DE448604C - Elektrischer Verteiler, insbesondere fuer den Zuendstrom von Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Elektrischer Verteiler, insbesondere fuer den Zuendstrom von Verbrennungskraftmaschinen

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DE448604C
DE448604C DED51495D DED0051495D DE448604C DE 448604 C DE448604 C DE 448604C DE D51495 D DED51495 D DE D51495D DE D0051495 D DED0051495 D DE D0051495D DE 448604 C DE448604 C DE 448604C
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Description

  • Elektrischer Verteiler, insbesondere für den Zündstrom von Verbrenn ungskraftmaschinen. Die Erfindung betrifft einen elektrischen Verteiler, insbesondere für den Zündstrom mehrzylindriger Verbrennungskraftmaschinen, jener Art, bei dem eine entsprechende Anzahl fester Gegenkontakte m einem Kreis in gleichem Abstand voneinander angeordnet sind und durch einen Schaltteil abwechselnd und in gegebener Reihenfolge mit der Stromquelle verbunden und von dieser wiederum abgeschältet werden. Die Erfindung besteht darin, daß bewegliche Kontakte in gleicher Zahl wie die festen Gegenkontakte vorgesehen. und auf die Gegenkontakte zu und von diesen fort in Bahnen bewegt werden, die senkrecht oder schräg zu der Ebene stehen, in welcher die Gegenkontakte selbst angeordnet sind. Hierdurch wird erreicht, daß die beweglichen Kontakte zwangläufig gesteuert und somit auch die Berührunggdauer, nicht nur die Zeitpunkte der Berührung, genau eingestellt werden können. Selbstverständlich ist es auch in diesem Falle möglich, die Verstellung der Zündzeitpunkte in bekannter Weise zu erreichen, also Vor- oder Nachzündung oder aber Zündung im Totpunkt zu erreichen.
  • Der Schaltteil wird mit Vorteil sternförmig ausgebildet, derart, daß die Arme des Sterns die beweglichen Kontakte ergeben oder tragen. Der Schaltteil wird durch eine Antriebs: welle in eine Torkelbewegung versetzt, bei der die einzelnen Kontaktarme somit in der gewünschten Reihenfo:ge die zugeordneten festen Gegenkontakte berühren, ohne daß aber dieser Schaltteil selbst eine Drehbewegung um die Antriebswelle ausführt. Die Fläche bzw. Ebene, welche man durch die beweglichen Kontakte legen kann, wird also stets geneigt zu derjenigen sein, in welcher die festen Gegenkontakte angeordnet sind. Die Torkelbewegung wird durch geeignete Verbindung des Schaltsterns mit der Antriebswelle herbeigeführt, beispielsweise dadurch, daß die Antriebswelle mit einem schräg abgebogenen Ende in der Symmetrieachse des Schaltsterns gelagert ist oder aber mit diesem ein Organ verbunden ist, das senkrecht zur Ebene des Schaltsterns steht und exzentrisch von der Antriebswelle erfaßt wird. Zwischen der Antriebswelle und der Motorwelle können dann die bekannten Zwischenglieder angeordnet werden, welche die Zündzeitpunkte verschieben.
  • Die Erfindung sei an Hand der Ausführungsbeispiele der Zeichnung näher erläutert, in der Abb. i und 2 im achsialen Schnitt bzw.- in perspektivischer Darstellung einen elektrischen Verteiler mit vier Kontaktstellen gemäß einer Durchführungsform der Erfindung, Abb.3, q. und 5 in ähnlicher Weise -wie Abb. i drei andere Abänderungen der DuTchführungsforin gemäß Abb. i, Abb. 6 und p im achsialen Schnitt bzw. in Stirnansicht einen elektrischen Verteiler gemäß einer anderen Durchführungsform der Erfindung, Abb.8 und 9 in .ähnlicher Weise, jedoch noch mehr schematisch eine Abänderung der Durchführungsform gemäß Abb.6 und 7, Abb. io und ii schließlich in Stirnansicht bzw. achsialem Schnitt längs der Linie II-II in Abb. i o einen elektrischen Verteiler gemäß Abb.8 und 9 im Zusammenbau mit anderen. Elementen darstellen.
  • Es ist angenommen, daß der elektrische Verteiler für vier Zündkerzen eines Explosionsmotors bestimmt ist, ohne daß natürlich die Erfindung irgendwie auf eine Zündkerzen-oder Zylinderzahl beschränkt wäre.
  • In sämtlichen Abbildungen haben gleiche Bezugszeichen dieselbe Bedeutung.
  • Die feststehenden Kontakte des Zündverteilers sind mit a bezeichnet und z. B. in an . sich bekannter Weise in gleichen Abständen voneinander in einem Kreis angeordnet; b ist eine Platte, vorzugsweise aus Isolierstoff, in welche die Kontakte a eingelassen sind, derart, daß ihre Kontaktflächen in einer Ebene liegen, die mit Vorteil mit der Begrenzungsebene der Tragplatte b zusammenfallen.
  • Der bewegliche Schaltteil, der somit auch die beweglichen Kontakte trägt, wixd beispielsweise durch ein sternförmiges Element c mit vier Armen d gebildet, welch letztere die beweglichen Kontaktelemente darstellen u;nd in gleichem Abstand voneinander angeordnet sind wie die festen Gegenkontakte a, so daß diese beweglichen Kontakte in der gewünschten Reihenfolge mit den festen Gegenkontakten in Berührung gebracht werden können. Der sternförmige Schaltteil kann in einfacher Weise durch Stanzen aus einem geeigneten Metall, beispielsweise Messing, hergestellt werden.
  • Der Schaltteil c wird nun derart von einer Welle e angetrieben, daß er eine Bewegung nach Art einer Torkelscheibe ausführt, ohne sich aber um eine Drehachse (Symmetrieachse) zu drehen, so daß also je einer der Kontaktarme d nach dem anderen in Berührung mit dem zugeordneten Gegenkontakt a gelangt und sich wiederum von ihm ablöst. Die Verbindung mit der Steuerwelle e, welche somit diese Torkelbewegung des Schaltteiles c herbeiführt, kann in verschiedenen Arten erfolgen.
  • Gemäß Abb. i bis 5 kann zu diesem Zweck das Ende f der Steuerwellee so abgebogen sein, daß die geometrische Achse des Endes f gegen diejenige der übrigen Welle eeine vorbestimmte Neigung besitzt, die auf jeden Fall derart sein muß, daß nur einer der vier Kontaktarme d in Berührung mit einem der zugeordneten vier Gegenkontakte a gelangt. Vorzugsweise wird beim Anliegen eines solchen Kontaktarmes d am festen. Gegenkontakt auch- eine gewisse _ Duschbiegung am Ende des Armes erzeugt, um den notwendigen Kontaktdruck hervorzurufen.
  • Um nun das. abgebögene Ende/ der Welle e relativ drehbar zum sternförmigen Schaltteil c zu machen, wird - der Schaltteil c in seiner Mitte umgebördelt, so daß eine Art Flansch entsteht, in welchem sich das abgebogene Wellenende f .drehen kann.
  • Um die Schwingbewegung der Scheibe c zu sichern, ohne daß sich diese aber gleichzeitig dreht, können die verschiedensten Mittel vorgekehrt werden. Beispielsweise können gemäß den Abb. i und 2 und 5 Zugfedern g1 zwischen dem Schalttee: c und dem Tragstück vorgesehen werden, in dem der nicht abgebogene Teil der Weile e gelagert ist. Oder es kann gemäß Abb.3 ein Kardangelenk g° zwischen dem Traglager der Welle e und dem Schaltteil c vorgesehen werden, derart, daß der letztere um dieses Kardangelenk eine Schwingbewegung in jeder Ebene ausführen kann, jedoch nicht mitgedreht wird, während das abgebogene Ende f der Welle e mit einer Art Teller verbunden ist, der in einen Ring eingreift, auf dem der Schaltstern c befestigt ist, Teller und Ring jedoch gegeneinander drehbar sind. Oder es kann gemäß Abb. ¢ das Traglager der Welle e mit einem feststehenden Zahnkranz verbunden sein, mit dem ein auf dem abgebogenen Wellenende f lose drehbar gelagertes Kegelrad kämmt, auf welchem der sternförmige Schaltteil c befestigt ist; die beiden miteinander kämmenden Zahnkränze sind mit g3 bezeichnet.
  • Der Strom wird dem Schaltteil c und bzw. oder den Kontaktarenen d zugeführt; hierzu kann gemäß Abb. i und z eine flexible Leitung verwendet werden, die an eine Anschlußklemme lt am Schaltteil c angeschlossen ist. Oder es kann die Stromzuleitung gemäß Abb. 3 und ¢ zu einer Anschlußklemme lt erfolgen, die an der Platte aus leitendem Stoff befestigt ist, die auch das Traglager für die nicht abgebogene Wellee enthält und über das abgebogene Wellenende f und die weiteren Zwischenteile leitend mit dem sternförmigen Schaltteil c verbunden ist (Abb. 3) bzw. in Abb. q. über die miteinander in Eingriff stehenden Kegelräderg3 mit diesem Schaltteil in leitender Verbindung steht. Die Stromübertragung kann aber auch gemäß Abb.5 dadurch erfolgen, daß die Anschlußklemme lz an einem feststehenden leitenden Ring ltl befestigt ist, der parallel zur Kontaktebene der festen Gegenkontakte a angeordnet ist und ar, die sich ein entsprechend geformter Teil eines Kontaktarmes d anlegt, wenn ein anderer Kontaktarm d mit dem zugeordneten festen Gegenkontakt a in Berührung ist, so daß die stromleitende Verbindung zwischen dem Schaltteil c und dem Stromzuführungsring hl ungefähr im gleichen Moment erfolgt und aufgehoben wird, in welchem die stromleitende Verbindung zwischen einem anderen Kontaktarm d und einem zugeordneten festen Gegenkontakt a erfolgt bzw.--aufgehöben wird= An Stelle durch die beschriebenen Sondermaßnahmen kann die Stromzuführung natürlich auch dadurch erfolgen, daß man den Strom in die Welle e einleitet oder auf sonst geeignete Weise zuführt.
  • Man kann den Antrieb des Torkelkontaktes im übrigen auch in der in Abb. 6 bis i i geschilderten Weise durchführen, indem man beispielsweise den '\V ellenstumpf f vollständig von der Welle e trennt und ein Zwischenglied :e1 vorsieht, das die Schwingbewegung des Schaltteiles c herbeiführt.
  • Zu diesem Zweck kann gemäß. Abb. 6 und 7 eüi Wellenstumpf f durch den sternförmigen Schaltteil c hindurchgeführt und mit einem erweiterten Ansatz f' versehen werden, der eine halbkugelförmige Aussparung an der Rückseite besitzt, die als Teil des Schwinglagers benutzt wird. Der Schaltteil c wird auf dem Wellenstumpf f durch einen Sprengring fs o. dgl. befestigt, der in eine ringförmige, nach innen vorspringende Wulst f a am Wellenstumpf f eingreift. Der Wellenstumpf f endet in eine Kugel f-, die in eine exzentrische Aussparung des Wellenansatzes e'- eingreift.
  • Ein Achsstumpf bi ist mit einer vorspringenden Wulst b= versehen und geht in einen steckerartigen Teil b3 über, welch letzterer im Tragstück Ir vorzugsweise aus Isolierstoff für die feststehenden Gegenkontakte seinerseits gelagert ist und symmetrisch in bezug auf die Gegenkontakte a liegt. Das andere Ende des Achsstumpfes b1 geht in eine Kugel b4 über, welcher den anderen Lagerteil des Kugellagers für den Schaltteil c bzw. den Wellenstumpfteil f' ergibt. Eine Drehung des Schaltteils e 'gegenüber dem Wellenstumpf f einerseits und seine richtige Lage zu den Gegenkontakten a wird mit Vorteil in geeigneter Weise gesichert, beispielsweise durch Stiftschrauben f4.
  • Der Zusammenbau erfolgt in der Weise, daß der Schaltteil mit dem Wellenstumpf f auf die Kugel b4 aufgesetzt und sodann durch Zugfedern g o. dgl. beliebiger Zahl gehalten wird. Hierauf wird der Wellenteile' übergeschoben, derart, däß das Kugelende f2 in seihe Aussparung eingreift. -Bei der Ausführungsform gemäß den Abb. 8 bis i i, die vorzugsweise für Abreißzündung bestimmt ist, und bei der somit eine unmittelbare Kontaktgebung zwischen den festen und beweglichen Kontakten kaum stattfindet, wird der sternförmige Schaltteil c -durch kleine Stangen, gebildet, die in eine Kugel f' verhältnismäßig großen Rauminhaltes eingesetzt sind und an. ihren freien; äußeren Enden d mit möglichst punktförmigen Kontaktstellen dl versehen sind, beispielsweise dadurch, daß Kontaktschrauben, die durch Gegenmuttem genau: einstellbar sind, durchgeschraubt sind. In den festen Gegenkontakten a wiederum ist die zugehörige Kontaktstelle gleichfalls mit möglichst kleiner Fläche ausgebildet, beispielsweise gleichfalls durch durchgeschraubte Kontaktschrauben, die auch ihrerseits durch Gegenmuttern genau einstellbar sind.
  • Die Kugel f 1 ist in einer Kugelschale b¢ aus Metall, beispielsweise Messing, drehbar mit Aussparungen solcher Zahl und Form, daß die Schwingbewegung der Arme c senkrecht zur Ebene der Tragplatte b möglich ist und auch das Antriebsglied f hinduTchtreten kann; die Kugelschale geht in einen etwa kegelföhnigen Teil b3 über, der an der Tragplatte b befestigt ist. Die Einführung der Kugel /i in die Schale b4 erfolgt dadurch, daß die durch Aussparungen in ihr gebildeten elastischen Lappen auseinandergebogen werden, hierauf die Kugel f' eingeschoben wird und sodann die Lappen wiederum zusammenfedern und somit die Kugel/' fest, jedoch drehbar, in ihrer Stellung halten. Ersichtlich wird eine andere als eine Schwingbewegung der'Kugel f 1 dadurch verhindert, daß die Arme des Sterns c in den senkrecht zum Tragarm b gelegten Schlitzführungen gehalten sind.
  • Die Stromzuführung zum schwingenden Schaltteile kann in diesem Beispiel durch eine Klemme h erfolgen, die an den kegelförmigen Träger b3 der Lagerschale b4 angeschlossen ist, oder aber wiederum über die Welle e, den Ansatzei und das Bewegungsglied f (Abb. i o und i i). -Die Wirkungsweise dieses Verteilers ist ohne weiteres klar. Durch Drehung der Welle .e wird der Wellenstumpf f (Abb. i bis 5) . in eine Bewegung versetzt, in der seine geometrische Achse - eine Kegelfläche betreibt, senkrecht zu der die Ebene des, Kontaktteiles c torkelt, "derart; daß der Reihe nach die Kontakte d mit den Gegenkontakten a in Berührung gelangen und von diesen abgezogen werden und der Stromnschluß erfolgt bzw. aufgehoben wird. Gleiches geschieht bei den Ausführungsformen der Abb. 6 bis i i, bei denen der Wellenstumpf f bzw. die Stange/ in einer Kegelfläche bewegt wird und den Kontaktteil c in die entsprechende Torkelber wegung versetzt.
  • Im übrigen ist es gleichgültig, auf welcher Seite des Wellenstumpfes f bzw. der Torkel-_ scheib:e e die. festen Gegenkontakte angeordnet sind, ob also beispielsweise in, der in Abb. 6; 7 oder aber in der in. 'Alyb: 8 bis. i i dargestellten Weise, welch letztere den Auseinanderbau des Verteilers-- erleichtert.
  • - InTräger-b -könzien im übrigen auch -die entsprechenden Teile irgendeiner elektromagnetischen Zündmaschine ang.eordnq#,t sein, an die also der Verteiler in wohlbekannter Weise angebaut ist wie in Abb. i o, I I angedeutet ist.
  • Die Erfindung ist durchaus nicht auf die dargestellten Durchführungsformen beschränkt, sondern kann in ihre verschiedenen Teile sinngemäß geändert werden. So können 'beispielsweise die angewandten Zugfedern durch irgendein anderes elastisches Mittelersetzt werden.
  • Liegen die beweglichen Kontakte d in .einer Ebene und schneidet diese in den Ausführungsformen-der Abb. i bis 5 die geometrische Achse des abgebogenen Wellenstumpfes/ in einem Punkt, der nicht identisch ist mit dem Schnittpunkt der geometrischen Achse dieses Wellensturnpfes f mit derjenigen der Antriebswelle e, liegt also der Schnittpunkt der durch die beweglichen Kontakte d logbaren Ebene mit der Achse des Wellenstumpfes f exzentrisch zur geometrischen Achse der Antriebswellee, so werden die beweglichen Kontakte außer einer Bewegung auf die festen. Gegenkontakte a zu und von. diesen fort auch noch eine Transversalbewegung in bezuig auf diese Gegenkontakte ausführen, insbesondere beim Aufliegen. auf diesen Gegenkontakten schleifen, und zwar eine vorbestimmbare Zeit, welche durch, die Montage und die Flächenbemessung der beweglichen' Kontakte eingestellt werden kann. Gleiches gilt bezüglich der Aueführungsformen der Abb. 6 und 7, in denen ersichtlich nicht, wie ohne weiteres möglich wäre und in Abb. 8 bis i i gezeigt fixt; ider Mittelpunkt der Kugel b4 in der durch die Kontaktfläche der beweglichen Kontakte d gelegten Ebene liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Verteiler, insbesondere für den -Zündstrom von Verbrennungskraftmas:chinen, bei dem feste Gegenkontakte in einer Ebene angeordnet sind und in der gewünschten Reihenfolge durch bewegliche Kontakte berührt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Kontakte (d) senkrecht oder schräg zur Ebene der festen Gegenkontakte (a) bei ihrer Schaltbewegung bewegt werden. z. Elektrischer Verteiler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Kontakte (d) an 'einem gemeinsamen, vorzugsweisse sternförmigen Träger (e) angeordnet sind und die Ebene der beweglichen