DE4436614C2 - Fahrrad-Anhänger - Google Patents
Fahrrad-AnhängerInfo
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- DE4436614C2 DE4436614C2 DE19944436614 DE4436614A DE4436614C2 DE 4436614 C2 DE4436614 C2 DE 4436614C2 DE 19944436614 DE19944436614 DE 19944436614 DE 4436614 A DE4436614 A DE 4436614A DE 4436614 C2 DE4436614 C2 DE 4436614C2
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrrad-Anhänger mit
einem Fahrgestell und einer kastenförmigen Wanne aus
Kunststoff, deren Wannenboden außen eingeformte Aufnahmen
für das Fahrgestell aufweist.
Fahrrad-Anhänger mit Kunststoffwannen als Transportbehälter
besitzen ein geringeres Gewicht als Fahrrad-Anhänger aus
Holz oder Metall.
Ein Fahrrad-Anhänger mit einer einfachen Kunststoffwanne
wird in der DE 93 20 209 U1 offenbart. Dieser weist jedoch,
wie die anderen bisher bekannten Fahrrad-Anhänger mit
Kunststoffwannen eine unzureichende Stabilität und
Belastbarkeit auf. Außerdem ist die Befestigung der
Kunstoffwannen am Fahrgestell problematisch.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Fahrrad-Anhänger mit
einer Kunststoffwanne und einem Fahrgestell zu schaffen, der
ein geringes Gewicht bei gleichzeitig hoher Stabilität und
Belastbarkeit aufweist und eine sichere Verbindung zwischen
Kunststoffwanne und Fahrgestell gewährleistet und insgesamt
gute Fahreigenschaften aufweist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Die sich daran anschließenden Unteransprüche stellen vorteilhafte und
förderliche Ausgestaltungen der Erfindung dar.
Der Fahrrad-Anhänger weist erfindungsgemäß eine
doppelschalig ausgebildete und vorzugsweise im
Rotationsschmelzverfahren aus einem thermoplastischen
Kunststoff einstückig hergestellte Wanne mit einer
Innenwandung und einer dazu beabstandeten Außenwandung auf.
Zur Stabilisierung sind auf dem Wannenboden flächenmäßig
verteilt mehrere, einstückig mit dem Wannenboden geformte
Verbindungselemente zwischen der Innenwandung und der
Außenwandung angeordnet. Für das Fahrgestell sind im
Wannenboden eingeformte Aufnahmen vorgesehen.
Der erfindungsgemäße Fahrrad-Anhänger besitzt im Verhältnis
zu seinem Fassungsvolumen nur ein geringes Gewicht und weist
trotzdem eine hohe Stabilität und mechanische Belastbarkeit
auf. Außerdem weist die doppelschalige, im
Rotationsschmelzverfahren hergestellte Kunststoffwanne eine
hohe Schlagfestigkeit auf, so daß Beschädigungen vermieden
werden.
Das Fahrgestell ist über die im Wannenboden eingeformten
Aufnahmen sicher mit der Kunststoffwanne verbunden.
Dieser Fahrrad-Anhänger besitzt aufgrund seines geringen
Gewichts, seiner großen Stabilität und der optimalen
Fahrgestellbefestigung günstige Fahreigenschaften. Außerdem
ist der Luftwiderstand des Fahrrad-Anhängers aufgrund der
Formgebung gering.
Das Material der Kunststoffwanne ist vorzugsweise
Polyethylen. Die nur aus einem Kunststoffmaterial einstückig
hergestellte Wanne kann in umweltfreundlicher Weise recycelt
werden, indem die Kunststoffwanne zu Granulat verarbeitet
und dem Rohstoffkreislauf wieder zur Verfügung gestellt
wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist für die
Kunststoffwanne ein abnehmbarer und über ein Scharniergelenk
aufklappbarer Deckel vorgesehen. Dieser Deckel ist ebenso
wie die Wanne doppelschalig ausgebildet und vorzugsweise im
Kotationsschmelzverfahren hergestellt.
Der Fahrrad-Anhänger mit doppelschaliger Kunststoffwanne und
Deckel stellt in vorteilhafter Weise aufgrund der
Luftschicht zwischen der Innen- und Außenwandung einen
thermisch isolierten Behälter dar, in dem sich z. B.
Getränke und Lebensmittel über einen längeren Zeitraum kühl
lagern und transportieren lassen.
