DE4443983C2 - Schachtanordnung - Google Patents

Schachtanordnung

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DE4443983C2 DE19944443983 DE4443983A DE4443983C2 DE 4443983 C2 DE4443983 C2 DE 4443983C2 DE 19944443983 DE19944443983 DE 19944443983 DE 4443983 A DE4443983 A DE 4443983A DE 4443983 C2 DE4443983 C2 DE 4443983C2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schachtanordnung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Kontrollschächte für Kanalisationen dienen neben Kontroll- und War­ tungszwecken auch der Zusammenfassung von Abwasser führenden Rohren. Sie bestehen im wesentlichen aus einem Schachtboden, auf welchen Schachtbauelemente aus Steinzeug, Beton, Faserzement oder auch Kunst­ stoff aufgesetzt sind, wobei der auf diese Weise gebildete Schacht durch eine Abschlußplatte oberseitig verschlossen ist. Der Schachtbo­ den besteht im Regelfall aus einem, aus Kunststoff ausgebildeten Schachtunterteil, in welches das Fließgerinne nebst zugeordneten Zu- und Abläufen eingeformt ist. Dieses Schachtunterteil bildet die im Regelfall auf einem Betonunterteil aufgelagerte Schachtsohle. Über die genannten Zu- und Abläufe angeformte Muffenteile können Verbindungen mit Abwasserrohren hergestellt werden. Zur Verbesserung der Verbund­ wirkung zwischen dem genannten Schachtunterteil und dem Beton kann ersteres mit Stahlspiralen versehen sein, die zur Einbindung in den Beton bestimmt sind und eine Verankerungswirkung ausüben. Die genann­ ten Schachtbauelemente müssen in einer flüssigkeitsdichten Weise auf den Schachtboden aufsetzbar sein. Nachdem jedoch im Rahmen der Schachtbauelemente unterschiedliche Werkstoffe mit jeweils unter­ schiedlichen Maßtoleranzen zum Einsatz kommen, muß der Schachtboden hinsichtlich seiner Abmessungen und des eingesetzten Dichtungssystems stets an das jeweils eingesetzte Schachtbauelement angepaßt werden. Hieraus ergibt sich notwendigerweise eine gewisse Typenvielfalt bei den bereitzuhaltenden Schachtböden.
Aus dem Prospekt "Umweltschutz beginnt mit PRECO-Schächte" der Firma PRECO-GFK-GmbH für Abwasser- und Umwelttechnik aus dem Jahre 1993 ist eine Schachtanordnung bekannt, die aus einem mit einem Fließgerinne versehenen Unterteil besteht, welch letzteres aus glasfaserverstärktem UP-Harz besteht und unterseitig zwecks Bildung einer Auftriebssi­ cherung in Beton eingebunden ist. Das Schachtunterteil weist obersei­ tig einen kreisringförmigen Auflagebereich für ein zylindrisches Schachtbauelement auf, wobei dieser Auflagebereich radial außenseitig von einem sich koaxial zu dem Schachtbauelement erstreckenden Kreis­ ringabschnitt umgeben ist, in welchen im montierten Zustand der Schachtanordnung das Schachtbauelement eingesteckt ist. Der Einsteck­ bereich ist durch einen zwischen der Außenseite des Schachtbauelements und der Innenseite des genannten Kreisringabschnitts bestehenden Ringspalt gekennzeichnet, der der Aufnahme eines elastisch verformba­ ren Dichtungsmittel dient. Die Gestaltung des Schachtunterteils im Einsteckbereich erfolgt im übrigen mit der Zielsetzung, daß im mon­ tierten Zustand der Schachtanordnung sich zumindest innenseitig ein im wesentlichen glatter Wandungsverlauf ergibt. Aufgrund der weitestge­ hend exakt aufeinander abgestimmten Profilierungen des Schachtbauele­ ments einerseits und des Schachtunterteils andererseits ist hier die Verwendung lediglich bestimmter Kombinationen von Schachtunterteilen und Schachtbauelementen möglich. Dies kommt unter anderem dahin zu Ausdruck, daß innenseitig ein möglichst glatter Wandungsverlauf ange­ strebt wird.
