DE442045C - Einrichtung zum selbsttaetigen Wiederschliessen von Schaltern in gewissen Zeitabstaenden - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Wiederschliessen von Schaltern in gewissen Zeitabstaenden

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DE442045C
DE442045C DEW65174D DEW0065174D DE442045C DE 442045 C DE442045 C DE 442045C DE W65174 D DEW65174 D DE W65174D DE W0065174 D DEW0065174 D DE W0065174D DE 442045 C DE442045 C DE 442045C
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Westinghouse Electric Corp
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    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/02—Details
    • H02H3/06—Details with automatic reconnection
    • H02H3/07—Details with automatic reconnection and with permanent disconnection after a predetermined number of reconnection cycles

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Wiederschließen von Schaltern in gewissen Zeitabständen. Der Zweck derartiger Einrichtungen ist bekanntlich der, in elektrischen Anlagen zu vermeiden, daß eine Leitung, welche infolge einer vorübergehenden Störung selbsttätig abgeschaltet worden ist, dauernd abgeschaltet bleibt, bis der Schalter von Hand wieder eingelegt wird. Das Wiedereinlegen des Schalters durch selbsttätig wirkende Einrichtungen bietet jedoch gewisse Schwierigkeiten, denn wenn der Schalter wieder eingelegt wird, solange die Störung noch besteht, fällt er natürlich sofort wieder heraus und die Einrichtung muß dann noch einmal in Tätigkeit treten, und wenn auch der zweite Versuch zum Wiedereinschalten erfolglos bleibt, muß noch ein dritter oder vierter unternommen werden.
Gemäß der Erfindung wird eine Einrichtung zum selbsttätigen Wiederschließen von Schaltern derart ausgebildet, daß die Zeitabstände zwischen den aufeinanderfolgenden Versuchen zum Wiedereinlegen des Schalters verschieden groß sind.
Vorzugsweise sind die Zeitabstände von zunehmender Größe, so daß also der erste Versuch zum Wiedereinlegen des Schalters verhältnismäßigbald nach dem ersten selbsttätigen Abschalten der Leitung erfolgt, beispielsweise nach 30 Sekunden, daß dann aber der nächste Versuch nicht schon nach abermals 30 Sekunden, sondern erst etwa 1 Minute nach dem ersten erfolglosen Versuch stattfindet und daß etwaige weitere Versuche in immer größeren Zeitabständen unternommen werden.
Ferner wird die Einrichtung vorzugsweise so getroffen, daß bei einer anhaltenden Störung iii der abgeschalteten Leitung nach einer bestimmten Anzahl von Versuchen zum Wiedereinlegen des Schalters keine weiteren Versuche mehr unternommen werden, sondern die ganze Einrichtung bei geöffneter Stellung des Hauptschalters ihre Tätigkeit einstellt.
Schließlich ist dafür gesorgt, daß die Vorrichtung, durch welche die aufeinanderfolgenden Versuche zur Wiedereinlegung des Schallers ausgeführt werden, in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt wird, wenn die Störung, die das selbsttätige Öffnen des Schalters veranlaßt hat, verschwindet, bevor das Stillsetzen bei geöffneter Stellung des Schalters erfolgt, so daß sich bei erneutem Öffnen des Schalters ein vollständiger Arbeitsgang a'bspielen kann.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Anlage wird Strom aus einem Netz 1 entnommen und einer Verbraucher- oder Nutzleitung 2 über eine Ausschaltvorrichtung oder einen Unterbrecher 3 zugeführt. Solange sich die Nutzleitung in normalem Betriebszustand be-
findet, ist sie mit dem Netz ι verbunden. Beim Eintreten von Unregelmäßigkeiten in der Leitung, wie sie durch Kurzschluß oder außerordentliche Belastung verursacht werden können, erhält eine Auslösespule 4 aus einem Stromwandler 5 Strom, um den Unterbrecher 3 zu öffnen, wodurch die Nutzleitung von dem Netz abgetrennt wird.
Weil nun der fehlerhafte Zustand, der den Unterbrecher in Tätigkeit gesetzt und die beiden Stromkreise getrennt hat, nur vorübergehend sein kann, ist es. erwünscht, daß. der Unterbrechungsschalter sich selbsttätig wieder schließt, ohne daß man erst warten muß, bis ein Aufseher feststellt, daß die Nutzleitung vom Netz abgeschaltet ist.