Der gesamte Innenraum der Kunststoffwanne kann für die
verschiedensten Transportzwecke individuell frei gestaltet
werden.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt,
welches nachfolgend näher erläutert wird. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Fahrrad-Anhängers,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Fahrrad-Anhängers
im Bereich des Scharniergelenkes bei abgenommenem
Deckel,
Fig. 3 eine Unteransicht des Wannenbodens,
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt (I-I, vgl. Fig. 2) durch
den Deckel im Bereich des Scharniergelenkes,
Fig. 4A einen senkrechten Schnitt (IA-IA, vgl. Fig. 2)
durch die Wanne im Bereich des Scharniergelenkes,
Fig. 5 einen senkrechten Schnitt (II-II, vgl. Fig. 2)
durch den Deckel im Bereich des Scharniergelenkes,
Fig. 5A einen senkrechten Schnitt (IIA-IIA, vgl. Fig. 2)
durch die Wanne im Bereich des Scharniergelenkes,
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt (III-III, vgl. Fig. 2)
durch den Deckel im Bereich des Scharniergelenkes,
Fig. 6A einen senkrechten Schnitt (IIIA-IIIA, vgl. Fig. 2)
durch die Wanne im Bereich des Scharniergelenkes,
Fig. 7 bis Fig. 7B jeweils senkrechte Schnitte (I-I und IA-IA)
durch die Wanne und den Deckel im Bereich des
Scharniergelenkes in verschiedenen Stellungen des
Deckels,
Fig. 8 bis Fig. 8C jeweils senkrechte Schnitte (II-II und IIA-IIA)
durch die Wanne und den Deckel im Bereich des
Scharniergelenkes in verschiedenen Stellungen des
Deckels,
Fig. 9 und Fig. 9A jeweils senkrechte Schnitte (III-III und
IIIA-IIIA) durch die Wanne und den Deckel im
Bereich des Scharniergelenkes in zwei Stellungen des
Deckels,
Fig. 10 einen senkrechten Schnitt quer zur Längserstreckung
eines im Wannenboden eingeformten
Verbindungselementes,
Fig. 10A einen senkrechten Schnitt in Längserstreckung eines
im Wannenboden eingeformten Verbindungselementes,
Fig. 10B einen senkrechten Schnitt durch ein im Wannenboden
eingeformtes Verbindungselement, welches sich
gegenüber der Innenwandung abstützt,
Fig. 11 einen senkrechten Schnitt durch eine im Wannenboden
eingeformte Aufnahme für das Fahrgestell mit
angeformtem Verbindungselement,
Fig. 11A einen senkrechten Schnitt durch ein innerhalb der
Aufnahme für das Fahrgestell eingeformtes
Verbindungselement in Längserstreckung desselben,
Fig. 12 einen senkrechten Schnitt im Wannenrand- und
Deckelrandbereich bei aufgesetztem Deckel,
Fig. 13 einen senkrechten Schnitt durch die Wannenseitenwand
im Bereich des Radkastens.
Der Fahrrad-Anhänger weist eine Wanne (1) aus Kunststoff und
ein daran festlegbares Fahrgestell (2) auf. Die Wanne (1) ist
doppelschalig ausgebildet und im Rotationsschmelzverfahren aus
einem thermoplastischen Kunststoff, vorzugsweise Polyethylen,
einstückig hergestellt. Das aus Kunststoffgranulat bestehende
Ausgangsmaterial wird dabei in eine aufheizbare und
erfindungsgemäß ausgebildete Werkzeugform gefüllt, die während
des Schmelz- und Abkühlprozesses um verschiedene Achsen
rotiert. Das Kunststoffgranulat oder -pulver kann ein
Treibmittel (z. B. CO₂) enthalten, so daß neben dem
Aufschmelzen auch eine Aufschäumung des Kunststoffmaterials
ermöglicht wird.
Durch das Rotationsschmelzverfahren wird eine für die
jeweilige Anforderung optimale Oberfläche der Kunststoffwanne
erzielt, z. B. äußerst glatt oder matt. Das Kunststoffmaterial
kann unterschiedlich eingefärbt sein, so daß Kunststoffwannen
in beliebigen Farben herstellbar sind.
Die doppelwandig ausgebildete Wanne (1) weist eine
Innenwandung (1A) und dazu beabstandet eine Außenwandung (1B)
auf. Zur Stabilisierung sind auf dem Wannenboden (10)
flächenmäßig verteilt mehrere, einstückig mit dem Wannenboden
(10) geformte Verbindungselemente (14) zwischen der
Innenwandung (1A) und der Außenwandung (1B) angeordnet.