Aus der DE-AS 17 59 682 ist ein Einstiegsschacht für Kanalisationen bekannt, der aus einem Schachtunterteil und wenigstens einem, auf die­ sem aufgesetzten Schachtbauelement besteht. Das Schachtunterteil bein­ haltet ein Fließgerinne und ist in seinem peripheren Bereich durch sich vertikal erstreckende, zylindrisch ausgebildete Wandungsab­ schnitte gekennzeichnet, an die sich bodenseitig ein ringflanscharti­ ger, sich senkrecht zur Achse der Wandungsabschnitte erstreckender Auflagebereich für das Schachtrohr anschließt. Eine Abdichtung soll bei diesem Schacht alleine dadurch erreicht werden, daß die miteinan­ der in Wechselwirkung tretenden Formen des Schachtbauelements einer­ seits und des Wandteils des Bodenteils andererseits eng aneinander an­ gepaßt sind.
Schließlich ist aus dem DE-GM 19 53 997 eine weitere Schachtanordnung bekannt, welche aus einem, aus Beton ausgebildeten, ein Fließgerinne beinhaltenden Schachtunterteil besteht, welches oberseitig einen kreisringartigen Auflagebereich für ein Schachtbauelement aufweist. Das Schachtunterteil ist außenseitig mit einer Isolierung überzogen. Der genannte Auflagebereich ist radial außenseitig von einem kreis­ ringabschnittartigen, sich koaxial zu dem aufzusetzenden Schachtbau­ element erstreckenden Vorsprung umgeben, so daß im montierten Zustand dieser bekannten Schachtanordnung das Schachtbauelement auf dem Aufla­ gebereich aufliegt und somit in das Schachtunterteil nach Maßgabe der Länge des sich auf diese Weise ergebenden Einsteckbereiches einge­ steckt ist. Eine Abdichtung wird bei dieser Schachtanordnung in ähnli­ cher Weise wie bei dem Gegenstand der DE-AS 17 59 682 durch eine mög­ lichst weitgehende gestaltliche Anpassung der miteinander in Wechsel­ wirkung tretenden Abschnitte des Schachtunterteils und eines Schacht­ bauelements angestrebt.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine gattungsgemäße Schachtanordnung dahingehend auszugestalten, daß diese allgemein die Verwendung han­ delsüblicher Schachtbauelemente sowie Abwasser- bzw. Kanalisations­ rohre ermöglicht, als abwasserbeständig zu sehen ist, die darüber hin­ aus im Verbindungsbereich von Schachtbauelement und Schachtunterteil zuverlässig abgedichtet ist und insbesondere eine einfache Kontrolle des Zustands der verwendeten Dichtung ermöglicht. Gelöst ist diese Aufgabe bei einer gattungsgemäßen Schachtanordnung durch die Merkmale des Kennzeichnungsteils des Anspruchs 1.
Erfindungswesentlich ist zunächst einmal, daß das Unterteil in seinem peripheren Bereich einen sich horizontal erstreckenden Auflagebereich aufweist, der mit einem umlaufenden Vorsprung versehen ist. Der Aufla­ gebereich ist zum unmittelbaren Aufsetzen des hohlzylindrischen Ab­ schnitts eines Schachtbauelements bestimmt und es ist der genannte Vorsprung derart bemessen, daß zwischen diesem und dem Schachtbauele­ ment ein Ringspalt verbleibt, der zur Aufnahme einer geeigneten Dich­ tungsmasse bestimmt ist. Es kann hier jede handelsübliche abwasserbe­ ständige Dichtungsmasse eingesetzt werden und es kommt auch ein vorge­ fertigtes, elastisch hinreichend verformbares Dichtungselement in Be­ tracht, welches geometrisch an die Form des Ringspaltes angepaßt ist. Der Ringspalt ist in jedem Fall derart bemessen, daß übliche Toleranz­ bereiche der aufgesetzten Schachtbauelemente ausgleichbar sind, so daß die Verwendbarkeit des erfindungsgemäßen Schachtbodens unabhängig von dem Typ des jeweils eingesetzten Schachtbauelements ist. Das Schacht­ unterteil ist ferner mit Anschlußteilen wie z. B. Muffen versehen, die den Anschluß ebenfalls handelsüblicher Kanalisationsrohre ermöglichen. Das Schachtunterteil besteht aus einem abwasserbeständigen Kunststoff. Die ansonsten erforderliche Typenvielfalt von Schachtböden, die je­ weils auf einen bestimmten Typ eines Schachtunterteils hin ausgelegt sind, entfällt somit. Die innenseitige Anordnung des Ringspalts ist die praktisch zweckmäßigste Form, welche insbesondere eine einfache Kontrolle des Zustands der in den Ringspalt eingesetzten Dichtungs­ masse ermöglicht. Der Auflagebereich ist ein kreisförmiger Abschnitt des Schachtunterteils und erstreckt sich senkrecht zu dessen Längs­ achse, wobei der genannte Vorsprung konzentrisch zu diesem Abschnitt verläuft. Die Kreisform der Schachtbauelemente und damit des Auflage­ rungsabschnitts stellen die übliche Ausbildungsform dar, ohne daß je­ doch der Erfindungsgegenstand auf diese Kreisform beschränkt ist.