Um dieses Wiederschließen zu bewirken, ist ein motorgetriebenes. Relais 7 vorgesehen, das aus einem Motor 8, einer Schaltvorrichtung 9, die als Zeitschalter dient, und einer Schaltvorrichtung 10, die als Abschlußschalter dient, besteht. Weiter ist ein Relais 11 vorgesehen, das den Stromkreis der Schließspule 12 des Unterbrechers schaltet, und ein Hilfsrelais 13, das den Strom der Schließspule des Relais. 11 schaltet. Ein Handschalter 14 ist vorgesehen, um den Unterbrecher 3 von Hand zu betätigen und um das selbsttätige Arbeiten der Anlage nach Wunsch abstellen zu können.
Der Motor 8 hat zwei Feldwicklungen 15 und 16, die seinen Drehsinn umzukehren gestatten. Jeder Stromkreis dieser Wicklungen wird von dem Abschlußschalter 10 in Verbindung mit zwei Verriegelungsschaltern 17 und 18 geschaltet, die von dem Stromunterbrecher 3 betätigt werden.
Der Abschlußschalter 10 hat drei feste Kontaktstücke 20,21 und 22 und eine Kontaktplatte 24 von der in der Zeichnung dargestellten Form, die die Kontakte 21 und 22 in der Ausgangsstellung des Schalters geschlossen hält.
Der Zeitschalter 9 hat drei feste Kontaktstücke 25, 26 und 27, die von den verschiede- - nen zugehörigen Kontaktstreifen berührt werden können, wie es. in der Zeichnung angedeutet ist. Der Kontakt 25 kann nacheinander von den Streifen 28, 29 und 30 berührt werden, während 27 nacheinander von 31,32 und 33 berührt wird. Der Kontakt 26 wird nacheinander von allen genannten Streifen berührt. Der Kontakt 26 wird von dem Kontaktstreifen 28 etwas eher berührt als der Kontakt 27 von dem Streifen 31.
Durch geeignete Bemessung der Antriebsiibersetzung zwischen dem Motor und der Trommel, auf der der Zeitschalter 9 und der Abschlußschalter ι ο befestigt sind, kann für einen vollen Arbeitsgang des Relais jede gewünschte Zeitspanne eingestellt werden.
Ähnlich kann durch geeignete Bemessung der Abstände der Kontaktstreifen 31, 32 und 33 jede gewünschte Zeitspanne für das. Wiederschließen des Unterbrechers 3 eingestellt werden. Beispielsweise können die Streifen 31, 32 und 33 so voneinander entfernt sein, daß bis zum ersten Wiederschließen eine Zeitspanne von 30 Sekunden verstreicht, eine zweite Zeitspanne von 1 Minute zwischen der erneuten Öffnung nach dem Wiederschließen und einem zweiten Wiederschließen vergeht und eine dritte Zeitspanne von 2 Minuten zwischen der nächsten Öffnung und dem dritten Wiederschließen liegt.
Die Zeitspanne von x/2, 1 und 2 Minuten sind hier nur beispielsweise angegeben. Es ist klar, daß beliebige Zeitspannen durch geeignete Bemessung der Abstände der Kontaktstreifen 31, 32 und 33 erzielt werden können. Weiter kann das. Wiederschließen beliebig oft wiederholt werden, wenn man eine entsprechende Zahl von Kontaktstreifen zur Berührung mit den Kontakten 25, 26 und 27 vorsieht.
Das Relais 13, das zur Schaltung des Stromes der Schließspule 12 dient, um deren Stromkreis, nach jedem Schließen des Unterbrechers zu unterbrechen, dient ebenfalls dazu, weiteren Strom von der Schließspule fernzuhalten, wenn der Fehler in der Leitung noch andauert, und ist mit zwei Schaltern 34 und 35, einer Arbeitsspule 36 und einer Rückstellspule 37 ausgerüstet. Die Arbeitsspule 36 wird von den Zeitschalterstreifen 31, 32 und 33 in Verbindung mit dem Kontaktstück 27 und durch einen Schalter 39, der von dem Unterbrecher mitbetätigt wird, geschaltet. Die Rückstellspule 37 wird in ähnlicher Weise von den Kontaktstreifen 28, 29 und 30 und einem Schalter 40, der ebenfalls vom Unterbrecher 3 betätigt wird, geschaltet.
