Die Erfindung richtet sich auf ein Tor für Sportarten wie Fußball, Hand­ ball, Hockey od. dgl. umfassend eine horizontale Querlatte und zwei verti­ kale Pfosten, wobei die Querlatte und die Pfosten über eine Eckverbin­ dung miteinander verbunden sind und jeweils aus einem Profil, insbeson­ dere Aluminumprofil, bestehen.
Während man früher Latten und Pfosten von Toren, wie z. B. Fußballtoren, aus im Querschnitt rechteckigen Holzbalken herstellte und dementsprechend auch Eckverbindungen realisierte, wie sie für diesen Werkstoff typisch sind, werden in jüngerer Zeit vor allem für gehobene Ansprüche hatten und Pfosten aus Aluminiumprofilen eingesetzt. Diese Aluminiumprofile wei­ sen zur Verminderung der Verletzungsgefahr einen abgerundeten, insbe­ sondere ovalen Querschnitt auf. Dementsprechend hat man zur Erzielung einer fluchtenden Eckverbindung einen 45° Gehrungsschnitt vorgesehen. Die so aneinanderstoßenden Pfosten- bzw. Lattenenden wurden dann bei permanenten Konstruktionen teilweise verschweißt und nachbearbeitet, wo­ bei das Schweißen von Aluminium bekanntermaßen eine relativ anspruchs­ volle Technik ist.
Es ist im Zusammenhang mit derartigen Gehrungs-Eckverbindungen auch schon bekannt, ein L-förmiges Winkelstück vorzusehen, welches mit je einem L-Schenkel in das Innere der zu verbindenden Profilabschnitte von Latte bzw. Pfosten eingreift, wobei durch von außen eingeschraubte Schrauben diese formschlüssige Verbindung dann fixiert wurde. Diese Technik hat den Vorteil, daß aufwendige Schweißarbeiten vermieden wer­ den, daß eine Zerlegung zum Transport möglich ist, und daß eine hin­ reichende Stabilität erreicht wird.
Andererseits weist diese Konstruktion auch eine Reihe von Nachteilen auf, die z. B. darin liegen, daß durch den Gehrungsschnitt an der Außenseite eine scharfe Kante entsteht, welche sowohl eine gewisse Verletzungsgefahr birgt als auch zur Beschädigung von Bällen, insbesondere bei Handball­ toren, führen kann. Bei der Montage stellt der sichtbare Stoß im Bereich des Gehrungsschnitts einen optisch kritischen Punkt dar, und es bleibt dem individuellen Geschick desjenigen, der ein solches Tor aufstellt, überlassen, die Schraubverbindung so herzustellen, daß das aufgestellte Tor keinen sichtbaren Spalt aufweist. Selbstverständlich müssen insoweit auch relativ enge, herstellerseitige Toleranzen eingehalten werden.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Tor der in Betracht stehenden Art so auszugestalten, daß die oberen Eckverbin­ dungen zwischen Pfosten und Querlatte und gegebenenfalls bei tragbaren Toren vorgesehene Eckverbindungen zwischen dem unteren Ende der Pfosten und den horizontalen Stützen einfach montierbar sind, unabhängig vom Geschick des Monteurs einen ansprechenden optischen Eindruck liefern und Beschädigungen des Balls sowie Verletzungen der Spieler vermeiden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Eckverbindungsteil, welches Ansätze aufweist, die in die im rechten Winkel zu verbindenden Profile formschlüssig eingreifen, wobei die Mantelflächen der zu verbin­ denden Profile im montierten Zustand mit der Mantelfläche des Eckverbin­ dungsteils fluchten.
Dabei ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß das Eckverbindungsteil aus Aluminumdruckguß einstückig hergestellt ist und eine abgerundete, frei liegende Außenkante und/oder eine abgerundete Innenkante aufweist.
Diese erfindungsgemäße Ausgestaltung ermöglicht es, dem äußeren Eckbe­ reich eine Form zu geben, die sowohl ästhetisch optimal ist als auch Verletzungen von Spielern und Beschädigungen des Balls zuverlässig ver­ meidet. Dabei sind die entstehenden vertikalen bzw. horizontalen Stoß­ kanten weitaus leichter bündig auszuführen als dies bei den unter 45° verlaufenden Stoßkanten nach dem Stand der Technik der Fall ist.
Weiterhin wird eine leichte Montage dadurch gewährleistet, daß die An­ sätze formschlüssig in die Profile von Latte bzw. Pfosten eingreifen und die richtige Position durch den Anschlag des Profilmantels an der ent­ sprechenden Schulter des Eckverbindungsteils vorgegeben ist.
Zur Erzielung einer absolut festen Verbindung ist günstigerweise weiterhin vorgesehen, daß in den Ansätzen des Eckverbindungsteils Gewindebohrun­ gen für Befestigungsschrauben ausgebildet sind, die von der Außenseite her durch korrespondierende Bohrungen in den Profilwänden einschraubbar sind. Dabei sind die Schraubenköpfe mit Vorteil in an sich bekannter Weise gegenüber der Profilmantelfläche versenkt angeordnet.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Eckverbindung eignet sich nicht nur für die oberen Eckverbindungen zwischen Pfosten und Latte, sondern auch zur Verbindung des unteren Endes der Pfosten mit bei transportablen Toren vorgesehenen horizontalen Streben. In diesem Zusammenhang kann dann insbesondere vorgesehen sein, daß die Ansätze an der einen Seite des Eckverbindungsteils zur Einpassung in ein Profil größeren Durchmes­ sers und die Ansätze an der anderen Seite des Eckverbindungsteils zur Einpassung in ein Profil kleineren Durchmessers ausgebildet sind.