Die Merkmale der Ansprüche 2 bis 4 sind auf die weitere Ausgestaltung des Schachtunterteils, insbesondere dessen Verbindung mit dem Schacht im übrigen gerichtet. Das Schachtunterteil bildet hiernach ein Bau­ teil, in dessen Oberseite zumindest ein Fließgerinne nebst zugehörigen Anschlußmuffen eingeformt ist, wobei ferner eine sich an die Oberseite anschließende, mit dieser einen Hohlraum umschließende Außenwand vor­ gesehen ist. Dieser Hohlraum kann im endgültigen Montagezustand des Schachtbodens mit Beton ausgefüllt sein, dessen Beschaffenheit und Qualität in Anbetracht einer offenen Unterseite der Beschaffenheit, insbesondere den chemischen Eigenschaften des umliegenden Erdreichs oder des Grundwasser angepaßt ist. Das Schachtunterteil kann hierbei besonders vorteilhaft als Spritz-Formteil ausgebildet sein, dessen Herstellung sich somit sehr einfach gestaltet. Die genannten Anschluß­ muffen durchdringen im peripheren Bereich die genannte Außenwand und sind - wie oben bereits ausgeführt - zur Verbindung mit handelsübli­ chen Kanalisationsrohren hin ausgestaltet. Der in den Hohlraum einge­ füllte Beton gewährleistet nicht nur eine ausreichende gestaltliche Stabilität des Schachtbodens, sondern liefert gleichzeitig die erfor­ derliche Sicherheit gegenüber Auftriebskräften, die sich entsprechend dem jeweiligen Grundwasserstand ergeben.
Entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 5 kann ein zusätzlicher Schutz des in den Hohlraum eingefüllten Betons auch über eine Schutzbeschichtung gegeben sein, welche jegliche Wechselwirkungen zwischen einem chemischen aggressiven Grundwasser oder auch Erdreich und dem Beton ausschließt. Die Schutzbeschichtung bildet einen dichten Abschluß der Unterseite des Schachtunterteils, so daß der genannte Hohlraum allseitig dichtend versiegelt ist.
Die in den Ansprüchen 6 und 7 zum Ausdruck kommende Werkstoffwahl für das Schachtunterteil sowie die Dichtungsmasse ist praktisch zweckmä­ ßig. Grundsätzlich können im Rahmen des Schachtunterteils alle Kunst­ stoffe eingesetzt werden, die eine hinreichende Abwasserbeständigkeit mit sich bringen. Die in den Ringspalt eingesetzte Dichtungsmasse muß eine einwandfreie Verarbeitbarkeit ermöglichen, insbesondere ein dich­ tendes Ausfüllen des genannten Ringspalts. So kommt beispielsweise ein Kunststoff auf der Basis von Polyurethan in Betracht.
Es sei darauf hingewiesen, daß die Anformung einer Außenwand an dem Schachtunterteil nicht notwendig ist. Falls diese Außenwand entfällt, muß lediglich ein solcher Beton verwendet werden, der eine hinrei­ chende chemische Beständigkeit gegenüber aggressiven Bestandteilen des Erdreichs aufweist.
Entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 9 kann die Formgebung des Be­ tons an dem Schachtunterteil auch durch eine entfernbare Form erfol­ gen. Das auf diese Weise gegebene Betonteil kann wiederum außenseitig eine Schutzbeschichtung tragen, die entsprechend der chemischen Ag­ gressivität des Erdreichs oder des Grundwassers gewählt ist.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf das in den Zeich­ nungen dargestellte Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Querschnittsdarstellung eines erfindungsgemäßen Schachtbo­ dens;
Fig. 2 eine Einzelheit II der Fig. 1 in vergrößerter Darstellung.
Der in Fig. 1 gezeigte Schachtboden besteht aus einem zur Unterseite 1 hin offenen, eine zylindrische Außen­ wand 2 aufweisenden Schachtunterteil 3, in dessen Ober­ seite 4 ein Fließgerinne 5 eingeformt ist. Das Fließge­ rinne 5 endet in die Außenwand 2 durchdringenden An­ schlußmuffen, die hinsichtlich ihrer Abmessungen sowie ihres Dichtungssystems entsprechend herkömmlichen Abwas­ serrohren bemessen und ausgestaltet sind. Es können weitere Anschlußmuffen mit dem Fließgerinne 5 in Verbin­ dung stehen, die sich unter Winkeln zur Längsachse des Fließgerinnes 5 erstrecken, auf deren zeichnerische Wiedergabe jedoch verzichtet worden ist. Die Oberseite 4 besteht im übrigen aus einem, sich an die Außenwand 2 anschließenden, radial einwärts orientierten kreisring­ artigen Auflagebereich 6, an welchen sich radial innen­ seitig ein, in Richtung auf das Fließgerinne 5 hin geneigter Gefälleabschnitt 7 anschließt. Das Fließgerin­ ne 5 weist im übrigen eine an sich bekannte, im Quer­ schnitt U-förmige, oberseitig offene Querschnittsgestal­ tung auf.
Mit 8 ist ein, sich senkrecht zu dem Auflagebereich 6 und konzentrisch zu der Außenwand 2 erstreckender Kreisringabschnitt bezeichnet, der einstückig mit dem Schachtunterteil 3 ausgebildet ist.
Das Schachtunterteil 3 besteht aus Kunststoff und kann beispielsweise nach einem Spritzverfahren hergestellt sein. Verwendung finden kann beispielsweise ein Polyure­ than, ein glasfaserverstärktes UP-Harz, Polyethylen oder Polyvinylchlorid. Wesentlich für die Wahl des Kunst­ stoffs ist, daß dieser gegenüber chemischen Wechselwir­ kungen mit solchen Stoffen beständig ist, die üblicher­ weise in kommunalem Abwasser enthalten sind. Das Schachtunterteil 3 bildet somit im Ausgangszustand einen, zur Unterseite 1 hin offenen, jedoch ansonsten geschlossenen Hohlkörper, in dessen Oberseite 4 die Strukturen eingeformt sind, die durch die Verwendung im Rahmen eines Schachtbodens bedingt sind.
Der durch das Schachtunterteil 3 umschlossene Hohlraum 9 ist mit Beton von einer geeigneten Qualität gefüllt, wobei an der Unterseite 1 im Bedarfsfall eine Schutzbe­ schichtung 10 angebracht werden kann, um Beeinträchti­ gungen des Betons durch chemisch aggressive, eventuell im Grundwasser enthaltene Stoffe zu unterbinden. Die Betonfüllung des Hohlraumes 9 stabilisiert die Gestalt des Schachtbodens. Sie bringt darüber hinaus eine aus­ reichende Sicherheit gegenüber Auftriebskräften mit sich, mit denen entsprechend dem Grundwasserstand anson­ sten gerechnet werden muß.
Mit 11 ist das unterste Schachtbauelement bezeichnet, welches eine zylindrische Grundgestalt aufweist und grundsätzlich aus Steinzeug, Faserzement, Beton oder auch einem geeigneten Kunststoff bestehen kann. Es ist unmittelbar auf dem Auflagebereich 6 angeordnet und umgibt den Kreisringabschnitt 8 konzentrisch unter Belassung eines Ringspaltes 12. In diesen Ringspalt ist eine elastische, abwasserbeständige Dichtungsmasse 13, z. B. ein Kunstharz oder ein Elastomer eingefüllt, welche den Ringspalt, der unterseitig durch den Auflagerungsab­ schnitt 6 und radial durch die Innenseite des Schacht­ elements 11 und die Außenseite des Kreisringabschnitts 8 begrenzt wird, vollständig und insbesondere dichtend ausfüllt.