Zusätzlich sind im Wannenboden (10) eingeformte Aufnahmen (15)
für das Fahrgestell (2) vorgesehen.
Zur Bildung eines kammerartigen Verbindungselementes (14) ist
die Außenwandung (1B) des Wannenbodens (10) jeweils nach innen
als Verbindungssteg (14A) eingeformt und geht einstückig in
die Innenwandung über. Die in Fig. 3 gezeigten
Verbindungselemente (14) weisen parallel zu den Wandungen (1A,
1B) einen langlochförmigen Querschnitt auf. Senkrecht zu den
Wandungen (1A, 1B) weisen die Verbindungselemente (14) in
Richtung der Längserstreckung einen trapezförmigen Querschnitt
auf - vgl. Fig. 10A; quer dazu weisen sie einen V-förmigen
Querschnitt auf - vgl. Fig. 10. In einer nicht dargestellten
Ausführungsform weisen die Verbindungselemente (14) parallel
zu den Wandungen (1A, 1B) einen runden Querschnitt auf. Die
kammerartigen Verbindungselemente weisen dann eine
Kegelstumpf-Form auf.
Die eingeformten Aufnahmen (15) für das Fahrgestell (2) weisen
einen rechteckigen Querschnitt mit herstellungsbedingten
Verrundungsecken auf. In einer alternativen Ausführungsform
weisen diese Aufnahmen (15) einen halbkreisförmigen
Querschnitt auf.
Das Fahrgestell (2) weist eine im wesentlichen fünfeckige, aus
Rundrohren (20) gebildete Grundform mit einer innerhalb der
fünfeckigen Grundform verlaufenden, aus einem Rundrohr
gebildeten Traverse (21) auf. An beiden Enden der Traverse
(21) ist jeweils ein Vierkantrohr (21A, 21B) zur Aufnahme
eines Torsionsfederelementes für eine Schwinge (nicht
dargestellt) zur federnden Lagerung der Laufräder (6)
angeschweißt. Frontseitig ist am Fahrgestell (2) eine von
einem Vierkantrohr gebildete Deichselaufnahme (22)
angeschweißt.
Der umlaufende fünfeckige Rahmen des Fahrgestelles (2) liegt
innerhalb der zu unterstützenden Wannenbodenfläche und ist
dort in den eingeformten Aufnahmen (15) sicher gehalten. Der
Wannenboden (10) wird dort unterstützt, wo das Lastgewicht
aufgesetzt wird. Auf diese Weise wird in vorteilhafter Weise
Material für das Fahrgestell (2) eingespart, was eine
deutliche Gewichtsreduzierung erbringt.
Im Wannenboden (10) sind Muttern oder Gewindehülsen zur
Aufnahme von Befestigungsschrauben (nicht dargestellt) für das
Fahrgestell (2) eingeformt.
In den eingeschweißten Aufnahmen (15) für das Fahrgestell (2)
sind zusätzlich Verbindungselemente (17) eingeformt, welche
einstückig in die Aufnahmen (15) übergehen - vgl. Fig. 11 und
11A.
An den Wannenseitenwänden (11) sind Radkästen (12) einstückig
angeformt - vgl. Fig. 13. Der Radsturz ist um 3° gegen die
Vertikale geneigt. Der Wannenrand (13) weist ein S-förmiges
Profil (13A) unter Ausbildung einer Rinne (13B) für eine
Zurrschnur zur Fixierung einer Abdeckplane (nicht dargestellt)
für die nach oben offene Wanne (1) auf.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Fahr
rad-Anhänger für die Wanne (1) einen abnehmbaren und auf den
Wannenrand (13) aufsetzbaren, doppelschaligen Deckel (3) auf.
Dieser Deckel (3) ist ebenso wie die Wanne (1) aus einem
thermoplastischen Kunststoff im Rotationsschmelzverfahren
einstückig hergestellt, wobei der Deckel (3) eine Innenwandung
(3A) und dazu beabstandet eine Außenwandung (3B) aufweist.
Auf der Deckeloberseite (30) sind flächenmäßig verteilt
mehrere, einstückig eingeformte Verbindungselemente (32)
zwischen der Deckel-Innenwandung (3A) und der Deckel-Außen
wandung (3B) zur Stabilisierung des Deckels (3)
angeordnet. Der Deckelrand (31) weist einen Auflagesteg (31A)
mit angeformter Haltesicherungsnase (31B) auf. Dabei überragt
die Haltesicherungsnase (31B) das S-förmige Wannenrandprofil
(13A) bei aufgesetztem Deckel (3) teilweise.