Der Handschaber 14 enthält einen Schalter
41 zur Schaltung des Schließspulenrelais. 11, einen Schalter 42 zur Betätigung einer zweiten Auslösespule 6 und einen Schalter 43, durch den das motorgetriebene Relais 7 stromlos gemacht werden kann, um das. selbsttätige Arbeiten der Anlage auszuschalten.
Der Schalter 43 ist normalerweise geschlossen, wenn der Handschalter 14 sich in der neutralen Stellung befindet. Wenn der Handschalter durch Schließen des Schalters in die_ »Auslösestellung« gebracht wird, wird der Schalter 43 geöffnet und so lange offengehalten, bis der Schalter 14 durch Schließung des. Schalters 41 in die »Schließstellung« gebracht wird.
Der Unterbrecher 3 wird geschlossen, wenn man durch Umlegen des Handschalters den Schalter 41 schließt. Das Schließspulen-
relais 11 erhält dann Strom durch den Schalter 45 eines x\bsperrelais 4.6, wodurch, der Stromkreis der Schließspule 12 geschlossen wird. Der Schalter 39 wird von dem Unterbrecher 3 mitgeschlossen,, wenn letzterer geschlossen wird, und gibt zusammen mit dem Schalter 41 des Handschalters, der Arbeitsspule 36 des Relais 13 Strom. Das Relais 13 wird dadurch in die offene Stellung gebracht und in dieser durch die Sperrklinke
44 festgehalten.
Das Absperrelais 46 ist so eingestellt, daß es nur auf außergewöhnliche Ströme von bestimmtem Wert anspricht und normalerweise in der stromlosen Lage bleibt. Ein Schalter 50 ist vorgesehen, um das. Relais elektrisch zurückzustellen.
Beim Auftreten von Unregelmäßigkeiten im Stromkreis 2, die übermäßige Ströme darin verursachen, erhält die Auslösespule 4 aus dem Stromwandler 5 hinreichend Strom, um den Unterbrecher zu öffnen. Der Unterbrecher 3 schließt im offenen Zustand die Schalter 18 und 40. Der Schalter 18 gibt gemeinsam mit den Kontaktstücken 21 und 22 und der Kontaktplatte 24 des. Abschlußschalters. 10 dem Motor 8 Strom, so daß dieser die Trommel vorwärts (in der Abbildung nach unten) dreht. Kurz nach dem Beginn der Drehung wird der Kontakt 20 von der Platte 24 des Abschlußschalters 10 berührt. Gleichzeitig werden die Kontakte 25 und 26 durch den Streifen 28 geschlossen. Hierdurch wird ein Stromkreis für das Relais 37 geschlossen, welcher folgenden Verlauf nimmt. Vom linken Pol 48 des. Schalters 47 (ganz unten in der Abbildung) durch den gewöhnlich geöffneten Schalter 14 über die Kontakte 43, die Kontakte 26, 25, die Kontakte bei 34, welche als geschlossen anzu- i nehmen sind, die Spule des Relais· ^γ, die Kontakte 40 am Hauptschalter, die Kontakte
45 und von dort zurück zum rechten Pol \ 49 am Schalter 47 (ganz unten in der Abbil- '■ dung). In diesem Stromkreis spricht das Relais 37 an und veranlaßt den Anker des : Relais 36, herabzufallen und durch das Kontaktstück 3 5 einen Stromkreis für das Relais 11 vorzubereiten, welcher folgenden Verlauf nimmt. Vom linken Pol 48 des Schalters ! 47 (ganz unten in der Abbildung) durch den ) gewöhnlich geöffneten Schalter 14 über die i Kontakte 43, die Kontakte 26, 27, welche zunächst noch offen sind, die durch das. Kontaktstück 35 überbrückten Kontakte, am Schalter 14 vorbei nach der Wicklung des. Relais 11, von dort über die Kontakte 45 und zurück zum rechten Pol 49 des Schalters 47 (ganz unten in der Abbildung). Werden nun noch beispielsweise 30 Sekunden die Kontakte 26, 27 durch das Auflaufen -des Kontaktstückes 31 geschlossen, so spricht das Relais 11 in dem eben beschriebenen Stromkreis an und schließt den Stromkreis der Schließspule 12 des Hauptschalters. Dieser Schalter wird also geschlossen und kann durch die Klinke am Relais. 