Hierdurch wird auf elegante Weise nicht nur eine Eckverbindung, also auch eine Art Reduzierstück realisiert, wobei aufgrund der Möglichkeit zu einer abgerundeten Ausbildung der Eckverbindung auch in diesem unteren Bereich Verletzungen noch besser vermieden werden.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbei­ spiels in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Tores,
Fig. 2 eine Aufsicht auf ein erfindungsgemäßes Eckverbindungsteil,
Fig. 3 eine gegenüber Fig. 2 um 90° gedrehte Ansicht in Richtung des Pfeils 111 in Fig. 2, und
Fig. 4 einen Schnitt durch den Endbereich einer Quer-Latte, wie er sich beispielsweise (um 90° gedreht) an das Eckverbindungsteil nach Fig. 3 anschließen kann.
Ein Tor 1 der in Betracht stehenden Art, z. B. ein Fußballtor, umfaßt zwei vertikale Pfosten und eine diese Pfosten verbindende Quer-Latte 3. Eckverbindungsteile 4, welche als Aluminiumdruckguß-Formteile ausgebildet sind, verbinden jeden Pfosten 2 mit der Quer-Latte 3.
Jedes Eckverbindungsteil 4 umfaßt einen Grundkörper 5, von welchem sich ausgehend von zwei zueinander senkrechten Stirnflächen 6, 7 Ansätze 8 senkrecht zu den jeweiligen Stirnflächen 6, 7 wegerstrecken. Der Grund­ körper 5 kann aufgrund der Herstellungstechnik in Druckguß mit einer praktisch beliebigen, insbesondere abgerundeten Form, die an das Profil von Pfosten 2 und Quer-Latte 3 angepaßt sein kann, hergestellt werden.
Aus Fig. 4 ist erkennbar, daß die Pfosten 2 und beispielsweise Quer- Latte 3 aus innen hohlem Aluminiumprofilen bestehen, wobei im Bereich der Eckverbindungsteile 4 Bohrungen 9 versenkt in der Mantelfläche 10 des Profils angeordnet sind, welche bei aufgeschobenem Profil mit ent­ sprechenden Gewindebohrungen 11 in den Ansätzen 8 des Eckverbindungs­ teils 4 fluchten, so daß die Ansätze 8 einerseits formschlüssig flächig in die Aluminiumprofile, wie in Fig. 3 erkennbar, eingreifen, und darüber hinaus durch Schrauben 12 (nur angedeutet) eine endgültige Fixierung erfolgen kann.
Dabei ist bei der Montage die End- bzw. Anschlagposition von Quer-Latte 3 und Pfosten 2 dadurch eindeutig definiert, daß diese an den Stirnflä­ chen 6, 7 des Eckverbindungsteils 4 zur Anlage kommen und dann und nur dann die Bohrungen 9 mit den Gewindebohrungen 11 fluchten, so daß auch bei weniger großer handwerklicher Begabung in jedem Fall sicherge­ stellt ist, daß eine positionsgenaue Montage erfolgt. Dabei sind die Boh­ rungen 9 relativ zu den Gewindebohrungen 11 und damit auch die Schrau­ ben so positioniert, daß durch Eindrehen der Senkschrauben eine axiale Kraft auf das zu montierende Eckverbindungsteil ausgeübt wird, so daß der Trennspalt zwischen dem Eckverbindungsteil 4 und dem jeweils zu befestigenden Profilabschnitt minimiert wird.

Claims (6)

1. Tor für Sportarten wie Fußball, Handball, Hockey od. dgl. umfassend eine horizontale Querlatte und zwei vertikale Pfosten, wobei die Querlatte und die Pfosten über eine Eckverbindung miteinander verbunden sind und jeweils aus einem Profil, insbesondere Aluminiumprofil, bestehen, gekenn­ zeichnet durch ein Eckverbindungsteil (4), welches Ansätze (8) aufweist, die in die im rechten Winkel zu verbindenden Profile formschlüssig ein­ greifen, wobei die Mantelflächen (10) der zu verbindenden Profile im montierten Zustand mit der Mantelfläche (10) des Eckverbindungsteils (4) fluchten.
2. Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Eckverbin­ dungsteil (4) aus Aluminiumdruckguß einstückig hergestellt ist.
3. Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Eckverbin­ dungsteil (4) eine abgerundete, freiliegende Außenkante und/oder eine abgerundete Innenkante aufweist.
4. Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ansätzen (8) das Eckverbindungsteil (4) Gewindebohrungen (11) für Befestigungs­ schrauben (12) vorgesehen sind, die von der Außenseite her durch kor­ respondierende Bohrungen in den Profilwänden einschraubbar sind.
5. Tor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenköpfe gegenüber der Profilmantelfläche versenkt angeordnet sind.
6. Tor nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (8) an der einen Seite des Eckverbindungsteils (4) zur Ein­ passung in ein Profil größeren Durchmessers und die Ansätze (8) an der anderen Seite des Eckverbindungsteils (4) zur Einpassung in ein Profil kleineren Durchmessers ausgebildet sind.
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