Der Deckel (3) ist über ein stirnseitig angeordnetes
Scharniergelenk (4) aufklappbar und abnehmbar an der Wanne (1)
gehalten. Der Deckel (3) und die Wanne (1) weisen dabei
jeweils ein einstückig angeformtes Gelenkelement (40, 41) auf.
Am Wannenrand (13) ist eine sich nahezu parallel zum Rand (13)
erstreckende rinnenartige Gelenkpfanne (40A) zur Aufnahme
einer am frontseitigen Deckelrand (31) angeformten
zylinderförmigen Gelenkwulst (41A) eingeformt - vgl. Fig. 4,
4A, 7-7B. Der Deckel (3) ist mit seiner angeformten
Gelenkwulst (41A) in der Gelenkpfanne (40A) drehbar gehalten.
Zu beiden Seiten der Gelenkwulst (41A) ist am Deckelrand (31)
ein halbkreisförmiges Verriegelungsprofil (41B) angeformt. Das
Verriegelungsprofil (41B) wirkt mit einer zu beiden Seiten der
Gelenkpfanne (40A) am Wannenrand (13) eingeformten, im
Querschnitt hinterschnittenen W-förmigen Aufnahme (40B)
zusammen. Die W-förmige Aufnahme (40B) besitzt zwei sich
gegenüberliegende viertelkreisförmige Verriegelungsnasen
(40B*) - vgl. Fig. 5, 5A, 8-8C. Durch das Zusammenwirken
von Verriegelungsprofil (41B) und Verriegelungsnasen (40B*)
ist der Deckel (3) in der aufgeklappten Stellung am Wannenrand
(13) gesichert gehalten. Erst in einer Schwenkstellung des
Deckels (3) von ca. 70°-80° kann der Deckel (3) abgenommen
werden - vgl. Fig. 8A. Fig. 8 zeigt den Deckel (3), wie er von
oben mit seinem Verriegelungsprofil (41B) in die W-förmige
Aufnahme (40B) mit den Verriegelungsnasen (40B*) eingesetzt
bzw. herausgenommen wird. In Fig. 8 befindet sich der Deckel
(3) in einer gesicherten Klappstellung. Fig. 8C zeigt den
Deckel (3) in der Schließstellung. Selbstverständlich ist es
auch möglich (nicht dargestellt), daß die am Wannenrand
angeordneten Gelenkelemente am Deckelrand angeordnet sind und
umgekehrt.
Am frontseitigen Wannenrand (31) und am frontseitigen
Deckelrand (13) ist zu beiden Seiten der Verriegelungsnasen
(40B*) bzw. des Verriegelungsprofiles (41B) jeweils ein
Führungs- und Stabilisierungsprofil (5A, 5B) angeformt, welche
in der Deckelschließstellung und in einer Deckelklappstellung
formschlüssig ineinander greifen - vgl. Fig. 6, 6A, 9, 9A.
Fig. 9 zeigt den Deckel (3) in einer Klappstellung, Fig. 9A in
der Schließstellung. Die Führungs- und Stabilisierungsprofile (5A, 5B)
verteilen das Deckelgewicht in einer Klappstellung
gleichmäßig über ihre Auflageflächen. Außerdem dienen die
Führungs- und Stabilisierungsprofile (5A, 5B) als
Einsteckhilfe beim Einsetzen des Deckels (3). Sie weisen
vorzugsweise einen sichelförmigen Querschnitt auf.
In einer nicht dargestellten Ausführungsform ist zwischen
Deckel (3) und Wanne (1) eine Teleskophaltestange angeordnet,
welche den Deckel (3) in der jeweils eingestellten
Klappstellung hält.
Die Anhänger-Deichsel ist an der Deichselaufnahme (22)
abnehmbar gehalten. Sie ist von einer seitlich am Fahrrad
ankuppelbaren Tiefdeichsel oder einer am Sattelrohr des
Fahrrades auskuppelbaren Deichsel gebildet.
Der Fahrrad-Anhänger besitzt vorzugsweise eine vom Fahrrad aus
zu betätigende Bremsvorrichtung, was die Sicherheit beim
Fahren mit diesem Anhänger deutlich erhöht.
In die Wanne (I) sind auch ein oder mehrere Kindersitze
herausnehmbar einsetzbar.