6 in dieser Stellung gehalten werden, wenn der Anker des Relais 6 nicht durch einen zu starken Strom in der Spule 4 nach oben gezogen wird. In diesem Falle, d.h. wenn der Riegel des Relais 6 in den Riegel des Relais 12 eingreift, bleibt der Schalter geschlossen, auch wenn das Relais 11 aberregt wird. Tatsächlich erfolgt eine solche Aberregung des Relais. 11, sobald der Schalter 3 geschlossen worden ist. Es ist dann nämlich folgender Stromkreis geschlossen. Vom linken Pol 48 des Schalters 47 (ganz unten in der Abbildung) durch den gewöhnlich offenen Schalter 14 über die Kontakte 43, über die Kontakte 26, 27, die Spule des Relais 36, die durch das Kontaktstück 39 überbrückten Kontakte und über die Kontakte 45 zurück zum rechten Pol 49 des Schalters 47 (ganz unten in der Abbildung). In diesem Stromkreis spricht das Relais 36 an und unterbricht den Stromkreis des Relais 11 durch Abheben des Kontaktstückes 35. Wenn der Riegel des. Relais 6 nicht in den Riegel des. Relais 12 eingegriffen hat, so fällt der Schalter 3 beim Abfallen des Relais 11 zurück, und der Stromkreis des Relais 36 wird wieder unterbrochen. Dieses Relais fällt jedoch nicht ebenfalls zurück, so daß der Stromkreis des Relais 11 unmittelbar wieder geschlossen würde, sondern der Anker des. Relais 36 wird durch den Riegel 44 des Relais 37 in seiner oberen Stellung gehalten, in der die oberen Kontakte durch' das Kontaktstück 34 geschlossen sind. Werden nun nach dem ersten erfolglosen Versuch die Kontakte 25, 26 durch das Kontaktstück 29 wieder geschlossen, so wird der Stromkreis des Relais, yj geschlossen, welches anspricht und den Anker des Relais. 36 veranlaßt, herabzufallen, wodurch der Stromkreis für das Relais 11 an den Kontakten 3 5 wieder vorbereitet wird. Beim zweiten Versuch zur Wiedereinschaltung, welcher erfolgt, wenn das Kontaktstück 32 auf die Kontakte 26, 27 aufläuft, wird dann das. Relais 11 in der bereits beschriebenen Weise von neuem erregt.
Wenn der fehlerhafte Zustand vor dem Wiederschließen des Unterbrechers. 3 bereits beseitigt ist, bleibt der Unterbrecher geschlossen und der Motor erhält mittels des Schalters 17 über'die Kontakte 20 und 21 und die Platte 24 des Abschlußschalters 10 Strom, um das Relais 7 zurückzudrehen, bis der Kontakt 20 von der Platte 24 frei wird. Damit wird der Motor stromlos, und das Relais bleibt in dieser Lage, bis ein neuer Fehler
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das selbsttätige Arbeiten des Unterbrechers auslöst.
Wenn der Fehler aber noch nicht beseitigt ist, wird der Unterbrecher sofort wieder geöffnet, je nach der zeitlichen Einstellung der Vorrichtung, die mit der Auslösespule 4 verbunden ist, und statt daß der Motor durch den Schalter 17 Rücklauf strom erhält, erhält er weiterhin durch, den Schalter 18 Strom zum Vorwärtslaufen. Der Kontaktstreifen 29 des Zeitschalters 9 berührt dann, wie erwähnt, die Kontakte 25, 26 und gibt zusammen mit dem Schalter 40 des Unterbrechers der Rückstellspule 37 des Relais 13 Strom. Der Hauptschalter 35 des Relais 13 wird daraufhin geschlossen, und nach einer Zeitspanne von im wesentlichen 1 Minute, dje von den Zwischenräumen der Streifen 31 und 32 abhängt, erhält das Relais 11 wiederum Strom, um das Wiederschließen des Unterbrechers 3 zu bewirken.
