DE443479C - Umdrehungszaehlwerk fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Umdrehungszaehlwerk fuer Rechenmaschinen

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DE443479C
DE443479C DED49939D DED0049939D DE443479C DE 443479 C DE443479 C DE 443479C DE D49939 D DED49939 D DE D49939D DE D0049939 D DED0049939 D DE D0049939D DE 443479 C DE443479 C DE 443479C
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Kabelindustrie A G
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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Kabelindustrie A G
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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  • Umdrehungszählwerk für Rechenmaschinen. Es sind Umdrehungszählwerke für Rechen-. maschinen bekannt, deren Antrieb so ge,-steuert wird, daß bei positiver Drehung des Schaltwerkes das Umdrehungszählwerk positiv oder negativ und bei negativer Drehung auch positiv oder negativ zählt, zu dem Zweck, bei Bildung positiver und negativer Produkte stets den richtigen Multiplikator und beim Dividieren den richtigen Quotienten ablesen zu können.
  • Vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls ein Umdrehungszählwerk für Rechenmaschinen mit Schaltung des Antriebes nach obiger Art. Während die bekannten Umdrehungszählwerke zur Umsteuerung des Antriebes umständliche Wendegetriebe oder deren Äquivalente benutzen, ist die neue Vorrichtung sehr einfach.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsformen dargestellt.
  • Auf der Schaltwerkachse i (Abb. i) ist in bekannter Weise das Exzenter a befestigt, das in ebenfalls bekannter Weise von dem Einzahn 3 umgriffen wird. Der Einzahn 3 besitzt jedoch außer dem üblichen Schlitz einer zweiten, 5, in welche sich die Stifte 6 oder 7, die in dem Schieber 8 angebracht sind, nach Wahl einstellen lassen (Abb. i und 3). Diese Schaltung wird durch den Steuerhebel 9 vorgenommen, der mit seinem unteren Ende auf den an der Seitenwand der Maschine ,geführten Schieber einwirkt und durch die Feder io in den zwei Schaltlagen einrastet. Gemäß der Erfindung wird nun die Spitze des Einzahnes 3, je nachdem ob der Stift 6 oder ; iii einem der Schlitze 4. oder 5 liegt, vor- oder rückwärts arbeiten, wenn das Exzenter z sich dreht. Um das ungehinderte Schwingen des linken Endes des Einzahnes bei Einschaltung des Stiftes 6 in den Schlitz 5 zu gestatten, endet der Schlitz :4 mit einer Erweiterung.
  • Eine andere Ausführungsform zeigt Abb. -2. Hier trägt der Einzahn 3 die beiden Lenkstangen i i und 12, die gelenkig mit ihm verbunden sind. Am unteren Ende tragen die Lenkstangen je einen Stift, mit welchen sie in ortsfesten Schlitzen 13 gleiten, die entweder unmittelbar in der Seitenwand der 'Maschine oder, wie dargestellt, in einer besonderen Platte an -ebraclit sind. Durch Verstellung des Schalthebels 9 tritt ein Randausschnitt des Schiebers 14 über den einen oder anderen Stift der Lenkstangen 11, 12 und bewirkt dadurch, daß die Spitze des als zwei= armiger Hebel ausgebildeten Einzahnes 3 analog der Ausführungsform nach Abb. t entweder vor- oder rückwärts arbeitet.
  • Die Erfindung ist auch für Recheninascliinen benutzbar, die, wie die bekannten Sprossenradrechenmaschinen, einen Antrieb in bei-@den Drehrichtungen erfordern. Die Abbildungen lassen erkennen, daß in beiden Stellungen des Steuerhebels 9 der Einzahn Bewegungen vollführt, die den wechselnden Drehungen der Kurbel entsprechen; jedoch sind diese Bewegungen in der einen Stellung des Steuerhebels entgegengesetzt denen in der anderen Stellung des Steuerhebels. Daher kann eine Plusdrehung der Kurbel entweder einen Plus-oder Minusantrieb des Zahnrades i9 (Abb. i) und ebenfalls eine Minusdrehung der Kurbel entweder einen Plus- oder Minusantrieb des Zahnrades i9, d. h. des Umdrehungszählwerkes, hervorrufen.
  • Das Umdrehungszählwerk ist, wie üblich, auf der linken Seite im Zählwerk- ehäuse 15 (Abb. 3) untergebracht und besteht im wesentlichen aus mehreren mit je zehn Ziffern besetzten Zifferntrommeln, die den verschiedenen Dekaden zugehören. Jede Zifferntrommel trägt auf der einen Seite ein Zahnrad 16, auf der anderen den Daumen 17- In je ein Zahnrad 16 fällt eine Sperrklinke 18 (Abb. i) und greift ein Zahnrad i9, mit welch letzterem (mit Ausnahme der Einerdekade) je ein Zahnrad ?o in starrer Verbindung steht. Nach jeder volleildeten Umdrehung, gleichgültig in welcher Richtung, schaltet der Daumen 1 7 111 bekannter Weise die Zifferntrommel der nächsthöheren Dekade um eine Stelle weiter.

Claims (1)

  1. PATENTANSI'IZUCll: Umdrehungszählwerk für Rechenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dal1 ein in bekannter Wise durch ein Exzenter (z) an-etriebener Einzahn (3) al:, zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, der nach Wahl entweder auf der einen oder auf der anderen Seite festgelialtcn wird, um seine Bc%vcbun-eii uinzukclireii.
DED49939D Umdrehungszaehlwerk fuer Rechenmaschinen Expired DE443479C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742466C (de) * 1940-11-05 1944-04-19 Telephonwerke Deutsche Antrieb fuer das Umdrehungszaehlwerk von Rechenmaschinen u. dgl.
DE1116927B (de) * 1955-08-25 1961-11-09 Walther Bueromaschinen Ges M B Umdrehungszaehlwerk

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742466C (de) * 1940-11-05 1944-04-19 Telephonwerke Deutsche Antrieb fuer das Umdrehungszaehlwerk von Rechenmaschinen u. dgl.
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