Die Abmessungen der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform
betragen:
Länge (außen): 115 cm,
Länge (innen): 96 cm,
Breite (außen): 85 cm,
Breite (innen): 62 cm,
Höhe (außen): 38 cm,
Höhe (innen): 30 cm,
Fassungsvolumen: 178 l.
Länge (außen): 115 cm,
Länge (innen): 96 cm,
Breite (außen): 85 cm,
Breite (innen): 62 cm,
Höhe (außen): 38 cm,
Höhe (innen): 30 cm,
Fassungsvolumen: 178 l.
Die Masse der Wanne beträgt ca. 9 kg,
die Masse des Deckels ca. 4 kg, und
die Masse des Fahrgestells 5 kg.
die Masse des Deckels ca. 4 kg, und
die Masse des Fahrgestells 5 kg.
Selbstverständlich sind diese Angaben nur exemplarisch.
Der erfindungsgemäße Fahrrad-Anhänger läßt sich natürlich in
seinen Abmessungen verschieden dimensionieren.
Claims (32)
1. Fahrrad-Anhänger mit einem Fahrgestell (2) und einer
kastenförmigen Wanne (1) aus Kunststoff, deren Wannenboden
(10) außen eingeformte Aufnahmen (15) für das Fahrgestell
(2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Wanne (1) doppelschalig ausgebildet und aus einem thermoplastischen Kunststoff hergestellt ist, wobei die Wanne (1) eine Innenwandung (1A) und dazu beabstandet eine Außenwandung (1B) aufweist,
- - und auf dem Wannenboden (10) flächenmäßig verteilt mehrere, einstückig mit dem Wannenboden (10) geformte Verbindungselemente (14), die entweder stoffschlüssig oder als Stützelemente zwischen der Innenwandung (1A) und der Außenwandung (1B) zur Stabilisierung angeordnet sind.
2. Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wanne (1) im Rotationsschmelzverfahren aus einem
thermoplastischen Kunststoff einstückig hergestellt ist.
3. Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenwandung (1A) und die Außenwandung (1B) der Wanne
(1) im Tiefziehverfahren aus einem thermoplastischen
Kunststoff hergestellt sind und über eine umlaufende
Schweißnaht miteinander verbunden sind.
4. Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenwandung (1A) des Wannenbodens (10) jeweils zur
Bildung eines kammerartigen Verbindungselementes (14) nach
innen als Verbindungssteg (14A) eingeformt ist und einstückig
in die Innenwandung (1A) übergeht.
5. Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 1 und 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Außenwandung (1B) des Wannenbodens
(10) jeweils zur Bildung eines kammerartigen
Verbindungselementes (14) nach innen als Verbindungssteg (14A)
eingeformt ist, wobei die Innenwandung (1A) sich auf den
Verbindungselementen (14) abstützt.
6. Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (14) parallel zu
den Bodenwandungen (1A, 1B) einen langlochförmigen Querschnitt
aufweisen.
7. Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (14) parallel zu
den Bodenwandungen (1A, 1B) einen kreisringförmigen Querschnitt
aufweisen.
8. Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (14) senkrecht zu
den Bodenwannenwandungen (1A, 1B) in Richtung der
Längserstreckung jeweils des Verbindungselements (14) einen
nach unten offenen trapezförmigen Querschnitt und senkrecht
dazu einen nach unten offenen V-förmigen Querschnitt
aufweisen.
9. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die eingeformten schalenartigen
Aufnahmen (15) für das Fahrgestell (2) jeweils einen annähernd
rechteckigen Querschnitt mit randseitiger Verrundung
aufweisen.
10. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die eingeformten Aufnahmen (15)
für das Fahrgestell (2) jeweils einen halbkreisförmigen
Querschnitt mit randseitiger Verrundung aufweisen.
11. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das rahmenartige Fahrgestell (2)
einen inneren, randseitig beabstandeten Bereich des
Wannenbodens (10) unterstützend, angeordnet ist und in eine
frontseitige Deichselaufnahme (22) übergeht.
12. Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Fahrgestell (2) eine polygonale, insbesondere eine im
wesentlichen fünfeckige Grundform aufweist.
13. Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Fahrgestell (2) eine kreisförmige oder
teilkreisförmige Grundform aufweist.
14. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jeweils an zwei gegenüberliegenden
Außenwänden der Wannenseitenwände (11) Radkästen einstückig
angeformt sind.
15. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in den eingeformten Aufnahmen (15)
für das Fahrgestell (2) zusätzlich kraft- und/oder
formschlüssig Verbindungselemente (17) eingeformt sind, welche
einstückig in die Aufnahmen (15) übergehen.
16. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß im Wannenboden (10) Muttern oder
Gewindehülsen zur Aufnahme von Befestigungsschrauben für das
Fahrgestell (2) eingeformt sind.
17. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Wannenrand (13) ein S- oder
Z-förmiges Profil (13A) unter Ausbildung einer Rinne (13B)
insbesondere zur Aufnahme einer Zurrschnur zur Fixierung einer
Abdeckplane für die nach oben offene Wanne (1) aufweist.
18. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (1) frontseitig eine
eingeformte Aufnahme (16) für eine mit dem Fahrgestell (2)
verbundene Anhänger-Deichsel aufweist.
19. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (1) einen abnehmbaren
und auf den Wannenrand (13) aufsetzbaren, doppelschaligen
Deckel (3) aufweist, der aus einem thermoplastischen
Kunststoff hergestellt ist, wobei der Deckel (3) eine
Innenwandung (3A) und dazu beabstandet eine Außenwandung (3B)
aufweist, und auf der Deckeloberseite (30) flächenmäßig
verteilt mehrere, einstückig eingeformte Verbindungselemente
(32) kraft- und/oder formschlüssig zwischen der Deckel-Innen
wandung (3A) und der Deckel-Außenwandung (3B) zur
Stabilisierung angeordnet sind.
20. Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckel (3) im Rotationsschmelzverfahren aus einem
thermoplastischen Kunststoff einstückig hergestellt ist.
21. Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenwandung (3A) und die Außenwandung (3B) des
Deckels (3) im Tiefziehverfahren aus einem thermoplastischen
Kunststoff hergestellt sind und über eine umlaufende
Schweißnaht miteinander verbunden sind.
22. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelrand (31) einen
Auflegesteg (31A) mit angeformter Haltesicherungsnase (31B)
aufweist, wobei die Haltesicherungsnase (31B) das im
Vertikalschnitt S- oder Z-förmige Wannenrandprofil (13A) bei
aufgesetztem Deckel (3) teilweise überragt.
23. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (3) über ein
Scharniergelenk (4) aufklappbar und abnehmbar ist, wobei der
Deckel (3) und die Wanne (1) jeweils ein einstückig
angeformtes Gelenkelement (40, 41) aufweisen, welche zueinander
komplementär sind.
24. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß am Wannenrand (13) mindestens
eine sich nahezu parallel zum Rand erstreckende rinnenförmige
Gelenkpfanne (40A) zur Aufnahme einer am Deckelrand (31)
angeformten zylinderförmigen Gelenkwulst (41A) eingeformt ist,
und zu beiden Seiten der Gelenkwulst (41A) am Deckelrand (31)
ein halbkreisförmiges Verriegelungsprofil (41B) angeformt ist,
welches mit jeweils einer zu beiden Seiten der Gelenkpfanne
(40A) am Wannenrand (13) eingeformten, im Querschnitt
hinterschnittenen W-förmigen Aufnahme (40B) mit zwei sich
gegenüberliegenden viertelkreisförmigen Verriegelungsnasen
(40B*) zusammenwirkt.
25. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß am Deckelrand (31) und am
Wannenrand (13) zu beiden Seiten der Verriegelungsnasen (40B*)
bzw. des Verriegelungsprofiles (41B) ein Führungs- und
Stabilisierungsprofil (5A, 5B) angeformt ist, welche in der
Deckelschließstellung und in einer Deckelklappstellung
formschlüssig ineinandergreifen.
26. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs- und
Stabilisierungsprofile (5A, 5B) im Querschnitt dem Umriß einer
Sichel entsprechen.
27. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anhänger-Deichsel abnehmbar
ist.
28. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß derselbe eine seitlich am Fahrrad
ankuppelbare Tiefdeichsel aufweist.
29. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß derselbe eine am Sattelrohr des
Fahrrades ankuppelbare Deichsel aufweist.
30. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß derselbe am Fahrgestell (2)
Torsionsfederelemente zur Federung und Vibrationsdämpfung für
die Laufräder aufweist.
31. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß für denselben eine vom Fahrrad zu
betätigende Bremse vorgesehen ist.
32. Fahrrad-Anhänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in die Wanne (1) ein oder mehrere
Kindersitze herausnehmbar einsetzbar sind.
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| Date | Code | Title | Description |
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Free format text: ERFINDER IST ANMELDER |
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |