DE448004C - Druckwerk fuer Buchungsmaschinen, Registrierkassen u. dgl., die ausser einem Buchungsstreifen zwei Belege, z.B. eine Kontokarte und ein Kontobuch, bedrucken - Google Patents

Druckwerk fuer Buchungsmaschinen, Registrierkassen u. dgl., die ausser einem Buchungsstreifen zwei Belege, z.B. eine Kontokarte und ein Kontobuch, bedrucken

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DE448004C
DE448004C DEN25761D DEN0025761D DE448004C DE 448004 C DE448004 C DE 448004C DE N25761 D DEN25761 D DE N25761D DE N0025761 D DEN0025761 D DE N0025761D DE 448004 C DE448004 C DE 448004C
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Description

  • Druckwerk für Buchungsmaschinen, lRegistrierkassen u. dgl., die außer einem Buchungsstreifen zwei Belege, z. B. eine Kontokarte und ein Kontobuch, bedrucken. Die Erfindung betrifft ein Druckwerk fÜr solche Buchungsmaschinen oder Registrierkassen, die außer einem Buchungsstreifen auch noch zwei Belege, z. S. eine Käntokarte und ein Kontobuch, bedrucken, die gewöhnlieh vor jedem Kassengang in die Maschine eingeschoben und nacheinander mit dem Buchungsdruck versehen werden.
  • Es ist bei Maschinen dieser Art bereits bekannt, einen Taster anzuordnen, der mit den zu bedruckenden Belegen derart zusammenwirkt, daß nur bei ordnungsmäßig eingeschobenen Belegen der Druckhammer in Tätigkeit tritt und den Abdruck des eingestellten Betrages bewirkt, während, wenn das Einschieben beider Belege absichtlich oder versehentlich unterblieben ist, der Druckhammer in seiner Ruhelage gesperrt wird.
  • Wird bei Druckwerken dieser Art, die gewöhnlich zum Bedrucken von zwei losen Belegen dienen sollen, absichtlich oder versehentlich nur einer dieser Belege in die Maschine eingeführt, so kommt der Druckhammer in derselben Weise zur Wirkung, als wenn zwei Belege bedruckt werden, ' da der Taster und die von ihm abhängige Druckhammersperrung sofort nach eingeleitetem Kassengang in ihre Ruhelage zurückgezogen und in diese gesperrt werden, um das selbsttätig erfolgerrde Auswerfen des Beleges durch den kraftschlüssig mit ihm zusammenwirkenden Taster nicht behindern. Der zweite Schlag des Druckhammers trifft in diesem Falle statt des eigentlich zu bedruckenden zweiten Beleges das Farbband und führt hierdurch eine Verschmutzung des Druckhammers herbei, die sich beim nächsten Druckvorgang auf die eingeführten Belege überträgt.
  • Nach der Erfindung wird die zweite Schwingbewegung des Druckhammers bei Benutzung nur eines Beleges dadurch verhindert, daß die den Taster und die Druckhammersperrung steuernde Hubscheibe der Druckwerkwelle neben dem ersten noch einen zweiten Nocken besitzt, der nach dem Bedrucken des eingelegten einzelnen Beleges den Taster und damit die Druckhammersperrung wieder in die Ruhelage zurückführt, hierauf aber sofort wieder freigibt, so daß beide bei weiterer Fortsetzung des Kassen-,ganges nunmehr in derselben Weise wirken können, als ob ein Druckbeleg überhaupt nicht eingelegt worden wäre, d. h. der Druckhamnier wird gesperrt und kann somit den zweiten leeren Schlag nicht ausführen.
  • In der Zeichnung zeigt Abb, i ein Druckwerk in der bisher 2tbräuchlichen Ausführung und Abb. :2 den wesentlichsten Teil, nämlich die Hubscheibe eines nach der Erfindung. ausgebildeten Druckwerkes.
  • . Bei dem Druckwerk alter Art wirkt der von -der Druckwerkwelle i aus durch Zahnräder 2 usw. angetriebene Druckhammer 3 mit deft D #tickiädern 4 zus ammen, sofern zuvor ein Beleg in die Führung 5, 6 eingeschoben wurde. Auf einem 7japfen7 des Druckwerkrahniens-8 ist de.r bekannte knieförmige Thster 9 gefageft, der durch den Schlitz und Tasten io zwangläufig mit einer Schubstange ii verbunden ist. Diese steht unter der Wirkung einer Fed#i#'i2 und steuert mit ihrem rechtim Ende einen Sperrhebel 13, der sich durch eine Gegenzeigerdrebung unter den Druckhammerkopf legen und hierdurch den Hub des Druckhammers 3 verhindern kann. - Bei unbenutzter Registrierkasse legt sich eine Gleitrolle 14 der mittels eines Schlitzes auf der Druckwerkwelle i verschiebbaren Schubstange i i gegen den Nokken einer auf der Druckwerkwelle i befestigten Hubscheibe 15.