Der Außendurchmesser 14 des Kreisringabschnitts 8 ist derart bemessen, daß bei Verwendung handelsüblicher, in ihren Abmessungen genormter Schachtbauelemente 11 stets ein Ringspalt 12 verbleibt, der mit einer Dichtungsmasse 13 beim Bau des Schachtes dichtend ausgefüllt wird. Dieser Ringspalt 12 ist derart bemessen, daß seine Funktion auch bei ungünstigsten, jedoch im Rahmen zuläs­ siger Toleranzen liegenden Maßabweichungen der Schacht­ bauelemente 11 seine Funktion erfüllen kann, nämlich die Dichtungsmasse 13 aufzunehmen. über den Ringspalt 12 wird somit eine kraftschlüssige und insbesondere flüs­ sigkeitsdichte Verbindung zwischen dem Schachtbauelement 11 und dem Schachtunterteil 3 hergestellt. Der erfin­ dungsgemäße Schachtboden ermöglicht den Anschluß her­ kömmlicher Abwasserrohre und ist insbesondere auf eine Verwendung in Verbindung mit sämtlichen, Normabmessungen einschließlich unvermeidbarer Toleranzen aufweisender Schachtelemente 11 zugeschnitten. Er ermöglicht ferner eine zuverlässige Aufnahme sämtlicher, durch die aufge­ setzten Schachtelemente 11 bedingter Auflagerkräfte und deren Überleitung in den angrenzenden Untergrund.

Claims (9)

1. Schachtanordnung, insbesondere Kanalisations-Kontrollschacht, um­ fassend ein vorzugsweise aus Kunststoff bestehendes Schachtunter­ teil (3) und ein auf dieses mit einem hohlzylindrischen Abschnitt aufsetzbares Schachtbauelement (11).
  • 1. wobei das Schachtunterteil (3) peripher einen Auflagebereich (6) für den hohlzylindrischen Abschnitt des Schachtbauelementes (11) aufweist, der einen von dem Schachtunterteil (3) ausgehenden um­ laufenden Vorsprung eines Verlaufs derart aufweist, daß zwischen dem hohlzylindrischen Abschnitt des Schachtbauelementes (11) und dem umlaufenden Vorsprung ein Ringspalt (12) ausgebildet und mit Dichtmasse gefüllt ist,
  • 2. wobei der Auflagebereich (6) ein senkrecht zur Längsachse des Schachtbauelementes (11) oder dessen hohlzylindrischen Abschnitts verlaufender kreisringförmiger Abschnitt des Schachtunterteils (3) ist, zu dem der umlaufende Vorsprung konzentrisch verläuft und
  • 3. wobei in die Oberseite (4) des Schachtunterteils (3) zumindest ein Fließgerinne (5) nebst zugehörigen Anschlußmuffen eingeformt ist,
dadurch gekennzeichnet,
  • 1. daß sich der umlaufende Vorsprung innerhalb des hohlzylindrischen Abschnitts des Schachtbauelementes (11) erstreckt,
  • 2. daß der Vorsprung als ein, sich senkrecht zu dem Auflagebereich (6) erstreckender Kreisringabschnitt (8) ausgebildet ist und
  • 3. daß der Außendurchmesser des Kreisringabschnittes (8) mit der Maßgabe gewählt ist, daß durch den Ringspalt (12) zusätzlich Maß­ abweichungen handelsüblicher Schachtbauelemente (11) ausgleichbar sind.
2. Schachtanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
  • 1. eine, sich senkrecht zu dem Auflagebereich (6) entlang dessen äußerer Peripherie erstreckende Außenwand (2).
3. Schachtanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
  • 1. daß die Außenwand (2) zylindrisch ausgebildet ist und sich kon­ zentrisch zu dem Auflagebereich (6) erstreckt.
4. Schachtanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
  • 1. daß der, durch die Außenwand (2) einerseits und die Oberseite (4) andererseits umgrenzte Hohlraum (9) mit Beton ausgefüllt ist.
5. Schachtanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
  • 1. daß der in den Hohlraum eingefüllte Beton unterseitig eine Schutzbeschichtung (10) trägt.
6. Schachtanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
  • 1. daß das Schachtunterteil (3) aus einem abwasserbeständigen Kunst­ stoff, insbesondere aus Polyurethan, einem glasfaserverstärkten UP-Harz, aus Polyethylen oder aus Polyvinylchlorid besteht.
7. Schachtanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
  • 1. daß die Dichtungsmasse (13) aus einem kraftschlüssigen und was­ serdichten Haft- und/oder Treibkleber, z. B. einem Kunstharz be­ steht.
8. Schachtanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch
  • 1. einen, sich innenseitig an den Auflagebereich (6) anschließenden, in Richtung auf das Fließgerinne (5) hin geneigten Gefälleab­ schnitt (7).
9. Schachtanordnung nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
  • 1. daß ein, durch die Oberseite (4) und durch eine, sich senkrecht zu dem Auflagebereich (6) entlang dessen äußerer Peripherie er­ streckende, entfernbare Form, umgrenzter Hohlraum mit Beton ausge­ füllt ist.
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