DE309968C - - Google Patents

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DE309968C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C3/00Tyres characterised by the transverse section
    • B60C3/02Closed, e.g. toroidal, tyres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind hohle Radbereifungen aus Zellstoff
bekannt geworden, z. B. in der Ausgestaltung, daß eine in sich geschlossene Zelluloidröhre mit einer Gummiumhüllung versehen ist, welche gleichzeitig eine unter der Zelluloidröhre liegende, aufblähbare Gummiröhre umschließt.
Gemäß der Erfindungsoll die Radbereifung
aus zwei schalenartigen Teilen bestehen, die aus kreuzweise verleimten Furnieren hergestellt sind, wobei nach einer Ausführungsform der Erfindung die innere Stoßfuge der schalenartigen Teile durch die Radfelge, die äußere durch einen Laufkranz überdeckt wird.
Hierdurch wird die Herstellung gegenüber der geschlossenen Zelluloidröhre vereinfacht. Auch ist Zelluloid oder das ferner für diesen Zweck verwendete Xylonit spröde, so daß «es leicht bricht, während dagegen bei der Verwendung von kreuzweise übereinander geleimten Holzfurnieren die Reifen eine gute Elastizität erhalten können, welche die Bruchgefahr in den in Frage kommenden Grenzen beseitigt, wie zahlreiche von dem Erfinder für Flugzeuge ausgeführte und erprobte Reifen beweisen.
Ein weiterer Nachteil der Zelluloid- bzw. Xylonitröhren aber, welcher ihrer Verwendung besonders als Reifen für Flugzeuge entgegensteht, ist ihr hohes spezifisches Gewicht. Nach Lueger ist das spezifische Gewicht von Zelluloid 1,37; dagegen ist das der Holzfurniere 0,6. Dieser Unterschied ist natürlich für den Flugzeugbau von großer Bedeutung, da jede Gewichtsverminderung des Flugzeuges selbst eine Vergrößerung der Nutzlast ergibt.
Für den Zweck der Verwendung bei Flugzeugen wären die Zelluloidreifen auch schon aus dem Grunde unbrauchbar, weil diese Stoffe bekanntlich äußerst leicht brennbar sind, während Holz entsprechend imprägniert wer- 4( den kann, um diese Gefahr, soweit die leichte Entzündung in Betracht kommt, auszuschließen.
Es ist nun zwar bekannt geworden, Holzbandröhren herzustellen, jedoch im Gegensatz 4! zur Erfindung in geschlossener Form und lediglich für die Stangenverbindungen an Flugzeugen bzw. dem Flugzeugkörper selbst.
Die Zeichnung stellt einen Querschnitt durch einen Reifen nach der Erfindung dar. 5t
Der Rohrkörper ist in die beiden Schalen a1, a% aufgeteilt, welche aus kreuzweise verleimten Furnieren bestehen, deren innere Stoßfuge durch die Radfelge c und deren äußere durch den Laufkranz b überdeckt sind, wobei 5; die Verbindung durch Verleimung hergestellt ist. ■

Claims (2)

Paten t-An Sprüche:
1. Hohle Radbereifung aus Zellstoff, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei schalenartigen Teilen besteht, die aus kreuzweise verleimten Furnieren hergestellt sind.
2. Hohle Radbereifung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Stoßfuge der schalenartigen Teile durch die Radfelge, die äußere durch einen Laufkranz überdeckt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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