  • Befindet sich zu Beginn des Kassenganges ein Beleg in der Führung 5, 6, so gibt die in der Pfeilrichtung sich drehende Hubscheibe zwar die Gleitrolle 14 und damit die Schubstange i i sowie den Taster 9 für die Zugwirkung der Feder i?, frei, doch wird unmittelbar nach Beginn der hierdurch ermöglichten Bewegung der Teile i 1, 9 und 13 der Taster 9 gegen den eingeführten Beleg stoßen und hierdurch eine Fortsetzung der eingeleiteten Bewegung verhindern. Der Sperrhebel 13 gelangt also nicht in die Sperrlage und gestattet somit die o.rdnun-gsmäßige Wirkung des Druckhammers 3. Da kurz nach Freigabe der Gleitrolle 14 und der Schubstange ii durch die Hubscheibe 15, d. h. nach eingeleiteter Sperrbewegung der Teile i 1, 9 und 13, diese durch eine Einrichtung geeigneter Art selbsttätig -wieder in die Ruhelage zurückgezogen und in dieser für die weitere Dauer des Kassenganges gesperrt werden, falls Ader Taster 9 durch einen eingeführten Beleg in seiner Bewegung aufgehalten wurde, so schwingt der Druckhammer 3 auch dann noch ein zweites Mal aus, wenn nur ein Beleg eingeführt und dieser nach erfolgtem Druck ausgeworfen oder zurückgezogen wurde. Es tritt in diesem Falle, wie eingangs ausgeführt, eine unangenehme Verschmutzung des Druckhammers und in weiterer Folge auch der Belege ein.
  • Nach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß die bisher vorgesehene, nur einen einzigen Nocken besitzende Hubscheibe 15 durch die in Abb. 2- dargestellte Hubscheibe 16 ersetzt wird. Diese weist neben dem ursprünglichen, jedoch bedeutend verbreiterten Nocken noch einen zweiten Nocken 17 auf und ist, abgesehen von dem eingelegten Beleg das einzige Glied, das die Teile i 1, 9 und 13 beeinflußt, d. h. die bisher - vorgesehene Sperrvorrichtung für diese Teile kommt in Fortfall. Die Wirkungsweise des Druckwerkes gestaltet sich infolgedessen folgendermaßen: Bei vollkommen leerer Führung 5, 6 gibt nach etwa einem Drittel des Getriebeumlau-fes, d. b. unmittelbar vor dem Antrieb des Druckhammers 3, die Hubscheibe 16 die Teile 14, 11, 9 und 13 frei, so daß der Sperrhebel 13 seine Sperrlage einnehmen und zun' ächst den ersten Druckhammerhub verhüten kann. Sobald der Druckhammer3 wieder unbeeinflußt ist, führt der zweite Nocken 17 die genannten Teile vorübergehend in die Ruhelage zurück-, gibt sie aber kurz darauf wieder frei, so daß sie in derselben Weise wie das erste Mal auch den zweiten Hub des Druckhammers verhüten können. Wurden, wie dies gewöhnlich der Fall sein wird, beide Belege in die Führung 5, 6 eingeschoben, so findet eine Sperrung des Druckhammers 3 überhaupt nicht statt, so daß zuerst der eine und sodann der zweite Beleg bedruckt wird. Nach Beendigung des ersten Druckes werden die Teile 11, 9,13 durch die Wirkung des Nockens 17 vorübergehend * in die Ruhelage zurückgezogen, und zwar unmittelbar vor dein Auswerfen des ersten Beleges, der anderenfalls durch den 1.:raftschlüssig gegen ihn anliegenden Taster 9 in seiner Bewegung geliemmt werden würde.
  • In dem für die Erfindung besonders bedeutsamen Fall, daß aus irgendeinem Grunde in die Führung 5, 6 nur ein einziger Beleg ein- -, ele'- t wurde, gelangt die Einrichtung zunächst in derselben Weise zur Wirkung wie beim Bedrucken von zwei Belegen, d. h. der auf den eingelegten Beleg aliftreffende Taster 9 hält die Schubstange i i und den Sperrheibel 13 in der Freigab,estellung zurück, so daß der Druckhamnier 3 den :ersten Hub ausführen und den Beleg bedrucken kann, worauf der Taster 9 durch den Nocken 17 der Hubscheibe 16 wieder in die Ruhelage zurückgezogen wird, damit der bedruckte Beleg reibungslos ausgeworfen werden kann. Unmittelbar hierauf gibt der Nocken 17 die Teile i 1, 9, 13 wieder frei, so daß diese nunmehr ihre Sperrlage einnehmen können, da die Bahn des Tasters 9 durch einen Beleg nicht mehr verlegt ist. Der Druckhammer 3 wird somit für den Rest des Getri,eibetimlfaftifes gesperrt und vermag den sonst erfolgenden zweiten Hub nicht auszuführen. Die bisher in dem gedachten Falle eintretende Ver-. schmutzung der Druckhammerleiste unter bleibt daher.
  • Durch die Erfindung wird nicht nur eine bessere Wirkungsweise, sondern auch eine wesentliche Vereinfachung des Getriebes erzielt, da, wie schon erwähnt, die zur Zurückführung des Tasters 9 in die-Ruhelage bisher erforderliche Sperrvorrichtung in Fortfall kommen kann.

