DE445800C - Schalldose und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Schalldose und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE445800C
DE445800C DEW69294D DEW0069294D DE445800C DE 445800 C DE445800 C DE 445800C DE W69294 D DEW69294 D DE W69294D DE W0069294 D DEW0069294 D DE W0069294D DE 445800 C DE445800 C DE 445800C
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sound box
membrane
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gluing
organic acids
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ELSA WUEST GEB JOHN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/30Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for articles particularly sensitive to damage by shock or pressure
    • B65D85/42Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for articles particularly sensitive to damage by shock or pressure for ampoules; for lamp bulbs; for electronic valves or tubes
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R7/00Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
    • H04R7/02Diaphragms for electromechanical transducers; Cones characterised by the construction
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Description

  • Schalldose und Verfahren zu ihrer Herstellung. Gegenstand der Erfindung ist eine Schalldose für Sprechmaschinen, die in der Hauptsache aus Cellulo#eestem organischer Säuren hergestellt ist.
  • Das Haupterfordernis einer guten Schalldose besteht bekanntlich darin, daß sie einen reinen Ton ohne Nebengeräusche liefert und außerdem möglichst billig zu erzeugen ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sind schon zahlreiche Versuche unternommen worden. Man hat beispielsweise Schalldosen aus Kunstharzen erzeugt. Dieser Stoff ist aber für die Herstellung einwandfreier Schalldosen nicht geeignet, da er den besonderen Anforderungen, die gestellt werden müssen, nicht entspricht und auch im Laufe der Zeit von selbst zerstört wird.
  • Es wurde ferner bereits versucht, den Schalldosenkörper aus einer gelochten Scheibe und einem angesetzten Rohrstutzen mit einem entsprechend geformten Ring zum Festhalten der Membran aufzubauen. Dabei wurde aber als Werkstoff Holz verwendet. Außerdem sind bereits Nuten für die Aufnahme der Membran vorgeschlagen worden.
  • Es wurde auch schon vielfach versucht, den Schallkörper der Sprechmaschine aus leichten, organischen Stoffen herzustellen, und es wurde für diesen Zweck auch bereits Celluloid verwendet.
  • Erfindungsgemäß wird die Schalldose aus Celluloseestern mit organischen Säuren hergestellt und der Schalldosenkörper aus einzelnen Platten dieses Celluloseesters zusammengesetzt in der Art, wie es bei hölzernen Schalldosenkörpern bereits vorgeschlagen wurde. Durch die Herstellung der Schalldose aus solchen einzelnen Platten ergibt sich der bedeutende Vorteil, daß dünne Platten verwendet werden können, die vollkommen gleichmäßig zusammengesetzt sind und auch ohne weiteres im Handel vorkommen, so daß die Anfertigung besonderer Stücke vermieden wird, die die Herstellung der Schalldose ungewöhnlich verteuern würden.
  • Der neue Schalldosenkörper wird aus den einzelnen Platten durch entsprechendes Zusammenkleben erzeugt, so daß die fertige Dose praktisch einen einheitlichen Körper bildet. Auch die Membran besteht bei diesen Schalldosen zweckmäßig aus denselben Celluloseestern mit organischen Säuren wie der Schalldosenkörper.
  • Auf der Zeichnung sind die einzelnen Herstellungsstufen der neuen Schalldose und diese selbst in beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine schaubildliche Ansicht der zusammengeklebten Platten, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i, Abb. 3 die schaubildliche Darstellung der abgedrehten Platten Abb. 4, 5 und 6 weitere Bearbeitungszwischenstufen im Schnitt und Ansicht, Abb. 7 und 8 den fertigen S#halldosenkörper ohne Membran und Nadelhalter Abb. 9 die fertige Schalldose in einer Ausführungsforin, Abb. io die fertige Schalldose in einer anderen Ausführungsform und Abb. ii in einer dritten Ausführungsform. Z-um Herstellen der neuen Schalldose werden mehrere Schichten des Kunststoffes miteinander verklebt. Die oberste Scheibe ist dabei zweckmäßig abgerundet, um das Einspannen in die Drehbank zu erleichtern (vgl. Abb. i und 2). Aus diesem Körper wird auf der Drehbank der Körper nach Abb. 3 hergestellt, aus dem durch weitere Bearbeitung der Körper nach Abb. 4 entsteht, der bereits die Aushöhlung für die Membran und eine Abfräsung des Randes zum Anbringen des Nadelhalters aufweist. Auf den so vorbereiteten Körper wird dann, wie Abb. 5 -und 6 erkennen lassen, ein weiteres Materialstück aufgeklebt. Der neue Teil wird sodann auf der Drehbank rund bearbeitet und ausgebohrt, so daß ein Körper nach Abb. 7 und 8 entsteht. Dieser hat bereits die Form der Schalldose ohne Membran und Nadelhalter. Er bildet einen praktisch einheitlichen Körper i mit Mittelbohrung 9, und eingesetzten Stutzen 3. Der Stutzen 3 sitzt auf einem Absatz in der Bohrung auf. 6 ist die Ausdrehung für die Membran und ihre Dichtungen.