Wenn der fehlerhafte Zustand der Verbraucherleitung nunmehr beseitigt ist, wird, wie oben beschrieben, der Motor seinen Drehsinn umkehren und sich selbst in die Ausgangsstellung zurückdrehen. Wenn jedoch der Fehler weiterhin besteht, wird der Unterbrecher sich sofort wieder öffnen und der Motor weiter vorwärts laufen. Nach einer Zeitspanne, -die von dem Abstand zwischen den Kontaktstreifen 32 und 33 abhängt, wird der Unterbrecher zum drittenmal wieder geschlossen und das Relais 13 gleichzeitig zur Öffnung des Schalters 35 und Stromlosmachung 'der Schließspüle des Relais, 11 betätigt.
Wenn der Unterbrecher sich nach dem "dritten Wiederschließen wiederum öffnet, dann läuft der Motor 8 im ursprünglichen Sinn weiter, bis. der Kontakt 22 von der Platte 24 frei wird. Dann ist der Motor 8 stromlos und bleibt in seiner Lage, bis der Unterbrecher 3 von Hand oder mittels des- Schal- - ters 41 geschlossen wird, nachdem der Fehler beseitigt ist. Das, Relais 7 begibt sich dann selbst in die dargestellte Ausgangsstellung zurück.
Wenn man den Unterbrecher 3 öffnen und das selbsttätige Wiedereinschalten durch die Vorrichtung abstellen will, um Arbeiten an dem Unterbrecher 3 oder an der Nutzleitung 2 vornehmen zu können, wird der Schalter 43 geöffnet.
Mittels der beschriebenen Anlage läßt sich das selbsttätige Wiederschließen eines Stromunterbrechers beliebig· oft mit beliebigen Zeitspannen nach dem Eintreten einer Unregelmäßigkeit in dem Stromkreise bewirken und weiteres selbsttätiges Arbeiten des Unterbrechers, ausschalten, wenn der fehlerhafte Zustand nach einer bestimmten Zahl von Wiederholungen des. Wiederschließens noch andauert.
Die Erfindung ist nicht auf vorliegende Ausführungen und die hier besonders beschriebene Anordnung beschränkt, da sich Abänderungen sowohl in der Bauart wie auch in der Zeitschaltung im Rahmen der Erfindung vornehmen lassen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum selbsttätigen Wiederschließen von Schaltern in gewissen Zeitabständen, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltvorgänge, welche durch eine beim erstmaligen Öffnen des Schalters, (3) in Tätigkeit tretende ZeitschaltvOrrichtung (7) ausgelöst werden, sich in Zeitabständen von verschiedener Größe wiederholen, zum Zweck, den Schalter versuchsweise zu schließen und je nach dem Ausfall des Versuchs geschlossen zu halten oder wieder zu öffnen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Zekschaltvorrichtung, daß die aufeinanderfolgenden Versuche zur Wiedereinschaltung in Zeitabständen von zunehmender Größe erfolgen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach Ablauf eines vollständigen Arbeitsganges der Zeitschaltvorrichtung, währenddessen mehrere Versuche zur Wiedereinschaltung erfolgt-sind, ein Stillsetzen der Vorrichtung bei geöffneter Stellung des, Hauptschalters erfolgt, wenn die Störung, welche das selbsttätige Öffnen des. Schalters veranlaßt hat, beim letzten Versuch zur Wiedereinschaltung noch besteht.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitschaltvorrichtung in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt wird, wenn die Störung, welche das selbsttätige Öffnen des Schalters (3) veranlaßt hat, verschwindet, bevor das Stillsetzen bei geöffneter Stellung des Schalters, erfolgt, so daß sich bei erneutem Öffnen des Schalters (3) ein vollständiger Arbeitsgang abspielen kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEW65174D 1923-01-05 1924-01-01 Einrichtung zum selbsttaetigen Wiederschliessen von Schaltern in gewissen Zeitabstaenden Expired DE442045C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967623C (de) * 1939-09-20 1957-11-28 Siemens Ag Schalteinrichtung zum Beseitigen von Lichtboegen in Hochspannungsnetzen und -anlagen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967623C (de) * 1939-09-20 1957-11-28 Siemens Ag Schalteinrichtung zum Beseitigen von Lichtboegen in Hochspannungsnetzen und -anlagen

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