Claims (2)

  1. PATENTA INTSPRÜCH Et: i. Druckwerk für Buchungsmaschinen, Registrierkassen u. #dgl., #die außer einem Buchungsstreifen zwei Belege, z. B. eine Kontokarte und ein Kontobuch, bedrucken, die gewöhnlich vor jedem Kassengang in die Maschine eingelegt, durch einen federbelasteten, die Druckbammersperrung steuernden Taster abgetastet und nacheinander bedruckt werden, während bei Abwesenheit beider Belege die mit dem Taster verbundene Druckharnmersperrung die Tätigkeit des Druckhammers verhindert, dadurch gekennzeichnet, daß bei Benutzung nur eines einzigen Beleges der Taster (9) und die von ihm abhängige Druckhammersperrung (11, 13) nach dem Bedrucken des Beleges wieder in iie Ruhelage zurückgezogen werden, um sodann nach dein Auswerfen des bedruckten Beleges ihre Sperrlage einzunehmen und den Druckhammer (3) zu sperren.
  2. 2. Druckwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hub#scheibe (16), welche die zum Abtasten der eingelegten Belege und zur etwaigen Sperrung des Druckhammers (3) dienenden Teile (11, 9, 13) steuert, noch mit einem zweiten Nocken (17) versehen ist, der nach dem Bedrucken des ersten Beleges diese Teile (11, 9, 13) wieder in die Ruhelage zurückführt, sie aber sofort wieder freigibt, so daß sie bei fehlendem zweiten Beleg den Druckhammer sperren können.
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