  • Die Membran 4 wird in bekannter Weise zwischen zwei Gummischnüren 5 eingelegt, die im Teil 6 der Vorderwand des Schalldosenkörpers liegen. Dann wird der Nadelhalter 7 in bekannter Weise durch zwei Schrauben am Rande be,-festigt (Abb. 9). In der Ausführung nach Abb. io ist die Membran 4 durch Kleben in der Dose befestigt. Zu diesem Zweck wird der Ring 8 gesondert hergesellt und der verbleibende Teil 9 des Dosenkörpers an der Auflagestelle der Membran um so viel abgedreht, als deren Dicke beträgt, so daß die Außenseite 9 der Schalldose nach dem Einkleben der Membran ein einheit-Eiches Stück bildet.
  • In der Ausführungsforni nach Abb. ii ist der Dosenkörper mehrteilig hergestellt und besteht aus einer Scheibe ii mit Mittelbohrung zur Aufnahme des Stutzens 3. 12 ist eine gepreßte Hülse aus Celluloseester, in der ein Ring 14 aus Holz oder sonstigem Material liegt. Der Teil i?, wird mit dem Teil ii nach Einlegen des Ringes 14 verklebt, so daß wiederum ein einheitlicher Dosenkörper entsteht. Die Membran 4 wird mit Hilfe von Gummidichtungen 5 befestigt und dann der Nadelhalter 7 durch Schrauben mit dem Ring 14 verbunden.
  • In den Abb. 7 und 8 ist a die gelochte Scheibe aus Celluloseestern, c ein gezogener Teil aus demselben Werkstoff und b ein Ring aus Holz. Diese Teile sind durch Verkleben zu einem einheitlichen Körper vereinigt. Durch die neue Schahdose werden störende Klirrgeräusche vermieden und eine große Tonstärke erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANspRücHr,i: i. Schalldose für Sprechmaschinen, bei denen der Schalldosenkörper aus Stoffen besteht, die aus Celluloseestern mit organischen Säuren gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalldosenkörper, wie es bei hölzernen Schalldosenkörpern bekannt ist, aus einzelnen Platten (iz, c) dieses aus Celluloseestern mit organischen Säuren bestehenden Stoffes zusammengesetzt ist. ?- Verfahren zum Herstellen von Schalldosenkörpern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der einzelnen Platten (a, o) durch entsprechendes Zusammenkleben so erfolgt, daß die fertige Dose praktisch einen einheitlichen Körper bildet. 3. Schalldose nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Membran (4) aus demselben, aus Celluloseestem mit organischen Säuren hergestellten Stoff wie der Dosenkörper (9) besteht. 4. SchaUdosenkörper- nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer gelochten Scheibe (a) aus Cell:uloseestern und einem gezogenen Teil (c) aus demselben Werkstoffe ein Ring (b) aus Holz oder Kunststoffen eingelegt ist und diese Teile (a, b, c) durch Verkleben zu einem einheitlichen Ganzen (Abb. und 8) verbunden sind. 5. Schalldosenkörper nach Ansprach i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalldosenkörper (8, 9, Abb. io) zweiteilig und der Rand des einen Teiles (8) um so viel geschwächt ist als die Dicke der Membran (4) beträgt, damit die Membran eingelegt und die beiden Dosenteile (8, 9) und die Membran (4) durch Kleben zu einem einheitlichen Ganzen vereinigt werden. 6. Schalldosenkörper nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Cellulosekunststoff bestehende Schalldosenkörper (ii, Iz, 14 in Abb. ii) aus einer gelochten Scheibe (ii) und einem für die Bewegung der Membran (4) genuteten Ring (14) zusammengesetzt ist, die durch eine gepreßte oder gezogene Hülse (i?,) aus demselben Werkstoff mittels Kleben zu einem einheitlichen Ganzen verbunden sind.
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