Kontakte (d) schräg zur geometrischen Achse einer - Antriebswelle (e) liegt, so daß der Träger (c) mit den- beweglichen Kontakten (d) eine Torkelbewegung ausführt; bei -der in der gewünschten Reihenfolge- je ein bewegli9her Kontakt (d) - einen -festen Gegenkontakt (a) berührt oder sich ihm so weit nähert, daß ein elektrischer Funke überspringen kann. 3. Elektrischer Verteiler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im beweglichen Schaltteil (c) der abgebogene Wellenstumpf (f) der Antriebswelle (e) drehbar gelagert ist, und Mittel vorgesehen sind (Federn g1), welche den beweglichen Schaltteil am Mitdrehen verhindern und nur eine Bewegung auf die Ebene der Gegenkontakte (a) zu und von dieser fort zulassen. 4,. Elektrischer Verteiler nach, Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der an einer Drehbewegung gehinderte Schaltteil (c) mit einem Antriebsglied (Wellenstumpf f ) fest verbunden ist, das vorzugsweise senkrecht zur Ebene der beweglichen Kontakte (d) angeordnet ist und exzentrisch von der Antriebswelle (e) bewegt wird. 5. Elektrischer Verteiler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Drehung des beweglichen Schaltteils (c) durch elastische Mittel (Federn g) verhindert ist. 6. Elektrischer Verteiler nach, Artspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Schaltteil (c) in einem Kardangelenk (g2) gelagert ist, das seine Torkelbewegung zuläßt, seine Drehung jedoch verhindert. 7. Elektrischer Verteiler nach, Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Schaltteil (c) mit einem Zahnkranz versehen. ist, der in einen feststehenden anderen Zahnkranz eingreift, und die Zahnkränze gegeneinandergeneigt ,sind, derart, daß wohl eine Torkelbewegun:g, nicht aber eine Drehbewegung des beweglichen Schaltteils (c) möglich ist. B. Elektrischer Verteiler nach, Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Schaltteil (c) mittelbar oder unmittelbar in einem Kugellager o. dgL an einem Achsstumpf (bi) gelagert ist, der in den Träger (b) der festen Gegenkontakte (a) eingelegt werden kann. 9. Elektrischer Verteiler nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Aussparung im Txläger (b) der festen Gegenkontakte (a), durch welche die - Antriebswelle (f) hindurchtreten kann. und über ein geneigtes Antriebsglied (f) den vorzugsweise sternförmgen Schalter (c) bewegt. - io. Elektrischer Verteiler nach Anspruch a, gekennzeichnet durch. einen kugelförnügen Mittelteil (f1) des beweglichen Schaltteils,, der gleichzeitig als Lagerteil dient und durch eine Kugelschale (b4) gehalten wird, in der Führungen für die Kontaktarmee ausgebildet sind. i i. Elektrischer Verteiler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Kontakte außer ihrer Bewegung senkrecht oder schräg auf de Ebene der festen Gegenkontakte zu und von 'dieser fort auch eine Bewegung parallel zu dieser Ebene ausführen, insbesondere bei Berührung der festen Gegenkontakte. 12. Elektrischer Verteiler nach Ansprach i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene der beweglichen Kontakte die geometrische Achse des geneigten Wellenstumpfes bzw. Antriebsgliedes (f) in einem Punkt der außerhalb des Schnittpunktes der geometrischen Achse dieses Wellenstumpfes- bzw. Antriebsgliedes mit .derjenigen der Antriebswelle liegt. 13. Elektrischer Verteiler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen und die festen Gegenkontakte mit geringer Oberfläche (punktförmig) ausgebildet sind und :gegebenenfalls nicht miteinander in Berührung gelangen, sondern vielmehr einander nur in solche Nähe gebracht werden, daß ein Funke übersp.ringen kann. 14. Elektrischer Verteiler nach Anspruch i oder folgende, gekennzeichnet durch seine Gesamtausbildung als auswechselbarer Teil einer Magnetzündmaschine.
DED51495D 1925-10-20 1926-10-20 Elektrischer Verteiler, insbesondere fuer den Zuendstrom von Verbrennungskraftmaschinen Expired DE448604C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2715163A (en) * 1952-08-25 1955-08-09 Thomas J Haviland High speed sampling switch
US2965724A (en) * 1958-04-01 1960-12-20 J K Nunan Nutating commutator switch

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2715163A (en) * 1952-08-25 1955-08-09 Thomas J Haviland High speed sampling switch
US2965724A (en) * 1958-04-01 1960-12-20 J K Nunan Nutating commutator switch

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